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DanielHannover

Geheime Wünsche - ein offenes Gespräch

Empfohlener Beitrag

DanielHannover

Der Text ist heiß!

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Geschrieben

Es gab schon einige Frauen in meinem Leben. Fast Alles waren Langzeitbeziehungen, nur wenige One-Night-Stands. Aber irgendwie sind die Beziehungen dann doch jedes Mal gescheitert. Woran kann es gelegen haben? Wir konnten eigentlich immer miteinander reden, hatten dieselben Interessen, haben mal gemütlich die Tage auf dem Sofa verbracht und sind genauso gern ab und zu losgezogen und haben das Haus verlassen. Mal waren wir feiern, im Kino, entspannt in der Sauna, sind an die See gefahren oder haben mal Konzerte, Musicals oder das Theater besucht. Wir hatten auch immer gemeinsame Freunde und wurden ausnahmslos herzlich gegenseitig von unseren Eltern aufgenommen. Also eigentlich alles rundherum perfekt, -so sollte man ja annehmen-.... Wenn es nicht immer das Problem gegeben hätte, dass ich mich sexuell nie erfüllt gefühlt hätte....

Irgendwie fiel es mir schwer über meine Gedanken zu sprechen. Ich konnte meinen Freundinnen nie offenbaren was in mir vorgeht und welche Wünsche ich habe. Also fehlte mir immer irgendwas. Ich habe also auch jetzt nicht einmal die Ahnung, ob eine meiner Verflossenen vielleicht ähnliche Gedanken oder Leidenschaften teilte und man bloß aus gegenseitigem Scham seine Gedanken nie ausleben konnte. Aber ich wusste jetzt, dass ich nun ab sofort immer offensiv mit meinen Gedanken und Fantasien umgehe und mich künftig mitteilen werde. Nur so hätte ich ja auch die Chance die passende Partnerin für mich zu finden....

Nach und nach lernte ich neue Frauen kennen. Man traf sich, redete viel und lernte sich kennen. Nach einiger Zeit kam man dann auch auf das Thema Sex, mit seinen Tabus und Leidenschaften. Ich wollte ja offen sein und auch wenn es mir schwer fiel, ich redete drüber...

Ich gestand meinen Dates, dass ich grundsätzlich nur sehr wenige Tabus habe, sehr gerne experimentiere und fast alle Facetten einmal kennenlernen möchte. Dabei halte ich allerdings gerne die Zügel in der Hand und mag es, Alles lenkend und leitend kontrollieren zu können. In diesem Zusammenhang erwähnte ich dann auch, dass mich der Gedanke sehr erregt, zu sehen, wie meine Freundin auch auf andere Männer wirkt. Ich schilderte meine Gedanken dann genauer:

„Ich will mit Ihr ausgehen, wobei ich Ihre Kleidung bestimme. Ich kann mir mal sehr frivole Kleidung vorstellen, als auch bieder und bedeckt - zumindest auf den ersten Blick -. Ihr in der Öffentlichkeit Anweisungen zu geben, wie sie sitzen, stehen und gehen soll, so dass andere, ganz fremde Männer in Restaurant, im Schwimmbad, am See, beim Spaziergang, in der Umkleide im Kaufhaus und an jedem nur vorstellbaren Ort nach meinen Wünschen einen Blick auf ihren Körper riskieren können. Mal blitzt hier was hervor, mal dort... und ich genieße die geifernden Blicke der Männer, die nach meiner Wahl und für diese scheinbar zufällig diesen Anblick präsentiert bekommen. Es ist ja auch ein tolles Kompliment zu sehen, dass und wie andere auf meine Freundin reagieren und sie am liebsten sofort haben wollen würden...“

Nachdem ich diese ersten Gedanken mitgeteilt hatte war das Date für viele Frauen schon beendet, weil sie eben über garkeine exhibitionistische Ader verfügten und Sex nur allein, daheim im Kämmerlein erleben wollten. Das war ja auch gut, denn ich wollte mich ja nun endlich auch verwirklichen, also konnten diejenigen, denen das nicht gefällt auch getrost gehen! Einige meiner Dates konnten sich zum Glück mit diesen Gedanken anfreunden, wollten mehr wissen und lauschten meinen weiteren Gedanken:

Ich gab mehr von mir preis und erzählte, dass mich der Gedanke ebenfalls erregt, in manchen dieser Situationen dem ein oder anderen Fremden auch ein Näherkommen zu gestatten. Mal winke ich ihn dazu quasi herüber und animiere ihn näherzukommen, mal bin ich weit abstehender Zuschauer und habe nur meiner Partnerin gesagt wie sie vorgehen soll und sich dem fremden Mann nähern soll. Dabei bringt mich der Gedanke schier um den Verstand, dass andere Hände und Lippen meine Freundin berühren, Schwänze hart werden und Sie nehmen wollen. Und ich allein entscheide dabei wo das Ende ist und wie weit es gehen darf. Ich habe es in der Hand, ob ich sie Jemandem total „überlasse“ und er mit ihr machen kann was er will, oder ob ich mit ihr weggehe, wenn er gerade richtig geil geworden war und eben noch keine Möglichkeit hatte sich irgendwie an ihr auszulassen. Ich bin da völlig eifersuchtsfrei, schließlich geht sie dann ja am Ende wieder mit mir nach Hause!

Nachdem ich diese Gedanken mitgeteilt hatte reduzierte sich die Anzahl der noch interessierten Frauen doch deutlich. Es waren bei allen Dates insgesamt nur noch zwei Frauen bei mir sitzen geblieben und wollten wissen, wo da dann meine Grenzen wären.

Ich musste gestehen, dass ich meine Grenzen ja garnicht kannte, weil ich das ja noch nicht ausgelebt, noch nicht praktiziert hatte, aber ich wusste, dass die Grenzen auch in meinen Gedanken nach dieses ersten Schilderungen noch lange nicht erreicht waren. Ich konnte mir durchaus vorstellen, sie in Leder-, Latex- oder Nylonoutfits zu stecken, sie zu präsentieren oder mal einem oder auch mal einer ganzen Gruppe vorzuführen und sogar von ihnen benutzen zu lassen. Und natürlich wollte auch ich Sex mit ihr an öffentlichen Orten oder vor Zuschauern haben, mal Sexmöbel benutzen und Spielzeuge einbinden. Die Grenzen sind da sehr weit!

Für eine von Beiden Dates war das letztlich dann doch alles etwas zu viel. Aber eine blieb.
Sie schaute mich nur an, grinste uns sagte: „Und? Wo ist jetzt das Problem?“ Ich konnte es nicht glauben, sie war attraktiv und eloquent, stand mit beiden Beinen fest im Berufsleben, war elegant gekleidet, ja fast bieder und sie konnte sich tatsächlich mit meinen Gedanken anfreunden?
Sie erzählte mir, dass das für Sie kein Neuland sei, sie ebenfalls einen Mann sucht, mit dem sie sich so ausleben könnte. Sie setzte dann allerdings noch einen drauf und sagte, dass sie gerne auch mal switcht, mal selbst die Zügel übernimmt und ab und an auch mal etwas plant bei dem sie mal den Geschehensablauf in ihren Händen hält. So wie sie es schilderte klang es spannend und ich hatte auch nichts dagegen.

Wir trafen uns oft, unternahmen viel und kamen uns natürlich auch näher. Es war toll, so perfekt, wir redeten offen und testeten gemeinsam unsere Grenzen aus...

Lust zu hören wie die einzelnen Erlebnisse waren und warum es letztlich doch auseinanderging?
So eine Frau auf eben dieser meiner Wellenlänge wünsche ich mir jedenfalls wieder...


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Neugierde001
Geschrieben

Hört sich doch gut an. Außerdem ist es im Gegensatz zu vielem anderen nicht platt geschrieben. Also wir freuten uns auf eine Fortsetzung!


Elli4000
Geschrieben

Gut geschrieben und macht Spaß zu lesen . Ich freue mich auf
Fortsetzungen . LG "ELLI"


Geschrieben

Sehr gern, die Neugierde ist geweckt!


HerrIn_V
Geschrieben

Dieser Text hätte von mir kommen können...

Bin gespannt, wie sich der Gedanke weiter entwickelt.


cuthein
Geschrieben (bearbeitet)

Na, ja, Hauptsache, das Wort "Tabu" ist wiedermal untergebracht ...


bearbeitet von linguafabulosa
**Smiley entlinkt - nächstes Mal bitte darauf achten - Danke**
Geschrieben

seufz... es ist lange her... aber DU wärst genau mein Partner gewesen... denn für eine Frau ist es MINDESTENS genauso schwer, genau so einen wie DICH zu treffen...

tja, nun hab ich allerdings vor knapp 4 jahren 3 kinder bekommen, habe etliche kilos mehr auf den rippen (vorbei ist die attraktivität - mein eigener anspruch ist auch hoch!) und vorbei mit der vielen freizeit und den möglichkeiten...

also lese ich es auch etwas mit wehmut...
habe viel gesucht und oft nur "spinner" (sorry) getroffen...

und es wird auch immer schwieriger, genau den PASSENDEN zu finden, denn je weiter man sich in diese sexuellen spielchen begibt, desto genauer werden die eigenen vorstellungen...
desto extremer werden die wünsche und vorstellungen...

deshalb bitte bitte schreib mehr.. ich möchte wenigstens noch träumen.. und in der fantasie leben...


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