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Bei Sex am See erwischt

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

So stand es heut in der Zeitung:

"... Wie sagt man‘s, dass es auch in der Zeitung stehen kann? Die 27-jährige ... jedenfalls sagt es so: „Die waren nackt und voll zu Gange.“ Folgendes ist passiert: Ein nacktes Paar wurde am Baggerloch in ... beim Geschlechtsverkehr gesehen. So kann man‘s doch wohl auch für die Zeitung formulieren, oder?
„Voll zu Gange“ sein ist sicherlich schön, sehr privat und sollte so stattfinden, dass es andere nicht sehen können. Normalerweise. Deshalb hat sich die 27-Jährige auch so aufgeregt, als sie am Mittwoch bei heißem Sommerwetter mit ihrem Hund am ...-Angelsee unterwegs war. „Das muss ja wohl nicht sein, dass das jeder sehen kann. Hier laufen ja auch Kinder herum“, sagt sie.
Gut, das etwa 50-jährige Pärchen hatte es sich hinter Büschen bequem gemacht. Aber Hunde sind eben neugierig und finden alle, auch die Versteckten. Frauchen hinterher und – Upps! – „voll zu Gange“ eben. „Und die haben noch nicht einmal aufgehört, als ich sie gesehen und angesprochen habe!“, empört sich die ... . „Die haben nur rotzfrech hochgeguckt und dann fleißig weitergearbeitet.“
Der Pressesprecher weiß auch nicht so recht, wie man‘s sagen soll – jedenfalls so, dass es in der Zeitung zitiert werden kann. Der Pressesprecher der Kreispolizei ... versucht es mit „menschliche Freuden“. Und „Verlustierung“. Na ja, das Beamtendeutsch klang schon immer etwas seltsam. Wer „fußläufige Nacheile“ sagt, muss auch wohl „Verlustierung“ sagen.
Die Polizei jedenfalls wurde gerufen, das „voll zu Gange“ am sommersonnigen Baggerloch zu stoppen. Aber es war wie bei den Königskindern: Sie konnten zusammen nicht kommen, denn die Polizei kam zu spät. „Da war das nackte Pärchen schon weg“, beklagt sich die 27-jährige Hundeführerin, die eine halbe Stunde vergeblich auf die Beamten gewartet hatte.
„Tja, was hätten wir getan?“, fragt sich Polizist ..., einmal an den Tatort gerufen. Und dann sagt er es: „Verlustierung“. Die hätte die Polizei „unterbunden“. Sie hätte das „voll zu Gange“ unterbrochen, die Personalien festgestellt, einen Platzverweis erteilt und Anzeige wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ geschrieben. Aber sie kam ja nun zu spät, um zu stoppen, zu unterbrechen, zu unterbinden.
Und so werden sie auch weiter am schwülwarmen ... Baggerloch liegen, die Sonnenanbeter, die Textilverachter, die Nacktbader, die sich verlustierenden Anhänger menschlicher Freuden. Ist aber alles verboten. Das Betreten des Geländes. Das Baden im See. Die Freikörperkultur. Und „voll zu Gange“ auch.
Man sollte sich nur nicht erwischen lassen."

Ich bin der Meinung, hier sieht man, dass es immer mehr Denunziations-Praxis in unserem Land gibt.
Schließlich kann man auch einfach weitergehen und so tun als hätte man nichts gesehen, wenn man nicht mitmachen will ;-)
Diese "Zeugin" hat soch eindeutig ein Problem mit sich.
Was meint ihr?


Hamburger-Dom
Geschrieben

Ich wette 'nen Kasten Bier, daß sie keine Tüten für die lustigen Hinterlassenschaften ihres wolligen Lieblings dabei hatte.


Geschrieben

Der Artikel ist jedenfalls toll formuliert und macht spaß. ob das aber ein Beweis dafür ist, dass das Denunziantentum zugenommen hat? ich glaube nicht. Es gibt immer menschen, die anderen den Spaß verderben wollen. Warum auch immer.

Besser fände ich, wenn die Polizei genauso forsch gerufen würde, wenn man beobachtet, dass jemand bedroht, geschlagen oder belästigt wird!


SabrinaohneSub
Geschrieben

na ja ich würde weitergehn und sie nicht anzeigen.
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass ein kopulierendes Pärchen Rücksicht nehmen sollte, sich etwas verstecken und darauf achten, dass es nicht gesehen wird.
Es möchte halt nicht jeder zugucken und ja klar, es könnten ja wirklich auch mal Kinder da sein.


cuddly_witch
Geschrieben

es könnten ja wirklich auch mal Kinder da sein.




Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn das Kinder sehen? Wenn ich daran denke, wie oft ich früher als Kind mit in der Sauna war beim FKK Baden und meine Eltern Sonntags morgens beim Sex "erwischt" habe......weia Na ja, deswegen sind wohl viele Kinder heutzutage ein wenig verklemmt.


bilover006
Geschrieben

Das sind mir die richtigen Ansch.....
Um diese Jahreszeit ist in der ganzen BRD Leinenpflicht für Hunde, aber das darf scheinbar mißachtet werden. Wenn Fifi dann rumstreunert und ein Pärchen in voller Aktion ertappt, wird sofort Alarm geschlagen.
Viele Kinder sind heute aufgeschlossener als diese 27jährige. Soll sie in´s Kloster gehen. Wer sagt denn, dass Kinder hinter die Büsche geschaut hätten?

Stellen wir uns mal ein anderes Szenarium vor.
Der Hund streunert durch den Wald, fern ab von Frauchen. Der Förster naht, sieht und schießt. Hätte Frauchen dann auch gesagt, dass es rechtens war?


Geschrieben

Mich würde ja brennend Interessieren was die Dame wohl gemacht hätte wenn Fifi anstatt nur zu Streunen auch mal zugebissen hätte. Ob Sie es dann auch so eilig gehabt hätte die Polizei zu rufen?


Alesys
Geschrieben

"War Ihr Hund angeleint?"
"Ähm...Nein?"
"Aha hier herrscht Leinenpflicht. Das macht 20€"
"Ja aber hören Sie mal die poppen da rum und da tun sie nichts?"
"Nein, die sind ja schon weg"
"Denkt denn hier keiner an die Kinder?"
"Waren denn Kinder da?"
"Also hier spielen doch immer Kinder rum..."
"Waren Kinder zur Tatzeit anwesend?"
"Also hier gerade nicht."
"Also hier ist ihre Quittung und ich hätt dann gerne 20€"


Jaaa Klappe zu. Ich weiß auch, dass die Polizei nciht das Ordnungsamt ist.


single_willy40
Geschrieben

der ganzen BRD Leinenpflicht für Hunde, aber das darf scheinbar mißachtet werden. Der Förster naht, sieht und schießt. Hätte Frauchen dann auch gesagt, dass es rechtens war?




Anscheinend kommst du gerade aus dem zweiten Weltkrieg nach Hause.

Wir haben keine Leinenpflicht in der ganzen BRD.

IN NRW und RLP z.B. nicht.

Und wenn ein Förster o. Jagdtpächter einen Hund erschießt, dann hat er ein schweres Los gezogen.

Und mit den Kindern?!

Ich weiß nicht ob das sein muss, aber ich habe mal als Kind bei Bekannten übernachtet. Die haben alle in einem großen Raum geschlafen und der Papa hat das ganze WE Tante x gepoppt......

Soll wohl in den Nachkriegsjahren "gang und gäbe" gewesen sein......


Engelschen_72
Geschrieben

IN NRW und RLP z.B. nicht.


Wie`s in NRW aussieht weiß ich nicht, in RLP ist`s so, wie du geschrieben hast.
Aber...

Und wenn ein Förster o. Jagdtpächter einen Hund erschießt, dann hat er ein schweres Los gezogen.


dann hat der Förster nicht unbedingt ein schweres Los gezogen!

Wenn ein frei laufender Hund wildert, weit und breit kein Herrchen/Frauchen zu sehen ist, dann darf der Jäger (leider) den für ihn "wildernden" Hund erschiessen.


Geschrieben

Hi ,
Sommerloch , im Moment finden sich so mehr so merkwürdiger Artikel in zeitungen.
Die Tage konnte man etwas von einem Hecht lesen der beim Nacktschwimmen zubiss

Zudem war das der falsche See, hier bei uns findet mich noch nicht mal ein Hund wenn ich das nicht will

Will ich aber gesehen werden, vögele ich da wo Publikumsverkehr herrscht

Gruß Gaby


single_willy40
Geschrieben (bearbeitet)

Jain - im Jachtverband denken wir da schon sehr lange anders.

Wir haben in unseren Wäldern ein übermaß an Wild.

Natürliche Feinde fehlen.

Wer sich Ärger, Anhörungen und den Zorn der Bevölkerung holen möchte, der schießt.

Aber das tut mittlerweile keiner mehr.

Das Tier wird versucht zu ermitteln, und sollte das nicht gelingen, dann wird nur von den wenigsten geschossen.

Selbst die Androhung machen Sie Ihren Hund fest - sonst erschieße ich den (gerne von älteren Jagdtpächtern ausgesprochen) kann den Entzug der Jagdlizens bedeuten.

Förster, das sind ja die staatlichen Organe mit der Befugniss (ähnl. der Polizei) Personen zu kontrollieren und anzusprechen.
Man redet von hoheitlichen Befugnisse!! Waldpolizei!

Diese normalen Jagdtpächter - sind Menschen wie du und ich.
Die zahlen um das Wild in dem gepachteten Bestand zu schießen.
Haben aber in der Regel (je nach Pachtvertrag und Prüfungen) keine Weisungsbefugnis.

Die können höchsten Hinweise und Empfehlungen aussprechen. Oder wie jeder Bürger die Polizei rufen............

Sieht aber jeder anders. Deshalb möchte ich hier keine Disse lostreten. Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass der Jagdpächter nicht schießt. Die Jäger eher selten, wer möchte schon seinen Job und die Staatsrende verlieren.

Trotzdem gehören Hunde an die Leine. Besonders große Hunde.
Das sollte man den Leuten die einem entgegen kommen schuldig sein.

Wau wau.....



Will ich aber gesehen werden, vögele ich da wo Publikumsverkehr herrscht

Gruß Gaby



Nicht im geleasten Cabrio???


bearbeitet von single_willy40
nordgeek
Geschrieben

Bei Sex in der Natur ist die Balance zwischen dem Kick dass man erwischt werden könnte und der Vorgabe, dass man nicht darf, wenn es andere beeinträchtigen kann, doch Teil des Spiels. Ich kann durchaus nachfühlen, dass Menschen sich beeinträchtigt fühlen, wenn sie in einem Erholungsgebiet unterwegs sind und auf bumsende Paare stoßen.

Wer allerdings so versteckt agiert, dass es besonderer Mühen oder eines freilaufenden Hundes bedarf etwas zu sehen zu bekommen, soll gerne seinen Spaß haben. Da kann ich ja in der Regel einfach anderswohin ausweichen.

@bilover006: Allgemeinen Leinenzwang in Feld, Wald und Wiese in der Brut- und Setzzeit, gibt es laut Wikipedia nur in Niedersachsen und Bremen, sowie ein paar Kommunen. In anderen Ländern (z.B. Dänemark) auch. Aber eben nicht in ganz Deutschland.

Dass es immer wieder Leute gibt, die meinen ihre Auffassung von Recht und Moral aus Prinzip durchsetzen zu müssen, ob durch Herbeirufen von Ordnungshütern bei harmlosen Kleinigkeiten oder durch eigene Erziehungsmaßnahmen (Beispiel: Linksfahrer bei Tempolimit), ist nicht neu. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass da ein besonderer Zuwachs zu verzeichnen ist.

Und natürlich sind Befindlichkeiten verschieden. Was dem einen eine lässliche Kleinigkeit, geht dem anderen gegen die Grundprinzipien erlernter Moralvorstellungen.

Und dass eine Zeitung so etwas bringen muss ... na, ja - Sex sells.


Geschrieben



Nicht im geleasten Cabrio???



Hi,
wieder falsch , du enttäuschst mich
Mit jeder deiner Vermutung liegst du bisher daneben
Bezahlt und das sogar vom eigenen Geld
Gruß Gaby


Geschrieben

Du leidest an den Wochenenden besonnders schlimm , ist auch alles nicht so einfach für dich.
Aber reiß dich zusammen, du bekommst dein leben wieder in den Griff , es wird alles wieder gut.
Gruß Gaby


Geschrieben

Du bist wenigstens ein Kerl mit Rückrad.



dieses Rad möchte ich mal sehen. Kann er damit rückwärts laufen?


BabetteOliver
Geschrieben

das ist das Gegenstück zum Vorrat. Also wenn man nix mehr hat oder so.


Pumakaetzchen
Geschrieben

Jain - im Jachtverband denken wir da schon sehr lange anders.



Öhm...JACHTverband??? Schiffshunde oder was?


Trotzdem gehören Hunde an die Leine. Besonders große Hunde. Das sollte man den Leuten die einem entgegen kommen schuldig sein.



Jau, an die Leine mit den "gefährlichen, großen Hunden". : Nur sind die kleinen Wadenbeißer meist die, die wirklich aggressiv reagieren. Unsere Hündin wird immer wieder von den kleinen Kläffern angemacht. Große Hunde sind da in aller Regel abgeklärter. Im Feld läuft sie frei und wenn jemand entgegenkommt, wird sie abgerufen und läuft bei Fuß.

Schon mal nen Hund erlebt, der sich nicht austoben darf, weil er permanent an der Leine bleiben muss oder nur in den Garten darf? DAS sind die wahren Zeitbomben.


Geschrieben

Öhm...JACHTverband??? Schiffshunde oder was?



Seehund, Kätzchen, Seehund. Hoffe, sie werden nicht gejagt, mit der Yacht.

Aber so manche Yacht hat sich schon als kleine Jolle entpuppt.


NightingaleNRW
Geschrieben (bearbeitet)

Wenn abends in der Tagesschau Leichenberge von irgend einem Gemetzel und Unglück gezeigt werden, dann regt sich niemand auf und da werden auch Kinder zugucken.

Man fragt sich was pädagogisch wertvoller ist, wenn ein Pärchen irgendwo Sex hat aus dem neues Leben entstehen kann und dabei zufällig erwischt wird.

Was ist daran so schlimm?


bearbeitet von NightingaleNRW
Delphin18
Geschrieben

wer sich vollzugange verlustiert, da wo andere ihre Hunde scheißen lassen, ist eigentlich selbst schuld am verlustitus interruptus....


Geschrieben

Jain - im Jachtverband denken wir da schon sehr lange anders.

..
Diese normalen Jagdtpächter - sind Menschen wie du und ich.
Die zahlen um das Wild in dem gepachteten Bestand zu schießen.
Haben aber in der Regel (je nach Pachtvertrag und Prüfungen) keine Weisungsbefugnis.

Die können höchsten Hinweise und Empfehlungen aussprechen. Oder wie jeder Bürger die Polizei rufen............



In welchem Land gehst du zur Jagd? Deutschland kanns nicht sein.
Übrigens: Ein Blick in die Gesetze erleichtert die Rechtsfindung.


Geschrieben

Recht so, das wär die richtige Reaktion....


Geschrieben

Nur mal so am Rande, gestern Abend passiert.

Kitagruppe mit Erzieherinnen auf Nachtwanderung (23.00 Uhr), treffen auf Nach-Abi-Party am See mit vielen angetrunkenen Teenagern.

Hinter diversen Büschen wurde auch gefickt....

Kommentar eines Kindes: Schau mal, die machen gerade neue Kinder!


vampirchen
Geschrieben

das sommerloch lässt ganz offensichtlich grüssen!



wenn sich jemand hinter büsche verzieht......könnte hunde-halter auch schmunzelnd vorüber gehen....und alles wäre gut!


die tussie sollte den einsatz der polizei bezahlen,macht da ne welle wegen nichts und wieder nichts.
gehts noch????


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