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Gentle-Dom oder Dumm-Dom


Ch****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich kann die " Entwicklung  " durch die 50 Varianten von Grau nicht beurteilen .

Ausprobieren kann natürlich auch böse nach hinten losgehen, insofern kann es problematisch werden wenn sich da die beiden Falschen begegnen .

Darauf habe ich allerdings keinen Einfluss .

Alles was einvernehmlich passiert , ist für mich in sehr weiten Grenzen in Ordnung , auch wenn ich Vieles davon nicht mag . 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 21 Stunden, schrieb Chem-Paar:

Ist es wirklich so, dass eine Sub/Sklavin auch gleichzeitig als Freiwild oder Fickfleisch betrachtet wird? 

Nein, da hast du wohl du wohl etwas verwechselt, denn das wird in dem Klassiker 'Die O' so dargestellt und nicht in '50 Shades of Grey'. 

Wo der Rest deines dargestellten Bildes herkommt weiß ich nicht. Ich hab ein anderes Bild, genauso wie ich eine andere Sicht auf SM habe, was schon dabei anfängt, das Top/Dom nicht dafür da ist, um Sub/Sklavin das Leben zu versüssen oder sie nicht abstürzen zu lassen. Man stelle sich nur mal vor, Sub/Sklavin findet gefallen daran aber Top lässt das nicht zu, den Absturz, dann wäre das doch bitter. Oder?

Über andere herziehen und selbst die gleiche Schnulze bringen ist jedenfalls auch nicht sooo klug.

bearbeitet von glaubensfrage
Geschrieben
Ich habe auch das Gefühl. Benutzen und weg....Einmaliges....Für mich nicht nachvollziehbar, denn in meinen Augen wächst solche Bindung mit der Zeit. Und mit der Zeit entwickelt sich erst Vertrauen - für mich mit der wichtigste Grundbaustein in der weiten Welt des BDSM. Eine Sklavin oder Sub muss sich fallen lassen dürfen, geht das bei einem ONS? Für mich persönlich ein ganz klares Nein.....Mir macht das so keinen Spass. Und - dieser Film .... meiner Meinung nach zu oberflächlich und in einigen Darstellungen inhaltlich auch falsch dargestellt ....Kein Aufklärungsfilm für BDSM -Intetessierte....
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe weder die Filme gesehen, noch glaube ich, irgendeine Ahnung davon zu haben, wie eine D/S Beziehung auf der zwischenmenschlichen Ebene abläuft. Vermutlich gibts da auch viele Facetten.  Es würde mich reizen, das mal etwas näher kennen zu lernen, wobei ich wirklich die psychologischen Aspekte interessant finde. Denn die sexuellen Praktiken dürften nun doch nicht allzu anders sein. Oder irre ich mich da auch?

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

Ich weiß von einigen Frauen, die durch Beziehungen zu Möchtegern-Doms in den psychischen Abgrund gestürzt sind. Und zwar ganz, ganz tief. Harte Sessions ohne Aftercare, Mißachtung der Grenzen, Überforderung seitens des dominanten Parts usw. Sehr schnell gerät man an den Falschen! Gerade in der Zeit nach Erscheinen dieser schrecklichen Fifty Scheiß-Serie meinte gefühlt jeder zweite Typ, mit Anzug und Peitsche wäre er ein Dom. Damals bekam ich eine Menge Post in diese Richtung, und  so ziemlich jeder, der so ankam,

1. war einfach nur ein bedauernswertes Individuum ohne Selbstwert, weil

2. mit sich selbst überhaupt nicht im Reinen

3. hatte ziemlich wenig Ahnung von der Materie ("Da gehts doch um Fesseln, Arsch versohlen und Ficken, oder?")

4. war tatsächlich summa summarum einfach nur dumm:

Dumm zu meinen, auf diese Schiene könnte man(n) einfach so aufspringen, weils gerade in ist. Dumm, zu denken, es wäre ein einfaches Spielchen mit willigen Bitches, bei dem man(n) mal so sein kann, wie man(n) es bisher nicht geschafft hat.

Ich habe das EP übrigens nicht so verstanden, dass da jemand die für sich einzig Wahre Form des BDSMs bzw. einer D/S Beziehung proklamiert, sondern lediglich beklagt, dass es immer noch viele Menschen gibt, die diese - im Vergleich doch recht anspruchsvolle Spielart - bagatellisieren, verantwortungslos handeln und damit sehr, sehr viel Leid anrichten können. Klar, dazu gehören immer zwei und selber Denken hat noch niemandem geschadet. Aber in manchen Fällen ist frau tatsächlich erst hinterher schlauer. Aber diese Erkenntnis ist - wie bereits festgestellt - nicht zwingend eine Bereicherung.

 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Kann Euch nur Recht geben. BDSM hat was mit Vertrauen zu tun und auch mit sich aufeinander einspielen. Es gibt natürlich gewisse Dinge, die man auch ohne sich zu kennen machen kann, von daher ist das mitspielen fremder schon interessant. Aber Dom zu sein ist nun mal nicht, ich darf Sub benutzen, verdreschen und dann geh ich. Das bedeutet viel viel mehr. Aber das ist ein ausgiebiges Thema. 

Was aber immer mehr wird, und die bezeichne ich auch als Dumm-Doms, sind die, die sich Dom Master oder Sir nennen und glauben, jede Sub muss jetzt gehorchen. 

Da gibt es kein Respekt, für die sind alle Subs gleich. Wie ein genormter Gegenstand. Wenn man schon die Anzeigen liest, wirds einen schlecht. 

Geschrieben
vor 20 Minuten, schrieb Salome:

Ich weiß von einigen Frauen, die durch Beziehungen zu Möchtegern-Doms in den psychischen Abgrund gestürzt sind. Und zwar ganz, ganz tief. Harte Sessions ohne Aftercare, Mißachtung der Grenzen, Überforderung seitens des dominanten Parts usw. Sehr schnell gerät man an den Falschen! Gerade in der Zeit nach Erscheinen dieser schrecklichen Fifty Scheiß-Serie meinte gefühlt jeder zweite Typ, mit Anzug und Peitsche wäre er ein Dom. Damals bekam ich eine Menge Post in diese Richtung, und  so ziemlich jeder, der so ankam,

1. war einfach nur ein bedauernswertes Individuum ohne Selbstwert, weil

2. mit sich selbst überhaupt nicht im Reinen

3. hatte ziemlich wenig Ahnung von der Materie ("Da gehts doch um Fesseln, Arsch versohlen und Ficken, oder?")

4. war tatsächlich summa summarum einfach nur dumm:

Dumm zu meinen, auf diese Schiene könnte man(n) einfach so aufspringen, weils gerade in ist. Dumm, zu denken, es wäre ein einfaches Spielchen mit willigen Bitches, bei dem man(n) mal so sein kann, wie man(n) es bisher nicht geschafft hat.

Ich habe das EP übrigens nicht so verstanden, dass da jemand die für sich einzig Wahre Form des BDSMs bzw. einer D/S Beziehung proklamiert, sondern lediglich beklagt, dass es immer noch viele Menschen gibt, die diese - im Vergleich doch recht anspruchsvolle Spielart - bagatellisieren, verantwortungslos handeln und damit sehr, sehr viel Leid anrichten können. Klar, dazu gehören immer zwei und selber Denken hat noch niemandem geschadet. Aber in manchen Fällen ist frau tatsächlich erst hinterher schlauer. Aber diese Erkenntnis ist - wie bereits festgestellt - nicht zwingend eine Bereicherung.

 

 

Besser kann man`s nicht ausdrücken :ok_hand:

Die meisten sind sich gar nicht ihrer Verantwortung bewußt oder begreifen nicht dass Sub ganz schnell eine emotionale Bindung aufbaut mit der man nicht so einfach spielen sollte.

Geschrieben
vor 21 Stunden, schrieb BerlinerMaedchen:

Lustig ist für mich die Tatsache, das der devote Part immer als Opfer hingestellt wird, die von ihrem Dom "missbraucht" wird. Eine Sub sollte selbst genau ihre Grenzen und Tabus kennen und das auch mitteilen...heißt für mich, den Mund aufmachen.Egal ob in der Kennlernphase oder in einer längeren Beziehung. 

Ich bin kein Fan davon, das eigene BDSM als das Ultimative BDSM hinzustellen und anderen zu unterstellen, dumm zu sein oder keine Ahnung zu haben..

Im übrigen frage ich mich, was daran so wild sein soll, sich ein wenig auszuprobieren, wenn man 50SOG gesehen hat? Wer sagt denn, das der DOM deshalb ein "Dumm Dom" ist? Und Dumm Dom hat nix mit Erfahrung zu tun, sondern mit Charakter. 

Warum fühlt man sich dadurch bedroht? Warum muss man das anprangern? 

Und wenn 2 das gleiche wollen, kann es kaum schlecht sein. 

Ich wollte dir nur mal eben danken für diesen Beitrag! Auf den Punkt!

Geschrieben
vor 23 Stunden, schrieb Chem-Paar:

Wir sind nun hier seid einiger Zeit angemeldet und haben immer mehr das Gefühl, dass seid "Shades of Gray" die Anzahl der Dumm-Doms sich extrem häuft.

Ist es wirklich so, dass eine Sub/Sklavin auch gleichzeitig als Freiwild oder Fickfleisch betrachtet wird? Also für uns (leben 24/7/365) hat BDSM immer noch extrem viel mit Respekt und gegenseitigem Vertrauen zu tun. Von daher würde ich meine Sub niemals jemanden zur Verfügung stellen, der von 0 auf 100% einsteigen will. Um seine Sub anständig zu führen, ihr das Leben zu versüßen und sie nicht abstürzen zu lassen muss man sie kennen und ihre Regungen deuten können. 

Eine Sub ist das höchste GUT für einen Herrn. Und keine Sache zum benutzen und wegschmeißen.

 

Ich kann und will das nicht beurteilen und ich finde es anmaßend jemand als Dummdom zu bezeichnen, vielleicht hat der ein Auchdummsub und die sieht ihn ganz anders.

Entschuldige wenn ich dieses für mich Unsinn über Respekt und Vertrauen lese, willst du nicht BDSMlern unterstellen das dies für sie keine Rolle spielt. Ich habe auf eurem Profil gelesen, BDSM ist kein Spiel, sondern eine Lebenseinstellung, so sehen viele Taubenzüchter ihre Tauben auch.

BDSM ist nicht die Krönung des Fickens, sondern eine sexuelle Vorliebe.

 

Wie immer nur meine Meinung.

Geschrieben

Gab es vor SOG, wird es danach geben...nicht mehr, nicht weniger...solange die mein Spiel nicht stören...egal...muss ich mich nicht damit beschäftigen...

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