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Trennung und Depressionen


maturelove1971

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Masterbrain:

Ich hatte eine solche Beziehung. Ist halt sehr riskant, mit einer depressiven Person Beziehung zu führen. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass man als gesunder Partner, dadurch selbst depressiv werden kann auf Dauer. Daher raten sie auch dazu, depressive Freunde zu meiden, dauerhaft betrachtet. Als Außenstehender, kann man ohnehin nicht helfen. Das kann nur der Betroffene selbst und Fachleute. Ich würde jedem davon abraten, auf lange Sicht. In Beziehung ist es sehr anstrengend. Bedeutet 24/7 Arbeit. Kleinigkeiten werden zum Problem. Alltag wird zur Herausforderung. Schöne Phasen sind rar und man muss dem Partner immer mit Samthandschuhen begegnen. Und wenn der Betroffene nicht mit macht, kämpft man gegen Windmühlen. Bleiben immer nur Wunden zurück. Depression hinterlässt überall Scherben und Wunden und diese Personen verhalten sich meist egoistisch und nicht rational. Ich versuche soweit wie möglich beim reflektieren zu helfen. Ändert sich dauerhaft nichts bzw. sehe ich, dass die Person nichts dagegen tut, distanziere ich mich.

Jeder kann an sowas erkranken und zwar ganz schnell und wen man Pech hat bleibt es für immer also jemanden auszugrenzen oder gar verlassen wegen Depression finde ich menschlich Abschaum. Und man kann auch als ausenstehender kann man helfen wenig aber es geht. Zb zuhören Motivieren usw.  Man muss den Partner nicht mit Samthandschuhen anfassen das ist Quatsch. Und das die Personen egoistisch sind ist auch Mist. Vieles von dem was du sagst ist Quatsch und zeigt mir einen der daran erkrankt ist das du dich damit nicht auseinander gesetzt hast und diese typischen falschen Sachen sagst die jeder Hanz und Franz sagt. Bitte beschäftige dich ordentlich damit wen du schon sowas schreibst und vermittel bitte nicht noch anderen ein Schlechtes Bild dieser Krankheit.

Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb maturelove1971:

Hallo, ich denke da des Öfteren drüber nach und glaube auch , dass es nicht einfach ist für den Depressiven ... meine depressive Partnerin hat mich von heute auf morgen verlassen, wir wollten zusammenziehen und sie hat mich weil ich die erste besichtigte Wohnung mit ihr nicht gefallen hat und ich ihr das auch gesagt und begründet hab von einem auf den anderen Tag die Beziehung beendet hat... ich bin da ziemlich ratlos 

gruss

Und ich liebe sie immer noch!

Geschrieben
vor 12 Minuten, schrieb GudrunAfterDark13:

Manche Aussagen hier verletzen tatsächlich ein wenig. Ich kann es verstehen, "dank" letzter Beziehung. Aber dennoch sind Aussagen wie "Geht keine Beziehung mit depressiven Menschen ein", pardon, beschissen.

Nehme es dir nicht zu sehr zu Herzen.

Manche haben einfach schlechte Erfahrungen gemacht und sind vielleicht selbst fast zerbrochen.

Und jemand, der nie selbst betroffen war, kann sich auch nicht in dich hinein versetzen. Das muss nicht böse gemeint sein.

Zugeilfürparship
Geschrieben
Die Erfahrung mit messerstechen andauernden klappse besuchen , ritzen und so weiter ist toll mit so jemanden zusammen zu sein .ist nicht so trostlos wie in anderen Beziehungen .sondern immer wieder spannend
Geschrieben
Lustaufmehr939...weiss nicht..was daran spannend ist..
Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb Lustaufmehr939:

Die Erfahrung mit messerstechen andauernden klappse besuchen , ritzen und so weiter ist toll mit so jemanden zusammen zu sein .ist nicht so trostlos wie in anderen Beziehungen .sondern immer wieder spannend

Also diese Aussage würde ich an deiner Stelle noch einmal gründlich überdenken 🤦‍♀️

Geschrieben
Habe auch d.Erfahrung gemacht...dazu Sucht,sehr viel Energie reingesteckt u.mich letztendlich nur noch selbst zu retten getrennt....man kann da jämmerlich kaputt daran gehen....Allerdings ist es ein wichtiger Unterschied,ob derjenige sich da auch helfen lässt ,sprich the***utisch sich Unterstützung sucht...weil auch immer es fast jeden erwischen kann!Auch vor dieser fiesen Krankheit ist nicht jeder Sicher...Gibt ja dafür verschiedenste Ausslösser.
Geschrieben (bearbeitet)
vor 27 Minuten, schrieb DerLustvolle22:

Jeder kann an sowas erkranken und zwar ganz schnell und wen man Pech hat bleibt es für immer also jemanden auszugrenzen oder gar verlassen wegen Depression finde ich menschlich Abschaum. Und man kann auch als ausenstehender kann man helfen wenig aber es geht. Zb zuhören Motivieren usw.  Man muss den Partner nicht mit Samthandschuhen anfassen das ist Quatsch. Und das die Personen egoistisch sind ist auch Mist. Vieles von dem was du sagst ist Quatsch und zeigt mir einen der daran erkrankt ist das du dich damit nicht auseinander gesetzt hast und diese typischen falschen Sachen sagst die jeder Hanz und Franz sagt. Bitte beschäftige dich ordentlich damit wen du schon sowas schreibst und vermittel bitte nicht noch anderen ein Schlechtes Bild dieser Krankheit.

Wieso genau bezeichnest du mich als Abschaum? Ich habe meine Erfahrungen geteilt, so wie es jedem hier im Forum erlaubt ist. Zu diesen Themen gibt es sehr sehr viele wissenschaftliche Studien, die nicht viel Raum für Interpretation zulassen. Behaupten, ich würde meistens Quatsch erzählen, ist beleidigend und super respektlos. Ich kommentiere deine Sicht auch nicht oder stelle dich als dumm und Abschaum hin.

Und weder habe ich jemanden deswegen verlassen, noch habe ich keine Unterstützung gegeben. Bevor du hier beleidigend wirst, erstmal richtig lesen und dann erst kommentieren oder zitieren. 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Masterbrain:

Und weder habe ich jemanden deswegen verlassen, noch habe ich keine Unterstützung gegeben

Dann hat er dich damit...

 

vor 4 Minuten, schrieb Masterbrain:

Wieso genau bezeichnest du mich als Abschaum

Wahrscheinlich nicht gemeint!?

Geschrieben
vor 20 Minuten, schrieb Lustaufmehr939:

Die Erfahrung mit messerstechen andauernden klappse besuchen , ritzen und so weiter ist toll mit so jemanden zusammen zu sein .ist nicht so trostlos wie in anderen Beziehungen .sondern immer wieder spannend

Bist Du sicher, dass Du Depressionen nicht mit der Borderline-Erkrankung verwechselst?!  

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb Masterbrain:

Wieso genau bezeichnest du mich als Abschaum? Ich habe meine Erfahrungen geteilt, so wie es jedem hier im Forum erlaubt ist. Zu diesen Themen gibt es sehr sehr viele wissenschaftliche Studien, die nicht viel Raum für Interpretation zulassen. Behaupten, ich würde meistens Quatsch erzählen, ist beleidigend und super respektlos. Ich kommentiere deine Sicht auch nicht oder stelle dich als dumm und Abschaum hin.

Und weder habe ich jemanden deswegen verlassen, noch habe ich keine Unterstützung gegeben. Bevor du hier beleidigend wirst, erstmal richtig lesen und dann erst kommentieren oder zitieren. 

Ich habe nicht dich sondern so ein Verhalten als Abschaum bezeichnet das ist ein Unterschied. Und ich habe es verallgemeinert jeder zieht sich den Schuh selbst an.  Du hastaber Fakten geschrieben die do nicht stimmen daran merkt einer wie ich der an sowas erkrankt ist das du dich nicht auskennst und Halbwahreiten verbreitest oder schlichtweg mist erzählst.  Fu darfst gern meins nach belieben kommentieren steht dir frei. Nochmal ich habe es verallgemeinert mit verlassen etc. Nin gesagt das du es getan hast. Ich habe deine Halbwahreiten kritisch hinterfragt. Ich habe dich nie Persönlich angegriffen in Form einer Beleidigung sondern deine falschen Aussagen. Wen du dich Persönlich dadurch beleidigt fühlst kann ich nix dafür.  Du hast einfach nur Mist erzählt da du nicht erkrankt bist kennst du dich nicht aus was man dir nicht verübeln kann aber mit Falschen Aussagen legst du noch ein schlechteres Licht auf die Krankheit als so schon 

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb mattko:

Mache es selber seid rund 3 jahren mit. Solche menschen lassen auch keine ärztliche hilfe zu, denen kannst du nicht helfen solange sie ihre krankheit nicht selber einsehen. Was du machen kannst? Lauf weg, lauf weg damit du nicht noch selber krank wirst. 

Du kannst nicht alle Menschen über einen Kamm scheren, nur weil Du schlechte Erfahrungen gemacht hast! Es gibt genug die sich helfen lassen.

Auch haben "Nicht-Depressive" genügend Macken, die einem das Leben auch schön schwer machen können.

Verallgemeinerungen helfen keinem, Halbwissen ebensowenig, sich hier gegenseitig irgendwelche Vorwürfe machen hat auch noch keinem was gebracht.....eigene Meinung bilden, ins Thema einlesen und letztlich mit Blick auf den betreffenden Menschen schauen, ob und wie weit man das mittragen kann. Keiner muss sich deshalb selbst krank machen lassen. Aber wie gesagt das gilt genauso für die Macken von "Nicht-Depressiven".

Geschrieben
Eine ehemalige Kollegin hat es erlebt, mit dem Ende des Suizid der depressiven Person. Oft erkennt man den Beginn nicht. Eben So kennen die meisten die Geschichte von Robert Enke. Ganz schwierige Situation. Liebe reicht nicht immer aus.
Geschrieben
vor 59 Minuten, schrieb Masterbrain:

Kleinigkeiten werden zum Problem. Alltag wird zur Herausforderung. Schöne Phasen sind rar und man muss dem Partner immer mit Samthandschuhen begegnen. Und wenn der Betroffene nicht mit macht, kämpft man gegen Windmühlen. Bleiben immer nur Wunden zurück. Depression hinterlässt überall Scherben und Wunden und diese Personen verhalten sich meist egoistisch und nicht rational. 

War in meiner Beziehung auch so... 7 Jahre Samthandschuhe und immerwährende Rücksichtnahme auf diverse Befindlichkeiten, nebenbei den Alltag mit Kindern grösstenteils alleine meistern müssen. Therapien wurden immer wieder abgebrochen... es schlaucht. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Masterbrain:

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass man als gesunder Partner, dadurch selbst depressiv werden kann auf Dauer. Daher raten sie auch dazu, depressive Freunde zu meiden, dauerhaft betrachtet. 

Das wäre mir neu, dass Wissenschaftler das so explizit raten. Kannst Du das belegen?

vor einer Stunde, schrieb GudrunAfterDark13:

(...) aber mensch sollte uns nicht alle in einen Topf werfen.

Du hast es zwar nur darauf bezogen, ob jemand Hilfe sucht, aber das ist auch allgemeiner richtig: Depression ist nicht gleich Depression, deshalb würde ich vor Verallgemeinerungen warnen.

bearbeitet von MarieCurious
Ergänzung
Geschrieben

Da gibt es Menge Erfahrungen die ich dadurch gesammelt habe , sehr Positive und sehr Negative .

Für mich einzig entscheidend , zu sehen wann man selber am Ende der eigenen Kräfte ist und daraus dann auch Konsequenzen zu ziehen .

Was ganz hilfreich sein kann , ist selber zumindest mal eine depressive Phase durchlebt zu haben , auch wenn der Vergleich hinkt , gibt es schon große Überschneidungen in der Innenwelt des oder der Betroffenen . 

Geschrieben
Gerade eben, schrieb MarieCurious:

Du hast es zwar nur darauf bezogen, ob jemand Hilfe sucht, aber das ist auch allgemeiner richtig: Depression ist nicht gleich Depression, deshalb würde ich vor Verallgemeinerungen warnen.

Auch sehr richtig! Jeder erlebt es anders. 

Geschrieben
Gerade eben, schrieb GudrunAfterDark13:

Auch sehr richtig! Jeder erlebt es anders. 

... erlebt es anders, verhält sich anders, hat andere Symptome, andere Umstände ... 

Geschrieben

Würde ich mich auf eine Partnerschaft mit einem depressiven Menschen einlassen?

Klares NEIN!!!! Never ever!

Ich habe im Freundes- und Bekanntenkreis diesbzgl. genug schlechte Erfahrungen gesammelt.

 

Geschrieben
Auch ich musste die schmerzliche Erfahrung machen,dass sich sehr geliebte ,sensible Menschen mit Depressionen das Leben nahmen.Und man konnte nichts tun....wir sollten verstehen das mit der Krankheit nicht zu spaßen ist u.Augen immer aufhalten,wachsam sein mit uns u.den anderen.
Geschrieben
Ich bin selbst betroffen. Bei mir ist es eine Morgendepression. Mir merkt man es nicht an. Weil Nachmittag/Abend bin ich ganz normal. Also das muss jeder für sich entscheiden. Hatte selbst für einen Mann mit Borderline Gefühle und ja hätte es zumindest mit ihm versucht, als es von vornherein auszuschließen.
Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb daylight2018:

Eine ehemalige Kollegin hat es erlebt, mit dem Ende des Suizid der depressiven Person. Oft erkennt man den Beginn nicht. Eben So kennen die meisten die Geschichte von Robert Enke. Ganz schwierige Situation. Liebe reicht nicht immer aus.

Depressionen haben so viele Gesichter..  Manche schreien nach Aufmerksamkeit und Hilfe (zB Androhung von Suizid, oder Tabletten einwerfen und rechtzeitig den Notarzt rufen), andere wuchern im Stillen zu einer echten Lebensgefahr. Sehr viele Menschen begeben sich viel zu spät in Behandlung, wo jede Therapie zu spät kommt. Depressive haben zT solch einen Leidensdruck, dass sie keinen anderen Weg mehr sehen. Übel find ich, wenn Leute, die kein Verständnis für diese Erkrankung haben, abfällig und mies lästernd über Depressive herziehen.. Es ist schwer genug sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht.. sofern man Hilfe überhaupt annehmen möchte/kann. Es ist ein harter Weg bis zur Stabilisierung, den manche vielleicht allein gehen müssen. Wer meint, nicht die Kraft zu haben, einem Depri beizustehen, der sollte dafür auch nicht verurteilt werden. Und auf "Schön-Wetter-Freunde" kannst als Depressiver getrost scheißen! sry  Stell dir mal vor, du musst 'ne Party mit einer Freundin absagen, weil es dir einfach elendig geht.. und aus lauter Verständnis redet dieses Weib eine Woche nicht mit dir. Jaaa, ist schon krass, wie egoistisch Depressive sein können..  Solche Leute besuchen dich dann auch nicht in der Klinik auf der Akut-Station. Menschen mit weniger schwachem Charakter können einem Erkrankten sehr wohl beiseite stehen und positiv auf Therapie und Genesung wirken. (wobei Genesung nicht der richtige Begriff dafür ist.. man lernt allmählich, mit der Krankheit umzugehen, sich zu akzeptieren) 

 

JEDER muss auf sich selbst achten. Achtsamkeit wird in allen Therapien gepredigt. Und die, die etwas Energie & Zuneigung "übrig" haben, achten auch ein wenig auf ihre Mitmenschen. 

Geschrieben
vor 17 Minuten, schrieb MarieCurious:

Das wäre mir neu, dass Wissenschaftler das so explizit raten. Kannst Du das belegen?

Du hast es zwar nur darauf bezogen, ob jemand Hilfe sucht, aber das ist auch allgemeiner richtig: Depression ist nicht gleich Depression, deshalb würde ich vor Verallgemeinerungen warnen.

Ich darf keine Links posten. Musst dich leider selbst bemühen mit Recherche. Eine tragende Rolle hat Damien Amen gespielt. Neurochirurg, Neurowissenschaftler und Doktor der Psychologie. Er hat nicht nur Depression untersucht, sondern weltweit Gehirne gescannt. Nicht nur depressive Gehirne, sondern alle denkbaren Krankheiten und durchschnittlich „gesunde“ Personen. Die gemachten Bilder, benötigen keine Erläuterung. Und ja, er benennt es explizit, dass man darauf achten soll, wer sich im Alltag um einen herum befindet (langfristig betrachtet)  und dass Depression übergreift auf Partner und Familie und tatsächlich eine Krankheit ist, die Gehirnzellen tötet. Gibt sehr viele Talks von ihm. In YouTube und Google sehr leicht zu finden. Sehr interessant da zu recherchieren. Kann ich nur empfehlen.

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