Jump to content

Trennung von Tisch und Bett.


Ki****

Empfohlener Beitrag

Keine Ahnung, ob man mal dominant und mal devot sein kann. Glauben tue ich es nicht. Aber selbst wenn, dann bedürfte es ja eines Partners, der immer in entgegengesetzte Richtung mitswitcht. Das ist doch nicht umsetzbar.

Schwierig zu verallgemeinern. Ich denke das ist halt der Reiz mal zu probieren. Jedoch rutscht ein porno Konsument iwann in eine Richtung was er gar nicht lenken kann. Das alter spielt auch eine rolle und halt die Erfahrung die man sammelt.

Also ich sehe das wie du. Ich könnte mich auch nicht für eins entscheiden. Zumal es glaub ich auch in gewissermaßen auf das tägliche Wesen ankommt. Ich hab Tage wo ich richtig dominant bin und klar den Ton angebe und andere wo es nicht so ist.

Ich switche gern zwischen beiden hin und her was zu gegeben im Bett besser klappt als am Tisch. Am Tisch verhärtet sich meist eine Seite schnell und dann zu switchen würde mich ja selbst untergraben.

Ich bevorzuge einfach ich selber zu sein. Egal wann und wo. Und ohne mir ständig einen Kopf darüber zu machen, ob ich nun dominant bin, devot bin, wann ich was sein darf, sollte oder müsste. Ich habe keine Lust, mich selber für eine Außenpräsentation auf ein genaues Bild festzulegen, nur damit andere mich besser in ihre Schubladen einsortieren können ;)

Schau Dir die Menschen in Führungspositionen...die wollen sich fallen lassen,zu Dominas gehen oder auch so beim Sex die Devote Stellung einnehmen...es steckt bei vielen drin also für mich nichts besonderes

Mit der unterwürfigen, devoten Seite konnte ich mich noch nie anfreunden. Erfahrungen damit habe ich in jungen Jahren machen dürfen, danach war schnell klar, wo ich im Leben stehe.

VG Sebastian

(bearbeitet)
vor 19 Stunden, schrieb Kismet60:

Wie seht oder lebt ihr das? Seid ihr immer der Dominante, egal ob am Tisch oder im Bett?

Davon halte ich jetzt weniger. 

Natürlich ist es im Leben so, dass, wenn man von bestimmten Dingen einen guten Erfahrungsschatz/Wissen hat, kann man sich mehr einbringen, als wenn es genau umgedreht ist.

Dominanz hieße in meinem Verständnis,  dass man sich im Grunde immer durchsetzt oder bei allen Entscheidungen das letzte Wort hat.

Das hielte ich für dumm und falsch, da es trotz der höheren Erfahrung,  nicht ganz doof ist, für neue Einflüsse offen zu bleiben.

Natürlich kann man auch nicht ewig hin und her diskutieren,  wenn beide nicht zum Punkt kommen,  der ein Ergebnis bringt.

Dann muss im Zweifel einer entscheiden,  selbst wenn es die falsche Entscheidung ist. Das heißt aber mitnichten,  dass das immer der Selbe ist.

Und in Sachen Sex kann ich mit dominant und devot nichts anfangen. Das wäre mir ehrlich gesagt zu langweilig,  immer die gleiche "Rolle" zu verkörpern. Das ist mir zu wenig Spielraum,  zu wenig Kreativität,  zu wenig Abwechslung und ich finde, man darf auch je nach Tagesform ganz unterschiedlich fühlen und agieren. Einfach mal machen oder wahlweise machen lassen. Einfach mal selbst sein - da ist nicht jeder Tag gleich.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
vor 20 Minuten, schrieb Bratwurstbieger:

Keine Ahnung, ob man mal dominant und mal devot sein kann. Glauben tue ich es nicht. Aber selbst wenn, dann bedürfte es ja eines Partners, der immer in entgegengesetzte Richtung mitswitcht. Das ist doch nicht umsetzbar.

Man nennt solche Leute Switcher. Hier etwas aus dem Netz darüber. 

 

Ein Switcher ist jemand, der sich sowohl mit seiner dominanten als mit der eigenen devoten Seite wohlfühlt.

Dabei geht es nicht zwingend um eine 50/50-Verteilung. Manche BDSM Switcher verbringen einen Großteil ihrer sexuellen Erlebnisse in einer Rolle und wechseln nur gelegentlich, andere genießen es, je nach Stimmungslage und Situation zwischen Dominanz und Unterwerfung zu variieren.

Die Lust auf Macht oder Hingabe ist keine feste Größe, sondern kann sich im Laufe des Lebens verändern. Faktoren wie Selbstbewusstsein, Stresslevel, mentale und körperliche Gesundheit oder die Dynamik mit einer bestimmten Person können beeinflussen, ob man sich in einem Moment eher als dominanter oder submissiver Part fühlt – und das ist völlig normal!

vor 19 Stunden, schrieb Kismet60:

 

Nein, ich meine jetzt nicht das, an was einige wahrscheinlich gleich denken. Ich meine, dass ich im Bett jemand ganz anderer sein kann und will wie im täglichen Leben.

Für mich wäre es unmöglich, der Sklave 24 Stunden am Tag zu sein oder immer der Devote oder der Dominante. Ich möchte alle Seiten ausleben können und denke, dass man nur wirklich dominant sein kann, wenn man die devote Seite auch kennt.

Um zu erkennen, was man wirklich möchte, was einen wirklich befriedigt, muss man da nicht die in dem Fall andere Seite schon erlebt haben?

Wie seht oder lebt ihr das? Seid ihr immer der Dominante, egal ob am Tisch oder im Bett?

Ich mache mir da 0 Gedanken drüber. Mein Fokus ist bei dem, mit dem ich mich wohlfühle, und ich habe gar nicht das Bedürfnis, alles ausleben zu müssen, außer es würde sich eben ergeben. Wenn ich mich wohlfühle, ist doch alles in Ordnung.

vor 1 Minute, schrieb lazy_crazy:

Warum fragt man das nicht in der BDSM Rubrik?

Weil ich es hier frage und es für mich wenig mit BDSM zu tun hat

vor 2 Minuten, schrieb Kismet60:

Man nennt solche Leute Switcher. Hier etwas aus dem Netz darüber. 

 

Ein Switcher ist jemand, der sich sowohl mit seiner dominanten als mit der eigenen devoten Seite wohlfühlt.

Dabei geht es nicht zwingend um eine 50/50-Verteilung. Manche BDSM Switcher verbringen einen Großteil ihrer sexuellen Erlebnisse in einer Rolle und wechseln nur gelegentlich, andere genießen es, je nach Stimmungslage und Situation zwischen Dominanz und Unterwerfung zu variieren.

Die Lust auf Macht oder Hingabe ist keine feste Größe, sondern kann sich im Laufe des Lebens verändern. Faktoren wie Selbstbewusstsein, Stresslevel, mentale und körperliche Gesundheit oder die Dynamik mit einer bestimmten Person können beeinflussen, ob man sich in einem Moment eher als dominanter oder submissiver Part fühlt – und das ist völlig normal!

Und wie viele davon gibt es, bzw. wie viele können das wirklich? Das ist doch graue Theorie. Und wie ich schon schrieb, es müssten sich zwei zusammentun, die beide so ticken. Denn was hat ein Devoter ohne einen Dominanten. Das ist wie Masochist ohne Sadist. 

vor 4 Minuten, schrieb lazy_crazy:

Warum fragt man das nicht in der BDSM Rubrik?

Weil es hier außer dir niemanden stört.

vor 6 Minuten, schrieb Bratwurstbieger:

Und wie viele davon gibt es, bzw. wie viele können das wirklich? Das ist doch graue Theorie. Und wie ich schon schrieb, es müssten sich zwei zusammentun, die beide so ticken. Denn was hat ein Devoter ohne einen Dominanten. Das ist wie Masochist ohne Sadist. 

 

Es ist keine Sache des Könnens, sondern dass man es so empfindet. Du siehst das vielleicht etwas zu extrem für mich. Jemanden z. B. beim Sex auf den Hintern zu schlagen, macht einen doch nicht gleich zu einem Sadisten und diesen Schlag zu genießen auch nicht zu Masochisten …

Dominanz ist oft nur spürbar. Für mich gehen diese Begriffe oft ineinander über und sind nicht zwei total verschiedene Schubladen.

vor 29 Minuten, schrieb Kismet60:

Dabei geht es nicht zwingend um eine 50/50-Verteilung. Manche BDSM Switcher verbringen einen Großteil ihrer sexuellen Erlebnisse in einer Rolle und wechseln nur gelegentlich, andere genießen es, je nach Stimmungslage und Situation zwischen Dominanz und Unterwerfung zu variieren.

 

vor 6 Minuten, schrieb Kismet60:

Jemanden z. B. beim Sex auf den Hintern zu schlagen, macht einen doch nicht gleich zu einem Sadisten und diesen Schlag zu genießen auch nicht zu Masochisten …

 

vor 21 Minuten, schrieb Kismet60:

Weil ich es hier frage und es für mich wenig mit BDSM zu tun hat

Bist du etwas verwirrt? BDSM hat also für dich nichts mit BDSM zu tun?

vor 19 Stunden, schrieb Kismet60:

Seid ihr immer der Dominante, egal ob am Tisch oder im Bett?

Ich bin gar nicht dominant.  Nur am Tisch, wenn mir jemand das letzte Stück von meinem Lieblingskäse wegschnappen möchte.

 

 

vor 19 Stunden, schrieb Kismet60:

Um zu erkennen, was man wirklich möchte, was einen wirklich befriedigt, muss man da nicht die in dem Fall andere Seite schon erlebt haben?

Nein. Muss man nicht.
Kann, aber nötig ist es nicht, und in bestimmten Fällen auch eher kontraproduktiv. Man kann etwas aktiv mögen, es passiv aber ablehnen. Oder umgekehrt. Warum sollte man sich zu etwas zwingen, was man nicht mag, wenn man doch schon weiß, was man mag?

Jedenfalls bin ich immer der mit dem größten Penis am Tisch oder im Bett.

(bearbeitet)

Ich persönlich bin weder der dominat , noch der devote Typ.
ich bin sexuelll gesehen ein Switcher. Kann aktiv oder passiv auftreten.
Beides ist für mich prima und erfüllend.

Gemeinsam  Sex(ualität) genießen ist genau mein Ding, egal ob ich in Geber- oder Nehmerrolle bin.

Im Privaten lasse ich gern' meiner Partnerin ihren Freiraum, lasse sie eigene Entscheidungen treffen.

Nur bei wichtigen Entscheidungen, die  für die Beziehung  zueinander /das Leben essentiell sind (Finanzen bei gemeinsamer Haushaltung oder großen Ausgaben, Gesundheit o.ä.) habe ich gern' Mitspracherecht bzw. bin  gern' beratende Funktion.

Nicht jetzt weil ich mich einmischen möchte, nur um Fehlentscheidungen zu vermeiden.

bearbeitet von SensualMarc

Ich bin so wie wie ich bin - ob und wie es jemand definiert ist mir egal.

Beim Sex bin ich meinem Mann gegenüber manchmal devot, aber es ist nur ein Spiel und gehört noch nicht einmal wirklich in den BDSM-Bereich. Umgekehrt haben wir es ein einziges Mal sehr kurz ausprobiert 😂 Das ist dann bei dem Versuch geblieben 😂😂 Wir müssen die „andere Seite“ nicht kennen! 🤗

×
×
  • Neu erstellen...