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Erleben von Sexualität über die Jahre


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

vor 3 Minuten, schrieb GreyC:

@Chingachgook
Du trainierst echt nur 70 Minuten pro Woche?
Dann mache ich anscheinend etwas grundlegend falsch. Ich trainiere ca. 4 h pro Woche und baue kaum Muskeln auf. (2x Kraft, 1x Boxsack. + täglich 10 km per Rad auf den Berg zur Arbeit als Cardio-Basiseinheit.)
Bin zwar fit wie ein Turnschuh. Aber baue bei Pausen um so schneller Muskeln wieder ab... 🤔

Ja......Habe früher auch viel mehr trainiert und dann festgestellt, dass das Training auch zu viel sein kann, insbesondere, wenn man alles unter einen Hut bringen muss, Arbeit, Familie; Training usw.. Stress führt zur Bildung von Cortisol, was ja erst mal gut ist und intensives Training und den Muskelaufbau unterstützt...aber dann ins Negative umschlägt, wenn man zu viel Stress hat und sich zu viel Cortisol bildet.... Das führt dann zu Stagnation oder sogar zum Muskelabbau... deshalb trainiere viel kürzer und viel weniger, als vor Jahren.... für meinen Muskelwachstum war das genau richtig...und ich fühle mich nie gestresst, was ja auch nicht von Nachteil ist... Prüf einfach mal, ob Du zu viel Stress hast und etwas in Deinem Leben oder Training verändern solltest.....Wenn "Nein"....sind es die Gene...lach

vor 3 Minuten, schrieb Chingachgook:

Ja......Habe früher auch viel mehr trainiert und dann festgestellt, dass das Training auch zu viel sein kann, insbesondere, wenn man alles unter einen Hut bringen muss, Arbeit, Familie; Training usw.. Stress führt zur Bildung von Cortisol, was ja erst mal gut ist und intensives Training und den Muskelaufbau unterstützt...aber dann ins Negative umschlägt, wenn man zu viel Stress hat und sich zu viel Cortisol bildet.... Das führt dann zu Stagnation oder sogar zum Muskelabbau... deshalb trainiere viel kürzer und viel weniger, als vor Jahren.... für meinen Muskelwachstum war das genau richtig...und ich fühle mich nie gestresst, was ja auch nicht von Nachteil ist... Prüf einfach mal, ob Du zu viel Stress hast und etwas in Deinem Leben oder Training verändern solltest.....Wenn "Nein"....sind es die Gene...lach

... Ich schaffe einfach nicht die 80 kg.😅

Vielleicht gehe ich mal zum Gentest 🥱. 😁

vor 7 Minuten, schrieb GreyC:

... Ich schaffe einfach nicht die 80 kg.😅

Vielleicht gehe ich mal zum Gentest 🥱. 😁

Hab grad mal nachgeschaut.....zu 80 Kg....Fehlt Dir ja nur noch 1 Kilo Muskelmasse..... das schaffst Du schon.....ansonsten viel Trinken, dann wiegst du auch mehr...auch wenn es nur Wasser ist.....aber was soll? auch die Muskeln sind ja Hauptsächlich aus Wasser....Wie sagte Bruce Lee einst.... Werde zu Wasser....:smiley:

.

Ja nun, wir alle werden nicht jünger.

Jede Frau aus dem Stehgreif anzuspringen, nur weil ich einige Sekunden zu lange auf ihre Möppse gestarrt hatte, das überlass' ich gerne den heute 20-jährigen ÖPNV-Nutzern. Für mich darf's heute gerne "die Richtige" und vor Allem Qualität statt "anhau'n, umhau'n, reinhau'n, abhau'n" sein.

Der Sex ändert sich halt; dies sowohl von den Ansprüchen, als auch vom "Oh Goooooott"-Effekt. Und (zumindest) für mich wird er eher schöner, als daß ich mir über irgendetwas Gedanken mache, was evtl. im Laufe der Zeit anders geworden ist.

 

Und nur mal so am Rande:

Laut so einiger (der ach so vielen) Umfragen im Entennetz (Gockel hilft IMMER!) haben die Ü50er öfter Sex als die 20er. Dazu, daß dieser zwangsläufig besser ist, als der Sex der 20er bedarf es ja wohl kaum einer Untersuchung.

 

Bleibt also alle schoön scharf . . . ;) 

 

vor 13 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ändert sich im Laufe der Jahre die Sexualität? 

Also ich fänd's schon schwer verwunderlich, wenn dem nicht so wäre. 

Schließlich bringt der Lauf der Zeit auch die Erfahrung, was gut tut oder auch worauf man dann doch besser verzichten kann. 

 

vor 13 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Jetzt, da ich seit einiger Zeit die Mitte 50 überschritten habe, brauche ich eine engere emotionale Bindung, sonst regt sich bei mir gar nichts.

Eine engere emotionale Bindung braucht ja für mein Verständnis schon mal eine ganze Weile. 

Von daher kann ich das für mich nicht so bestätigen. Sympathie und der berühmte Funke können schon als "Starter" ausreichen.

Als intensiver würde ich Sex mit emotionaler Bindung allerdings schon bezeichnen. Der Weg dorthin kann aber durchaus auch spannend sein. 

Vor 2 Stunden, schrieb Südfriese:

.

Ja nun, wir alle werden nicht jünger.

Jede Frau aus dem Stehgreif anzuspringen, nur weil ich einige Sekunden zu lange auf ihre Möppse gestarrt hatte, das überlass' ich gerne den heute 20-jährigen ÖPNV-Nutzern. Für mich darf's heute gerne "die Richtige" und vor Allem Qualität statt "anhau'n, umhau'n, reinhau'n, abhau'n" sein.

Der Sex ändert sich halt; dies sowohl von den Ansprüchen, als auch vom "Oh Goooooott"-Effekt. Und (zumindest) für mich wird er eher schöner, als daß ich mir über irgendetwas Gedanken mache, was evtl. im Laufe der Zeit anders geworden ist.

 

Und nur mal so am Rande:

Laut so einiger (der ach so vielen) Umfragen im Entennetz (Gockel hilft IMMER!) haben die Ü50er öfter Sex als die 20er. Dazu, daß dieser zwangsläufig besser ist, als der Sex der 20er bedarf es ja wohl kaum einer Untersuchung.

 

Bleibt also alle schoön scharf . . .  

 

Unsere Erfahrungen prägen das Leben. 🤓

Bei mit ist es tatsächlich irgendwie andersrum.

Brauchte ich früher ein hohes Maß an Bindung und Wärme, sehe ich das heute deutlich entspannter.

Und… und das ist wirklich verrückt:
Ich bin deutlich potenter als in meinen zwanzigern.
Ich führe das auf die gesündere Lebensführung und höhere Gelassenheit zurück…

Das einzige was gleich geblieben ist, ist das Beuteschema.

Danke für das Thema. Find ich cool.

Ich kann in keiner Weise nachvollziehen das Menschen im Alter weniger Sex haben

Zu Annfang einer Beziehung kam man kaum aus dem Bett und der ein oder andere hatte oft mehrfach am Tag Sex

Warum ändert sich das im Alter wenn es doch gefallen hat?

Mit zunehmender Vertrautheit wird Sex doch immer besser und geiler

Ja, denn Erfahrungen prägen das, was man möchte, oder nicht, das Alter und seine Einschränkungen, was man noch kann, und was nicht.

(bearbeitet)
vor 17 Minuten, schrieb Wifesharing-Forever:

Mit zunehmender Vertrautheit wird Sex doch immer besser und geiler

 

Sehe ich ganz genauso. 

Deswegen bin ich auch kein Mann für nur eine Nacht. 😊 

 

vor 7 Minuten, schrieb Craysie:

Ja, denn Erfahrungen prägen das, was man möchte, oder nicht, das Alter und seine Einschränkungen, was man noch kann, und was nicht.

 

Oh Gott. 😱 - Respekt. 

Was musst du für tolle Sachen gemacht haben, die du im Alter nicht mehr hinbekommst. 👍 

 

bearbeitet von GreyC
vor 4 Minuten, schrieb Craysie:

Ja, denn Erfahrungen prägen das, was man möchte, oder nicht, das Alter und seine Einschränkungen, was man noch kann, und was nicht.

Wenn man Spaß am Sex hat ist es daher sehr wichtig gesund und fit zu bleiben, darüber sollte man sich nicht erst mit 50 Gedanken machen 

Und beweglich zu bleiben hat beim Sex auch noch nie geschadet

Mir sind Vertrautheit und Beständigkeit für eine erfüllende Sexualität wichtig. Dieses Empfinden verstärkt sich sogar noch, je älter ich werde. 

Deswegen konnte ich den (An)Trieb von promiskuitiven Menschen nie so recht verstehen. 

vor 4 Minuten, schrieb Wifesharing-Forever:

Wenn man Spaß am Sex hat ist es daher sehr wichtig gesund und fit zu bleiben, darüber sollte man sich nicht erst mit 50 Gedanken machen 

Und beweglich zu bleiben hat beim Sex auch noch nie geschadet

Sportlich bin ich nun nicht.

Fit? Naja ich kann einen kompletten Tag wandern gehen. Werde dann aber vermutlich nicht am gleichen Abend noch Sex haben. 😁 

Beweglichkeit ist von vielen Faktoren abhängig. Auch dazu muss man nicht unbedingt körperlich fit sein. 

Menschen können sich nicht immer aussuchen, ob sie gesund bleiben. Und nicht immer hat das mit dem Sportlevel zu tun. 

 

vor 6 Minuten, schrieb Wifesharing-Forever:

Wenn man Spaß am Sex hat ist es daher sehr wichtig gesund und fit zu bleiben, darüber sollte man sich nicht erst mit 50 Gedanken machen 

Und beweglich zu bleiben hat beim Sex auch noch nie geschadet

Ich hatte viel Spaß und Gesundheit wird dir nicht geschenkt, als Physio kann ich das sicher bestätigen. Aber Danke, dass du mich an Fitness erinnerst, klar, als Krebspatientin (über 50) kann man schon mal an seine Grenzen kommen, aber ich schaue gern auf meine experimentellen Freuden zurück.

Wenn du keine geplagte Frau bist, die mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen hat, dann wird es vermutlich jede Frau freuen, dass du ohne Einschränkung deine sexuellen Vorlieben genießen kannst, aber die Evolution hat nunmehr auch körperliche Krankheiten und Gebrechen geschaffen, ja sogar Behinderungen, und ich glaube, manchmal sollte sich so manch Florist/in überlegen, wie sehr er sich mit mancher Äußerung aus den Fenstern lehnt. 

vor 2 Minuten, schrieb Frau_Schlaflos:

Mir sind Vertrautheit und Beständigkeit für eine erfüllende Sexualität wichtig. Dieses Empfinden verstärkt sich sogar noch, je älter ich werde.  Deswegen konnte ich den (An)Trieb von promiskuitiven Menschen nie so recht verstehen. 


Dieses Fingerschippen, von dem der TE schreibt, ist noch da, wenn ich liebe und begehre, aber Deine Beschreibung von Vertrautheit erinnert mich an meine erste große Liebe.
Wir waren beide Jungfrauen, also beide unerfahren, scheu und schüchtern. Das erste Mal nackig,  schnell unter der Decke versteckt, und bis zum ersten Mal GV stand ein wunderschöner langsamer Weg, uns gemeinsam zu entdecken. 
Dass diese Langsamkeit bis zur ersten Verschmelzung abhanden gekommen ist, habe ich oft bedauert in den letzten 2 Jahrzehnten. 
Dass auch, um die Frage des TEs zu beantworten.
Aktuell sehe ich es wie Du.

vor 18 Minuten, schrieb GreyC:

 

Sehe ich ganz genauso. 

Deswegen bin ich auch kein Mann für nur eine Nacht. 😊

 

 

Oh Gott. 😱 - Respekt. 

Was musst du für tolle Sachen gemacht haben, die du im Alter nicht mehr hinbekommst. 👍 

 

Siehe meine obige Antwort an wifesharing.

 

vor 6 Minuten, schrieb Frau_Schlaflos:

Menschen können sich nicht immer aussuchen, ob sie gesund bleiben. Und nicht immer hat das mit dem Sportlevel zu tun. 

Da stimme ich dir zu, allerdings werden die Weichen dazu oft schon früh im Leben gestellt

Wenn man sich gesund ernährt, auf Nikotin und Alkohol verzichtet und sich ausreichend sportlich betätigt stehen die Chancen ganz gut zumindest 

nicht an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Adipositas, Rückenschmerzen usw. zu erkranken

Alles anndere ist oft Schiksal, da steckt ma halt icht drin

vor 4 Minuten, schrieb Craysie:

Ich hatte viel Spaß und Gesundheit wird dir nicht geschenkt, als Physio kann ich das sicher bestätigen. Aber Danke, dass du mich an Fitness erinnerst, klar, als Krebspatientin (über 50) kann man schon mal an seine Grenzen kommen, aber ich schaue gern auf meine experimentellen Freuden zurück.

Ich wüsche dir gute Besserung

Ja, so etwas ist schlimm und bedauerlich, aber sehr oft hat ma es eben selber in der Hand wie fit ma im Alter noch ist

vor 9 Minuten, schrieb Wifesharing-Forever:

Da stimme ich dir zu, allerdings werden die Weichen dazu oft schon früh im Leben gestellt

Wenn man sich gesund ernährt, auf Nikotin und Alkohol verzichtet und sich ausreichend sportlich betätigt stehen die Chancen ganz gut zumindest 

nicht an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Adipositas, Rückenschmerzen usw. zu erkranken

Alles anndere ist oft Schiksal, da steckt ma halt icht drin

Ich wüsche dir gute Besserung

Ja, so etwas ist schlimm und bedauerlich, aber sehr oft hat ma es eben selber in der Hand wie fit ma im Alter noch ist

Danke dir. Mein Motto bei den Pattis war immer: Bewegung, Bewegung, Bewegung 😅

vor 24 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:


Dieses Fingerschippen, von dem der TE schreibt, ist noch da, wenn ich liebe und begehre, aber Deine Beschreibung von Vertrautheit erinnert mich an meine erste große Liebe.
Wir waren beide Jungfrauen, also beide unerfahren, scheu und schüchtern. Das erste Mal nackig,  schnell unter der Decke versteckt, und bis zum ersten Mal GV stand ein wunderschöner langsamer Weg, uns gemeinsam zu entdecken. 
Dass diese Langsamkeit bis zur ersten Verschmelzung abhanden gekommen ist, habe ich oft bedauert in den letzten 2 Jahrzehnten. 
Dass auch, um die Frage des TEs zu beantworten.
Aktuell sehe ich es wie Du.

Was ist der Grund dafür, dass dir diese Langsamkeit abhanden gekommen ist? 

 

vor 13 Minuten, schrieb Frau_Schlaflos:

Was ist der Grund dafür, dass dir diese Langsamkeit abhanden gekommen ist? 


Guten Morgen, Frau_Schlaflos.

Ich freue mich über Deine Frage.
Die 2. Beziehung brauchte nur noch 3 Treffen und Spielereien bis zum GV. Und bei der dritten Beziehung passierte es direkt beim ersten Date.
Ich sehe einen Zusammenhang mit der jugendlichen Scheu, die vor dem ersten Mal bestand. Sex war gewissermaßen entmystifiziert und Naivität/Unschuld verloren gegangen.
Danach gaben wir einfach unserem Begehren sehr schnell nach, weil die Scheu weg war und durch Erfahrung ausgetauscht wurde, was ja auch meisten sehr schön war.
Nochmal Langsamkeit erleben muss ich wohl bewusst entscheiden, kann aber sicher toll sein, wenn man geduldig ist und sich zusammen darauf einlässt.
Möglicherweise erfordert es Mut, das zu probieren. Man muss Stille und Ungewissheit aushalten.

Was sind Deine Erfahrungen und hast Du eine andere Perspektive?

vor 2 Stunden, schrieb Wifesharing-Forever:

Wenn man Spaß am Sex hat ist es daher sehr wichtig gesund und fit zu bleiben, darüber sollte man sich nicht erst mit 50 Gedanken machen 

Und beweglich zu bleiben hat beim Sex auch noch nie geschadet

Vielleicht hast du das Glück der Tüchtigen. 

Ich hatte auch die Einstellung, dass ich ewig fit bleibe, wenn ich mich aktiv um meinen Körper kümmere. Leider musste ich lernen, dass diese optimistische Erwartungshaltung nicht zu 100% in Erfüllung geht. Meine körperliche Komfortzone ist zwar noch immer relativ groß. Ich kann also nicht sagen, dass sich die Mühe, die durchaus auch mit Spaß daran verbunden war, nicht gelohnt hätte. Aber die Wehwehchen stellen sich doch ein und ich spüre deutlich in welche Richtung die Leistungskurve nun tendiert. 

Wahrscheinlich jammere ich auf hohem Niveau. Aber mit dieser, in letzter Zeit gewachsenen Erkenntnis, versuche ich mich momentan anzufreunden. 

vor 1 Stunde, schrieb Leise_statt_Laut:


Guten Morgen, Frau_Schlaflos.

Ich freue mich über Deine Frage.
Die 2. Beziehung brauchte nur noch 3 Treffen und Spielereien bis zum GV. Und bei der dritten Beziehung passierte es direkt beim ersten Date.
Ich sehe einen Zusammenhang mit der jugendlichen Scheu, die vor dem ersten Mal bestand. Sex war gewissermaßen entmystifiziert und Naivität/Unschuld verloren gegangen.
Danach gaben wir einfach unserem Begehren sehr schnell nach, weil die Scheu weg war und durch Erfahrung ausgetauscht wurde, was ja auch meisten sehr schön war.
Nochmal Langsamkeit erleben muss ich wohl bewusst entscheiden, kann aber sicher toll sein, wenn man geduldig ist und sich zusammen darauf einlässt.
Möglicherweise erfordert es Mut, das zu probieren. Man muss Stille und Ungewissheit aushalten.

Was sind Deine Erfahrungen und hast Du eine andere Perspektive?

Guten Morgen auch, danke für deine Gedanken dazu. 

Für mich ist das bewusste, körperliche Einlassen aufeinander immer ein Akt des Mutes. Wann sonst zeigt man sich dem Partnermenschen so verletztlich, so angreifbar? Und gleichzeitig so vertrauend und hingebungsvoll. 

Der Akt der körperlichen Liebe hat auch immer etwas mit der Seele der Menschen zu tun. Ich kann das nicht trennen, wenngleich es vorkam, dass ich es versuchte. Es war nicht das Gleiche. Es war weder erfüllend, noch befriedigend. Allein der Trieb war für eine kurze Zeit ruhig. 

In den Zeiten der Abstinenz wurde mir noch klarer, dass es für mich keine Körperlichkeiten ohne Liebe mehr geben kann. Die Prägung, die ich in meiner Jugend erfuhr, war wohl bindend für meine Seele. Die Erkenntnisse der nachfolgenden Jahre bezeichnend für die Klarheit, was ich definitiv niemals wieder erleben möchte. 

Also ja, diese Langsamkeit, ich kann mir vorstellen, dies mit dem Partner zu erleben, wenn man sich nicht von Trieb und resultierender Gier steuern lässt. Beides darf natürlich folgen. Jedoch erst nach dem gemeinsamen Einlassen. 

Vermutlich sind viele Menschen mittlerweile zu sehr von Schnelligkeit geprägt. Schnell mal treffen, schnell mal Sex haben, schnell mal Druck abbauen. 

Nein. Nicht in meiner Welt. 

vor 2 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:


Dieses Fingerschippen, von dem der TE schreibt, ist noch da, wenn ich liebe und begehre, aber Deine Beschreibung von Vertrautheit erinnert mich an meine erste große Liebe.
Wir waren beide Jungfrauen, also beide unerfahren, scheu und schüchtern. Das erste Mal nackig,  schnell unter der Decke versteckt, und bis zum ersten Mal GV stand ein wunderschöner langsamer Weg, uns gemeinsam zu entdecken. 
Dass diese Langsamkeit bis zur ersten Verschmelzung abhanden gekommen ist, habe ich oft bedauert in den letzten 2 Jahrzehnten. 
Dass auch, um die Frage des TEs zu beantworten.
Aktuell sehe ich es wie Du.

 

Sex mit Liebe ist einfach das schönste, was es gibt. 

Sex mit Liebe, d.h., mit starken Emotionen, "funktioniert" bei mir auch problemlos und ist erfüllend. 

In jüngeren Jahren konnte ich einfach Sex haben, wenn ich eine Frau "rumgekriegt" hatte. Das geht jetzt nicht mehr. Es erfüllt mich einfach nicht und davon geht überhaupt kein Reiz mehr aus. So gesehen, ist es eigentlich kein Verlust. Eher eine bereichernde Erkenntnis. Aber eben auch eine deutliche Veränderung, die mir in letzter Zeit eigentlich erst bewusst wurde. 

(bearbeitet)
vor 33 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Sex mit Liebe ist einfach das schönste, was es gibt. 
Sex mit Liebe, d.h., mit starken Emotionen, "funktioniert" bei mir auch problemlos und ist erfüllend. 
In jüngeren Jahren konnte ich einfach Sex haben, wenn ich eine Frau "rumgekriegt" hatte. Das geht jetzt nicht mehr. Es erfüllt mich einfach nicht und davon geht überhaupt kein Reiz mehr aus. So gesehen, ist es eigentlich kein Verlust. Eher eine bereichernde Erkenntnis. Aber eben auch eine deutliche Veränderung, die mir in letzter Zeit eigentlich erst bewusst wurde. 


 

Absolut, da bin ich voll bei Dir.

Vielleicht ist Jungsein oft zu biologisch gestrickt, was Sexualität angeht. Ich hatte 2-3x Sex, obwohl sie mich überhaupt nicht angesprochen haben. Ich war einfach nur dumm und geil in diesen Momenten, und, obwohl ich es eigentlich besser wusste im jeweiligen Moment, habe ich das trotzdem gemacht.

Ich fühle diese Reize jetzt überhaupt nicht mehr und suche danach, was mein Gegenüber ausmacht. Ohne das kann Frau sexy sein ohne Ende, es passiert nichts.
Ich schrieb woanders schonmal, dass meine erste große Liebe erst in einem ersten gemeinsamen Gespräch die wunderschönste Frau der Welt für mich wurde.

 

vor 38 Minuten, schrieb Frau_Schlaflos:

Guten Morgen auch, danke für deine Gedanken dazu. 

Für mich ist das bewusste, körperliche Einlassen aufeinander immer ein Akt des Mutes. Wann sonst zeigt man sich dem Partnermenschen so verletztlich, so angreifbar? Und gleichzeitig so vertrauend und hingebungsvoll. 

Der Akt der körperlichen Liebe hat auch immer etwas mit der Seele der Menschen zu tun. Ich kann das nicht trennen, wenngleich es vorkam, dass ich es versuchte. Es war nicht das Gleiche. Es war weder erfüllend, noch befriedigend. Allein der Trieb war für eine kurze Zeit ruhig. 

In den Zeiten der Abstinenz wurde mir noch klarer, dass es für mich keine Körperlichkeiten ohne Liebe mehr geben kann. Die Prägung, die ich in meiner Jugend erfuhr, war wohl bindend für meine Seele. Die Erkenntnisse der nachfolgenden Jahre bezeichnend für die Klarheit, was ich definitiv niemals wieder erleben möchte. 

Also ja, diese Langsamkeit, ich kann mir vorstellen, dies mit dem Partner zu erleben, wenn man sich nicht von Trieb und resultierender Gier steuern lässt. Beides darf natürlich folgen. Jedoch erst nach dem gemeinsamen Einlassen. 

Vermutlich sind viele Menschen mittlerweile zu sehr von Schnelligkeit geprägt. Schnell mal treffen, schnell mal Sex haben, schnell mal Druck abbauen. 

Nein. Nicht in meiner Welt. 


Das hast Du schön beschrieben und Deine Worte berühren mich.
Wir haben beide eine frühe Prägung erfahren, die aktuell unser Denken und Fühlen führen/leiten.

Nähe kann sehr schnell sein, aber wirklich aufeinander (romantisch und sexuell) eingehen, sich offen und verletzlich zeigen, ist wirklich mutig. Viele Menschen sind dabei aus guten Gründen von Mauern umgeben.

Dein Stichwort "Schnelllebigkeit" geisterte mir auch durch den Kopf.
Daran hängt sicher auch sehr viel Einsamkeit. So viele Menschen sind trotz so vieler "Freunde" in den Social Networks und so vieler Kommunikation einfach nur einsam.
Vielleicht sind schneller Sex und viel Kennenlernen/Dates Zeichen von Sehnsucht?
Triebe und Bedürfnisse sind kurz gestillt, aber dann... oft Ernüchterung.

Mir ging es jedenfalls in einer Lebensphase so und ich habe erst vor wenigen Jahren angefangen, mich richtig mit mir auseinander zu setzen und mache dies bis heute.

 

bearbeitet von Leise_statt_Laut
vor 2 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:

Vielleicht sind schneller Sex und viel Kennenlernen/Dates Zeichen von Sehnsucht?

Vielleicht ist das so. 

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass schnelle Dates, schnelles Kennenlernen, schneller Sex und das alles mit vielen verschiedenen Menschen, die Erfüllung sein kann und satt macht. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass Menschen die so agieren, auch eine Art der inneren Leere füllen wollen. Vielleicht weil sie sich anders nicht mehr spüren können? Vielleicht weil sie den Zuspruch, die Bestätigung von Außen brauchen? 

Das möchte ich nicht abschließend beurteilen. Verurteilen schon gar nicht. Eine gesunde, aufgeschlossene, sexpositive Einstellung kann genauso der Antrieb sein. Wobei ich mir diese auch zuspreche. Nur eben nicht promiskuitiv oder zu schnell. 

Es muss ja nicht um die schnelle Nummer gehen. Sondern auch darum, ob man Sex mit jemandem haben kann, zu dem man keine tieferen Gefühle aufbauen kann oder will.
Also, einfach nur, weil sich die Gelegenheit ergibt. Ich kann und will es inzwischen nicht mehr, weil es mich nicht erfüllt. Früher konnte ich es, jetzt nicht mehr. Ob sich mein Kopf oder meine Hormone dabei quer stellen - keine Ahnung. 🤷‍♂️

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