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Wieso trauen sich eigentlich ganz viele Crossdresser oder Transmenschen nicht an die Öffentlichkeit oder wenigstens an die Halb-Öffentlichkeit von z.B. Stammtischen?


an****

Empfohlener Beitrag

Was interessieren mich Geschlechter.
Ich rede mit dem Mensch. Wenn andere sich dran stören,dann haben sie aber ein mächtiges Problem.
Wer brüllt wie ein Löwe und sich über andere mokiert,hat mit seiner Identität eher ein Problem.

Vor 20 Minuten , schrieb Alpha-Frau:

Was interessieren mich Geschlechter.
Ich rede mit dem Mensch. Wenn andere sich dran stören,dann haben sie aber ein mächtiges Problem.
Wer brüllt wie ein Löwe und sich über andere mokiert,hat mit seiner Identität eher ein Problem.

Alpha, es ist leider ein Unterschied, ob Männer sich outen oder Frauen. Leider spielt bei den meisten Heteros da leider die Pornoohansie einen Streich, denn sie würden schon gerne sehen, wie 2 Frauen intiem miteinander sind, bzw sie wollen selbst mitmachen. Männer werden durch Bemerkungen, Witze und respektlose Homophobeäußerungen ständig diskriminiert.
Dies gilt natürlich auch für Frauen, aber in einem weit geringerem Ausmaß. Unter dem Strich, ist beides scheiße!
Und für die Menschen, welche einfach nur ihr Leben leben möchten, ist es einfach nur scheiße, selbst im Jahr 2026!

Wie heißt es doch gleich im Song von Chumbawamba?

"Homophobia, the wirst disease, you can't love who you want to love in times like these."

Ich sage auch nicht allen Menschen dass ich Bi bin 

Was in Berlin beim CSD passiert ist ist abscheulich und Menschenverachtend.

Aber die Tatsache, dass so eine Verantaltung heute zumindest möglich ist und solche Menschenmassen anzieht, selbst in relativ kleinen niederbayrischen "Käffern" (Straubing) gibt's heutzutage LGBTQ Verantaltungen.

Und ich bin immer wieder irgendwie fasziniert, wieviele Leute öffentlich z.b. in Datingportalen, auf gewissen Marktplätzen ihre Neigungen, ihre Lebensweise doch recht offen preisgeben.

Also sooooo versteckt, ist's dann auch wieder nicht.

Die LGBTQ Community ist nunmal bunter, auffällliger, evtl. teils auch doch sehr Sexfixiert/dominiert. Das wird in der Heterogemeinde ja auch nicht sooooo öffentlich breitgetragen.

So verurteilungswürdig das aktuell in Berlin auch ist, man darf nicht vergessen, dass solche Attentate in letzter Zeit auch auf vielen anderen Veranstaltungen passiert sind.

Evtl. liegt's v.a. auch an der Masse psychisch kranker Menschen und dem Umgang mit Ihnen?

Das psychische Erkrankungen manchmal abgetan werden, als "Show", Einbildung etc.dargestellt werden, die sollen mal nicht so tun und ein "anständiges, gut bürgerliches, braves und fleissiges Arbeitsleben" führen und ansonsten ist alles gut.

Es ist sicher ein hochpolitisches Thema und das ist hier drin nicht erwünscht, aber evtl. wär's manchmal sinnvoller Menschen, die bei uns Hilfe suchen erstmal unsere Wertvorstellungen zu lernen und klarzumachen.

Wobei, welche Werte sind es denn eigentlich, wenn man sich da bei uns mittlerweile mal umschaut?

Da müssten wir alle evtl. erstmal wieder unsere Wertvorstellungen anschaun und hinterfragen, da nützt es wenig z.b. ein "C" irgendwie im Namen zu führen.

vor 19 Stunden, schrieb anderst52:

Ist es die Angst vor Outing? Oder die schiere Unsicherheit? 
Ja klar, insgeheim kann ich mir auch alle möglichen Gründe ausmalen, aber es interessiert mich wirklich, wieso ihr Ängste habt.
Ich richte einen poppen-Stammtisch aus, bei dem ich liebend gerne die ganze Vielfalt unserer Menschheit zu Gast hätte – bei unserem Stammtisch gibt es ein, zwei Crossdresser, die mal als Frau, mal als Mann gekleidet erscheinen. Aber sie werden in erster Linie von allen als Mensch wahrgenommen. Das müsste doch im 21. Jahrhundert das Normalste auf der Welt sein!
Nennt mich naiv, aber ich, die ich ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen habe, trag ja auch mal Mini oder Shorts, wenn mir danach ist. Und da ist es mir doch egal, ob sich andere ihre Mäuler zerreissen – sind doch ihre zerrissenen Mäuler, mit denen sie dann rumlaufen müssen!
Ich würde mich freuen, viel mehr Vielfalt zu sehen, damit Menschen mit Menschen ins Gespräch kommen können!

Das ist auch alles komplizierter.

Ich hoffe ich bin jetzt nicht verletzend!

Crossdresser sind ganz klar von Transsexuellen zu unterscheiden. Soweit ich weiß (vielleicht irre ich mich), ist die "Verkleidung" eher sexuell ausgerichtet. Ich weiß nicht, ob man "verkleidet" einkaufen gehen muss. Man muss auch niemanden an der Leine durch den Supermarkt führen.

Also, wenn es sexuell motiviert ist, muss das nicht in die Öffentlichkeit!

Das hat für mich auch etwas mit Respekt zu tun. Jemand der einfach nur einkaufen will, möchte damit nicht konfrontiert werden. 

(Bitte nicht übel nehmen, ich meine das wirklich nicht böse!)

Transsexuelle, Homosexuelle sollen sich auch zeigen dürfen, bzw. so leben dürfen, wie es sie glücklich macht.

Ich merke, dass sich gerade ganz furchtbar anhört und ich möchte wirklich nicht verletzen! Aber wenn ich homosexuell BIN und mit meiner Freundin einkaufen gehe und da auch Händchen halte, mache ich nichts anderes, als andere heterosexuelle Paare auch. 

Wenn ich mich als Mann/Frau fühle und mich entsprechend kleide, mache ich nichts anderes, als andere Frauen und Männer auch!

Wenn ich mich "verkleide" um daraus sexuelle Erregung zu ziehen, mache ich nicht das was alle machen. Wenn ich meinen Partner an der Leine durch Aldi zerre ist das nicht "normal". 

Mir wäre es tatsächlich total egal 🤣.

Es gibt verschiedene Probleme. Da es den Hass defacto gibt, verstecken sich viele. Das führt aber auch dazu, dass es weiter nicht ins "normale" Stadtbild gehört .

Menschen werden damit nicht konfrontiert, weswegen es nie "normal" werden kann.

CSD ist auch wieder ein blödes Beispiel. Ich war früher Mal in Köln. Ein Mal. Ich fand es sehr übertrieben. Klar, Aufmerksamkeit, aber das ist ja nun auch nicht die Normalität. Homosexuelle gehen nicht im Ledertanga einkaufen. Warum da?!?

Sollte man nicht eher ein "reales" Bild vermitteln?

Ich weiß noch, dass ich in der Grundschule mal mit meinen Eltern in Urlaub war. Da gab es Fotografen und eine Fotowand. Ich sah ein Bild von 2 Frauen, die sich küssen und habe meine Mutter gefragt. Die sagte, dass es Frauen gibt, die Männer lieben und Frauen die Frauen lieben und Männer, die Männer lieben. Auf dem Foto sind zwei Frauen, die sich lieben. Super, abgespeichert 🤣. Der Hass, die Abneigung kommt ja eher dadurch, dass es nicht verstanden oder hingenommen wird.

Und da fängt das Problem an. Würde es mehr Paare geben, die offen homosexuell sind (Händchen halten), wäre es irgendwann viel normaler.

So einen guten Blick habe ich auch nicht, aber zumindest habe ich mal 2 Frauen gesehen, die für mich stark nach einem Paar aussahen. Deutlich war das nicht!

Man kommt also nie in Kontakt mit "sowas" (NICHT böse!!!)

Und je weniger Kontakt man hat, desto abnormaler bleibt es.

Bei meinen Eltern ist damals im Mietshaus ein transsexueller eingezogen. Die kannten sogar die Eltern (Hobby) und sie auch, als sie noch Junge und Kind war.

Dann war es halt jetzt "Regina" und nicht mehr "Michael" (Namen ausgedacht). War sogar meinen Ü60 Eltern egal. Es war einfach so!

Man muss schon "damit" in Kontakt kommen, um Meinungen zu ändern und es als "normal" zu empfinden.

Bitte nicht an Worten festmachen. Ich meine es sehr wohlwollend, schreibe aber, wie Andere das empfinden könnten.

 

 

 

Akzeptanz fängt da an,wenn es egal ist was wie einer macht.
Bei meinem Nachbarn ist der Sohn jetzt eine junge werdende Frau. Wir hatten uns letztens gesehen. Hab mich für sie freut. Hat studiert und arbeitet in der sozialen Arbeit. Hatte sich was verändert? Nö.

vor 22 Stunden, schrieb anderst52:

Aber sie werden in erster Linie von allen als Mensch wahrgenommen.

Das war bei den Stammtischen, die ich organisierte, auch so.

Doch die meisten hier auf der Seite, sind nur online selbstbewusst.

Also wenn ich mir das Treffen in Leipzig so ansehe, finde ich nicht das sich jemand versteckt, dort sind sie unter sich und die meisten tolerieren das. Ist mit Fasching nicht anders.

KarlaLangenfeld

Ich wohne am Hafen /St Pauli.

Das Klieentel ist bunt gemischt und Multi Kulti.

Was mir immer wieder auffällt das Personen  mit Neigungen andere gewählte Lebensart auch gern provozieren.

Ein Dirndl so knapp behaarte Beine Pumps Bart .

Das ist Ulli der so zum Edeka Markt geht.

 

Das ist so ein Beispiel....!

Fast alle kennen ihn hier,aber Touris verdrehen die Köpfe und reißen ihre Witze.

Ich bin auch nicht schlank und würde nie in einer Leggings oder ohne BH los marschieren.

 

Diese Aussagen es ist mir scheiss egal wenn die Leute glotzen zeigt so ein bisschen den eigenen Wert.

Wer sich dann aber  über fehlende Toleranz beschwert darf sich gern fragen Warum?

 

 

 

vor 4 Stunden, schrieb Duplo-13:

 Egal ob Beruf, Sportlerin, Freizeit oder Freundeskreis, wenn Mann beiläufig erwähnt, er ist homosexuell hat er, wenn er Glück hat, noch genau 3 Menschen die zu ihm stehen. 

Das kenne ich anders

In meinem Bekannten und auch im Freundeskreis  ist es den meisten vollkommen egal 

In meinem Beruf waren die meisten Männer eh schwul ;)

Aber eins ist sicher, wenn ein Mann schwul ist, sich aber wie ein Mann auch gibt und benimmt, nimmt ihm das 

niemand übel, anders sieht das bei den sogenannten Tunten aus, die mögen die wenigsten leiden 

Mich interessieren andere Transleute nicht. Ich fand die schon vor zehn Jahren seltsam. Sieht man ja heute, wie die drauf sind. Damit hab ich nichts zu tun, und muss auch nicht.

vor 3 Stunden, schrieb KarlaLangenfeld:

Ich bin auch nicht schlank und würde nie in einer Leggings oder ohne BH los marschieren.

Diese Aussagen es ist mir scheiss egal wenn die Leute glotzen zeigt so ein bisschen den eigenen Wert.

Wenn du dir selbst so nicht gefällst, okay - aber für andere oder für das Denken anderer sich verbiegen? Nö! Das hat dann nur so weit mit Wert zu tun, als dass ich mich selbst wertschätze! Ob es ein anderer tut, ist mir humpe. Allen kann man es eh nicht Recht machen, ICH muss mir im Spiegel in die Augen sehen 😊 und reden irgendwelche hinter meinem Rücken, reden sie höchstens mit meinem Arsch - an dem prallt es ab 😂

 

(bearbeitet)
vor 11 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

genau solche beiträge sind der grund.
lese deinen beitrag so oft er dir dienlich ist

Lies Deinen Beitrag sooft er Dir dienlich ist.

Brauchst 'n Duden? Ich hab' noch ein'n zu verschenken.

 

vor 21 Stunden, schrieb Beatrice456:

 

Dann dürfen ja Frauen garnicht mehr auf die Straße gehen
Bei den ganzen Gewaltdelikten

Jeden Tag 😏

Oder Weihnachtsmärkte und sonstige Veranstaltungen würden normale Menschen nicht mehr besuchen

Wie zeitgemäß treffend Du doch die aktuellen Realitäten beschrieben hast, finde ich wirklich bewundernswert. ;) 

bearbeitet von Südfriese
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Wieso trauen sich eigentlich ganz viele Crossdresser oder Transmenschen nicht an die Öffentlichkeit oder wenigstens an die Halb-Öffentlichkeit von z.B. Stammtischen?

Sie sind ja an der Öffentlichkeit, nur nicht mit ihren Vorlieben (z.B. Crossdressing) oder ihrer sexuellen Identität (Transidentität). Die Frage ist, warum sie das denn auch tun sollten.

Meine Sexualität ist meine Sache und die Details dazu zeige ich nicht in der Öffentlichkeit. Meine sexuelle Identität und meine sexuelle Orientierung ebenfalls nicht. Wäre ich nun sexuell orientierter Crossdresser, dann wäre das auch so. Auch als Frau im Männerkörper sähe ich keine Notwendigkeit, diese Information der allgemeinen Öffentlichkeit präsentieren zu müssen. Es ist meine Sache, nicht die Sache einer "Öffentlichkeit".

Solche Details kommen bei mir nur mal punktuell und dann meist spontan zum Vorschein. Wie andere das handhaben, kann ich schwerlich sagen. Ich schätze aber, dass es manche ebenso sehen und halten. Im öffentlichen Leben verhalten Menschen sich mehrheitlich nicht sexuell, auch nicht andeutungsweise.

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