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Dominant oder Devot


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Lange hab ich wirklich überlegt ob ich ein Thread eröffne mit dem Thema, da ich unter suchen kein ähnliches gefunden hab (bin bis seite 6 gekommen) dachte ich mehr als geschlossen werden kann es ja nicht.

Nun gut..es gibt ja nun die Möglichkeit beim ausfüllen des Profils auf Dominant oder Devot ein Punkt zu setzen. Ich les bei vielen Männern das typische dominante und bei vielen Frauen das typische devote,aber auch bei beiden Geschlechtern dom und dev

Wo fängt bei euch dominanz an und wo das devote? Kann es tatsächlich vom Partner abhängig sein in welche "Rolle" man sich packen lässt? Kann eine dominante Frau (weil ich nu mal weiblich bin) durchaus bei einem andern Partner devot wirken? Und wie is es bei Männern..können dominante Männer devot werden? Findet ihr das das eine "Charaktereigenschaft" ist?

Bei meinem Ex hatte ich halt das sagen im Bett und von daher war für mich selbstverständlich das dom anzupunkten, bei meinem jetzigen komm ich gar nicht dazu und ertappe mich selber immer wieder dabei die devote Rolle zu übernehmen (nein der Sex ähnelt sich keinem Geschlechterkampf )

Wäre nett wenn es sachlich bleibt und sollte es dennoch diese Frage scho sooooooo oft gegeben haben dann entschuldigt bitte

Danke


Geschrieben

wirklich ein interessante thema....und dies doppelkreuzen hat mich auch schon immer gewundert. es fehlt die möglichkeit "aktiv" und "passiv" dazuzusetzen.

aber die s.g. switcher sind wohl recht häufig.

ich bevorzuge durchaus etwas devote frauen, d.h. ich lass mich gern anmachen. den ersten schritt wollen aber auch diese frauen offensichtlich vom mann "sehen". und aus meiner erkenntnis bleibt das dann auch im weiteren verlauf so. abgesehen von "einberufungen" zum sex....wobei aber das gleiche spielchen stattfindet.

mag alles meine subjektive erfahrung sein.

was total lächerlich ist, wenn frauen "devot" spielen.....abstossend


Geschrieben

was total lächerlich ist, wenn frauen "devot" spielen.....abstossend



kann man sowas spielen?


Geschrieben

..hiho

..denke ma du bist n switcher
..du hast gefallen an beiden seiten und kannst sie ausleben

..und ja, es kommt auf dein partner an ..es gibt viele die nur dom/dev
sind und manche können beide rollen übernehmen ..was
ich sehr interessant find

..ich selbst bin dazu nich in der lage ..oda ich hab noch nich den richtigen mann
dazu gehabt

..ich hab ma dominant versucht ..lach ..ich war sauer das derjenige
zu spät kam ..hab nich gelächelt beim türe aufmachen ..nur gesagt,
setz dich aufs bett ..dann bin ich fix inne küche geflitzt, hab nich
naggig gemacht, n negerkuss mir auf die schnecke geschmiert, bin ins schlafzimmer
zurück ..hab ein bein auf sein schoß gestellt und gesagt "leck mich sauber
aber sofort" ..als er gehorcht hat mußte ich scho lachen
..ich kann sowas einfach nich ..aber war lustig


Geschrieben

Wirklich spannendes Thema ! Schuldig! Hab auch beide Kreuze gemacht. Bei mir ist es, im Bett eher dominant, aber in der Partnerschaft, ich verwöhne zu gerne. Da ich kaum der Einzige bin, ist das wohl etwa so zu verstehen


Geschrieben (bearbeitet)

@ Frau Schulze

Das war ja auch scho bisl extrem..gg..aber meine dominanz war halt ihm zu sagen was er im Bett zu tun hat..genau wie ich es halt wollte wann ich es wollte und es war ok..wir sind beide auf unsere Kosten gekommen..ich möchte sogar behaupten ich hab ihn "eingeritten" denn viel Erfahrung hatte er bis dato nicht..


Hab auch beide Kreuze gemacht. Bei mir ist es, im Bett eher dominant, aber in der Partnerschaft,...



deswegen meine Frage..wo fängt es an dominant zu sein,wo das devote? gibts da wirklich klare Linien?


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

..kann sein only lickle
..aber wir hatten damit unseren spaß und ich bin
auch zum naschen gekommen

..denke klare linien gibt es da nich ..die steckt jeder
für sich selber ab ..es gibt zig dinge dabei und viele varianten


Geschrieben

kann man sowas spielen?




doch, es spielen manche, oder wollen es spielen...wenn´s lustig ist, wie bei frau schulze, dann merkt man es ja auch sofort(hi...das ist wirklich lustig)...
vll gibt es kaum ein gebiet, was gefühlsmässig so schnell durchschaut wird.
dominanz wirkt eigentlich nur wirklich, wenn gar nicht beabsichtigt ist, es zu sein.


Geschrieben

dominanz wirkt eigentlich nur wirklich, wenn gar nicht beabsichtigt ist, es zu sein.



Dann liegt aber doch sicherlich an dem gegenüber wie "stark" der is oder? Ich selber hätte nicht gedacht (um mal das gefallene Wort zu benutzen) das ich Switcher bin...denn ich hab das Gefühl jetzt ihm gegenüber nicht stark genug zu sein um den dominanten Part zu übernehmen..vielleicht irgendwann mal aber momentan gefällt es mir so.

Wobei ich sagen möchte es gibt sicherlich auch Sex wo es weder noch bei beiden is sondern es is einfach nur "gleichberechtigter" Sex..kann ich das so schreiben..lach


Geschrieben

Ich glaube es kommt darauf an, wie man sich genau in diesem Augenblick fühlen möchte. Ich verführe gerne eine Frau zur devoten Seite ihrer Persönlichkeit, vor allem wenn sie ansonsten eher eine starke Natur ist, das sich fallenlassen ist für sie dann besonders intensiv, was natürlich auch mir zugute kommt :-)
Die Grenze zwischen devot und dominant wird im Kopf abgesteckt, nirgendwo sonst, und kann abhängig sein von einer Geste, der Stimme oder einem Gedanken den man sich mitteilt.


Geschrieben

..ich bin weder das eine noch das andere

..im alltag bin ich scho etwas dominanter
..kann mir das aber nich im nest vorstellen

..devot bin ich aber auch nich recht obwohl ich doch
die ein oda andere phantasie hab ..kann ich aber nich rauslassen
weil ich zu kontrolliert bin ..hmm ..ich weiß nich wie ich es anders
beschreiben soll
..aber ich denke wenn ein mann führen kann und es glaubhaft
vermitteln kann, durch stimme und gesten, kann frau
ergeben sein obwohl das garnich ihr ding is ..hach, is auch blöde
ausgedrückt, hoff ihr wißt was ich mein !?!


Geschrieben

momentan gefällt es mir so.

Das ist doch das einzige was zählt. Und was bedeuten schon klare Linien? Es heist ja nicht, das der Spass dem devoten oder dem dominanten Part alleine zusteht. Es hat doch beides seine Vorteile, das Ruder in die Hand nehmen, oder einfach geschehen lassen.
Könnte mir aber auch vorstellen, dass das in unserer Natur liegt. grins.
Männer untereinander sind wie ein Rudel Hunde, jeder will das dominante Alphatier sein. Wobei, um ein Klischee zu verwenden, das zahrte Geschlecht mit einer devoten Haltung eher den Beschützertrieb weckt.


Geschrieben

Ich hätte mich niemals so devot eingestuft halt...wobei ich immer gesagt hab ich hätte gernen ma wieder einen Mann,der mich führt..mich ganz fallen lassen kann ich dann auch nicht..der Kopf is scho noch vorhanden

Nur wie erwähnt..davor hatte ich genau die anderen Rolle für 2,5 Jahre und es war auch ok für mich,nur fühl ich mich jetzt wie ausgeglichener als davor


Geschrieben (bearbeitet)

@sadodom....
du möchtest dominant sein....sonst hättest du dir diesen nick nicht gegeben...spielen ist sicher nicht der richtige ausdruck, aber du inzinierst dominanz... bist du es im richtige leben?
gelingt es dir beim sex immer? oder nur, weil deine partnerin devot sein möchte?
natürlich spielt es sich im kopf ab...es ist ein funke wie echte liebe....

@chboy....
ich seh das auch so, männer sind da besser in übung. ich halte frauen auf grund ihrer biologischen prädestination für grundsätzlich dominant. von brutalos mal abgesehen, akzeptieren das die männer(untereinander mit einem zwinkern). andererseits braucht eine frau einen dominanten mann, der IHRE entscheidungen durchsetzt
so ungefähr wenigstens....ein kompliziertes naturspiel.


bearbeitet von popcorn69
Geschrieben (bearbeitet)

Es würde nicht gelingen popcorn, wenn meine Partnerin sich nicht in ihre Devotheit fallen lassen wollte, da könnte ich noch so dominant sein. Es ist ein Wechselspiel, in dem sich Gedanken und Gefühle verbinden, und dabei ist nicht die Dominanz das Einzige was zählt, sondern für mich hauptsächlich die (beidseitige) Fähigkeit, sich in den Kopf des anderen einzuklinken, zu fühlen was sie oder er gerade fühlt. Im richtigen Leben ist es nicht anders für mich, wer sich auf mich einlässt den führe ich gerne solange er das selbst auch will.


bearbeitet von SadoDom36
Geschrieben

Dominant ist für mich derjenige, der die Kontrolle hat und bestimmt, was passiert.
Das muss in meinen Augen gar kein Rollenspiel sein (wie Frau Schulze das beschrieben hat... Kein Lächeln, Befehlston). Das kann ganz sanft sein, ohne konkrete Angaben, vergleichbar mit dem Geführtwerden beim Tanzen.

Es kann natürlich auch intensiver/extremer ausgelebt werden, sowohl qualitativ (à là "du bist mein Sklave") als auch quantitativ (Auslebung der Rolle rund um die Uhr).

Ich persönlich mag es, wenn ein Mann etwas dominanter ist, übernehme aber auch selbst gern die Führung und es muss dem Mann möglich sein, sich dann ebenso fallen zu lassen.

Ich glaube, diese Neigung zum Switchen steckt einfach in mir drin, unabhängig vom Partner. Ich könnte mit einer Partnerschaft, in der einer immer nur EINEN Part übernimmt, nichts anfangen.


Geschrieben

Sado, so dacht ich mir das wohl, dass die bereitschaft der partnerin da sein muss.

bei manchen geht diese devote haltung ja so weit, dass sie durchgängig gezeigt wird. die dominante behandlung durch den partner natürlich auch. meist sind die frauen devot. diese art wirkt häufig auf aussenstehende sehr abstossend. ich habe in diesen fällen nicht den eindruck, dass von solchen paaren die situation bewusst erlebt wird. sie tun es, weil sie nicht anders sind. möglicherweise ist das echte dom/dev veranlagung. glaube aber kaum, dass diese in der lage wären, das auch entsprechend anzukreuzen.

wie seht ihr das?


Geschrieben

Da ist vielleicht dieser Satz zutreffen:

"Wer mich beherrschen kann, der darf es auch"


Mein Grundempfinden ist eher devot/masochistisch, aber das bedeutet nicht,
dass ich vor jedem Mann auf die Knie falle. Wenn ich einen Mann im Alltag für sehr schwach, meinungslos und rückgradlos halte, dann bin ich automatisch recht dominant, weil ich mich sehr überlegen fühlen würde, aber ein solcher Mann hätte keinen sexuellen Reiz für mich.

Also passt der Satz sehr gut ... "Wer mich beherrschen kann, der darf es auch"


Geschrieben

Also wird das dom/dev doch eine Charaktereigenschaft sein? Weil, wie popcorn ja schrieb,einige Herren und Frauen es auch im normalen Leben so praktizieren? Bedeutet das wenn man im normalen Leben dom is und im Bett dev das man Switcher is?

Ich sag ja dieses dom/dev bringt mich ein wenig durcheinander..wird devot sein manchma vielleicht sogar mit passives verglichen beim Sex?


Geschrieben

Das ist wirklich eine gute Frage..ich habe mich auch ganz oft gefragt wo es anfängt und wo es aufhört. Ich denke bei jedem ist es unterschiedlich und individuell. Das muss man dann eben erst beim Mailkontakt oder real rausfinden. Ich habe in meinem Profil dev aus dem Grund weil ich eben einfach gerne einen Kerl im Bett habe....(ihr wisst wie ich das meine) aber mit *Mein Herr* oder son Kram..ähm..naja..kann ich ja gar nix anfangen. Einige Männer und Frauen stehen dann widerum total drauf.
Ich hatte auch mal eine Beziehung mit einem Switcher...aber da ich keine bin..hatte das keinen Sinn. Ich persönlich kann keinen Mann der dominant ist aber auch mal die devote Rolle übernimmt ernst nehmen...

Grüßle Sun


Geschrieben

Also ich kann mir das gar nicht vorstellen, nur devot zu spielen, vielleicht auch deswegen, weil meine dominante Ader überwiegt und auch im Alltag bin ich dominant, von daher könnte ich mich niemandem unterwerfen und auch nicht nur so tun, als ob.

Ich finde auch, dass die Sache mit dem Aktiv und Passiv bzgl. dom/dev in den Profilen leider fehlt, die Möglichkeit müsste auch noch gegeben sein.


Geschrieben

Ich denke jemand kann durchaus unterschiedliche dom/dev Eigenschaften haben, ohne dabei ein Switcher zu sein, zum Beispiel im Berufsleben ein Teamplayer, in der Beziehung ansonsten führend, aber im sexuellen Bereich gerne devot. Als Switcher würde ich jemanden definieren, der ausschließlich beim Sex gerne mal die eine oder die andere Rolle einnimmt.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich bahaupte einfach mal, dass jeder beide Seiten in sich trägt
und es sehr vom Partner abhängt was "raus kommt".

Ich bin definitiv kein Switcher und suche definitiv keinen devoten Mann.
Sexuell spricht mich aber nur ein dominanter oder evtl. "gleichwertiger" Mann an (nun legt das Wort gleichwertig bitte nicht auf die Goldwaage). Also würde ich das lediglich als Neigung bezeichnen. Ich finde es aber sehr sexy, wenn der Mann auch im Alltag sehr genau weiß was er will und das auch vertreten kann.

Wo Dominanz/Submission wirklich anfängt, das kann man schwer katalogisieren, und es würde auch niemandem weiter helfen! Das legt jeder für sich aus. Für den einen ist ein Klaps auf den Po beim Sex schon dominant, für den anderen ist das lediglich ein stürmischer Fick. Der eine bezeichnet ein Fesselspiel schon als D/S, der andere sieht es einfach als neutrale Spielart, wo jeder mal die ein oder andere Rolle hat.

Für MICH bedeutet D/S, dass ich mich ein Stück weit fremdbestimmen lasse und "geschehen lasse" ohne mir viele Gedanken machen zu müßen ob das alles so richtig ist. Wenn der Mann nicht nur zum Wunscherfüller wird um das "Weibchen" rundum glücklich zu machen - ich finde in diese Richtung lassen sich Männer ja schnell drücken - eben zu Wunscherfüllern (was nicht nur negativ ist, klar).

Grundsätzlich hängt das einfach vom Partner ab, wenn der Mann (Dom) das Gefühl gibt, dass er weiß was er tut und sich Frau somit gut aufgehoben fühlt, dann werden die meisten Frau gerne mal die Zügel abgeben und einfach geschehen lassen.

Bei Sado/Maso- Spielen ist das vielleicht etwas anders. Das Schmerz und Lustzentrum liegt nah beieinander, aber da muss wohl eine gewissen Grundneigung dahinter stecken, damit man auch Schmerzspiele genießen kann. Aber auch das funktioniert bei mir nur bei "dem richtigen Mann". Bei dem einen kann ich Schmerz als negativen Schmerz empfinden, bei dem anderen als durchaus geile und positive Erfahrung.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

Mmmh ok..*grübel*..es is wirklich eine heikle Frage


Grundsätzlich hängt das einfach vom Partner ab, wenn der Mann (Dom) das Gefühl gibt, dass er weiß was er tut und sich Frau somit gut aufgehoben fühlt, dann werden die meisten Frau gerne mal die Zügel abgeben und einfach geschehen lassen.



ok damit kann ich mich wohl identifizieren...aber genau DAS is ja nun auch nicht bei jedem (ich red jetzt nur von mir)

Ich kann für mich jedoch behaupten das ich es lieber habe wenn der Mann die "führende" Rolle übernimmt..und wenn das Vertrauen da is auch die Schmerzgrenze anders gesteckt wird


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

für mich ein total abgelutschtes thema .....
das sagen im bett zu haben, hat noch lange nix damit zutun das man dominant ist ... dominanz muss man leben und nicht durch zufall ergattern, weil man nen kerl im bett hat der sich gern bedienen lässt ...


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