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Warum überhaupt Sex haben?


En****

Empfohlener Beitrag

vor 8 Stunden, schrieb Südfriese:

Latürnich ist selbstmachen einfacher.

Aber Hauthunger, spüren, riechen, schmecken und es machen, bzw. gemacht zu bekommen ist nun mal sowohl befriedigender, als auch befriedender. ;) 

 

Ja sicher, aber warum ist das so. Das war doch die Frage.

vor 1 Stunde, schrieb Tiefkuehlpizza:

Warum soll man auf eine schöne Sache verzichten, nur weil es andere,  womöglich aufregendere Sachen gib? Wohlgemerkt eine  schöne Sache - nicht nur Sex mit irgendeiner fremden Person.

Die Aussage gilt ja nur für mich. Niemand muss verzichten. 

KarlaLangenfeld
vor 2 Stunden, schrieb liebundtreu:

auch Nonnen haben GV 

es gibt schwangere Nonnen

Schlagzeilen machten beispielsweise Schwangerschaften in Italien und Sizilien, bei denen Nonnen unwissentlich oder nach Auslandsaufenthalten medizinisch versorgt und dort entbunden haben

 

Der geringere Teil...

vor 44 Minuten, schrieb Enja781:

Vielleicht bin ich jetzt auch schon "zu alt" 🤣. Nicht für Sex, aber UM Sex so eine Bedeutung zuzumessen.

Jetzt verstehe ich deine Frage erst richtig. Sorry, ich dachte zuerst, es geht wieder in Richtung der typischen Vorwürfe.

Du hast recht: Das Ganze ist weniger eine Frage des Alters als der unterschiedlichen Libido und des Hormonhaushalts. Wer nur einmal im Monat Lust hat, kann den täglichen Drang des Partners kaum nachvollziehen. An diesem Punkt bringt uns auch kein Zerdenken oder Analysieren weiter. Solche Paare gibt es extrem oft.

Wenn man in so einer Situation zusammenbleiben möchte, ist eine offene Beziehung meiner Meinung nach der einzige langfristige Ausweg.

Die Ki meint hierzu:

 

In der Paartherapie und Sexualforschung spricht man hier von einem „Sexual Desire Discrepancy“ (unterschiedliches sexuelles Verlangen). Du triffst den Nagel auf den Kopf: Wenn die biologische/hormonelle Basis (die Libido) so extrem weit auseinanderliegt, lässt sich das oft nicht mehr „wegdiskutieren“ oder durch reines Verständnis angleichen. Eine offene Beziehung ist für viele Paare in dieser Situation tatsächlich der einzige Weg, um die Partnerschaft (die auf emotionaler Ebene perfekt sein kann) zu retten, ohne dass eine Person dauerhaft frustriert ist oder verzichtet.

Hilft Selbstbefriedigung?

Das ist eine sehr berechtigte Frage, die in genau dieser Konstellation extrem häufig diskutiert wird. Die kurze Antwort lautet: Ja, aber meistens nur für den körperlichen Druck, selten für das eigentliche Paarbeblem.

In der Sexualtherapie wird das differenziert betrachtet. Warum Selbstbefriedigung in deiner beschriebenen Situation eine Teil-Lösung sein kann – und wo ihre Grenzen liegen – lässt sich gut aufteilen:

Wo Selbstbefriedigung hilft (Die Vorteile)

  • Körperliche Entlastung: Für den Partner mit der höheren Libido (dem täglichen Bedürfnis) ist Masturbation ein schnelles Ventil, um die rein hormonelle, körperliche Anspannung abzubauen.

  • Druck rausnehmen: Es nimmt den Erwartungsdruck vom Partner mit der niedrigeren Libido. Wenn dieser weiß: „Mein Partner kann sich auch selbst helfen und fordert es nicht ständig von mir“, entspannt das oft die Dynamik im Alltag.

Warum es oft keine vollständige Lösung ist (Die Grenzen)

Das Hauptproblem bei einer starken „Desire Discrepancy“ (Gefälle beim Sexverlangen) ist meistens nicht der fehlende Orgasmus. Es geht um etwas Tieferes:

  • Das Bedürfnis nach Verbundenheit: Sex in einer Partnerschaft erfüllt oft das Bedürfnis nach Nähe, Begehrtwerden, Bestätigung und intimer Bindung. Dieses Gefühl kann man sich durch Masturbation nicht selbst geben.

  • Das Gefühl der Zurückweisung: Der Partner mit der hohen Libido fühlt sich trotz Selbstbefriedigung oft einsam oder unattraktiv, weil die Abweisung durch den Lieblingsmenschen schmerzt.

  • Das Gefühl der Unzulänglichkeit: Der Partner mit der geringeren Libido fühlt sich unter Umständen schuldig, weil er „nicht reicht“ und der andere auf sich allein gestellt ist.

vor 23 Minuten, schrieb PhotographyLover:

Die Aussage gilt ja nur für mich. Niemand muss verzichten. 

Schon klar.  Ich wollte sie nur hinterfragen.

Weil es ja etwas geben muss, was das Umdenken ausgelöst hat?

Aber ja, eine Antwort steht mir nicht zu.

vor 10 Minuten, schrieb Michaela4711:

Jetzt verstehe ich deine Frage erst richtig. Sorry, ich dachte zuerst, es geht wieder in Richtung der typischen Vorwürfe.

Nein, darum geht es mir nie.

Man kann Menschen keine Wünsche oder Bedürfnisse vorwerfen!

Aber man kann lernen sie zu verstehen oder Menschen helfen sich selbst zu verstehen.

Meine Ideen, Fragen, kommen oft durch das Forum. Es ist eben nicht alles so einfach wie es scheint.

Vielleicht wäre vielen (Beziehungen) schon geholfen, wenn man AUCH (nicht nur) die andere Seite mit betrachtet. 

Bei mir war es gaaaaanz früher (mit 20) so, dass ein Partner sogar sagte: "ich bin ein Mann, ich hab Bedürfnisse". Es hat ihn gar nicht interessiert, warum ich keinen Spaß an Sex mit ihm hatte. 

Ich gebe allen Leuten Recht, dass Sex Nähe, Geborgenheit, Zuneigung, Hingabe etc. bedeutet. Bzw. bedeuten/geben KANN!.

Aber was, wenn dem nicht so ist?

Oder was, wenn man mit Sex eigentlich die Nähe, Geborgenheit, Zuneigung "erkauft". Warum kann man nicht einfach kuscheln, lieb zueinaneer sein, sich 100te Berührungen pro Tag schenken, ohne dass einer Sex einfordert? Bei manchen ist es vielleicht, dass das Kuscheln danach, das einzige Kuscheln ist.

Warum fühlt man sich ungeliebt, wenn jemand keinen Sex will, aber trotzdem immer für alles da ist? Sind das nicht vielleicht verquere Vorstellungen?

Bei mir dreht sich der Magen um, wenn ich mir vorstelle, jemanden in irgendeiner Art und Weise dazu zu drängen Sex haben zu müssen. Sei es, um sich geliebt zu fühlen, um geliebt zu werden, um Berührungen zu erfahren.

Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist. Das sind nur meine Gedanken, die natürlich nicht richtig sein müssen! 

Sex ist etwas unglaublich intimes. Ich finde JEDER sollte immer freiwillig entscheiden dürfen ob, wo und von wem man angefasst werden möchte!

Wenn es aber missinterpretiert wird und Sex als Bezahlung für Nähe dient, wird es schwierig. 

Vielleicht erwartet man manchmal einfach zu viel, weil man glaubt, dass ein gewisses Verhalten Ausdruck von Zuneigung ist und wenn man das nicht bekommt, fühlt man sich schlecht. 

Es wird aber selten hinterfragt. 

 

 

 

 

Ich denke es gibt auch nur einen Grund Sex mit jemandem zu haben und das ist seinen Trieb nachhaltig zu befriedigen, sich Ausgeglichen zu fühlen. Der Weg dorthin ist für jeden anders. Und es ist anscheinend nicht für jeden gleich wichtig dies zu erreichen, weil man sich ja anderweitig beschäftigen kann oder vielleicht mit der Bestätigung durch andere Menschen etwas ähnliches erreichen kann. Es ist es vielleicht auch nicht für jeden möglich aus irgendwelchen Gründen. Aber Grundsätzlich habe ich das Gefühl, das jeder irgendwie danach strebt. Ich habe auch das Gefühl, das jeder geliebt werden möchte. Das kann oft etwas mit Sex zu tun haben, aber auch ganz oft nicht.

Anonymes-Mitglied-7

Also mal ganz ehrlich: Wenn ich weiterhin jeden Tag auf diese unschöne und unpraktische neue Version umgestellt werde, dann vergeht mir so langsam die Lust auf Sex. Zumindest darauf, mir ein Date über diese Plattform hier zu suchen.
Es nervt einfach nur!

Mein Sex spielt sich nicht vor nem Bildschrim ab.Wenn du auch dieser Meinung bist. Lass es mich wissen bitte <3

vor 23 Minuten, schrieb Enja781:

Bei manchen ist es vielleicht, dass das Kuscheln danach, das einzige Kuscheln ist.

Das wäre im Falle einer Beziehung nicht gesund. Hat für mich dann auch nichts mit Beziehung zu tun. Das ist dann eine reine Zweckgemeinschaft.

 

vor 23 Minuten, schrieb Enja781:

Warum fühlt man sich ungeliebt, wenn jemand keinen Sex will, aber trotzdem immer für alles da ist?

Ungeliebt, weiß ich nicht. Das kann man so nicht sagen, da Liebe ja auch losgelöst davon existiert.

Aber unbegehrt trifft es dann, wenn das Thema gänzlich auf der Strecke bleibt oder die beiden Personen eine sehr unterschiedliche Aktivität und Affinität dazu haben.

vor 27 Minuten, schrieb Enja781:

Bei mir dreht sich der Magen um, wenn ich mir vorstelle, jemanden in irgendeiner Art und Weise dazu zu drängen Sex haben zu müssen. Sei es, um sich geliebt zu fühlen, um geliebt zu werden, um Berührungen zu erfahren.

Das kann ich tatsächlich nicht nachvollziehen, insofern dass ich nie auf die Idee käme, dazu zu drängen.

Allein die Vorstellung,  das tun zu müssen, um Sex zu bekommen- da vergeht mir jede Lust.

Im Grunde vergeht mir generell jede Lust auf Sex, wenn ich das Gefühl habe, der Gegenpart würde sich nicht aus freien Stücken für mich entscheiden. 

Deshalb käme auch nie eine Prostituierte in Frage.

Es ist nicht freiwillig.

Freier Wille wirkt anziehend. 

Freier Wille gibt einem selbst auch das Gefühl, was dir Masturbation nicht geben kann, um auf die Eingangsschilderung zurück zu kommen. 

Vor 19 Stunden, schrieb Druide-Jo:

Warum sollte das passieren? 

Damit es so weit kommt braucht es eine ewig lange Vorgeschichte. 

Wer sich  dann noch 6 Jahre lang oben drauf so wenig um deine Beziehung und sein Sexleben kümmert dass es ein Dauerzustand wird ist in meinen Augen mit Verlaub ein Idiot Der selbst dafür verantwortlich ist wenn Er sich frustriert einen von der Palme wedeln muss. 

Das gilt auch in meinen Augen sogar auch dann noch, wenn der Partner aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann. Man muss ehrlich und offen sein, auch wenn es am Anfang hart ist. 

Und ganz ehrlich; - ich bin dafür viel zu egoistisch jemanden zu pflegen ist okay, ich stehe zu meinen Beziehungen bis zum Ende. 

Aber dafür verzichte ich nicht auf Alles Andere. 

Ich spreche da übrigens aus alter und aktueller Erfahrung das mal dazu. 

Ich habe meine Hausaufgaben gemacht und es war hart am Anfang. Meine Große weiß seit Jahren über alles Bescheid, hier laufen keine heimlichen Affären. 

Also, man kann einen kranken Partner pflegen Der nicht mehr kann und trotzdem ein erfülltes Sexleben haben. 

Man muss nur konsequent und ehrlich sein, dann geht das. 

Liegt an Jedem selbst am Ende. 

 

 ***

Der nächste sinnlose Roman. Du widersprichst dich immer wieder und man kann überhaupt keinen Zusammenhang erkennen. Nach deiner Meinung sind 90% aller Männer also idioten?
Wenn du nicht langjährig (30 Jahre) verheiratet bist, kannst du gar nicht mitreden.
Die Frage wird schon damit beantwortet, das hier ca 90% Männer und 10% Frauen angemeldet sind. Also wer möchte demnach gerne Sex und nicht nur immer Selbstbefriedigung???

vor 24 Minuten, schrieb Enja781:

Man kann Menschen keine Wünsche oder Bedürfnisse vorwerfen

Ich meinte die im EP von dir angeführten „Vorwürfe“ wie: Beziehungen, in denen es keinen Sex mehr gibt, Frauen, die es hier auf der Seite wagen, nicht zu antworten. Parkplatzsex, bei dem niemand mitteilt, dass er da ist, Swingerclubs, in denen Frauen nur an der Bar sitzen usw. 

vor 27 Minuten, schrieb Enja781:

Sex ist etwas unglaublich intimes. Ich finde JEDER sollte immer freiwillig entscheiden dürfen ob, wo und von wem man angefasst werden möchte

Da gebe ich dir vollkommen recht.

vor 28 Minuten, schrieb Enja781:

Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist. Das sind nur meine Gedanken, die natürlich nicht richtig sein müssen! 

Ich kann deine Gedanken, vor dem Hintergrund wie du Sex früher erlebt hast, nachvollziehen.

Alllerdings halte ich dieses ständige Hinterfragen der eigenen Sexualität nicht für dienlich.

In einer gesunden Beziehung mit dem Menschen den man liebt stellen sich diese Fragen gar nicht. Da erlebt man Sex, man studiert ihn nicht.

Zudem gibt es Menschen, die einen entspannten und ungezwungenen Umgang mit Sex haben, Einfach ,weil es Spaß macht, ganz ohne Hintergedanken.

Die Ursache für deine Gedanken sind nicht der Sex, sondern deine Prägung durch frühere Beziehungen.

Bei entsprechendem Selbstwertgefühl kann man Sex genießen oder ablehnen ohne sich, oder seine Entscheidung ständig zu hinterfragen.

 

vor 1 Stunde, schrieb KarlaLangenfeld:

Der geringere Teil...

Auch in Bayern und die Neugeborenen entsorgte man in einer Hohlwand.

Erst nachdem die Heizungsbauer kamen, wurden die zum Teil mehrere hundert Jahre alten Skelettchen gefunden.....

(Manche waren keine 50 Jahre dort)

KarlaLangenfeld

Wenn man  hier so liest ist der Mensch der nicht fickt eine arme Sau und seine Lebensqualität ist gleich Null.

Ein Leben ohne Sex ist kein Leben!

Ich denke ja wenn Menschen das ficken so hoch ansiedeln haben Sie entweder ein Problem mit dem Alter oder sie suchen die Selbstbestätigung.

Alles eine Sicht der Dinge...

Ich brauche kein Fick um Zufriedenheit zu erreichen.😊

vor 2 Stunden, schrieb Michaela4711:

Ja sicher, aber warum ist das so. Das war doch die Frage.

.

Schon mal was vom Zauberwort "Oxytocin" gehört?

vor 2 Stunden, schrieb Tiefkuehlpizza:

Schon klar.  Ich wollte sie nur hinterfragen.

Weil es ja etwas geben muss, was das Umdenken ausgelöst hat?

Aber ja, eine Antwort steht mir nicht zu.

Meine HPV Infektion und daraus resultierender positiver PAP, inkl. einer ambulanten OP. Gott sei Dank alles wieder negativ. 

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Aber was, wenn dem nicht so ist?

Oder was, wenn man mit Sex eigentlich die Nähe, Geborgenheit, Zuneigung "erkauft". Warum kann man nicht einfach kuscheln, lieb zueinaneer sein, sich 100te Berührungen pro Tag schenken, ohne dass einer Sex einfordert? Bei manchen ist es vielleicht, dass das Kuscheln danach, das einzige Kuscheln ist

Dann stimmt da etwas ganz und gar nicht in der Beziehung.

Ich habe entweder Sex, weil ich Lust darauf habe derweil ich gerade Spaß daran habe meinem Partner Lust zu bereiten. Das gilt auch für Sex außerhalb der Partnerschaft. 

Es gibt keine anderen Gründe wie, Pflichtgefühl, Erkaufen von Irgendetwas , Selbstbestätigung ,oder was auch immer.

Idealerweise hat der Partner die gleiche Motivation im ähnlicher Frequenz. 
 

Deine Gedanken zeigen mit ein große Unsicherheit.

Ich finde Sex wird ja auch überbewertet, vor allem von Menschen die zu wenig davon haben.

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Warum fühlt man sich ungeliebt, wenn jemand keinen Sex will, aber trotzdem immer für alles da ist? Sind das nicht vielleicht verquere Vorstellungen?

Nicht unbedingt ungeliebt, aber einer von beiden ist dann vermutlich unbefriedigt. Was auf Dauer immer zu Spannung führen wird.

Man sollte dann einfach mal die Form der Partnerschaft hinterfragen.

Gestern um 12:09 Uhr, schrieb Enja781:

Na, das hinkt ein wenig.

Warum diskutiert man nicht nur mit sich selbst?

Warum nicht Händchen halten oder kuscheln oder diskutieren oder Schach spielen. Warum Sex?

Ich fand meine Frage recht präzise.

Gibt es keinen Unterschied zwischen Schach spielen und Sex? 

Für manche scheint es den tatsächlich nicht zu geben, weil sie bei solchen "Vergleichen" irgendwie immer übertreiben müssen...😁😁

Also ich bevorzuge definitiv Sex, auch wenn eine Partie Schach meist länger dauert, solange man noch keine große Erfahrung hat... Aber es gibt doch diese berühmten "matt in 3 Zügen" oder so? Da sind wir dann auch bei der schnellen Nummer und Gewohnheit...😜

vor einer Stunde, schrieb Michaela4711:

Ich finde Sex wird ja auch überbewertet, vor allem von Menschen die zu wenig davon haben.

👌 

vor 57 Minuten, schrieb PhotographyLover:

Meine HPV Infektion und daraus resultierender positiver PAP, inkl. einer ambulanten OP. Gott sei Dank alles wieder negativ. 

Krass. Tut mir leid, damit hatte ich nicht gerechnet,  eher mit einer emotionalen Schranke. Das ist natürlich eine Erfahrung,  die man nicht so einfach verdaut. 

vor 2 Stunden, schrieb Michaela4711:

Ich meinte die im EP von dir angeführten „Vorwürfe“ wie: Beziehungen, in denen es keinen Sex mehr gibt, Frauen, die es hier auf der Seite wagen, nicht zu antworten. Parkplatzsex, bei dem niemand mitteilt, dass er da ist, Swingerclubs, in denen Frauen nur an der Bar sitzen usw. 

Da gebe ich dir vollkommen recht.

Ich kann deine Gedanken, vor dem Hintergrund wie du Sex früher erlebt hast, nachvollziehen.

Alllerdings halte ich dieses ständige Hinterfragen der eigenen Sexualität nicht für dienlich.

In einer gesunden Beziehung mit dem Menschen den man liebt stellen sich diese Fragen gar nicht. Da erlebt man Sex, man studiert ihn nicht.

Zudem gibt es Menschen, die einen entspannten und ungezwungenen Umgang mit Sex haben, Einfach ,weil es Spaß macht, ganz ohne Hintergedanken.

Die Ursache für deine Gedanken sind nicht der Sex, sondern deine Prägung durch frühere Beziehungen.

Bei entsprechendem Selbstwertgefühl kann man Sex genießen oder ablehnen ohne sich, oder seine Entscheidung ständig zu hinterfragen.

 

Ich weiß nicht..

Es scheint in der Praxis nicht immer so zu funktionieren.

Ich halte das Hinterfragen der EIGENEN Motive für sehr dienlich! Die Hintergründe der Anderen zu verstehen kann auch förderlich sein.

Je mehr man versteht desto besser kann man auf eigene Bedürfnisse und die des Anderen eingehen. Was ist daran "falsch"?

Ich hinterfrage immer, gerade eigene Gefühle. Ich glaube dass nur das eine Form der Wahlfreiheit gibt und man nicht mehr den Glaubenssätzen und damit verbundenen Handlungen unterworfen ist, UM sich "besser" zu fühlen. 

Sex zu haben, nur weil Nähe und Geborgenheit und Reden und Lachen fehlt, ist vielleicht auch eine Art der Prostitution. Zumindest dann wenn man diese Gefühle nur durch diese Form der "Bezahlung" bekommen kann. Das ist etwas überzogen, das weiß ich. Ich möchte damit nur sehr  überspitzt etwas verdeutlichen.

Ich mag Sex tatsächlich auch noch, obwohl es sich vielleicht nicht so anhört. Ich habe mir nur Gedanken gemacht, WAS genau es für mich so wichtig macht, oder unwichtig. Was ich "in Wahrheit" will, was mir Sex bedeutet. Was der Grund dafür sein könnte, wenn jemand auf einmal nicht mehr will und was das bedeutet.

Ich habe mich auch immer gegen den Spruch gewehrt, dass eine Beziehung Arbeit ist 🤣. Ich fand immer, dass es keine Arbeit sein sollte.

Jetzt bin ich auch anderer Meinung. Zumindest muss man immer SICH selbst reflektieren und einschreiten, wenn es kippt. Man kann nicht dem Anderen die Schuld geben, weil man ebenso beteiligt ist. Von Gewalt und einmal abgesehen! Aber auch da hat man eine gewisse Handhabe und muss das nicht ewig über sich ergehen lassen. Wenn man es für sich einsieht!

Ich kann mir zig Szenarien vorstellen, in denen jemand keine Lust mehr hat.

Ich kann mir auch zig Gründe vorstellen, warum jemand Lust hat.

Im Prinzip ist es da schon Arbeit zu ergründen, wieso ich oder mein Partner keine Lust mehr hat. Was genau fehlt. Es ist ja oft nicht Berührung X, die fehlt, sondern ein gewisses Gefühl, das vermittelt wird.

Genau deswegen ist es doch wichtig zu gucken, was Sex eigentlich bedeutet.

 

 

 

 

 

 

vor 14 Minuten, schrieb Enja781:

Ich halte das Hinterfragen der EIGENEN Motive für sehr dienlich! Die Hintergründe der Anderen zu verstehen kann auch förderlich sein.

Mein Motiv ist immer meine Lust. Sex aus Lust ist nicht rational und auch keine Handelsware. Das ist der Unterschied zur Prostitution. 

Ich verstehe auch nicht nach welchen sonstigen Gründen du suchst. Du hast Sex obwohl du keine Lust hast und kein Geld damit verdienst? Dann machst du definitiv etwas verkehrt.

 

vor 20 Minuten, schrieb Enja781:

Genau deswegen ist es doch wichtig zu gucken, was Sex eigentlich bedeutet.

 

Sex bedeutet erstmal gar nichts, ausser der Befriedigung eines normalen menschlichen Grundbedürfnisses. Du könntest jetzt hinterfragen warum dieses Bedürfnis nicht (mehr) da ist. Und dafür gibt es viele physische und psychische Gründe. 

 

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Auf meine Frage wurde jetzt häufiger geantwortet "Nähe, Liebe, Hingabe". Das beißt sich irgendwie mit "erzwungenem Sex" durch z.B. emotionale Erpressung. 

Was hat "Nähe, Liebe, Hingabe" mit Sex zu tun? in meiner alten Clique war eine Frau, blond, schlank, klein und wunderschön. Ich konnte Sie aber nicht ausstehen und Sie mich nicht. Jedes Mal wenn Wir irgendwo auf einer Party aufeinander trafen knallte es und Wir stritten Uns böse. Eines Tages auf einem Festival sind Wir auf Tanzfläche regelrecht ineinander gerannt, Beide auch noch völlig verschwitzt. Wir haben dann amtlich für 2 Stunden eines der Dixie-Klos dicht gemacht. Danach konnten Wir Uns ganz hervorragend aus dem Weg gehen ... 

Purer geht Sex nicht, das hat endlos geknallt. Keine Liebe, keine emotionale Nähe, keine Romantik. Purer ***ischer Trieb, rein und klar. Jahrzehnte später sage ich dass diese Nummer garantiert zu den Top 5 der geilsten sexuellen Kicks meines Lebens zählt. 

Ich bin weiß Gott nicht der Einzige Der so was erlebt hat, ein guter Freund hatte was ganz Ähnliches mit einer Kollegin und auch Er siedelt dieses Erlebnis ziemlich hoch an. Wenn man nun die Kirche im Dorf lässt dann beweist das ja klar und deutlich das Sex einfach nur ein Trieb ist. 

Ein Beispiel; - kurz vor einem Marathon bekomme ich Bärenhunger, aber wenn ich jetzt ein Steak in mich rein drücke, werde ich müde und kann nicht laufen. Also zivilisiere ich meine Trieb zu essen, trinke einen Schluck Wasser und entscheide mich das Steak nach dem Lauf zu schnabulieren. Das Zeigt dass der Mensch an sich selbst die essenzielle Triebe beherrschen kann. 

Triebe sind ein notwendig um überhaupt erst einmal überlebensfähig zu sein und dienen dadurch von Grund auf und unwiderlegbar dem eigenen Ego. 

Ist Dir aufgefallen das beim Essen und besonders auch beim Konsum von Alkohol die gleichen Argumente kommen; - "Zusammen ist schöner"? 

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Wenn Nähe und Geborgenheit und Liebe und Gespräche und Lachen fehlt, bekommt man das durch Sex?

Auf gar keinen Fall. 

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Oder bezahlt man evtl. mit Sex dafür, um das zu bekommen?

Ich weiß das Menschen das machen. Und da bin ich sehr gespalten. Einerseits ist da eine Art Mitgefühl. Anderseits widert mich diese Art der Unterwürfigkeit an. Sex für Aufmerksamkeit oder Nähe? Ohne böse zu sein, tiefer kann man da doch nicht sinken, oder wie siehst Du das? 

Das würde ja bedeuten, ich bekäme alles auf dem Präsentierteller, da fehlt mir besonders in meiner Neigung der Reiz. Ich brauche das Gefühl und das Feedback mir ihre Devotion und ihre Hingabe auch verdient zu haben. Dafür wünsche ich mir in ihrer Persönlichkeit diesen gewissen Stolz und ein gewisses Selbstbewusstsein und das schließt so ein Verhalten von vorne herein absolut aus. 

vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

Vielleicht bin ich jetzt auch schon "zu alt" 🤣. Nicht für Sex, aber UM Sex so eine Bedeutung zuzumessen.

Das ist keine Frage des Alters, sondern von Weisheit das zu erkennen. 

vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

Ich halte es aber definitiv für gut, sich selbst zu reflektieren und sich seiner "wahren Wünsche" und Sehnsüchte und Ängste und Abneigungen bewusst zu werden.

Je mehr Informationen man hat, was Gründe sein könnten, desto besser versteht man vielleicht auch sich selbst und Andere. Ich halte Verständnis für ein sehr wertvolles Gut, im Umgang mit sich selbst und anderen Menschen. 

Absolut. Dem kann ich nichts hinzu fügen. 

vor 4 Stunden, schrieb Enja781:

Wenn Sex Liebe ist, Fremdgehen also bedeutet, dass man den Partner nicht liebt, was bedeutet es dann, wenn der Partner keinen Sex mehr will?

Für mich ist diese Moralvorstellung völlig abstrus. 

Für mich hat das mit Moral nichts zu tun und anbei mit Ratio auch nicht. Meine Kleine hatte Sex mit einer beträchtlichen Zahl anderer Männer und trotzdem hat Sie mich sehr geliebt. 

Das sind in meinen Augen verletzte Eitelkeiten Die so etwas hervor bringen. 

 

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