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Zählen innere Werte eigentlich noch, oder braucht man hier ein Photoshop-Abo?


lo****

Empfohlener Beitrag

Der Eindruck entsteht tatsächlich, das ein Photoshop-Abo wichtiger scheint. Innere Werte sind mittlerweile auch überbewertet und inflationär. Jeder glaubt diese zu haben und zu bieten und doch wird das dann mit Zinsen verrechnet. Charakter ist auch so eine Sache, in einfachen Situationen haben viele einen scheinbar guten Charakter, unter Stress, Druck oder einen kleinen Anzeichen von Ungerechtigkeit zeigt sich oft ein anderer. Oder aber, die eigene Definition von Charakter lässt den anderen schon in einen unschönen Licht dastehen.
Das schlimme daran ist eigentlich, das die meisten sich selbst diese "guten" Eigenschaften zusprechen aber dann ausflippen, wenn jemand an diesem Bild rüttelt. Die Gesellschaft hungert nach Fast-Food, alles muss gut aussehen, Nährwerte sind egal.
Deine Frage setzt dieses entstandene Bild ja selbst gut in Szene.
Und ohne Nährwert zerfallen auch die inneren Werte aber man glaubt, diese noch zu besitzen.
Ist so meine Sicht auf die Dinge.
Peace

Man(n) oder auch Frau fragt sich, wie sich Treue - auf einer SEX Plattform??? aber gut - und Verlässlichkeit auf einem Profilbild abbilden lassen 🤔
Du swipest dich durch die Damen-Vorschau-Profile und sucht zwischen Brüsten und Hintern die Charakter-Stats?

Frauen wirds ähnlich gehen.

Ohne optischen Reiz meist kein Schürfen nach inneren Werten, auch wenns oft anders dargestellt wird.

RENNE NIE EINER FRAU ODER EINEM BUS HINTERHER, DU WIRST IMMER ZURÜCK GELASSEN

Am 28.6.2026 at 17:13, schrieb lonelyrich:

liege ich da komplett falsch? 

Ja

 

 

 

( Ich weiß zwar nicht, was an der anderen Antwort  falsch war...aber...)

Ich habe immer dazu gesagt: "Auf die inneren Werte kommt es an, wenn die äußeren Werte stimmen."

Und würde man es untersuchen, so richtig wissenschaftlich, würde man vermutlich tendenziell feststellen das der Kontakt hormonell bedingt erwählt wird und danach wird quasi ihm im Nachhinein die inneren Werte angedichtet werden. Sodaß man, wenn man nach dem Grund gefragt wird warum man jene Person erwählt hat, immer paar innere Werte aufzählen kann.
Dann kommt man nicht so triebgesteuert rüber. Gerade Frauen ist wichtig, das sie nicht so triebgesteuert rüberkommen. Weißte Bescheid....

(bearbeitet)
vor 11 Stunden, schrieb JunusCalibrus:

Dann bist du also die Ausnahme, die sich auch auf optisch unattraktive Männer einlässt. Jeder so wie er mag oder kann. ;)

In dem Glauben kannst Du gerne bleiben 


 

vor 1 Stunde, schrieb Constans:

Ich habe immer dazu gesagt: "Auf die inneren Werte kommt es an, wenn die äußeren Werte stimmen."

Und würde man es untersuchen, so richtig wissenschaftlich, würde man vermutlich tendenziell feststellen das der Kontakt hormonell bedingt erwählt wird und danach wird quasi ihm im Nachhinein die inneren Werte angedichtet werden. Sodaß man, wenn man nach dem Grund gefragt wird warum man jene Person erwählt hat, immer paar innere Werte aufzählen kann.
Dann kommt man nicht so triebgesteuert rüber. Gerade Frauen ist wichtig, das sie nicht so triebgesteuert rüberkommen. Weißte Bescheid....

Frauen scheinen Dir tiefe Kränkungen zugefügt zu haben. 
Es wundert mich nicht, dass es für Dich nicht funktioniert, das ist ja fast Frauenhass, wie abwertend Du über ihre Intentionen schreibst und darüber, was Frauen für unehrliche Wesen sind, Deiner Wahrnehmung nach. 
 

bearbeitet von Supernova_69
Vor 24 Minuten , schrieb Supernova_69:

Frauen scheinen Dir tiefe Kränkungen zugefügt zu haben. 
Es wundert mich nicht, dass es für Dich nicht funktioniert, das ist ja fast Frauenhass, wie abwertend Du über ihre Intentionen schreibst und darüber, was Frauen für unehrliche Wesen sind, Deiner Wahrnehmung nach. 
 

Es ist der Hochmut des Menschen, das er meint das Kultur der Natur überlegen ist.

Das es bei der Weiblichkeit so ein irrer Kontrast in der Wahrnehmung ist, liegt nicht an der Natur, sondern am Kontrastverhältnis zum gesellschaftlich geprägten Selbstbild.
Männer sind nicht anders triebhaft wie Frauen es sind. Nur ist deren Triebhaftigkeit sozial anerkannter, heißt sie muss weniger kaschiert werden. Wie ich schonmal schrieb: Der Hirsch in der Brunftzeit tritt an den Waldesrand und röhrt seine Paarungsbereitschaft in die Lichtung hinaus.

Da das gesellschaftliche Bild der Frau nicht triebhaft sein soll, muss man die Triebhaftigkeit natürlich kaschieren. Dem 19.Jh und seinen dort etablierten Geschlechterverständnissen sei Dank, oder auch nicht.

Ich habe auch nichts geschrieben, was nicht schon erforscht wurde. Es ist bei (m/w/d) nachgewiesen das das Unterbewusstsein oft entscheidet und diese Entscheidung im NACHHINEIN vom Bewusstsein mit dann zusammengekratzten Argumenten legitimiert wird.

Diese Erkenntnis kann man anstößig finden, wenn an sich den Anspruch bzw. das Selbstbild hat immer reflektierte Entscheidungen zu treffen. Aber das Primatenhirn ist allen Geschlechtern gleich gegeben. Unvermeidlich.

Vor 32 Minuten , schrieb Supernova_69:

Frauen scheinen Dir tiefe Kränkungen zugefügt zu haben. 
Es wundert mich nicht, dass es für Dich nicht funktioniert, das ist ja fast Frauenhass, wie abwertend Du über ihre Intentionen schreibst und darüber, was Frauen für unehrliche Wesen sind, Deiner Wahrnehmung nach. 
 

Noch eins. Das weibliche Wesen ist nicht unehrlich. Nur in seiner Kommunikation aller an der Entscheidung betroffenen Prozesse etwas unvollständig kommunizieren.
Ich glaube nicht, das dies unehrliche Absichten sind. Sondern der Versuch das Selbstbild des weiblichen Geschlechts zu wahren. Solch Triebhaftigkeit wie beim Mann es ohne Probleme möglich wäre gibt das Selbstbild der Frau von ihrem eigenen Geschlecht nicht her. Und dagegen regt sich ja auch schon Widerstand, von Seiten einiger Frauen, die für mehr Akzeptanz ihrer Triebhaftigkeit eintreten.

(bearbeitet)
vor 14 Minuten, schrieb Constans:

 

Es ist der Hochmut des Menschen, das er meint das Kultur der Natur überlegen ist.

Das es bei der Weiblichkeit so ein irrer Kontrast in der Wahrnehmung ist, liegt nicht an der Natur, sondern am Kontrastverhältnis zum gesellschaftlich geprägten Selbstbild.
Männer sind nicht anders triebhaft wie Frauen es sind. Nur ist deren Triebhaftigkeit sozial anerkannter, heißt sie muss weniger kaschiert werden. Wie ich schonmal schrieb: Der Hirsch in der Brunftzeit tritt an den Waldesrand und röhrt seine Paarungsbereitschaft in die Lichtung hinaus.

Da das gesellschaftliche Bild der Frau nicht triebhaft sein soll, muss man die Triebhaftigkeit natürlich kaschieren. Dem 19.Jh und seinen dort etablierten Geschlechterverständnissen sei Dank, oder auch nicht.

Ich habe auch nichts geschrieben, was nicht schon erforscht wurde. Es ist bei (m/w/d) nachgewiesen das das Unterbewusstsein oft entscheidet und diese Entscheidung im NACHHINEIN vom Bewusstsein mit dann zusammengekratzten Argumenten legitimiert wird.

Diese Erkenntnis kann man anstößig finden, wenn an sich den Anspruch bzw. das Selbstbild hat immer reflektierte Entscheidungen zu treffen. Aber das Primatenhirn ist allen Geschlechtern gleich gegeben. Unvermeidlich.

Du schreibst es in einer vorwerfenden Art und Weise! Das Mädchen immer noch und Frauen so sozialisiere werden/wurden ist doch ein Produkt der katholischen Kirche( rein von Männern geleitet) und dem Patriarchat. Jahrhunderte lang wurde alles getan, um die Sexualität der Frau zu verteufeln und ihr auszutreiben! Wir wurden dafür verbrannt, gefoltert, gequält, versklavt und getötet… natürlich hat das tiefe Spuren hinterlassen.

Wir können aber nichts für dafür, dass Du erfolglos auf Freiersfüßen wandelst

bearbeitet von Supernova_69
Vor 8 Minuten , schrieb Supernova_69:

Du schreibst es in einer vorwerfenden Art und Weise! Das Mädchen immer noch und Frauen so sozialisiere werden/wurden ist doch ein Produkt der katholischen Kirche( rein von Männern geleitet) und dem Patriarchat. Jahrhunderte lang wurde alles getan, um die Sexualität der Frau zu verteufeln und ihr auszutreiben! Wir wurden dafür verbrannt, gefoltert, gequält, versklavt und getötet… natürlich hat das tiefe Spuren hinterlassen.

Wir können aber nichts für dafür, dass Du erfolglos auf Freiersfüßen wandelst

Äh nicht ganz so....

Zum Einen ist da leider der protestantische Konservativismus (viel der des 19.JH.), der da maßgeblicheren Einfluss auf dieses Rollenbild hat.

Heute ist es eher der Wunsch, das das Bewusstsein mit seinen bewussten Entscheidungen doch bitte Herr im eigenen Hause sein soll.
Da passt ein hormonell bedingtes Handeln nicht so rein.

vor 1 Minute, schrieb Constans:

 

Äh nicht ganz so....

Zum Einen ist da leider der protestantische Konservativismus (viel der des 19.JH.), der da maßgeblicheren Einfluss auf dieses Rollenbild hat.

Heute ist es eher der Wunsch, das das Bewusstsein mit seinen bewussten Entscheidungen doch bitte Herr im eigenen Hause sein soll.
Da passt ein hormonell bedingtes Handeln nicht so rein.

Sorry, aber das ist völliger Nonsens 

Vor 21 Minuten , schrieb Supernova_69:

Sorry, aber das ist völliger Nonsens 

Na wie denn dann?

Was meinst du zu wieviel Prozent dein Bewusstsein an der Wahl eines Datepartners beteiligt ist/wäre?

Vor 12 Stunden, schrieb Constans:

Na wie denn dann?

Was meinst du zu wieviel Prozent dein Bewusstsein an der Wahl eines Datepartners beteiligt ist/wäre?

Übrigens, das bezieht sich auf m/w/d. Also ganz allgemein.

Wenn ich mir die männlichen Kommentare im Thread zum lecken ansehe, dann ist das in großen Teilen reines hormongesteuertes Handeln. Nur wird dieses als sozialadäquat gesehen. Man schüttelt vielleicht mit dem Kopf, aber die große Aufregung bliebe aus.
Vertausche mal die Geschlechter und die geschlechtsspezifischen Tätigkeiten und los geht der Shitstorm....

Auf Arte gab es mal einen Film darüber. Der hieß "Matrix der Lust" Der hat ganz gut auseinandergenommen was die Triggerpunkte beim jeweils anderen Geschlecht ist. Durch Wissenschaftlerinnen (nicht geändert, sondern die weibliche Form) begleitet. Also schon fundiert.

Beim Dating, erst recht beim Dating nah an oder im sexuellen Kontext laufen unbewusst viele Prozesse ab, die mit dem Selbstbild jetzt nicht so sehr vereinbar sind. Gilt für m/w/d gleichermaßen.
Ist deshalb keine Misogynie. Weil es geschlechtsunabhängig gilt.

Denn wenn du die Männer im Leckthread fragst ob jene betroffene Männer sich ihres hormonbasierten Handelns gewahr sind werden die ins Stottern kommen oder in Empörung verfallen oder nebulöse Erklärungen abgeben.

Das ist typisch menschlich (m/w/d)

Am 28.6.2026 at 17:13, schrieb lonelyrich:

Kurze Frage an die Poppen-Welt hier: Ist Sympathie out und Photoshop in? 🧐
Ich habe das Gefühl, man muss heute aussehen wie aus dem Hochglanzmagazin, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Dabei sind es doch Treue, Verlässlichkeit und gemeinsames Lachen, die eine Beziehung ausmachen, oder liege ich da komplett falsch? 

Innere Werte zählen erst, wenn es den Leuten schlecht geht. Dann muss der Partner nicht mehr zum Auto passen oder den Neid der Freunde erwecken. Das Aussehen ist heute sehr wichtig, auch wenn das Foto, hier erkennbar, sehr bearbeitet wurde. Selbst die einfachsten Höflichkeitsregeln hängen davon ab, wie du aussiehst, ob du z. B. hier im Chat begrüßt wirst oder nicht. Was sich aber ganz schnell ändert, wenn die Person dir einen Vorteil verschaffen könnte. Heute scheint jeder nur noch seinen nächsten Ex zu sehen. Nur irgendwann nutzt das beste Photoshop nichts mehr, denn das Glück, alt zu werden, hat seinen Preis.

Wie immer nur meine Meinung und ihr könnt gerne eine andere haben.

 

 

vor 6 Stunden, schrieb Kismet60:

  Dann muss der Partner nicht mehr zum Auto passen  

Oh je! Ich habe ein Auto, welches schon 94 Jahre alt ist. Welche Frau passt denn dazu? :smiley:

Am 29.6.2026 at 22:23, schrieb Supernova_69:

ist doch ein Produkt der katholischen Kirche

Das kann ich so leider nicht stehen lassen! 
Wir können in diesem Zusammenhang gerne von der christlichen Kirche sprechen! Aber die Evangelen waren und sind in keinem Aspekt besser!

Insofern haben sich die Christen auch im Zusammenhang mit der Sexualität der Frauen nicht mit Ruhm bekleckert 🤷🏼‍♀️

Was erwartet man auch vom Patriarchat 🤔 Unterdrückung der Frauen!

 

Anonymes-Mitglied-4
Am 29.6.2026 at 22:23, schrieb Supernova_69:

Das Mädchen immer noch und Frauen so sozialisiere werden/wurden ist doch ein Produkt der katholischen Kirche( rein von Männern geleitet)

In den deutschen (Erz-)Bistümern lag der Frauenanteil 2025 insgesamt bei 32,5% in Führungspositionen, auf der mittleren Leitungsebene bei 34,5% und auf der oberen Leitungsebene bei 28%. 

Bitte kein Photoshop! Und auch kein FaceApp, keine KI-Pics und keine Bilder, die bereits steinalt sind! Ist doch super-ätzend, wenn man sich mit nem Kerl treffen will, und dann kommt da jemand, der zehn Jahre älter und 15 Kilo dicker ist, als die Person auf seinen Fotos... 

Ich persönlich suche keinen Typen, der aussieht, wie ein Model. Hab ja schließlich selber meine Problemzonen... ;) Aber er muss natürlich irgendetwas an sich haben, was ich attraktiv findet. Natürlich sind innere Werte wichtiger, als gutes Aussehen. Aber das eine muss dem anderen ja nicht entgegen stehen.

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