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Was bedeutet eure "Devotion"?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-1
Geschrieben

Man liest ja öfters von denen, die sich hier als devot verstehen, das diese ausführlich ihre Erwartungen an die Dominanz erläutern können. Aber worin besteht eigentlich ihre/eure Devotion?

*****

Anmerkung der Moderation.

Unter Devotion / Hingabe versteht man den von rückhaltloser innerer Beteiligung geprägten Einsatz eines Menschen für eine Angelegenheit oder eine Person, die für den Betreffenden von höchstem persönlichem Wert ist. Quelle: Wikipedia

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Man liest ja öfters von denen, die sich hier als devot verstehen, das diese ausführlich ihre Erwartungen an die Dominanz erläutern können.

Dem passenden Partner muss man eben nichts erläutern oder erklären, derjenige findet von ganz alleine den richtigen Hebel. Deshalb begegnet man dieser Person auch nicht fordernd oder belehrend. Das hätte ich mich wahrscheinlich nie getraut. 😅 

 

vor 1 Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Aber worin besteht eigentlich ihre/eure Devotion?

Am Anfang in Form von natürlichem Respekt und dem Wunsch, seinen Erwartungen gerecht zu werden. Dafür strengt man sich auch an.

Wenn die Schwingungen in der Interaktion mit dem Partner auf der passenden Frequenz liegen, dann baut sich kontinuierlich Vertrauen auf. Dann lassen sich auch Grenzen verschieben. 

bearbeitet von Metis
Geschrieben
Das ist sehr unterschiedlich und individuell.
Devotion kann genausoviele Facetten haben wie BDSM.
Wobei das Thema BD und SM garnicht mal in der Devotion eine Rolle spielen muß.
Auch kann der Grad der Devotion unterschiedlich sein. Das hängt auch vom DOM ab und das Vertrauen in Ihm ab
Dieses ist ein sehr umfangreiches Thema, welches sehr intensiv besprochen werden sollte.
Hier eine generelle Antwort zu geben ist nicht möglich.
Geschrieben
Also ich hatte ein paar Frauen, die sich selbst als devot bezeichnet haben. Sie hatten alle eines gemeinsam. Zunächst wurden mir die Praktiken aufgezählt, die sie auf keinen Fall wollten. Anschließend konnte ich unter Berücksichtigung der ausgeschlossenen Praktiken sexuell machen, was ich wollte. Meine Befriedigung war ihre Befriedigung. Ich als Mann hatte den Sex zu bestimmen.
Geschrieben (bearbeitet)

Für mich äußert es sich, daß ich meine Bedürfnisse seinen anpasse.... Ich bin froh und glücklich, wenn er zufrieden ist. Ich würde alles dafür tun, das er stolz und zufrieden mit mir ist. Es ist mir wichtig, seine Vorgaben zu erfüllen, ihm gerecht zu werden. Natürlich habe auch ich meine NoGos und Abneigungen, aber innerhalb eines großen Rahmens kann er sich ungehindert bewegen und agieren. 

bearbeitet von SweetGwendoline
Geschrieben

@Metis hats schon sehr gut beschrieben, find ich

nichts desto trotz iss auch da die beziehungsform entscheidend..iss man 'nur' im bett devot oder eben auch im alltag
iss die intention per se sexuell oder eher nich

aber ob die schwingungen passen, merkt man doch recht schnell im gespräch

Geschrieben
Erwartungen ? Wunschzettel ? Nein ! Bei gegenseitigem Vertrauen passe ich mich den Wünschen meines dominanten Gegenübers an und man geht GEMEINSAM die Schritte weiter.
Geschrieben
Ganz ehrlich, devotion heisst Hingabe, fallen lassen. Ich kann mit der Dominanz über Wünsche etc sprechen, das heisst aber nicht, da diese erfüllt werden und wenn doch, weiss ich nicht wann.
Also was da offenbar gewisse Frauen geschrieben haben, ist wohl eher dem fifty shades of grey zu verdanken, oder so.
Geschrieben
Es ist Hingabe gepaart mit tiefem Vertrauen. Das ist ein absolut fantastisches Gefühl, wenn man denjenigen gefunden hat, mit dem das möglich ist 🥰 Alles weitere ergibt sich dann und ist sehr personenspezifisch.
Geschrieben

 

da  Devotion nun mal aus dem Englischen kommt  hier die kurzfassung "love, loyalty, or enthusiasm for a person or activity"  was die Moderation auch schon etwas länger in Deutsch erklärte 

"Devotion Hingabe versteht man den von rückhaltloser innerer Beteiligung geprägten Einsatz eines Menschen für eine Angelegenheit oder eine Person, die für den Betreffenden von höchstem persönlichem Wert ist. Quelle: Wikipedia"

vor 14 Stunden, schrieb Prof_Dr_Dr_Brain:

Also ich hatte ein paar Frauen, die sich selbst als devot bezeichnet haben. Sie hatten alle eines gemeinsam. Zunächst wurden mir die Praktiken aufgezählt, die sie auf keinen Fall wollten. Anschließend konnte ich unter Berücksichtigung der ausgeschlossenen Praktiken sexuell machen, was ich wollte. Meine Befriedigung war ihre Befriedigung. Ich als Mann hatte den Sex zu bestimmen.

Devoting time Also Zeit widmen für eine bestimmte Beschäftigung, oder einen bestimmten Zweck, eine bestimmte Sache, sich nur darauf zu konzentrieren

"Devot" beschreibt somit nicht automatisch eine sexuelle unterwürfige Haltung.

Geschrieben
vor 18 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Aber worin besteht eigentlich ihre/eure Devotion?

Das ist für mich immer individuell zu klären , deswegen halte ich die aus Wiki kopierte " Definition " auch nicht für allgemein zutreffend .

Der größte gemeinsame Nenner ist für mich mich im Begriff " Unterordnen " gegeben .

Geschrieben

1. My devotion are my plants inside my house

Also: 

Meine Hingabe sind meine Pflanzen in meinem Haus

 "Hingabe" ist dem Engagement, der Anstrengung, dem Eifer und der Leidenschaft verwandt.

Sorry pal, aber das "unterordnen" hat nun mal mit "devotion" wenig zu tun 

2.  The Monk is "devoting"  his live to God   

Ein Mönch "widmet "sein Leben Gott

Ich bestreite nicht das "Devot"  gerne im allgemeinen -Deutschen- Sprachgebrauch im  sexuellen Context gebraucht wird. Aber genau genommen  nichts mit "fallen lassen, Erwartungen erfüllen" oder so zu tun hat. 

Geschrieben
vor 15 Stunden, schrieb _dedizione_:

Ganz ehrlich, devotion heisst Hingabe, fallen lassen.

Sollte das nicht Immer so sein, auch wenn man nicht devot ist, aber im Moment passiv? 

Wenn ich mit Frauen Sex habe, setze ich Alles daran das sie entspannt sind, den Kopf frei haben und sich fallenlassen können. 
Erstmal lasse ich Frauen kaum an mich rann und möchte das sie sich mir hingeben. Habe ich das Gefühl das sie es nicht können, stoppe ich, suche das Gespräch und versuche menschlich auf sie einzugehen... 

Später, wenn ich meine es „verdient“ zu haben, gebe ich mich auch Frauen hin, lasse mich verwöhnen und genieße einfach nur. 🤔 Bin ich deswegen schon devot, nur weil ich mich Frauen auch mal hingebe? Ich denke nicht oder bin ich deswegen schon ein Switcher? 
 


 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb HansDampf77:

Sollte das nicht Immer so sein, auch wenn man nicht devot ist, aber im Moment passiv? 

Wenn ich mit Frauen Sex habe, setze ich Alles daran das sie entspannt sind, den Kopf frei haben und sich fallenlassen können. 
Erstmal lasse ich Frauen kaum an mich rann und möchte das sie sich mir hingeben. Habe ich das Gefühl das sie es nicht können, stoppe ich, suche das Gespräch und versuche menschlich auf sie einzugehen... 

Später, wenn ich meine es „verdient“ zu haben, gebe ich mich auch Frauen hin, lasse mich verwöhnen und genieße einfach nur. 🤔 Bin ich deswegen schon devot, nur weil ich mich Frauen auch mal hingebe? Ich denke nicht oder bin ich deswegen schon ein Switcher? 
 


 

 

es geht um die intention dabei, bzw dahinter!
zumal devotion sich ja nun nich nur sexuell definiert..das iss eher n grundempfinden einer bestimmten person gegenüber

und @_dedizione_-
wenn das menschen rein im bett ausleben, isses ja nich vergleichbar zu 24/7 etc.. (keine wertung, reine feststellung!)

Geschrieben

Devotion ist zunächst ja  nur erst einmal Unterwerfung/Demut. Dass sie einhergeht mit Hingabe, wäre der Idealzustand, aber nicht jede Hingabe ist Devotion. Hingabe/Sich Fallenlassen können, bezieht sich auf die Partnerschaft, , aber auch ohne Partnerschaft wäre die Person devot/submissiv. Für mich ist Submission mein Bedürfnis/meine Einstellung und Hingabe dann die Umsetzung, die sich eben nicht auf BDSM beschränkt. 

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Lisbetha:

Devotion ist zunächst ja  nur erst einmal Unterwerfung/Demut. Dass sie einhergeht mit Hingabe, wäre der Idealzustand, aber nicht jede Hingabe ist Devotion. Hingabe/Sich Fallenlassen können, bezieht sich auf die Partnerschaft, , aber auch ohne Partnerschaft wäre die Person devot/submissiv. Für mich ist Submission mein Bedürfnis/meine Einstellung und Hingabe dann die Umsetzung, die sich eben nicht auf BDSM beschränkt. 

nich jede hingabe iss devotion- ja!
sich fallenlassen können bezieht sich auf..- ja, zumindest bei mir
auch ohne partner wäre eine devote, devot- jaa, aber (da fang ich an zu überlegen^^)
ich wärs neigungs,-oder einstellungsmässig, klar...auf BDSM bezogen, aber ja nich per se jedem gegenüber!

meinen wir dasselbe?!
sorry, koppweh, ielleicht denk ich grad zu kompliziert

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb towel:

auch ohne partner wäre eine devote, devot- jaa, aber (da fang ich an zu überlegen^^)
ich wärs neigungs,-oder einstellungsmässig, klar...auf BDSM bezogen, aber ja nich per se jedem gegenüber!

Ich habe nicht behauptet, man wäre dann jedem gegenüber submissiv. Ohne Partnerschaft lebe ICH es dann nicht aus, bin aber weiterhin submissiv veranlagt. 

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Lisbetha:

Ich habe nicht behauptet, man wäre dann jedem gegenüber submissiv. Ohne Partnerschaft lebe ICH es dann nicht aus, bin aber weiterhin submissiv veranlagt. 

okay!
dann meinen wir dasselbe! :)
thx for reporting

Geschrieben (bearbeitet)

Meine Frage hat sich erledigt...

 

bearbeitet von HansDampf77
Geschrieben
vor 34 Minuten, schrieb SauSack:

Google ist kaputt?

google iss einfach nur sehr 'eindimensionial' und auf sex gepolt bei solche definitionen

Geschrieben

Moin,

 

Mag und Soll für den Frage-Steller eine deutliche Kritik sein.

 

Über Devotion und seine Facetten des persönlichen Auslebens einzelner Personen kann man erst dann Fragen stellen und die, teils sehr fundierten, Antworten richtig verarbeiten, wenn man sich selbst zumindestens im Rahmen von Gleichgesinnten , als BDSM'er Puten kann.

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Sankt_Chris:

Moin,

 

Mag und Soll für den Frage-Steller eine deutliche Kritik sein.

 

Über Devotion und seine Facetten des persönlichen Auslebens einzelner Personen kann man erst dann Fragen stellen und die, teils sehr fundierten, Antworten richtig verarbeiten, wenn man sich selbst zumindestens im Rahmen von Gleichgesinnten , als BDSM'er Puten kann.

Sehe ich wie so oft ganz anders. Gerade zu Beginn hilft es sehr, die Einschätzungen anderer, die Erlebnisse, die Erwartungen anderer zu lesen, sich ein Bild zu machen und sie mit den eigenen Vorstellungen abzugleichen. Wenn jemand im BDSM-Forum etwas fragt, ist er vermutlich zumindest interessiert und wir haben meist alle klein angefangen, waren unsicher. 

Fragen kann und soll man immer stellen, wenn das Gegenüber nicht bereit ist, diese zu beantworten, sagt das viel über das Gegenüber und nichts über den Fragenden. 

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