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Gleichberechtigung


matthiasmohrle

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Im laufe der Jahre haben wir festgestellt das in  funktionierenden Partnerschaften immer mehr nur ein Part der Beziehung Entscheidungen trifft  ! Warum ist das so und wie sieht es bei euch in diesem Punkt aus ?   Eine entspannte Woche wünschen die M&M aus Sömmerda

Geschrieben (bearbeitet)

Partnerschaften funktionieren für mich auf Dauer, im Alltag nur wenn ein gewisses Gleichgewicht zwischen beiden besteht und beide Gleichberechtigt sind. Das ist wie bei einer Doppelwaage ständig im Fluss, mal neigt sich das ganze in die eine Richtung, mal in die andere. Wichtig ist nur das keine Seite auf Dauer überwiegt und damit eine Seite am Ende auf dem Boden hockt und die andere in der Luft hängt. Man kann spielerisch  bisschen an der Waage rumspielen... nach dem Motto was sich liebt das neckt sich, aber auf Dauer sorgt ein Ungleichgewicht für Probleme.

Die meisten meiner Beziehung sind am Ende daran gescheitert das dieses Gleichgewicht verloren gegangen ist und ich war dabei auf beiden Seiten, auf der die auf dem Boden hing und auf der Seite die in der Luft hing. Manchmal war ich auch selbst Schuld daran, manchmal die andere Seite. Aber sowas funktioniert halt auf Dauer nicht. 

bearbeitet von Beam-Me-Up
Geschrieben
Besser lässt es sich nicht sagen. Selbst wenn nur einer hauptsächlich entscheidet so werden die Wünsche das partners immer berücksichtigt oder drsuf eingegangen.
Geschrieben
Einer Trifft die Entscheidung das Stimmt aber Mann spricht darüber dann kommt eine Entscheidung es gibt ja auch Probleme die einen Partner nur betrifft ZB Arbeit da kann Mann Rat geben mehr aber nicht so ist das auch oj
Geschrieben
In einer gut funktionierenden Beziehung schlagen beide etwas vor und dann entscheidet man gemeinsam,welcher der bessere Vorschlag war.
MrsBondundMrSmith
Geschrieben
Ich bin offen für alle Entscheidungen … solange sie meinen Vorstellungen entspricht
Geschrieben (bearbeitet)

Man erkennt eine "gut funktionierende" Partnerschaft nicht daran, wer den Ton angibt oder ob es nur einer von beiden tut!! Einzig daran, ob es Beide auch so wollen!!!! 😉

bearbeitet von love2cum4u
Geschrieben
Ich bevorzuge Beziehungen durch Ergänzungen. Diese Thema ist zu komplex ,um das jetzt in 2-3 Sätzen zu legen.
Geschrieben

Er: "Fährst Du oder soll ich fahren?"

Sie: "Mir ist das egal!"

Er: "Gut, dann fahr Du!"!

Sie: "Aber ich wollte vielleicht nen Wein trinken!"

Er: "Dann fahre ich eben!"

Sie: "Ich mein, es ist Dein Kumpel, ich fahre schon!"

---------------------------------------------------------------------------------------

Da habe ich überhaupt keinen Bock drauf!

 

Geschrieben
Diesen Zustand kenne ich nicht. Zudem wirken Beziehungen nach aussen oft anders als sie in der Zweisamkeit allein nachher sind.
Geschrieben
Nein, das kann ich nicht bestätigen. Es gibt sicher viele Bereiche und Aufgaben die nach Interessen einer entscheidet, aber immer den Partner im Hinterkopf. Hier vertrauen wir einander ..und das wichtige wird besprochen und gemeinsam entschieden.
Geschrieben
Ich weiß jetzt nicht, ob die Partnerschaft mit meiner Frau funktioniert, aber WIR entscheiden alles in unserem Leben zusammen, egal ob es darum geht, welches Auto, Waschmaschine, Haus, Urlaub. Seit 35 machen wir es so und sind gut damit gefahren. Selbst Fickfreunde suchen wir zusammen.
Geschrieben

Gleichberechtigung, ja auf jeden Fall! 

Doch Gleichberechtigung heißt für mich nicht, gleich zu sein. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Die Stärken des anderen nutzen und die Schwächen ausgleichen, ist für mich der passende Weg. 

Es gibt auch Beziehung, da ist ein Part „dominanter“ (entscheidungskräftiger), was auch ok ist, solange es von beiden gewollt ist und niemand darunter leidet. 

Es heißt auch nicht, nur weil ein Part nach Außen „dominanter“ wirkt, dass sie/er auch der „dominanterer“ Part ist. Oftmals sind es auch die ruhigen Charaktere, die still im Hintergrund „die Strippen zieht“ 

Achtsamkeit seinen Partner gegenüber, miteinander sprechen und die Wünsche/Bedürfnisse des Anderen in seiner Entscheidung mit einbeziehen, ist für mich wichtig. 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube eher an - das Wort gibt es glaub ich nicht aber egal - Kompetenzgleichberechtigung, d.h. wer fitter in dem Bereich ist hat mehr Gewicht bei einer Entscheidung, es wird aber darüber diskutiert und auch Einwände der in dem Thema weniger kompetenten Person berücksichtigt, denn eine nicht fachidiotische Sicht hilft ganz oft. Also eine Art themenbezogene gewichtete Gleichberechtigung.

bearbeitet von Arteras
Geschrieben
Während viele Menschen sagen, dass große Unterschiede kaum zu überbrücken sind, gibt es die andere Partei, die sagt das Gegenteil...Ich gehöre auch eher zu dieser Fraktion. Gerade die Gegensätze sorgen dafür, dass man voneinander lernt. Dass man Dinge vom anderen annimmt, die einem selber gut tun und umgekehrt. Mit mehr Toleranz und Gelassenheit vor der Andersartigkeit jedes anderen Menschen können wir stabile Beziehungen schaffen. Das motiviert natürlich nur, wenn Liebe, Respekt und Vertrauen herrschen und keine Besserwisserei, Nörgelei oder ständige Zurechtweisung. Gegensätze sind oft sinnvoll und da darf einer Macher bzw. Entscheider sein, solange man eine gute Koalition bildet und sich keiner untergeordnet fühlt. So würde ich meinen eigenen Partner auch nie sehen wollen und schon deshalb niemals in seiner Meinung versuchen zu untergraben, sondern versuchen sie zu verstehen, auch wenn ich sie nicht zwingend teilen muss. Wirkliche Entscheidungen mit großer Tragweite sind aber natürlich IMMER gemeinsam zu treffen... Hier betreffen ja auch die Konsequenzen beide Seiten.
vor 6 Minuten, schrieb HansDampf77:

Gleichberechtigung, ja auf jeden Fall! 

Doch Gleichberechtigung heißt für mich nicht, gleich zu sein. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Die Stärken des anderen nutzen und die Schwächen ausgleichen, ist für mich der passende Weg. 

Es gibt auch Beziehung, da ist ein Part „dominanter“ (entscheidungskräftiger), was auch ok ist, solange es von beiden gewollt ist und niemand darunter leidet. 

Es heißt auch nicht, nur weil ein Part nach Außen „dominanter“ wirkt, dass sie/er auch der „dominanterer“ Part ist. Oftmals sind es auch die ruhigen Charaktere, die still im Hintergrund „die Strippen zieht“ 

Achtsamkeit seinen Partner gegenüber, miteinander sprechen und die Wünsche/Bedürfnisse des Anderen in seiner Entscheidung mit einbeziehen, ist für mich wichtig. 

Unterschriftsreif... Chapeau 😉 es gibt doch noch Hoffnung 🙏🏻😅

Geschrieben

Es kommt auf die Art der Entscheidung an. Ob es abends Tomaten- oder Gurkensalat gibt, das entscheidet derjenige, der gerade im Gemüseladen steht.

Größere Anschaffungen werden besprochen,  aber da wir getrennt wohnen entscheidet jeder für sich.

Alles was unsere Gemeinsamkeiten und unsere gemeinsame Zeit betrifft, das wird auch gemeinsam entschieden. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb matthiasmohrle:

 ein Part der Beziehung Entscheidungen trifft  ! Warum ist das so und wie sieht es bei euch in diesem Punkt aus ?   

Weil es für mich und meine jeweiligen Partner normal war/ist, ggf die Entscheidung für beide vom jeweils anderen diskussionslos akzeptieren zu können. Was sich jeweils schon in der Kennenlernphase beim Grenzen abstecken bemerkbar machte.

Sehr oft kam das in meinen Beziehungen bei einem Nein+ Begründung von einem Part zum tragen. Ich kann keine unnötigen Diskussionen ertragen, denn die zielen oft darauf ab seinen eigenen Kopf gegen den Willen des anderen durchzusetzen, bei mir bräuchte Mann das nicht zu probieren. Zudem stehe ich auf echte Männer, weichgekochte Eier mag ich ausschliesslich zum Frühstück...sprich, Mann muss bei mir die Fähigkeit besitzen evtl Diskussionsversuche nonverbal mit Blicken, der Mimik und der Ausstrahlung im Keim zu ersticken.:P Diese Eigenschaft hatten alle meine Partner. Ich würde mir daher nicht die Blöße geben mit meinen Partner diskutieren zu wollen. An seinem langen Arm würde ich zappeln und verhungern...:see_no_evil::smiley:

Dennoch herrschte in all meinen Beziehungen Gleichberechtigung, wer, wann alleine entschieden hat oder ob man über anstehende Entscheidungen redete, war immer davon abhängig, worum es ging. Einen Alleinbestimmer hätten jeweils beide Parts nicht akzeptiert.

bearbeitet von Myraja
Geschrieben

Die Entscheidung, ob es morgen gefüllte Paprika oder Fisch gibt... eine Entscheidung, die wir nicht besprechen müssen.

Entscheidungen, die unser gemeinsames Leben betreffen, werden auch gemeinsam getroffen. Von Anfang an, ohne das wir das besprechen mussten.

Geschrieben
Eine Hierarchie ist die erfolgversprechendste soziale Struktur. In Zweier-Konstellationen gibt es immer einen dominanten und einen komplementären Part. Ist effektiv. Je nach Szenario sollte die kompetentere Person, den dominanteren Part übernehmen. Bricht ein Feuer aus, wird eher der Feuerwehrmann Anweisungen erteilen als der Apotheker. Das sollte auch erklären, warum Frauen Kompetenz in ihren Partnern schätzen.
Geschrieben
Ich denk das jeder so seinen Part hat. Ich mache meist die Papiere um Arbeit und Steuer. Meine Frau mehr das finanzielle. Das passt sehr gut. Bin sogar froh das jeder auch sein Ding hat.
Geschrieben
Das hat was mit der Dominanz zutun, sowas kann sogar zu Trennung führen, oder auch zu regelmäßigen Zoff führen, wenn beide Dominant sind, ich kann natürlich nicht alle in die selbe Kategorie setzen, weil man im gewissen Alter die Fäden aus der hand gibt, wegen Vertrauen und der Gesundheitlichen Zustand, aber zwei devote Leben Glücklich bis zu ihren Lebens Ende. Ich rede aus Erfahrung, ich kann mich auch irren weil wir ihr wisst nicht jeder ist gleich.
Geschrieben
Hab ich schon ewig nicht mehr gesehen.... nur bei paaren über 70. Klar gibbet ausnahmen... WIE IMMER...
Geschrieben
Wenn jeder das tut, was er am besten kann ,ist beiden gedient. Entscheidungen ,werden gleichberechtigt getroffen.
Geschrieben (bearbeitet)

Kenne ich zu gut. Funktioniert in der Regel in Partnerschaften, in denen man sich auf seinen Partner / Partnerin tatsächlich verlassen kann.

Wenn ich weiß, dass meine Partnerin Entscheidungen in unser beider Sinnen treffen kann, dann habe ich kein Problem damit, wenn sie auch eigenständig etwas entscheidet, ohne großartige Rücksprachen zu führen / erst einmal meine Erlaubnis einzuholen. Das hat für mich auch absolut nichts mit Gleichberechtigung zu tun, wenn man nichts selbst entscheiden kann / darf, sondern erst einmal alles mit dem Partner besprechen muss.

Das Problem dabei ist wohl eher, dass man für diese Vertrauensbasis (wozu auch ein ganzes Stück gute Partnerkenntnisse gehören) einige Zeit zusammen sein gewesen sein muss - und DAS widerrum ist heutzutage der Knackpunkt. Echte Langzeitbeziehungen gibt es immer weniger. Tatsächlich für etwas / jemanden kämpfen, fällt immer mehr aus der Mode. Es wird vielleicht noch kurz hinterher gebuddelt, aber nach kurzer Zeit ist das Ding dann auch durch.

Jede 3. Beziehung hält nicht länger als 5 Jahre. Das war vor einigen Jahren noch ganz anders, da kam man wenigstens noch auf 12.

 

bearbeitet von Indiabo
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