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Menschen mit HIV daten?


Ki****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

Interessant, wie hier teils mit Wissen mit HIV "umgegangen" wird. Mein Sohn hat sich nicht per Sex damit angesteckt, sondern über einen anderen Weg. Er bekam Behandlung, hat eine feste Partnerin. Warum sollen HIV Patienten nie wieder Sex erleben dürfen? Es ist selbstverständlich, dass er sein Mädel über den Krankenstand informiert hat, es gibt viele Möglichkeiten und warum soll und darf er keine Kinder zeugen? Die Aidshilfe gibt Handwerkszeug an Mann oder die Frau, also warum erfolgt immer noch eine generelle Verurteilung. Was will derjenige machen, wenn sie sich in einem HIV "Menschen" verliebt? Schild hoch und neeeee, komm lass mal, du hast HIV...
Angst kann man immer haben, habe ich auch, als Krebspatientin ist ein Rezidiv immer möglich, aber man kann sich umfassend informieren, für den Menschen, mit dem man eine Partnerschaft eingehen möchte.
Mein Sohn hatte immer langjährige Beziehungen, und hat jede vor Sex informiert, und so sollte es generell sein. Wer keinen Sex mit HIV "Menschen" haben möchte, ist natürlich nachvollziehbar, aber Offenheit und Ehrlichkeit sollten immer eine Rolle beim Sex spielen. Vll sollten sich einige mal die Frage stellen, wenn sie selbst betroffen sind, ob sie dann dem Sex als Eremit entgegenhalten, oder auch offen und ehrlich damit umgehen.
Angst kann auch Unwissenheit bedeuten, aber ab und zu lese ich hier in den Argumenten heraus, "ich verurteile Menschen mit HIV", da liegt eine Meinung dahinter, ein mal echt gutes Thema!

bearbeitet von Craysie
Schreibfehler
Vor 42 Minuten , schrieb Johnny658:

Ich finde sowas sollte Mann oder Frau schon sagen bevor man irgendwelchen Kontakt hat, ist ja auch Körperverletzung wenn man kontaktiert und den Partner unwissend lässt

Die absichtliche oder fahrlässige Weitergabe von HIV kann bei uns im strafrechtlichen Sinne Körperverletzung sein ☝️
Es wird jedoch niemand dazu verpflichtet, es jedermann auf die Nase zu binden.

Unter Kontaktieren verstehe ich schon, jemanden hier anzuschreiben.

vor 15 Minuten, schrieb Craysie:

Interessant, wie hier teils mit Wissen mit HIV "umgegangen" wird. Mein Sohn hat sich nicht per Sex damit angesteckt, sondern über einen anderen Weg. Er bekam Behandlung, hat eine feste Partnerin. Warum sollen HIV Patienten nie wieder Sex erleben dürfen? Es ist selbstverständlich, dass er sein Mädel über den Krankenstand informiert hat, es gibt viele Möglichkeiten und warum soll und darf er keine Kinder zeugen? Die Aidshilfe gibt Handwerkszeug an Mann oder die Frau, also warum erfolgt immer noch eine generelle Verurteilung. Was will derjenige machen, wenn sie sich in einem HIV "Menschen" verliebt? Schild hoch und neeeee, komm lass mal, du hast HIV...
Angst kann man immer haben, habe ich auch, als Krebspatientin ist ein Rezidiv immer möglich, aber man kann sich umfassend informieren, für den Menschen, mit dem man eine Partnerschaft eingehen möchte.
Mein Sohn hatte immer langjährige Beziehungen, und hat jede vor Sex informiert, und so sollte es generell sein. Wer keinen Sex mit HIV "Menschen" haben möchte, ist natürlich nachvollziehbar, aber Offenheit und Ehrlichkeit sollten immer eine Rolle beim Sex spielen. Vll sollten sich einige mal die Frage stellen, wenn sie selbst betroffen sind, ob sie dann dem Sex als Eremit entgegenhalten, oder auch offen und ehrlich damit umgehen.
Angst kann auch Unwissenheit bedeuten, aber ab und zu lese ich hier in den Argumenten heraus, "ich verurteile Menschen mit HIV", da liegt eine Meinung dahinter, ein mal echt gutes Thema!

Sorry, aber das ist einfach nur Quatsch! Niemand verbietet Menschen mit HIV den Sex, dass stimmt einfach nicht und ist schlicht gelogen!

Aber jeder Mensch darf selber entscheiden, mit wem er sich trifft und mit wem er Sex hat. Das ist eine freie Entscheidung jedes Einzelnen. 

Ich habe nicht herausgelesen, dass Menschen mit HIV verurteilt werden. Als Betroffene siehst Du das vermutlich anders, dass erklärt auch die Überreaktion. Und nur weil man keinen Sex hat, ist man noch lange kein Eremit und lebt komplett zurückgezogen von der Gesellschaft. Es gibt noch andere Menschen, die aus diversen Gründen keinen Sex haben können. 

vor 16 Stunden, schrieb Kielq5:

Menschen mit HIV daten?

 

Wie steht Ihr zu diesem Thema, einige sind unsicher, ihr Wissen auch etwas veraltet ist und HIV noch immer mit sehr viel Angst und Stigma verbunden ist.

Zu diesen Thema habe ich einige gehört

• Wie würde es euch gehen, wenn euer Date euch sagt, sie/er ist HIV-positiv?
• Wann würdet ihr das wissen wollen? Gibt es einen perfekten Zeitpunkt für euch?
• Was sind eure Ängste / Unsicherheiten?
• Habt ihr das Gefühl, euer Wissen ist aktuell? Was fehlt euch an Wissen?
• Denkt ihr, ihr könnt gut und realistisch einschätzen, wie hoch euer Risiko ist, euch im Alltag, beim Daten oder bei intimen Kontakten zu infizieren?

Ich bitte Euch wertschätzend über Unsicherheiten und Ängste zu schreiben

Kann ich dir ehrlich gesagt alles nicht beantworten. Die Situation hatte ich schlichtweg noch nie und halte sie auch für dermaßen unwahrscheinlich, dass ich mir darüber noch nie tiefere Gedanken gemacht habe. Natürlich weiß ich grob, was HIV ist. Aber was das heutzutage für einen Erkrankten bedeutet, wie hoch die Gefahr einer Ansteckung ist usw. kann ich nicht beurteilen und müsste mich erst mal schlau machen. 
Ich glaube auch nicht, dass sowas mit den ersten drei Zeilen präsentiert wird. Während Luisa, vegan, einem ja sofort bei der ersten Kontaktaufnahme mitteilt, dass sie Luisa ist und vegan lebt, macht das mit HIV so wohl keiner. Wahrscheinlich kenne ich die Person also schon etwas näher, wenn ich etwas über ihre Erkrankung erfahre. Vllt. habe ich mich zu diesem Zeitpunkt auch schon in sie verguckt. Und bin somit emotional involviert. Dann wäre das für mich wahrscheinlich auch gar nicht so einfach, aufgrund der Krankheit nein zu sagen. Überhaupt wehrt sich in mir etwas dagegen, einen Menschen, aufgrund einer Krankheit abzulehnen. Natürlich gibt es viele nachvollziehbare, logische Gründe, dies zu tun. Es ist sogar recht natürlich, denn in der Natur sieht man auch, dass kranke Mitglieder eines Rudels, einer Herde oder welcher Gruppe auch immer aussortiert werden. Nur bin ich ein Mensch. Ich kenne Ethik. Ich besitze Empathie. Ich habe viel mehr Informationen zur Verfügung, als ein Wolf und sein Rudel. Und solche Dinge brächten mich wohl in einen ethisch-moralischen Konflikt. Und in welche Richtung der sich am Schluss auflöst, kann ich kaum sagen, ohne in der Situation zu sein und mir zigmal all die Gedanken gemacht zu haben, die mich dann beschäftigen würden.

Insofern bin ich eigentlich nur froh, dass der Kelch bisher an mir vorüber gegangen ist. Denn für mich wäre das eben gar nicht so einfach. Was ich etwas krass finde, sind manch Antworten hier. Ich kann ja verstehen, wenn man nein sagt. Aber man kann das ja etwas wertschätzender formulieren. Bei mancher Antwort habe ich das Gefühl, man stellt sich einen hochansteckenden Pestpatienten vor. Es gibt hier vllt. Erkrankte, die mitlesen. Und manch Antwort drückt mehr Ekel als begründete Ablehnung aus. Das muss ja nun nicht unbedingt sein. 

Schön zu sehen finde ich, dass der Mensch dieses Virus recht schnell unter Kontrolle bekommen hat. Vom Todesurteil zu einem anscheinend ( wie gesagt, ich bin recht uninformiert ) lebenswerten Leben ohne schlimmste Einschränkungen oder drastisch verkürzter Lebenszeit ist nicht sonderlich viel Zeit vergangen. Da stellt sich sowas wie Krebs als viel hartnäckiger da. 

Vor 2 Stunden, schrieb Anne-Ampel:

Wenn das Wissen zu Corona bei den Ärzten schon unterirdisch war und ist, wie soll es dann bei HIV sein?

Ganz einfach.
Corona war binnen Wochen einfach da.
HIV ist uns seit viereinhalb Jahrzehnten bekannt.
Ich weiß, aus Deinem Blickwinkel isses echt schwer nachzuvollziehen, aber:
Andere Menschen akkumulieren Wissen 😬🤦‍♂️

vor 15 Minuten, schrieb MeerVerrueckt:

Sorry, aber das ist einfach nur Quatsch! Niemand verbietet Menschen mit HIV den Sex, dass stimmt einfach nicht und ist schlicht gelogen!

Aber jeder Mensch darf selber entscheiden, mit wem er sich trifft und mit wem er Sex hat. Das ist eine freie Entscheidung jedes Einzelnen. 

Ich habe nicht herausgelesen, dass Menschen mit HIV verurteilt werden. Als Betroffene siehst Du das vermutlich anders, dass erklärt auch die Überreaktion. Und nur weil man keinen Sex hat, ist man noch lange kein Eremit und lebt komplett zurückgezogen von der Gesellschaft. Es gibt noch andere Menschen, die aus diversen Gründen keinen Sex haben können. 

Es ist meine Meinung, du musst sie nicht akzeptieren, sondern respektieren 😉

(bearbeitet)
vor 11 Minuten, schrieb Craysie:

Es ist meine Meinung, du musst sie nicht akzeptieren, sondern respektieren 😉

Kann ich, problemlos...
Aber wundern tu ich mich trotzdem:

Männern, die kranke Frauen pflegen und deshalb keinen Sex haben, wird erzählt, was für Arschlöcher sie doch sind, ihre Frauen zu hintergehen, aber Menschen die potentiell tödliche Krankheiten verbreiten KÖNNEN, isses nicht zuzumuten ohne Sex zu leben.

Finde den Fehler ..... 🤔

bearbeitet von kushimo
(bearbeitet)
Am 14.3.2026 at 19:00, schrieb kushimo:

Kann ich, problemlos...
Aber wundern tu ich mich trotzdem:

Männern, die kranke Frauen pflegen und deshalb keinen Sex haben, wird erzählt, was für Arschlöcher sie doch sind, ihre Frauen zu hintergehen, aber Menschen die potentiell tödliche Krankheiten verbreiten KÖNNEN, isses nicht zuzumuten ohne Sex zu leben.

Finde den Fehler ..... 🤔

Ich muss den Fehler nicht finden, konfrontier bitte diejenigen damit, die dies tun😉 mein Lebensmotto lautet: leben und leben lassen.

 

Wenn du noch immer denkst, HIV ist tödlich, dann bist du nur oberflächlich informiert. Mein Sohn kann Kinder zeugen, und dies ist zumutbar und kein Verbrechen. 

 

Wie dein Sexleben hier ist, bewerte ich nicht, also verbiete du nicht, dass Menschen mit HIV keinen Sex haben dürfen, oder lies mein Statement richtig, und nicht nur kursiv, und mit Verstand.

 

***

bearbeitet von Pop-MOD-Sunshine
Reaktion auf entfernten Beitrag

Aufklärung ist eine Seite - die emotionale Komponente eine andere.

Gegen einige Jahrzehnte mit entsprechender Prägung richtet eine angepasste Studienlage nicht viel aus. Das zu überwinden - vorausgesetzt, man kommt nach Würdigung aller aktuellen Informationen zum Schluss, dass das Risiko vertretbar ist und man sich ja noch mit einer Verhaltensänderung anpassen kann - bedeutet, das aktiv mit entsprechendem Aufwand anzugehen. Und das dauert.

Etwas andere Spielregeln gelten, wenn man bereits eine Beziehung aufgebaut hat und die Erkenntnis, dass der andere Virusträger ist, sich dann erst ergibt. Für BEIDE. Dann könnte ich mir vorstellen, dass ich versuchen würde, mich zu arrangieren und gemeinsame Wege zu finden.

Wenn der andere es hingegen die ganze Zeit wusste, ist es noch mal etwas anderes. Dann wird es für mindestens einen sehr unangenehm.

Und dann gibt es ggf. noch einen Hybriden, wenn sich eine Beziehung so schnell entwickelt, dass sich die Gelegenheit - faktisch - gar nicht ergibt. Auch wenn mir das gerade etwas sehr theoretisch und konstruiert erscheint.

Ich persönlich glaube, eine HIV Infektion hat nach wie vor etwas mit Ängsten zu tun, niemand möchte diese Krankheit haben und es ist auch völlig uninteressant, das diese heute gut therapierbar ist. Ich möchte es nicht bekommen und alleine aus diesen Gründen würde ich mich mit niemanden einlassen, selbst wenn es es offenbart davon betroffen zu sein. In diesem Fall hat sich das Thema kennen lernen erledigt.

vor 7 Stunden, schrieb TittoTarantula:

Zum Thema Wissen. Ja, ich bin auf dem aktuellsten Stand. In den 1990ern konnte ich sogar schon HIV von AIDS unterscheiden. Das Risiko sich anzustecken ist bei Grippe höher. An Grippe sterben heute übrigens genauso viele Menschen wie an AIDS. HIV ist behandelbar. Eine Chronische Krankheit die tägliche Medikamemtation bedarf. Grippe wird per Küssen übertragen. HIV durch ungeschützten Sex, Blutkontakt und dadurch auch eine Geburtstkrankheit. Also man hat schon HIV ohne Sex gehabt zu haben. Damals hieß es ja auch - das war die erste wichtigste Erkenntnis - "Kondome schützen". Das hat sich bis heute nicht geändert.
Ängste und Unsicherheit sind Produkte von Unwissenheit und das auch nur, weil man in dem Thema ungebildet ist. Das kann jeder aber für sich ändern.
Ich habe keine Probleme mit HIVirus Infizierte.
Also, datet einfach. Teilt euch nen Cocktail, nutzt Kondome und werdet glücklich. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Also das du auf dem aktuellsten Stand bist, ist etwas schwer nachzuvollziehen. Wissen will ich dir erst mal nicht absprechen. Und wie in meinem eigenen Kommentar geschrieben: Ich weiß, dass ich definitiv nicht auf dem neusten Stand bin. Aber deine Schlussfolgerungen, Vergleiche und logischen Ableitungen klingen jetzt in dieser kurzen Ausführung etwas abenteuerlich.

Dein Argument: "Das Risiko sich mit einer Grippe anzustecken sei höher"
--->  Ich glaube, da sind wir uns alle einig und stimmen dir mal ohne Überprüfung zu. Allerdings schreit doch da im Hintergrund bereits Cpt. Obvious. Natürlich ist es wahrscheinlicher, sich mit einem Grippevirus zu infizieren. Doch alleine schon deshalb, weil Grippeviren viel verbreiteter sind und einen anderen Infektionsweg nehmen. Es sitzt keiner Beim Arzt im Wartezimmer und "hustet" HIV Viren und steckt so jemanden im Wartezimmer an. Bei Grippeviren ist das hingegen Gang und Gäbe. Und das überträgt sich aufs Büro, auf Bus und Bahn, usw. Die Gefahr einem Grippevirus ausgesetzt zu sein, ist saisonal nun mal gegeben. Das ist bei HIV Viren komplett nicht so. Was auch erklärt, warum das menschliche Immunsystem das eine Virus sehr gut abwehren kann, das andere aber nicht. Mit Grippeviren hat es seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden zu tun. Die Anpassungen daran wurden über Generationen weitergegeben und so in der Menschheit verteilt. Evolution eben. Mit dem HIV Virus ist das nicht der Fall. Deshalb stirbt man daran ohne medizinische Intervention. Was bei einer Grippe in den überwiegenden Fällen nicht der Fall ist. Man wird krank, ja. Aber eben auch aus eigener Kraft i.d.R. wieder gesund. Ohne das eine medizinische Intervention nötig ist. 

Insgesamt blendest du da viel aus. Bzw. machst einen Vergleich auf, der nicht taugt. Das fängt schon da an, dass du anscheinend lediglich von einmaligem Sex ausgehst. Oder sowas. Was ist denn bei einer Partnersuche? Oder in einer Beziehung. Es ist doch wohl etwas völlig anderes, über Jahre hinweg ggf. mit jemandem zu schlafen, der HIV hat, als mit jemandem zusammen zu sein, der ein mal im Jahr eine Grippe mit nach Hause schleppt. Das sind doch für die Ansteckungswahrscheinlichkeit zwei nicht vergleichbare Szenarien. Ungeachtet davon, dass das Ansteckungsrisiko wohl medikamentös und durch die Benutzung von Kondomen minimiert werden kann. Es geht mir rein darum, dass das eben kein guter Vergleich ist. Um das Vergleichen zu können müsste ein Partner permanent "Grippekrank" sein. Er müsste jeden einzelnen Tag des Jahres Träger und potentieller Überträger des Virus sein. Das ist aber nicht so. Eine Grippewelle tritt eben nur saisonal auf. 
Und das Gefahrenpotential stellst du somit auch verzerrt da. Ja, es mögen tatsächlich jedes Jahr ähnlich viele Menschen an Grippe sterben wie an HIV. 10 Sekunden Google Suche bestätigen deine Aussage erst mal. Aber um einen irgendwie auch nur halbwegs aussagekräftigen Rückschluss draus zu ziehen, müssten wir doch auch die Zahl der jährlichen Infektionen mit betrachten. Kurzum: Von Millionen Grippeinfizierten jedes Jahr werden so gut wie alle ohne medizinische Intervention wieder gesund. Wie viele HIV Infizierte werden denn ohne medizinische Intervention wieder gesund? Merkste selber? Die Mortalitätsrate ist doch ausschlaggebend. Und die lässt sich nicht ohne die Zahl der Gesamtinfizierten berechnen. Und die verzerrst du, indem du die Frage ob medizinische Intervention notwendig ist oder nicht, ausblendest. 
Außerdem klammerst du die "Folgeschäden" anscheinend aus. Man küsst jemand, der eine Grippe hat: Man liegt ne Woche flach. Man schläft mit jemandem, der infektiös HIV hat: Lebenslange Folgen. 

Ich meine, ich verstehe, wo du wohl insgesamt hin wolltest. Nämlich dahin darauf hinzuweisen, dass die Ansteckungsgefahr, wenn man mit einem HIV-Positiven Menschen schläft, sehr, sehr, seeeehr gering gehalten werden kann. Das deckt sich auch mit meinem Kenntnisstand. Und ich finde es auch gut, darauf hinzuweisen. Denn das gehört zur Realität eben dazu. Und ist doch eigentlich eine super-positive Sache. Nichts desto Trotz verharmlost der Vergleich mit einer Grippe mögliche Folgen. Das ist schon ziemlich Äpfel mit Birnen. Du müsstest dir ein Virus suchen, was HIV deutlich mehr ähnelt.
Oder am Besten: Man lässt solche Vergleiche. Wofür sollen die gut sein? HIV ist gut erforscht. Wir brauchen keinen Vergleich. Es reicht, die nüchternen Fakten zu nennen. Und die sagen wohl: Ja, eine Ansteckung ist so unwahrscheinlich wie ein 6er im Lotto. Aber auch da gewinnt eben jede Woche jemand. Ob jemand dieses Risiko im Promillebereich, oder wo immer es auch liegt, eingehen möchte, muss dann jeder selbst für sich ausmachen. Da sollte man Leuten auch nicht dazu raten, einfach "zu machen". Sondern vllt. eher dazu, sich gut zu informieren und dann eben für sich selbst eine Entscheidung zu treffen. Für die auch dann keiner zu verurteilen ist, egal in welche Richtung sie auch geht. Um auch mal einen Vergleich zu bemühen: Wenn du mir sagst, ich solle auf rot setzen, weil das zu 99,9% jetzt auch kommt, mache ich das. Am Ende habe ich nen Fuffi verloren, wenn Fortuna die absolute Bitch ist und gleichzeitig ihre Tage hat. ^^ Ist der Einsatz aber die Gesundheit und nicht ein Fuffi, werden auch 0,1% Wahrscheinlichkeit auf schwarz eben anders gewichtet. Ist der Einsatz die Gesundheit, sind 0,1% einfach mehr, als wenn der Einsatz ein Fuffi ist. Überlebensinstinkt. 🤷‍♂️

vor 1 Stunde, schrieb SuppenkOma:

 

Die absichtliche oder fahrlässige Weitergabe von HIV kann bei uns im strafrechtlichen Sinne Körperverletzung sein ☝️
Es wird jedoch niemand dazu verpflichtet, es jedermann auf die Nase zu binden.

Unter Kontaktieren verstehe ich schon, jemanden hier anzuschreiben.

 

vor 1 Stunde, schrieb SuppenkOma:

 

Die absichtliche oder fahrlässige Weitergabe von HIV kann bei uns im strafrechtlichen Sinne Körperverletzung sein ☝️
Es wird jedoch niemand dazu verpflichtet, es jedermann auf die Nase zu binden.

Unter Kontaktieren verstehe ich schon, jemanden hier anzuschreiben.

Ich habe damit schon das körperliche Zusammenkommen gemeint, nicht das Schreiben hier usw.

Natürlich muss man es sonst niemandem sagen, das käme ja Ausgrenzung gleich

(bearbeitet)

Wenn jemand HIV postiv ist, und an einer Retroviralen Therapie teil nimmt. Kann der Virus nicht mehr übertragen werden. Es gibt Tabletten und Spritzen die man alle 2 monate machen muss. Dann ist HIV nicht mehr übertragbar. Es gibt auch Tabletten nach dem Sex die man nehmen kann, wenn man Angst hat. Informiert euch auf Googel.

***

bearbeitet von Pop-MOD-Sunshine
Reaktion auf entfernten Beitrag
Vor 5 Minuten , schrieb mundfotzenlecker1:

Wenn jemand HIV postiv ist, und an einer Retroviralen Therapie teil nimmt. Kann der Virus nicht mehr übertragen werden. Es gibt Tabletten und Spritzen die man alle 2 monate machen muss. Dann ist HIV nicht mehr übertragbar. Es gibt auch Tabletten nach dem Sex die man nehmen kann, wenn man Angst hat. Informiert euch auf Googel.

Wenn man HIV behandelt, ist die Lebens Erwartung gleich hoch und auch nicht mehr übertragbar.

Auch dann noch übertragbar 🤦🏻‍♂️

vor 19 Stunden, schrieb Kielq5:

Wie steht Ihr zu diesem Thema, einige sind unsicher, ihr Wissen auch etwas veraltet ist und HIV noch immer mit sehr viel Angst und Stigma verbunden ist.

Was für ein großartiges Thema, das endlich Mal zum Denken anregt. Danke dafür🙋‍♀️ 

Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mich dabei erwischt, gar nicht informiert zu sein. Mein 80er Jahre Halbwissen habe ich niemals aktualisiert. Natürlich weiß ich, dass die Forschung nie stehen geblieben ist, aber ich habe es nicht verfolgt. Und warum nicht? Weil ich (bewusst) keine Kontakte zu Personen mit HIV habe. 

Irgendjemand schrieb, dass Erkrankungen im Profil stehen sollte, davon halte ich gar nichts. Ich hatte gerade eine schlimme Grippe und huste irgendwie noch immer hin und wieder und dachte erst gestern, wie das zu Corona war, wie man angesehen wurde, wenn man gehustet oder genießt hat...was für eine Ausgrenzung und Hysterie. Wie schrecklich es war, wenn zwei rote Streifen erschienen sind. Nein, man muss nicht jedem alles gleich auf die Nase binden. 

Dennoch ist es enorm wichtig, ehrlich zu sein und zwar☝️, sobald es sich abzeichnet, dass ein realer Kontakt gewünscht ist. Dabei ist es ganz egal, um welche ansteckende Krankheit es sich handelt und wie diese übertragen werden kann. 

Ich kann ehrlich nicht sagen, wie ich reagieren und mich entscheiden würde.🤷‍♀️  Käme auf den Einzelfall an. 

Vor 15 Minuten , schrieb mundfotzenlecker1:

Wenn jemand HIV postiv ist, und an einer Retroviralen Therapie teil nimmt. Kann der Virus nicht mehr übertragen werden. Es gibt Tabletten und Spritzen die man alle 2 monate machen muss. Dann ist HIV nicht mehr übertragbar. Es gibt auch Tabletten nach dem Sex die man nehmen kann, wenn man Angst hat. Informiert euch auf Googel.

Wenn man HIV behandelt, ist die Lebens Erwartung gleich hoch und auch nicht mehr übertragbar.

Weiß ich.
Aber wir alle haben in den letzten fünf Jahren mitbekommen, dass extrem wichtige Medikamente nicht verfügbar waren und dies auch immer wieder sind.
Damit KÖNNEN HIV-positive Menschen das Virus übertragen, selbst wenn sie vor drei Wochen noch ihre Medikamente einnehmen konnten.
Das Potenzial IST einfach da.
Aber:
Mir geht es nicht darum, jemanden zu diskriminieren.
Aber genauso wie der HIV-positive Sohn das Recht hat, seine Grenzen zu haben, haben andere Menschen das auch.
Und genauso wie pflegende Partner nicht auf ihre Rolle reduziert werden sollten, sollten Menschen auch nicht gezwungen werden, ihre eigenen Ängste oder Grenzen zu ignorieren.
Darum geht es mir. Da wütet jemand rum und wirft anderen Menschen Halbwissen vor, nur weil diese ihr "ungutes Gefühl" nicht loswerden.
Auch dieses "ungute Gefühl" hat seine 100prozentige Berechtigung, genauso wie der Wunsch des Sohnes, nicht auf seine Krankheit reduziert zu werden.
Die Welt ist unfair und das IST ein Umstand den hier sowohl der Sohn akzeptieren muss, als auch ich, der einfach nur ein Arschloch ist, weil meine Frau, im wahrsten Sinne des Wortes, kaputt ist und ich mich weigere, mein Dasein einfach nur noch als Krankenpfleger zu fristen

Vor 4 Stunden, schrieb SuppenkOma:

Ich mag es mir kaum vorstellen, dass es solche Menschen gibt. Aber man merkt doch recht schnell, ob jemand einem sympathisch erscheint oder nicht und dann kommen einem solche Gedanken doch gar nicht erst, dass sie hier überhaupt Erwähnung finden müssten, oder nicht?

HIV merkt man definitiv nicht im Chat, Psychosen und krankhafte Vorstellungen wohl eher, wenn man Glück hat.
Ja HIV infiziert zu sein und dies nicht zu kommunizieren, ist genauso als ob jemand eine geladene und entsicherte Waffe an den Kopf gehalten bekommt.
Krankheiten waren schon immer auch als Waffen eingesetzt worden.

Vor 45 Minuten , schrieb PaunsdorfPärchen:

HIV merkt man definitiv nicht im Chat, Psychosen und krankhafte Vorstellungen wohl eher, wenn man Glück hat.
Ja HIV infiziert zu sein und dies nicht zu kommunizieren, ist genauso als ob jemand eine geladene und entsicherte Waffe an den Kopf gehalten bekommt.
Krankheiten waren schon immer auch als Waffen eingesetzt worden.

Ich verstehe es immer noch nicht. Woher kommt denn diese Denkweise?

Es ist doch nicht jeder Kontakt hier ein potentieller Verbrecher?
Es geht doch auch nicht um irgendwelche Szenarien, in denen Krankheiten als Biowaffen eingesetzt wurden, da kann man hier die Kirche doch besser im Dorf lassen.

Es geht hier um menschliches Miteinander, eben auch im Krankheitsfall.

Hier in jedem Kontakt eine menschliche Bedrohung zu sehen, fühlt sich für mich nicht nur falsch an, sondern geht mir auch definitiv zu weit.

Gut, ist Eure Sache, aber mit so einer Einstellung wäre ich erst gar nicht hier. Ich finde diese Haltung anderen Menschen gegenüber sehr befremdlich und äußerst unsympathisch.

Frage einfach beantwortet: Nein.
Begründung: Weil die potentiellen Folgen immanent katastrophal wären, es keine 100% Heilung gibt und auch keinen 100% präventiven Schutz und ich eben keine platonische Fernbeziehung anstrebe.
Solange sich die Faktenlage nicht ändert - und wir alle würden das auf allen medialen Wegen lang und breit erklärt bekommen - wird sich daran auch nichts ändern. Da muss man eben auch mal auf sich schauen.
Zu den Nebenfragen: sowas will ich sofort und unmittelbar hören, bevor es überhaupt zu irgendeinem Kontakt kommt. Ist das für die betroffene Person schön? Nein, aber ich kann es ja auch nicht ändern.
Und Prognosen sind immer recht unsicher, v.a. wenn sie die Zukunft betreffen, nicht wahr?

Zu 1. Wie bei jeder anderen Krankheit auch 🤷‍♂
Zu 2. Kommt auf die Situation an.
Ehrlichkeit steht ganz oben. Wenn man aber nurn Kaffee trinken geht, müsste man es nicht auf die Nase binden. Ebenso andere wichtige Dinge
Zu 3. Gewiss nicht. Muss man aber auch nicht
Zu 4. Definitiv ja ✌

(bearbeitet)

... ist nur die Frage, ob der/die HIV-Infizierte sich outet.
Ich meine, es wird schon wegen weniger gelogen oder etwas verschwiegen. Fahren unter Alkohol, Pilzerkrankungen in Kontaktsportarten, Affären, ...
Mit einer HIV-Infektion hat man ohnehin schon die Arschkarte gezogen. Und dann distanzieren sich andere auch noch von einem. Ich fände es nachvollziehbar, wenn jemand die HIV verschweigt. (Was nicht heißt, dass ich es akzeptieren will.)

bearbeitet von GreyC
Vor 6 Stunden, schrieb B-Jayyy:

Also das du auf dem aktuellsten Stand bist, ist etwas schwer nachzuvollziehen. Wissen will ich dir erst mal nicht absprechen. Und wie in meinem eigenen Kommentar geschrieben: Ich weiß, dass ich definitiv nicht auf dem neusten Stand bin. Aber deine Schlussfolgerungen, Vergleiche und logischen Ableitungen klingen jetzt in dieser kurzen Ausführung etwas abenteuerlich.

Dein Argument: "Das Risiko sich mit einer Grippe anzustecken sei höher"
--->  Ich glaube, da sind wir uns alle einig und stimmen dir mal ohne Überprüfung zu. Allerdings schreit doch da im Hintergrund bereits Cpt. Obvious. Natürlich ist es wahrscheinlicher, sich mit einem Grippevirus zu infizieren. Doch alleine schon deshalb, weil Grippeviren viel verbreiteter sind und einen anderen Infektionsweg nehmen. Es sitzt keiner Beim Arzt im Wartezimmer und "hustet" HIV Viren und steckt so jemanden im Wartezimmer an. Bei Grippeviren ist das hingegen Gang und Gäbe. Und das überträgt sich aufs Büro, auf Bus und Bahn, usw. Die Gefahr einem Grippevirus ausgesetzt zu sein, ist saisonal nun mal gegeben. Das ist bei HIV Viren komplett nicht so. Was auch erklärt, warum das menschliche Immunsystem das eine Virus sehr gut abwehren kann, das andere aber nicht. Mit Grippeviren hat es seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden zu tun. Die Anpassungen daran wurden über Generationen weitergegeben und so in der Menschheit verteilt. Evolution eben. Mit dem HIV Virus ist das nicht der Fall. Deshalb stirbt man daran ohne medizinische Intervention. Was bei einer Grippe in den überwiegenden Fällen nicht der Fall ist. Man wird krank, ja. Aber eben auch aus eigener Kraft i.d.R. wieder gesund. Ohne das eine medizinische Intervention nötig ist. 

Insgesamt blendest du da viel aus. Bzw. machst einen Vergleich auf, der nicht taugt. Das fängt schon da an, dass du anscheinend lediglich von einmaligem Sex ausgehst. Oder sowas. Was ist denn bei einer Partnersuche? Oder in einer Beziehung. Es ist doch wohl etwas völlig anderes, über Jahre hinweg ggf. mit jemandem zu schlafen, der HIV hat, als mit jemandem zusammen zu sein, der ein mal im Jahr eine Grippe mit nach Hause schleppt. Das sind doch für die Ansteckungswahrscheinlichkeit zwei nicht vergleichbare Szenarien. Ungeachtet davon, dass das Ansteckungsrisiko wohl medikamentös und durch die Benutzung von Kondomen minimiert werden kann. Es geht mir rein darum, dass das eben kein guter Vergleich ist. Um das Vergleichen zu können müsste ein Partner permanent "Grippekrank" sein. Er müsste jeden einzelnen Tag des Jahres Träger und potentieller Überträger des Virus sein. Das ist aber nicht so. Eine Grippewelle tritt eben nur saisonal auf. 
Und das Gefahrenpotential stellst du somit auch verzerrt da. Ja, es mögen tatsächlich jedes Jahr ähnlich viele Menschen an Grippe sterben wie an HIV. 10 Sekunden Google Suche bestätigen deine Aussage erst mal. Aber um einen irgendwie auch nur halbwegs aussagekräftigen Rückschluss draus zu ziehen, müssten wir doch auch die Zahl der jährlichen Infektionen mit betrachten. Kurzum: Von Millionen Grippeinfizierten jedes Jahr werden so gut wie alle ohne medizinische Intervention wieder gesund. Wie viele HIV Infizierte werden denn ohne medizinische Intervention wieder gesund? Merkste selber? Die Mortalitätsrate ist doch ausschlaggebend. Und die lässt sich nicht ohne die Zahl der Gesamtinfizierten berechnen. Und die verzerrst du, indem du die Frage ob medizinische Intervention notwendig ist oder nicht, ausblendest. 
Außerdem klammerst du die "Folgeschäden" anscheinend aus. Man küsst jemand, der eine Grippe hat: Man liegt ne Woche flach. Man schläft mit jemandem, der infektiös HIV hat: Lebenslange Folgen. 

Ich meine, ich verstehe, wo du wohl insgesamt hin wolltest. Nämlich dahin darauf hinzuweisen, dass die Ansteckungsgefahr, wenn man mit einem HIV-Positiven Menschen schläft, sehr, sehr, seeeehr gering gehalten werden kann. Das deckt sich auch mit meinem Kenntnisstand. Und ich finde es auch gut, darauf hinzuweisen. Denn das gehört zur Realität eben dazu. Und ist doch eigentlich eine super-positive Sache. Nichts desto Trotz verharmlost der Vergleich mit einer Grippe mögliche Folgen. Das ist schon ziemlich Äpfel mit Birnen. Du müsstest dir ein Virus suchen, was HIV deutlich mehr ähnelt.
Oder am Besten: Man lässt solche Vergleiche. Wofür sollen die gut sein? HIV ist gut erforscht. Wir brauchen keinen Vergleich. Es reicht, die nüchternen Fakten zu nennen. Und die sagen wohl: Ja, eine Ansteckung ist so unwahrscheinlich wie ein 6er im Lotto. Aber auch da gewinnt eben jede Woche jemand. Ob jemand dieses Risiko im Promillebereich, oder wo immer es auch liegt, eingehen möchte, muss dann jeder selbst für sich ausmachen. Da sollte man Leuten auch nicht dazu raten, einfach "zu machen". Sondern vllt. eher dazu, sich gut zu informieren und dann eben für sich selbst eine Entscheidung zu treffen. Für die auch dann keiner zu verurteilen ist, egal in welche Richtung sie auch geht. Um auch mal einen Vergleich zu bemühen: Wenn du mir sagst, ich solle auf rot setzen, weil das zu 99,9% jetzt auch kommt, mache ich das. Am Ende habe ich nen Fuffi verloren, wenn Fortuna die absolute Bitch ist und gleichzeitig ihre Tage hat. ^^ Ist der Einsatz aber die Gesundheit und nicht ein Fuffi, werden auch 0,1% Wahrscheinlichkeit auf schwarz eben anders gewichtet. Ist der Einsatz die Gesundheit, sind 0,1% einfach mehr, als wenn der Einsatz ein Fuffi ist. Überlebensinstinkt. 🤷‍♂️

Super geschrieben, unterschreibe ich gerne.
Kann es mir leider nicht verkneifen 👇
HIV - Humanes Immundefizienz-Virus
Bedeutet, es gibt kein HIV-Virus 😬
Ich mach sowas echt ungern, aber wie Du sicherlich weißt, gibt es, auch hier, Menschen, bei denen, wegen so etwas, dann auch gleich Deine komplette Argumentation nicht stimmen kann

Am 14.3.2026 at 01:14, schrieb Kielq5:

Menschen mit HIV daten?

 

Wie steht Ihr zu diesem Thema, einige sind unsicher, ihr Wissen auch etwas veraltet ist und HIV noch immer mit sehr viel Angst und Stigma verbunden ist.

Zu diesen Thema habe ich einige gehört

• Wie würde es euch gehen, wenn euer Date euch sagt, sie/er ist HIV-positiv?
• Wann würdet ihr das wissen wollen? Gibt es einen perfekten Zeitpunkt für euch?
• Was sind eure Ängste / Unsicherheiten?
• Habt ihr das Gefühl, euer Wissen ist aktuell? Was fehlt euch an Wissen?
• Denkt ihr, ihr könnt gut und realistisch einschätzen, wie hoch euer Risiko ist, euch im Alltag, beim Daten oder bei intimen Kontakten zu infizieren?

Ich bitte Euch wertschätzend über Unsicherheiten und Ängste zu schreiben

Interessantes Thema. Ich habe die Antworten nicht gelesen.

Ich habe ein paar Argumente, die dafür sprechen :)

Jemand, der sicher weiß HIV -positiv zu sein ist wahrscheinlich auch in Behandlung und nimmt Medikamente. Diese Medikamente sorgen dafür, dass diese Personen nicht ansteckend sind. 

Ich würde es natürlich vor dem Sex wissen wollen, aber es würde für mich keinen Unterschied machen. Im Gegenteil. Diese Person steckt mich definitiv nicht an, im Gegensatz zu denen, die (noch) nicht wissen, dass sie HIV positiv sind.

Ich achte natürlich sehr auf mich, weil ich nur so auch auf Andere achten kann.

Ich denke, ich kann mein Risiko recht realistisch einschätzen. 

Es ist auch kein Todesurteil mehr. 

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