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Wie wichtig ist Sex tatsächlich in einer Beziehung?


Empfohlener Beitrag

Stimmt.

Aber viele lassen sich eben davon anstecken und nehmen es mit in den Privatbereich.

Gruss aus Celle


(bearbeitet)

Booty...

Meine Oma sagte immer" Schau nicht nach unten, Schau nach oben und versuche besser zu werden".........

Nur weil viele es falsch machen wird es deshalb nicht richtig, also dürfte der Fremdgeh-Fred der falsche Maßstab sein......

Davon ab, gerade der Fremdgeh-Fred offenbart viele menschliche Schwächen und Verfehlungen, man sollte zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden und schlechter Sex ist eine Auswirkung, niemals die Ursache......

Sollte ich bei einem Menschen schon vorher Zweifel haben und er sie mir nicht überzeugend durch Wort UND Tat nehmen können lasse ich die Finger von ihm da ich weiß wo es endet....


bearbeitet von Ferkel007

Sieh Dich doch mal als den Part an, der etwas möchte und nicht der, von dem etwas verlangt wird.
Wie würdest Du reagieren, wenn eine Partnerin eine bestimmte Vorliebe von Dir kategorisch ablehnt?

Ich benutze ganz bewusst das harmloseste der genannten Beispiele:

Angenommen, meine Frau würde sich strikt weigern Oralverkehr zu praktizieren. Dann müsste ich mir überlegen: Was ist mir wichtiger? Die gemeinsame Zukunft, die gemeinsame Vergangenheit, das Zusammenleben mit der Partnerin, Kinder, Familienleben, der Alltag, der in jeder Hinsicht gut funktioniert....

...oder soll ich das alles aufgeben, weil ich meinen Schwanz nicht in ihren Rachen stecken darf?


Menschen ändern sich, auch sexuelle Vorlieben ändern sich und wer weiß, vielleicht entwickelt auch sie Interesse daran, Oralverkehr auszuprobieren. Vielleicht kann ich es auch langfristig beeinflussen, wenn ich gerade nicht versuche, sie dazu zu überreden.


Wie fair ist es meinem Partner gegenüber, wenn ich genau weiß, er möchte niemals Analsex haben, ich jedoch auch meinerseits nicht für den Rest meines Lebens darauf verzichten?



Fair wäre von ihm die Konsequenz, Dir damit keinen Verzicht aufzuerlegen.




...Denn es ist doch eigentlich so das eine Beziehung bzw eine Partnerschaft doch auf ganz anderen Dingen basieren sollte.



Fügt das Wörtchen auch mit ein, und ich stimme Euch zu.
Denn ein erfülltes Sexualleben gehört für mich einfach mit zur Basis!

Wobei ich das auch eher wie Molli beschreiben würde:

...Mit Wohlwollen, geteilter Lust und emotionaler Offenheit hingegen sind Entwicklungen im sexuellen Erleben möglich, die jenseits der Vorstellungskraft von ungeduldigen und phantasielosen Menschen liegen....


Ich würde mich mal fragen ob ein Partner der auf etwas besteht was ich absolut ablehne und der den Fortbestand einer Beziehung von einer einzigen Sexpraktik abhängig macht ein Mensch sein kann mit dem ich zusammen sein möchte.



Ferkel, der Satz und dein Beitrag davor sprechen mir aus der Seele. Wer mit einer "Ich will"-Haltung angeht, hat die Chance auf den Hauptpreis schon verloren, bevor es anfängt.
Wobei ich in Bootys hypothetischem Beispiel die Haltung der anderen Seite ("und werde es auch nie mögen") auch starr und unflexibel finde.

Klar sollten das sexuelle Temperament und die Wünsche einigermaßen zusammenpassen, damit es nicht ständig Reibungen gibt. Sexmaniac und Klosterschülerin werden in einer monogamen Standardbeziehung wohl nicht glücklich. Aber sexuelles Glück an einzelnen Vorlieben (ich war versucht, "Bringschuldigkeiten" zu schreiben) festzumachen, zeugt doch von einer grundsätzlich falschen Einstellung zu intimen Beziehungen. Der Sex ist doch eher ein gemeinsames Projekt, das sich allmählich entwickelt, und eben nicht, wie LS es so schön pointiert formuliert hat, ein Werkvertrag.
Und je nach dem, worum es einem in der Beziehung geht, ist orgasmusoptimierter Sex vielleicht auch nebensächlich, so lange man sich noch berührt.
Wer sich zusammentut, um z.B. das Leben im Team anzugehen und eine Familie zu gründen, also etwas was potentiell sehr lang währt, wird sexuellen Details nie diese erhöhte Bedeutung geben. Wer Beziehung mit Sex gleichsetzt, sieht das natürlich anders und sollte bei mangelnder Passung wohl wirklich besser gleich gehen und sich und dem Partner den Druck ersparen.
Auf Änderung zu hoffen ist nie eine gute Idee. Egal ob bei Sex oder anderswo.


(bearbeitet)

@ Ferkel: 100%-ige Zustimmung zu deinen Posts in diesem Thread.

Ach ja... da möchte ich einmal mehr nur mal wieder sagen dürfen:

Probieren geht über studieren.

Was mir persönlich immer wieder Kopfschütteln auslöst, mit welcher Akribie hier Schmetterlingsflügel gestutz werden. Schmetterlinge können hier einfach nicht flügge werden.
Wächst da so ein zartes Schmetterlingchen heran.... zack ....und Flügel stutzen. Das wars dann mal wieder.

Selbstverständlich durften hier in diesem Thread auch mal wieder nicht die Mahner fehlen, die immer wieder gerne 2 extreme Gegensätze sexueller Präferenzen fingerhebend in Erinnerung bringen.

Meine Güte nochmal. Wie läuft das wohl im realen Fall ab. Wenn ich derjenige bin, der abolut nicht auf harten SM steht, aber beim schmetterlingsbehafteten Kennenlernen stellt sich heraus, dass bei ihr ohne das nichts geht, dann gehe ich davon aus, dass in diesem Fall schlagartig, jedenfalls aber schnellstmöglich der Satz kommt: Sorry, aber das geht bei mir absolut nicht, da kommen wir leider nicht zusammen.


Mag sein, dass sich noch eine mehr oder wenige unverbindliche Bekanntschaft daraus entwickelt. Das will ich nicht auscchließen, Aber eine Affäre oder gar noch weitergehendes mit Sicherheit nicht.

Und ich kann mir nicht vorstellen @ Lichti, dass deine ganzheitliche Einstellung, Thema Erotik, die ich übrigens teile, dich nicht genauso handeln lassen würde. Etwas, wo du von vorneherein von dir weißt, das geht überhaupt nicht, noch mit Erotikgedanken im Hinterkopf zuzulassen?

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn man beim Kennenlernen feststellt, dass die sexuellen Präferenzen abolut nicht miteinander harmonieren, reguliert sich das mit den Schmetterlingen ganz schnell von ganz alleine. So ist jedenfalls meine Erfahrung.

Und ich für meinen Teil muss das jetzt nicht mehr hier in epischer Breite diskutieren.

Thschüss!



LG xray666


bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Sorry für Zitat aus dem Vorposting

Ich finde das hast du genau auf denn Punkt gebracht. Und wollte mal fragen ob ich mir diese Zeilen für meine Signatur klauen darf.




Was mir persönlich immer wieder Kopfschütteln auslöst, mit welcher Akribie hier Schmetterlingsflügel gestutz werden. Schmetterlinge können hier einfach nicht flügge werden.
Wächst da so ein zartes Schmetterlingchen heran.... zack ....und Flügel stutzen. Das wars dann mal wieder.


(bearbeitet)

In wie weit der Sex eine tragende Rolle innerhalb einer Beziehung spielt, hängt vielleicht auch davon ab, welche Spielregeln man miteinander vereinbart und wie weit man in der Lage ist, das Thema miteinander zu kommunizieren.

Zitat:
Er hat seine Freundin in den letzten Jahren öfter betrogen, sich den Sex woanders geholt, weil sie ihm nicht geben konnte, was er wollte.

Das klingt für mich z.B. nach einem Kommunikationsproblem.

Ich denke, es ist zu respektieren, wenn der Partner Grenzen setzt. Ich habe aber oft auch das Gefühl, wen (...)


zuerst einmal möchte ich jetzt hierzu auch meine Senf abgeben:
Ich bin auch vollkommen davon überzeugt dass kommunikation alles ist.
Die Welt sollte sich langsam mal der Tatsache bewusst werden, dass Sex existiert und nicht immer alles totschweigen müssen! Ich will rausgehen und sagen können: Also, dass ist mein Leben: Ich bin Hobbyhure, Diplom-Ingenieurin Innenarchitektur, mein Name ist ....., ich bin Mutter eines kleinen tollen Sohnes, bin Tutorin in einem Lichtlabor und lebe ein sehr aktives Sexleben und suche den Partner der mich nimmt wie ich bin. Eine Partnerschaft, in der einfach jeder alles sagen darf und man auch mal unterschiedlicher Meinung sein darf. Und wenn jemand das bedürfniss hat etwas bestimmtes zu erleben, dann sollte man es ihm nicht aus purem egoismus verwehren. Man sollte dem Partner dann wenigstens zugestehen, dass er das Bedürfniss woanders befrieigen darf.

Ein sehr gutes Beispiel hierfür SM. Wenn ich meinem Partner einfach keine Schmerzen zufügen kann oder will, er aber das Bedürfnis hat. Dann bitte, soll er sich sein Taschengeld sparen und zu einer Domina gehen....oder ich springe halt mal über meinen Schatten und versuche ob ich nicht doch auch seinen Vorlieben etwas abgewinnen kann.

so, das war mein Wort zum Sonntag ;-)


bearbeitet von bonnie_corleone

@xray

Danke... das war doch endlich mal eine klare, deutliche Antwort


@xray

Danke... das war doch endlich mal eine klare, deutliche Antwort



Bitte gerne ;-*


Vor einigen Jahren habe ich mich in einen knapp 10 Jahre älteren Mann verliebt, bei dem ich dachte "wow".

Wir sind nicht gleich in die Kiste gehüpft, sondern haben uns erst mal in Ruhe kennengelernt, haben viel unternommen, konnten über Gott und die Welt quatschen und haben auch zärtlich geknutscht und gekuschelt. Ich war im siebenten Himmel - bis wir das erste Mal Sex hatten...

Alles außer der Missionars- und Reiterstellung waren für ihn perverse Praktiken... mein Wunsch, sein Sperma zu kosten, löste pures Entsetzen bei ihm aus... nachdem die erste, sehr kurze Runde, für mich unbefriedigend war und ich ihn zu einer zweiten Runde animierte, quittierte er das mit den Worten: "na gut... ausnahmsweise...ist ja schliesslich unser erstes Mal"

Damals war ich noch so blauäugig und dachte, dass Gespräche etwas bewirken könnten, denn über alle anderen Themen konnten wir ja auch gut reden.

Einziges Ergebnis dieser Gespräche war, dass ich in seinen Augen therapiebedürftig war, da meine Gelüste ja wohl nicht normal seien^^

In anderen Bereichen des Lebens war er aufgeschlossen und neugierig - nur in Punkto Sex absolut festgefahren. Somit kam für mich nur in Frage, das Ganze zu beenden, denn damit hätte ich nicht mal 3 Monate leben können.


Danke, Hexchen... das war doch mal ein perfektes Beispiel für das, was ich meinte.


Das Problem sind die Schmetterlinge im Bauch, bei mir zumindest! In dieser Verfassung denke ich gar nicht mehr, bzw. träume vom "wird schon werden!"
Mit nötigem Vertrauen, etc...., wobei ich mich dann auch mit dem Zufriedengeben kann, was ER mir tatsächlich gibt, ich male mir aus, was ich noch alles geben kann!

Tja, und dann mutieren die Schmetterlinge zu etwas Anderem, ich würde es als tiefe Verbundenheit sehen, nur haben, trotz aller Verbundenheit, plötzlich wieder Dinge eine Wichtigkeit, die sie vorher nicht hatten. Wie z.B. Sex! Sicher versuche ich es trotzdem, suche nach Lösungen, kommuniziere, aber dazu gehören nunmal zwei!

Irgendwann steht man, stehe ich, vor der Wahl, etwas definitiv zu akzeptieren, oder eben einen Schlussstrich zu ziehen.........und mir zu schwören NIE WIEDER! Bis die nächsten Schmetterlinge im Anflug sind!

Nachtrag: Wenn ich in der Situation wäre, dass mein Partner sich etwas wünscht, was ich nicht erfüllen möchte/kann, dann wäre ich bereit, ihn woanders danach suchen zu lassen, aber niemals, auch mit Schmetterlingen, würde ich mich soweit verbiegen lassen, etwas nur ihm zuliebe zu tun, was mich als Mensch entwürdigt!
Ich bin frei und werde es bleiben!


(bearbeitet)

Genau das meine ich.....:

Wenn wir also in einer Welt aufwachsen würden in der Sexualität das normalste von der Welt ist und jeder in aller Öffentlichkeit seine sexuellen Vorlieben frei aussprechen könnte dann wäre dieser Mann auch nicht so extrem verklemmt gewesen. Denn er ist es der krank ist....er sieht einfach nicht dass Sexualität zum Menschen dazu gehört. Und es ist doch so etwas schönes. Und zum guten Mensch sein gehört auch dazu, dass man andere Menschen glücklich macht und nicht immer nur sich selber sieht. Ich glaube nicht wirklich daran, dass man ein guter Mensch ist weil man keinen Sex vor der Ehe hat und nur in Missionarsstellung und im dunkeln fickt.

Also: An alle Eltern: bevor ihr die Lehren irgendwelcher Religionen weitergebt solltet ihr euch auch mal mit der Religion "ein natürlicher Mensch" sein beschäftigen.
Es gibt eben nicht nur schwarz oder weiss: Wir Menschen sind nunmal alle grau. Und man wird nicht weisser dadurch, dass man nur im dunkeln Sex hat, genausowenig wie man schwarz dadurch wird dass man darauf steht angepinkelt zu werden oder Damenwäsche zu tragen.
Also erzieht eure Kinder offen.
Und wenn sie fragen zum Sex haben beantwortet sie offen und ehlich.

Denn nur dann kann diese Welt wenigstens in diesem Punkt etwas ehrlicher werden.
Denn am ende geht doch alles nur um Liebe....

Ok, ich sollte glaube ich Dr.Sommer von poppen werden oder so.
Also Dr. Popper :-D
so viele psychologische Scheiße die ich hier immer verquirle....;-)
Hab euch alle lieb und schönen Sonntag noch...Lasst euch nicht vom Baum erschlagen.

P.S: noch vergessen: ich bin der Meinung das alles passen sollte...Sex spielt eine Rolle...aber nur in soweit, dass man sich mit dem Partner glücklich fühlt.
Heißt: Wenn ich einen Partner finde dem Sex nicht wichtig ist mir aber sehr viel, aber sonst liebe ich ihn, dann sollte er mir, wenn er mich genau so liebt, wenigstens die Freiheit lassen mir das woanders zu holen damit es passt...
Ying Yang

und umgekehrt: Wenn ich den Sex mit meinem Partner liebe und ihn auch ganz toll finde aber eben nicht liebe aber mich bei ihm wohl fühle und mir Sex sehr wichtig ist und er mich über alles liebt, dann passt es doch auch oder.....
YingYang

es gibt einfach sehr viele Beispiele wie Beziehungen harmonsich funtioniernen können. und jede Beziehung ist anders, also muss jeder gucken wie es bei ihm am besten funktioniert.
und manchmal passt es einfach irgendwie und manchmal eben nicht. Das muss einfach immer jeder selber wissen. Auf jeden Fall gibt es immer irgendwo ein sehr gut passendes Puzzlestück. Und man selber hat auch verschiedene Seiten an die das Puzzlestück passen kann...


bearbeitet von bonnie_corleone

Irgendwie stimmen für mich hier in manchen Beiträgen die Eckpunkte nicht:

sprechen wir von Beziehungen, die eigentlich mehr oder weniger nur Fickfreundschaften sind oder von tiefergehenden Liebesbeziehungen, die auch mti einer gemeinsamen Lebensplanung und einem gemeinsamen Leben verbunden sind?

Im ersten Fall wird Sex und werden auch sexuelle Praktiken weit mehr im Vordergrund stehen, aber es wird sich bestenfalls auch um Verliebtheit handeln und hier greift Mollys Definition in meinen Augen sehr gut.
Geht es jedoch um tatsächliche Liebesgefühle, entspringt auch die Befriedigung beim Sex ganz anderen Wurzeln als der richtigen Sexpraktik, zu welcher der Partner bereit ist.

Aber am Ende bleibt es graue Theorie: wer von dem Gefühl der Verliebtheit oder Liebe ergriffen ist, wird versuchen seinen Weg zu finden - und sei es mit Suggestion. Insofern hilft auch die beste Analyse und Diskussion nichts - was nicht in den eigenen Tiefen angekommen ist, wird in solchen Phasen aus dem Bewußtsein verschwinden und der Verstand schweigt entweder still oder wird genutzt, um sich die Situation zurecht zu legen.

Und das ist auch gut so!


Ich meine, hier geht es um "Beziehung", bei einer "Fickfreundschaft" stellen sich diese Fragen ja gar nicht!

Da geht es "nur" um Sex, es passt, oder eben nicht!Wenn ich nicht auf NS stehe, werde ich mir wohl keinen Lover suchen, der diese Vorliebe hat, oder?
Oder umgekehrt, ich mag "oral", wer das ablehnt, den werde ich sicher nicht versuchen zu überzeugen...schon im Vorfeld!


Wenn ich aber von Definitionen lese, wo von "Verliebtheit" die Rede ist und der Beziehungsaspekt nur auf die Dimension der Sexualität reduziert ist, hab ich so meine Zweifel.

Ansonsten würde ich es einfach und glatt mit Ferkel halten.


(bearbeitet)

richtig, so wie saavik sehe ich das auch.
Es ist sehr gut vergleichbar mit dem Aussehen: Ich suche mir keinen Partner der total scheiße aussieht ... allerdings kann es schonmal passieren dass ich mich in jemanden total verliebe obwohl der gar nicht so gut aussieht...
oder wieder umgekehrt man kann sich auch mal in jamanden verlieben nur aufgrund seines Aussehens und Auftretens
Genau so ein Abwägen ist es doch beim Sex im Grunde auch.


bearbeitet von bonnie_corleone

ballou, natürlich geht es nicht nur um Sexualität in einer Beziehung, trotzdem gehört diese zum "Ich", hat mit Egoismus nichts zu tun, sondern mit der Akzeptanz des ganzen Seins des Partners, tue ich ja auch, ich versuche es zumindest!

Es gibt immer Lösungen, aber die müssen von Beiden gewollt werden!

Eine Beziehung, ohne den Partner so zu akzeptieren, wie er ist, ist, meiner Meinung nach, zum Scheitern verurteilt.


Nein, Ballou, eben nicht NUR. Die Frage war doch, was ist, wenn ich total verliebt bin, aber nach ein paar Wochen in einem vielleicht zufälligen Gespräch über bestimmte sexuelle Vorlieben herausfinde, dass mein Partner gewisse Dinge, die ich für mich nicht für den Rest meines Lebens ausschließen möchte, für sich kategorisch ablehnt...

Natürlich geht es nicht NUR darum... aber es ist eben ein Teil des Ganzen und die Frage war, wie wichtig dieser Teil tatsächlich ist, trotz aller Verliebtheit.


booty.........in der Phase des "Verliebtseins" ist es schnuppe! Sollte ich jetzt sagen: leider? Ich weiss nicht!


Dann lasst es mich mal so ausdrücken:

ich hatte Beziehungen mit Frauen, die sich auf gegenseitige Liebe gründeten - und das Letzte, was dabei eine Rolle gespielt hat, war die Frage, ob sie allen meinen sexuellen Neigungen und Praktiken entsprechen. So manches, was mir nicht fremd und auch durchaus teuer an sexuellen Praktiken war und ist, kam in diesen Beziehungen nicht vor - und der Verzicht darauf, hat mich nicht eine Sekunde beschäftigt, solange die Liebe bestand. Fad wurde der Sex nicht durch das Fehlen entsprechender Praktiken sondern durch das Vergehen der Liebe - und fad war da nicht nur der Sex, sondern so manches andere auch.

Und umgekehrt hat mir die Bereitschaft einer Frau, meinen sexuellen Wünschen zu entsprechen und sie mit mir zu teilen noch nie ausgereicht, um darauf eine Beziehung zu gründen.

Um Liebe empfinden und leben zu können, brauche ich tatsächlich keine bestimmte Stellung!

Aber mal anders formuliert: wenn jemand behauptet, es würde auf allen Ebenen stimmen, nur beim Sex nicht, dann macht sich die entsprechende Person in meinen Augen etwas vor: eine völlig verklemmte Einstellung gegenüber Sex verträgt sich nicht mit einer ansonsten toleranten Lebenseinstellung - die Haken sind da ganz woanders zu finden. Und bei einer grundsätzlich ähnlichen Einstellung und wirklicher gegenseitiger Offenheit wird sich auch ein Weg zu erfüllter gemeinsamer Sexualität finden. (Sonderfalle, wie Traumatisierung, schwere Krankheit, Behinderung einmal ausgeklammert)

meint der Bär


wenn jemand behauptet, es würde auf allen Ebenen stimmen, nur beim Sex nicht, dann macht sich die entsprechende Person in meinen Augen etwas vor: eine völlig verklemmte Einstellung gegenüber Sex verträgt sich nicht mit einer ansonsten toleranten Lebenseinstellung



Vollkommen richtig!

Genau das ist doch das Problem, es geht eben nicht nur um Sex, sondern dahinter stecken Lebenseinstellungen, die jedem Menschen eigen sind, persönlich sind!

Nur diese Einstellungen lernt man erst im Laufe der Zeit kennen...zu spät, um dem Sog der Beziehung zu entgehen. Ich weiss genau, dass, ich zumindest, so gestrickt bin, ich öffne mich, lasse den Anderen in mein Herz, da ist es nicht so einfach umzukehren!

Und ja...eine Beziehung scheitert nicht nur am Sex, sondern an anderen Dingen, ich habe da eine leidvolle Erfahrung!


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