Jump to content

Monogamie: Die große Lüge


vi****

Ist der Mensch von Natur aus monogam?  

46 Stimmen

  1. 1. Ist der Mensch von Natur aus monogam?

    • Ja (und das ist gut so)
    • Nein (und das ist gut so)
    • Ich lebe monogam
    • Ich lebe die Liebe wie sie gerade kommt


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Teufel, wenn keine Bereitschaft da ist, darüber zu reden, hätte ich auch so meine Probleme mit dem Vertrauen. Kommunikation ist so extrem wichtig in einer Beziehung.

Alpina, wenn dich "der Sex mit der Tante nicht mehr richtig kickt", wäre ein Gespräch wohl angebracht, meinst du nicht? Und wer sagt, dass sie nicht auch das ein oder andere am Sex ändern wollen würde?
Respektlos finde ich eher den Partner zu belügen anstatt offen und ehrlich zu sein. Wenn in der Beziehung soweit alles stimmt, nur beim Sex irgendwas fehlt, sollte man doch in der Lage sein, darüber zu reden. Angelogen und betrogen zu werden, finde ich wesentlich respektloser, als jemand der mir offen und ehrlich sagen kann, was ihm fehlt oder was er gerne ändern würde. Was man dann aus dem Gespräch macht, ist eine andere Sache.

"Auf Krampf monogam zu sein, nur weil jemand sagt, es ist richtig so halte ich für grundverkehrt."
Ich werde meinem Partner bestimmt nicht vorschreiben, wie er zu leben hat, aber ich erwarte einfach, dass man mit mir spricht. Wie gesagt, den Vertrauensbruch, weil ich hintergangen wurde, finde ich wesentlich schlimmer, als wenn man ein vernünftiges Gespräch über eventuelle Probleme mit dem Sexleben spricht. Ich hab beides erlebt, eine Beziehung in der ich betrogen wurde und die jetzige Beziehung in der darüber gesprochen wurde und die zweite Variante ist mir bei Weitem lieber.


Geschrieben

Na, weil mich der Sex mit der Tante nicht mehr richtig kickt!
Soll ich das jetzt der Lady erzählen oder was?

Falls ich diejenige waere, haette ich gern davon gewusst, ehe ich "Tante" wurde - also zu dem Zeitpunkt, als da noch eine Beziehung war. Festzustellen, dass man seit Jahren nur noch Putzfrau war, nichtmal wert, auch nur einen freundlichen Namen Fremden gegenueber zu haben, waehrend man staendig betrogen wurde, muss unendlich weh tun!


Geschrieben

Monogamie = Lüge ? Nein...eher ein "Idealzustand", dessen Daseinsberechtigung, soweit jemals vorhanden, heute kaum noch rational zu begründen ist. Wer monogam leben kann und möchte...bitte schön. Wer nicht...auch ok. Die große Lüge besteht
im Besitzdenken des Menschen und dem Anspruch auf Exklusivität innerhalb eine Beziehung. Nur weil man in einer Beziehung lebt, hören andere Menschen nicht auf, zu existieren. Und damit endet auch nicht die mögliche Versuchung.

Alles ist machbar...aber mus erstmal darüber reden können.

LG der nM


Geschrieben

@Alpina, sorry, wenn er keinen Sex mehr mit der Tante haben will, kann er das sagen - sie hatte danach gern Sex mit jungen Neffen, grins
komischerweise bettelte Onkelchen trotzdem ständig an Tantchens Schlafzimmertür.

Letztlich zog er in allen Belangen den Kürzeren..zu spät, viel zu spät erkannte er, was er verloren hat. Tantchen war zwar in ihrer Eitelkeit verletzt aber er verlor noch mehr.

Es ist nicht so, dass Tantchen ne alte dicke Hausfrau ist, die meisten Männer verstehen ohnehin nicht, warum sich Tantchen solange einen so übergewichtigen älteren Mann antat. Nun gut, sie war und ist noch mit ihm verheiratet...aber nicht mehr lange, grins, der Nächste wartet schon längst...und auf einmal ... ist die Tante für den älteren dicken Onkel wieder interessant...nun tja, nun ist das Vorzeigespielzeug weg. Die Tante weiß wo sie den weitaus besseren Sex und vor allem Liebe bekommt. Schlechter Sex, Routine, Phantasielosigkeit war im Übrigen die Ursache für ihre Lustlosigkeit - nun das "Problem" hat die Tantchen jetzt behoben. Und nun?

Wie auch immer...wir sind Menschen und nicht nur Tante und Onkel. Im Übrigen ... es gibt einfach nur starke Erdenbürger und eben auch schwache. Ein starker Mensch versucht seine Fehler "aufzuarbeiten" der Schwache verdrängt sie einfach - soviel zur Aufarbeitung.


Geschrieben

Ein starker Mensch versucht seine Fehler "aufzuarbeiten" der Schwache verdrängt sie einfach - soviel zur Aufarbeitung.



...Und dann gibt es noch diejenigen, die hinterfragen, ob es wirklich ein Fehler war.


Geschrieben (bearbeitet)

Familien zerbrechen nicht nur am Punkt "Fremdgehen", es gibt durchaus andere gründe. Selbst in einer polyamorischen Beziehung können sich doch zwei verkrachen und trennen!


Natürlich gibt es viele Gründe für das Scheitern einer Beziehung. Aber wenn das Thema außerehelicher Sex ist, brauche ich nicht finanzielle, persönliche oder sonstige Gründe anführen.

Wenn ich früher fremdgegangen bin, dass nicht, weil mir was fehlte, sondern aus Interesse an anderen Männern - so rein menschlich.



Tja, das ist eben der Unterschied. Wenn meine Beziehung in jeder Hinsicht intakt ist, käme ich niemals auf die Idee, etwas hinter dem Rücken meines Partners mit einem anderen anzufangen. So weit ich mich erinnere, bin ich noch nie heimlich fremdgegangen.

Meiner Wahrnehmung zufolge IST Fremdgehen bereits gesellschaftlich anerkannt! als ich meine erste Affaire nach längerer Monogamie hatte, in der ich "brave" Ehefrau und Mutter war, und auch mit anderen "braven" Müttern und Ehefrauen meine Freizeit verbrachte, hatte ich genügend Freundinnen, die nicht empört waren, sondern von denen ich eher ein Me-too hörte ;-). Es gab niemandem, der meinem Ex-mann etwas verriet.


Das mag bei euch so sein - ich kenne das nicht. Meine Freundinnen waren zunächst entsetzt, verstanden mich aber, als sie die Hintergründe erfuhren. Da kamen auch nur Äußerungen, dass sie das nicht tun würden oder sich eben nicht trauen würden.

Es geht hier auch im Prinzip nicht um Fremdgehen, sondern darum, dass man eine Realität zur Kenntnis nehmen sollte und dass ein anderer Umgang mit dem Thema für viele befreiend wirken könnte.


bearbeitet von SinnlicheXXL
Geschrieben


Es geht hier auch im Prinzip nicht um Fremdgehen, sondern darum, dass man eine Realität zur Kenntnis nehmen sollte und dass ein anderer Umgang mit dem Thema für viele befreiend wirken könnte.



Eben der Umgang mit der Realität ist doch ein befreiender Faktor in eine Beziehung jedweder Art.

Macht doch keine Sinn Regeln aufzustellen, die nun mal an der Natur des Menschen vorbeigehen und der Bruch der Regeln dann vorprogrammiert ist.

Man sollte eben nur Dinge versprechen, die man auch einhalten kann.

Und wenn man Treue eben gemeinsam so definiert, daß man zueinander hält, an guten wie an bösen Tagen, dann ist das doch mal was, was sich auch einhalten läßt.

Das Thema sexuelle Treue kann man ja auch anders regeln.

Womit man auch wieder den Bogen spannen kann zum anderen Fred hier, wie sich eine Beziehung spannend erhalten läßt.

Ein offener und beiderseitiger Umgang mit dem Thema Sex, kann es durchaus auch für eine Beziehung anregend sein.

Wer mal aushäusig gevögelt hat, kommt manchmal auch zu der Erkenntnis, daß auf freier Wildbahn auch nur mit Wasser gekocht wird und die vermeitliche Sahneschnitte auch ihre Macken hat.

Und schätzt dann um so mehr den eigenen Partner, mit dessen Macken man sich zu arrangieren gelernt hat.

War der Außerhausfick eine Offenbarung und hat man was neues gelernt, kann man ja die Erkenntnis auch daheim einbringen. Auch sehr belebend für eine Beziehung.

Ein wenig Eifersucht kann auch dazu beflügeln, daß man sich seines Partners nicht allzu sicher sein kann. Und man wieder was für den Partner tun sollte, bevor sich Ihm/Ihr ein Andere, bessere Alternative darstellt.


Geschrieben



Wer mal aushäusig gevögelt hat, kommt manchmal auch zu der Erkenntnis, daß auf freier Wildbahn auch nur mit Wasser gekocht wird und die vermeitliche Sahneschnitte auch ihre Macken hat.

Und schätzt dann um so mehr den eigenen Partner, mit dessen Macken man sich zu arrangieren gelernt hat.

War der Außerhausfick eine Offenbarung und hat man was neues gelernt, kann man ja die Erkenntnis auch daheim einbringen. Auch sehr belebend für eine Beziehung.

Ein wenig Eifersucht kann auch dazu beflügeln, daß man sich seines Partners nicht allzu sicher sein kann. Und man wieder was für den Partner tun sollte, bevor sich Ihm/Ihr ein Andere, bessere Alternative darstellt.



Solange man einen Ausserhaus-Fick als Ergänzung oder Abwechselung versteht, bin ich dabei.

Muss er allerdings als Ersatz herhalten, um eine kaputte Beziehung zu kaschieren, ist diese Sache fragwürdig.


Geschrieben (bearbeitet)

Zoff kann es immer geben, und man/frau kann sicherlich auchmal keine Lust haben. Doch egal was man/frau auch anstellt, Offenheit und Ehrlichkeit sind die Grundvoraussetzungen, damit Situationen vermieden werdenkönnen die zu Vertrauensbruch und Eskalation führen. Ziert euch nicht eure Ideen an den Mann oder die Frau zu bringen, mehr als eine Abfuhr kann man nicht kassieren.

Und was die Monogamie betrifft, auch wenn sich das jetzt komisch anhört, aber eigentlich bin ich monogam, auch wenn ich mehr als eine Partnerin habe (sie wissen von einander, wir leben in einer WG). Ich interpretiere Monogamie für mich selbst eher in Richtung Loyalität den Partnern gegenüber, soll heißen ich tue nichts zu dem meine Lieben nicht ihren Segen geben.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
neuHamburger007
Geschrieben

Zum Thema des threads: je mehr Lebenserfahrung ich habe, und je offener ich durch das Leben gehe, ist mir immer klarer, dass Homo sapiens nicht monogam ist, und dass Monogamie nur ein gesellschaftlicher Zwang ist, der so tief verankert ist, dass sich das Gegenteil nicht so schnell durchsetzen wird.

Ein paar Jahre dürfte Monogamie gut gehen, eben genau so lang, wie Homo sapiens braucht, seine Nachkommen groß genug zu kriegen, aber länger ist biologisch nicht notwendig. Es ist lediglich die Gesellschaftsform, die da noch Probleme machen könnte (gemeinsame Schulden durch Eigentum, oder dass Kinder eben doch länger als "ein paar Jahre" Eltern brauchen).


Geschrieben

Habe nicht alles gelesen, will es auch nicht.
Und Nein es ist kein Mythos die Monogamie !
Was soll das bitte ?

Die die genau wissen, das sie nicht Treu sein können oder wollen, sollen das doch bitte auch einfach vor einer festen Beziehung sagen !!!

Ob Mann oder Frau !

Statt jemand zu belügen, nur um ihn hauptsache zu bekommen !

Denn das ist leider eher oft das Problem !
Das einer den anderen in dem Glauben lässt, z.b seine Vorstellung von Monogamie in einer Beziehung, sei auch seine.... usw.

Dann ja, ist der Schock und die Enntäuschung groß wenn ein Betrig raus kam und man trennt sich evtl.

Soll man es doch vorher klären und alles ist Gut, oder nicht ? Gäbe es keine Probleme dann, oder ?


Wie der Te schon schrieb, würden fast 90% der Männer fremdgehen (Glaube ich sofort ! Leider !!! )
und dreiviertel der Frauen.

Ich finde das eher Schade !
Denn eine Beziehung heißt für mich alles in einem.
und bisher konnte ich die auch genauso immer haben, seltsam.
Fühlte mich dennoch nicht "gefesselt " ...

Was nicht heißen soll, das ich andere die nicht so leben irgendwie verurteile ! Nie und nimmer !

Aber durch die ganze Welt die sich so schnell verändert ist es einfach Mode geworden das jedem mit jedem poppt und es fast garkeine Werte mehr gibt !

Sorry so seh ich das eher !
Bin ich vergeben, habe ich z.b garkeine Lust auf einen anderen Partner, aber mal egal....

Würde sich das nach einigen Jahren Beziehung evtl ändern, ja dann würde ich das ansprechen !

So Fair wäre ich mir und meinem Partner, statt ihn lieber einfach zu betrügen !

Ihr könnt Monogamie ja gerne als riesen Schwindel ansehen, ich finde das allerdings noch lange nicht der Fall.

So sollte es einfach im IDEALFALL sein !
Denn eine Beziehung mit rumgeficke, ist für mich keine.

Sondern nur eine freundschaftsbasis, wo man evtl zusammen lebt, auch Sex hat miteinander, aber den Spaß mit anderen auch genießt und halt noch einen ständig an der Seite hat....

Ohne zu verurteilen, meine Sicht von Liebe und Beziehung wäre das NIE !

Lg.


Geschrieben

Rejana, du bist 29! Warte mal, bis du 10, 15 Jahre mit einem Mann zusammengelebt hast.

Wenn du ohnehin davon ausgehst, dass 90% der Männer nicht treu sein können, warum denkst du dann, dass es Sinn macht, etwas als Ideal zu verherrlichen, an das sich ohnehin kaum jemand hält?


Geschrieben

Habe nicht alles gelesen, will es auch nicht.Was soll das bitte ?



Wer das ganze Eingangsposting liest, weiß mehr und was das soll

Wie der Te schon schrieb



Und wer das zu Ende gelesen hat sieht auch, daß das nicht aus meiner Feder kam, sondern ein Artikel aus Zeit-Online zum Thema Monagamie ist.
(Artikel war von einer Frau)

Natürlich mit der reißerischen Schlagzeile s.o., damit die Leute auch neugierig werden.

Aber durch die ganze Welt die sich so schnell verändert ist es einfach Mode geworden das jedem mit jedem poppt und es fast garkeine Werte mehr gibt !



Gepoppt und auch quer Beet wurde schon seit es Menschen gibt. Mal mehr und mal weniger offen. Moralische Werte untliegen schon mal der Veränderung und sind je nach Land und Gesellschaft oft grundverschieden. Läßt sich auch nachlesen.

An der Natur des Menschen wird sich aber im Laufe der Jahrtausend wenig geändert haben.

Vielleicht beruhigt Dich ja der Satz:

Früher war das so geregelt, daß der Fürst die Fürstin vögelt,
heute ist das sehr verzwickt, weil alles durcheinander fickt.


Geschrieben

32% aller Männer in Deutschland haben Ihre Frau schon einmal betrogen. 44% aller Frauen in Deutschland haben Ihren Mann schon einmal betrogen. 19% sehen das Fremdgehen als eine gefühlsmäßige Bindung zu einer anderen Person. 27% davon zählen schon das Knutschen als Fremdgehen. Die meisten sehen jedoch Sex als den größten Betrug



Na ja, die Statistik ist bestimmt ungenau, trotzdem alle Veröffentlichungen gehen unabhängig von einem Frauenvorsprung aus. Liegt wahrscheinlich daran, dass Männer schlechter Lügen können oder nach längerer Beziehung bei Fußball oder Bier hängen bleiben.

Ich halte Monogamie für die Ausnahme. Nur die wenigsten Paare schaffen es 50 Jahre das knistern zu erhalten und erfüllten Sex zu genießen.

Einige lassen den Sex einfach weg, sind also nicht Monogam sondern fast Tot. Auf jeden Fall fallen sie aus der Betrachtung heraus, denn es geht hier wohl um sexuell aktive Mitmenschen.

Andere halten es immer mal eine Weile mit einem Partner aus und sind für eine gewisse Zeit (vielleicht 10 Jahre) treu. Wirklich Monogam ist das nicht.

Wieder Andere sind da etwas flexibler in Ihrer Beziehung mit unterschiedlichen Modellen.

Unterm Strich also ist klassische Monogamie eine gesellschaftliche Erfindung die mit zunehmender Freiheit an Bedeutung verliert.
Vielleicht schaffen wir es dann, ehrlich mit unseren Partnern umzugehen.


Geschrieben

Na monogamie kann schon nicht funktionieren weil sonst schon mal die prostituierten pleite gehen würden !!

Und ob es den verfechtern der monogamie und /oder waren libe past oder nicht einige paare in meinem bekannten kreis sind schon wieder fremd gegangen gleich nach dem die schmetterlinge ausgeflogen waren !!

Die sind im übrigen weder swinger noch irgendwie locker drauf !

Wir sind alle menschen und da menschelt es eben auch ,das heist perfektion ist die ausnahme ,zumindest in zwischenmenschlichen angelegenheiten !

Leider stelle ich immer wieder fest das grade die menschen die der meinung sind ihr partner ist der treuste die sind die am meisten beschissen werden und alle anzeigen erfolgreich verdrängen !
Nicht umsonst machen die kegelhotels so wunderbare geschäfte mit ausflügen von herren und damengruppen aller coleur !!


×
×
  • Neu erstellen...