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Monogamie


Fr****

Empfohlener Beitrag

vor 18 Minuten, schrieb Möllnir:

 

Es hat Grenzen finde ich. Es kommt immer darauf an, wie oft man das braucht. Solange es für die Beziehung tragbar ist, geht das ja. Aber wenn man sich total in diese Gedankenwelt abkapselt, geht das nicht. Nicht das ich Erfahrung damit hätte, aber ich sass auch schon in der Paarberatung. Meiner Meinung nach kann man ja damit Erfahrungen sammeln, die vielleicht helfen, wenns im Bett nicht mehr klappt mit dem Partner. Aber ja, sich virtuell dominieren zu lassen und der Partner ist devot, das finde ich zb nicht ok.

Ok. Gute Sichtweise, wie ich finde.

Oder eben man teilt mit dem Partner / der Partnerin offen das "Extra", das man zB über Poppen entdeckt und geangelt hat. Und wenns nur darum geht, dass der Partner/Partnerin kommunikativ eingeschlossen wird - falls das Paar das so vereinbart hat etc. 

Ob das dann alles noch "rein monogam" ist? Vermutlich eher nicht. Aber man sollte es mM als Paar untereinander und auch ggü der dritten Person klar benennen. Lügen, hinterrücks betrügen (auch wenns "nur" Cyber- oder Telefonsachen sind) und Intransparenz sind mM absolut unwürdig. 

vor 5 Minuten, schrieb 2_Meter_Typ:

Jede Wette, das bevor der Thread in der Versenkung verschwunden ist, keine 30 ihre klare Definition dazu äußern 🤭😅

Glaube ich auch. Wäre ja mutig und man müsste sich mal festlegen und hätte evtl nicht mehr alle Optionen offen.  :yum:

Also monogam heisst nicht, dass man selber oder der Partner mit Scheuklappen durch die Welt geht. Natürlich kann man andere attraktiv finden oder sich Pornos reinziehen. Aber eine Cyberaktion mit Videos oder Bildern rutscht für mich schon in eine Grenzzone und macht meinen Partner iwie sexuell unattraktiv, wenn ich sowas 'bräuchte'. Es sei denn, beide sitzen am Rechner. Aber grundsätzlich stört Tuchfühlung die Monogamie

vor 12 Minuten, schrieb 2_Meter_Typ:

Jede Wette, das bevor der Thread in der Versenkung verschwunden ist, keine 30 ihre klare Definition dazu äußern 🤭😅

Mir ist nur wichtig, dass mein Partner die Definition kennt und teilt. Hinz und Kunz müssen die nicht wissen. 

vor 16 Minuten, schrieb 2_Meter_Typ:

Jede Wette, das bevor der Thread in der Versenkung verschwunden ist, keine 30 ihre klare Definition dazu äußern 🤭😅

Die Definition ist nur für mich und mein Gegenüber wichtig und da ist's bekannt

Vor 16 Minuten , schrieb Nussknacken:

Glaube ich auch. Wäre ja mutig und man müsste sich mal festlegen und hätte evtl nicht mehr alle Optionen offen.  

Nun ja, wenn beide beim virtuellen Rendez-vous dabei sind, ist das vielleicht nicht mehr monogam. Aber eigentlich ist es ja dann egal. Ich glaube nicht das es in diesem Fall der Beziehung schadet. Höchstens wenn plötzlich aus Eifersucht die Verbindung gekappt wird😀

Ja, kann dich nur bestätigen. Es wäre gut voneinander wüssten. Sowohl in der Beziehung wie auch am virtuellen Ende.

vor 19 Minuten, schrieb DoofieBerlin:

Mir ist nur wichtig, dass mein Partner die Definition kennt und teilt. Hinz und Kunz müssen die nicht wissen. 

Stimmt. Dachte ich auch, nachdem ich mit 2-Meter zuerst das mit den 30 Leuten geschrieben hatte. 

Im Grunde geht das nur die 2 Beziehungspartner was an.

Und halt, falls auf irgendeine Weise eine Öffnung zu einer dritten (oder weiteren) Person außerhalb passiert, sollte da auch mit transparenten offenen Karten gespielt werden. Sozusagen eine  "Vorab Vereinbarung" von allen 3en (oder X) Personen auf Augenhöhe und in Klarheit. Geht ja jeweils um kostbare Lebenszeit, wertvolle Persönlichkeiten, Energie etc. 

 

Wobei, gibt bestimmt auch andere 3. Personen, die sehen das ganz anders. 

vor 22 Minuten, schrieb Ladiablaelfo:

Die Definition ist nur für mich und mein Gegenüber wichtig und da ist's bekannt

Ja. Meine Sichtweise die ich @DoofieBerlin geschrieben habe, passt auch zu dir. Hauptsache primär dein Gegenüber weiß was Sache ist.

Monogamie kann funktionieren, muss aber nicht, das ist ja das schöne daran, jeder kann selbst entscheiden wie Er/Sie leben möchte und seine/ihre Sexualität ausleben möchte.

Da finde ich auch wie vorher geschrieben wurde, jeder kann seine Monogamie in einem gewissen Maße selbst bestimmen wo die Grenzen sind und was okay ist aber bei emotionalen oder physischen Kontakt wäre für mich Monogamie überschritten. Cybersex kann man denke ich noch drüber reden, weil da ja nichts "Emotionales" passiert und Pornos sollten denke ich mal sowieso kein Problem sein. 😁

Am 22.8.2026 at 19:34, schrieb Frumse210913:

Kann Monogamie in der heutigen Zeit überhaupt noch bestehen ?

Monogamie, ist eine persönliche Einstellung und nichts was die Zeit ändern würde... es gibt leute die sowas gern als ausrede nehmen, das in der heutigen zeit dies und das nicht möglich ist oder veraltet ist... Fakt ist aber, die persönliche Einstellung prägt das leben und nicht die Gesellschaft... jeder muss für sich selber entscheiden was im Leben wichtig ist oder nicht... das ist aber der Punkt, das viele garnicht mehr selber eigene Entscheidungen treffen wollen, die schauen was gerade so trend ist und lassen andere entscheiden... wer monogamie leben will, wird diese auch immer genau so leben, völlig unabhängig ob gestern, heute oder morgen... 

Was ist denn gemeint? Ob ein Paar ein Leben lang monogam bleiben kann oder ob Monogamie in der Gesellschaft bestehen wird?
Ich sag mal zu beidem ja. Vielleicht ist ja auch beides gemeint?

in der heutigen zeit ? 🤔 was soll das denn genau zu dieser zeit sein, wie all die zeiten davor und die noch kommenden ? 🤔

selbe antwort: jeder kann tun und lassen, was er möchte. zeitirrelevant.

Kannst Du bitte mal erklären, warum das 'in der heutigen Zeit‘ anders sein soll, als zb vor 10 Jahren oder Du überhaupt auf die Idee kommst, diese Frage stellen zu müssen?

Am 23.8.2026 at 13:28, schrieb Möllnir:

 

Gute Frage von dir. Es war oft und ist vielleicht auch oft noch ein notwendiges Übel, weil es Abhängigkeiten vom Partner geben kann. Das verzerrt die Wahrnehmung etwas. Aber viele sind doch glücklich in diesem Beziehungsmodell. Weil es eben auch gegenseitig eine gewisse Sicherheit gibt. Ich denke auch, daß genau das ein Grund ist weshalb sich monogame Beziehungen durchsetzen konnten. Als die Steinzeitmenschen den Schritt aus der Gemeinschaftshöhle, der Kommune, die vielleicht nach anderen Regeln lebte, wagten und sich eigene Häuser bauten. Ist aber wirklich ein interessantes Thema.

Kann schon sein, daß sich monogame Beziehungen durchgesetzt haben. Für viele, vielleicht für die Mehrheit, aber sicher nicht für alle. Es gibt das sechste Gebot und das macht nur Sinn, wenn schon vor laanger Zeit nicht wenige Menschen nicht monogam waren.

Ich glaube, dass sie nur bestehen kann, wenn in der Beziehung keine Wünsche offenbleiben und man offen über seine Vorlieben und Tabus sprechen kann.

Klar. Wenn man sich keine Fremdgänger ins Haus holt. Fremdgänger sind Jäger und Wiederholungstäter. Auch mit der/m tollsten PartnerIn und allen erfüllten Wünschen.

Am 22.8.2026 at 19:34, schrieb Frumse210913:

Kann Monogamie in der heutigen Zeit überhaupt noch bestehen ?

Ja, kann sie.
Schafft aber nicht jeder.

Am 23.8.2026 at 12:00, schrieb irgendwannwieder:

Monogamie für eine längere Zeit, schon, aber ich denke dass die Ehe nicht mehr zeitgemäss ist. Vorstellen könnte ich mir eine 10-jährige Ehe, zum Beispiel, wo man alle 10 Jahre gefragt würde, ob man diese nochmals verlängern würde ! Das ist jetzt meine Meinung und die muss man nicht gut finden !!! Oft ist das nur noch Gewohnheit, Wohngemeinschaft, viele Probleme, Streitigkeiten, viele werden sowieso geschieden, andere kommen nicht weg aus dem Dilemma, aus verschiedenen Gründen, sei es weil sie unterm Pantoffel stehen oder irgendwie "erpresst" werden, aus finanziellen oder praktischen Gründen. Oft entwickeln sich beide in komplett andere Richtungen im Laufe der 10, 20, 30, 40, 50 Jahre und das passt dann nicht mehr. Es muss nicht so sein, aber ich sehe das oft genug rechts und links, dass früher oder später einer dort ausbricht aus dem Ehe-"Gefängnis".

Find ich gut, ich habe da nur einen Zusatz.

Ich hatte irgendwann mal den Tipp gesehen "Beziehungsgespräche" zu führen.

Ich fand die Idee gut. So kann man aufkommende Unstimmigkeiten frühzeitig erkennen und bearbeiten. Das setzt natürlich voraus, dass Beide ehrlich sind und ein bisschen was von Kommunikation verstehen. Vorwürfe und die Erwartung, dass sich der Andere dem eigenen Willen anpasst, kann natürlich nicht funktionieren.

Wenn man aber einfach die eigenen Gefühle mitteilt, ohne Angriff und ohne Erwartung, versteht man sich einfach besser. Dafür gibt es im Alltag manchmal zu wenig Zeit. Also mag ich es, wenn man sich wirklich Zeit füreinander nimmt. Vielleicht dann auch raus in die Natur (ohne Handy, ohne Ablenkung). Und dann MITEINANDER reden. Das können dann auch nur Komplimente sein :)

In der Pädagogik heißt es "erwünschtes Verhalten verstärken und unerwünschtes Verhalten ignorieren". Statt "boah, hast Du schon wieder vergessen den Müll rauszubringen" einfach ignorieren und nochmal bitten den Müll rauszubringen und loben bzw. bedanken". Positive Verstärkung führt dazu, dass man dieses Verhalten häufiger zeigt. Wir wollen alle gesehen werden. Und nicht nur das Negative.

Ich glaube aber, dass es in vielen Beziehungen anders herum ist. Da wird in erster Linie das Negative angesprochen, mit der Erwartung, dass der Andere sich sofort ändert und das Positive wird selbst vielleicht gar nicht mehr gesehen oder als selbstverständlich erachtet und natürlich nicht "wertvoll" genug, um das zu thematisieren.

Wenn die Beziehung stabil ist und man sich wirklich gesehen und geliebt und unterstützt fühlt, besteht meiner Meinung nach nur selten Grund emotional ausbrechen zu wollen. Wenn "nur" der Wunsch besteht sexuell etwas anderes zu erleben, kann man in einer stabilen Beziehung sicher auch darüber reden und auch irgendwie eine Lösung finden.

Vielleicht bin ich auch etwas zu romantisch 😊.

 

Vor 6 Minuten , schrieb Enja781:

Find ich gut, ich habe da nur einen Zusatz.

Ich hatte irgendwann mal den Tipp gesehen "Beziehungsgespräche" zu führen.

Ich fand die Idee gut. So kann man aufkommende Unstimmigkeiten frühzeitig erkennen und bearbeiten. Das setzt natürlich voraus, dass Beide ehrlich sind und ein bisschen was von Kommunikation verstehen. Vorwürfe und die Erwartung, dass sich der Andere dem eigenen Willen anpasst, kann natürlich nicht funktionieren.

Wenn man aber einfach die eigenen Gefühle mitteilt, ohne Angriff und ohne Erwartung, versteht man sich einfach besser. Dafür gibt es im Alltag manchmal zu wenig Zeit. Also mag ich es, wenn man sich wirklich Zeit füreinander nimmt. Vielleicht dann auch raus in die Natur (ohne Handy, ohne Ablenkung). Und dann MITEINANDER reden. Das können dann auch nur Komplimente sein

In der Pädagogik heißt es "erwünschtes Verhalten verstärken und unerwünschtes Verhalten ignorieren". Statt "boah, hast Du schon wieder vergessen den Müll rauszubringen" einfach ignorieren und nochmal bitten den Müll rauszubringen und loben bzw. bedanken". Positive Verstärkung führt dazu, dass man dieses Verhalten häufiger zeigt. Wir wollen alle gesehen werden. Und nicht nur das Negative.

Ich glaube aber, dass es in vielen Beziehungen anders herum ist. Da wird in erster Linie das Negative angesprochen, mit der Erwartung, dass der Andere sich sofort ändert und das Positive wird selbst vielleicht gar nicht mehr gesehen oder als selbstverständlich erachtet und natürlich nicht "wertvoll" genug, um das zu thematisieren.

Wenn die Beziehung stabil ist und man sich wirklich gesehen und geliebt und unterstützt fühlt, besteht meiner Meinung nach nur selten Grund emotional ausbrechen zu wollen. Wenn "nur" der Wunsch besteht sexuell etwas anderes zu erleben, kann man in einer stabilen Beziehung sicher auch darüber reden und auch irgendwie eine Lösung finden.

Vielleicht bin ich auch etwas zu romantisch 😊.

 

Ja, jeder Fall ist anders und jeder muss für sich die passende Vorgehensweise finden !

Vor 31 Minuten , schrieb Enja781:

Find ich gut, ich habe da nur einen Zusatz.

Ich hatte irgendwann mal den Tipp gesehen "Beziehungsgespräche" zu führen.

Ich fand die Idee gut. So kann man aufkommende Unstimmigkeiten frühzeitig erkennen und bearbeiten. Das setzt natürlich voraus, dass Beide ehrlich sind und ein bisschen was von Kommunikation verstehen. Vorwürfe und die Erwartung, dass sich der Andere dem eigenen Willen anpasst, kann natürlich nicht funktionieren.

Wenn man aber einfach die eigenen Gefühle mitteilt, ohne Angriff und ohne Erwartung, versteht man sich einfach besser. Dafür gibt es im Alltag manchmal zu wenig Zeit. Also mag ich es, wenn man sich wirklich Zeit füreinander nimmt. Vielleicht dann auch raus in die Natur (ohne Handy, ohne Ablenkung). Und dann MITEINANDER reden. Das können dann auch nur Komplimente sein

In der Pädagogik heißt es "erwünschtes Verhalten verstärken und unerwünschtes Verhalten ignorieren". Statt "boah, hast Du schon wieder vergessen den Müll rauszubringen" einfach ignorieren und nochmal bitten den Müll rauszubringen und loben bzw. bedanken". Positive Verstärkung führt dazu, dass man dieses Verhalten häufiger zeigt. Wir wollen alle gesehen werden. Und nicht nur das Negative.

Ich glaube aber, dass es in vielen Beziehungen anders herum ist. Da wird in erster Linie das Negative angesprochen, mit der Erwartung, dass der Andere sich sofort ändert und das Positive wird selbst vielleicht gar nicht mehr gesehen oder als selbstverständlich erachtet und natürlich nicht "wertvoll" genug, um das zu thematisieren.

Wenn die Beziehung stabil ist und man sich wirklich gesehen und geliebt und unterstützt fühlt, besteht meiner Meinung nach nur selten Grund emotional ausbrechen zu wollen. Wenn "nur" der Wunsch besteht sexuell etwas anderes zu erleben, kann man in einer stabilen Beziehung sicher auch darüber reden und auch irgendwie eine Lösung finden.

Vielleicht bin ich auch etwas zu romantisch 😊.

 

Oft ist die Beziehung nicht stabil !

vor 2 Minuten, schrieb irgendwannwieder:

 

Oft ist die Beziehung nicht stabil !

Ja, ich weiß.

Ich führe offiziell eine offene Beziehung 🤣.

Mein Partner sagt, dass ich kein Besitz bin und jederzeit selbst entscheiden darf, ob und wann und von wem und wie ich angefasst werden möchte. 

Es ist also meine Entscheidung! Ohne Druck, ohne Zwang, ohne Einschränkung. Er würde auch nicht knatschig werden, wenn ich mal Monate keine Lust hätte. Er würde mir nie Vorwürfe machen oder mich irgendwie drängen. 

Ich mag diese Einstellung und sehe es ebenso. 

Es ist alles freiwillig und wir sind beide monogam. Aber es besteht die Möglichkeit, wenn sich irgendwann mal etwas ändern sollte. 

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