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Wieviel 'Raum' darf sich die/der Ex nehmen?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Für mich geht es weniger darum, wie andere sowas handhaben oder was „normal“ ist. Ich kann auch mit dem Begriff „Erpressung“ in diesem Kontext wenig anfangen. 
Ich sehe es so: Wenn Partner A etwas macht, womit Partner B unglücklich ist, sollten in einer guten Beziehung beide (!) solange nach einer gemeinsamen Lösung suchen, bis sie einen Weg gefunden haben, mit dem beide gut leben können. Das Problem ist aus meiner Sicht weniger ein bestimmtes Verhalten sondern eher der gemeinsame Umgang damit.

Wenn es für beide okay ist, dass die Ex einen Schlüssel hat: Prima. Wenn einer damit nicht leben kann, dann braucht es eine Lösung.

Natürlich braucht es ein Aufeinander-Zugehen, aber keine Beziehung kann auf Dauer funktionieren, wenn einer von beiden dringende (!) Wünsche des anderen völlig ignoriert.

Geschrieben

Für mich ist es weiterhin ein Kommunikationsproblem in der neuen, jetzt ehemaligen, Beziehung. Das Paar muss eben deutlich klären, wie der Kontakt gewünscht ist. Es ist für mich unsinnig zu fordern, dass der Kontakt weitestgehend eingestellt werden soll und dann aber Ausnahmen akzeptiert werden, die aber offensichtlich nicht definiert sind. Hilfe bei einer kaputten Waschmaschine wäre für mich vielleicht eine Ausnahme, für andere nicht. 

Ich würde mich auch fragen, wieso gemeinsame Familienunternehmungen am Wochenende so ein Problem sind, wenn ich selbst eh keine Zeit habe. Mache ich mir Sorgen, da würde noch etwas laufen? Liegt es daran, dass die Ex mich nicht mag? Erwarte ich, dass mein Partner mich vorher um Erlaubnis bittet und wenn ja, warum?

Nur wenn man sich selbst bewusst ist, wie man tickt, kann man dem anderen das auch vermitteln und schauen, ob man Lösungen findet. Für mich wäre ein Partner nichts, der verlangt, den Kontakt zu meinem Exmann einzustellen oder anders zu pflegen, als ich es tue. Allerdings kommuniziere ich das von Anfang an und derjenige muss dann überlegen, ob das für ihn okay ist. 

Anonymes-Mitglied-1
Geschrieben
vor 35 Minuten, schrieb Lisbetha:

Für mich ist es weiterhin ein Kommunikationsproblem in der neuen, jetzt ehemaligen, Beziehung. Das Paar muss eben deutlich klären, wie der Kontakt gewünscht ist. Es ist für mich unsinnig zu fordern, dass der Kontakt weitestgehend eingestellt werden soll und dann aber Ausnahmen akzeptiert werden, die aber offensichtlich nicht definiert sind. Hilfe bei einer kaputten Waschmaschine wäre für mich vielleicht eine Ausnahme, für andere nicht. 

Ich würde mich auch fragen, wieso gemeinsame Familienunternehmungen am Wochenende so ein Problem sind, wenn ich selbst eh keine Zeit habe. Mache ich mir Sorgen, da würde noch etwas laufen? Liegt es daran, dass die Ex mich nicht mag? Erwarte ich, dass mein Partner mich vorher um Erlaubnis bittet und wenn ja, warum?

Nur wenn man sich selbst bewusst ist, wie man tickt, kann man dem anderen das auch vermitteln und schauen, ob man Lösungen findet. Für mich wäre ein Partner nichts, der verlangt, den Kontakt zu meinem Exmann einzustellen oder anders zu pflegen, als ich es tue. Allerdings kommuniziere ich das von Anfang an und derjenige muss dann überlegen, ob das für ihn okay ist. 

Das die Ex mich nicht mochte, liegt ja offensichtlich auf der Hand! Hätte sie sonst dieses Theater angefangen, als bekannt wurde, dass er wieder eine Beziehung hat? 

Denn, solange wir uns noch im 'Geheimen' getroffen haben, hat sie ihre Füße nämlich stillgehalten.

 

Na ja, ich sehe das eben anders als Du. Die/der Ex ist die/der Ex und wenn sie/er noch so eine wichtige Rolle im Leben des anderen Spielen, hätte man sich nicht trennen zu brauchen, sondern sich nur räumlich. 

 

Ich habe mehrmals versucht, ihm zu erklären was in mir vorgeht und ich keine Beziehung zu dritt führen werde. Er hat mir dann auch immer wieder versichert, etwas daran zu ändern. Aber es ist das Gegenteil passiert.

Ich habe mich dann damit einverstanden gegeben, dass sie ihre 'Familydays' haben können, aber nicht über's ganze Wochenende oder für mehrere Tage, wo sie dann alle 3 gemeinsam im Haus verbracht haben. 

 

Nachdem ich hier jetzt sehr viele unterschiedliche Meinungen gelesen habe, steht für mich fest, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Er ist und bleibt mein Ex!

 

Geschrieben
vor 7 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Das die Ex mich nicht mochte, liegt ja offensichtlich auf der Hand! Hätte sie sonst dieses Theater angefangen, als bekannt wurde, dass er wieder eine Beziehung hat? 

Denn, solange wir uns noch im 'Geheimen' getroffen haben, hat sie ihre Füße nämlich stillgehalten.

 

Na ja, ich sehe das eben anders als Du. Die/der Ex ist die/der Ex und wenn sie/er noch so eine wichtige Rolle im Leben des anderen Spielen, hätte man sich nicht trennen zu brauchen, sondern sich nur räumlich. 

 

Ich habe mehrmals versucht, ihm zu erklären was in mir vorgeht und ich keine Beziehung zu dritt führen werde. Er hat mir dann auch immer wieder versichert, etwas daran zu ändern. Aber es ist das Gegenteil passiert.

Ich habe mich dann damit einverstanden gegeben, dass sie ihre 'Familydays' haben können, aber nicht über's ganze Wochenende oder für mehrere Tage, wo sie dann alle 3 gemeinsam im Haus verbracht haben. 

 

Nachdem ich hier jetzt sehr viele unterschiedliche Meinungen gelesen habe, steht für mich fest, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Er ist und bleibt mein Ex!

 

Ich behaupte doch nicht, dass Du Deine Sicht nicht haben kannst. Deine Gefühle sind so und das ist völlig legitim. Mein Ex und ich haben uns getrennt, obwohl wir eine enge Bindung hatten/haben. Seine neue Freundin mochte mich anfangs auch nicht leiden, fühlte sich bedroht, hatte früher nur Beziehungen, bei denen sie nach Trennung jeden Kontakt abbrach. 

Ich glaube einfach, und das ist kein Angriff, dass er entweder ein ganz anderes Verständnis davon hat, wie man nach Trennung miteinander umgehen kann oder es ihm schlicht egal ist. Ich würde eine Beziehung nicht mit jemandem führen, der sich durch einen Expartner verunsichert fühlt. Ich würde Vertrauen erwarten und ich hätte mit Familiendingen kein Problem. Aber ich verstehe, dass Du das anders siehst und daher finde ich es gut, dass Du da keinen neuen Versuch machst, denn aus meiner Sicht wäre der zum Scheitern verurteilt. 

Geschrieben
Am 15.9.2021 at 14:05, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ich möchte jetzt nur gerne von Euch wissen, wie Ihr das nach einer Trennung handhabt?!

Da ich nichts davon halte, auf Wunder zu warten, kommen abgelegte Sachen für mich nie mehr in Frage.

Geschrieben

Gar keinen Raum. Sonst gibt's Stress. Oder der Typ kann gehen, wenn er sich da nicht klar positioniert da bin ich absolut konsequent. Alles was über eventuelle Elternschaft hinausgeht, teriere ich nicht. Ist halt so, wer damit nicht leben kann, lebt dann halt nicht mit mir. 

Geschrieben
Hat keinen Millimeter Platz neben mir zu haben.
Ich bin zwar nicht eifersüchtig und würde auch nichts gegen spaß zu 3. oder so haben, aber ex-partner haben in einer neuen beziehung nichts zu suchen, egal in welcher Intensität oder Form, ansonsten soll die Person halt wieder zurück gehen, wenn es so toll war.
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