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Treue... Ein schwieriges Thema


Quaerendisque

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Der Mensch ist nicht Monogam angelegt. Das ist über Religionen und die Sozialisierung diktiert. geht aber schief.
Geschrieben
Untreu ist man, egal in welcher Hinsicht, wenn man seinen Partner wissentlich betrügt und belügt. Egal in welcher Beziehung. Das muss sich nicht zwangsläufig auf Sex in einer Beziehung beschränken. Auch einem *treuen* Freund, völlig ohne sexuellen Hintergrund, kann man *untreu* werden indem man ihn hintergeht. Treue hat immer etwas mit absoluter Ehrlichkeit dem Partner gegenüber zu tun.
Geschrieben
Sehr ich genauso. Rein von der evolution sind wir nicht für die monogamie geschaffen. Ewig treu ist und war noch nie der fall. Ob fruher oder heute. Deswegen lieber ne offene ehe/beziehung
Geschrieben
Treue liegt im Herzen. Man muss sich im klaren sein, daß Liebe nicht gleich Liebe ist. Liebe ist ein Überbegriff. Unser Meinung nach. Ok Wir sind Poliamore und sehen das evtl anders. Monogam sind wir in Sachen Familie. Wir verbieten uns aber keine Gefühle anderen gegenüber. Denn das ist unserer Meinung nach, Freiheit. Man weiß was das wichtigste im Leben ist. Dem ist man treu. Aber wir denken, liebe hat nichts mit einschränken zu tun.
Geschrieben
Gute Herausforderung! Allerdings würde ich die Treue zu mir, beziehungsweise meinen Idealen, nicht mit der Treue anderen gegenüber vergleichen! Bei der Treue anderen gegenüber geht zum größten Teil darum, was diese Menschen als Treu oder Untreue empfinden! Ich kann mich also auch untreu anderen gegenüber verhalten, mir aber selbst treu bleiben! Ich glaube, ich werde gerade zu müde, um mich jetzt noch weiter darüber auszulassen... Vielleicht kann ich ja morgen noch etwas weiter philosophieren.. Für heute würde ich es dabei belassen, dass man sich selbst treu bleibt, wenn man sich noch (ehrlich) im Spiegel betrachten kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben... Bei der Treue anderen gegenüber sollte man denjenigen in die Augen sehen können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben... Alles natürlich zutiefst ernsthaft und ehrlich... Gute Nacht
Geschrieben
Treue gibt es m.E. nur im Herzen. Das hat mit Sex absolut nix zu tun! In unserer christlichen Erziehung wurde uns das nur so von Kindheit an eingeimpft. Wenn einer der Partner Fleisch über Alles liebt, der andere aber vegan lebt, geht der Fleischliebhaber dann fremd, wenn er mal alleine im Gasthaus ein Steak ist? Das toleriert sicher jeder! Aber beim Sex?? "Das ist ja ganz was anderes!" hört man dann. Ich sage: Es ist das Gleiche. Für mich gibt es in einer Partnerschaft nur einen seelischen, aber keine körperlichen Betrug.
Geschrieben

Für mich kein schwieriges Thema , wobei hier klar 2 unterschiedliche Themenbereiche miteinander vermengt werden .

Ich muß mich in keiner Situation verstellen , maximal mit den Konsequenzen leben und Das ist meine freie Entscheidung .

Insofern ganz einfach , ich bleibe mir auch dann treu wenn es keinen positiven Effekt für mich hat . 

Partnerschaftlich Untreue beginnt im Kopf , ob es dann auch noch zu tatsächlichen Handlungen kommt spielt keine Rolle .

Ob und welches Treuversprechen gegenseitig gegeben wird entscheidet ganz simpel darüber was dann eben ein Bruch dieses versprechen ist . 

Geschrieben

Kannst du nach Belieben rekonstruieren: Treue hängt mit den Werten zusammen, denen du dich verschreibst und dem moralischen Gesetz in dir. Wirst du deinen Werten untreu, merkst du das anhand des sich einstellenden schlechten Gewissens. Grundregel von allem: Füge kein Leid zu. Wird durch das, was du tust (auch in Zukunft nicht) kein Leid zugefügt, ist es also auch keine schlechte Handlung und damit auch nicht untreu (wie die Massage des schmerzenden Nackens beispielsweise).

Wenn du natürlich nach Belieben Leid zufügen kannst, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben - herzlichen Glückwunsch, du hast einen Punkt auf der Psychopathen-Skala gewonnen. 😅

Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Stunden, schrieb Quaerendisque:

Oder anders, wenn die Untreue im Kopf beginnt, kann ich dann mit jemand anderem Sex haben, muss dabei aber einfach nur an meine Partnerin oder den Partner denken und alles ist gut?

 

Aus Erfahrungen kann ich sagen: Stimmt, Untreue beginnt im Kopf, denn wir sind 'unser Kopf' und  unsere Schaltzentrale ist da sogar recht zuverlässig.

Nennt sich übrigens 'schlechtes Gewissen', was der da als  Wahrnehmung raushaut . Fühlt man gleich, wenn man ehrlich zu sich selber ist, was wiederum ein Gewissen voraussetzt und zudem relativ unerheblich ist, ob es einem nun beim Nackenmassieren, beim Körperteile ineinander stecken oder beim wixxen widerfährt. Alles andere, was der Kopf da sonst noch produziert,  sind lediglich Entschuldigungen/Rechtfertigungen, die das Gewissen beruhigen bzw 'leiser drehen' sollen, weil man da ja schon an jemanden denkt, wenn auch nur ganz hintem im Kopf.

 

Kurz: ein jeder fühlt eigentliche und das individuell, wenn er un_treu ist.

 

bearbeitet von glaubensfrage
Geschrieben (bearbeitet)

Ist Treue nicht individuelle Ansichtssache...?

Die einen werden schon untreu oder als so tituliert, wenn sie auch nur übermäßig von jemandem sprechen, andere wiederum erst, wenn das gemeinsame Kind mit einem Dritten ausgetragen wird...

Es gibt auch hier ein gesundes Mittelmaß, gepaart mit dem bestreben, den Partner nicht zu verletzen oder zu entehren...

Doch die Kirche steht im Dorf gut, wo sie ist...

bearbeitet von xxx_schlingel
Geschrieben
Treue ist meiner Meinung nach ein beschissenes Wort für das, was eigentlich damit gemeint ist. Treue setzt kein funktionierendes Gerüst voraus bzw. kann Treue eine Einbahnstraße sein (ein treuer Hund folgt seinem BESITZER.. jemand ist treu, OBWOHL... usw.) Ich benutze lieber Loyalität, weil das durch innere Verbundenheit oder ein gemeinsames Ziel, gemeinsame Werte definiert wird.
KönigDurstlöscherXV
Geschrieben
Warum ein schwieriges Thema? Eigentlich ist es ganz easy. Frage dich einfach immer, was wohl das Beste für die Menschen sein wird, die du liebst. Versuche empathisch zu denken und stehe zu deinen Fehlern, denn die machen wir alle. So bleibst du hoffentlich nicht nur dir selbst, sondern auch anderen treu. Es sind Werte wie Ehrlichkeit, Loyalität und bedingungslose Liebe, die dich treu lassen werden. Das ist nicht immer einfach, aber möglich. Ich bin ein bekennender Fan der Treue und der Monogamie in einer Beziehung. Wenn ich eine Frau wahrhaftig liebe, dann brauche ich keine andere Frau. So sollte es doch sein, oder?
Geschrieben
Treue ist ganz klar im Duden definiert.
i-Enjoy-Gay-Sex
Geschrieben
Verheiratet und hat eine Affäre, was macht Dir ein schlechtes Gewissen, das du die Affäre gedanklich im Darkroom mit anderen betrügst, obwohl du ja nichts suchst?
Geschrieben
"Wenn Treue Spaß macht, dann ist es Liebe." (Spruch aus China)
Geschrieben
Für mich gibt es mehrere Arten von Treue. 1. Treue beim Sex. Mann und Frau =Paar schlafen nur miteinander. --> nix für mich, bin da treulos 2. Treue in der Freundschaft Freunde stehen für einander ein und sind vor allem dann da, wenn man Freund und keinen Kumpel braucht. --> das bin ich 3. Treue im Vertrauen Wenn man Vertrauen schenkt, dann wird das nicht gebrochen. Was mir anvertraut wird unter dem Siegel der Verschwiegenheit, tratsche ich nicht weiter. --> muss sein, denn sonst kannst Vertrauen in die Tonne treten 4. Treue im Alltag Ist man Paar, Freund, Freund Plus etc, dann zeigt man das. Mit Gesten (evtl Küssen), Umarmungen oder auch Gefälligkeiten. --> muss sein, denn so ist das Leben schön.
Geschrieben

Ich kenne aus meinem persönlichen Umfeld gerade mal 1 Paar,  dass eine offene Beziehung führt. Und glücklich sieht anderes aus.

 

Ich hinterfrage eher ist  Untreue nicht eine Kopfsache  also ein ---------Egoproblem?

 

Heute ist alles digital aber an der Evolotion wird standhaft festgehalten, Warum? Schön Reederei das der Affe ähm Mensch nicht für Monogamie gemacht ist.

 

Geschrieben
...wer Treue definieren muss hat ein Problem damit. So sehe ich das. und wer meint Treue zu sich und Treue zum Partner stünden im Widerspruch.... weia weia
Notfallhamster
Geschrieben
Treue wurde so oft definiert das ich garnicht glauben kann das jemand keine Definition dazu findet. Zudem sind die variablen dafür zum einen offensichtlich und zum anderen gut dargstellt. An Treue ist nichts schwer, man ist es oder eben nicht. Sich selbst treu zu bleiben ist sicherlich wichtig, jedoch muss man daesshalb nicht andere Menschen "schlecht" und zB Dinge ausführen die einen dem anderen gegenüber untreu werden lassen, nur weil einem grade danach ist. Ich bin für klare Verhältnisse: Wenn was nicht funktioniert wird drüber gesprochen, wenn das nichts ändert gibts den deutlichen Hinweis darauf das es so nicht weiter geht, wenn danach kein interesse an einem Kompromiss da ist ziehe ich meien Konsequenzen und gehe. Egal ob das in zwischenmenschlicher oder sexueller oder anderer Beziehung steht.
Geschrieben
Hmm stimmt schon, das Treue was sehr individuelles sein kann, aber ich finde nach wie vor, das es da keinen Zwang von außen gibt meinem Partner treu zu sein. Das kommt von mir, aus meinem innern, das Bedürfnis bei ihm zu bleiben, das er der ist neben den ich abends einschlafe und morgens aufwache, das er das Privileg genießt, mich jederzeit und jederorts berühren, küssen, meine Güte auch betatschen zu dürfen. Das es sogar egal wäre, würde ich den Moment mit jemand anderen teilen, das mein Herz, meine Gefühle und die tiefsten Gedanken dann doch immer nur ihm gewidmet sind. Für mich ist Treue, das Gefühl zu meinem Partner zu gehören und niemanden zwanghaft drüberhinaus zu brauchen. Also für mich ist Treue, ein Gefühl, keine gesellschaftliche Konvention, nichts was gefordert werden kann, sondern nur dem der sie verdient gewidmet werden darf.
Geschrieben
Ich hab mal einen Spruch gelesen, über den ich lange nachgedacht habe.... "TREUE IST MANGEL AN GELEGENHEIT"
Geschrieben
vor 12 Minuten, schrieb popperazzo:

Ich hab mal einen Spruch gelesen, über den ich lange nachgedacht habe.... "TREUE IST MANGEL AN GELEGENHEIT"

ist sicher nicht falsch...

wer zu faul ist Gelegenheiten zu suchen/finden ist ja aber auch treu ;)

 

Treue ist das fehlende Bedürfnis Gelegenheiten (Fluchtmöglichkeiten) zu finden... Ergebnis von Zufriedenheit. Zufriedenheit mit sich und dem eigenen Leben

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