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Mandelmilch

Sex und Autismus (Asperger Syndrom)

Empfohlener Beitrag

Mandelmilch
Geschrieben

Ich bin Asperger Autistin und habe trotzdem (oder grade deswegen?) viel Spass an Sex.

Nach dem was man so in Asperger Foren ließt gibt es wohl viele asexuelle Autisten oder solche, die keinerlei Berührungen ertragen, aber auch viele Autisten, die viel Spass an Sex haben. Nun würde mich mal interessieren, ob hier noch weitere Aspies rumlaufen?

Außerdem würde ich gerne mal beschreiben, was für mich Autismus in Bezug auf Sexualität bedeutet. Ich reagiere oft schon auf kleine Reize sehr viel stärker als andere Menschen. Ich kann total heiß werden, weil jemand meine Hand berührt oder mich in den Arm nimmt. Meist brauch ich nicht viel um erregt zu werden, aber genauso einfach ist es auch mich durch zu heftige Berührungen, die dann weh tun, wieder abzutörnen.

Ich bin sehr sensibel, was Gerüche angeht und mag keinen Rauch- Alkohol oder übermäßigen Parfümgenus. Andererseits gibt es kaum ein stärkeres Erotikum als der Geruch eines hübschen Mannes.

Neben der sensorischen Überempfindlichkeit habe ich auch Probleme mit der Motorik, so fällt es mir extrem schwer jemanden ausgiebig mit der Hand zu befriedigen oder länger zu Blasen. Mal kurz ein Kuss ist kein Problem.

In der Kommunikation bin ich auf klare Worte angewiesen, denn ich kann averbale Kommunikation schlecht verstehen. Ich höre, dass Du stöhnst, weiß aber nicht, ob das Lust oder Schmerz ist.

Ich kann Menschen nahezu nicht in die Augen sehen und sie auch meist nicht am Aussehen wiedererkennen. Ich erkenne Menschen an Körpersprache, Geruch und Stimme, manchmal aber auch gar nicht. Das heißt aber nicht, dass mir der andere nicht wichtig wäre.

Autisten sind andere Menschen durchaus wichtig und wir können auch lieben, aber wir verstehen soziale Signale und Körpersprache nur intellektuell und nicht intuitiv. Daher werden Interaktionen mit anderen Menschen oft schnell anstrengend und auch eine feste Beziehung kann eine anstrengende Sache sein.


sleeping_beasty
Geschrieben

Nun würde mich mal interessieren, ob hier noch weitere Aspies rumlaufen?

Ja, ein paar auf jeden Fall, da musst Du mal hier lesen.


sleeping_beasty
Geschrieben

Sugar, gerade Autismus ist doch nun nix schlimmes, das ist doch nun gerade eine "Abweichung", die fast immer mit ungewoehnlichen anderen Talenten einhergeht, weil die Art, Eindruecke aufzunehmen, von der "normaler" Menschen abweicht.
Google z.B. mal nach Stephen Wiltshire. Das ist der autistische Kuenstler, der auf dem Foto unten nach 20 Minuten Helikopterflug mal eben eine 6 Meter lange, extrem detailgetreue Zeichnung von NYC malt.
Was "schlimmes" ist das doch nun wirklich nicht.
Nur eben anders - aber auf eine sehr interessante Weise, finde ich.


Geschrieben (bearbeitet)

**edit by mod**

@Mandelmilch
Deine offenen und äußerst gelungenen Formulierungen beeindrucken und berühren mich sehr. Da dies ein sehr fachspezifisches Thema ist und ich wenig Kenntnis auf dem Gebiet habe, äußere ich mich vielleicht bei mir passend erscheinender Gelegenheit noch einmal.


bearbeitet von linguafabulosa
**Reaktion auf gelöschtes Posting**
Geschrieben

Find dieses (Entschuldigung das ich es so sage) "Thema" äußerst spannend... Ich hab vor kurzem einen Film gesehen, dort ging es auch ums Thema Autismus... Der Kerl der dies hatte, verliebte sich in seine Nachbarin... Die Nachbarin dachte, was ist denn mit dem los, der ist so komisch von seiner Art her, bis Er Ihr dann sagte, dass Er unter Asperger Syndrom leidet... Sie wusste zunächst gar nichts mit dem anzufangen, musste sich erst informieren... Aber davor kam es zu einer "lustigen" Situation... Die beiden waren zusammen im Park, haben ein Tier beobachtet, sind dann wieder nach Hause und dann fragte Er Sie, ob Sie auch erregt gewesen sei, weil Er war es, meinte Er...

Er sagte dann, Er kann seine Gefühle nicht ausdrücken, bzw. deuten... Ist das bei Dir auch so wenn ich fragen darf? Bzw. weisst du im inneren was los ist, aber kannst es nicht ausdrücken wie Er jetzt z.B...? Grad wenn man jetzt spazieren geht zusammen, dann war es vllt. schön, aber nicht erregend... Das wollte Er auch sicherlich sagen, aber wegen seiner Krankheit konnte Er es nicht ausdrücken...

Ich hoff du verstehst was ich überhaupt will *gg

Dann noch ne Frage zum Schluss...

Hast du ein besonderes Talent? Viele Autisten können ja z.B verdammt schnell rechnen... Da hab ich erst grad angefangen, da ist der schon lang fertig! hehe

Ich hoffe, dies ist jetzt nicht zu aufdringlich... Wenn doch, einfach ignorieren!


Geschrieben (bearbeitet)

Ob das nun "nix schlimmes" ist, kann man, so als nicht Betroffener nur schwer beurteilen. Ich stelle mir zwischenmenschliche Erlebnisse recht schwierig vor, weil ja gerade das "spiegeln" nicht (gut) klappt. Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Glück bei deiner Suche hier und schöne Erfahrungen


bearbeitet von ifferiel
Geschrieben

Danke Mandelmilch für diesen äußerst aufschlußreichen Einblick in deine ganz eigene Welt der Sinneswahrnehmungen. Gehe ich recht in der Annahme, dass Du deinen Autismus eher als Segen und weniger als Fluch betrachtest? Und – wenn ich nicht zu indiskret bin – wie kommen Männer mit denen Du intimen Kontakt hattest mit deiner "Besonderheit" klar? *neugierigfrag*


Geschrieben

Ich habe über den Verdacht einer Krankheit geschrieben, der sich nicht bestätigt hat.


Kleine Anmerkung:
Autismus ist keine Krankheit.


Geschrieben

Was mich betrifft, so finde ich das Thema "Autismus" ebenfalls spannend und faszinierend. Dem interessierten Foristen empfehle ich, mal nach dem Buch „Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing.“ Das Asperger-Syndrom aus der Sicht einer Betroffenen von Nicole Schuster zu schauen.

Auch eine Suchanfrage „Nicole Schuster“ in der google-Abteilung Videos bringt sehenswerte Ergebnisse.


Die von „Mandelmilch“ erwähnten Kommunikationsebenen (und Sex beinhaltet schließlich eine ganze Menge Informationsübermittlung) von Menschen mit Asperger-Syndrom werden dem Leser, Zuschauer und auch Zuhörer durch die Autorin sehr gut vermittelt.


Mandelmilch
Geschrieben


Was "schlimmes" ist das doch nun wirklich nicht.
Nur eben anders - aber auf eine sehr interessante Weise, finde ich.


Also für mich persönlich ist der Autsismus etwas schlimmes. Alltägliche Situationen, die für andere kein Problem sind, sind für mich sehr anstrengend. Ich werde sehr viel wahrscheinlicher Opfer von Mobbing oder sogar Verbrechen, weil ich andere Menschen schwer einschätzen kann.
Ich leide unter der sensorischen Überempfindlichkeit und den motorischen Einschränkungen.

Es gibt Autisten, die Ihr Syndrom als positiv betrachten und sich nicht hergeben wollen würden, ich respektiere diese Ansicht, aber es geht bei weitem nicht jedem so.


Find dieses (Entschuldigung das ich es so sage) "Thema" äußerst spannend... Ich hab vor kurzem einen Film gesehen, dort ging es auch ums Thema Autismus... Der Kerl der dies hatte, verliebte sich in seine Nachbarin...



Weißt Du noch, wie der Film hieß?


Er sagte dann, Er kann seine Gefühle nicht ausdrücken, bzw. deuten... Ist das bei Dir auch so wenn ich fragen darf? Bzw. weisst du im inneren was los ist, aber kannst es nicht ausdrücken wie Er jetzt z.B...? Grad wenn man jetzt spazieren geht zusammen, dann war es vllt. schön, aber nicht erregend... Das wollte Er auch sicherlich sagen, aber wegen seiner Krankheit konnte Er es nicht ausdrücken...


Ich kann mir nicht vorstellen wie Du fühlst und ich habe ja nie etwas anderes erlebt. Ich erkenne bei mir nur extreme Gefühle, Trauer Wut, Freude, Liebe, Geilheit. Aber NTen (Neuro Typische) Menschen empfinden wohl viel feinere Abstufungen. Ich werde auch oft in Situatiionen geil, die andere Menschen wohl nicht so empfinden, bei einem Spatziergang, bei dem jemand meine Hand hält und etwas streichelt habe ich durchaus schon Gefühle kurz vorm Orgasmus erlebt


Hast du ein besonderes Talent? Viele Autisten können ja z.B verdammt schnell rechnen... Da hab ich erst grad angefangen, da ist der schon lang fertig! hehe



Menschen, die irgendwas extrem gut kennen nennt man Savants, sie sind aber auch unter Autisten sehr selten. Ich persönlich habe "Spezialinteressen" über die ich endlos reden kann, wenn ich nur nen freiwilligen Zuhörer finde, bei mir ist es die chinesische Sprache (ich spreche fließend, und lese auch) und Kultur. Früher waren es Pferde, eine Zeit lang Medizin, eine Zeit lang Rollstuhlbasketball und Rehatechnik.


Und – wenn ich nicht zu indiskret bin – wie kommen Männer mit denen Du intimen Kontakt hattest mit deiner "Besonderheit" klar? *neugierigfrag*


Ich bin vorher recht offen, darüber was ich will und was nicht. Wem es nicht passt muss sich nicht treffen. Die, die ich getroffen habe müsstest Du selber fragen. Sie haben sich zumindest nicht beschwert.


Geschrieben

Hallo Mandelmilch!

Entschuldige bitte, dass ich schrieb, "Autismus" ebenfalls spannend und faszinierend zu finden. Das klingt im Zusammenhang mit den Problemen, die sicher viele Autisten haben, möglicherweise so, als wolle ich mich an den Störungen anderer "aufgeilen".

Dem ist gewiss nicht so, allein schon familiär und beruflich bedingt!

Manchmal, aber nur manchmal, beneide ich Autisten, die sich so gänzlich von ihrer Umwelt abgrenzen (können) und nichts und niemanden an sich heran lassen.


Geschrieben

Ich kann das gerne morgen noch einmal in Ruhe recherchieren, onkelhelmut, aber nicht alles was die ICD ausweist, muss soweit ich richtig informiert bin gleichbedeutend einer Krankheit sein. Dabei möchte ich hier und jetzt nicht ausschließen, dass meine Infos nicht ganz korrekt.

Es gibt da Differenzierungen, wo man beispielsweise von (Entwicklungs)Störungen spricht.


Bei meinem früheren Arbeitgeber, einer Werkstatt für geistig Behinderte, hieß es schon vor 20 Jahren: "Wer krank ist geht zum Arzt."


Xenialll
Geschrieben

warum denn diese Haarspalterei?

einigt euch doch einfach auf "Störung mit Krankheitswert"....




@EmanuelGoldfarb



Manchmal, aber nur manchmal, beneide ich Autisten, die sich so gänzlich von ihrer Umwelt abgrenzen (können) und nichts und niemanden an sich heran lassen.



Warum?



@Mandelmilch:

Ich wünsche dir einen regen, fairen Austausch mit Menschen, die sich von der Vorstellung deiner Person im Rahmen dieses Beitrags angesprochen fühlen.


gruenerWombat
Geschrieben


Die ICD10 (internationale Liste der Diagnosen) zeigt die die Krankheit unter F84.1 bis F84.5.

Die WHO hat somit Autismus als Krankheit anerkannt.



Nein. Das siehst du falsch.

Die ICD-10 ist keine Liste der Diagnosen sondern die internationalen statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) Autismus wird ausdrücklich nicht als Krankheit, wohl aber als tiefgreifende Entwicklungsstörung eingestuft.

Je nach konkreter Situation und persönlichem Standpunkt ist es eine Behinderung oder eine andere Art zu sein bzw. hat von beidem etwas.


Geschrieben

Mir ging es nicht um Haarspalterei oder Klugscheierei, „Xenialll“, sondern meine kleine Anmerkung sollte wirklich nur der Information dienen und keineswegs dazu führen, sich hier zu streiten.

Da „onkelhelmut“ ja bereits die ICD10 ansprach, möchte ich hier nur noch ergänzen, dass die WHO den Begriff der „Entwicklungsstörung“ eingeführt hat, um Stigmatisierungen zu reduzieren. Gänzlich vermeiden wird man sie wohl leider nicht können. Das soll nun, um weitere Diskussionen diesbezüglich nicht anzuheizen, nicht aussagen, dass „onkelhelmut“ stigmatisiert!!!

@EmanuelGoldfarb

Warum?

Weil Autisten

sich so gänzlich von ihrer Umwelt abgrenzen (können) und nichts und niemanden an sich heran lassen.

;-)


Danke, „gruenerWombat“, für die Erläuterung.


Geschrieben (bearbeitet)

Das Problem ist, dass das Wort "Krankheit" hierzulande eine sehr pejorative Konnotation hat. Die meisten Leute verstehen unter einer Krankheit irgendwas Ansteckendes, was man sich irgendwo wegen mangelnder Hygiene o.ä. eingefangen hat und was einen körperlich/gesundheitlich beeinträchtigt. Also fast was, worüber man sich schämen müsste. Dass man aber mit vielen Krankheiten recht gut leben kann und man sich beileibe nicht darüber zu schämen braucht, wird oft ignoriert...

Aber das ist dasselbe wie mit "Anormal" oder "Neger". Anormal bedeutet nur "von der Norm abweichend" – ist also eigentlich wertneutral. Wenn also jemand z.B. von einem Homosexuellen sagen würde, dass lezterer anormal ist, gäbe es zwar einen Aufschrei der Empörung, aber würde das im Grunde genommen stimmen. Denn die Mehrzahl der Menschen sind heterosexuell und wer von dieser Norm abweicht, ist kein schlechterer Mensch, aber halt anormal. Und "Neger" (nicht zu verwechseln mit dem tatsächlich abwertenden Begriff "Nigger") stammt von "Negro" (= Schwarz) – was eben nur bezeichnend für die Hautfarbe einer bestimmten Menschengruppe ist. Nicht mehr, nicht weniger. Aber komischerweise regen wir uns mehr darüber auf, wenn jemand "Neger" sagt als wenn jemand anderes uns als "Bleichgesicht" bezeichnen würde... Soviel zum Thema politische Korrektheit!


bearbeitet von Meuterich
gruenerWombat
Geschrieben

Sind LKWs anormal, weil PKWs die Mehrheit der Autos stellen?


Erklär doch mal, wieso Homosexualität eine Abweichung von der Norm ist!

Wie lautet denn die Norm?

Normal ist, wenn man der Mehrheit angehört?
Demnach wären alle Deutschen anormal; sie machen nur 1% der Weltbevölkerung aus. Es gibt weniger Deutsche als Homosexuelle. Sie wären also 'noch anormaler' als Homosexuelle.


Was den Begriff Neger betrifft, so bezeichnet er während seiner Entstehung zunächst schwarze Sklaven, dann wurde er zu einem Rassenbegriff, verbunden mit negativen Eigenschaften wie Faulheit oder der Einstufung als Untermensch. Mal eben die Bedeutung zu ändern, ist nicht so einfach, weil sich die alte bedeutung weiterhin erhält. Deswegen muss mitunter ein neuer Begriff her - der ja auch tatsächlich etwas anderes bezeichnet.


Und Krankheit:
Krankheit ist etwas, was nach Möglichkeit geheilt werden muss. Krankheit ist kein Zustand, der akzeptiert wird.

Eine Störung oder Behinderung wird als solche akzeptiert. Es gilt damit so umzugehen, dass der Betroffene möglichst wenig benachteiligt wird. Dazu gehört - je nach Zweckmäßigkeit - eine Veränderung auf Seiten des Behinderten (z.B. Prothese) oder auf Seiten der Umwelt (z.B. Barrierefreiheit).


Xenialll
Geschrieben

Nein. Das siehst du falsch.

Die ICD-10 ist keine Liste der Diagnosen sondern die internationalen statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10)



Ich sehe, hier ist ein absoluter Fachmann am Werk - Respekt!


@EmanuelGoldfarb:

Vielen Dank für deine "erhellende" Antwort auf meine Frage. Sehr aufschlussreich!


Geschrieben

Sind LKWs anormal, weil PKWs die Mehrheit der Autos stellen?



Streng genommen: JA. Vor allem im Bezug auf das Wort "Auto". Denn unter Auto(mobil) verstehen die meisten Menschen halt ein PKW. Da kann man zwar noch tausend Mal darauf hinweisen, dass "Automobil" nur etwas bezeichnet, was sich von selbst d.h. mit eigener Kraft fortbewegt, aber der gesellschaftliche Konsens sieht nun mal ein PKW als Auto an. Und wo es gesellschaftliche Konsense gibt, entstehen in gewisser Weise auch "Normen" (wenn auch ungeschriebene)...


Erklär doch mal, wieso Homosexualität eine Abweichung von der Norm ist!



Es ist halt von der Natur (oder von "Gott" für die Gläubigen unter uns) so vorgesehen, dass der Mensch heterosexuell ist und sich durch einen Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau fortpflanzt. Die Natur stellt also in gewisser Weise hier die Norm. Wie schon geschrieben: Es ist nicht schlimm, homosexuell zu sein, aber rein nüchtern betrachtet, ist es eine Abweichung von der Norm.


Normal ist, wenn man der Mehrheit angehört?



In gewisser Weise: JA


Demnach wären alle Deutschen anormal; sie machen nur 1% der Weltbevölkerung aus. Es gibt weniger Deutsche als Homosexuelle. Sie wären also 'noch anormaler' als Homosexuelle.



Der Vergleich hinkt.


Was den Begriff Neger betrifft, so bezeichnet er während seiner Entstehung zunächst schwarze Sklaven



Falsch! Worüber Du hier sprichst, ist das Wort "Nigger". Neger und Nigger ist nicht das Gleiche!


Und Krankheit:
Krankheit ist etwas, was nach Möglichkeit geheilt werden muss.



Wenn ich Mandelmilch richtig verstanden habe, hätte sie bestimmt nichts dagegen, wenn sie von ihrem Autismus "geheilt" werden könnte...


Ballou1957
Geschrieben

Na, da macht Dir die Natur aber einen bösen Strich durch die Rechnung, weil es da jede Menge Homosexuealität gibt.

Die Welt ist eben doch ein wenig bunter und vielfältiger!


sozusagen
Geschrieben

Um auf das Eingangsthema zu kommen: Der Vater meines Sohnes .. mein Ex-Mann, ist Asperger ( übrigens unser Trennungsgrund ... ^^ zum Thema "ist ja etwas tolles" )

Sexuell war er sehr aktiv, allerdings eher pragmatisch, wie auch im Alltag.


Inkognizo
Geschrieben

Ich plädiere dafür, die Diskussion um sexuelle Identitäten auszugliedern. Ich finde leider gerade nicht die Muße, einen vernünftigen Thread zur Konstruktion von Heteronormativität und devianten Identitäten zu erstellen, allerdings ist einer bitter nötig, denn das Thema kommt hier immer wieder zur Sprache. (u.a. gerade HIER)

... und nun back to topic!


Engelschen_72
Geschrieben

Schade das so ein interessanter Thread wieder geziert ist vom Hickhack untereinander .


Geschrieben

Schade das so ein interessanter Thread wieder geziert ist vom Hickhack untereinander .



Ja. Tut mir leid, dass mich in einem vorübergehenden Zustand der Schwäche die Souveränität verlassen hat. Mea culpa.


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