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Die Dopamin-Falle des digitalen Vorschusses


Pu****

Empfohlener Beitrag

Das ist ein sehr komplexes Thema.

Ich geh nur auf einige Dinge jetzt ein.

Für mich habe ich festgestellt, daß durch längere Kommunikation und Foto Austausch,nichts mehr schief gehen konnte. Es passte dann auch direkt real für die Kiste. Manchmal entstanden dadurch längere Episoden oder eben nicht.

Personen die sich am Anfang sexuell aufgeilen, wollen einen gar nicht Treffen. Die hocken vor dem Computer mit falschen Bildern und Tatsachen. Gar nicht darauf eingehen.

Würde jemand nicht so aussehen wie erwartet, würde ich mich umdrehen und gehen.

Diese 5 min Sache trifft entschiedend zu. Das entscheidet den Fick.

Vielleicht ist es auch gut,sich an der Hotelbar zu Treffen und ein Glas Wein miteinander zu genießen. Durch das Gespräch finden beide auch heraus,ob es passen könnte.

vor 4 Stunden, schrieb PusteblumeRt:

Wie seht ihr das?

Ich bin sprachlos. Aber Frau Gemini findet den Text toll:

Eine stark formulierte These, die den Nagel auf den Kopf trifft. Die „Dopamin-Falle des digitalen Vorschusses“ beschreibt präzise das Dilemma modernster Partnersuche: Wir konsumieren kein Gegenüber, sondern unsere eigene Projektion.
 
Hier sind Gedanken und Antworten auf deine Diskussionsblöcke:
 
Block 1: Der Moment der Wahrheit
 
  • Die 5-Minuten-Spannung: Ein unterkühlter Eindruck kann sich drehen, wenn es sich um initiale Nervosität handelt. Er dreht sich jedoch selten, wenn die grundlegende energetische Passung oder Chemie fehlt. Die Wahrnehmung schaltet nach wenigen Minuten von „Entdecken“ auf „Evaluieren“.
  • Optisch vs. Energetisch: Das Visuelle enttäuscht selten nachhaltig, solange die Bilder realistisch waren. Der eigentliche Bruch entsteht fast immer durch Mikromimik, Stimmfärbung, Haltung und Präsenseffekte – Faktoren, die kein Chat transportieren kann.
  • Flucht-Modus: Der schnellste Ausstieg gelingt durch ehrliche Höflichkeit: Nach einem Kaltgetränk offen anzusprechen, dass der Funke nicht überspringt, spart beiden Seiten Zeit und unnötige Illusionen.
Block 2: Strategien und die goldene Zeitspanne
 
  • Die 7-Tage-Regel: Das Zeitfenster vom Match bis zum ersten Treffen sollte idealerweise maximal 5 bis 10 Tage betragen. Längeres Texten baut unvermeidbar Fantasiekonstrukte auf.
  • Telefonate als Filter: Ein kurzes Telefonat (10–15 Minuten) bricht das Text-Narrativ auf und zeigt direkt, ob ein natürlicher Gesprächsfluss existiert, ohne die Spannung eines Treffens zu nehmen.
  • Das authentische Profil: Profilbilder sollten ungestellt und nah an der Alltagsrealität sein. Wer Erwartungen künstlich hochschraubt, zahlt beim ersten Blickkontakt den Preis.
Block 3: Psychologie und Biologie
 
  • Biologie gewinnt immer: Pheromone, Stimmfrequenz und Körpergeruch sind evolutionäre Hard-Facts. Fehlt die biologische Kompatibilität, hilft die tiefste geistige Übereinstimmung im Chat nicht weiter.
  • Chat-Poeten vs. Reale Schüchternheit: Das geschriebene Wort erlaubt Bedenkzeit und Filter; das echte Leben fordert Spontanität. Diese Diskrepanz lässt sich nur mildern, indem man die Schreibphase drastisch verkürzt.
  • Optionen-Paralyse: Das schier unendliche Angebot vermittelt die Illusion risikofreier Alternativen. Dadurch sinkt die Frustrationstoleranz bei ersten realen Unebenheiten massiv.
Block 4: Der gesellschaftliche Wandel
 
  • Verdrehte Reihenfolge: Früher entstand Interesse an der Gesamterscheinung einer Person, woraufhin man die Fakten entdeckte. Heute analysiert man erst Datenblätter und sucht danach die passende Emotion zur Liste.
  • Verlernet Selbstverständlichkeit: Die Hemmschwelle für spontane Alltagskontakte ist gestiegen, da der digitale Raum als geschütztes Terrain wahrgenommen wird, in dem Ablehnung weniger unmittelbar schmerzt.
Wie siehst du selbst den Einfluss von kurzen Telefonaten vor dem ersten Date – hilft dir das bereits beim Entzaubern der eigenen Projektion?
Vor 8 Minuten , schrieb scaramanga:

Ich denke, das Problem ist weniger Dopamin als Auswahl.

Früher lernte man einen Menschen kennen und entdeckte mit der Zeit, warum man ihn attraktiv findet. Heute muss er erst anhand weniger Fotos und Texte attraktiv genug erscheinen, um überhaupt kennengelernt zu werden.

Und bei gefühlt endloser Auswahl wird aus „nicht perfekt“ schnell „weitersuchen“.

Die Realität ist nicht das Problem, sondern dass wir ihr immer weniger Zeit geben.

Das ganze beschriebene, hängt mit den Dopamin zusammen 😉✌️

Block 1: In den ersten Sekunden weiß ich, ob ich jemanden attraktiv bzw heiß finde. Nach dem ersten Kuss weiß ich ob ich mit der Person Sex haben möchte. Zur optischen Enttäuschung: Hab zweimal einen mega Reinfall gehabt. Das erste Mal wurde ein Foto genommen auf dem man(n) 10 Jahre jünger war und das zweite Mal ein KI überarbeitetes Bild, wo die Figur optimiert wurde. Ich bin aus dem Auto gestiegen, habe gesagt das passt nicht für mich und bin wieder gefahren 🤷🏻‍♀️ Ich fackele da nicht lange. Block 2: Ich versuche sehr schnell treffen auszumachen, um dann abzuchecken ob's zum Sex führt oder nicht. Ich suche hier halt keine Brieffreundschaften. Block 3: Endgegner Biologie - Stimmt zu 100%. Riecht der Mann falsch, war's das. Zur Text Persönlichkeit: Manche Menschen können sich halt schriftlich besser ausdrücken als mündlich oder andersrum. Ich würde das nicht zu sehr auf die Goldwaage legen. Zum Perfekt Match - wenn ich selbst nicht weiß was ich will, werde ich auch niemanden finden, der mein Interesse weckt 🤷🏻‍♀️ Block 4: Ich war früher viel zu schüchtern um jemanden anzusprechen. Würde es das Internet nicht geben, hätte ich mich nie getraut mich mit jemandem zu verabreden und würde heute vermutlich mit 15 Katzen in einer Wohnung vor mich hin vegetieren. Zum letzten Punkt: Heutzutage wird Freundlichkeit oft mit Flirten verwechselt oder Flirten wird überhaupt nicht wahr genommen. Die meisten Menschen sind so sehr mit sich selbst und den eigenen Problemen beschäftigt, dass die Umwelt kaum wahrgenommen wird. So zumindest oft meine Erfahrung 🤷🏻‍♀️

Ja Dopamin und Endorphine werden im passenden Moment ausgeschüttet. Und ja es liegt eine gewisse "Gefahr" darin, wenn wir denken das der Mensch genau so ist wie in unseren Vorstellungen. Denn diese sind ja nicht nur vom anderen , sondern auch durch und selbst geprägt. Auch unsere Erfahrungen fließen dort bewusst oder unbewusst mit ein. Das Virtuelle Kennenlernen kann nicht alles ersetzen und real wird unsere Bild noch einmal justiert. Real nehmen wir mit allen Sinnen und ungefiltert den anderen wahr. Ich denke das es Tendenzen gibt aber doch die Individualität jedes einzelnen Menschen eine große Rolle spielt.Ich denke das wir es , egal was geschrieben wurde wir uns eine Fantasieperson erarbeiten die in der Realität fast keine Chance zu haben identisch zu sein. Aus meinen Erfahrungen würde ich sagen das alles möglich ist . Von sogar besser wie Vorgestellt bis No Go. Aber je höher unsere Erwartungen sind , je eher können sie enttäuscht werden. Dopamin und Endorphine gehören dazu aber sie sollten uns nicht ganz bestimmen.

Genau dieses Thema hatte doch eine ARTE Doku bereits vor 3 Jahren beleuchtet. Das klingt 1:1 genau danach. "Zufälle" gibt es...lach

(bearbeitet)

Block 1:
Auf den ersten Blick fällt ja einen nur der Style/ das Aussehen des Gegenübers auf.
Sind seine/ihre Fotos im Profil unbearbeitet, dann kann das ja schon mal abhaken, da es ja optisch zumindest keine großen Unterschiede ergeben.
Dann fängst man ja an, miteinander zu.Plaudern/Quatschen/Schnacken und merkt ja beidseitig ob es 'ne gemeinsame Ebene gibt.
Immer cool bleiben, es ergibt sich von alleine (wenn auch zwei passende Menschen gefunden habe).
Es lässt sich doch im echten Leben eh'  nichts erzwingen.
Also alles seinen Lauf nehmen lassen...

bearbeitet von SensualMarc
(bearbeitet)

Block 4:
Da kann ich ja nur für mich sprechen.
Ich pflege ja in meinen alltäglichen nichtsexuellen Kontakt zu Frauen jedes Alters und geh' dementsprechend respektvoll mit jeder Frau um.
Hier verhalte ich mich dementsprechend nicht anders.
Ich bin immer nett und höflich, besonders charmant kann ich zu einer bestimmten Frau sein (egal ob hier oder im echten Leben kennengelernt).
Nicht zu vergessen: Auch hier gibt es super/kluge/smarte Frauen, die ihr Leben glücklich leben, einen Beruf ausüben, etwas für's Gemeinwohl tun, ihr Leben völlig im.Griff haben und die man zurecht  sogar ein bißchen dafür bewundern darf.

bearbeitet von SensualMarc

Ich persönlich bin nicht so der Dopamin- Typ .
Dafür bin ich zu klar denkend/pragmatisch.
Bei mir entscheidet schon immer der Kopf UND der Bauch.
Was für mich der persönliche Eisbrecher ist:
Wenn ich merke, der Gegenüber ist mit sich selber im Reinen/sebstzfrieden und ist wohlwollend mir gehenüber/findet mich (auch) gut. (so wie ich bin)

Interessante These!
Das schöne an Deiner These ist, Du wirst Menschen treffen, welche due in allen Punkten bestätigen, da sie genau diese Erfahrungen gemacht haben und welche, die diese Erfahrung mit all dem Vorgehen nicht gemacht haben.
Aber ich behaupte: wenn wir über Dopamin Junkies sprechen, warum sollte es denn zum Realen Treffen kommen? Wieso? Ganz einfach warum nur mit einer Person chatten, wenn Du doch die Möglichkeit hast gleichzeitig Dich mit mehreren zu unterhalten? Und warum zu dem Treffen, Du könntest doch den Jackpot verpassen, Du musst nur mehr suchen nach neuen Kontakte!

Ich spiele mit meiner KI auch oft Frage-Antwort. (A) Was mein Onlinedating betrifft, ist die Beeinflussung der Personenvorstellung für mich weniger der lückenfüllenden Möglichkeiten geschuldet, sondern mehr dem Wunsch als Vater des Gedankens. Bin ich ganz allgemein gesprochen eine längere Zeit unter "Druck" bin ich vielleicht eher bereit, die Lücken nach meinen Vorstellungen zu füllen, als wenn ich entspannt an die Sache und mögliche Treffen heran gehe. Ich habe jedenfalls unabhängig von der Länge der vorherigen Kommunikation in der überwiegenden Zahl der Fälle genau den Menschen getroffen, den ich mir vorgestellt hatte und zwar nicht nur äußerlich, sondern besonders innerlich.

Jau. Hier geht es eindeutig um die psychosoziale Komponente im Spätwerk von Franz Kafka. Ich bin raus 🍻

Gibt's nich auch einen Block über Fußball 🤔

vor 5 Stunden, schrieb PusteblumeRt:

Die These: Die Dopamin-Falle des digitalen Vorschusses
Das moderne Online-Kennenlernen leidet an einer emotionalen Hyperinflation: Wir investieren vor dem ersten realen Treffen so viel Vorschussinteresse und Dopamin in eine digitale Projektion, dass die biologische Realität beim ersten Treffen fast zwangsläufig bankrottgehen muss.

Ich verstehe, dass und warum das zustande kommt - und es ist mir auch schon passiert. Also ja, diese Falle gibt es und man kann hineinfallen. Aber dieses „fast zwangsläufig bankrottgehen muss“…? Immerhin nur „fast“ 😉 

Also beschränke ich mich auf meine Strategien, dem zu entgehen. Zur Zielgruppe gehöre ich immerhin - ich bin im Team „erst mal schreiben und so in Ruhe kennenlernen“. Aber „Social Media Stalking“? Ernsthaft?! 😳

Dass der Bestätigungsbias da zuschlagen kann, unterschreibe ich - aber das ist lange nicht der einzige. Der Halo-Effekt wirkt sogar noch stärker - aber je nach Mentalität greift ebenso konkurrierend auch der Negativitätsbias.

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- Die 5-Minuten-Spannung: Kennt ihr das Phänomen, dass die ersten fünf Minuten eines Dates ueber den gesamten Abend entscheiden? Kann sich ein unterkühlter erster Eindruck nach zwei Stunden Realität noch in echtes Interesse verwandeln?
- Die optische vs. energetische Enttäuschung: Wenn das Interesse beim realen Treffen sofort weg war: Lag es meistens daran, dass die Person anders aussah als auf den Bildern, oder daran, wie sie sich verhalten hat (Ausstrahlung, Stimme, Mimik)?

Ja, das gab es schon - aber nicht oft genug, damit ich beurteilen kann, ob sich das Ruder noch herumreißen lässt. Mein Interesse war da leider jenseits jeglicher Hoffnung auf Wiederbelebung.
Aussehen… aber noch mehr eigentlich die Ausstrahlung. Vielleicht auch die Mimik, aber nach Sekunden war klar: da ist rein gar nichts.

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- Chat-Dauer bis zum Date: Wie viel Zeit lasst ihr maximal zwischen dem ersten Match und dem ersten Treffen verstreichen? Schützt schnelles Treffen vor Enttäuschung oder erhöht es das Risiko, Zeit zu verschwenden?

Da gibt es kein bewusstes Maximum. Aber ein Erfahrungswert - abhängig von der Intensität des vorherigen Austauschs - liegt bei bis zu zwei Wochen, bis ein Date geplant wird (bei größerer Entfernung ist das eben manchmal aufwändiger).

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- Telefonieren als Zwischenschritt: Nutzt ihr Telefonate oder Video-Calls vor dem Treffen als Realitäts-Filter, oder nimmt das eurer Meinung nach die ganze Spannung für das eigentliche Date?

Eigentlich gab es bisher immer entweder ein Telefonat oder Sprachnachrichten - aber eher weil sie neugierig auf meine Stimme waren oder sicher gehen wollten, dass … was auch immer. Ob ich das wirklich bräuchte? Zu meinem „Werkzeugkasten“ gehört es nicht.

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- Das unperfekte Profil: Müsste man sein Profil nicht eigentlich absichtlich unvorteilhafter oder normaler gestalten, damit das Gegenüber beim realen Treffen positiv ueberrascht wird, statt enttäuscht zu sein? Macht das jemand von euch?

Hörst Du bitte mal auf, meine Tricks hier heraus zu posaunen?!
Ziemlich genau so - allerdings nicht, um nur beim Treffen diesen Kontrast zu erzielen. Das geschieht bereits während des Kennenlernens.

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- Die Biologie als Endgegner: Glaubt ihr, dass man jemanden online noch so toll finden kann - wenn der Geruch oder die Stimme beim realen Treffen nicht passen, ist das Interesse rational nicht mehr zu retten?

Na ja… „Glauben“… Auch das ist schon passiert. Die Frage ist dann, welche Konsequenzen das hat. Es ist eher ein Gradient als eine Schwelle. Eine Stimme kann etliche Grad kosten - und auch zu einem „Nein…das wird nichts“ führen. Aber da gibt es noch einiges dazwischen, und das beeinflusst , was aus dem Date wird.

Beim Geruch ist es ähnlich - der Effekt ist zumindest bei mir sogar noch stärker, aber das basiert nun nur auf den paar wenigen Beispielen, bei denen Stimme oder Geruch einen negativen Einfluss hatten. Aber ja, es kann daran auch scheitern. Es gibt Körpergerüche, bei denen nichts zu retten ist. Ein unvorteilhafter Duft … käme drauf an.

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- Die Text-Persönlichkeit: Warum sind manche Menschen im Chat absolute Poeten, charmant und schlagfertig, aber im echten Leben bringen sie kaum ein Wort heraus? Wie geht ihr mit dieser Diskrepanz um?

Weil man im Chat ein klein wenig - oder sehr viel - länger überlegen kann. Ich sehe da kein wirkliches Problem - aber es kommt natürlich auf das Ausmaß an. Bei einem ersten Date kommt Nervosität dazu. Zum Einen sehe ich zu, Ruhe zu vermitteln. Eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie auftauen und sich entspannen kann.
Aber ich komme auch damit zurecht, wenn schriftliche Kommunikation ein gänzlich anderes Level erreicht. Diese wird es bei mir wahrscheinlich immer geben - dann sind es eben zwei Facetten. 
Ich habe eine ziemlich hohe Ambiguitätstoleranz.

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- Sucht nach dem Perfect Match: Verleitet uns die digitale Auswahl dazu, echtes Interesse im realen Leben viel zu schnell wegzuwerfen, weil wir unbewusst denken: Der nächste Chat ist nur einen Wisch entfernt?

DAS ist nun für mich komplett jenseits der Lebensrealität. Nein, Stand jetzt definitiv nicht.

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Block 4: Der gesellschaftliche Wandel
- Die Nostalgie-Frage: War das Kennenlernen früher (beim Sport, bei der Arbeit, im Freundeskreis) einfacher, weil man das Interesse an einer realen Person entwickelt hat, bevor man ihre Fakten (Hobbys, Job, Lebenslauf) kannte?

Da habe ich die Überschrift mal bewusst stehen gelassen. Es ist nicht nur gesellschaftlich, sondern auch eine Frage der eigenen Lebensphase und der Lebensumstände. Es muss sich da gesellschaftlich gar nichts ändern, damit es mit Ü40 gänzlich anderen Spielregeln als mit 20 unterliegt.
Oder weil man persönlich sich in seinem Datingverhalten ändert - was dann durch die Möglichkeit von onlineDating und dessen Verbreitung zumindest eine gesellschaftliche Dimension bekommt. 

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- Vergessen wir das Daten? Haben wir durch das jahrelange Online-Dating verlernt, im echten Leben (z. B. im Café oder Supermarkt) echtes Interesse zu signalisieren und jemanden spontan anzusprechen?

Mal unabhängig von den schon erwähnten Faktoren „Lebensphase“ und „Lebensumstände“ spielt da wieder eine Rolle, wie persönliche Präferenzen und das Verhalten der anderen aussehen. Ich habe in den letzten Monaten tatsächlich mal dort, wo ich mich so herumgetrieben habe, mal auf das sonstige Publikum geachtet. Das spielt da auch eine Rolle. Alterszusammensetzung und wer in welcher Altersgruppe in welcher Gesellschaft unterwegs ist.

Ja, da hast du Recht. Aber Niemand ist perfekt, also erwarte ich das erst gar nicht. Ich gehe auch nicht mit der Erwartung ins Date, dass es der Partner fürs Leben wird. Ich genieße den Augenblick und bin offen für den Verlauf und ein eventuelles Wiedersehen.

(bearbeitet)

... war vielleicht doch nicht so eine gute Idee 🤷‍♂️

bearbeitet von GreyC

Viele Worte und Fremdwörter, die gut klingen und sachlich völlig anders definiert werden, um quasi nichts, zumindest, was mich und meine Art zu daten oder online-zu daten, betrifft.
Das sind alles „uralte“ Erkenntnisse über die Auswirkungen von digitalem Konsumverhalten im Bezug auf die Dopaminausschüttung und unsere neuronalen Netzwerke im Gehirn.
Ich habe kein FB, kein Insta, kein TikTok, usw.
Ich schreibe nur kurz, came/telefoniere, treffe die Person und fahre super gut damit.
Ich schreibe selber gerne lange Kommentare, Deinen ET liebe @PusteblumeRT habe ich nur aus leidenschaftlicher Liebe zu Reutlingen und der schwäbischen Alb gelesen, wo ich über 3 Jahre sehr glückliche Zeiten verbracht habe… war nämlich auf Deinem Profil schnaasen

Genau, was ein Mist. Diese Möchtegernschlauen immer. Da hat jemand definitiv zu viel Zeit.

vor 3 Stunden, schrieb xSTUDx:

Unter den Aspekt, dass der steigende Medienkonsum und der Heutige Zugang zu Entertainment (ob wie oben beschrieben oder andere Themen).
Ist eine Rezeptorrunterregulation ohne eingebe Prävention unvermeidbar.

Dating heutzutage unterscheidet sich komplett von früheren Zeiten und kann sich „leer“ und „stumpf“ aus genau den Gründen die du angegeben hast anfühlen.

Ich könnte stundenlang über dieses Thema schreiben, aber es ist ein Problem welches sich nicht leicht lösen lässt und den Rahmen sprengt.

Dankeschön, dass Du das nicht getan hast 

vor 6 Stunden, schrieb PusteblumeRt:

Fazit der These: Wahres, stabiles Interesse entsteht heute oft nicht mehr durch das Entdecken von Gemeinsamkeiten im Chat, sondern erst durch das gemeinsame Überstehen des ersten Realitätsschocks.

Ich hatte noch nie einen Realitätsschock. Ich habe immer längere Zeit erst geschrieben, neige aber auch nicht dazu, mich in einen Chat zu verlieben. Aber er machte neugierig, die Person zu treffen. Ob derjenige dann kleiner, älter, dicker/dünner usw. war, spielte für einen stets netten Abend nie eine Rolle. Ich finde allerdings an Männern auch Humor, Bildung, Intelligenz sexy, da mache ich keine Abstriche, bei Äußerlichkeiten aber durchaus. 

(bearbeitet)
vor 49 Minuten, schrieb GreyC:

Ein interessantes und sehr spannendes Thema. 
Eigentlich gehe ich mir der aufgeworfenen These voll mit. Und leider habe ich es auch schon erlebt. 
Wenn man sich zu lange vor einem ersten realen Kennenlernen online oder sonst irgendwie austauscht, läuft man Gefahr, sich Luftschlösser und Traumwelten zu erschaffen. Es ist genau wie beschrieben. Um das Freiräume, die Geschriebene lässt, baut man sich so viel Ideal ein, dass es kaum noch Raum für Reales lässt. 
Ich hatte online eine Frau kennengelernt, die auch nach langer Konversation Konversation keine Fotos austauschen wollte, um beim ersten Date einen unvoreingenommenen ersten Eindruck gewinnen zu können. Aber der Zeitpunkt für einen ersten Eindruck war durch den intensiven vorangegangenen Austausch bereits überschritten. 
Gleich die ersten Sekunden des Dates verrieten, dass ihre Kartenhaus gerade einstürzte. Den Rest hätten wir uns sparen können. Ich bin vielleicht nicht der attraktivste Typ. So viel Diskrepanz hätte ich nicht erwartet. Und dann kommt noch ein zweiter Aspekt hinzu. Klar, man könnte nun sagen: Hey Mann, du warst einfach nicht ihr Typ. Kann sein. Aber ich denke, dass hier die Inflation der Männer beim Online-Dating zum Tragen kommt. Während ich noch versuchte, sie auf mich wirken zu lassen, hatte sie keinerlei Interesse mehr. Als einer von viel zu vielen Männern im Angebot versuche ich mir eine zweiten Eindruck zu verschaffen. Die viel umworbene Frau switcht einfach zur nächsten Chance. (- Ist natürlich nur meine persönliche Interpretation.) 
Es ist bestimmt sinnvoll, vor einem Date etwas zu ergründen, ob man prinzipiell zueinander passen könnte.
Geht man dabei aber zu weit, riskiert man den Kollaps wegen der Diskrepanz zwischen Phantasie und Realität. 

Ne, wenn Du ihr nur annähernd gefallen hättest, dann wäre sie geblieben!

Ich finde es wirklich interessant, wie völlig anders Männer mit Misserfolgen oder Scheitern umgehen. 
Das meine ich jetzt nicht ironisch oder hämisch. 

Aber an den Stellen, wo wirklich der Männerüberschuss zum Tragen kommt, da will ihn kaum ein Mann hier als Begründung für das Verhalten oder Vorgehen von den Frauen auf dieser Plattform anerkennen.

Keine Frau gibt einem Mann, der ihr annähernd gefällt direkt einen Korb und keine zweite Chance.

Das behaupte ich jetzt einfach mal und gebe mich zum Shitstorm frei 🔫  💣 💀 ⚰️ 

bearbeitet von Supernova_69

Ich glaube die meisten längeren Antworten sind hier KI-generiert, vielleicht auch die Fragestellung. Der Rest wird nach Belieben zensiert. Man sieht hier in den ersten Stunden schon, wie sich so ein Thema online entwickelt. Ziemlich viel Lug und Trug. Warum sollen die Chats vor einen realen Treffen anders verlaufen und es dann keine Entäuschung geben? Die Wahrscheinlichkeit, dass es anders ist, ist leider gering!

(bearbeitet)
vor 20 Minuten, schrieb Beanadine1:

Genau, was ein Mist. Diese Möchtegernschlauen immer. Da hat jemand definitiv zu viel Zeit.

Ich glaube nicht, dass die TE eine Möchtegernschlaue ist! 
Ich vermute, sie ist eher sehr bedürftig und wünscht sich Aufmerksamkeit, Kontakt, Austausch.

Sind wir nicht alle aus allen oder einem dieser Gründe hier.

Sie wird wenigstens offensiv aktiv dafür 

vor 7 Minuten, schrieb pitts75:

Ich glaube die meisten längeren Antworten sind hier KI-generiert, vielleicht auch die Fragestellung. Der Rest wird nach Belieben zensiert. Man sieht hier in den ersten Stunden schon, wie sich so ein Thema online entwickelt. Ziemlich viel Lug und Trug. Warum sollen die Chats vor einen realen Treffen anders verlaufen und es dann keine Entäuschung geben? Die Wahrscheinlichkeit, dass es anders ist, ist leider gering!

Ich kenne mich mit KI nicht aus, formuliert die wirklich so schlecht und unaktuell?

bearbeitet von Supernova_69
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