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Bahnstreik.............


Bahnstreik richtig ?  

102 Stimmen

  1. 1. Bahnstreik richtig ?

    • die forderungen sind richtig
    • die forderungen sind übertrieben
    • mir egal, da ich die bahn nicht nutze
    • ich hatte wegen dem streik schon stress, unterstütze ihn aber trotzdem
    • ich hatte stress und bin total sauer
    • andere antwort


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Also ich kam heute supercool vom Kölner Flughafen zum Kölner Hbf ... sogar pünktlich *freu*


Geschrieben

Um mal zum Thema zurückzukommen...

Was sich gerade in den Gewerkschaftszentralen der Transnet und GDL zusammenbraut klingt für "Herrn Mehdorn" und sein "Flintenweib" (die theatralische Frau Suckale) bestimmt nicht nach "Frohe Weihnachten":
Ich sehe ganz klare Tendenzen, dass sich weder die GDL noch Transnet weiter von der bewussten Fehlinterpretation der Moderatorenergebnisse seitens des Bahnvorstandes beirren lassen und vermute stark, dass wir einer weiteren und heftigeren Streikwelle entgegensteuern.
In Anbetracht der permanenten Lügerei des Bahnvorstandes und der plumpen Versuche auf einen Stimmungsumschwung zu hoffen, komme ich zu keinem anderen Ergebnis.


Geschrieben

Die Idee Grundeinkommen hatten wir zuletzt auf dem Bundesparteitag der Grünen.



Und etwa 290 von 750 Delegierten stimmten dafür. Eine Minderheit, aber keine allzu große mehr. Das nächste mal in das Grundeinkommen drin, im Konzept.

Die Finanzierbarkeit wird bezweifelt: die mir bekannten Schätzungen des Vorschlags auf dem Parteitag der Grünen laufen auf einen Finanzbedarf von ca. 250 bis 300 Mrd. EUR



Das Grundeinkommen ist finanzierbar. Nur sind 300 Mrd. Euro zu wenig, dann wäre das Grundeinkommen nicht hoch genug. Man kann aber auch klein anfangen und das Grundeinkommen nach und nach erhöhen. Am Ende sollte es mindestens 700 Mrd. Euro kosten, damit auch wirklich jeder davon leben kann und damit es Wahlfreiheit gibt. 700 Mrd. Euro ist in etwa die Summe, die bereits heute jährlich in Form staatlicher Transferrleistungen bewegt wird. Damit ist ein existenzsicherndes Grundeinkommen finanzierbar. Dafür müssen lediglich alle indirekten Leistungen abgeschafft, und durch direkte ersetzt werden. Direkte Leistungen fordern mehr Eigenverantwortlichkeit und der Vorteil ist, das Geld kommt wirklich da an, wo es gebraucht wird.

Im übrigen ist dieser Vorschlag so revolutionär auch nicht: für alle anderen wird dieses Grundeinkommen (wer zahlt das eigentlich: Bund oder Länder?) mit der Steuerlast verrechnet (erfahrungsgemäß dürfte die Mittelschicht, die zwar genügend verdient, um nennenswerte Beträge leisten zu können, aber nicht in der Lage ist, die Besteuerung ins Auslang zu verlagern, belastet werden. Im Ergebnis kommt damit eine Art Sozialhilfe ohne Bedürftigkeitsprüfung heraus.



Das Grundeinkommen sollte langfristig durch die Mehrwertsteuer finanziert werden, die bis auf 50% ansteigen kann. Alle andere Steuern werden abgeschafft. Da Steuerpolitik dynamisch funktioniert, bleiben die Preise gleich.

Die Ausführungen zum "Aushandeln" der Bezahlung sind etwas blauäugiger Positivismus: das Ergebnis der Verhandlungen entspricht der wechselseitigen Verhandlungsmacht. Und Verhandlungsmacht ist die Macht Verhandlungen abzubrechen: wer diese nicht hat, muss akzeptieren, was ihm seitens des Vertrags"partners" diktiert wird.



Und wer ist der Vertragspartner, der diktiert, wenn alle Menschen ein Grundeinkommen haben? Es ist der Unternehmer, der in Zugzwang gerät, wenn niemand mehr zu den von ihm bereitgestellten Konditionen arbeiten will. Der Unternehmer will eine Leistung erbringen, dazu braucht er Mitarbeiter, oder er automatisiert die Leistung. Sollte wirklich NIEMAND mehr bereit sein, zu den Konditionen zu arbeiten, dann MUSS der Unternehmer diese verbessern. Mit einem Grundeinkommen ist es nämlich genau anders rum als es jetzt ist. Die Stellung des Arbeitnehmers gegenüber des Arbeitgebers wird enorm gestärkt. Dafür kann der Kündigungsschutz abgeschafft werden, der bloß hemmend auf Innovation und Leistungswille wirkt.

Vor diesem Hintergrund Tarifverträge als "Diktate" zu bezeichnen, ist unzutreffend. Umgekehrt wird ein Schuh draus: nur weil sie gegründet wurden, waren abhängig Beschäfigte in der Lage, dem Lohndiktat des Frühkapitalismus eigene Verhandlungsmacht entgegenzusetzen.



Das ist veraltetes Denken. Was wir heute brauchen sind keine Tarife, sondern ein Grundeinkommen. Selbstverständlich ist ein Tarif ein Diktat. Ich lass mir doch als Unternehmer nicht vorschreiben, wie hoch ich meine Mitarbeiter zu bezahlen hab. Wieso können Arbeitsverhältnisse nicht nach Individualvereinbarungen geschlossen werden? Wieso den Menschen nicht ein bisschen mehr Freiheit zuerkennen?


Geschrieben

[sB]Leute, Ihr seit ein wenig offtopic, wenn Ihr über Grundeinkommen diskutieren wollt, macht dazu bitte einen eigenen Thread auf


Danke

Liebe Grüsse

DM, Team Poppen.de[/sB]


Geschrieben

Ich finde die Streiks sehr gut. Ich habe zwar nichts mit der Bahn zu tun, aber was heutzutage mit dem Arbeitnehmer abgezogen wird, ist die größte Frechheit. Die gnazen Chefs, egal wo, stecken sich immer mehr Geld in die Taschen und der kleine Mann hat immer weniger Geld in den Taschen und wird entlassen.
Deshalb an die Lokführer: Bleibt hart und treibt sie, wenn es sein muss in den Ruin!


Geschrieben

@jambox

findest du nicht das 8 % mehr Lohn eine angemessene Erhöhung sind ? Müssen es 31 % sein ? Aber da die GDL jetzt langsam zu Verhandlungen zurückkehrt gehe ich mal davon aus das man dort begriffen hat das das Angebot nicht das schlechteste ist und das die geforderten 31 % unrealistisch sind.


Geschrieben

oh mann, wer postet da denn schon wieder?

Das ist die Verhandlungsbasis!!!
Sollte wohl klar sein, dass hier nach unten verhandelt wird.
Da fängt man logischerweise nicht bei 11% an, gelle ihr Unternehmer...
Und warum findest Du 8% mehr Lohn angemessen? Und viel schlimmer,
warum maßt Du Dir überhaupt an, zu entscheiden was genug ist?


Geschrieben



Das ist die Verhandlungsbasis!!!


Vergiss es. Das wird Sie,Er,Es nie verstehen


Geschrieben

Keine andere Gewerkschaft hat in diesem und im letzten Jahr ähnlich unverschämte Forderungen gestellt. Mit einem Verhandlungseinstieg in vernünftiger Größenordnung wäre es nie zum Streik gekommen.


Geschrieben

Bist Du schwul?? Schläfst Du mit Mehdorn???

Bist DU betroffener Arbeitgeber??

Erkläre mir, oder auch den anderen bitte, was Dich an dem Streik eigentlich stört.

Du schreibst von keinerlei Nachteilen die Dich betreffen und stänkerst über Lohnforderungen.
Ich sage Dir ehrlich, dass mir ein Gehalt, wie es Herrn Mehdorn vorschwebt, nicht reichen würde.


Geschrieben

Ich bin weder Schwul noch schlafe ich mit Mehdorn...

ich denke nur gelegentlich nach - mehr nicht. Übrigens sehr zu empfehlen schärft manchmal den Blick für das wesentliche...


Geschrieben



ich denke nur gelegentlich nach - mehr nicht.


Was zu beweisen wäre.
Du provozierst nur.


Geschrieben

och Socke....weist du was ...wenn Hartz4 erhöht wird auf die angedeuteten 420.- € dann habe ich kein Problem damit sondern unterstütze es. Wenn aber die Lokomotivenmännchen der halben Staat lahm legen weil sie sich gerade mal überlegt haben das 31 % Lohnerhöhung ganz nett wären dann werde ich sowas nie unterstützen.


Geschrieben

Es war einmal:

Ein kleines Männchen nach langer Zeit mal wieder in der Realität unterwegs.


Wenige Stunden später stellte das Männchen fest, das die Lokführer der Deutschen Bundesbahn streikten, weil die Lokführergewerkschaft der Meinung ist, das die Lokführer zu wenig verdienen. Das verstand das Männchen nun überhaupt nicht.

Denn mit ca. 1600 € netto bei unregelmäßigen Schichtdienst, kann man doch ohne Probleme auf einem sehr hohen Level mit seiner Frau und seinem Kind leben. Nach abzug der Fahrkosten (obwohl es ja kein Geld kosten kann, denn man tankt ja auf Kosten der Firma und der Porsche ist nur ein Hobby, denn man(n) gönnt sich ja sonst nichts)zur Arbeit und zurück und nach Abzug der Fixkosten zum Leben, also: Miete, Heizkosten, Stromkosten, Wasserkosten und Lebensmitteln.

Bleibt noch ein großes Vermögen über um sich keine Sorgen über die gestiegenen Spritpreise und Lebensmittelpreise zu machen.
Außerem war das Männchen auch davon überzeugt das der böse Herr Schell ( der Vorsitzende der Gewerkschaft) den Streik gegen den netten und Kompetenten Herrn Mehdorn führt, um sich selbst noch ein Denkmal zu setzen. Den der liebe und vollkommen selbstlose Herr Mehdorn möchte doch nur das die Bahn noch höhere Gewinne einfährt, damit er endlich mit der Bahn an die Börse kann um endlich ein wenig Geld in den Betrieb zu bekommen. Denn seine letzte Gehaltserhöhung ist ja schon wieder über 6 Monate her und wenn nicht endlich Geld in die leeren Kassen kommt, kann ja sein Gehalt nicht weiter erhöht werden. Die letzten 70 % Gehaltserhöhung reichen ja kaum aus um ein klein wenig Rücklagen für den Ruhestand zu bilden.

Gruß aus Celle.

Achso, den Schuh zieht nur der an, dem er passt


Geschrieben (bearbeitet)

was hat Hartz 4 damit zu tun?
Und vor lallen Dingen wie betrifft Dich Hartz 4?
Vielleicht machen die Lokführer nur den Anfang.....

Die gestellten Fragen beantwortest Du auch nicht.....

Außerdem gehe ich davon aus, dass die Lokomotivführer, Deine Solidarität aufgrund Deiner Argumentation nicht annehmen möchten.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

@ Cellerpaar

ja ist klar du bist ja schon berufsmässig anderer Meinung als ich. Aber egal ... wenn der arme Lokführer in der Schule besser aufgepasst hätte und vielleicht noch ein Studium hinter sich gebracht hätte, dann würde er vielleicht auf dem Platz des bösen Herrn Mehdorn sitzen. Hat er aber nicht - deswegen hilft jetzt auch kein Jammern. Und ich bin mir sicher wenn die 31 % gezahlt würden und die Bahn die Preise erhöht du bist der erste der darüber jammert und den bösen Herrn Mehdorn beschimpft.

Ich frage mich nur warum du so ein Problem mit meinem Firmenwagen und dem Porsche meiner Frau hast ?

@ princealbertus

Hartz4 hat mit den Lokführern nichts zu tun nur mit dem Unterschied das ich eine Erhöhung von Hartz4 Bezügen mittragen würde nicht aber unverhältnismässige Forderungen der GDL.


Geschrieben

ich verstehe nicht, dass Du nicht verstehen möchtest. Ist es Ignoranz??

31% sind Forderungen, die natürlich zu verhandeln sind.
Unverhätnismäßig sind die Zusagen von Herrn Mehdorn, die sogar noch mit längerer Arbeitszeit verbunden sind.

Was bitte sind Deine Gründe, dass die Lokführer sich jetzt klein zurückziehen sollen???


Geschrieben

Woher du wissen möchtest das ich allein schon Berufsmässig anderer Meinung als du sein muß, entzieht sich mir total.

Beziehst du es

Punkt 4: Unsere Firma hat eine eigene Rechtsabteilung die für die Übersetzung von Verträgen zuständig ist und die brauchen 4 bis 6 Wochen um den Vertrag unangreifbar zu übersetzen.



darauf.

Na dann kann es mit deinem Logischen Denken nicht allzu weit her sein.

Es gibt auch Menschen die Arbeiten in einem Familienbetrieb. Es gibt Paare bei dem einer in Festanstellung arbeitet und der andere eine eigene Firma hat, usw...usw...

Das die 31% Prozent nur eine Verhandlungsbasis sind entzieht sich ja auch deinen Gedankengängen.

Wieterhin ist es doch so das die Bahn sich noch nicht einmal an die kleinsten Regeln der tarifverhandlungen hält.

Bei dem letzten Gespräch wurde vereinbart das ein Stiilschweigen bis zu einem bestimmten Termin besteht und was macht der von dir hochgeachtete Herr Mehdorn. Er stellt sich 2 Tage später vor die Presse , bricht das vereinbarte Stillschweigen und verkündet sein Angebot an die GDL.

Das nennst du alles in Ordnung. Dann hast du von der Tarifautonomie absolut keine Ahnung.

Gruß aus Celle


Geschrieben (bearbeitet)

@ princealbertus

warum sollte ich deine Meinung akzeptieren wenn ich eine andere habe ? Sind in Diskussionen nicht kontroverse Meinungen gefragt ? Leben Diskussionen nicht davon ? Wenn alle deine Meinung teilen dann können wir den gesamten Bereich sofort schliessen und eine neue Rubrik eröffnen "Meinung von Princealbertus" bist du dann glücklich ?

Ich bin nunmal der Meinung das der Streik durch unverhältnismässige Forderungen seitens der GDL provoziert werden sollte. Dabei geht es nach wie vor nicht um die Lohnerhöhung für die Lokführer, sondern um die Sicherung der Macht der GDL. Warum sonst sollte die GDL gebetsmühlenartig auf dem eigenen Tarifvertrag bestehen wenn nicht zur Sicherung der Macht ? Alles andere kann ich in den bestehenden Tarifvertrag reinverhandeln.

@ Cellerpaar

geil jetzt auch noch Fachmann für Tarifverhandlungen...was du alles weist klasse. Bist du freigestellter Betriebsrat bei VW ? Ein schönes Beispiel für selbstlosen Einsatz der Gewerkschaften für die armen geknechteten Arbeitnehmer.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

es geht hier nur sekundär um unsere, oder meine Meinung.

Hier spielt sich die Schiene ab. Kapiert?
Wenn die Lokführer und die GDL streiken, dann machen nicht wir das, sondern die GDL und die Lokführer.
Ist es nicht im Ansinnen der Beitragszahler ihre Gewerkschaft zu erhalten?
Natürlich sind das Machtkämpfe.

Du bist doch Arbeitnehmer. Wie kannst Du Dich da eigentlich so gegen geltendes Streikrecht wehren?


Geschrieben

@princealbertus

Du darfst nicht vergessen das owlmullemaus ein Studierter ist. Die sind schon immer was besseres gewesen.

Er sieht Arbeitnehmer doch nur als Kostenfaktor, wenn sie nicht so springen wie er es möchte, dann wird halt ausgegliedert und entlassen. Das kann er solange tun solange der deutsche Michel stillhält, sollte der aber aufstehen ist er einer der ersten die ihren Posten verlieren.

Gruß aus Celle


Geschrieben (bearbeitet)

ich empfinde es ja immer noch als Frechheit, dass man hier nicht weiß, welcher Teil von dem Paar postet.

Da sag ich halt, sind beide komisch drauf

Studieren hat es aber in der hier veröffentlichten Vita vergessen.

Da hat niemand studiert. Kann man doch hier nachlesen.
Der Inhalt der Beiträge toppt das ganze dann noch.....

Was studierte Menschen anrichten, wissen wir hier ja auch alle.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

es geht hier nur sekundär um unsere, oder meine Meinung.

Hier spielt sich die Schiene ab. Kapiert?
Wenn die Lokführer und die GDL streiken, dann machen nicht wir das, sondern die GDL und die Lokführer.
Ist es nicht im Ansinnen der Beitragszahler ihre Gewerkschaft zu erhalten?
Natürlich sind das Machtkämpfe.

Du bist doch Arbeitnehmer. Wie kannst Du Dich da eigentlich so gegen geltendes Streikrecht wehren?




das war die Eingangsfrage zu diesem Thread wird da nach der Meinung aller gefragt oder nur nach deiner Meinung ?

Zitat:

"...gerechtfertigt oder sind die forderungen überzogen ? hattet ihr probleme deshalb und seid sauer auf die GDL ? "

Ich halte die Forderungen für nicht gerechtfertigt und überzogen und vertrete weiterhin die Meinung das es nicht um die Arbeitnehmer - die Lokführer geht sondern um ein rein Machtpolitische Spiel der GDL die dazu Ihre Mitglieder missbraucht.

Ich bin Arbeitnehmer, allerdings mit einem realistischem Blick und einer Menge Erfahrungen was derartige Themen angeht. Ich habe Unternehmen gesehen die von Gewerkschaften regelrecht hingerichtet worden sind ohne sich auch nur einen Dreck um die davon betroffenen Mitarbeiter zu kümmern. Nicht alles was mit Gewerkschaften zu tun hat ist sozial vieles bei Gewerkschaften ist asozialer als sich ein Arbeitgeber verhalten könnte und würde.

@ Cellerpaar

wenn du was beizutragen hast dann tu es aber laß doch endlich mal dein geposte wie ein kleines beleidigtes Kind nur weil andere mehr haben und mehr verdienen als du. Mach dich selbstständig dann kannst du Geld scheffeln ohne Ende...


Geschrieben

welche Unternehmen sind durch Gewerkschaften denn hingerichtet worden??


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