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Hochsensibilität und deren Auswirkung?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Yenna:

"Neurobiologischer Erklärungsanteil" klingt bei abweichender Gehirnstruktur schon etwas eigenartig. Wusstest du, dass der Anteil von Synästhetikern unter HSP z. B. wesentlich höher ist? Dafür gibt es auch nicht nur einen körperlichen "Anteil". 

Noch einmal...: es geht hier nicht um eine wissenschaftlich fundierte Abhandlung über Hochsensibiltät. Die Fragestellung des Threads eines frivolen Kontaktportals geht in Richtung der Auswirkungen auf Alltag und Sex. 

Geschrieben

Beschäftigt sich das "Hochsensible" dann überwiegend mit einem selbst oder ist man auch anderen gegenüber hochsensibel im Umgang? Mancher hier ist ja hochsensibel, erscheint mir aber wenig sensibel anderen, deren Gefühlen und Meinungen gegenüber.. 

Geschrieben
Ich denke, dass es bei vielen nicht diagnostiziert wurde.
Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb DieRuhigeKraft:

Noch einmal...: es geht hier nicht um eine wissenschaftlich fundierte Abhandlung über Hochsensibiltät. Die Fragestellung des Threads eines frivolen Kontaktportals geht in Richtung der Auswirkungen auf Alltag und Sex. 

...da man hochsensibel sein Leben lang ist und nicht weiß, wie es sich anders anfühlt, also keine Vergleichsmöglichkeiten hat, ist das an sich nur hypothetisch zu beantworten. Wer kann schon wissen, wie sich was für einen anderen Menschen anfühlt? Dafür reicht auch eine besondere Empathie nicht aus, zumal Empathie alleine einen Menschen noch nicht zum  HSP macht. 

Und ich hatte mich eben auf deinen eingefügten Text bezogen weil ich finde, das Mod-Team hat richtig entschieden... 🤷🏻‍♀️

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Lisbetha:

Beschäftigt sich das "Hochsensible" dann überwiegend mit einem selbst oder ist man auch anderen gegenüber hochsensibel im Umgang? Mancher hier ist ja hochsensibel, erscheint mir aber wenig sensibel anderen, deren Gefühlen und Meinungen gegenüber.. 

Es kommt sehr darauf an, wie jemand gelernt hat damit umzugehen. Stößt man von Anfang an auf Verständnis und Unterstützung, kann es sehr wohl nicht bei der Nabelschau bleiben. Lernt aber jemand, sich immer nur zurückzuziehen, weil er/sie für sensible Reaktionen kritisiert wird ("du Mimose!", "stell dich nicht so an!", "Heulsuse!"..) kann es zum ewigen Lecken der eigenen Wunden führen. 

Scheinbar gibt es einen hohen Anteil von den Menschen zugewandten Berufen unter den HSP - in der Medizin, der Therapie, der Bildung und Erziehung. 

vor 4 Minuten, schrieb Yenna:

...da man hochsensibel sein Leben lang ist und nicht weiß, wie es sich anders anfühlt, also keine Vergleichsmöglichkeiten hat, ist das an sich nur hypothetisch zu beantworten. Wer kann schon wissen, wie sich was für einen anderen Menschen anfühlt? Dafür reicht auch eine besondere Empathie nicht aus, zumal Empathie alleine einen Menschen noch nicht zum  HSP macht. 

Und ich hatte mich eben auf deinen eingefügten Text bezogen weil ich finde, das Mod-Team hat richtig entschieden... 🤷🏻‍♀️

Ist unwichtig. 

Geschrieben
Bei AD(H)S und Autismus ist Hochsensibilität auf jeden Fall gegeben.
Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb DieRuhigeKraft:

Ist unwichtig. 

Wenn es nur um schwurbeliges Beweihräuchern einer seltenen Besonderheit geht, die aber angeblich dann doch jeder Dritte hat, und alles, was dazu fundiert ist und die Diskussion umfassender gestalten könnte, ganz bewusst ausblenden will, definitiv ja. Leider ist genau das der Grund, warum das Thema vom Rest für gewöhnlich belächelt wird. Schönen Tag noch. 🤷🏻‍♀️

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Stella24:

Bei AD(H)S und Autismus ist Hochsensibilität auf jeden Fall gegeben.

Bist Du hochsensibel? Wie wirkt es sich bei Dir aus?

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb DieRuhigeKraft:

Bist Du hochsensibel? Wie wirkt es sich bei Dir aus?

Nein, bin ich nicht. 

Geschrieben

@Yenna  Das ist die Frage: Gibt es sog. "HSP", hochsensible Menschen, unter Euch? Wie lebt Ihr? Wie wirkt sich Eure Hochsensibilität auf Euer Leben aus? Ich meine damit die Wohnsituation (Rückzugsmöglichkeit, Lärm aus der Umgebung, Geräusche aus benachbarten Wohnungen...), Euren Beruf (eher den Menschen zugewandt, in der Therapie, der Sozialpädagogik, der Krankenpflege/Medizin, der Erziehung...) und Euren Hobbys, aber auch auf Euer Sexualleben und erotisches Empfinden (Slow Sex, Massagen, eine erhöhte Dosis an Sinnlichkeit...).

Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb DieRuhigeKraft:

Ist unwichtig. 

😳

Geschrieben
vor 11 Minuten, schrieb DieRuhigeKraft:

Es kommt sehr darauf an, wie jemand gelernt hat damit umzugehen. Stößt man von Anfang an auf Verständnis und Unterstützung, kann es sehr wohl nicht bei der Nabelschau bleiben. Lernt aber jemand, sich immer nur zurückzuziehen, weil er/sie für sensible Reaktionen kritisiert wird ("du Mimose!", "stell dich nicht so an!", "Heulsuse!"..) kann es zum ewigen Lecken der eigenen Wunden führen. 

Scheinbar gibt es einen hohen Anteil von den Menschen zugewandten Berufen unter den HSP - in der Medizin, der Therapie, der Bildung und Erziehung. 

Ist unwichtig. 

Das klingt, als wäre die Allgemeinheit dafür verantwortlich, wie ein Hochsensibler ggf. mit anderen umgeht? Das kann doch nicht sein. 

Geschrieben

Wenn man erst einmal erkannt hat, was es ist, wird es leichter, verständlicher.

Aus dem Rahmen zu fallen ist in jedem Bereich erst einmal herausfordernd, weil man seinen Weg finden muss. Feinfühligkeit, Sensibilität darf nicht zum Käfig, zur eigenen Falle werden. Man muss schauen, das man sich Wahrgenommenes nicht aufbuckelt, sondern durch sich durch wehen lässt.

Ist für mich ein durchaus bereicherndes Persönlichkeitsmerkmal und doch fühlt es sich an manchen Tagen noch immer wieder mal wie Fluch und Segen zugleich an.

Abhängig davon wie feinsinnig du bist, kann es auf Andere schon mal recht spuky wirken, denn dein Bauchgefühl ist unschlagbar und auch im Erkennen von Zusammenhängen  bist ggf. meisterlich. 

Und doch sind es die Hochsensiblen, die die Schweigenden hören, den Traurigen einen liebevollen Blick schenken, die Einsamen umarmen und mit den Glücklichen lachen.  ;-) 

Alle Sinneswahrnehmungen sind stärker, auch die sexuellen.

Ich mag Slow Sex, nicht zwingend ausschließlich, aber als Basis. Slow Sex ist durchaus sehr erdend und wohltuend sinnlich, achtsam. Gleichzeit aber kann ich jemandem damit sehr gut 'meine Welt' zeigen, wie wenig es braucht um mich zu erreichen, zu berühren. Nur wer diese leisen Töne verstanden hat, kann ggf.  die angemessenen lauten für mich finden. Gleichzeitig kann man sich als feinfühliger Mensch halt auch beim Sex gut in den Anderen einfühlen.

Klare Linien, viel weiß, wenig Möbel, keine Muster, keine bunten Farben, keine starken Düfte wie Waschmittel, Weichspüler, Raumduft, Parfüm etc., selten Nebengeräusche wie Musik, kein blendendes Licht, keine Kerzenflamme in die ich schauen muss, ..... so geht es mir gut. Energie aufladen kann ich in jeder erdenklichen kleinen Pause. Brauche aber trotzdem meinen Bereich, meine Rückzugsmöglichkeit. Weniger zum aufladen, eher zum leeren. 

Ich arbeite in einem sozialen  Bereich, in dem ich die eigenen Fähigkeiten für Andere bereichernd nutzen kann. Habe, meiner Meinung nach, aber auch die tägliche Aufgabe, Andere dafür zu sensibilisieren, wie ihr Verhalten auf 'diese' Menschen wirkt. 'Steter Tropfen höhlt den Stein', sage ich mal ...*seufz*

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Lisbetha:

Das klingt, als wäre die Allgemeinheit dafür verantwortlich, wie ein Hochsensibler ggf. mit anderen umgeht? Das kann doch nicht sein. 

Nun, in dem Maße, in dem wir zB unsere eigenen Kinder verstehen oder nicht, ja.

Geschrieben

Im Moment scheint es wohl "in" zu sein, wenn jemand hochsensibel ist. Ich habe gegoogelt. Es gibt viele Bücher dazu, die müssen verkauft werden. 

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb DieRuhigeKraft:

Ein Randthema, vielleicht.
Gibt es sog. "HSP", hochsensible Menschen, unter Euch? Wie lebt Ihr? Wie wirkt sich Eure Hochsensibilität auf Euer Leben aus? Ich meine damit die Wohnsituation (Rückzugsmöglichkeit, Lärm aus der Umgebung, Geräusche aus benachbarten Wohnungen...), Euren Beruf (eher den Menschen zugewandt, in der Therapie, der Sozialpädagogik, der Krankenpflege/Medizin, der Erziehung...) und Euren Hobbys, aber auch auf Euer Sexualleben und erotisches Empfinden (Slow Sex, Massagen, eine erhöhte Dosis an Sinnlichkeit...).

Wieso das Thema in "der eigene Körper" gelandet ist, ist mir schleierhaft. Da gehört es nun wirklich nicht hin - es geht hier ganz klar um Kopf und Psyche. Ich habe es bei "Kennenlernen" eingestellt. Selbst Off Topic wäre adäquater. 

zuallererst find ich die rubrik eigentlich gut gewählt! zumal hier andre menschleins kommentiern als bei 'kennenlernen'...
zum zwoten- ich bin kein HSPler, aber untypischer aspie, hab von daher gewisse 'ähnlichkeiten'

zur frage-
ich hasse lärm, der macht mich krank...zuviele menschen um mich rum- im prinzip selbes spiel
ich brauch meine zeit allein für mich..ich nutze jede ruhe, die es hier im dorf mal hat (nein, dorfleben iss nich ruhiger, glaubts mir^^)..ich brauch musik, singen zum runterfahrn

beruf- gelernte altenpflegerin (als aspie und sub sehr klischeehaft, ich weiss, lach)
hobbies- wie gesagt musik..lesen, zeichnen, malen..also per se eher künstlerisches

'sexuealleben' iss bei mir nu nich sexuell motiviert, aber fernab von massagen oder 'sinnlichkeit' als SMlerin^^

Geschrieben
Mir wird das auch attestiert, aber ich kümmere mich nicht darum. Für mich ist alles normal, das ist für mich keine Krankheit sondern eine Eigenschaft die man nutzen kann.

Wenn ich "diagnostiziert" lese, wird es mir fast schlecht. Sind extrovertierte oder introvertierte auch krank?
Waren das berühmte kranke?
Lady Di,
Chagall,
Beethoven,
Goethe,
Schopenhauer,
Nietzsche,
Einstein,
Paracelsus,
Schweitzer,
Picasso
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb RNM:

Mir wird das auch attestiert, aber ich kümmere mich nicht darum. Für mich ist alles normal, das ist für mich keine Krankheit sondern eine Eigenschaft die man nutzen kann.

Wenn ich "diagnostiziert" lese, wird es mir fast schlecht. Sind extrovertierte oder introvertierte auch krank?
Waren das berühmte kranke?
Lady Di,
Chagall,
Beethoven,
Goethe,
Schopenhauer,
Nietzsche,
Einstein,
Paracelsus,
Schweitzer,
Picasso

'diagnostiziert' heisst auch einfach oft- nu weiss man, wieso man 'anders' iss...also nich per se negativ

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb DieRuhigeKraft:

 Dabei ist es auch eine Gabe, das Einfühlungsvermögen und die feinen Antennen sind Qualitäten. Wichtig also zu lernen, sie auch anzuschauen. 

 

vor 2 Stunden, schrieb DieRuhigeKraft:

Intoleranz schreibt sich mit nur einem l. 

 

vor einer Stunde, schrieb DieRuhigeKraft:

Bitte Schluss jetzt. Das gehört nicht hierhin. 

Mich würde mal interessieren, wie das erste Zitat zu den anderen beiden passt und wie sich die Hochsensibilität da so zeigt. Das soll kein Angriff sein, aber ich finde es schon erstaunlich, dass man feine Antennen, Einfühlungsvermögen usw. für sich als Hochsensibler in Anspruch nimmt, andere dann aber so abwatscht. Ist das nicht ein Widerspruch? Es kam von Dir ja auch ein "und nochmal". Diese Floskel kenne ich nur aus dem Manager-Sprech und da soll es dem Gegenüber suggerieren, dass man Dinge wiederholen muss, weil der andere so begriffsstutzig ist. Verbinde ich jetzt auch nicht so sehr mit hochsensibel. 

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Lisbetha:

 

 

Mich würde mal interessieren, wie das erste Zitat zu den anderen beiden passt und wie sich die Hochsensibilität da so zeigt. Das soll kein Angriff sein, aber ich finde es schon erstaunlich, dass man feine Antennen, Einfühlungsvermögen usw. für sich als Hochsensibler in Anspruch nimmt, andere dann aber so abwatscht. Ist das nicht ein Widerspruch? Es kam von Dir ja auch ein "und nochmal". Diese Floskel kenne ich nur aus dem Manager-Sprech und da soll es dem Gegenüber suggerieren, dass man Dinge wiederholen muss, weil der andere so begriffsstutzig ist. Verbinde ich jetzt auch nicht so sehr mit hochsensibel. 

Ja, gerne. Hochsensibel zu sein bedeutet nicht, Verständnis für alles zu haben und alles hinzunehmen. Starke, heftige, emotionale Reaktionen sind übrigens eher ein Indiz für Hochsensibilität. HSPler wollen denv"Krach" schnell loswerden, wenn sie ihn als solchen wahrnehmen. 

Geschrieben
Vor 1 Stunde, schrieb Kismet60:

 

Circa 15-20 Prozent der Weltbevölkerung sind hochsensibel, ich habe es mir nochmal vom Netz genau erklären lassen, was man darunter versteht.

Für mich sind das ein Paar Schuhe, die hingestellt werden, von denen der einer jedem mehr oder weniger passt und der andere überhaupt nicht. Für mich braucht fast jeder Mensch auch einmal einen Rückzugsort, ihn stören manchmal Geräusche und Menschen verlieren auch mal die Fassung.

Natürlich will jeder empathisch sein, ein guter Zuhörer, umsichtig, künstlerisch, philosophisch oder psychologisch begabt sein. Aber Hochsensibilität ist keine Krankheit und so ziehen sich viele Leute gerne diesen einen Schuh an. Aber, den anderen der auch passt, sehen sie nicht, was einige Leute über sich denken, weicht leider sehr von dem ab wie andere sie sehen und vor allen Dingen wie sie handeln.

Und kann ich von mir wirklich behaupten, dass ich sensibler bin wie Frau Meier, vielleicht hat die sich nur besser im Griff.

Hochsensibilität kann schon eine Krankheit sein... je nach Ausprägung. Die Frage ob es eine richtige Krankheit im Sinne der WHO definition ist, bestimmt sich drüber welche Symptome der Betroffene hat, wie lange schon und ob er unter diesen leidet, welche Konsquenzen es für sein Leben hat, ob er mit diesen Symptomen ein "normales" Leben leben kann oder ihn die Symtome und das Leid was dahintersteckt daran hindern bzw beeinträchtigen.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Harry1979:

Hochsensibilität kann schon eine Krankheit sein... je nach Ausprägung. Die Frage ob es eine richtige Krankheit im Sinne der WHO definition ist, bestimmt sich drüber welche Symptome der Betroffene hat, wie lange schon und ob er unter diesen leidet, welche Konsquenzen es für sein Leben hat, ob er mit diesen Symptomen ein "normales" Leben leben kann oder ihn die Symtome und das Leid was dahintersteckt daran hindern bzw beeinträchtigen.

Soweit ich weiß, liegt kein Diagnosekriterium vor. Im ICD-10 war es nicht aufgeführt. Die 11. Fassung ist erschienen, aber ich kenne sie noch nicht. 

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb DieRuhigeKraft:

Starke, heftige, emotionale Reaktionen sind übrigens eher ein Indiz für Hochsensibilität.

Dachte immer, das wäre Ausdruck mangelnder Selbstkontrolle. Aber vielleicht ist das ja auch ein Symptom. Wäre dann aber für mich eine Rechtfertigung für alles. Ich haue auf jemanden verbal ein, weil meine hochsensible Ader nicht damit klarkommt, dass der andere so doof/unsensibel/usw. ist und ich für mich den "Krach" loswerden muss. 

Geschrieben
Mein letzter Ex war höchst sensibel. Mit mir als Aspi dazu war das eine nackte Katastrophe. Zum Thema Beruf ging bei ihm nur das, was ohne Kontakt zu Menschen machbar ist. Den Menschen zugewandt kann ich das definitiv nicht nennen. Ansonsten passend dazu die eigene Wohnung (ist bei mir aber auch so) und slow Sex etc war jetzt nicht seins..... aber dafür superanhänglich wie ein Klammeraffe. War jetzt nicht so die allerbeste Kombination mit uns. Alle anderen Eckdaten waren super, aber das war ne Beziehung, die nix werden konnte. Von daher würde ich selbst in Zukunft von Männern aus dieser Schublade immer Abstand nehmen.
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Lisbetha:

Dachte immer, das wäre Ausdruck mangelnder Selbstkontrolle. Aber vielleicht ist das ja auch ein Symptom. Wäre dann aber für mich eine Rechtfertigung für alles. Ich haue auf jemanden verbal ein, weil meine hochsensible Ader nicht damit klarkommt, dass der andere so doof/unsensibel/usw. ist und ich für mich den "Krach" loswerden muss. 

Ich glaube, Du siehst das aus Sicht eines "Normalos". HSPler müssen eben genau damit lernen, umzugehen. Und es ist nicht leicht, den Erwartungen der Mitmenschen immer gerecht zu werden, wenn einem der Sinn nach Ruhe und der Anforderungsfilter auf "voll" steht. Sie entwickeln Abwehrreflexe, die unangenehm sein können, ungerechtfertigt. Und häufig wissen sie es. Es ist schwer für sie, manchmal, sich an eine Norm anzupassen. 

Deshalb habe ich die Frage hier ja gestellt. Wie wirkt sich eure Hochsensibilität auf euer Beziehungsgefüge aus? 

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