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Körperoptimierung? - Für wen macht ihr das?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Was habt ihr eine Einstellung zu eurem Körper?

Trainiert ihr ihn für euch, damit ihr euch wohlfühlt und ihr euch dann besonders schön findet?

Oder damit andere euren Körper besonders attraktiv wahrnehmen und sich dadurch eure Chancen auf Sex erhöhen?

Liebe Grüße

Geschrieben

Schönes Thema :-) Für mich gilt , ich muss mich selbst lieben, nur so kann ich anderen gefallen. Würde aber nie etwas an mir verändern weil es jemand gerne möchte. 

Bin auf eure Sichtweisen gespannt :-)

Geschrieben

Eindeutig für mich. Ich bin ja derjenige, der sich in meinem Körper wohlfühlen soll und nicht jemand anderes.

Klar, dass ich nach lockdowns häufig "du hast aber zugenommen!" gehört habe hat auch seinen Teil dazu beigetragen, dass ich abnehmen wollte. Aber im Endeffekt nehme ich für mein eigenes Wohlbefinden ab und um wieder in die Hosen, die ich so gerne getragen habe, zu passen

Geschrieben

Ich habe viele Menschen kennengelernt, die ihren Körper für Anerkennung trainieren, um irgend etwas anderes zu kompensieren. Als Masseurin, die in einer Praxis direkt neben einer Muckibude gearbeitet hat, kann ich davon ein Liedchen singen. Erst sind sie trainieren gegangen und danach wollten sie ihre Verspannungen und Zerrungen behandelt haben. Keine gute Kombination, ich konnte da nicht mehr arbeiten. Seit dem arbeite ich in einer Klinik und auch dort sind überwiegend Personen, die es nicht für sich sondern für andere tun. Woher ich das weiß? In 20 bis 45 Minuten wird viel geredet. Wer über nichts anderes reden kann, als über die gewonnenen cm, die definierten Muskeln, den Kalorienverbrauch und der Proteinzufuhr, die diese Personen täglich für x Stunden beschäftigt. Nein, das hat mit -nur für mich- nichts mehr zu tun. 

Finde es aber schön, wenn es hier wenigstens bisher 2 gibt, die von sich behaupten, für ihr Wohlbefinden zu trainieren. Fragt sich jetzt nur, von was das abhängig ist? 🤔 

Es braucht nicht zwingend ein Sixpack, einen aufgepumpten Bi- und Trizeps um fit und attraktiv zu wirken. Aktiv sein im Alltag, reicht oft völlig aus. Treppe statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Auto, Spaziergang anstatt vor der Klotze zu hocken, selber abwechslungsreich kochen statt Dönerbude. Ist zudem auch viel günstiger. 👌

Geschrieben

Körper optimieren ?

Sollte im Kopf anfangen, oder ?

Bonne chance!

Geschrieben

Ja, ich denke auch, dass man kein Sixpack baucht, um bei Frauen HItzewallungen hervorzurufen. 😅 Aber doch: Frauen wollen ja doch auch was "Nettes" sehen. Und wenn ich mir die Sportler im Gym anschaue - dann denke ich schon, dass wirklich sehr viele das machen, weil sie damit ihrer Partnerin oder eben potentiellen Partnerinnen gefallen wollen. Und auch ja: Es hat dann auch Vorteile für einen selber. Aber trotzdem: Ich denke wirklich, dass der potentielle Sexualpartner da einen recht großen Einlfluß hat.

Geschrieben
vor 8 Stunden, schrieb MLP45:

Was habt ihr eine Einstellung zu eurem Körper?

Trainiert ihr ihn für euch, damit ihr euch wohlfühlt und ihr euch dann besonders schön findet?

Oder damit andere euren Körper besonders attraktiv wahrnehmen und sich dadurch eure Chancen auf Sex erhöhen?

Liebe Grüße

Ich mache meinen Sport überwiegend wegen meiner Bandscheibenproblematik und inzwischen macht es mir auch sehr viel Spaß und führt dazu, dass ich den Kopf frei bekomme. Positiver Nebeneffekt ist, dass ich nicht aufgehe wie ein Hefekloß, da ich gern koche ;)

Ob sich meine Chancen auf Sex dadurch wirklich erhöht haben und andere mich und meinen Körper besonders attraktiv finden, kann ich nicht beurteilen. Mir ist aber wichtig, dass ich mich selbst mag und das funktioniert für mich nur ohne Übergewicht. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ich habe viele Menschen kennengelernt, die ihren Körper für Anerkennung trainieren, um irgend etwas anderes zu kompensieren. Als Masseurin, die in einer Praxis direkt neben einer Muckibude gearbeitet hat, kann ich davon ein Liedchen singen.

Da man anonyme Posts nicht liken kann eben so.....genau das!
Ich arbeite auch im körpernahe Medizinbereich - ich habe also grundsätzlich überhaupt nichts gegen Training, Bewegung, den eigenen Körper in Schuß halten.
Use it or loose it ist das Schlagwort - je weniger man seinen Körper benutzt, um so mehr Fähigkeiten fehlen einem irgendwann.
Das geht so weit das es Leute gibt die mit 50 kaum noch allein vom Boden hochkommen.

Aber die Fitnesstudio-Szene ist leider weitgehend eine andere Sache.
Wie der TE ja auch anklingen läßt, geht es da weniger um "optimieren" im Sinne von Funktionen verbessern.
Sondern eher darum, den Körper einer bestimmten ästhetischen Vorstellung anzupassen. Selektives Muskelgruppentraining in geführten Maschinen, ohne Gegenspieler oder Funktion zu beüben, oft ohne die Herzkreislauf-Leistung and die Muskelmassen anzupassen. Die Probleme die das auslöst sind mannigfaltig.
Wer wirklich "optimieren" will im Sinne von die Leistungsfähigkeit des Körpers für Alltagsfunktionen verbessern, sollte lieber schwimmen, yoga machen, tanzen, Kampfsport ect - Trainings bei denen komplette Leistungsketten benutzt werden statt einzelnen Paketmuskeln.

Als jemand der gerne zu viel isst, intermittierend raucht und auch mal Alkohol zu sich nimmt bin ich der letzte, der Leuten vorschreibt was sie mit ihrem Körper machen sollen. Wer sich die Schultergelenke kaputtrainieren will, um ein schickes breites Kreuz zu bekommen soll das tun.
Aber Leute wie The Rock sind nicht gesund oder "optimal" - der Mann hat üble Probleme mit Rücken und Knien von seiner Art zu trainieren.

bearbeitet von KuppenTanz
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb KuppenTanz:

Aber Leute wie The Rock sind nicht gesund oder "optimal" - der Mann hat üble Probleme mit Rücken und Knien von seiner Art zu trainieren.

Sehr wahr, dann sehe ich ihn vielleicht bald beim Yoga ;)

  • Moderator
Geschrieben

Körperoptimierung. Ein Begriff, der zu oft missbraucht wird.
Das fängt doch in den Muckibuden an, wo sie ihren Körper builden um mehr Masse zu bekommen und damit für sich und Fremde besser auszusehen. Das ist bei denen, in meinen Augen, eine Kopfsache. Ego und so.

Ich selbst bewege mich viel, indem ich mit meinem Hund in den Bergen unterwegs bin.
Selbst kleinste und unscheinbare Muskeln werden beansprucht und trainiert.
Der Stoffwechsel wird angeregt und läuft ständig auf Touren.
Ein gesunder Stoffwechsel ist die halbe Miete für die allgemeine Gesundheit.
Übergewicht und langfristig Diabetes wird vorgebeugt oder teilweise kuriert.

Ich mache das für mich und meinen Kopf. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

Geschrieben

Wenn ich etwas für meinen Körper und meine Gesundheit mache, dann für mich und nicht für andere.

Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Lisbetha:

Sehr wahr, dann sehe ich ihn vielleicht bald beim Yoga ;)

Guten Morgen! - Ich musste echt laut lachen! :clapping:

Geschrieben

Bin momentan eher im Spaghetti- Bolognese- Trainingslager und warte darauf, dass meine Joggingschuhe mich in den Wald tragen. 

Aber wenn ich was mache, dann mache ich es für mich. 

Besser oder gesünder dadurch zu wirken ist ein schöner Nebeneffekt

Geschrieben

Ich mache Sport ganz alleine für mich und meinem Wohlbefinden. 
 

Wer sowas für Andere macht, wird nur eine Kopie sein und Kopien sind nie so gut wie ein Original! 

vor 10 Stunden, schrieb KuppenTanz:

Da man anonyme Posts nicht liken kann eben so.....genau das!
Ich arbeite auch im körpernahe Medizinbereich - ich habe also grundsätzlich überhaupt nichts gegen Training, Bewegung, den eigenen Körper in Schuß halten.
Use it or loose it ist das Schlagwort - je weniger man seinen Körper benutzt, um so mehr Fähigkeiten fehlen einem irgendwann.
Das geht so weit das es Leute gibt die mit 50 kaum noch allein vom Boden hochkommen.

Aber die Fitnesstudio-Szene ist leider weitgehend eine andere Sache.
Wie der TE ja auch anklingen läßt, geht es da weniger um "optimieren" im Sinne von Funktionen verbessern.
Sondern eher darum, den Körper einer bestimmten ästhetischen Vorstellung anzupassen. Selektives Muskelgruppentraining in geführten Maschinen, ohne Gegenspieler oder Funktion zu beüben, oft ohne die Herzkreislauf-Leistung and die Muskelmassen anzupassen. Die Probleme die das auslöst sind mannigfaltig.
Wer wirklich "optimieren" will im Sinne von die Leistungsfähigkeit des Körpers für Alltagsfunktionen verbessern, sollte lieber schwimmen, yoga machen, tanzen, Kampfsport ect - Trainings bei denen komplette Leistungsketten benutzt werden statt einzelnen Paketmuskeln.

Als jemand der gerne zu viel isst, intermittierend raucht und auch mal Alkohol zu sich nimmt bin ich der letzte, der Leuten vorschreibt was sie mit ihrem Körper machen sollen. Wer sich die Schultergelenke kaputtrainieren will, um ein schickes breites Kreuz zu bekommen soll das tun.
Aber Leute wie The Rock sind nicht gesund oder "optimal" - der Mann hat üble Probleme mit Rücken und Knien von seiner Art zu trainieren.

Zusätzlich zum Sport Krafttraining zu machen, bzw. angepasstes Krafttraining für seinen Sport, ist für mich ok. 
 

Doch wenn man nur „pumpt“, ist es oft nicht sonderlich gut für den Körper, was ich beim Sport (MTB, Thai- und Kickboxen...) oft sehe. 
Dann kommen „Muskelpakete“ an, erzählen einem das sie sich auskennen, oft auch Zusätze nehmen, die vermeintlichen nötig sind, doch dann kommt das große Gejammer. 
 

Z.T. versagt der Körper schon nach einigen Min. Training und die Leute hängen brechend über den Klo. 
Z.T. haben sie verkürzte Muskeln und sind übelst unbeweglich. 
Wenn man beim Ausdauertraining dann die Laktatwerte kontrolliert, schießen die Werte bei „Pumpern“ oft in die Höhe und die Muskeln säuern schnell aus. 

Geschrieben

Ich fing mit ca. 45 Jahren mit dem Training an, um weiteren Bandscheibenproblemen vorzubeugen. Daüber, dass man das vor allem meinem Oberkörper ansieht, bin ich allerdings nicht traurig. Habe keine Figur wie the Rock, das will ich aber auch nicht. Viele Körperstellen, die bei gleichaltrigen ein bisschen "schlabbern" sind bei mir halt straff. Mein Gewicht hat sich dadurch nicht geändert. Abnehmen "darf" ich nicht, meine Gefährtin mag mich so wie ich bin.

Es geht mir gut, weshalb sollte ich etwas daran ändern? Ich kann essen was ich will, meine Blutwerte sind gut,.....    "Kostet" halt ca. 3 Stunden pro Woche inklusive Fahrt, duschen und so weiter....

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