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Beziehungen starten in der Firma


Mi****

Empfohlener Beitrag

vor 10 Minuten, schrieb EndlessSummerMan73:

Ja zu dem Thema gibt es viele Erlebnisse oder Erfahrungen von vielen. Einige Menschen oder Kollegen haben sich am Arbeitsplatz kennengelernt und sind heute glückliche Paare. Meine Erfahrung allerdings ist die, das Firmen schon meist in den Verträgen festlegen, das private Partnerschaften oder Romanzen am Arbeitsplatz grundlegend verboten werden. In wie fern das Vertragsrechtlich legal ist weiß ich nicht. Dennoch häufen sich da die Mitteilungen und Erfahrungen, daß eben techtelmechtel am Arbeitsplatz meist nicht gestattet sind. Ich selber habe auch noch nie wärend meiner beruflichen Tätigkeit Romanzen oder Partnerschaften angefangen.

Also in der Beziehung kann ich alle "beruhigen".....in Deutschland kann das nicht grundlegend verboten werden (in den USA sehr wohl). Es hat selbstverständlich immer ein "Geschmäckle". Was der Arbeitgeber allerdings untersagen kann, ist das Rumknutschen und Befummeln während der Arbeitszeit....ansonsten...freie Bahn... Ich war vor einigen Jahren selbst verliebt in eine Kollegin (dachte ich zumindest) und bin heute extrem froh, das mich meine Schüchternheit davor bewahrt hat.

Vor 50 Minuten , schrieb hopez:

Upps, großer Verschreibefehler…..

Es muss natürlich heißen „Ich hatte NIE sexuelle Kontakte mit Kollegen….“. 
Ich habe mich schon gewundert, warum ich plötzlich so merkbar viele Profilbesucher habe……

😂😂😂 Die würden wohl alle recht gerne bei Dir in der Firma anfangen …

Das kann auch schon Zickenkrieg geben, wenn der Kollege etwas mit einer Kollegin anfängt und die mit der er vorher was hatte sich darüber aufregt weil sie abserviert wurde... aber ein Problem habe/hätte ich nicht damit

vor 18 Stunden, schrieb Michael-Jaaaa:

Wie seht ihr das allerdings? Kommen Firmenkollegen und Kolleginnen für euch doch in Frage? Und außerdem, wie findet ihr das wenn Führungskräfte mit Mitarbeitern in einer Beziehung sind? Habt ihr da Erfahrungswerte? 

 

Die einzige persönliche Erfahrung diesbezüglich wäre meine erste große Liebe, die meinen Nachfolger im Büro kennengelernt hat.

Und sowas ist doch gang und gäbe, passiert häufig.

Problematisch wird's, wenn's in allererster Linie (rein) sexuelle "Beziehungen" sind, dann sollte man definitiv besser die Finger von lassen.

Was das Verhältnis von Führungskraft- Mitarbeiterin betrifft, wird's sicher problematisch und evtl. unappetitlich, denn ein direktes Abhängigkeitsverhältnis vorliegt, noch dazu wenn's Richtung Chef- Azubine geht.

Aber auch das passiert sicher nicht selten.

Ich bin froh, nie in die Versuchung gekommen zu sein, würde da auch eher abraten.

Aber wo manchmal die Liebe hinfällt wie's so schön heisst.

Und solange die Beziehung hält ist's ja eigentlich gar nicht so schlecht, denn die allermeiste Zeit im Leben (und das wird künftig mit Sicherheit immer noch extremer) verbringen ja die allermeisten am Arbeitsplatz.

Viele Paare sehen sich privat ja kaum, verbringen die meiste Zeit neben der Arbeit damit, nebeneinander zu schlafen.

Für mich ausgeschlossen. Ich hab ein paar tolle Kolleginnen, aber ich nehme keine Arbeit mit nach Hause. Hab natürlich schon erlebt, dass welche von der Arbeit was miteinander angefangen haben. Gab welche die geheiratet haben. Bei anderen hielt es nicht lange und dann gab es ganz viel Drama... das ging soweit das dann einer der Beteiligten gekündigt hat. 

Das Führungskräfte was mit "Untergebenen" anfangen, ist schon vom Arbeitgeber her nicht erwünscht. Dann muss einer von beiden den Standort wechseln. Was übrigens auch alles im Vertrag so geregelt ist. Also das man auch an einem anderen Standort eingesetzt werden kann.

Wenn der Zwei-Mann-Betrieb zum Familienunternehmen skaliert! Ready for the Future!

(bearbeitet)

Ich habe da für mich persönlich eine strikte Grenze und diese weite ich noch viel größer aus als innerhalb des eigenen Unternehmens. Diese betrifft auch Kunden, Geschäftspartner, im Prinzip mein komplettes berufliches Umfeld.

Ich bin selbst Führungskraft und das in einer konservativen Branche. Es hat mich viel Schweiß und Mühe gekostet und braucht ein dickes Fell, um überhaupt dahinzukommen.

Hier geht's vor allem um meine persönliche Reputation innerhalb dieses Umfelds und diese ist mir heilig.

Wenn Führungskräfte eine wie auch immer geartete Liaison mit ihren Mitarbeitern eingehen, entsteht ein Ungleichgewicht. Das sollten die Beteiligten wissen, wenn sie sich auf so etwas einlassen. Für mich käme das nicht in Frage. Ich verhalte mich entsprechend professionell.

bearbeitet von SuppenkOma

Wo die Liebe halt hinfällt. Ich kenne auch positive Beispiele. Auch bei Führungskräften. Im Zweifel wechselt dann ein Partner den Arbeitgeber. 

Erkundigt sich der neue Vorstand beim scheidenen Vorstandsmitglied nach der Chefsekretärin:
"Hm, also als Fachkraft ist sie eher ne Pflaume, aaaaber.."

vor 2 Stunden, schrieb Tiefkuehlpizza:

Wie professionell gehe ich damit auf Arbeit um? Wie erwachsen verhalte ich mich bei einer Trennung?

Das wird bei sehr vielen wahrscheinlich genau das Problem sein. Eine Trennung ist oft mit unschönen Gefühlen verknüpft und das wird dann auf der Arbeit ein Problem.  

Aber ich stimme dir absolut zu , verhält man sich erwachsen dann sollte es keine Probleme geben. 

(bearbeitet)
vor 23 Minuten, schrieb Michaela4711:

Wo die Liebe halt hinfällt. Ich kenne auch positive Beispiele. Auch bei Führungskräften. Im Zweifel wechselt dann ein Partner den Arbeitgeber. 

Oder beide wechseln - so habe(n) ich (wir) das praktiziert 🍀

bearbeitet von Spicy_

Kommt auf die Größe der Firma an, bei einem Weltkonzern kann man sich versetzen lassen wenn es in die Hose geht, zur Not ins Ausland.
Bei einer Klitschefirma lieber nicht😃

Vor 1 Stunde, schrieb purzel53:

Also in der Beziehung kann ich alle "beruhigen".....in Deutschland kann das nicht grundlegend verboten werden (in den USA sehr wohl). Es hat selbstverständlich immer ein "Geschmäckle". Was der Arbeitgeber allerdings untersagen kann, ist das Rumknutschen und Befummeln während der Arbeitszeit....ansonsten...freie Bahn... Ich war vor einigen Jahren selbst verliebt in eine Kollegin (dachte ich zumindest) und bin heute extrem froh, das mich meine Schüchternheit davor bewahrt hat.

Es ist absolut richtig, daß nach deutschem Arbeitsrecht ein Verbot einer Beziehung nach §16 ABGB einen schweren Eingriff in das Privatrecht darstellt. Und somit eigendlich nach deutschen Recht, ein solches Verbot generell nichtig ist. Dennoch gibt es in Deutschland Firmen, welche nach den Rechten der USA oder amerikanische Firmen hier angesiedelt sind. Um nur einige zu nennen wäre Tesla, das dazugehörige Batteriewerk, Amazon, Synrad Europe, Ford, Exel/Synlab, ExxonMobil, Ups/FedEx u.a. Bei denen sollte man vorsichtig sein, denn viele dieser Firmen nehmen sich teilweise das amerikanische Recht zu Grunde. Leider selber und im Bekanntenkreis diesbezüglich Erfahrungen gemacht. Und damit dann verbunden eine Kündigung, Rechtsstreit in Kauf zu nehmen..... Am Ende haben leider die "Großen" den längeren Arm.

Ich verstehe, was du meinst – das ist tatsächlich eine sehr verbreitete Haltung in vielen Unternehmen. Beziehungen am Arbeitsplatz sind ein zweischneidiges Schwert: Solange alles gut läuft, fällt es oft kaum auf oder wird sogar als unproblematisch gesehen. Aber sobald Konflikte entstehen oder die Beziehung endet, wird sich dies meist schnell auf Teamdynamik, Kommunikation und sogar die Arbeitsleistung auswirken. Ausnehmen bestätigen die Regel.

Unternehmen denken dabei vor allem in Richtung Stabilität und Professionalität. Deshalb gibt es in manchen Firmen klare Regeln oder zumindest unausgesprochene Erwartungen, solche Verknüpfungen zu vermeiden – besonders wenn ein Abhängigkeitsverhältnis besteht (z. B. Vorgesetzter und Mitarbeitender).

Auf der anderen Seite lässt sich das natürlich nie komplett verhindern, weil Menschen viel Zeit miteinander verbringen und sich kennenlernen. Dennoch sollte man nie eine Beziehung im Betrieb anfangen.  Entscheidend ist meiner Meinung nach, dass viele, wenn sie verknallt oder die Hormone durchdrehen, nicht mehr so verantwortungsvoll damit umgehen.

Daher für mich ein No go.

 

Anonymes-Mitglied-3

Na ja, kommt ja auch auf die Größe der Firma an. 🤷‍♀️ Ich hab mal in einem Chemiewerk mit 8.000 Mitarbeitern gearbeitet... Wenn's nicht in derselben Abteilung ist, sehe ich bei dermaßen großen Firmen kein Problem, aber niemals in derselben Abteilung! Auch dort erlebt nach Trennung des Paares... Nicht wirklich empfehlenswert, wenn man danach noch zusammenarbeiten muss, im Team. In einer anderen, kleineren, Firma hab ich auch erlebt, dass der Geschäftsführer, die Chefsekretärin geheiratet hat, die sind aber zusammengeblieben. 😉 Im Grunde muss das ja jeder für sich entscheiden, aber man sollte sich auch vorher über die möglichen Konsequenzen Gedanken machen, wenn's zur Trennung kommt. Nicht jede Trennung läuft harmonisch ab. 🤷‍♀️

Nein. Erstens du siehst sie oft und zweitens es wird Thema werden wenn was passiert. Ob gewollt oder nicht. Deswegen Keine Mitarbeiter egal auf welcher Ebene.

Vor 12 Minuten , schrieb EndlessSummerMan73:

Es ist absolut richtig, daß nach deutschem Arbeitsrecht ein Verbot einer Beziehung nach §16 ABGB einen schweren Eingriff in das Privatrecht darstellt. Und somit eigendlich nach deutschen Recht, ein solches Verbot generell nichtig ist. Dennoch gibt es in Deutschland Firmen, welche nach den Rechten der USA oder amerikanische Firmen hier angesiedelt sind. Um nur einige zu nennen wäre Tesla, das dazugehörige Batteriewerk, Amazon, Synrad Europe, Ford, Exel/Synlab, ExxonMobil, Ups/FedEx u.a. Bei denen sollte man vorsichtig sein, denn viele dieser Firmen nehmen sich teilweise das amerikanische Recht zu Grunde. Leider selber und im Bekanntenkreis diesbezüglich Erfahrungen gemacht. Und damit dann verbunden eine Kündigung, Rechtsstreit in Kauf zu nehmen..... Am Ende haben leider die "Großen" den längeren Arm.

Ein Verbot gibt's zwar in Deutschland nicht, aber ein Arbeitgeber darf Maßnahmen ergreifen, wenn diese Liaison das Betriebsumfeld beeinträchtigt, die Arbeitsleistung davon betroffen ist oder es zu Interessenskonflikten führt. Diese Liaison muss nämlich dann auch Privatsache bleiben. Ist dies nicht der Fall, zieht es entsprechende Konsequenzen nach sich. Das sollte man dabei beachten. Und diese sind auch arbeitsrechtlich abgesichert.

(bearbeitet)

Kann ganz prickelnd sein ..kann aber auch zu prickelnd werden.. deswegen sollte man sich seiner sicher sein bei welchem Job..wenn ich ein unwichtigen Nebenjob hätte, wäre es für mich egal.. bei mein Hauptjob never..

bearbeitet von Sabrina1978

He, wenn es beide wollen, dann ja. Man lebt schließlich nur das 1x. Und morgen kann schon alles vorbei sein.

Ich finde, dass auch ein Risiko damit verbunden ist. Wenn es nämlich nicht klappt, hat man den oder die Ex immer vor der Nase und das drückt die Laune.

vor 20 Minuten, schrieb Ela876:

Ich finde, dass auch ein Risiko damit verbunden ist. Wenn es nämlich nicht klappt, hat man den oder die Ex immer vor der Nase und das drückt die Laune.

Will mehr erfahren über deine Laune 

Vor 43 Minuten , schrieb SuppenkOma:

Ein Verbot gibt's zwar in Deutschland nicht, aber ein Arbeitgeber darf Maßnahmen ergreifen, wenn diese Liaison das Betriebsumfeld beeinträchtigt, die Arbeitsleistung davon betroffen ist oder es zu Interessenskonflikten führt. Diese Liaison muss nämlich dann auch Privatsache bleiben. Ist dies nicht der Fall, zieht es entsprechende Konsequenzen nach sich. Das sollte man dabei beachten. Und diese sind auch arbeitsrechtlich abgesichert.

Richtig denn auch wenn es nach den ABAG grundlegend ein Eingriff in die Privatsphäre der/des Angestellten darstellt, ist es in der Hinsicht immer eine Grauzone und eine gefährliche Schneide, welche mit strengen Konsequenzen einher gehen kann. Meist wird hier schon vom Arbeitgeber die Stabilität des Arbeitsverhaltniss, Arbeitsleistung oder Bevormundung Vorgesetzer zu Angestellten im Verhältnis zu Grunde gelegt oder als solches als Vorwand eingebracht. Darum ist in solchen Fällen Vorsicht geboten oder eben ein Verhältnis am Arbeitsplatz privat zu halten. Am besten erst garkeines anfangen. Muss man für sich abwägen ob es machbar ist oder mit Risiken belegt ist.

Vor 7 Minuten , schrieb EndlessSummerMan73:

Richtig denn auch wenn es nach den ABAG grundlegend ein Eingriff in die Privatsphäre der/des Angestellten darstellt, ist es in der Hinsicht immer eine Grauzone und eine gefährliche Schneide, welche mit strengen Konsequenzen einher gehen kann. Meist wird hier schon vom Arbeitgeber die Stabilität des Arbeitsverhaltniss, Arbeitsleistung oder Bevormundung Vorgesetzer zu Angestellten im Verhältnis zu Grunde gelegt oder als solches als Vorwand eingebracht. Darum ist in solchen Fällen Vorsicht geboten oder eben ein Verhältnis am Arbeitsplatz privat zu halten. Am besten erst garkeines anfangen. Muss man für sich abwägen ob es machbar ist oder mit Risiken belegt ist.

Die Konsequenzen beziehen sich aber auf das Verhalten am Arbeitsplatz. Das ist demzufolge kein Eingriff in die Privatsphäre des AN. Darum ist das auch keine Grauzone, sondern kann sich arbeitsrechtlich entsprechend auswirken. Das Verhältnis zwischen Vorgesetzem und Mitarbeitern ist auch keine Bevormundung, sondern Weisungsbefugnis.

Es kommt immer darauf an, wie die Beteiligten am Arbeitsplatz damit umgehen und ob es den Betriebsfrieden stören kann, muss also jeder für sich abwägen.

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