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Ist Monogamie noch zeitgemäß?


Ist Monogamie noch zeitgemäß?  

101 Stimmen

  1. 1. Ist Monogamie noch zeitgemäß?



Empfohlener Beitrag

Geschrieben

lach.. oh, da kannst du dir ziemlich sicher sein, dass ich deine Exen nicht kenne. Ich steh weder auf ONS noch auf Fernaffären, daher fange ich mit Männern außerhalb meines engen Radius gar nichts an!
Wie jetzt? auf den Kontaktseiten hast du das Daten aufgegeben, weil alle nur poppen wollten und nun suchst du ausgerechnet auf Poppen.de einen Mann, der das nicht will?? Nun ja...! (...)



Hätte aber doch sein können. Weil vielleicht habe ich zu dem Zeitpunkt eine (angeblich)monogame Fernbeziehung geführt?
Sinnliche.
Lese doch noch mal mein Profiltext. Findest ganz bestimmt eine Antwort auf Deine Frage, was das Nicht_Poppen oder Doch_Poppen angeht


Geschrieben

@ Sinnliche wenn Du doch so glücklich mit "deiner polyamoren Lebensform " bist, würde mich schon interessieren, ob dein Mann auch glücklich ist!?
Sorry, die Motive und Angebote an deinen Mann hast Du bereits zur Genüge hier im Forum propagiert...
um die geht es mir nicht...
ich frage mich nur, ob DU es dir nicht nur einfach machst!
Was ich von den Aussagen deiner Sexpartner halte, die doch alle solch ein bescheidenes Sexleben mit ihren Frauen haben, habe ich hier auch bereits erörtert!

Ich bin hier nicht auf einer Seite, die eine psychologische Beratung anbietet..und das auch ganz bewusst nicht...
von daher bitte ich von "Meinungen", die mein Leben und meine Wertvorstellungen angehen deinerseits abzusehen!
DANKE!!!

lass es doch einfach sein allen Menschen, die hier Monogamie für sich als Beziehungsform suchen belehren zu wollen...
Ich kanns echt nit mehr lesen!


Geschrieben


Männere haben es leichter. Sind eher der gefeierte Hahn. Frauen werden gleichgesetzt mit "schnell zu haben"!

Ein Dorfgespräch eben.




Wie bitte, dass hört sich nicht nur nach Dorf sondern nach fünfziger Jahre an....?!

Ich kenne niemand, der das dating-Verhalten von Männern und Frauen unterschiedlich bewertet!


Geschrieben


lass es doch einfach sein allen Menschen, die hier Monogamie für sich als Beziehungsform suchen belehren zu wollen...
Ich kanns echt nit mehr lesen!


Entschuldige - steh ich mit gezückter Waffe hinter dir und zwinge dich, meine Beiträge zu lesen? Da du meinst, zu wissen, was ich denke, kannst du dir das auch sparen! Aber da mich selbst interessierte, was ich vor vier Jahren dachte, stellte ich doch fest, dass ich mich entwickelt habe (Vor vier Jahren fand ich Polyamorie noch nicht für mich lebbar!)

Aber dessen ungeachtet: Um damit umgehen zu können, dass der/die Geliebte mit Dritten Sex hat, muss man schon eine dazu passende Persönlichkeit haben. Wenn es dabei auch noch um Gefühle geht, ist das nur noch für wenige Menschen geeignet. Von daher täuschst du dich, wenn du meinst, ich würde dich und andere zu Polyamorie drängen wollen!

Floozie, leider gibt es dieses Denken noch immer! Auch bei Poppen.de sind viele Männer angemeldet, die hier was zum Vögeln suchen, Frauen, die hier angemeldet sind, aber für eine Beziehung ausschließen. Tja - und im Aburteilen von vermeintlichen "Schlampen" ist niemand gnadenloser als andere Frauen.


Geschrieben

Tja - und im Aburteilen von vermeintlichen "Schlampen" ist niemand gnadenloser als andere Frauen.



das kann ich bestätigen. Um den Begriff "Schlampe" zu umschiffen nannte sich meine Exangebetete "weibliche Männerheldin". als on ein Frauenheld ein Held wäre... Das ist ein Typ, der Frauen verarscht und für nen Fick über Leichen geht.


Geschrieben (bearbeitet)

Mir war schon immer egal, was andere von mir halten...und was die Leute über mich reden, war und ist auch egal.

[email protected] jeder Frauenheld "verarscht die Frauen"...und über Leichen zu gehen, für Sex, kommt nur sehr selten vor...


bearbeitet von floozie642
Geschrieben

Zeitgemäß ?
War es das überhaupt jemals ?


Geschrieben (bearbeitet)


Ich kenne niemand, der das dating-Verhalten von Männern und Frauen unterschiedlich bewertet!



Kannst du auch nicht, weil du nur hier in bist!!

Sinnl@ du gehst nur auf das ein, was du umschreiben kannst. Argumente die du nicht halten kannst uberliest du!

Trotzdem beobachtest du das gleiche wie ich. Du bist genauso abgekocht wie ich.

Auch ich habe Kumpels die den gleichen Weg wie deine Freundinnen gehen.
Man könnte vermuten die wollen keine Beziehung.

Da die aber aus meiner Sicht dumm wie Kartoffeln sind, erübrigt sich diese Vermutung.
Ewige Singles eben.


bearbeitet von single_willy40
Geschrieben

Welch eine Frage!!!

Zeitgemäß??? Sicherlich! Hat doch nichts mit dem Zeitalter zu tun! Sondern mit dem Menschen selbst.

Ich bin und bleibe rein monogam. Und das hat nix mit "zeitmäßig" zu tun, sondern mit meinem Gefühlsleben und der Einstellung zum Leben und zum Sex!!!

Und dazu hab ich noch ne sehr ausgeprägte Libido! Also gilt das schonmal nicht als Ausrede fürs fremdgehen oder teilen!

Wenn ich liebe, möchte ich nur diesen Mann. Für mich gibt es absolut nichts schöneres! Und darauf bin ich sehr sehr stolz


Geschrieben

Hä??? Laut deinem Profil suchst du eine Frau oder ein Paar! Du meinst, wenn du Sex mit einem Mann und einer Frau hast, dann sei das Monogamie??? Dir ist schon klar, das "MONO" eins bedeutet, also Sex und Beziehung zu einem einzigen Menschen!


Geschrieben (bearbeitet)

[...]Aufzucht von Nachkommenschaft ist ein Projekt auf anderthalb Jahrzehnte, und dafür ist eine stabile 2er-Partnerschaft von erheblichem Vorteil.


Finde ich überhaupt nicht.
sind Polyarmoröse Konzepte nicht auch psychologisch viel besser? Wenn 2 sich streiten, gibt es immer auch noch andere Bezugspersonen für das Kind.
So können die unendlich vielen Scheidungs-Prägungs-Geschichten aufgelöst werden. Wenigstens hängen die Kids nicht auf 'der einen' oder 'der anderen' seite.
Überhaupt ist glaube ich die Romantische Zweier-Beziehung (RZB), gerade wenn sie Hetero ist, sehr schwierig für selbstbestimmte Geschlechts-Entwicklung.
Das Kind schaut sich dann doch oft das 'jeweilige' Verhalten des Vaters_der Mutter ab. So werden Jubngs zu Mackern und Mädchen zu Püppchen erzogen. Naja. Im Mainstream ehern.

Es gibt sehr viele andere Konzepte, die mir selbstbestimmter für die Kinder erscheinen. Ich glaube, da ist es aber sehr wichtig, auf Grenzen und Umgänge mit Eifersucht zu achten! (Aber auch bei RZBs)

Dazu das Buch: "Mehr als eine Liebe - Polyarmouröse Beziehungen"
und
"The Ethical Slut"

Jetzt mal von segensreichen Errungenschaften wie Sozialstaat abgesehen. Diese Umstände sind entwicklungsgeschichtlich gesehen das allerneueste, und das genetische Erbe der Menschheit hat sich noch nicht darauf eingestellt.


Ich glaube nicht an Genetische Vererbungen von Beziehungs-Vorlieben.
ich denke das passiert in dr Erziehung und was wir uns sonst in der Gesellschaft abgucken, was uns begegnet.
Deswegen fällt es vielen vielleicht auch schwer, mit Gefühlen wie Eifersucht umzugehen.
Wir lernen, Menschen mit denen wir eine RZB haben, als Besitz zu sehen, den wir nicht teilen möchten.
Oder wir haben das Gefühl, Abhängig zu sein und angst, das zu Verlieren.
Auch dem "The***utin ersetzen" was gerade Frauen* (falls hetero) oft tun_müssen_dazu gedrängt werden_ könnte in allgemein ehrlicheren Beziehungen und mehrfach-Beziehungen besser entgegengewirkt werden.
Aber auch, wenn kein (cis-)Mann* im Spiel ist, ists glaub ich besser, therapie von Beziehung zu trennen, also diese Abhängigkeit.
Damit möchte ich nicht gegen Empathie sprechen. Das ist halt gerade wichtig.

[bb]*** edit by Mod: bitte keine Fremdlinks im Forum ***[/bb]


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Links entfernt
Geschrieben


Ich glaube nicht an Genetische Vererbungen von Beziehungs-Vorlieben.
ich denke das passiert in dr Erziehung und was wir uns sonst in der Gesellschaft abgucken, was uns begegnet.



Letzteres beobachte ich oft.

Bei Geschwistern läuft die Lebensweise oft in verschiedene Richtungen.

Sicherlich gibt es das Kind, was auch mit 12 anfängt zu saufen wie die Eltern.
Es gibt aber auch das Kind, daß auf keinen Fall so Leben möchte.

Dies übertrage ich jetzt mal auf alle Lebenslagen.
Sei es die Firma vom Vater zu übernehmen, oder aus dieser Erfahrung heraus diesen Weg aus zuschlagen.


  • 2 Wochen später...
Geschrieben


Ist Monogamie noch zeitgemäß?




Na, das hoffe ich doch sehr! Aber egal, ob es modern ist oder nicht, für mich gehört sie dazu.


Geschrieben

Ich mach mir weniger Gedanken über das Thema MonoGAMie ("bezeichnet die lebenslange exklusive Fortpflanzungsgemeinschaft zwischen zwei Individuen einer Art"- siehe Wikipedia), als über das Thema MonoAMORie. Beides gibt es heute nicht (mehr).

Die meisten sind doch eh Seriell-Monogam, und kicken einen Partner nach dem anderen in ihrer seriellen Monoamorie. Was einen Haufen unnötigen Herzschmerz anrichtet.

Die Zeit , hat einen schönen Artikel online zum Thema: "Monogamie: Die große Lüge".
Zu dem Artikel muss ich aber noch sagen, dass Liebe auch nicht Mono ist! Amore ist genauso Poly, muss aber nicht zwangsweise sexuell sein. :-P

Vor ein paar Jahrhunderten war es auch noch ganz anders. Man hatte eine/n exklusive/n Partner/in für Haus und Familie, und der Spaß wurde anderswo gesucht, und auch geduldet. Wer es nicht glaubt, fragt ein paar Geschichtsprofessoren oder so.


Geschrieben



Vor ein paar Jahrhunderten war es auch noch ganz anders. Man hatte eine/n exklusive/n Partner/in für Haus und Familie, und der Spaß wurde anderswo gesucht, und auch geduldet. Wer es nicht glaubt, fragt ein paar Geschichtsprofessoren oder so.



Das stimmt schon. Aber das galt nur für den Mann, nicht für die Frau.


Geschrieben

Die Frauen haben es aber trotzdem getrieben und landeten im Todeskerker.

Daran sieht man mal wieder, wie triebgesteuert Menschen sein können.


Geschrieben

Das stimmt schon. Aber das galt nur für den Mann, nicht für die Frau.




Das stimmt nicht. Es wahr für beide Seiten Chique einen Liebhaber oder eine Geliebte zu haben...


Geschrieben

Das stimmt nicht.



Doch, frag einen Historiker - oder Wiki


Geschrieben (bearbeitet)

Ich lebe eine monogame Beziehung.

Eine polyamore Lebensform könnte ich mir nie vorstellen.
Dass er noch weitere Beziehungen hat, mit oder auch ohne
Liebe? Dazu darf man wahrscheinlich überhaupt nicht
dominant sein.
Neben mir darf es keine anderen Götter geben:-)


Mir war schon immer egal, was andere von mir halten...und was die Leute über mich reden, war und ist auch egal.

)


gute Einstellung


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

für mich ist Monogamie zeitgemäß.
ich glaube nicht, dass eine Polygamie wirklich zufrieden stellt
und manche machen sich etwas vor.

Meine Meinung ist, dass man Polyamorie lebt, wenn es eine
Zweckmäßigkeit ist, und man den richtigen Partner noch
nicht gefunden hat.


bearbeitet von Titanilla
Geschrieben

Polygamie? Ich glaube nicht, dass sich hier Leute strafbar machen wollen und das anstreben.

Ich finde es schon komisch, dass viele Leute es zwar auch nicht schaffen, dauerhaft monogam zu leben, es aber dennoch als hehres Ideal preisen!


Geschrieben (bearbeitet)

das schaffen wir sehr gut.
Monogamie heißt ja nicht, dass man nicht Sex zu dritt haben
darf. Wenn es beide wünschen, dann ist es für mich immer noch
monogam. Denn es hat auch nichts weiter zu bedeuten.
Die Liebe steht immer im Vordergrund. Und ich liebe nur einen.

Eine Polyamorie hingegen bedeutet, dass alle Beziehungen
einen Stellenwert haben. Feste Beziehungen zu mehreren
Personen, und keiner davon ist die große Liebe.

40 % haben hier angegeben, die Monogamie wäre nicht mehr
zeitgemäß. Ich kenne aber niemand, der öffentlich
eine offene Beziehung oder eine Polygamie wie in Komune 69 lebt.


bearbeitet von Titanilla
Geschrieben

das erklärt sich von selbst:
ist es die große Liebe, dann gibt es keine anderen, mit denen
man eine Beziehung führen müsste


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