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Sklave/Sklavinnen als unentgeltliche Dienstleister ?


Sa****

Empfohlener Beitrag

  • Moderator
Geschrieben

Dies ist ein  etwas heikles Thema. Ich würde mich über eine konstruktive und sachliche Diskussion dazu freuen.

Bitte nicht vergessen, dass wir uns hier im Unterforum Fetisch-und-BDSM befinden.

Gruss Uyen

Forenteam

Geschrieben
Wir leben es wie in der Vergangenheit aus und es tut uns sehr gut.
Allerdings habe ich Deine Beobachtung auch wahrgenommen. Die heutigen Tops sind skrupellos und hinterlassen oft gestörte oder zerstörte Opfer. Oft wird auch eine Art Prostitution ausgeübt.
Besser noch die nicht Mediziner, welche mit irgendwelchen Werkzeugen am Körper herumstochern und sich keineswegs der Gefahren im Klaren sind.
Geschrieben
Ist ja auch ganz praktisch, wer würde zu einer unentgeltlichen Putzsklavin nein sagen 🤡
Geschrieben
Die Problematik liegt in der Sicht selbst.... Schwarze Schafe gab es auch schon damals. Die einfach agiert haben und den Menschen nicht mehr beachtet haben. Heute ist es nur mehr öffentlich. Es ist teils chic geworden, sich im BDSM zu bewegen und "dazuzugehören".... Geldsklaven gab es schon immer und kostenlose Dienstleister auch. Jeder, Top und Sub, müssen sich klar sein was und wie sie es gern haben wollen. BDSM ist so breit gefächert, daß die Grenzen des möglichen kaum noch zu erkennen ist. Es gibt Menschen, die möchten im wahrsten Sinne des Wortes, als Mensch verschwinden. Diese müssen natürlich einen Top finden, der dies bewerkstelligen kann und will. Jeder muss bedenken. Der dominante ist nur soweit dominant, wie der devote es zulässt und umgekehrt. Wir haben auch schon viele Anfragen bekommen, ob wir uns nicht von der Person aushalten lassen möchten. Wir lehnen das natürlich ab, ist nicht unser Terrain, aber es ist diesen Menschen ein innerliches Bedürfnis... Es wird immer sehr schnell verurteilt und immer noch viel zu selten hinterfragt. Wenn ich mir etwas wünsche, dann suche ich mir jemanden, der mir diesen Wunsch erfüllen kann und möchte. Es ist immer ein Geben und Nehmen, auch wenn es von Außenstehenden nicht immer ersichtlich ist
Geschrieben
Das sehe ich ähnlich. In den 25 Jahren ist viel passiert. Männliche Subs bieten sich jeder Top an, egal wer hinter dem Profil steckt, egal ob es kompatibel wäre oder nicht. Männliche Tops rücken keinen Millimeter von ihrer Vorstellung ab und dann gibt es die, die ihre eigenen Vorstellungen von dem ganzen haben und ausser vor sind. Ich hab das ganze mal: höher, weiter, blutiger getauft ;)
Geschrieben

Ich danke dir für diesen Beitrag, da ich seit einiger Zeit das gleiche Gefühl habe. Der Mensch als solches wird in den Hintergrund verdrängt und es geht nur noch darum seine persönlichen Wünsche auszuleben und das nicht mit dem anderen Part sondern eher zu Lasten des anderen Menschen. Egoismus und die Vorstellung, dass direkt von Beginn an alle Forderungen erfüllt sein müssen, führen häufig dazu, dass diese d/s Beziehungen oder tatsächlichen 24/7 Partnerschaften gar nicht entstehen können. Es fehlt dabei häufig an emphatischen Entscheidungen, sodass überhaupt eine schöne Symbiose entstehen kann. 
 

Wie du schon sagst, denke ich auch, dass viele sich das Geld für eine Domina sparen möchten und versuchen die gewünschten Dinge auf Ihre Art durchzusetzen. Für mich gehören Dinge wie die Hausarbeit, Einkäufe aber auch zu dieser Form der Beziehung. Häufig ist es dann aber so, dass allein ein Austausch untereinander gar nicht stattfindet. Miteinander zu reden und zu wachsen ist das Rezept des Erfolges, jedoch sind einige nicht bereit einen gemeinsamen Weg zu gehen und versuchen schnell ihre Befriedigung bei Treffen zu bekommen. Dies gilt für beide Seiten. Abgesehen davon, dass manche nur online suchen und nur speziell nach Augenblicken und nicht nach langfristigen Erfahrungen. 
 

Wenn man das Thema nicht geduldig und einfühlsam beginnt, können schlechte Erfahrungen entstehen und viele werden abgehalten, sich auf sowas einzulassen. 

Geschrieben

In der Tat, schwarze Schafe gab es früher auch. Durch die Möglichkeit der schnellen, mehrfachen Kontaktaufnahme durch das Internet ist es auffälliger geworden. 

Geschrieben
Früher war alles besser? Eher nicht, nur durch Plattformen wie p.de bekommen halt viele Spinner eine Bühne. Auf speziellen Seiten für BDSM hätten diese Menschen kein Publikum.
Geschrieben

Bissl Schwund ist immer.

Ein Großteil der Problematik liegt in der überbordenden Öffentlichkeit jeglicher Lebensbereiche. Kippte früher in München ein Baum um, hat mich das im Norden nicht mal erreicht, wenn dabei eine Katze erschlagen wurde. Heute erhalte ich innerhalb von 10 Minuten 3 Videos, 4 Eilmeldungen und 5 "Tatsachenberichte". Ich finde es durchaus gut, dass es auch für diese Szene eine breitere Öffentlichkeit gibt und man sich nicht mehr in eine dunkle Ecke gedrängt fühlen muss. Das trifft auch auf andere Bereiche zu. Wir Menschen müssen halt nur noch lernen, mit dieser Öffentlichkeit und diesen Möglichkeiten umzugehen und das kann dauern, befürchte ich.

Geschrieben (bearbeitet)

Ja, das sehe ich komplett genauso. In meiner letzten Beziehung hat es sehr lange gedauert bis ich all ihre "knöpfe" und "kicker" kannte, von da an wurde es von Tag zu Tag immer intensiver. Wenn ich heute, aktuell,  mit einer potentiellen neuen Gefährtin schreibe, merke ich meist schnell, daß da garkeine Substanz dahinter ist. Eher nurnoch Fastfood, clipart, larifari. Naja ein silberstreif wird irgendwann mal kommen.

bearbeitet von Erfahrer_Er
Geschrieben
Für mich bleibt BDSM eine Spielart unter vielen. Was dort alles hinein interpretiert wird, ist und bleibt für mich einfach ein selbstkreierter Zirkus, den ich einfach nicht ernstnehmen kann 😀
Geschrieben
Ganz naiv...: geht es in einner BDSM-, DD-, Spankingbeziehung nicht um die Betonung auf BEZIEHUNG?
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb DieRuhigeKraft:

Ganz naiv...: geht es in einner BDSM-, DD-, Spankingbeziehung nicht um die Betonung auf BEZIEHUNG?

Doch eigentlich schon.

Geschrieben
Zu dem Thema kann ich selbst nichts sagen weil ich von sklaven nichts halte . Ich bin gerne mal eine Sub aber eben nur auf den sexuellen Bereich bezogen . Ich finde in jeden Bereich gibt es schwarze Schafe und das ist nicht erst heute so . Das gibts schon immer aber was man manchmal hier so lesen muss ist schon etwas grausam!
Geschrieben
vor 8 Stunden, schrieb Sankt_Chris:

Moin,

 

vor über 35 Jahren beschäftigte ich mich das erste Mal mit BDSM Herr/in und deren Sklave/Sklavinnen. 

Eine Beziehungsform, egal ob 24/7, nicht prägender Bestandteil einer "Wilden- Ehe oder der Form von "Spielebeziehungen", welche die Befriedigung von allen mit einander verbunden Personen als Ziel hatte. Dabei war nicht zwangsläufig der "Fick* die Besiegelung der Befriedigung, sondern das ausleben von Macht und das sehen und erfahren der Ohnmacht reichte schon aus.

Das Zustande kommen solcher "Beziehung" war von gegenseitiger Sympathie und Respekt geprägt. Der Top legte ein grob skizziert  gemeinsamen Weg vor und der Sklave (m/w) hörte sich dass an, warf Zwischenstopps ein, welche dieser gerne erleben würde und bei zu schweren Passagen bat der Sklave (m/w) durchaus auch Mal um alternativ Routen. 

War man sich über den Weg mit Schranke etc einig, kam es zur Beziehung mit Machtgefälle.

Vielfach bat der Top um Feedback, um den Pfad schneller, langsamer oder auch mit geänderten Routen zu durchschreiten. Immer im Blick, die Befriedigung mit dem Menschen an seiner Seite zu erzielen.

Wenn ich mir die Vorstellungen von Top und Sklave(m/w) so in den letzten 10 Jahren anschauen, sehe eine deutliche Verändert.

Männliche Sklaven kommen mit Wunschzetteln daher, dass wenn man mit der Menge eine professionelle Domina eine Woche beschäftigen könnte. 

Aber Geld zur Befriedigung ausgeben ist diesen Herren genauso unvorstellbar, wie Abstriche von der Liste zu machen.

Also unentgeltliche Domina wird gesucht !

Männliche Tops... Mhhh ... wortgewaltig werden im Vorfeld schon viele Devote zur Schecke gemacht. Teils unendliche Bdsm-Erfahrung und letztlich kann man froh sein, dass dieser Top sich beim spanken nicht das Handgelenk bricht.

Aber darum geht es vielen dieser Tops auch gar nicht, Ziel ist es, eine Dame zu Befriedigung des Tops gekonnt die oberen und unteren Lippen einsetzen kann.

Zu geizig um eine Sexworkerin zu bezahlen, oder?

 

Und dann die weiblichen Tops.

Es werden gesucht:

Chauffeur, mit eigenem Auto auf eigene Rechnung.

Einkaufshilfen, die  nach Möglichkeit auch mit ihrem Plastik zahlen.

Putzhilfen etc.

Und sollte ein interessentes Äußeren vorhanden sein,  würde er gerne einen seiner Fetische  dabei ausleben oder wie es mit einer Bdsm-Handlung aussehen würde, kommt meist das Totschlagargument "Sklaven haben keine Wünsche".

 

Meine Frage ist, wo bleibt der Mensch?

Alle Dinge könnte man geldlich erwerben, aber unter dem Deckmantel BDSM versucht man diese Leistungen kostenlos zu bekommen.

Wie ist Eure Sichtweise zu dieser Problematik?

Das ist ein sehr gutes Thema sehr gut ich war Sklavin bis vor einer Woche ja nun muss ich das alleine auf die Reihe bekommen wieder Mensch zu werden  ja du bist kein Mensch als Sklave das weiß mann als Sklave zählt nur das macht gefalle vom Herrn und der Körper des sklaven  kannst mich ja vielfragen wenn was wissen willst liebste grusse Nachtigal-4655 

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Tinchenmaus86:

Zu dem Thema kann ich selbst nichts sagen weil ich von sklaven nichts halte . Ich bin gerne mal eine Sub aber eben nur auf den sexuellen Bereich bezogen . Ich finde in jeden Bereich gibt es schwarze Schafe und das ist nicht erst heute so . Das gibts schon immer aber was man manchmal hier so lesen muss ist schon etwas grausam!

Ich auch suche den Sinn von diesen Karikaturen. Wenn innerhalb (vielleicht/wahrscheinlich vieler positiv erlebten) Beziehungen die Positionierung als Sub und Dom, als Spanker und Spankee, als Herr oder Herrin und Sklave als schön, erfüllend und lustvoll erlebt wird, egal, ob 24/7 oder ausschließlich beim Sex, dann sind "Spitzen" wie die hier dargestellten nicht repräsentativ. 

Geschrieben
Also suchen und ich würde für eine Herrin alles machen - Doris
Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb DieRuhigeKraft:

Ich auch suche den Sinn von diesen Karikaturen. Wenn innerhalb (vielleicht/wahrscheinlich vieler positiv erlebten) Beziehungen die Positionierung als Sub und Dom, als Spanker und Spankee, als Herr oder Herrin und Sklave als schön, erfüllend und lustvoll erlebt wird, egal, ob 24/7 oder ausschließlich beim Sex, dann sind "Spitzen" wie die hier dargestellten nicht repräsentativ. 

Ja ich habe wirklich die Erfüllung erlebt als Herr war mein Herr für mich perfekt ich habe ihm. Mit Leidenschaft gedient es ging alles und es war nie ein Zwang niemals seine Macht haat gereicht mir schon zu zeigen was ich bin und ich war sehr sehr gern sklavin ja in meinem inneren bin ichs noch immer  

vor 5 Minuten, schrieb Schlampe-mit-Cuckold:

Also suchen und ich würde für eine Herrin alles machen - Doris

Ja Doris das habe ich gemacht alles wirklich alles ich wünsche du findest die Herrin die dir das gibt was du brauchst 

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Nachtigal-4655:

ich war sehr sehr gern sklavin ja in meinem inneren bin ichs noch immer  

Und Du darfst es zu gegebener Zeit auch wieder sein. 

Geschrieben
Mit den richtigen Menschen passieren derart negative Dinge nicht....man muss sie halt finden. Ich habe sie und bin glücklich über dieses Geschenk.
Und....wenn etwas so gar nicht passt... ausgenutzt wird oder falsch läuft....steht es jedem frei zu gehen.
Missbräuchliches das nicht auf Gegenliebe stößt....(und letztlich glücklich macht....daran kann man Gutes erkennen.)...muss niemand hinnehmen.
Wenn ein bescheuerter Top keine Sklaven findet ...kann er /sie sich nur selbst dominieren. Oder den Hund ...
Geschrieben
Mit dem richtigen Partner gibts nichts negatives. In erster Linie geschieht alles mit Achtung und Respekt auf Augenhöhe. Somit steht der Mensch immer an erster Stelle. Wer anderes tut oder so handelt, versteht nichts von seinem "Handwerk" und ist fehl am Platz.
Geschrieben
vor 51 Minuten, schrieb DieRuhigeKraft:

Ganz naiv...: geht es in einner BDSM-, DD-, Spankingbeziehung nicht um die Betonung auf BEZIEHUNG?

Gut, wenn dich das Wort "Beziehung" stört, tausche es aus gegen "Vertrauensgemeinschaft"

 

Gruß Chris

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