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Dem Englischen entnommene Begriffe im Sex-Dating?


Ma****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Nitrobär:

Mach ich

aber das liest du doch selber.Also bist du doch völlig falsch.

Und nun beschränke dich mal wieder auf das Thema...

 

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb FTpaar:

Gut das du das geklärt hast.

Wir als Ü50 wären dann getriggert und hätten Beef mit dir gesucht. Meddl off🤣

Ich bezog mich auf den Durchschnitt und nicht auf Einzelne oder eine Minderheit.

Zurück zum Thema.

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb PommFritz:

aber das liest du doch selber

Was lese ich selber ?

Wer Was als normalen Sprachgebrach versteht und wie es dazu kommt , ist originär zum Thema . 

Gerade eben, schrieb Rattenscharf:

Ich bezog mich auf den Durchschnitt

Und da liegst Du auch völlig richtig . 

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb ThinkKink:

Sprache bereichert unser Leben, sie gibt uns Raum für Ausdruck und lässt uns Dinge, Umstände und Situationen beschreiben. Wenn etwas sich aus anderen Sprachen durchsetzt, warum nicht? Letztlich wird jede Generation unsere Sprache weiter entwickeln. Gerade wir als Europäer werden in Zukunft dichter zusammen wachsen und das wird sich im Sprachgebrauch niederschlagen.

Ich kann jeden verstehen, der das nicht gutheißen möchte oder kann dennoch lässt sich dieser Fortschritt nicht aufhalten. Treffende Begriffe muss ich also nicht umdeutschen. Wer sich daran stört, hat die Freiheit es beim lesen zu übersetzen und sollte man das nicht können, reicht freundliches Nachfragen. Im schlimmsten Fall hat man etwas gelernt.

Just my 2 cents

Schon Goethe hat sich nachweislich über den Verfall der Sprache aufgeregt und in den Generationen davor wird es nicht anders gewesen sein ;) Ich merke, ich werde alt, weil ich mich zunehmend immer mehr darüber wundere, dass Menschen keinen Genitiv mehr bilden können, den Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ nicht kennen, Vergleiche grundsätzlich mit "als wie" darstellen usw. Diese Dinge wären mir wichtiger als Anglizismen zu verhindern. Fremdworte aus dem Latein/Altgriechischen werden ja auch wie selbstverständlich genutzt, wenngleich nicht immer im  richtigen Verständnis der Bedeutung. B|

Geschrieben
Vor 7 Minuten , schrieb Lisbetha:

Schon Goethe hat sich nachweislich über den Verfall der Sprache aufgeregt und in den Generationen davor wird es nicht anders gewesen sein  Ich merke, ich werde alt, weil ich mich zunehmend immer mehr darüber wundere, dass Menschen keinen Genitiv mehr bilden können, den Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ nicht kennen, Vergleiche grundsätzlich mit "als wie" darstellen usw. Diese Dinge wären mir wichtiger als Anglizismen zu verhindern. Fremdworte aus dem Latein/Altgriechischen werden ja auch wie selbstverständlich genutzt, wenngleich nicht immer im  richtigen Verständnis der Bedeutung. 

Da hast du sicher recht und ich wünschte, im Einsatz meiner wunderschönen Muttersprache besser zu sein. Aber hey, man(n) lernt ja nie aus. Irgendwann raff ich es vielleicht.

Dabei haben wir so eine schöne Sprache. Wusstest du, das es im Englischen ca. 2,5 Millionen Worte gibt, wir im Deutschen dafür aber aus ca. 22 Millionen schöpfen können (ich finde diese Untersuchung, müsste aber suchen)? Es ist doch großartig, das wir fast alles benennen können. Man muss es nur wollen und da liegt der Hase im Pfeffer. Es stört mich also gar nicht, wenn wir uns noch ein paar vereinnahmen. Ein schönes Wort hier, eines da, das wurde schon seit Jahrtausenden so gemacht. Ein Trend der nicht aufhört. ;)

Der gute Goethe hatte vielleicht nicht unbedingt recht aber in jedem Fall ein ähnliches Problem. Die Zeit läuft in Kreisen, wie es scheint.

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb ThinkKink:

wir im Deutschen dafür aber aus ca. 22 Millionen schöpfen können

12 Millionen können durch Dings ersetzt werden . B|

Geschrieben
Vor 1 Minute , schrieb Nitrobär:

12 Millionen können durch Dings ersetzt werden . 

Oder Nubbsi

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb ThinkKink:

Wusstest du, das es im Englischen ca. 2,5 Millionen Worte gibt, wir im Deutschen dafür aber aus ca. 22 Millionen schöpfen können (ich finde diese Untersuchung, müsste aber suchen)?

Nein, das wusste ich nicht.

Es gibt Kulturen in Afrika, die haben 27 Worte für Wasser, obwohl sie so unter Dürre leiden. Ich finde die Vorstellung eigentlich schön, dass der Wortschatz sich ständig erweitert. 

Geschrieben

Die Inuit haben auch wesentlich mehr Worte für festes Wasser (Eis) als wir. Von den Inuit und den Afrikanern übernehmen wir aber so gut wie gar nichts. Die dominierende Kraft auf der Welt ist halt die USA und zu einem kleineren Teil auch andere englischsprachige Länder.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Rattenscharf:

Die dominierende Kraft auf der Welt ist halt die USA und zu einem kleineren Teil auch andere englischsprachige Länder.

Auch Das war mal anders , wobei ich ne " Weltsprache " als vorteilhaft ansehe .

Geschrieben
vor 22 Minuten, schrieb Lisbetha:

Fremdworte aus dem Latein/Altgriechischen werden ja auch wie selbstverständlich genutzt, wenngleich nicht immer im  richtigen Verständnis der Bedeutung. B|

Da ist allerdings die Integration in die Sprache einfacher, da die Aussprache ähnlicher ist. Bei Wörtern aus dem Englischen ist das halt etwas anders. Deswegen werden solche Begriffe irgendwann sehr wahrscheinlich eingedeutscht werden. So wie "törnt". Vielleicht findet man irgendwann auch ein Wort für "gender".

Geschrieben
Vor 7 Minuten , schrieb Lisbetha:

Nein, das wusste ich nicht.

Es gibt Kulturen in Afrika, die haben 27 Worte für Wasser, obwohl sie so unter Dürre leiden. Ich finde die Vorstellung eigentlich schön, dass der Wortschatz sich ständig erweitert. 

Das gefällt mir ebenso aber übersehen wir auch bitte nicht, das immer mehr deutsche Wörter, ins Englische einsickern.

Ich war vor einigen Wochen sehr überrascht, als mit ein Texaner(!!!) von seinem "Weltschmerz" berichtete und wie schön ist es bitte, dass man vom "Kindergarden" spricht? Es besteht also durchaus eine Wechselseitigkeit und das mag ich sehr.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Nitrobär:

Auch Das war mal anders , wobei ich ne " Weltsprache " als vorteilhaft ansehe .

Ja, war es. Blöderweise haben wir die letzten Weltkriege verloren. Immerhin wird der nächste nicht unsere Schuld sein, jedenfalls nicht hauptsächlich. ;)

Ach und Esperanto hat sich nicht durchgesetzt.

Geschrieben
Vor 1 Minute , schrieb Rattenscharf:

Da ist allerdings die Integration in die Sprache einfacher, da die Aussprache ähnlicher ist. Bei Wörtern aus dem Englischen ist das halt etwas anders. Deswegen werden solche Begriffe irgendwann sehr wahrscheinlich eingedeutscht werden. So wie "törnt". Vielleicht findet man irgendwann auch ein Wort für "gender".

Bitte meinem vorigen Kommentar lesen. Irgendwie schaffe ich es mit der App nicht, zwei Kommis zu zitieren.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb ThinkKink:

Das gefällt mir ebenso aber übersehen wir auch bitte nicht, das immer mehr deutsche Wörter, ins Englische einsickern.

Ich war vor einigen Wochen sehr überrascht, als mit ein Texaner(!!!) von seinem "Weltschmerz" berichtete und wie schön ist es bitte, dass man vom "Kindergarden" spricht? Es besteht also durchaus eine Wechselseitigkeit und das mag ich sehr.

Nicht zu vergessen "German Angst" ;)

Geschrieben
Vor 3 Minuten , schrieb Rattenscharf:

Da ist allerdings die Integration in die Sprache einfacher, da die Aussprache ähnlicher ist. Bei Wörtern aus dem Englischen ist das halt etwas anders. Deswegen werden solche Begriffe irgendwann sehr wahrscheinlich eingedeutscht werden. So wie "törnt". Vielleicht findet man irgendwann auch ein Wort für "gender".

Mitnichten. Das Lateinische ist der Wortstamm für das Englische. Deutsch, Franzözisch, Englisch sind allesamt dem Latein entwachsen. Im Deutschen merkt man halt nur, das hier schon immer Wissenstransfer stattfand. Daher ja auch die Wortvielfalt.

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Rattenscharf:

Blöderweise haben wir die letzten Weltkriege verloren.

Das hat Darauf keinen direkten Einfluss , es geht eher Darum wo kommen die meisten Innovationen her .

Zum Zweiten ist natürlich auch immer wichtig was in der jeweiligen Jugendkultur angesagt ist .

Da entwickelt sich Sprache immer am Heftigsten . 

 

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Rattenscharf:

Nicht zu vergessen "German Angst" ;)

Dafür lachen sie sich kaputt bzw. sind deutlich irritiert, wenn sie lesen, Deutsche würden WM-Spiele im public viewing "genießen" :clapping:

Ich durfte auch schon angeregte Diskussionen mit Freunden aus den USA führen, dass "deutsches Frollein" nach ww2 nicht wirklich positiv besetzt war. 

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Nitrobär:

Das hat Darauf keinen direkten Einfluss , es geht eher Darum wo kommen die meisten Innovationen her .

Aus Deutschland kommt immerhin das MP3-Format und der Airbag. Warum heißt der Airbag dann Airbag und nicht Luftsack? Ich werde gleich morgen einen Beschwerdebrief ans Fraunhofer Institut schreiben! ;)

vor 1 Minute, schrieb Nitrobär:

Zum Zweiten ist natürlich auch immer wichtig was in der jeweiligen Jugendkultur angesagt ist .

Ja, das ist natürlich beides richtig. Aber vor den Weltkriegen war Deutsch Sprache der Wissenschaft und heute ist das Geschichte. Diese blöden Braunen haben das ganze Land völlig klein gemacht, im wahrsten Sinne des Wortes.

vor 4 Minuten, schrieb ThinkKink:

Mitnichten. Das Lateinische ist der Wortstamm für das Englische. Deutsch, Franzözisch, Englisch sind allesamt dem Latein entwachsen.

Ja, das ist richtig, aber wie ist das bei "turn me on" bzw "mach mich an" oder "törnt mich an" / "turnt mich an"?  Ich bin kein Linguistiker. 

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb ThinkKink:

Das Lateinische ist der Wortstamm für das Englische.

Dem möchte ich widersprechen. Latein ist die Basis aller romanischen Sprachen. Das Englische ist dem Deutschen deshalb ähnlich, weil viele germanische/friesische/angelsächsischen Sprachen dort "vermischt" wurden. Das Latein im Englischen fand sich erst im Mittelalter wieder aufgrund der "Christianisierung". 

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Rattenscharf:

Aus Deutschland kommt immerhin

Das " immerhin " erklärt Deine Frage , es ist eben nicht mehr die Regel , also werden solche Begriffe direkt "internationalisiert " und Das geschieht halt durch den englischen Begriff.

 

Geschrieben
Vor 3 Minuten , schrieb Lisbetha:

Dem möchte ich widersprechen. Latein ist die Basis aller romanischen Sprachen. Das Englische ist dem Deutschen deshalb ähnlich, weil viele germanische/friesische/angelsächsischen Sprachen dort "vermischt" wurden. Das Latein im Englischen fand sich erst im Mittelalter wieder aufgrund der "Christianisierung". 

Du hast Recht, wenn mich alles täuscht, müsste es sogar einen germanischen Ursprung haben. Deshalb verzeih bitte diese "Abkürzung". Es heißt wohl nicht umsonst "Anglizismus"? :) (Dünnes Eis, bin kein Sprachwissenschaftler, sei gnädig)

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb ThinkKink:

Du hast Recht, wenn mich alles täuscht, müsste es sogar einen germanischen Ursprung haben. Deshalb verzeih bitte diese "Abkürzung". Es heißt wohl nicht umsonst "Anglizismus"? :) (Dünnes Eis, bin kein Sprachwissenschaftler, sei gnädig)

*lächel* Manchmal kommt der Altsprachler in mir durch ..

Ich bin überzeugt, irgendwann haben wir ein Sprachgemisch, das dem Esperanto nahe kommt, dann ist es halt keine "gewollte gemeinsame" Sprache, aber eine über die Generationen gewachsene. Hätte ich kein Problem mit, solange ich meinen Grammatik-Fetisch ausleben kann... :joy:

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