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Ein Mann, der weiß, was er will?


Co****

Empfohlener Beitrag

Man macht einen auf Fplus und am nächsten Wochenende " Warum hast du mich nicht angerufen?"
Na weil andere Mütter auch schöne Töchter haben.
Natürlich ist es nicht so, denn wenn sie mich dermaßen umhaut, dann bin ich verknallt würde ich sagen

Das ließt sich für mich als großes Mimimi. Komischerweise werden solche Beiträge oft von Männern geschrieben , die gerade erst vor kurzem hier angemeldet sind. Wenn der Frußt in der kuzen Zeit schon so groß ist , solltest du dich lieber wieder abmelden. Mal davon abgesehen denke ich , dass jede Frau und jeder Mann seine eigene Idiologie hat wie eine Frau/Mann für sich zu sein hat und dementsprechend hat auch der Satz " Der Mann muss wissen was er will " eine andere Bedeutung.

Vor 14 Minuten , schrieb Cubanoloco:

Das ließt sich für mich als großes Mimimi. Komischerweise werden solche Beiträge oft von Männern geschrieben , die gerade erst vor kurzem hier angemeldet sind. Wenn der Frußt in der kuzen Zeit schon so groß ist , solltest du dich lieber wieder abmelden. Mal davon abgesehen denke ich , dass jede Frau und jeder Mann seine eigene Idiologie hat wie eine Frau/Mann für sich zu sein hat und dementsprechend hat auch der Satz " Der Mann muss wissen was er will " eine andere Bedeutung.

Ich bin ein sehr alter Hase im Datingbereich. Früher auf anderen Portalen. Aber ich war auch schon mal hier. Meine Wahrnehmung ist also über viele Jahre gereift.... Und ich finde, es ist extremer geworden im Vergleich zu früheren Zeiten.

Vor 1 Stunde, schrieb Supernova_69:

Online-Dating ist gut sportlich und spielerisch anzugehen, zumindest ist das mein Fazit aus meinen eigenen Fallstudien 😛 diesbezüglich. Bedürftigkeit, Sehnsüchte, etc… sind dabei ganz schlechte Berater.

Ein gut formulierter Profiltext egal ob spannend oder informativ, humorvoll oder die Kombi von allem, gibt mir ein gutes Gefühl und ist mein erster Filter, wer von Anfang an, wirkliches Interesse zeigt.
Wobei das ja dann auch häufig nur ne Masche ist „Dein Profil ist mir aufgefallen“ oder „Dein Profil macht mich neugierig“ 

Du verwirrst mich, merke ich und das kann wirklich an Deiner Neurodivergenten Art zu schreiben liegen .

Das Problem liegt also bei mir! Ich hab jetzt lange gebraucht, um zu verstehen, worum es Dir hier zu gehen scheint.

Entschuldige bitte 🙏 

Sicher bin ich mir immer noch nicht.

Authentizität ist mir persönlich total wichtig.

Dating kann von Anfang an authentisch sein, bedeutet jedoch nicht, dass man als allererstes seine schwierigeren Seiten zeigt und dann erst die Schokoladenseiten.

Es ist förderlich ein Kennenlernen freundlich, offen und zugewandt zu beginnen! Sonst ist es von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

Kann es sein, dass Du Probleme mit offenen Definitionen und feststehenden Begriffen hast, die viel Raum für Interpretation lassen?

Das könnte ich super verstehen! Das geht mir auch öfter so.

Das Eine sind Floskeln, die ich naturbedingt überhaupt nicht einordnen kann. Das gilt ja auch für mein Selbstbild. Ich hab keine Ahnung ob ich mit beiden Beinen im Leben stehe, ein Mann bin der weiß was er will oder ob andere Phrasen auf ihn zutreffen würden. Wirklich nicht. Ich kann sie mit einem miesen Gefühl proklamieren, aber das fühlt sich für mich falsch an. Als wenn ich den Pfad der Selbstentfremdung beschreite.

In meinem Jahren des Datings hatte ich manche Treffen aber noch nie das Gefühl, das ich gemeint bin. Stets war ich dann der Seelsorger. Wenn Sex gewollt war, spürte ich das ich noch nichtmal gemeint war.
Zu oft wurde mir eines kommuniziert, dann aber etwas anderes gemacht, sodaß ich mittlerweile nicht mehr weiß, was gilt denn überhaupt noch. Ich hatte damals ein Date mit einer Frau, der es ganz wichtig war zu kommunizieren das es beim ersten Date definitiv kein Sex geben wird. Nach einer Stunde beim Treffen fing sie an an mir rumzuspielen. Als ich sie (in Erinnerung an ihren Wunsch von einem sexlosen ersten Date) auf das zweite Date vertröstet habe, hat es dazu geführt, das ich auf der Ignoliste gelandet bin.
Bei einem anderen Date (Ebenfalls auf gar keinen Fall Sex beim ersten Date) sah ich mich nach einer dreiviertel Stunde mit der Frage konfrontiert ob ich mit ihr Sex habe. Wenn nicht, würde sie an diesen Abend noch fix einen anderen Mann daten.

Das alles führt einfach zu einer Erschütterung in das Vertrauen von geschriebenem Wort.

Worauf ich mich immer verlassen konnte war die Erfahrung aus der Mustererkennung. Heißt, das das Gerede von Mann und Frau eher zu vernachlässigen ist, wenn Hormone im Spiel sind. Steht nirgends, ist aber stets so eingetreten. Selbst auf Profilen wo explizit und ausschließlich innere Werte und Intelligenz gefördert wurden war damals in deren Freundschaftsliste gut zu sehen, das nur Männer mit schwarzem Haar und Sixpack diese Kriterien erfüllen können.

Ich habe aber auch gelernt, das mein Instinkt fast immer richtig ist. Den größten Shitstorm habe ich ausgelöst als ich vor vielen Jahren in einem Threads zum weglassen von Körperbehaarung geschrieben habe, das Körperbehaarung ja wieder in sein kann und dann steht man mit dem weggelaserten und deshalb fehlenden Körperhaar doof da.

Den Anlass zu diesem Thread hat der Gedanke gegeben, das wir in der Kommunikation, der Erwartung an Andere, dem Selbstbild und den Schubladendenken schon längst ein Terrain betreten haben, in dem wir gar nicht mehr erfolgreich sein können.

Aber auch der Gedanke wie schädlich diese inzwischen aktuelle Herangehensweise ans Dating sein kann. Weil es zu paradoxen Entwicklungen kommt.
Inzwischen gibt es sogar schon etliche Studien dazu. Eine eröffnet die Möglichkeit, das Frauen tendenziell sich toxische Männer angeln. Warum? weil die Suchkriterien so abgehoben sind, das kaum ein Mann da durchkommen. Und irgendwann ist es den über Hormonen über und dann wählen die. Und die wählen dann einen Mann, den man besser nicht genommen hätte. (Und dann wählen sie hormonell, wie die Männer auf die sie herabschauen auch). Nur das findest du als Selbstbeschreibung auf keinen Profilbild.

Männer haben dieses elendige Brunftverhalten. Auch das geht mir auf die Eier. Schlimm finde ich nur, das es erfolgreicher ist, als es mir lieb ist.

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Constans:

 

Das Eine sind Floskeln, die ich naturbedingt überhaupt nicht einordnen kann. Das gilt ja auch für mein Selbstbild. Ich hab keine Ahnung ob ich mit beiden Beinen im Leben stehe, ein Mann bin der weiß was er will oder ob andere Phrasen auf ihn zutreffen würden. Wirklich nicht. Ich kann sie mit einem miesen Gefühl proklamieren, aber das fühlt sich für mich falsch an. Als wenn ich den Pfad der Selbstentfremdung beschreite.

In meinem Jahren des Datings hatte ich manche Treffen aber noch nie das Gefühl, das ich gemeint bin. Stets war ich dann der Seelsorger. Wenn Sex gewollt war, spürte ich das ich noch nichtmal gemeint war.
Zu oft wurde mir eines kommuniziert, dann aber etwas anderes gemacht, sodaß ich mittlerweile nicht mehr weiß, was gilt denn überhaupt noch. Ich hatte damals ein Date mit einer Frau, der es ganz wichtig war zu kommunizieren das es beim ersten Date definitiv kein Sex geben wird. Nach einer Stunde beim Treffen fing sie an an mir rumzuspielen. Als ich sie (in Erinnerung an ihren Wunsch von einem sexlosen ersten Date) auf das zweite Date vertröstet habe, hat es dazu geführt, das ich auf der Ignoliste gelandet bin.
Bei einem anderen Date (Ebenfalls auf gar keinen Fall Sex beim ersten Date) sah ich mich nach einer dreiviertel Stunde mit der Frage konfrontiert ob ich mit ihr Sex habe. Wenn nicht, würde sie an diesen Abend noch fix einen anderen Mann daten.

Das alles führt einfach zu einer Erschütterung in das Vertrauen von geschriebenem Wort.

Worauf ich mich immer verlassen konnte war die Erfahrung aus der Mustererkennung. Heißt, das das Gerede von Mann und Frau eher zu vernachlässigen ist, wenn Hormone im Spiel sind. Steht nirgends, ist aber stets so eingetreten. Selbst auf Profilen wo explizit und ausschließlich innere Werte und Intelligenz gefördert wurden war damals in deren Freundschaftsliste gut zu sehen, das nur Männer mit schwarzem Haar und Sixpack diese Kriterien erfüllen können.

Ich habe aber auch gelernt, das mein Instinkt fast immer richtig ist. Den größten Shitstorm habe ich ausgelöst als ich vor vielen Jahren in einem Threads zum weglassen von Körperbehaarung geschrieben habe, das Körperbehaarung ja wieder in sein kann und dann steht man mit dem weggelaserten und deshalb fehlenden Körperhaar doof da.

Den Anlass zu diesem Thread hat der Gedanke gegeben, das wir in der Kommunikation, der Erwartung an Andere, dem Selbstbild und den Schubladendenken schon längst ein Terrain betreten haben, in dem wir gar nicht mehr erfolgreich sein können.

Aber auch der Gedanke wie schädlich diese inzwischen aktuelle Herangehensweise ans Dating sein kann. Weil es zu paradoxen Entwicklungen kommt.
Inzwischen gibt es sogar schon etliche Studien dazu. Eine eröffnet die Möglichkeit, das Frauen tendenziell sich toxische Männer angeln. Warum? weil die Suchkriterien so abgehoben sind, das kaum ein Mann da durchkommen. Und irgendwann ist es den über Hormonen über und dann wählen die. Und die wählen dann einen Mann, den man besser nicht genommen hätte. (Und dann wählen sie hormonell, wie die Männer auf die sie herabschauen auch). Nur das findest du als Selbstbeschreibung auf keinen Profilbild.

Männer haben dieses elendige Brunftverhalten. Auch das geht mir auf die Eier. Schlimm finde ich nur, das es erfolgreicher ist, als es mir lieb ist.

Kurz zusammengefasst, nicht die Intentionen, Bedürfnisse und Wünsche anderer sind für mich zunächst relevant. Meinen innerer Kompass beim Dating orientiert sich am Anfang einzig und alleine, daran, was ich will, wie ich mein Gegenüber empfinde und was meine persönlichen red Flags Grenzen sind. Wenn bei jemandem solche und ähnliche Floskeln stehen, schreibe ich den Mann erst gar nicht an.

Dein Profil würde ich auch nicht anschreiben. Jemanden der kein Single ist, egal ob in offener Beziehung oder sonst wie gebunden, kommt für mich nicht in Frage und es ist mir inhaltlich viel zu weit und umfangreich gefasst und beinhaltet für meinen Geschmack Informationen, mit denen ich anders umgehen würde und nicht öffentlich im/auf „Schaufenster/Visitenkarte“ kommunizieren würde. 
Das ist aber keine Kritik an Deinem Profi, nur eine Rückmeldung.

Ich verstehe Deine Verwirrung! Frage mich jedoch gleichzeitig, weshalb Du so mit diesen Frauen und ihren Angeboten umgegangen bist. Haben Sie Dir nicht gefallen?Das war doch dann ein großes Kompliment an Dich und die Reaktion von Dir darauf, eine massive Zurückweisung. 

bearbeitet von Supernova_69

Ich kann dir auf deine Frage keine richtige Antwort geben. Ist es nicht so, das wir diese Ahnung von Frieden und Glück in uns haben, das aber mit der Realität sehr wenig zu tun hat. Man versucht doch jemanden zu finden, der diese Eigenschaften hat, die man als positiv und interessant bewertet. Vielleicht findet man jemanden, der einem ein gutes Gefühl gibt. Dann hat man sowieso die Rosa Brille auf.
Ich habe nicht das Gefühl, jemanden nach Eigenschaften aussuchen zu können, die einem eine besonders glückliche Beziehung versprechen. Es ist für mich oft nichts oder wenig attraktives an dieser Person. Vielleicht irre ich mich da aber.
Aber versuche es doch für dich. Ich glaube, du bist jemand, der das für sich sehr genau herausfinden kann. Das ist durchaus auch eine Stärke und kann auf jemanden attraktiv wirken, der ähnlich denkt.

Die von dir genannten "harten" Verhaltensweisen oder Charaktereigenschaften haben nicht per Definition die von dir damit in Zusammenhang gebrachten Kehrseiten. Ein Macher ist nicht gleichzeitig ein Arschloch. Umgedeht wird eher ein Schuh draus. Ein Arschloch kann auch ein Macher sein.

Allerdings fallen auch meistens/oft immer wieder die gleichen aufeinander herein, weil sie jeweils nur von 12 bis Mittag denken und sich insgesamt der Konsequenzen für ihre Wahl nicht bewusst sind. Das ist nicht böse gemeint, es sind halt Verhaltensmuster die oft in der Kindheit geprägt wurden und sich schwer ablegen lassen.

Wo ist nun das Problem?

Schließlich wissen wir doch alle - Zitat: "Das Problem sind Männer!" - Zitat Ende - Wer noch gleich sagte es?

.

Am 27.6.2026 at 13:02, schrieb Constans:

 

Geradlinigkeit? Zielstrebigkeit? HERRGOTT, wo willst du denn hin?
Heißt Selbstsicherheit das ich mich für wen halte?
Präsentes Auftreten... Toll, wer braucht sowas?
Diese Etiketten könnten von einem Marketingunternehmen kommen.

Ich habe ein ganz einfaches Credo: "Bildet Gemeinschaften und sorgt füreinander."
Mehr braucht es nicht.
Gemeinschaften, wo der Hilfe erfährt, wo er aus sich selbst heraus nicht erfolgreich sein kann. Und diese Hilfe ist kein Erfolg, kein Status, keine milde Gabe. Sondern eine Aussage über unsere Fähigkeit zur Fürsorge und Zuwendung.

Müsste ich meinen arsch-langen Profiltexte auf drei Worte reduzieren wären dies: Fürsorge, Weisheit und Mitgefühl.

Nix Geradlinigkeit, Zielstrebigkeit oder Entscheidungsfähigkeit. Weisheit ist, das viele der Probleme in unserem Leben ein Spannungsfeld sind. Manchmal ambivalent, manchmal zuweilen paradox. Weise ist es zu erkennen, das man sich nie für eine Seite entscheiden darf, sonst grillt einen die andere Seite. In der Psychologie geht es zum Beispiel um Nähe-Distanz-Verhalten. Du wirst nie dich für ein Pol entscheiden können, nie in jeder Situation die gleiche Position einnehmen. Die reichhaltigen Veränderungen im Nähe-Distanzverhalten sind oft eine Reaktion auf Veränderungen in den Lebensumständen, die man eben oft nicht in der Hand hatte.
Ich möchte eigentlich in einer Gemeinschaft leben, die füreinander sorgt. Und nicht in einer Gemeinschaft, wo sich jeder für wahnsinnig wichtig hält.

Selbstsichere Menschen haben es nicht nötig, sich für besonders oder wahnsinnig wichtig zu halten!

Was ist dein Problem mit Selbstsicherheit? 
Das hat nichts mit beruflichem Erfolg oder intellektuellen Höchstleistungen zu tun. 
Selbstsichere Menschen sind erst recht in der Lage, hilfsbereit und fürsorglich zu sein.

vor einer Stunde, schrieb Luderwicht:

Selbstsichere Menschen haben es nicht nötig, sich für besonders oder wahnsinnig wichtig zu halten!

Was ist dein Problem mit Selbstsicherheit? 
Das hat nichts mit beruflichem Erfolg oder intellektuellen Höchstleistungen zu tun. 
Selbstsichere Menschen sind erst recht in der Lage, hilfsbereit und fürsorglich zu sein.

Darüber könnte ich viel schreiben….vor allem ist ein Selbstsicherer Mensch sehr ausgeglichen und oft erkennt man seine Sicherheit schon an seinem Gesicht….

Vor 18 Stunden, schrieb Supernova_69:

Kurz zusammengefasst, nicht die Intentionen, Bedürfnisse und Wünsche anderer sind für mich zunächst relevant. Meinen innerer Kompass beim Dating orientiert sich am Anfang einzig und alleine, daran, was ich will, wie ich mein Gegenüber empfinde und was meine persönlichen red Flags Grenzen sind. Wenn bei jemandem solche und ähnliche Floskeln stehen, schreibe ich den Mann erst gar nicht an.

Dein Profil würde ich auch nicht anschreiben. Jemanden der kein Single ist, egal ob in offener Beziehung oder sonst wie gebunden, kommt für mich nicht in Frage und es ist mir inhaltlich viel zu weit und umfangreich gefasst und beinhaltet für meinen Geschmack Informationen, mit denen ich anders umgehen würde und nicht öffentlich im/auf „Schaufenster/Visitenkarte“ kommunizieren würde. 
Das ist aber keine Kritik an Deinem Profi, nur eine Rückmeldung.

Ich verstehe Deine Verwirrung! Frage mich jedoch gleichzeitig, weshalb Du so mit diesen Frauen und ihren Angeboten umgegangen bist. Haben Sie Dir nicht gefallen?Das war doch dann ein großes Kompliment an Dich und die Reaktion von Dir darauf, eine massive Zurückweisung. 

Danke! Danke! Danke! Danke!

Du hast mich auf die richtige Spur geschickt.

Aspi's haben ein riesen Problem wenn aus einem 'Nein' ein 'Ja' wird.
Beim Date, wo ich die Dame vertröstet habe, gab es die Kommunikation 'Kein Sex beim ersten Date, sowie 'ich muss noch Homeoffice machen' sowie 'ich muss erst meinen Mann um Erlaubnis fragen'. Mir ist bis heute nicht in den Sinn gekommen, das dies so gar nicht gemeint war sondern nur Schutzstrategien waren sexlos vom Date wiederkommen zu können, wenn es nicht funkt. Ich habe es damals so wie besprochen durchgezogen, hat sie ja gesagt, das das so notwendig ist.
Irgendwann hab ich gemerkt, das sowas an noch viel mehr Stellen im Miteinander geschieht. Also das das, was kommuniziert wird, wenn man es wörtlich nimmt (was Aspi's immer tun) nicht immer mit dem übereinstimmt, was dann passiert.
Ich habe mir dann angewöhnt eher auf das Verhalten zu gehen und das strategisch zu betrachten. Im Dating ist es dann so, das ich schaue welche anderen Wege es noch gibt, jenseits dessen, was mir eine Frau sagt. Und wenn sie dann etwas sagt, dann denke ich "Jaja, und dann gibt es noch die anderen Möglichkeiten."
Es ist klar, das ich aufpassen muss, was ich kommuniziere. Rede ich plötzlich von 'Jaja' ist das Geschrei groß, weil es heißt, das ich das Gesagte der Frau nicht ernst nehme. Dabei ist es nur der Versuch für mich Sicherheit in alternativen Entwicklungen zu schaffen. (in meinen Kopf willst du nicht reinschauen, was da abgeht....)

Was ich bräuchte wäre ein Kontakt, wo die Kommunikation so ist, wie es dann auch wirklich ist. Heißt, wenn es zum Sex kommen kann, heißt es auch "vielleicht Sex". Und nicht "Kein Sex". Weil das 'Umschwenken' sonst mein vegetatives Nervensystem so derart stresst, das ich das sowieso nicht mehr genießen kann. Die Frau damals konnte ja nicht wissen, das sie ihr Umschwenken zwar als Wertschätzung meiner Person gemeint hat, ich es aber zwangsläufig als fundamentale Veränderung der Situation verstehen müsste, und deshalb stark für die Einhaltung der Ursprungsabsprachen eintrat.

Als Fazit kann ich nur sagen: Dann funktioniert Dating für mich nicht. Will ich wirklich mal entspannen muss es eine Kommunikation geben, mit der ich einigermaßen stressfrei umgehen kann. Das sehe ich nicht. Dating ist Stress pur für mich, in Hoffnung auf eine Situation, wo der Stress sich gelohnt hat.
Das wahrscheinlichste Szenario ist jedoch, das ich mich wieder in der Diskrepanz verliere, die ja auch das Threadthema ist. Irgendwann kommuniziere ich diese Diskrepanz sehr unglücklich und dann gibt's Schelte. Auf die Frage ob mir klar ist das es bei ihr nie " Sex beim ersten Date" gibt, antworte ich dann (wahrheitsgemäß) mit: "Ach, wenns passt vielleicht schon." (Was höchstwahrscheinlich ja richtig ist, wenn man sich alle ihre Datingerfahrungen anschaut.). Da hätte ich dann besser meine Klappe gehalten, weil dann ist Polen offen.

Ich wäre echt glücklich wenn Kommunikation eindeutiger wäre. Und ich mir bei einem "Gibt es nicht" gleichzeitig auch noch Gedanken über ein "und was wenn doch" machen muss. Ich wäre zu tiefst dankbar, wenn so Platitüden wie "ein Mann, oder weiß was er will" unterbleiben, weil ich kein Bock habe ständig analysieren zu müssen wie das jetzt wohl gemeint ist. Und das Überlesen mir als negatives Verhalten ausgelegt wird. Wie oft ich für misogyn gehalten werde..... Ich will das nicht mehr...

Ich glaube, ich werde es unterlassen aktiv zu Daten. Das wäre aus meiner Sicht das Klügste. Einen Spagat zwischen den Welten hinzubekommen würde mich überfordern....

(bearbeitet)
vor 27 Minuten, schrieb Constans:

 

Danke! Danke! Danke! Danke!

Du hast mich auf die richtige Spur geschickt.

Aspi's haben ein riesen Problem wenn aus einem 'Nein' ein 'Ja' wird.
Beim Date, wo ich die Dame vertröstet habe, gab es die Kommunikation 'Kein Sex beim ersten Date, sowie 'ich muss noch Homeoffice machen' sowie 'ich muss erst meinen Mann um Erlaubnis fragen'. Mir ist bis heute nicht in den Sinn gekommen, das dies so gar nicht gemeint war sondern nur Schutzstrategien waren sexlos vom Date wiederkommen zu können, wenn es nicht funkt. Ich habe es damals so wie besprochen durchgezogen, hat sie ja gesagt, das das so notwendig ist.
Irgendwann hab ich gemerkt, das sowas an noch viel mehr Stellen im Miteinander geschieht. Also das das, was kommuniziert wird, wenn man es wörtlich nimmt (was Aspi's immer tun) nicht immer mit dem übereinstimmt, was dann passiert.
Ich habe mir dann angewöhnt eher auf das Verhalten zu gehen und das strategisch zu betrachten. Im Dating ist es dann so, das ich schaue welche anderen Wege es noch gibt, jenseits dessen, was mir eine Frau sagt. Und wenn sie dann etwas sagt, dann denke ich "Jaja, und dann gibt es noch die anderen Möglichkeiten."
Es ist klar, das ich aufpassen muss, was ich kommuniziere. Rede ich plötzlich von 'Jaja' ist das Geschrei groß, weil es heißt, das ich das Gesagte der Frau nicht ernst nehme. Dabei ist es nur der Versuch für mich Sicherheit in alternativen Entwicklungen zu schaffen. (in meinen Kopf willst du nicht reinschauen, was da abgeht....)

Was ich bräuchte wäre ein Kontakt, wo die Kommunikation so ist, wie es dann auch wirklich ist. Heißt, wenn es zum Sex kommen kann, heißt es auch "vielleicht Sex". Und nicht "Kein Sex". Weil das 'Umschwenken' sonst mein vegetatives Nervensystem so derart stresst, das ich das sowieso nicht mehr genießen kann. Die Frau damals konnte ja nicht wissen, das sie ihr Umschwenken zwar als Wertschätzung meiner Person gemeint hat, ich es aber zwangsläufig als fundamentale Veränderung der Situation verstehen müsste, und deshalb stark für die Einhaltung der Ursprungsabsprachen eintrat.

Als Fazit kann ich nur sagen: Dann funktioniert Dating für mich nicht. Will ich wirklich mal entspannen muss es eine Kommunikation geben, mit der ich einigermaßen stressfrei umgehen kann. Das sehe ich nicht. Dating ist Stress pur für mich, in Hoffnung auf eine Situation, wo der Stress sich gelohnt hat.
Das wahrscheinlichste Szenario ist jedoch, das ich mich wieder in der Diskrepanz verliere, die ja auch das Threadthema ist. Irgendwann kommuniziere ich diese Diskrepanz sehr unglücklich und dann gibt's Schelte. Auf die Frage ob mir klar ist das es bei ihr nie " Sex beim ersten Date" gibt, antworte ich dann (wahrheitsgemäß) mit: "Ach, wenns passt vielleicht schon." (Was höchstwahrscheinlich ja richtig ist, wenn man sich alle ihre Datingerfahrungen anschaut.). Da hätte ich dann besser meine Klappe gehalten, weil dann ist Polen offen.

Ich wäre echt glücklich wenn Kommunikation eindeutiger wäre. Und ich mir bei einem "Gibt es nicht" gleichzeitig auch noch Gedanken über ein "und was wenn doch" machen muss. Ich wäre zu tiefst dankbar, wenn so Platitüden wie "ein Mann, oder weiß was er will" unterbleiben, weil ich kein Bock habe ständig analysieren zu müssen wie das jetzt wohl gemeint ist. Und das Überlesen mir als negatives Verhalten ausgelegt wird. Wie oft ich für misogyn gehalten werde..... Ich will das nicht mehr...

Ich glaube, ich werde es unterlassen aktiv zu Daten. Das wäre aus meiner Sicht das Klügste. Einen Spagat zwischen den Welten hinzubekommen würde mich überfordern....

Ich hab den Eindruck, Du bist viel zu viel beim Gegenüber. Mein Zauberwort für mich selber ist Authentizität, ich bin auch neurodivergent.

Ich brauche ein Gegenüber, das damit klarkommt und das findet sich nur, wenn ich ganz straight ich selber bin.

Die Reaktion des Gegenübers darauf, ist meine Maßgabe, ob dieser Mensch für mich passt.

Bei Dir hab ich den Eindruck, obwohl Du reflektiert zu sein scheinst, dass Du ganz schnell in die Opferrolle fällst und wie in Deinem ET nach Veränderung beim Gegenüber „schreist“

Kannste weiter so machen, wird Dich jedoch keinen Schritt weiterbringen.

Bei mir funktioniert das Eigenwirksam bleiben ausschließlich darüber, meine Bedürfnisse und Grenzen klar im Blick zu behalten, völlig egal, wie gerne ich vielleicht beim Gegenüber andocken würde.

Sonst bin ich nachher mit einer Person in meinem nächsten Umfeld konfrontiert, bei der ich nicht sein kann, wie ich bin.

Das ist bei mir ne Challenge für den Rest meines Lebens, macht aber zunehmend Freude und bereitet mir immer weniger Stress. 

vor 27 Minuten, schrieb Constans:

 

Danke! Danke! Danke! Danke!

Du hast mich auf die richtige Spur geschickt.

Aspi's haben ein riesen Problem wenn aus einem 'Nein' ein 'Ja' wird.
Beim Date, wo ich die Dame vertröstet habe, gab es die Kommunikation 'Kein Sex beim ersten Date, sowie 'ich muss noch Homeoffice machen' sowie 'ich muss erst meinen Mann um Erlaubnis fragen'. Mir ist bis heute nicht in den Sinn gekommen, das dies so gar nicht gemeint war sondern nur Schutzstrategien waren sexlos vom Date wiederkommen zu können, wenn es nicht funkt. Ich habe es damals so wie besprochen durchgezogen, hat sie ja gesagt, das das so notwendig ist.
Irgendwann hab ich gemerkt, das sowas an noch viel mehr Stellen im Miteinander geschieht. Also das das, was kommuniziert wird, wenn man es wörtlich nimmt (was Aspi's immer tun) nicht immer mit dem übereinstimmt, was dann passiert.
Ich habe mir dann angewöhnt eher auf das Verhalten zu gehen und das strategisch zu betrachten. Im Dating ist es dann so, das ich schaue welche anderen Wege es noch gibt, jenseits dessen, was mir eine Frau sagt. Und wenn sie dann etwas sagt, dann denke ich "Jaja, und dann gibt es noch die anderen Möglichkeiten."
Es ist klar, das ich aufpassen muss, was ich kommuniziere. Rede ich plötzlich von 'Jaja' ist das Geschrei groß, weil es heißt, das ich das Gesagte der Frau nicht ernst nehme. Dabei ist es nur der Versuch für mich Sicherheit in alternativen Entwicklungen zu schaffen. (in meinen Kopf willst du nicht reinschauen, was da abgeht....)

Was ich bräuchte wäre ein Kontakt, wo die Kommunikation so ist, wie es dann auch wirklich ist. Heißt, wenn es zum Sex kommen kann, heißt es auch "vielleicht Sex". Und nicht "Kein Sex". Weil das 'Umschwenken' sonst mein vegetatives Nervensystem so derart stresst, das ich das sowieso nicht mehr genießen kann. Die Frau damals konnte ja nicht wissen, das sie ihr Umschwenken zwar als Wertschätzung meiner Person gemeint hat, ich es aber zwangsläufig als fundamentale Veränderung der Situation verstehen müsste, und deshalb stark für die Einhaltung der Ursprungsabsprachen eintrat.

Als Fazit kann ich nur sagen: Dann funktioniert Dating für mich nicht. Will ich wirklich mal entspannen muss es eine Kommunikation geben, mit der ich einigermaßen stressfrei umgehen kann. Das sehe ich nicht. Dating ist Stress pur für mich, in Hoffnung auf eine Situation, wo der Stress sich gelohnt hat.
Das wahrscheinlichste Szenario ist jedoch, das ich mich wieder in der Diskrepanz verliere, die ja auch das Threadthema ist. Irgendwann kommuniziere ich diese Diskrepanz sehr unglücklich und dann gibt's Schelte. Auf die Frage ob mir klar ist das es bei ihr nie " Sex beim ersten Date" gibt, antworte ich dann (wahrheitsgemäß) mit: "Ach, wenns passt vielleicht schon." (Was höchstwahrscheinlich ja richtig ist, wenn man sich alle ihre Datingerfahrungen anschaut.). Da hätte ich dann besser meine Klappe gehalten, weil dann ist Polen offen.

Ich wäre echt glücklich wenn Kommunikation eindeutiger wäre. Und ich mir bei einem "Gibt es nicht" gleichzeitig auch noch Gedanken über ein "und was wenn doch" machen muss. Ich wäre zu tiefst dankbar, wenn so Platitüden wie "ein Mann, oder weiß was er will" unterbleiben, weil ich kein Bock habe ständig analysieren zu müssen wie das jetzt wohl gemeint ist. Und das Überlesen mir als negatives Verhalten ausgelegt wird. Wie oft ich für misogyn gehalten werde..... Ich will das nicht mehr...

Ich glaube, ich werde es unterlassen aktiv zu Daten. Das wäre aus meiner Sicht das Klügste. Einen Spagat zwischen den Welten hinzubekommen würde mich überfordern....

Du hast da meiner Meinung nach einen Denkfehler drin. Generell kann Dating für Dich super funktionieren, bloß gibst Du dem Gegenüber aus meiner Sicht viel zu viel Macht und Verantwortung, die ganz alleine zu Dir gehört.

Meine These:

Du wählst die falschen Frauen aus

Du versuchst schon im Vorfeld Aussagen zu erhalten (es gibt beim ersten Date Sex, es gibt keinen, etc…) 

Du fällst mit Deiner Assberger Diagnose ins Haus, die hier und auch sonst niemanden etwas angeht und nutzt sie als ne Art Legitimation, das andere sich entsprechend auf Dich einschwingen müssen. Ne! Müssen Sie nicht! Es ist ganz allein Dein Job, damit durchs Leben zu gehen.

Ich möchte betonen, dass dies nur meine Thesen sind, zu dem, was ich hier von Dir mitbekomme. Ich kenne Dich nicht persönlich und kann völlig falsch damit liegen!!!

Quintessenz, für mich steckst Du noch bis zur Halskrause in der Opferrolle, was Deine Neurodivergenz betrifft.

Das ist voll und ok und verständlich und gehört auch für ne Weile zum Prozess.

Dann heißt es aber, Komfortzone verlassen, Coaching, Lebensberatung, was auch immer. Meiner Erfahrung nach gelingt es ohne professionelle Begleitung nicht.

 

vor 27 Minuten, schrieb Constans:

 

Danke! Danke! Danke! Danke!

Du hast mich auf die richtige Spur geschickt.

Aspi's haben ein riesen Problem wenn aus einem 'Nein' ein 'Ja' wird.
Beim Date, wo ich die Dame vertröstet habe, gab es die Kommunikation 'Kein Sex beim ersten Date, sowie 'ich muss noch Homeoffice machen' sowie 'ich muss erst meinen Mann um Erlaubnis fragen'. Mir ist bis heute nicht in den Sinn gekommen, das dies so gar nicht gemeint war sondern nur Schutzstrategien waren sexlos vom Date wiederkommen zu können, wenn es nicht funkt. Ich habe es damals so wie besprochen durchgezogen, hat sie ja gesagt, das das so notwendig ist.
Irgendwann hab ich gemerkt, das sowas an noch viel mehr Stellen im Miteinander geschieht. Also das das, was kommuniziert wird, wenn man es wörtlich nimmt (was Aspi's immer tun) nicht immer mit dem übereinstimmt, was dann passiert.
Ich habe mir dann angewöhnt eher auf das Verhalten zu gehen und das strategisch zu betrachten. Im Dating ist es dann so, das ich schaue welche anderen Wege es noch gibt, jenseits dessen, was mir eine Frau sagt. Und wenn sie dann etwas sagt, dann denke ich "Jaja, und dann gibt es noch die anderen Möglichkeiten."
Es ist klar, das ich aufpassen muss, was ich kommuniziere. Rede ich plötzlich von 'Jaja' ist das Geschrei groß, weil es heißt, das ich das Gesagte der Frau nicht ernst nehme. Dabei ist es nur der Versuch für mich Sicherheit in alternativen Entwicklungen zu schaffen. (in meinen Kopf willst du nicht reinschauen, was da abgeht....)

Was ich bräuchte wäre ein Kontakt, wo die Kommunikation so ist, wie es dann auch wirklich ist. Heißt, wenn es zum Sex kommen kann, heißt es auch "vielleicht Sex". Und nicht "Kein Sex". Weil das 'Umschwenken' sonst mein vegetatives Nervensystem so derart stresst, das ich das sowieso nicht mehr genießen kann. Die Frau damals konnte ja nicht wissen, das sie ihr Umschwenken zwar als Wertschätzung meiner Person gemeint hat, ich es aber zwangsläufig als fundamentale Veränderung der Situation verstehen müsste, und deshalb stark für die Einhaltung der Ursprungsabsprachen eintrat.

Als Fazit kann ich nur sagen: Dann funktioniert Dating für mich nicht. Will ich wirklich mal entspannen muss es eine Kommunikation geben, mit der ich einigermaßen stressfrei umgehen kann. Das sehe ich nicht. Dating ist Stress pur für mich, in Hoffnung auf eine Situation, wo der Stress sich gelohnt hat.
Das wahrscheinlichste Szenario ist jedoch, das ich mich wieder in der Diskrepanz verliere, die ja auch das Threadthema ist. Irgendwann kommuniziere ich diese Diskrepanz sehr unglücklich und dann gibt's Schelte. Auf die Frage ob mir klar ist das es bei ihr nie " Sex beim ersten Date" gibt, antworte ich dann (wahrheitsgemäß) mit: "Ach, wenns passt vielleicht schon." (Was höchstwahrscheinlich ja richtig ist, wenn man sich alle ihre Datingerfahrungen anschaut.). Da hätte ich dann besser meine Klappe gehalten, weil dann ist Polen offen.

Ich wäre echt glücklich wenn Kommunikation eindeutiger wäre. Und ich mir bei einem "Gibt es nicht" gleichzeitig auch noch Gedanken über ein "und was wenn doch" machen muss. Ich wäre zu tiefst dankbar, wenn so Platitüden wie "ein Mann, oder weiß was er will" unterbleiben, weil ich kein Bock habe ständig analysieren zu müssen wie das jetzt wohl gemeint ist. Und das Überlesen mir als negatives Verhalten ausgelegt wird. Wie oft ich für misogyn gehalten werde..... Ich will das nicht mehr...

Ich glaube, ich werde es unterlassen aktiv zu Daten. Das wäre aus meiner Sicht das Klügste. Einen Spagat zwischen den Welten hinzubekommen würde mich überfordern....

Die Hoffnung Floskeln und Plattituden, wie die von Dir als Beispiel genannten, „auszumerzen“ ist einerseits völlig naiv und infantil und andererseits völlig grenzüberschreitend und gewaltvoll.

Andere Menschen dürfen hier schreiben, was sie wollen im Rahmen der hier vorhandenen Kommunikationsstrukturen und der Nettikette!

Du bist nicht der Nabel der Welt.

Wenn Du sowas zukünftig liest, swipest Du direkt weiter! Das wäre logisch und intelligent.

Dein Wunsch sowas abzuschaffen, ist hingegen überaus naiv, ich verstehe ihn gut, vermute jedoch, dass Du dann in einem sehr verletzten, kindlichen Anteil unterwegs bist. Das ist nie hilfreich, emotional Dreijährige können nicht Online-Daten, die brauchen was anderes 

bearbeitet von Supernova_69
Vor 19 Minuten , schrieb Supernova_69:

Die Hoffnung Floskeln und Plattituden, wie die von Dir als Beispiel genannten, „auszumerzen“ ist einerseits völlig naiv und infantil und andererseits völlig grenzüberschreitend und gewaltvoll.

Andere Menschen dürfen hier schreiben, was sie wollen im Rahmen der hier vorhandenen Kommunikationsstrukturen und der Nettikette!

Du bist nicht der Nabel der Welt.

Wenn Du sowas zukünftig liest, swipest Du direkt weiter! Das wäre logisch und intelligent.

Dein Wunsch sowas abzuschaffen, ist hingegen überaus naiv, ich verstehe ihn gut, vermute jedoch, dass Du dann in einem sehr verletzten, kindlichen Anteil unterwegs bist. Das ist nie hilfreich, emotional Dreijährige können nicht Online-Daten, die brauchen was anderes 

Ich verstehe, worauf du hinaus willst. Ich habe auch eine Ahnung wie ich sein könnte, das es so passt.
Ich bin nur nicht sonderlich erpicht darauf wo es meine Persönlichkeit hinführt....

Ich werde mir andere Wege überlegen.
Für mich passendere Situationen aufsuchen, in denen ich mich wohler fühle. Also nicht am Bildschirm sitzen mit einer Hand auf der Glaskugel.

😊

(bearbeitet)
vor 7 Minuten, schrieb Constans:

 

Ich verstehe, worauf du hinaus willst. Ich habe auch eine Ahnung wie ich sein könnte, das es so passt.
Ich bin nur nicht sonderlich erpicht darauf wo es meine Persönlichkeit hinführt....

Ich werde mir andere Wege überlegen.
Für mich passendere Situationen aufsuchen, in denen ich mich wohler fühle. Also nicht am Bildschirm sitzen mit einer Hand auf der Glaskugel.

😊

Das ist ne coole Idee und achte auf Deine Neigung, Drang, Hang zum Oversharing. Das ist komplett überfordernd für „Normalo-Gehirne“ 

bearbeitet von Supernova_69

Ich sehe es anders,als du. Auch ich möchte in meinem Umfeld Menschen, die wissen was sie wollen. Und nur weil ein Mann weiß, was er will, heißt das ja nicht automatisch, dass das ausreichend ist, ihn auch zu wollen. Wenn ich weiß, was er will, kann ich ganz schnell rausfinden, passt, oder passt nicht. Und mal so nebenbei, ein Mensch, der weiß was er will, ist nicht automatisch rücksichtslos, oder ein "Scheißtyp", es sei denn, er will es und dann muss Frau ihn ja nicht wollen. Ich mag Menschen, die freundlich, emphatisch, humorvoll, hilfsbereit, zugewandt und noch Einiges SEIN WOLLEN.......

Jeder Mensch sollte einfach wissen, was für ein Mensch er sein möchte und das offen kommunizieren. Daran kann man sich bei der Wahl orientieren, Jemand der nicht weiß was er will ist unsicher und im Umgang anstrengend, damit kann ich nichts anfangen. 

vor 2 Stunden, schrieb Constans:

Was ich bräuchte wäre ein Kontakt, wo die Kommunikation so ist, wie es dann auch wirklich ist. Heißt, wenn es zum Sex kommen kann, heißt es auch "vielleicht Sex". Und nicht "Kein Sex". Weil das 'Umschwenken' sonst mein vegetatives Nervensystem so derart stresst, das ich das sowieso nicht mehr genießen kann

Hast du das auch schon so im Vorfeld kommuniziert? Für mich ist deine Argumentation mit dem Asperger völlig verständlich und ich würde im Umgang miteinander darauf Rücksicht nehmen, wenn mein Gegenüber Kommunikation so bräuchte. Ich persönlich sehe da kein Problem, bin aber auch kein Mensch der auf so blöde Spielchen steht. Ich möchte ja klar in  meinen Aussagen sein, damit der Gedanke: Ach die sagt zwar nein, aber die meint das nicht so, Frauen sagen ja immer nein und meinen ja, gar nicht erst aufkommt.

Vor 1 Stunde, schrieb AnfangsSproede:

Ich sehe es anders,als du. Auch ich möchte in meinem Umfeld Menschen, die wissen was sie wollen. Und nur weil ein Mann weiß, was er will, heißt das ja nicht automatisch, dass das ausreichend ist, ihn auch zu wollen. Wenn ich weiß, was er will, kann ich ganz schnell rausfinden, passt, oder passt nicht. Und mal so nebenbei, ein Mensch, der weiß was er will, ist nicht automatisch rücksichtslos, oder ein "Scheißtyp", es sei denn, er will es und dann muss Frau ihn ja nicht wollen. Ich mag Menschen, die freundlich, emphatisch, humorvoll, hilfsbereit, zugewandt und noch Einiges SEIN WOLLEN.......

Jeder Mensch sollte einfach wissen, was für ein Mensch er sein möchte und das offen kommunizieren. Daran kann man sich bei der Wahl orientieren, Jemand der nicht weiß was er will ist unsicher und im Umgang anstrengend, damit kann ich nichts anfangen. 

Hast du das auch schon so im Vorfeld kommuniziert? Für mich ist deine Argumentation mit dem Asperger völlig verständlich und ich würde im Umgang miteinander darauf Rücksicht nehmen, wenn mein Gegenüber Kommunikation so bräuchte. Ich persönlich sehe da kein Problem, bin aber auch kein Mensch der auf so blöde Spielchen steht. Ich möchte ja klar in  meinen Aussagen sein, damit der Gedanke: Ach die sagt zwar nein, aber die meint das nicht so, Frauen sagen ja immer nein und meinen ja, gar nicht erst aufkommt.

Damals wusste ich das nicht, das ich so ticke. Beziehungsweise gab es keine Begrifflichkeit dafür. Man merkt vielleicht das die anderen komisch sind, aber mehr auch nicht.
Ich hab damals auch vieles maskiert (mich im Verhalten und denken angepasst).
Erst seit 2 Jahren weiß ich, das ich Asperger habe. Erst seit einem Monat, das ADHS noch oben drauf kommt. Jetzt weiß ich auch warum ich innerlich entgegenstrebende Anteile habe. Die haben ihre Vorteile, überfordern im Kontakt mit Anderen die Anderen völlig.

Das ist ja ein Dilemma. Zeigt ich mich als der, der ich bin, bin ich zu kompliziert. Für diese Seite allemal.
Zeige ich mich als jemand, der sozialkompatibel ist, schließe ich einen weiten Teil meiner Emotionalität aus. Was man mit auch anmerkt. Da gibt es auch wenig Spielraum für eine Balance (weil die muss ich ja auch künstlich herbeiführen und durchhalten). Es ist eben kein Wunder, das der Großteil der Betroffenen eine Repressionskarriere hinter sich haben.

Ob ich immer so einen offenen Umgang damit haben würde, ich glaube es nicht. Man landet so schnell in der "Dieser Mensch ist beschädigt und kaputt"-Ecke. Den Status als vollwertiger Mensch verliert man so schnell........

Am 27.6.2026 at 15:47, schrieb lieber_Kater:

Mal als Hinweis an alle, der TE hat das Asperger Syndrom. Hat es leider versäumt, im Thread zu erwähnen. Hackt doch nicht auf ihn ein, er "sieht" alles etwas anders, als Menschen ohne dieses Syndrom.

Ich bin mir nicht so sicher, wie wir die Aussage zu seiner Asperger-Variante bewerten sollen.
Das Verhalten in den Antworten, das Umdeuten von Sachverhalten und das Verdrehen von inhaltlich klaren Aussagen steht meines Erachtens eher im Gegensatz zu einem erwartbaren Verhalten aus dem Autismusspektrum, insbesondere Asperger.

Es sei denn, der TE verdreht das alles ganz bewusst und mit dem unbedingten Vorsatz zu provozieren, aber irgendwie passt das für mich auch nicht zum Asperger-Syndrom.

vor 43 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Ich bin mir nicht so sicher, wie wir die Aussage zu seiner Asperger-Variante bewerten sollen.
Das Verhalten in den Antworten, das Umdeuten von Sachverhalten und das Verdrehen von inhaltlich klaren Aussagen steht meines Erachtens eher im Gegensatz zu einem erwartbaren Verhalten aus dem Autismusspektrum, insbesondere Asperger.

Es sei denn, der TE verdreht das alles ganz bewusst und mit dem unbedingten Vorsatz zu provozieren, aber irgendwie passt das für mich auch nicht zum Asperger-Syndrom.

So genau kenne ich mich damit nicht aus. 

vor 1 Stunde, schrieb Constans:

Ob ich immer so einen offenen Umgang damit haben würde, ich glaube es nicht. Man landet so schnell in der "Dieser Mensch ist beschädigt und kaputt"-Ecke. Den Status als vollwertiger Mensch verliert man so schnell........

Ich finde es vollkommen normal, wenn man offen damit umgeht. Du weißt, dass du dich in guter Gesellschaft damit befindest? Dan Aycroyd, Eckhart von Hirschhausen, Anthony Hopkins, Daryl Hannah, Emma Watson und noch viele mehr, haben ebenfalls ADHS, oder Asperger. Vielen historischen berühmten Menschen wird es ebenfalls nachgesagt, auch wenn es damals natürlich noch keine Diagnose gab. Zum Beispiel: Mozart, Emily Dickinson, Charles Darwin, da Vinci und das berühmteste Beispiel: Einstein. 

Du darfst Menschen hinter dir lassen, Neurodivergenz als krank, oder kaputt ansenen und nicht einfach als eine andere Variante zu denken und zu fühlen. :muscle:

Ich verstehe den Punkt, dass du nicht "negativ" auffallen möchtest, aber hey, dein Verhalten fällt auf, was nicht schlimm ist, es gibt so viele. Es wäre eher merkwürdig es nicht zu thematisieren. Und sorry, du willst nicht kompliziert sein? Danke für den herzhaften Lacher, als Frau ist man von Haus aus schon kompliziert, wenn man nicht so funktioniert, wie das Gegenüber es erwartet. Du darfst genauso deine Ansprüche auf ein passendes Gegenüber haben, wie ich und jeder Andere hier. Alles Gute!

vor 3 Stunden, schrieb Constans:

 

Damals wusste ich das nicht, das ich so ticke. Beziehungsweise gab es keine Begrifflichkeit dafür. Man merkt vielleicht das die anderen komisch sind, aber mehr auch nicht.
Ich hab damals auch vieles maskiert (mich im Verhalten und denken angepasst).
Erst seit 2 Jahren weiß ich, das ich Asperger habe. Erst seit einem Monat, das ADHS noch oben drauf kommt. Jetzt weiß ich auch warum ich innerlich entgegenstrebende Anteile habe. Die haben ihre Vorteile, überfordern im Kontakt mit Anderen die Anderen völlig.

Das ist ja ein Dilemma. Zeigt ich mich als der, der ich bin, bin ich zu kompliziert. Für diese Seite allemal.
Zeige ich mich als jemand, der sozialkompatibel ist, schließe ich einen weiten Teil meiner Emotionalität aus. Was man mit auch anmerkt. Da gibt es auch wenig Spielraum für eine Balance (weil die muss ich ja auch künstlich herbeiführen und durchhalten). Es ist eben kein Wunder, das der Großteil der Betroffenen eine Repressionskarriere hinter sich haben.

Ob ich immer so einen offenen Umgang damit haben würde, ich glaube es nicht. Man landet so schnell in der "Dieser Mensch ist beschädigt und kaputt"-Ecke. Den Status als vollwertiger Mensch verliert man so schnell........

Die meisten Menschen in unserem Umfeld haben ADHS und/oder PTBS und/oder Depressionen, … Viele fallen leicht ins Autismusspektrum. Man erkennt sich unbewusst einfach, und es passt eben einfach. Man sucht sich die Leute nicht aus, weil sie das haben, sondern weil man für andere Menschen nicht genug Geduld hat - und umgekehrt 😁

Selbstverständlich gehe ich offen damit um! Wie auch sonst? Verstecken kann man es nicht. Wäre mir auch zu anstrengend! Man muss es allerdings auch nicht zelebrieren! 
Seitdem ich das weiß, geht es mir besser, fühle mich nicht mehr ganz so falsch!

 

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