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ispy36

Geschlechterk(r)ampf, gibt es ihn?

Empfohlener Beitrag

ispy36
Geschrieben

Eine Bitte vorab:
Es geht mir nicht um Missionierung oder um richtig oder falsch.
Es geht mir um Austausch von Beobachtungen, Erfahrungen, Meinungen, Wissenswertem hierzu.

Bitte seht von der üblichen bewussten Polemik ab, versucht euch dem Thema mal aggressionslos zu nähern.

Welche Zusammenhänge seht ihr? Vermutet ihr?

Stichworte: Gleichberechtigung, Emanzipation, Frauenbewegung, Wandel in Moral und Ethik, (gehirn)biologische Ansätze, Erziehung, kulturelle Überlagerungen.


Ich bin gespannt, welche Meinungen und Ansichten geäußert werden.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Oje, na da kann es ja bald wieder hoch hergehen, das ist so ein Thema, das häufig zwangsgeschlossen wird... v.a. wenn bestimmte Leute auftauchen.

Als "Kampf" empfinde ich es eigentlich fast nur noch hier. Im Alltag bewegt mich das Thema meist nur noch, wenn ich von Chauvi-Sprüchen meiner Söhne genervt bin. (Wenn ich z.B. will, dass mein Sohn seine Klamotten zusammenfaltet und er allen Ernstes meint, das sei Frauenarbeit!)

In der Beziehung sehe ich es eher partnerschaftlich und ehrlich gesagt reicht es mir auch, zu wissen, dass ich gleichberechtigt bin. Ich habe kein Problem damit, derzeit dem klassischen Rollenmodell zu entsprechen, zumal ich aufgrund zweier linker Hände meines Mannes auch viele typischen Männeraufgaben übernehmen muss.

In den nächsten Jahren wird sich ohnehin einiges ändern. Inzwischen machen deutlich mehr Frauen als Männer Abitur und werden in Zukunft wohl auch sehr viel selbstverständlicher in Führungspositionen drängen.


sunschine39
Geschrieben

Ich habe kein Problem damit, derzeit dem klassischen Rollenmodell zu entsprechen, zumal ich aufgrund zweier linker Hände meines Mannes auch viele typischen Männeraufgaben übernehmen muss.




hmm? linke hände? las dir gesagt sein, viele männer stellen sich extra blöd an! in der sache hab ich das übernommen. früher musste ich auch ständig solche sachen (bohren, sägen, hammern, tapezieren,...) erledigen. jetzt ruf ich den monteur an und basta!


ispy36
Geschrieben

Oje, na da kann es ja bald wieder hoch hergehen, das ist so ein Thema, das häufig zwangsgeschlossen wird... v.a. wenn bestimmte Leute auftauchen.


Ich bin da erstmal guter Hoffnung



wenn ich von Chauvi-Sprüchen meiner Söhne genervt bin.


Chauvinistische Sprüche sind insgesamt nervend, egal ob von Weiblein, oder Männlein, Berwandschaft oder Bekanntschaft ist da für mich eher ein Unterscheidungslkriterium, wie ich darauf reagiere.
Unnötig finde ich solche Sprüche so oder so.



Ich habe kein Problem damit, derzeit dem klassischen Rollenmodell zu entsprechen, zumal ich aufgrund zweier linker Hände meines Mannes auch viele typischen Männeraufgaben übernehmen muss.



Was sind typische Männerarbeiten, was typische Frauenarbeiten?
Liegt in solchen Äußerungen nicht doch eine tiefe Verinnerlichung von geschlechtspezifischem Denken?
Ist es was Besonderes, wenn eine Frau eine Bohrmaschine benutzen kann und ein mann strickt?
Warum?


In den nächsten Jahren wird sich ohnehin einiges ändern. Inzwischen machen deutlich mehr Frauen als Männer Abitur und werden in Zukunft wohl auch sehr viel selbstverständlicher in Führungspositionen drängen.


Ist das Maß an Gleichberechtigung einhergehend messbar mit dem
Anteil an Führungspositionen?
Folgt man da nicht eher einem ebenfalls männlich geprägtem Werteansatz, der teilweise sehr materialistisch ist?
Wohlgemerkt, ich habe nicht gegen Frau in Führungspositionen.
Ich möchte es nur nicht als Messlatte für irgendwas sehen.

Es gibt durchaus auch Männer, die gar nicht scharf auf Führungspüositionen sind, obwohl sich die Chancen böten, die aber eventuell mit ihrer jetzigen Position zufrieden sind.

Ist Zufriedenheit ein Maßstab?
Was denkt ihr?


Geschrieben (bearbeitet)


In den nächsten Jahren wird sich ohnehin einiges ändern. Inzwischen machen deutlich mehr Frauen als Männer Abitur und werden in Zukunft wohl auch sehr viel selbstverständlicher in Führungspositionen drängen.


Meiner Meinung nach wird sich aber in den Chefetagen nichts ändern und auch dann meist Männer in Führungspositionen vorzufinden sein, da Frauen immer noch die Kinder bekommen.
Und da nur wenige Frauen ihre Babys noch vor dem ersten Lebensjahr in fremde Hände geben möchte, werden diese auf dem Weg zur Spitze wieder ausgebremst.
Ein Jahr aus dem Job raus ist in Managerpositionen einfach tödlich und nur mit viel Glück und einer Menge Energie zu bewältigen, wenn überhaupt.
Sollte es wirklich so sein, dass mehr Frauen ihr Abi in der Tasche haben und die höheren Jobs anvisieren, dann wird es in den nächsten 20 Jahren in den Führungsetagen ziemlich mau aussehen.
Es wird dann doch wieder ein weniger qualifizierter Mann ihren Job übernehmen, auch wenn die Frau durch ihre Bildung besser geeignet wäre, weil sie mit der Kindererziehung beschäftigt ist.
Oder die Geburtenrate geht weiter in den Keller und wir sterben aus, dann hat es sich ja von alleine geregelt.
Vielleicht ist es ja das was in der Bibel steht, dass irgendwann die Erde unter geht und wir uns selber auslöschen.
In vielen Bereichen ist Fortschritt auch oft ein Rückschritt.


bearbeitet von sinnlich40
ispy36
Geschrieben

Meiner Meinung nach wird sich aber in den Chefetagen nichts ändern und auch dann meist Männer in Führungspositionen vorzufinden sein



Ich fürchte, die Entwicklung der letzten 20 Jahre bestätigt diese Befürchtung.


, da Frauen immer noch die Kinder bekommen.


Was sich auch wahrscheinlich mittel- und langfristig nicht ändern wird...


Und da nur wenige Frauen ihre Babys noch vor dem ersten Lebensjahr in fremde Hände geben möchte,


Das wäre auch noch mal eine sehr spannende Nebendiskussion:
Wie positiv oder negativ wirk sich frühkindliche Fremdbetreuung auf die Entwicklung von Kindern aus, welche emotionalen Folegn sind zu erwarten, wie würde sich Gesellschaft dadurch verändern?
Warum können Frauen den Vorteil des Erziehungsmonopols (ja, ich meine den Begriff jetzt etwas ironisch) der ersten Jahre nicht zu ihrem Vorteil nutzen?
Ohne Polemik: Wenn Kinder doch in den ersten Jahren hauptsächlich von Frauen in der Mehrzahl der Zeit betreut werden, warum schlägt sich das nicht auf eine "femininere" Prägung von Kindern aus? Oder zumindest nicht so nachhaltig, daß es zu massiven gesellschaftlichen und bewusstseinsmäßigen Veränderungen führt?


Ein Jahr aus dem Job raus ist in Managerpositionen einfach tödlich und nur mit viel Glück und einer Menge Energie zu bewältigen, wenn überhaupt.


Das stimmt auf das derzeitige Managergefüge wahrscheinlich.
Aber ist das ein erstrebenswerter Dauerzustand?
Und was steckt hinter diesem Zeitrafferlebensrhytmus?


In vielen Bereichen ist Fortschritt auch oft ein Rückschritt.


In meinen Augen ist es eher die Betrachtungsweise, die ausschlag gibt?
Was wird als Fortschritt gewertet?


SinnlicheXXL
Geschrieben

Die Frauenquote wird kommen - wenn nicht als Bundesgesetz, dann als Verordnung der EU! Außerdem wird sich in den nächsten Jahrzehnten die Situation so ändern, dass Firmen gar nichts anderes übrig bleiben wird, als auch Frauen in Führungspositionen zu lassen. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass eine Chefin nicht unbedingt besser sein muss als ein Mann. Frauen sind nämlich leider nicht grundsätzlich teamfähiger, sozialer und empathischer als Männer, sondern leider oft auch launisch, zickig und stutenbissig (bei meiner einen Chefin wurden Männer deutlich bevorzugt). Egal - gibt ja nach wie vor auch genug Nieten in Nadelstreifenhosen.


Wie selbstverständlich es aber geworden ist, dass auch Frauen mit kleineren Kindern berufstätig sind, hat sich alleine bei uns im Kindergarten gezeigt: Noch vor 7 Jahren wurden die meisten Kinder mittags abgeholt, sprich die Mütter waren nur halbtags beschäftigt oder ganz zu Hause. Innerhalb weniger Jahre änderte sich das grundsätzlich. Die Kinder wurden immer jünger und blieben immer länger, so dass zusätzliche Nachmittagsgruppen eingerichtet werden mussten. In den wenigsten Fällen, weil die Familien auf das Geld angewiesen waren, sondern eher, weil die Frauen Spaß an ihrer Arbeit hatten, Karriere machen oder das Studium nicht vergeudet haben wollten.

Ispy, ich finde das Thema "Fremdbetreuung - Vollzeitmutter" ebenfalls sehr interessant, doch da es wieder in den Bereich Kindererziehung geht, ist es hier leider verboten.


ispy36
Geschrieben


Ispy, ich finde das Thema "Fremdbetreuung - Vollzeitmutter" ebenfalls sehr interessant, doch da es wieder in den Bereich Kindererziehung geht, ist es hier leider verboten.



Oh, das wusste ich nicht.
Okay, kann es aber ganz entfernt nachvollziehen, da es doch viele kranke Hirne gibt.


Geschrieben

Außerdem wird sich in den nächsten Jahrzehnten die Situation so ändern, dass Firmen gar nichts anderes übrig bleiben wird, als auch Frauen in Führungspositionen zu lassen.

Das Thema hatten wir mal vor einiger Zeit schon. Nach meiner Wahrnehmung liegt es nicht daran, dass Frauen von den Firmen nicht in Führungspositionen gewünscht sind, sondern schlicht an der Ermangelung geeigneter Kandidatinnen. Geeignete Führungskräfte werden immer gesucht. Wäre eine weibliche Kandidatin eindeutig gegenüber männlichen Kollegen qualifizierter, würde kein Vorstand und Aufsichtsrat darauf verzichten wollen, da man das Unternehmen ja sonst schädigen würde. Über diese antiquierte Denke ist man doch auf solchen Ebenen schon längst hinweg. Primär gilt es, dass Geschäftsziel so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Daher kann man sich in heutiger Zeit wirklich nicht mehr leisten, so antiquiert zu denken. Die Frauenquote halte ich an dieser Stelle daher auch für vollkommen unsinnig, da sie dazu führen könnte, dass ein Posten wegen der Quote mit einer minderqualifizierten Frau besetzt werden müsste, obgleich ein geeigneterer männlicher Kandidat zur Verfügung stünde. Qualifizierte Frauen für Führungsposten stehen für diese nun mal nicht Schlange und sind Mangelware auf dem Markt.


rita07
Geschrieben

Danke, werter Montago, Deine Antwort unterschreibe ich voll und ganz. Es ist auch festzustellen, daß meist die Frauen nach einer Frauenquote jammern, die wenig oder keine der erforderlichen Voraussetzungen mitbringen können.


ispy36
Geschrieben (bearbeitet)

Das Thema hatten wir mal vor einiger Zeit schon. Nach meiner Wahrnehmung liegt es nicht daran, dass Frauen von den Firmen nicht in Führungspositionen gewünscht sind, sondern schlicht an der Ermangelung geeigneter Kandidatinnen.

........

Qualifizierte Frauen für Führungsposten stehen für diese nun mal nicht Schlange und sind Mangelware auf dem Markt.



Ich glaube schon, daß Frauen noch nicht so gerne gesehen werden in den obersten Etagen, denn entgegen deiner Ansicht passiert gerade dort vieles nicht aus unternehmerischen Notwendigkeiten.

Mal davon abgesehen, daß in der Regel Männer die Qualifikationen, welche von den Frauen zu erfüllen sind, definieren.

@Rita
Ob eine Quote hilfreich ist, weiß ich nicht, das von dir angesprochene Problem ist sicherlich zu berücksichtigen.
Geringere Qualifizierung, so sie denn vorhanden führt zur Überforderung und somit zu schlechter Führung.

Dennoch glaube ich, daß auch neue Kriterien in die Qualifizierung mit einfliessen sollten/könnten?


bearbeitet von ispy36
rita07
Geschrieben

Ipsy, die Fähigkeit des unternehmerischen Denkens ist nicht Geschlechtsgebunden, auch, wenn es gerne so definiert wird. Die Kriterien, die ein Bewerber erfüllen muß, werden durch die ausgeschriebene Tätigkeit selbst aufgezeigt.

Ich gestehe, würde mich jemand als "Quotenfrau" einstellen wollen, würde ich weglaufen.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Eine Freundin von mir ist Managerin auf einer Ebene, wo es nicht mehr sehr viele Frauen gibt. Letztes Jahr rückte sie wieder eine Ebene höher, allerdings unter Vorbehalt und halbjähriger Probezeit. Einen Tag vor Ende dieser Zeit wurde ihr mitgeteilt, dass sie den Posten nun doch nicht bekäme. Als ihr Nachfolger kam, war auch klar, warum sie von Anfang an gar keine Chance hatte: Er wusste bereits seit eben jenem halben Jahr, dass er den Job bekommt. Sie war also nur die Lückenbüßerin bis er die Stelle antreten konnte! Ob das jetzt allerdings damit zu tun hat, dass sie eine Frau ist oder nur damit, dass die Firma momentan alle Führungskräfte mit Leuten von außerhalb besetzt, vermag ich nicht zu beurteilen.


Geschrieben

Dennoch glaube ich, daß auch neue Kriterien in die Qualifizierung mit einfliessen sollten/könnten?

Welche sollten das sein? Eine Stellenbeschreibung ist doch immer auf die Anforderung der Position ausgerichtet, vollkommen geschlechterunabhängig.

Daher spielt es auch IMHO keine Rolle, ob ein Mann oder eine Frau die Qualifikationen für eine Position beschreibt, da die Anforderungen immer den unternehmerischen Bedürfnissen unterliegen.


oxycodon01
Geschrieben (bearbeitet)

ich denke ich kann beides: handwerlich sehr geschickt und auch beruflich passt es, mache aber hausarbeit. ist ja mein haushalt...

lange single bin ich, weil es mich inzwischen einfach nur noch nervt wenn frau meint sich alle rechte zu nehmen, aber die pflichten nicht auch übernimmt und dann auch noch behauptet das sie es nicht können/ machen muss weil sie frau sei.
das ganze bekommt dann den gipfel, wenn sie den bereich den sie machen könnte mit dem querverweis der emanzipation auch noch versucht wegzuschieben.

ich ärger mich nicht mehr. es ist mir egal -nein ich finde es gut- alleine zu leben. will ich mopped fahren: tue ich das. will ich schnarchen: tue ich das laut. will ich modellbahn spielen: tue ich das. will ich wäsche machen: muss das so oder so sein. also warum diese ruhe einer nörgeltante opfern?


bearbeitet von oxycodon01
Geschrieben

Sehe ich auch so, daß die Geburtenrate weiter in den Keller gehen wird.
Es wird immer weniger Frauen geben, die die Regierung mit irgendwelchen Kleckerbeträgen dazu animieren kann, Kinder zu kriegen.
Außer vielleicht noch in der sog. "Unterschicht" (hoffe, das kriegt jetzt keiner in den falschen Hals), ansonsten wird das schwer werden, die Leute noch zu ködern. Außer halt jenen,die keine andere Persepektive haben.
Und ob das so gewollt ist?

Sinnliche:
Wenn dein Mann 2 "linke Hände" hat, das schreibt schon jemand oben, Männer stellen sich oft bloß blöd an, damit sie nichts tun müssen.
Warum arbeitest du für (d)einen Mann mit?
Du kommst mir nicht so uncouragiert vor, daß du alles klaglos erdulden müßtest.
Klar, du hast noch Familie.
Aber spätestens, wenn die Phase vorüber ist, würde ich mir das ernsthaft überlegen, ob ich nicht nur noch für mich selber arbeite und mir ein eigenes Leben aufbaue, und zwar bloß noch mit einem Bruchteil der Arbeit, wenn du für keinen Mann mehr mitarbeiten mußt.
Nur so ein Gedanke von mir.
Wissen muß es jeder selbst.


SinnlicheXXL
Geschrieben (bearbeitet)

Oh, keine Sorge, ich arbeite mich sicher nicht auf!
Er hasst eben körperliche Arbeit und sagt: "Wozu etwas selber machen, wenn es dafür Fachleute gibt! Ich verdien genug und andere wollen auch von was leben!" Ich muss das also nicht selber machen!!!! Aber da ich aus einer Familie komme, wo man eher zu viel selbst macht, kann ich das nicht - ich hole doch nicht für jeden Pups einen Handwerker und Bohrmaschinen sind kein Problem. Außerdem gibt es heutzutage auf diesem Filmportal wunderbare Anleitungen für fast Alles.


Ganz ehrlich: Mir fällt jetzt spontan keine Singlefrau hier ein, die ich um ihr großes Glück beneide. Akzeptiert also, dass ich bestimme, ob und wann ich mich trenne!

Edit: Nein, es stimmt nicht, dass nur die Unterschicht viele Kinder hat - das gibt es genau so in der Oberschicht - nur die Mittelschicht belässt es lieber bei max. 2 Kindern. Außerdem sollte man Kinder nicht für den Staat bekommen oder für das Kindergeld, sondern weil man Kinder möchte.


bearbeitet von SinnlicheXXL
cuddly_witch
Geschrieben

In meiner Firma sind viele Frauen in Manager-Positionen. Nicht wegen der Frauenquote.....nein sie haben als kleines Lichtlein in der Firma angefangen und sich mit Köpfchen hochgearbeitet. Und die meisten sehen halt noch ganz passabel aus und fahren schicke Autos und stehlen den Männern so ein wenig die Show.


Geschrieben

Watt für ein Geschlechterkampf ?
Mein Sklave macht genau das, was ich sage.
Feddisch.


onkelhelmut
Geschrieben

Ich komme aus einer Firma mit ca. 55 % weibliche Beschäftigte, jede 3. Abteilung wird von einer Frau geleitet, der Frauenanteil ist im Aufwind.

Im Vorstand sollten berteits 2 Frauen aufgenommen werden, die haben dankend abgelehnt, weil sie die hohe Belastung nicht wollten, eine hat die Position eingenommen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist das Wort Kampf ein wenig relativiert.


Geschrieben


(Wenn ich z.B. will, dass mein Sohn seine Klamotten zusammenfaltet und er allen Ernstes meint, das sei Frauenarbeit!)



Na, der Junge hat genau die richtige Einstellung.

Wenn man nun überlegt, dass viele junge Leute diese richtige Einstellung haben, kann es doch nur bergauf gehen.


Geschrieben

freundin von mir ist vor 2 jahren mutter geworden, hatte bis dahin in einem telekommunikationsunternehmen als teamleiterin gearbeitet.
hat sich dann diesen mutterschftsurlaub genommen und er, beleuchter in einer produktionsfirma hat die kohlen nach hause gebracht.

seit kurzem kümmert er sich jetzt um den nachwuchs und sie ist wieder im alten job, da gings rein ums finanzielle, sie schleppt eben genug nach haus das die ganze familie davon leben kann. beide empfinden das als luxus und wissen es zu schätzen.


wenn ich in ähnlicher situation bin und frau hat kein problem damit ihren job auszuüben weil sie mehr ranschleppt als ich, würd ich das genauso machen.

diskussionwürdig wären da allenfalls irgendwelche organisatorischen sachen, aber nicht die tatsache das sie die familie ernährt und ich kümmer mich um den nachwuchs.

das würde für meine persönlichen verhältnisse ein antiquirtes denken vorraussetzen und davon bin ich weit entfernt.


Geschrieben


seit kurzem kümmert er sich jetzt um den nachwuchs und sie ist wieder im alten job,



Aber ob er damit auch wirklich zufriedenen ist?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann wirklich damit zufriedenen ist, wenn er die Hausfrau spielen muss.

Ich kann mir aber vorstellen, dass eine Frau einen solchen Mann insgeheim verachtet.


Geschrieben

und ich kann mir vorstellen das den beiden das echt am allerwertestetn vorbei geht, mir übrigens auch


RidiReloaded
Geschrieben

Persönlich hab ich noch keinen Geschlechterkampf bemerkt! Und hier nur ansatzweise.Aber das ist eben nur meine Empfindung.

Eher finde ich es einen Krampf mit der Erwartungshaltung,die gerade hier bei P.de besonders hervorsticht...


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