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Dorali

Die Fragen nach den "Tabus"

Empfohlener Beitrag

Torni69
Geschrieben

Für mich ist das ganz einfach: Der "Optimalzustand" ist genau dann erreicht, wenn ich mich zu 110% darauf verlassen kann, dass sie ALLES (!!!), was ich ihr abverlange, für mich macht bzw. erleidet, ohne zu zögern, und sie mir im Gegenzug zu 110% vertraut, dass ich NICHTS mit ihr anstelle, was ihr (noch) nicht gut tut bzw. sie (noch/gerade) überfordert. Dann wären weder "Tabus" noch das "Erweitern von Grenzen" noch ein Thema.

Nitrobär
Geschrieben

@Dorali

Eine Sub kann ja durchaus Tabus haben die weder ihre Gebrauchsfähigkeit noch ihre Lebensdauerdauer einschränken ,

worin die jeweiligen Tabus dann begründet sind , ist ja extrem individuell .

Tabulosigkeit und Vernunft paßt nicht wirklich zusammen in meinen Augen , aber Das ist nur meine ganz persönliche Meinung 

Geschrieben

Wer keine Tabus hat, der ist entweder verrückt oder er vertraut seinem Gegenüber so sehr, dass Tabus nicht nötig sind.  

Als ich "angefangen" habe, hatte ich wohl mehr Tabus als Dinge, die ich mir vorstellen konnte zu tun. 

Mit dem richtigen Partner schmolzen diese dahin zu einem kümmerlichen Rest. 

Und wenn ich von mir aus alle Tabus abelegt habe, dann  bin ich wirklich die Sklavin meines Herrn. 

Und ich weiß dann, absolut unerschütterlich und in meinem tiefsten Innern, dass ich sie nicht brauche, weil er mich so gut kennt, mich so sehr liebt und schätzt, mich so gut liest, dass er niemals etwas verlangen würde, das ich nicht geben kann.

Nitrobär
Geschrieben

@zenaizena70

Das bedeutet ja aber nicht das du keine mehr hast du brauchst sie nur nicht zu benennen , oder ? 

Ich persönlich finde den Begriff Slavin / Sklave eh völlig daneben , denn die Sklaven hatten sehr wohl ihren eigenen Willen

und wurden gegen Diesen mit Gewalt in der Sklaverei gehalten . 

FDom
Geschrieben

"Tabulos" gibt es nicht, irgendwann findet sich immer eine Grenze (und eben diese zu finden, macht ja auch wirklich Spaß). Wenn mir gegenüber jemand behauptet, dass er tabulos sei, dann interpretiere ich daraus, dass er entweder wenig Erfahrungen gemacht hat oder dass er ein tiefergreifendes Thema mitbringt, mit dem ich mich erst einmal beschäftigen sollte.

Ich gestehe jedem zu, Grenzen zu haben und diese mitunter auch erst einmal ausloten zu wollen. Deshalb frage ich prinzipiell vorher nach und wäge dann für mich ab, ob diese Tabus mit meinen Wünschen vereinbar sind.

Natürlich schwinden einige Tabus nach und nach mit wachsendem Vertrauen und steigender Erfahrung. Letztlich bleiben aber immer noch einige über, die es zu respektieren gilt und an denen ich auch nicht rütteln werde.

Die "Wunschzettelsklaven" (ich greife diese Bezeichnung mal auf) muss man dadurch differenziert sehen: Auf der einen Seite sind diejenigen, die sich wünschen, dass eine Technik oder Praktik nicht angewandt wird, somit also Tabus äußern, auf der anderen Seite stehen dann die, die eine sehr genaue Vorstellung davon haben, wie ihr Dom vorgehen sollte. Ersteres sehe ich positiv, letzteres negativ.

Ein Top, der davon ausgeht, dass sein Bottom vollkommen "tabulos" zu sein hat, ist in meinen Augen jemand, der noch viel zu lernen hat. Das bedeutet nicht, dass er sich diesen Tabus unterordnen sollte, sondern dass er sie berücksichtigen muss und dass er bei denen, die nicht seinen Vorstellungen entsprechen, versuchen sollte, diese Grenzen zu verschieben.

Geschrieben
Am 08/31/2016 at 14:27, schrieb Dorali:

. Auf die Fragenach Tabus antworte ich immer:Eigentum verpflichtet zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen.Ein lernwilliger Dom befiehlt seinem geilsten Sklavenfotzenstück schliesslich nur einmal ungestraft vom Eifelturm zu springen.

Darf ich dich zitieren?Das spricht mir so aus der Seele.

Bondbi
Geschrieben

Wer keine Tabus hat oder akzeptiert, ist schlicht weg ein Fantasie-Erotiker. Den Tabus hat jeder, auch Dom hat welche. Wer wirklich BDSM verstanden hat und real lebt, für den sind Tabus selbstverständlich. 

Am 31.8.2016 at 18:04, schrieb Frau_Wunderbar:

Wir reden über unsere Tabus, was wir uns nicht vorstellen können, was wir nicht wollen. Zum Glück sind wir da deckungsgleich.
Dennoch würde ich von ihm nichts verlangen, nur für meine eigene Befriedigung. Es muss bei uns immer eine Symbiose sein: Er ist erregt, weil ich erregt bin, ich bin erregt, weil es ihn erregt. Diese Symbiose würde dann nicht mehr funktionieren, wenn er oder ich nur etwas aus Gefallen für den anderen tun, obwohl wir es selbst ablehnen.

Genau so ist es richtig, so funktioniert es bei uns auch. So kann man auch eine dauerhafte BDSM Beziehung führen, und muss nicht nach wenigen Monaten neu suchen. 

Geschrieben
vor 11 Stunden, schrieb Nitrobär:

@zenaizena70

Das bedeutet ja aber nicht das du keine mehr hast du brauchst sie nur nicht zu benennen , oder ? 

Ich persönlich finde den Begriff Slavin / Sklave eh völlig daneben , denn die Sklaven hatten sehr wohl ihren eigenen Willen

und wurden gegen Diesen mit Gewalt in der Sklaverei gehalten . 

Ich lege diese Tabus ab in dem Wissen, dass es natürlich durchaus passieren kann, dass er genau das einfordert und mache mich darauf gefasst, diese Forderung auch zu erfüllen.  Meine Hoffnung  - besser mein Vertrauen - ist aber so groß,  dass ich weiß, dass er, wenn er das täte, dies sehr vorsichtig und mit sehr viel Bedacht machen würde. 

Was den Begriff Sklavin angeht: Wir haben ihn für uns so interptetiert, dass ich ihm voll und ganz gehöre, sein Eigentum bin und ihm gehorche, was immer er  wann auch immer verlangt. So wie es eben von einem Sklaven verlangt wurde.  Mit dem einzigen Unterschied, dass ich mich freiwillig unterordne. 

Das gab es zB im alten Rom auch, bei den Gladiatoren, wo sich jemand sozusagen freiwillig verpflichten konnte, um Schulden abzutragen, als Gladiator wie sie anderen, versklavten Gladiatoren zu leben und mit dem Geld, das er als Preis für Siege erhielt,  seine Schulden abzuzahlen. 

Nitrobär
Geschrieben

@zenaizena70

Ich für meinen Teil vermute das es reicht zu wissen , den absoluten Gehorsam oder besser die Hingabe zu besitzen und denke ,

daß das Ausnutzen dieser Hingabe nur um auch das letzte Tabu noch zu brechen , eher nicht das Problem des Sklaven ( obwohl´s Der natürlich " ausbadet ) , sondern Das des Herren / Meister ist , deswegen halte ich es für extrem gesund die Tabulosigkeit erst im Laufe der Beziehung zu erreichen ,

zumindest im Sinne des Eigenschutz des / der " Sklaven / Sklavin " .

Was die " freien " Gladiatoren angeht hingt der Vergleich schon ziemlich , denn die haben sich ja nicht komplett untergeordenet , sondern lediglich einen Teil ihrer Fähigkeiten in den Dienst ihres Herren gestellt .

Geschrieben

Danke für eure Kommentare- es freut mich zu lesen das hier sich ergänzende Meinungen zueinander finden und nicht Unterschiedliches sich so lange polarisiert bis einer heult...

Zu der Frage des freien Willens finde ich zwar für mich ein ganz gutes Verhältnis(was bedeutet das ich in der Regel weiß was ich will),glaube allerdings das es damit ist wie mit der Freiheit:muß immer wieder mal neu errungen werden!

Seelenwanderin
Geschrieben

Mal vom Kopfkino abgesehen...

Ein Tabu ist ein Tabu, daran wird nicht gerüttelt. Weder beim Top noch beim Bottom.

Eine Grenze kann man verschieben.

Daher sollte man sich fragen, also für sich selbst klären, was ein Tabu und was Grenzen sind.

In Kombination mit "sich vertraut machen" und dem Wunsch, sich Stück für Stück zu beugen (aus der Sicht des Bottoms), können und werden die Grenzen verschoben. Diese Grenzverschiebung obliegt dem Top, dies einfühlsam zu tun. Wohl wissend, sein sogenanntes Eigentum zu fordern, zu fördern, zu formen und nicht zu brechen. Daraus ergibt sich für mich, wie hier schon erwähnt, "Eigentum verpflichtet"

Biroser
Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Seelenwanderin:

Diese Grenzverschiebung obliegt dem Top, dies einfühlsam zu tun.

TOP!!

Das ist völlig richtig

Geschrieben
Am 3.9.2016 at 13:55, schrieb Nitrobär:

Tabulosigkeit erst im Laufe der Beziehung zu erreichen

tabulosigkeit gibt es nicht. naja, sollte es nicht geben ausserhalb einer geschlossenen psychiatrie :-)

um tabulose personen machen i.d.r. einen großen bogen. entweder haben sie zu wenig ahnung oder können sich nicht ausdrücken. beides macht wenig sinn wenn man erotik in grenzbereichen oder speziellen nischen betreibt.

 

vor 7 Stunden, schrieb Seelenwanderin:

Daher sollte man sich fragen, also für sich selbst klären, was ein Tabu und was Grenzen sind.

wer kann das schon? ;-) erst recht als anfänger oder am anfang einer beziehung.

da ist man felsenfest überzeugt, das geht nicht, niemals, da kommt einem schon beim leisesten gedanken daran das große heulen und/oder - pardon - kotzen.

und doch kanns passieren, zur richtigen zeit, am richtigen ort v.a. aber mit der richtigen person macht das tabu wider erwarten enormen spaß.

nein, man muss nicht alles ausprobieren, man muss auch keine tabus brechen. man sollte aber offen bleiben auch für unvorstellbares, sich immer wieder mal hinterfragen und vielleicht auch mal ein kleines bißchen am tabu rütteln.

 

Seelenwanderin
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb mondlicht6:

nein, man muss nicht alles ausprobieren, man muss auch keine tabus brechen. man sollte aber offen bleiben auch für unvorstellbares, sich immer wieder mal hinterfragen und vielleicht auch mal ein kleines bißchen am tabu rütteln.

 

Wenn ich etwas aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann, dann ist es ein Tabu. Dann denke ich nicht darüber nach, ob es eventuell, vielleicht doch oder wenn.....es ist und bleibt für mich ein Tabu!

OK, vielleicht hätte ich nicht verallgemeinern und explizit "aus meiner Sicht" schreiben sollen. Doch ich ging davon aus, dass es allgemein gehalten werden soll.

Ich bin völlig bei mondlicht, bei einer Anfängerin. Doch hier wird es sicher mehr Tabus als Grenzen geben. Tabus werden mit der Zeit weniger, Grenzen ein wenig mehr und dann gibt es sicher Dinge, die vorher eine Grenze waren. Um dies zu erreichen, setze ich einfach voraus, dass man sich mit dem Thema BDSM beschäftigt hat und nicht auf irgendwelche fahrende Züge aufspringt, weil es in Mode ist. Allerdings halte ich mal wieder einen provokanten Satz dagegen: "hart ficken kann (fast) jeder". Dieser Satz ist nicht wortwörtlich; sondern symbolisch zu sehen.

Daher wird es m.E. mehr Grenzen als Tabus geben. Daraus resultiert für mich, dass sich Grenzen verschieben. Eine Grenzverschiebung bedeutet für mich, wie der Name schon ausdrückt, dass sich die Grenze verschiebt (oder sogar ganz aufgelöst wird). Denn was ich heute nicht kann, kann ich vielleicht in 1 Woche, 1 Monat oder 1 Jahr?!

Obwohl manche Praktiken als selbstverständliches Tabu gelten sollten, wird es mitunter erwähnt. Erspart mir diese Aufzählung und ich überlasse euch die Phantasie. Dann gibt es für viele das Tabu NS und Kaviar. Sollte man bei diesem Tabu auch offen sein und am Tabu rütteln? Zumindest Kaviar ist für mich ein absolutes Tabu und auch daran werde ich nicht rütteln! Nein, ich persönlich will dafür auch nicht offen sein. Also gibt es in meinen Augen Tabus, für die man absolut nicht offen sein will und auch nicht daran gerüttelt werden soll.

Ich hoffe, dass ich nun Tabu und Grenze ein wenig verständlicher darstellen konnte .............aus meiner Sicht :D

ispy36
Geschrieben

tabulosigkeit ist eine realitätsfremde kopfgeburt.

geschuldet einer sprachlosigkeit und sprachlichen ungenauigkeit.

geht man in die tiefe, wird bei jedem (noch so wirren kopf) irgendein tabu auszumachen sein.

daher lohnt es sich, darüber im prozesse des gegenseitigen erkundens immer wieder darüber auszutauschen und gegenseitig zu erforschen.

alles andere ist entweder intuitiver gleichklang oder schlicht töricht.

Geschrieben
Am ‎31‎.‎08‎.‎2016 at 13:27, schrieb Dorali:

Welche unterwürfige Sklavenseele kennt nicht die Frage nach den"Tabus",wenn sie auf der Suche nach Lust,Halt und Geborgenheit in Kontakt mit potentiellen Herrschaften tritt?

Welche Herrschaft begegnete noch nie dem 100%ig tabulosen Sklaven der immer und alles mitmacht-allerdings nur Sonn- und Feiertags, weil echte Tabulosigkeit nur möglich ist wenn zeitgleich das Festtagshöschen mit mickey maus drauf, nach wischwasch riechend getragen wird- und hat dann das Gefühl an einen der berühmt-berüchtigten"Wunschzettelsklaven"geraten zu sein?

Eure Meinungen und Erfahrungen interessieren mich.Ist"Tabulosigkeit"die pure Erregungsfantasie von Möchtegernmasos oder bisweilen auch eine Schutzbehauptung non- emphatischer Beziehungsterroristen die ihre soziale Inkompetenz bemänteln? Denn meine Erfahrung und auch meine Sehnsucht ist sehr tabuarm. Welche sich mit SM befasst hat weiß das es nicht immer eine Praktik ist, welche die Grenzen sprengt. Auf die Fragenach Tabus antworte ich immer:Eigentum verpflichtet zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen.Ein lernwilliger Dom befiehlt seinem geilsten Sklavenfotzenstück schliesslich nur einmal ungestraft vom Eifelturm zu springen und eine tabulose Hure verliert nunmal erheblich Gebrauchswert wenn sie ihre Tabulosigkeit immer ausgerechnet auf Barebackpartys unter Beweis stellt. Also sollte Vernunft die Geschicke einer Sklavin die weder "nein"zu Klinik,noch KV oder Nadeln sagt ihre Geschicke leiten. Und auch die lieblichste Streichelpeitsche wird besser tabu sein als der schluckbereiten Sklavensau im Hals zu stecken. Wie geht ihr damit um?

Wie realistisch, pragmatisch und geil lebt ihr eure Neigung?

Fast bin ich geneigt mich tabulos zu nennen- und doch ist es mir wichtig diesen Austausch zu führen(den mir eine konsequente Herrschaft natürlich untersagen müßte, denn Meinungsbildung ist ja wohl sowas von blasphemisch...)

Bravo, genau so ist es.

Geschrieben

Die Frage ist doch schon, wie man "Tabu" definiert. Von der Definition her kann man Tabu auch als etwas verstehen, über das nicht mal nachgedacht, geschweige denn geredet wird. Auf gut deutsch: Man muss unterscheiden zwischen der kommunikativen bzw. virtuellen Ebene und der Handlungsebene.

Ich habe früher die Frage nach Tabus positiv gesehen, weil ich dachte, dies ist quasi ein starkes Signal "hey - mit mir kann man über alles reden". Kann man eben manchmal dann DOCH nicht. Es kommt immer auf die konkrete Person an.

Es gibt sie halt eben doch - die soziopathischen "Doms", die ihre Dominanz nutzen, um ihren eigenen Empathie-Malus nicht bearbeiten zu müssen. Definitiv auch unter weiblichen FemDoms. Für die sind "Tabus" eigentlich nur Listen, um sogenannte "Wunschzettel"-Sklaven auszusortieren, von denen es sicher auch ne Menge gibt. Aber ganz sicher nicht nur. Es gibt auch einfach Subs, die sich sehr ihrer selbst bewusst sind - wo sie stehen, und was sie AKTUELL erbringen können, und was nicht. Es gibt so manche Doms, die sich damit gar nicht auseinandersetzen wollen.

Für mich sind die Gedanken frei. Schon da stoße ich bei so mancher FemDom an DEREN Grenzen, da es einige gibt, die gar nicht allzu viel nachdenken wollen. Gerade WEIL die Gedanken frei sind, gehört für mich auch das Nachdenken über die Konsequenzen des möglichen Handelns dazu. Und da sind wir dann tatsächlich bei ganz praktischen Tabus. Wer sagt, er besäße keine, hat aus meiner Sicht einen Mangel an Verantwortungsbewusstsein und würde dann letztlich eigenen Schaden oder gar Schaden von unbeteiligten Drittperson in Kauf nehmen. Und zwar auch dann, wenn es nicht nur ein Risiko auf Schaden, sondern glasklare Gewißheit gibt.

Risiko gehört immer dazu. Und nur durch gescheite Kommunikation kann man sich dem Risiko auf den Ebenen stellen, die man letztlich für richtig hält... und eventuell sogar Vorsorgemaßnahmen treffen, was Falle eines "Unfalls" getan wird. Soviel Verantwortungsbewusstsein erwarte ich definitiv von einer dominanten Person. Und ich als Sub, der sich gerne sehr weit in einer umfangreichen Abhängigkeit begeben will, habe die Verantwortung vor mir selber, mich nicht von jeder fahergelaufenen Soziopathen-FemDom einsammeln zu lassen, der ich als Person eigentlich total egal bin, oder deren Ziel es GERADE ist, mir meine Persönlichkeit abzutrainieren.

Von daher hängt für mich der Begriff Tabu direkt mit dem Begriff Verantwortung zusammen. Rein gedanklich/kommunikativ brauch es keine Tabus geben. Auf der Handlungsebene gibt es aber definitiv Grenzen, die sicher nicht festgezurrt sind, aber wo gewisse Horizonte aus meiner Sicht unerreichbar bleiben sollten (Stichwort Gesundheit).

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