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Lausitz-Spreewald

Suche mit Behinderung

Empfohlener Beitrag

womens_health
Geschrieben

Was ein geiles Thema! Ich glaube, dass man bei entsprechender Neugier dann sehr sensibel den Ton treffen muss. Wenn du eine plumpe Antwort bekommst,dann kennst du zwar immer noch nicht die Form der Behinderung, aber du hast stattdessen eine sehr, vielleicht sogar weitaus wichtigere Information, gewonnen.

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Geschrieben

Mimimi...

Lausitz-Spreewald
Geschrieben

Dabei denke ich ja gar nicht nur an mich und meine (kaum vorhandene) Neugier. Ich dachte nur an die Damen, dass sie auch sich selbst einen Gefallen tun würden, wenn sie nur kurz und knapp im Profiltext einen Hinweis auf die Art ihrer Behinderung geben würden.

Da müsste denen doch zum einem die immer wieder lästige Nachfrage erspart bleiben und zum anderen den Ärger darüber, dass der Herr sich bei ihr plötzlich nicht mehr meldet (solche Arschlöcher gibt es ja leider), sobald er genaueres über die Behinderung weiß. Wenn die Herren schon vorab wüssten, um was für eine Behinderung es geht, ersparen sie der Dame vielleicht auch überhaupt erst eine Kontaktanfrage (die dann evtl. sowieso plötzlich abbricht), außer es ist etwas harmloses.

Aber dass muss die Dame auch selbst wissen.

Ich habe jedenfalls bislang noch keine Dame zwecks realem Treffen angeschrieben (schreibe hier allerdings auch insgesamt sehr wenig Damen zuerst an), bei der lediglich ein grünes Häkchen hinter der Behinderung zu finden ist und sonst nichts weiter darüber im Profiltext. Warum? Na, ich müsste ja vom schlimmsten Fall ausgehen, dass sich hinter der Angabe zur Behinderung z.B. eine schwere Geisteskrankheit verbirgt oder eine komplette Taubheit. In beiden Fällen wäre ein Treffen mit mir nicht möglich (auch wenn ich schon ein Date (einen Ausflug mit Motorboot) mit einer Dame hatte, die noch viel schlechter hört als ich, es ging irgendwie und hat trotzdem Spaß gemacht). War allerdings nicht hier bei poppen.de, sondern über eine gemeinsame Bekannte.

 

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Befana
Geschrieben (bearbeitet)

***

Also ich habe in meinem Profil stehen, dass ich an Acne Inversa leide. (Nein, das hat absolut nix mit der Akne zu tun, die jeder in der Pubertät durchlebt, heißt nur ähnlich.) Habe auch dazu geschrieben, dass es sich um eine Verhornungsstörung der Haut handelt, die für mich sehr schmerzhaft ist, durch Narben enstellend, aber definitiv nicht ansteckend ist . Ja, auch das ist eine Behinderung, habe aber jetzt nicht, das Wort, Behinderung geschrieben. Denn das Schmerzen einen Menschen in der Beweglichkeit behindern können, weiß glaube ich auch so, jeder aus eigener Erfahrung.

Aber da ich sowieso ein ausführliches Profil habe, welches nicht in 3 Sätzen gestaltet werden kann, glaube ich, dass nur weniger Männer, es bis zu dem Acne Inversa Hinweis lesen. Leider... Da mich bisher niemand danach gefragt hat, was man sich denn nun darunter vorstellen muß, oder inwieweit es mich behindert... Für mich, ein guter Filter, um zu sehen, wer mein Profil tatsächlich gelesen hat, oder wer sich nur Bildchen angeschaut hat. ;)

bearbeitet von MOD-Brisanz
Reaktion auf entferntes Posting
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DickeElfeBln
Geschrieben

Wer mit sich im reinen ist, wird sich nicht über seine Behinderung definieren, ggf. wenn nötig,  Auskunft geben, denn eine Behinderung bestimmt , wenn man sie angenommen hat, nicht die Lebensfreude , sondern schränkt nur ab und zu irgendwo ein

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Befana
Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb DickeElfeBln:

Wer mit sich im reinen ist, wird sich nicht über seine Behinderung definieren, ggf. wenn nötig,  Auskunft geben, denn eine Behinderung bestimmt , wenn man sie angenommen hat, nicht die Lebensfreude , sondern schränkt nur ab und zu irgendwo ein

Da gebe ich Dir vollkommen Recht!

Schade ist nur, dass es auch Menschen mit Behinderung gibt, die diese dann zum Lebensmittelpunkt machen und sich selbst damit einschränken. Ich selbst habe auch sehr lange gebraucht um meine Behinderung annehmen zu können. Habe mich versteckt und niemanden davon erzählt. Nur mein Arzt, wußte halt davon... Rückblickend muß ich sagen, sehr dumm von mir, denn ich hab es mir ja nicht ausgesucht und kann nix dafür. Mittlerweile habe ich es halt gelernt, damit zu leben und somit räume ich der Erkrankung, weniger Raum in meinem Leben ein. Was zur Folge hatte, dass sie sich gebessert hat, bzw dass ich seltener Schübe habe.

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mondkusss
Geschrieben

das interesse an einem menschen vom grad seiner behinderung abhängig zu machen...nein, ich darf hier nicht schreiben, wie ich das finde...erbärmlich wäre eine ganz gute umschreibung

entweder ich finde einen mann interessant genug, um ihn kennenlernen zu wollen oder er ist für mich eben nicht interessant genug...dies jedoch von seiner "nutzbarkeit" für meine zwecke abhängig zu machen....gruselig, eine derartige einstellung

wie eine behinderung geartet ist, wird sich schon im laufe des kontakts ergeben...wer das vorher wissen muss, um abzuwägen, ob sich für ihn ein kontakt überhaupt lohnt...weg mit dem kerl, sowas braucht keine frau, egal ob behindert oder nicht

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Engelschen_72
Geschrieben

Ich hab auch 2 "Behinderungen", ich kam jedoch noch nie im Leben auf die Idee, daß hier anzugeben!

Warum? Weil diese Behinderungen nur mich betreffen, beide nicht"sichtbar" sind, sie haben keinerlei Einfluss auf menschliche Kontakte und ich definiere mich/mein Leben nicht darüber. 

Sowas erkläre ich, wenn ich es möchte, im persönlichen Kontakt und wer mich aufgrunddessen nicht kennenlernen wollte... sein Problem, nicht meines.

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Befana
Geschrieben

Ich hab die Acne Inversa angegeben, weil ich keinen Bock auf blöde Blicke oder Kommentare habe, wegen der Narben...

Denn meine Behinderung ist Aufgrund der Narben, ja nicht unsichtbar... Ich sehe meine Narben mittlerweile, als Zeichen meiner Stärke an, was ich schon alles geschafft und überstanden habe. Aber auf jemanden der sowas noch nie gehört hat, für den kann es befremdlich wirken... Und darum möchte ich niemanden "ins offene Messer" rennen lassen. So kann ein Mann entscheiden, ob er ein Problem mit Narben hat, oder nicht. ;)

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Geschrieben
vor 50 Minuten, schrieb mondkusss:

das interesse an einem menschen vom grad seiner behinderung abhängig zu machen...nein, ich darf hier nicht schreiben, wie ich das finde...erbärmlich wäre eine ganz gute umschreibung

entweder ich finde einen mann interessant genug, um ihn kennenlernen zu wollen oder er ist für mich eben nicht interessant genug...dies jedoch von seiner "nutzbarkeit" für meine zwecke abhängig zu machen....gruselig, eine derartige einstellung

wie eine behinderung geartet ist, wird sich schon im laufe des kontakts ergeben...wer das vorher wissen muss, um abzuwägen, ob sich für ihn ein kontakt überhaupt lohnt...weg mit dem kerl, sowas braucht keine frau, egal ob behindert oder nicht

Setzen! 6!

mondkusss
Geschrieben

herzele nur weil du etwas nicht kapierst, werde ich mich ganz sicher nicht setzen ¬¬

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Befana
Geschrieben
vor 13 Minuten, schrieb Darcone:

Setzen! 6!

Warum?

Sie hat doch vollkommen Recht!

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Knutschegern
Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb mondkusss:

das interesse an einem menschen vom grad seiner behinderung abhängig zu machen...nein, ich darf hier nicht schreiben, wie ich das finde...erbärmlich wäre eine ganz gute umschreibung

Dann bin ich wohl erbärmlich.

Wenn ich mich nach einer potentiellen Affäre umgucke, spielt es für mich schon eine Rolle, ob derjenige eine Beinprothese hat, mit der er sehr gut umgehen kann oder ob er kaum aus dem Rollstuhl kommt und somit nicht beweglich genug ist für die Art von Sex, die ich mag. Und es gibt auch psychische Behinderungen, um die ich gerne einen weiten Bogen mache.

Es gibt für mich einfach Unterschiede. Wenn der geliebte Partner sich durch einen Unfall oder eine Krankheit eine Behinderung zuzieht und wir gemeinsam damit leben, ist das eine Sache. Wenn ich eine möglichst unkomplizierte Affäre suche, ist das eine andere Sache. Daher interessiert es mich, um was für eine Behinderung in welcher Ausprägung es sich handelt.

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Elvirahier
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb Befana:

Warum?

Sie hat doch vollkommen Recht!

Wahrscheinlich leidet er unter kognitiven Störungen.

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MasterB888
Geschrieben

Also wenn die Frau nur Chat, Telefonsex oä sucht, ist die genaue Behinderung unerheblich. Sie möchte dann nur, dass ihr Gegenüber keine Vorbehalte gegenüber Behinderte hat. Und auch sonst kann ich verstehen, dass jemand hier nicht seine Handicaps für jeden aufzählt.

Shakeera
Geschrieben

Mein Poppfreund hat auch eine Handikap ...er nennt es Behinderung... Mich hat es von Anfang an nicht gestört...warum auch. trotz dem Handicap merk ich kaum etwas davon und vermisse höchstens seine Anwesenheit wegen Zeitproblemen... gfg

Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb mondkusss:

das interesse an einem menschen vom grad seiner behinderung abhängig zu machen...nein, ich darf hier nicht schreiben, wie ich das finde...erbärmlich wäre eine ganz gute umschreibung

Auch wenn Dich diese Aussage in ihrer Intention ehrt, ich muss @Knutschegern zustimmen, je nach Gesuch kann eine eventuelle Behinderung sehr wohl eine Rolle spielen. Wie man damit umgeht, ob man diesbezüglich aufdringlich nachfragen muss oder doch Empathie aufweist, das ist eine andere Frage. Aber dass gerade in Kontakten die nicht unbedingt die Intensität einer Liebesbeziehung erreichen, Beweglichkeit, eventuell Penetrationsfähigkeit etc. eine Rolle bei der Auswahl spielen, halte ich durchaus für nachvollziehbar und nicht zwangsläufig für erbärmlich.

vor 10 Stunden, schrieb Befana:

glaube ich, dass nur weniger Männer, es bis zu dem Acne Inversa Hinweis lesen. Leider... Da mich bisher niemand danach gefragt hat, was man sich denn nun darunter vorstellen muß, oder inwieweit es mich behindert...

Naja, die fehlende Nachfrage kann aber verschiedene Gründe haben. Der jeweilige Leser kann eventuell wissen, welche Auswirkungen die Erkrankung hat, konnte Dich aber nicht anschreiben oder wollte dies nicht. Auch kann jemand zu gut erzogen sein, um diesbezüglich direkt mit der Tür ins Haus zu fallen.

Adressatenwechsel:

Es ist ja auch immer die Frage, lernt man einen Menschen kennen und dann mit Handicap lieben oder erfährt man etwas vorab, was aus welchen Gründen auch immer abschreckt. Wenn man z.B. mal eine Partnerschaft mit einem psychisch kranken Menschen hatte, dann ist es nachvollziehbar, dass man dies nicht unbedingt wiederholen möchte.

Wenn man jemand aus welchen Gründen nicht als Partner oder Sexpartner haben möchte, so heißt dies ja nicht zwangsläufig, dass man eine Person in ihrem Menschsein ablehnt.

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Engelschen_72
Geschrieben

Für mich persönlich käme ein Mensch mit einer Behinderung als PARTNER nur bedingt in Frage. Da käme es immer auf die Art der Behinderung an, grade bei bestimmten psychischen Behinderungen wäre dieser Mensch nicht der Mensch, den ich als Partner an meiner Seite  wollen würde.

 

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Lausitz-Spreewald
Geschrieben
vor 12 Stunden, schrieb mondkusss:

das interesse an einem menschen vom grad seiner behinderung abhängig zu machen...nein, ich darf hier nicht schreiben, wie ich das finde...erbärmlich wäre eine ganz gute umschreibung

entweder ich finde einen mann interessant genug, um ihn kennenlernen zu wollen oder er ist für mich eben nicht interessant genug...dies jedoch von seiner "nutzbarkeit" für meine zwecke abhängig zu machen....gruselig, eine derartige einstellung ...wer das vorher wissen muss, um abzuwägen, ob sich für ihn ein kontakt überhaupt lohnt...weg mit dem kerl, sowas braucht keine frau, egal ob behindert oder nicht

Nicht ganz richtig.

Eine bestimmte Behinderung kann für mich ein Ausschlusskriterium sein. Genau so, wie auch eine zu mir unpassende Körpergröße (ich finde es nicht lustig, wenn mich alle anstarren, weil ich mit einer 1,95 Meter-Frau tanze). Alkoholsucht einer Frau oder (damit verbundene) mangelnde Körperhygiene sind auch Ausschlusskriterien.

Findest Du das auch erbärmlich, wenn ich eine Frau deswegen ablehne?

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Kismet60
Geschrieben

Meine Behinderung ist, das ich Angst hätte das ich damit nicht umgehen zu können.

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Nitrobär
Geschrieben

Mir ist es erst mal völlig egal .

Wenn im Profil darauf hingewiesen wird , frage ich logischerweise bei passender Gelegenheit nach .

Alles andere ergibt sich im Laufe der Zeit .

Befana
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb 1Alexandr1:

Alkoholsucht einer Frau oder (damit verbundene) mangelnde Körperhygiene sind auch Ausschlusskriterien.

Alkoholsucht ist eine Krankheit, zählt aber meines Wissens nach nicht als Behinderung.

 

Engelschen_72
Geschrieben

Eine Alkoholsucht kann dann als Behinderung eingestuft werden. Es kommt auf die medizinischen Umstände an @Befana

Befana
Geschrieben
Gerade eben, schrieb Engelschen_72:

Eine Alkoholsucht kann dann als Behinderung eingestuft werden. Es kommt auf die medizinischen Umstände an @Befana

Smile... Um auf Alkoholsucht, einen GdB zu bekommen, muß die Person, schon weiße Mäuse auf dem Tisch tanzen sehen... ;)

 

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