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Me2 oder was ist denn eigentlich los Mädels?


tanja67

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb Bolero2000:

Wie ist das zu verstehen? Wenn ein Mädel so knappe Röcke und Hosen trägt, dass die Pobacken nicht vollständig bedeckt sind, dann fühlt sie sich darin unwohl? 

Wie bitte? Wie kann man zu so einer Interpretation meines Kommentars kommen?
Ich habe geschrieben, dass MANCHE sich nicht wohl fühlen in knappen Klamotten und sich noch weniger wohl fühlen mit den daraus resultierenden Blicken.

vor 8 Minuten, schrieb Makromaus:

Wenn ich mich als Frau in einem knappen Outfit nicht wohl finde warum sollte ich es dann anziehen?

Weil es 35° sind. z.B.

Geschrieben
Und zu dem Thema, daß Männer demnächst um ihre Gleichberechtigung kämpfen müssen bleibt mir nur zu sagen, es ist schlimm genug, daß überhaupt um so etwas gekämpft werden muss, egal von wem, heißt es nicht "Alle Menschen sind gleich "?
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb HByoung:

Wie bitte? Wie kann man zu so einer Interpretation meines Kommentars kommen?
Ich habe geschrieben, dass MANCHE sich nicht wohl fühlen in knappen Klamotten und sich noch weniger wohl fühlen mit den daraus resultierenden Blicken

Wenn Sie sich in diesen Klamotten nicht wohlfühlen, werden sie diese nicht tragen. Es gibt auch luftige und Temperaturentsprechende Sommerbekleidung für Frauen, die nicht fasst alles preisgeben. 

Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb Bolero2000:

Wenn Sie sich in diesen Klamotten nicht wohlfühlen, werden sie diese nicht tragen. Es gibt auch luftige und Temperaturentsprechende Sommerbekleidung für Frauen, die nicht fasst alles preisgeben.

Ist nicht dein Ernst oder?

Geschrieben

Das Problem wenn man ein Mann ist, Frauen wollen jemanden der ehrlich ist, treu ist und Geborgenheit vermittelt. Aber gleichzeitig möchte Frau verarscht werden ein Mann der es ehrlich meint hat keine Chance. Frauen antworten demjenigen nicht mal außer um sich bei dem Mann der es ehrlich gemeint hat auszuheulen aber da hat man dann auch keine Lust mehr darauf weil vorher darauf hingewiesen wurde 

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb HByoung:

Ist nicht dein Ernst oder?

Was soll nicht mein ernst sein? 

Geschrieben
Männer und Frauen sind nicht gleich, aber sehr wohl gleichwertig "Männer sind vom Mars, die Frauen von der Venus", deswegen wäre es schön, wenn wir voneinander lernen würden statt gegeneinander zu arbeiten, wenn ein Mann denkt "was für ein Arsch" ist das nun einmal ganz was anderes, als wenn eine Frau das denkt - also, auf gehts, zusammen sind wir stark, das ist meine ehrliche Meinung.
Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb Bolero2000:

Was soll nicht mein ernst sein? 

Das jede Frau in kurzen Klamotten sich auch darin wohl fühlt.... und weiter gedacht im Kontext dieses Threads somit auch die Blicke von notgeilen Herren ertragen muss.
Vielleicht hat Sie im Moment nichts anderes anzuziehen oder hat erst in der Öffentlichkeit gemerkt, dass Sie sich in der Kleidung unwohl fühlt, oder oder... ich weiss nicht warum es nötig ist, so simple Sachen aufzuzählen.
Du hast bestimmt schon ma Klamotten angezogen und dann hinterher gedacht "Ich fühle mich nicht wirklich wohl in diesen Klamotten" und in so einer Situation wären dir Blicke wahrscheinlich nicht grade angenehm oder?
 

Geschrieben

Ich war so frei mal etwas aus Wikipedia zu kopieren. In Teilen geht die Diskussion hier, vollkommen am Thema vorbei!

 

Das Hashtag #MeToo wurde bereits 2006 von der Aktivistin Tarana Burke in dem damals populären Sozialen Netzwerk MySpace verwendet, und zwar im Rahmen einer Kampagne, deren Ziel es war, Bestärkung durch Empathie unter afroamerikanischen Frauen zu fördern, die Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch gemacht hatten.Burke, die 2017 an einem Dokumentarfilm mit dem Titel Me Too arbeitete, sagte, dass sie durch die Geschichte eines 13-jährigen Mädchens angeregt worden sei, das Hashtag zu verwenden. Das Mädchen habe schon in diesem Alter Erfahrungen mit Missbrauch gemacht.

Aufruf

Alyssa Milano ermutigte Frauen, das #MeToo-Hashtag nach den Anschuldigungen gegen Harvey Weinstein im Jahr 2017 zu verwenden.

In Reaktion auf den Weinstein-Skandal rief die Schauspielerin Alyssa Milano Mitte Oktober 2017 zur Nutzung des Hashtags auf.[7]

Wenige Tage zuvor war der Weinstein-Skandal publik geworden, bei dem zahlreiche Frauen den Filmproduzenten Harvey Weinstein der sexuellen Belästigung, Nötigung oder der ***igung beschuldigten; unter ihnen auch Rose McGowan.

Geschrieben
Du hast absolut recht! Es geht dabei denke ich. ...mehr um den Umgang von Vorgesetzten mit den ihnen untergebenen Frauen. Wer eine Machtposition inne hat. ...Chef ist. ...darf diese nicht derart mißbrauchen. Ich denke auch das frau es sehr wohl differenzieren muss. Doch muss ein nein immer ein nein sein. ....egal in welchem Kontext.
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb tanja67:

Erst einmal vorweg, natürlich lehne ich jegliche sexuelle Gewalt, gegen den Willen der Angegriffenen, unter Ausübung von Macht ab!
Aber was ich in letzter Zeit beobachte, alter Falter, arme Männerwelt. Wo fängt denn Gewalt an. Ist jeder längere Blick schon sexuelle Belästigung? Jede Berührung schon ein Übergriff? Vielleicht erlebe ich daher die meisten Männer nicht mehr männlich sondern verunsichert und das will ich nun so gar nicht.

Das wollen die wenigsten, doch wir alle arbeiten aktiv oder passiv daran mit, dass es so ist und sich weiter in diese Richtung entwickelt.

vor 3 Stunden, schrieb tanja67:

Eine Frage an meine Geschlechtsgenossinnen. Die jüngeren...glaubt ihr wir wurden nicht in irgend einer Form angebaggert. Was habe ich getan wenn mich ein Typ angegrabscht hat, ich hab ihm gesagt: Nehm deine Wixgriffel weg! 99% verstehen das sofort. Das 1% dem muss man das vielleicht noch einmal sagen. Nachdrücklich. Wenn ich mit einem großzügigen Dekolleté loszieh erwarte ich das ein paar Männer hin schauen! Ich kann doch dann nicht schreien me2 der hat mich sexuell belästigt. Was sollen die Männer denn noch machen? Ich hätte tatsächlich auch Angst als Mann.

Ob Angst nicht manchmal zu hoch gegriffen ist, steht noch offen. Auf jeden Fall aber massive Unsicherheit. Bei den meisten Männern und ja, v.a. bei jungen Männern. Ich zähle mich einfach mal in diese Kategorie.

vor 3 Stunden, schrieb tanja67:

Ich mag männliche, große, dominante Männer mit Charm und Manieren. Wie die aus den guten alten Western.😆 Doch die sterben aus glaub ich und das haben wir Frauen mit zu verantworten mit der: Wasch mich aber mach mich nicht nass dabei Philosophie.  Seh ich das falsch? 

Ich lasse deine persönlichen (romantisch geprägten) Vorlieben mal außen vor. Aber nein, du siehst es nicht falsch, sondern absolut richtig.

vor 3 Stunden, schrieb MOD-Brisanz:

Ich glaube da müss(t)en wir differenzieren. Ich denke jeder Mensch (denn auch Männer werden sexuell belästigt) hat eine eigene Empfindung ab wann er sich (sexuell) belästigt fühlt.

Nun, ich bringe seit zwei Jahren im Alltag (ein Jahr im Forum) die Geschichte zum besten, wie meiner einer regelmäßig im Bus, Bahn etc. von Frauen angegrabscht oder angestarrt wird. Reaktion (v.a. der Damen) Belustigung bis hin zu Beleidigung, "ein Mann will das doch eh" oder "stell dich nicht so an" oder "uns Frauen geht es viel schlimmer" - noch keine 48 Stunden her, dass ich einen Beitrag aufgriff, in dem eine Frau doch tatsächlich weibliches Leid über das männliche stellt. Unabhängig vom Kontext wird "Geschlecht" als Merkmal genutzt, um zu urteilen. (Glaubt man nicht? Schaut mal die andere Diskussion nebenan über "Diven" an :clapping:...)

vor 3 Stunden, schrieb MOD-Brisanz:

Ich glaube auch nicht, dass gleich jede Frau, wenn denn ein Mann mal einen Blick wagt, gleich nach "Strafanzeige" schreit. Ich denke eher es geht gerade bei dieser Bewegung dann wirklich um Belästigung, sich also wirklich belästigt zu fühlen. 

Das schlimmste daran ist: Viele sehen sich als Teil dieser Bewegung, wo sie im Grunde genommen doch genau das nicht sind. Und noch schlimmer: ob Frauen wegen eines Blickes gleich "Belästigung" schreien oder nicht - viele Männer trauen sich schon wegen der potentiellen Gefahr nicht, die Frau überhaupt mal näher anzusehen. Das macht es beiden Seiten nicht leichter...

vor 2 Stunden, schrieb Kampfkaninchen:

...aber wer entscheidet ob ich mich belästigt fühle? ... doch nur ich!!!

Nun, in meinem Fall eben ich. Trotzdem wird einem Mann dieses Recht sehr schnell abgesprochen. Ich weiß noch, wie ich in der Uni dies einmal recht deutlich zur Sprache brachte. Das Schweigen der Frauen im Raum, die noch eine Minute zuvor darüber gelacht hatten, dass sich ein Mann belästigt fühlen könnte, war deutlich vernehmbar. Kaum aus der Uni raus unterhalten sich zwei der Damen (die nicht merkten, dass ich zufällig hinter ihnen lief), wie "dämlich und arrogant doch Männer seien, die gar nicht wüssten, was Belästigung ist" - ach so, von einer wildfremden Frau in den Schritt gefasst zu werden, ist also nicht belästigend? :confused:

(Hier imaginäre Trennlinie einführen *hust*)

Es ist doch so: diese Debatte wurde von Anfang an nie von den Betreffenden oder Unterstützern geführt, sondern unmittelbar von Gegnern und Journalisten, die damit eben Schlagzeilen machen. Denn jene Frauen, die es betrifft und jene Männer, die wie meiner einer eben für Gleichberechtigung und Fairness beider (!) Geschlechter eintritt, kommen selten zur Sprache. Stattdessen wird hin und her diskutiert von Leuten, die geschlechtsunabhängig eben Arschlöcher sind. Die sind zumeist lautstark und beherrschen die Diskussion. Dann gibt es natürlich extrem-Feministen (übrigens auch männliche) und Feminismus-Gegner (übrigens auch weibliche) die sich derartig in den Haaren haben, dass sich zwei junge Menschen gar nicht mehr trauen, irgendwie miteinander zu kommunizieren.

Haben wir alle eine Schuld daran? Vielleicht. Eine Verantwortung, dies zu ändern? Vielleicht? Viel wichtiger: es besteht eine eklatante Notwendigkeit, dass sich jeder Einzelne von uns intensiv mit dem Thema auseinandersetzt.
Man kann mich darauf festnageln: ich sage voraus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein lautstarke MeThree-Debatte die Unterdrückung der Männer anprangert. Anfangs wird sie leise sein (sie existiert ja wie die der Frauen schon seit ewigen Zeiten, wenn auch nicht ganz so viel Jahrhunderte) aber irgendwann medial aufgegriffen und von Idioten unterwandert. Die Frage ist: stehen wir dann wieder daneben und lassen sie von Löchern übernehmen, oder arbeiten wir mal aktiv mit?

Männlich/weiblich per se ist kein Qualitätskriterium. Es ist eine Eigenschaft. Allein in einem Raum sitzend wirkt sie sich zumeist gar nicht aus. Erst im sozialen Kontext gewinnt sie Bedeutung und genau da wird es kritisch. Ich will auch in Zukunft Frauen ansprechen können, ohne Angst vor Pfefferspray-Attacken oder Klagen zu haben. Ich will aber auch genausowenig ständig begrabscht oder angestarrt werden. Und ich will erst Recht nicht, dass ich aufgrund irgendwelcher Chromosomen weniger ernst in meinen Angelegenheiten genommen werde, wie eine Frau. Denn es betrifft beide Seiten. Spätestens wenn es um "Väter/Mütter"-Rechte geht, könnten die Männer einen Urschrei loslassen.

Aber das reine Klagen der jeweiligen Seite (plus Unterstützer aus der anderen Seite) nützt nichts. Wir müssen bei uns selbst anfangen. Was sind unsere Erwartungen an Rollenbilder? Männliche Kindergärtner und weibliche KFZ-Mechatroniker sind warum genau ein Problem? Wie stehen wir zu Geschlechtern und was für Vorurteile haben sie? Müssen wir Jungs beibringen, nicht zu weinen? Ist es schlimm, wenn sich Männer stylen? Wieso darf eine Frau keinen Mann anbaggern? Warum tun es so wenige? Wir sind in einem ewigwährenden sozialen Kreislauf gefangen, den wir alle mitmachen. Ich habe mich vor Jahren dagegen entschieden. Dafür zahle ich einen Preis. Der ist es mir Wert. Und ich sage heute nicht zum ersten Mal: je mehr sich dem System gegenseitiger Vorurteile und falscher Erwartungen entziehen, desto geringer wird der Preis und umso größer der Ertrag für uns alle. Nur meine Meinung. :coffee_happy:

Geschrieben
Schön geschrieben und im Grunde kann ich das unterschreiben. Ich für meinen Teil sehe das entspannter. Umso mehr Auflagen und Vorschriften erlassen werden, die ein Zusammenkommen von Mann und Frau oder Frau und Mann erschweren, umso mehr lehne ich mich zurück und bin froh, in einer freien Zeit groß geworden bin. Mich interessiert das nicht mehr. Ich schaue ganz entspannt zu, wenn Frauen sich über Männer beschweren. Ach wie ist das Geheule groß gewesen, als zur Sylvesternacht die Frauen reihenweise belästigt wurden und der Mann2.0 sich lieber darum bemüht hat, sich die Sinne zu benebeln. Nix ist mit Beistand gewesen! Das wäre zu meiner Zeit anders gewesen. Da wäre so manche Zahnbürste am folgenden Tag ins Leere gerast. Aber ich verstehe die Herren heutzutage. Vor einigen Tagen gab es die Diskussion, ob man für das vögeln noch eine notarielle Zustimmung braucht. Macht mal alle weiter so!! Ich sage nur, die Geister, die ihr gerufen habt, werdet ihr nicht mehr los....................Falsch! Solange es noch verzweifelte Beischlafbettler gibt, wird Frau immer einen Geund finden, sich belästigt zu fühlen.
Geschrieben
Darf leider nichts dazu sagen, gehöre nicht mehr zu den "Jüngeren"
Geschrieben
Gerade eben, schrieb HByoung:

Du hast bestimmt schon ma Klamotten angezogen und dann hinterher gedacht "Ich fühle mich nicht wirklich wohl in diesen Klamotten" und in so einer Situation wären dir Blicke wahrscheinlich nicht grade angenehm oder?

Habe ich bestimmt schon so erlebt...und dann habe ich die Klamotten nicht wieder getragen. Und wenn ein Mädel feststellt, dass der Rock wohl doch zu kurz geraten ist (und damit meine ich, dass wirklich der Poansatz zu sehen ist...und zwar, ohne das sich ein sabberner Sittenstrolch dafür bücken müsste), wird sie sich auch unwohl fühlen und den nächsten Rock vielleicht 5 cm länger auswählen. Aber die meisten Mädels in so knapper Kleidung, fühlen sich darin wahrscheinlich eher nicht unwohl. Und da muss ich nicht auf den Boden starren, um nicht als Sittenstrolch durchzugehen. Natürlich ist es ein Unterschied, ob ich hinsehe und denke... Das sieht ja mal richtig gut aus, oder voll drauf starre und fast zu sabbern anfange. Und anzügliche Kommentare gehen natürlich überhaupt nicht! 

Geschrieben
Kann ich nichts zu sagen... Keine Erfahrung. Aber die Jugend heutzutage ist schon sehr verweichlicht.
Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb funTimeDD:

Nun, ich bringe seit zwei Jahren im Alltag (ein Jahr im Forum) die Geschichte zum besten, wie meiner einer regelmäßig im Bus, Bahn etc. von Frauen angegrabscht oder angestarrt wird. Reaktion (v.a. der Damen) Belustigung bis hin zu Beleidigung, "ein Mann will das doch eh" oder "stell dich nicht so an" oder "uns Frauen geht es viel schlimmer" -... 

Das ist halt die  Eigenschaft des Patriarchats. Der (weiße) Mann IST der Stärkere. Immer! Ob es stimmt, oder nicht. 

Deshalb ist es wichtig zu begreifen, dass Emanzipation keine Einbahnstraße ist. Es geht nicht darum, bestimmte Geschlechter, Ethnien, Religionen oder sonstwas besser oder schlechter zu stellen, sondern eben um Gleichberechtigung. 

Und ich meine damit nicht, dass Gleichberechtigung generell die Lösung aller Probleme wäre, denn Gleichberechtigung und Gerechtigkeit, sind nochmal zwei völlig unterschiedliche Dinge. Aber das würde hier jetzt zu weit führen. 

 

 

Geschrieben

Das merkwürdige daran ist ja: "Unterschiede" gab es immer und wird es auch immer geben. Ob nun Mann/Frau, Jung/alt, Arm/Reich... dabei ist von den genannten der Unterschied zwischen den geschlechtern wohl der Geringste, denn der ist erst einmal nur biologisch, die sozialen Komponenten (Charakter etc.) machen da die größten Differenzen. Ich sehe das so, dass es eigentlich drei Debatten braucht:

Was ist Männlich?
Was ist Weiblich?
Wie interagieren Männlich und Weiblich?

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb Bolero2000:

Aber die meisten Mädels in so knapper Kleidung, fühlen sich darin wahrscheinlich eher nicht unwohl.

Ja eben, die meisten aber nicht alle und das ist genau mein Punkt.

 

vor 8 Minuten, schrieb Bolero2000:

Natürlich ist es ein Unterschied, ob ich hinsehe und denke... Das sieht ja mal richtig gut aus, oder voll drauf starre und fast zu sabbern anfange. Und anzügliche Kommentare gehen natürlich überhaupt nicht!

Sehe ich auch so.

Mein Punkt ist, ich finde Frauenkörper genau so schön wie die meisten anderen hier auch und es fällt einem als Mann manchmal wirklich schwer nicht hinzuschauen aber ich persönlich für mich, möchte kein notgeiler Sack sein der starrt und womöglich auch noch Ursache ist, dass sich eine Frau unwohl fühlt.
Manche hier scheinen sich fast damit zu brüsten was für "Sexmonster" sie doch sind. Wenn man manche Threads hier so liest..... "Jaa Masturbation im Schwimmbad, voll geil", "Sex am FKK Strand voll geil, mach ich andauernd und will auch, dass es alle anderen machen!", "Frauen ohne BH, voll geil. Da geil ich mich so richtig dran auf", etc. etc.
Ich kann sowas nicht unterschreiben und denke, dass es Zeit und Ort für Geilheit und Sex gibt..... aber am Ende muss wohl jeder so sein wie er/sie es für richtig hält.....

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb funTimeDD:

Was ist Männlich?Was ist Weiblich?Wie interagieren Männlich und Weiblich?

Ich bin der Meinung, dass es sinnvoller ist, sich von genau diesen Stereotypen zu verabschieden. 

Geschrieben
Gerade eben, schrieb mindgame83:

Ich bin der Meinung, dass es sinnvoller ist, sich von genau diesen Stereotypen zu verabschieden. 

Das ist es ja gerade: diese Debatte kann nur geführt werden, wenn man sich mal über diese Stereotype im Klaren ist. Denn das es "Arroganz" oder "Gutmütigkeit" oder "Sensibilität" unabhängig vom Geschlecht gibt, muss manchen wirklich erstmal erklärt werden. Genauso wie die Tatsache, dass manche Rollenbilder eben noch aus dem Mittelalter stammen. Und das muss man den Menschen buchstäblich erstmal erklären, wieso man mit Methoden der Vergangenheit heute keine gelungene Gegenwart aufbauen kann, geschweige denn eine Zukunft. Wer es nicht glaubt, fragt mal bei den Populisten nach... wer dann nicht erleuchtet ist... :clapping:

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb HByoung:

Ja eben, die meisten aber nicht alle und das ist genau mein Punkt.

Auf den Punkt bin ich ja auch eingegangen. 

Geschrieben

@funTimeDD

Damit hast Du nicht Unrecht. 

Was mich in dem Zusammenhang übrigens auch stört ist, dass "unisex" tendenziell auch nur "männlich" ist. Man wird angehalten, seine Tochter nicht nur rosa einzukleiden. Im Umkehrschluss wird man aber nicht dazu ermutigt, dem Sohn mal ein Kleidchen anzuziehen. 

Und das schlimmste: ich kann mich dieser Stereotypen selbst nicht erwehren. Mein Sohn trägt kein Röckchen. ;)

Aber das führt jetzt auch wieder zu weit vom Thema weg. 

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb funTimeDD:

Was ist Männlich?
Was ist Weiblich?
Wie interagieren Männlich und Weiblich?

Wenn man diese Begriffe durch "menschlich" ersetzt, tut man sich viel leichter. Menschen lassen sich eben nicht in festgelegte Rollen pressen.
Auch Verhaltensmuster sind nicht an ein Geschlecht gebunden!
 

Geschrieben
Das fürt wirklich zu weit nun, aber ich z.B. bin nur mit Jungens groß geworden ud war bass erstaunt, als ich in der Volksschule Socken stricken sollte und nicht in den Werkunterrict sollte, kurz, ic bin ganz eindeutig eine Frau, aber sicher nicht das, was manchen Menschen ganz stereotyp unter typisch weiblich verstehen. Ich kann das Wort "typisch" nicht hören, bin aber - ich weiß off topic - kürzlich fast vom Sessel gefallen, als ich eine alte Sendung "der 7. Sinn" im Fernsehen gesehen habe, die fing mit dem Satz an "Heute ist Sonntag, die Küche ist sauber und heute darf Mutti mal ans Steuer, aber Vati erklärt es ihr schon", Mann, Mann, was haben sich die zeiten geändert ! Halleluja
Geschrieben
vor 19 Minuten, schrieb Laila227:

Heute ist Sonntag, die Küche ist sauber und heute darf Mutti mal ans Steuer, aber Vati erklärt es ihr schon"

Mann, waren das noch Zeiten! Da war der Mann noch ein Mann....und Mutti wusste noch einen saftigen Schweinebraten zuzubereiten...aber mit krosser Kruste! 

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