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Was meint ihr mit "fi****"?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)


Wenn jetzt festgestellt werden könnte, dass überwiegend Frauen diese Maskierung machen, dann hätten wir den Beweis.



Nicht zwangsläufig, machen doch oftmals Männer jeden Schmarrn mit, nur um den Eso-Damen zu gefallen, Du erwähntest es bereits.

(Wie oft schon hab ich Anschreiben bekommen, die sich auf mein Sternzeichen bezogen. Nach einem Hinweis von mir, wie unglaublich wenig ich von sowas halte, wurde kleinlaut eingestanden, das sei halt eine Masche, die sonst immer ganz gut klappe..)


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Ich sage auch nicht mehr Penis, sondern "Purpurbehelmter Liebeskrieger".


Ist denn so eine purpurne Farbe einer Eichel nicht als ein Zeichen akuter Durchblutungsstörung zu werten?
Wirkt also ein frisches Schweinchenrosa demnach nicht verlockender?


Geschrieben

"rosa" klingt den meisten Männern zu schwul


Geschrieben

"rosa" klingt den meisten Männern zu schwul


Hhmm. Wäre eine nüchterne Zahlenangabe, z.B. aus dem HSV-Farbraum, eine stimulierende Alternative?

Ansonsten:
Ist es denn nicht weiterhin so, dass Frauensleut beim Wort "Helm" sofort denken:
"Verdammt, der hat da irgendeine gefühlsunechte dicke Kappe auf seiner Schwanzspitze um Herumzugockeln und das Rammeln würde sich endlos hinziehen. Ich würde wund."

Oder vermuten sie, da an jemanden zu geraten zu sein, der laut ausrufend "Aaaatackkkkke! Es lebe die körperliche Liebe! Nieder mit allen Verklemmten!" mit erigiertem Penis auf sie zurennt?


Geschrieben

Ich fand das Synonym zumindest hier im thread sehr einfallsreich. "rosarot" oder "purpurfarben" klingt sprachlich netter. aber es ist alles eine Frage des Kontext.

Im Erstanschreiben den Schwanz um die Ohren gehauen zu bekommen, macht nunmal nicht weiter neugierig - eine solche PN hebt sich nicht von der Masse ab. Einen Schwanz haben eben alle Männer! Fantasie nicht.


Geschrieben

Nun, ompul hat schon recht, Purpur lässt die Anwendung von Stauungswerkzeugen erahnen.
Andererseits hat, alliterativ gedacht, Purpur gleich zweimal ein Penis-P.
Und, nicht zu vergessen, das Erhaben-Edle, das es impliziert. Damit kann Rosa nicht mithalten.

Hellrotbehelmt, Magentabemantelt.. klingt alles nicht so gut!

Bei Helm würde ich übrigens denken: Heissa, der Mann denkt an die Sicherheit!


Oder vermuten sie, da an jemanden zu geraten zu sein, der laut ausrufend "Aaaatackkkkke! Es lebe die körperliche Liebe! Nieder mit allen Verklemmten!" mit erigiertem Penis auf sie zurennt?



Welch wunderbare Vorstellung!


Geschrieben


Andererseits hat, alliterativ gedacht, Purpur gleich zweimal ein Penis-P.
Und, nicht zu vergessen, das Erhaben-Edle, das es impliziert. Damit kann Rosa nicht mithalten.



stimmt. Wären "Deep Purple" als "Deep Pink" genauso erfolgreich geworden?


Geschrieben

Aber Pink Floyd als Purple Floyd? Ich weiß nicht..


Geschrieben

Klar steht dir natürlich frei, der Form mehr Gewicht, als dem Inhalt einzuräumen.



Die Purpur-versus-Rosa-Debatte erinnert mich an Myrffs Einwand, der auf Seite 1 noch fehl am Platz war, an dieser Stelle hier aber passen würde. Wen interessiert der Inhalt, wenn die Form (bzw. hier der Klang) stimmt?

Zugegeben, mir gefällt "purpurbehelmt" auch am besten.


Geschrieben

Pink Floyd als Purple Floyd?



Pink Floyd sind sanfter als Deep Purple, viel melodischer.


Geschrieben (bearbeitet)


Andererseits hat, alliterativ gedacht, Purpur gleich zweimal ein Penis-P.


Ich könnte mir sehr gut einen ganz eigenen Farbraum für Penisse vorstellen.
In einem solchen könnten dann Ps in reichlicher Anzahl vorkommen.
Ihr merkt, ich sehe mich als Diener der phantastischen Penis-Poesie.
Sogar Ideen hätte ich bereits, welche geometrische Form der Farbkörper einnehmen könnte.


Bei Helm würde ich übrigens denken: Heissa, der Mann denkt an die Sicherheit!



Ich gebe zu bedenken, dass Sicherheitsmaßnahmen sehr genau durchdacht werden müssen.

Zum Beispiel können sich die Gurte, mit denen einen Penis-Helm gehalten wird, in krausem Schamhaar oder Piercings verfangen.

Und natürlich sollte Arbeitsschutzkleidung für Penisse nicht dazu führen, dass die Qualität der zu erledigenden Aufgabe drastisch leidet oder gar neue Gefahren nur durch den Gebrauch des Sicherheitshilfsmittels entstehen.

Man stelle sich nur vor, ein dick behelmter Penis spürte gar nicht, ob ein ringförmiger Muskel bereits entspannt genug wäre.


Wen interessiert der Inhalt, wenn die Form (bzw. hier der Klang) stimmt?


Ich sehe das anders - und hatte versucht, dies in meiner Entgegnung auf Myrffs Posting deutlich zu machen.
Assoziierter Inhalt (der Penis des jeweiligen schriftlich Balzenden, mit all seinen möglichen Eigenschaften und Tätigkeiten) und Klang eines Wortes (um das hier von Dir aufzugreifen) sind untrennbar verwoben.
Der Klang erzeugt eine Vorstellung eines Penisses bei der Empfängerin, so vermute ich (eine Penisverklemmte würde dies natürlich unter keinen Umständen zugeben, aber dies nur Rande).

Und der Balzende möchte durch den Klang Interesse wecken.


bearbeitet von ompul
Geschrieben

Wie man jetzt aber sieht, währte die Freude nicht lange.


Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang!
(Schiller)

Sehr passend, wie ich finde...


Geschrieben

und noch ein Kommentar zu:

"Purpurbehelmter Liebeskrieger"



meine Assoziation dazu: Die 'Penis-Soldaten' im Film "Tarzoon" von 1975.

video-google nach "Tarzoon - Schande des Dschungels" (Trailer)


Geschrieben

Assoziierter Inhalt [...] und Klang eines Wortes [...] sind untrennbar verwoben.



Auch hier stimme ich dir uneingeschränkt zu, und auch hier muss ich möglicherweise einräumen, mich nicht klar genug ausgedrückt zu haben. Ich hatte Myrffs Zitat nur ausgegraben, um mit einem Augenzwinkern in den Chor einzustimmen, der "purpurbehelmt" gegenüber "rosabehelmt" bevorzugt, weil es besser klingt, und obwohl letztere Umschreibung wohl zutreffender wäre.

Das entscheidende Wort in dem Zitat aus deinem letzten Beitrag ist "assoziierter". Hättest du vom tatsächlichen Inhalt gesprochen, hätte ich dir nicht zugestimmt. Inhalt und Klang (bzw. Form oder Schreibweise) sind nämlich nicht untrennbar verwoben. Und das ist ja dann die zentrale Aussage meiner ersten zwei oder drei Beiträge in diesem Thread.

Wenn du einen Penis als "purpurbehelmten Liebeskrieger" bezeichnest, dann kompromitierst du damit nicht wirklich den Inhalt, denn es ist verständlich, dass du "Penis" nur fantasievoll umschreibst und sogar personifizierst. Ob purpur oder rosa ist für den Inhalt fast egal, denn keines von beidem ist komplett ausgeschlossen. Es ist höchstens eine Ungenauigkeit und man versteht es so oder so.

Bundeswehr-Soldaten als "blaubehelmte Soldaten" zu bezeichnen, nur weil das doppelte b im Adjektiv für einen schönen Klang sorgt, wäre missverständlich, denn blaubehelmt sind nur die Soldaten der Vereinten Nationen. In diesem Fall wird der Inhalt stark kompromitiert und man muss sich wohl oder übel mit dem Klang von "grünbehelmte Soldaten" abfinden.

Unterm Srich stimme ich dir also zu, dass man der Form und dem Klang durchaus eine gewisse Bedeutung beimessen sollte. Meiner Meinung nach sollte das nur nicht auf Kosten des Inhalts bzw. Gehalts geschehen. Dass DU der Form "mehr Gewicht einräumst" als dem Inhalt (siehe Unterstellung von Myrff), habe ich nicht behauptet. Ich fühlte mich nur an das Zitat erinnert aufgrund der scheinbaren Willkür bei der Farbwahl. Bei "blaubehelmter Liebeskrieger" hätte ich dir widersprochen (ich bin kein Mediziner), aber "purpurbehelmt" ist natürlich voll im Rahmen.


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