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Topbody

Alle Männer zwingen die Frauen zum Analverkehr

Empfohlener Beitrag

Topbody
Geschrieben

"Alle Männer zwingen die Frauen zum Analverkehr".
Dies nur als Beispiel. Solche Schwachsinns-Sätze sind des öfteren zu lesen. Dazu zählen ebenfalls Kommentare mit erhobenem Zeigefinger, Vorwürfen und der Versuch, die eigene Einstellung dem Anderen überzustülpen.

Warum ist eigentlich der Hang zur Verallgemeinerung so hoch?
Warum können Einzelmeinungen nicht einfach Meinungen bleiben?
Wieso werden persönliche Ansichten als Diktat für alle Anderen erhoben?
Ist so ein Verhalten tendenziell geschlechtsspezifisch?

Ist das Dummheit, Nachlässigkeit, tiefes Nichtverstehen, Selbstüberschätzung, Größenwahn?
Wie ein geregeltes Mireinander aussieht dürfte doch wohl bekannt sein.
Warum scheint es aber so schwer zu fallen, sich da auch dran zu halten?

Fragen über Fragen, für die es vielleicht auch Antworten gibt ...


sleeping_beasty
Geschrieben

Wenn jemand dreimal in Folge versetzt wurde, kommt er zu der Ueberzeugng, dass alle Frauen auf P.de Fakes sind.
Wenn eine Frau ein paar nette Treffen hatte, die im Bett geendet haben, und sich keiner der Maenner hinterher wieder gemeldet hat, ist sie sich sicher, dass alle Maenner sie nur ausnutzen und nur ONS wollen.
In beiden Faellen sind das keine Verallgemeinerungen, sondern Erfahrungen aus dem persoenlich erlebten.
Schliesslich haben wir alle gewisse Verhaltensmuster, die uns oft unbewusst den gleichen Typ Mensch aussuchen lassen. Und wenn sich da jemand einmal "festgelegt" hat, werden die Ergebnisse sich oft gleichen. Und wenn der Betroffene dann seine "Einzelmeinung" aeussert, fusst die auf Erfahrung und ist beliebig wiederholbar.
Und das Ergebnis ist dann halt: "alle Frauen hier sind fakes!"
Das kann sich naemlich fuer ihn kaum aendern, wenn er nicht seine Methoden aendert...


BabetteOliver
Geschrieben

weil Selbstreflektion schwer ist und weh tut. So ist es viel angenehmer, davon auszugehen, dass die anderen User alle "doof" sind, als einzusehen, dass ein Teil der Verantwortung für das Verhalten der anderen bei einem selber liegt.

weil es für viele Menschen schwer ist zu glauben, dass das, was einem selber kein Vergnügen bereitet, andere Menschen freiwillig und aus Lust praktizieren. Daher unterstellt man Zwang.

weil man es unangenehm und befremdlich - möglicherweise sogar bedrohlich - findet, wenn man feststellt, dass die Menschen um einen herum anders sind und Dinge tun, die man selber nicht mag. Das kann einen dazu bewegen, dagegen zu "missionieren".

weil man sein eigenes Lebenskonzept und seine Wertevorstellungen als gut und richtig empfindet. Daher möchte man dieses Konzept anderen vermitteln.

weil man kein Verständnis dafür hat, dass auch andere Gelüste als die eigenen eine Berechtigung haben. Man mag diese anderen Gelüste oder Lebensformen daher nicht akzeptieren.

weil man Angst hat, dass das, was man bisher für normal hält - z.B. eben keinen Analsex zu haben - plötzlich unnormal wird. Man möchte aber weiterhin normal sein.


Delphin18
Geschrieben

In beiden Faellen sind das keine Verallgemeinerungen, sondern Erfahrungen aus dem persoenlich erlebten.

Bei einem Probandenkollektiv von jeweils 3, ist eine Interpretation des persönlich erlebten als Gesetzmäßigkeit aber nicht zulässig.

Da müssen sich die Dame und der Herr etwas mehr Mühe geben, um ihre Aussagen statistisch abzusichern.


Geschrieben

Warum ist eigentlich der Hang zur Verallgemeinerung so hoch?

Ich denke, primär liegt es daran, dass den meisten Menschen nicht bewusst ist, dass die eigene Erfahrung einer subjektiven Wahrnehmung entspricht. Sie halten die Informationen aus gemachten Erfahrungen für qualitativ hochwertig, so das sie denken, wenn ich es so erlebt habe, ist es auch so. Oft mangelt es dann dabei an Reflektion und Überprüfung hin zur Objektivierbarkeit. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt und diese sich ganz eigen erschließt.


sleeping_beasty
Geschrieben

...ist eine Interpretation des persönlich erlebten als Gesetzmäßigkeit aber nicht zulässig...

Da bin ich wohl etwas schwierig, aber wenn es um Sex geht, gibt es fuer mich kein "als Gesetzmäßigkeit nicht zulässig", sondern manchmal reicht mir schon ein halber Versuch, um festzustellen, dass etwas nix fuer mich ist.
Statistiken interessieren mich da gar nicht!


Ballou1957
Geschrieben

Und dann machst Du daraus gleich "Besties law" das dann nicht nur für Dich, sondern auch für alle andern zu gelten hat ?


Delphin18
Geschrieben (bearbeitet)

@beasty
Trotzdem sind dann Worte wie "alle" und "immer" unzulässig.


bearbeitet von Delphin18
sleeping_beasty
Geschrieben

"Besties law" das dann nicht nur für Dich, sondern auch für alle andern zu gelten hat?

Ja!
Erste Gesetzmaessigkeit: alle Maenner, die versuchen, alle Frauen zu (Anal)Verkehr zu zwingen, werden vom Akt ausgeschlossen.
Ich wette, ich bin nicht die einzige, die das anwendet.


Geschrieben

hatten noch nie analverkehr, sie mag es halt nicht, das muss man halt akzeptieren


Ballou1957
Geschrieben

alle Maenner, die versuchen, alle Frauen zu (Anal)Verkehr zu zwingen, werden vom Akt ausgeschlossen.



Also meine Selektionskriterien sind da weitaus strenger!

Und mir ist egal, ob ich der Einzige bin, der sie hat!


sleeping_beasty
Geschrieben

aah, Ballou, das war doch nur die erste!
Wuerde ich hier alle aufzaehlen, wuerde ich als arrogante Zicke beschimpft!


Ballou1957
Geschrieben

Ja und ? Mir ist das vollkommen egal, ob Du als arrogante Zicke beschimpft wirst!


BabetteOliver
Geschrieben

weil man den eigenen Erfahrungshorizont für allgemeingültig hält. So, wie ich es bisher erlebt habe, so ist es immer und bei allen.


Geschrieben (bearbeitet)


weil man es unangenehm und befremdlich - möglicherweise sogar bedrohlich - findet, wenn man feststellt, dass die Menschen um einen herum anders sind und Dinge tun, die man selber nicht mag. Das kann einen dazu bewegen, dagegen zu "missionieren".

weil man sein eigenes Lebenskonzept und seine Wertevorstellungen als gut und richtig empfindet. Daher möchte man dieses Konzept anderen vermitteln.

weil man kein Verständnis dafür hat, dass auch andere Gelüste als die eigenen eine Berechtigung haben. Man mag diese anderen Gelüste oder Lebensformen daher nicht akzeptieren.


weil man den eigenen Erfahrungshorizont für allgemeingültig hält. So, wie ich es bisher erlebt habe, so ist es immer und bei allen.


Und das in einem Thread von Topbody! Warum wundert mich eigentlich, dass gerade TB der TE dieses Threads ist???
Sorry, aber ich brauche noch eine Weile der inneren Einkehr um etwas Sinnvolles zum Thema beizutragen.
Ich muss erst noch mit meinem inneren Schweinehund kämpfen!


Warum können Einzelmeinungen nicht einfach Meinungen bleiben?
Wieso werden persönliche Ansichten als Diktat für alle Anderen erhoben?
Ist so ein Verhalten tendenziell geschlechtsspezifisch?...

Dachte ich doch, dass es eher Topbodyspezifisch sei!


bearbeitet von sinnlich40
Topbody
Geschrieben

Na, na sinnlich40, wer wird denn unbegründet anprangern?

Kann es sein, dass du deine dir eigensten Empfindungen zum Allgemeingut erheben willst?
Ein wunderschönes (unfreiwilliges) Beispiel für das im Eingangspost Beschriebene


onkelhelmut
Geschrieben

@TB

was ist denn mit dir los, bist du krank oder auf einem Trip?

Das ist doch wie ein Wechsel von den Hell Angels ins Kloster.

Du bist doch als einer der großen Provokateure hier bekannt udn dann ein solcher Fred ?

Du hast den Fred natürlich nicht ernst gemeint, das ist wohl eine neue Form deiner Provokationen.


vampirchen
Geschrieben

provokation ist sein 2. name ;-))))

anders gehts nicht.

nachti helmut


Geschrieben



Warum ist eigentlich der Hang zur Verallgemeinerung so hoch?



Weil heutzutage die Illusion gilt, alle Menschen seien gleich bzw. man versucht, alle Menschen gleichzumachen.

Wenn man aber versucht, alle Menschen gleichzumachen, muss man sich zwangsläufig an den Dummen und Unfähigen orientieren.

Das führt dann mitunter auch zu Verallgemeinerungen.


RidiReloaded
Geschrieben

Na, die Natur macht es uns doch vor: ALLE Sommer sind heiss, trocken und sonnig und ALLE Winter kalt, windig und schneereich


Ansonsten haben es Babette/Oliver wunderbar auf den Punkt gebracht!

Im Übrigen bin ich froh,dass es die unterschiedlichsten Charaktere gibt! Wenn alle so wären wie mancher hier, würde ich mein Herz in der Biegung des Flusses begraben lassen


Geschrieben

Im Grunde ist das Gehirn faul und versucht schnell allgemein gültige Lösungen zu finden.
Bei einzelnen Schwarzen, Gelben braucht es sich nur die Farbe zu merken, der Typ im Rollstuhl auch einfach, Blondi, oder Gehbehindert....Genau deshalb, sehen alle Schwarzen am Anfang gleich aus, kann sich keiner an das Gesicht erinnern wenn es andere auffällige Merkmale gibt.
Und so ist es eben einfach, alle Männer sind Schweine, Frauen blöd usw..
Dabei gibt es drei Sorten Männer und nicht nur Eine, Fremdgeher, Kranke und Dumme.


Geschrieben

Ich glaube, die Leute, die solche Verallgemeinerungen äussern, möchten damit jenen, die die vermeintlichen Schwächen Anderer Leute gern bemerken und darüber plaudern möchten, eine kleines Podest geben, auf das sie sich stellen und von dem sie dann mit trauriger Besorgnis und gelegentlichen Maßregelungs-Ausbrüchen gegen die Dummheit und Uneinsichtigkeit von so betrüblich unwertigen Menschen predigen können.

Eine kleine Selbstwert-Trittleiter, also.

Ein netter Service. Hat sich jemand schon mal dafür bedankt?

Dann mach ich das mal! Dankeschön


Geschrieben

Weil heutzutage die Illusion gilt, alle Menschen seien gleich bzw. man versucht, alle Menschen gleichzumachen.


Das ist auch nichts weiter als eine Verallgemeinerung und (mal wieder) weniger als eine Halbwahrheit.


Topbody
Geschrieben (bearbeitet)

... bist du krank oder auf einem Trip?
... wie ein Wechsel von den Hell Angels ins Kloster.

Du bist doch als einer der großen Provokateure hier bekannt ..

[dieser] Fred (...) ist wohl eine neue Form deiner Provokationen.



@onkelhelmut (und auch @sinnlich40), es ist zwar kein guter Stil, den ihr da vorlebt, von der Sach- auf die persönliche Ebene zu wechseln, aber sei's drum. Dieses rhetorische Foul werde ich euch nachsehen, das aber natürlich für eine Rüge nutzen

Provokation ist "eine im Alltag sehr häufige Verhaltensweise, die mit Übertreibungen, Regelverletzungen einher geht und die den Provozierten gezielt zu Verhaltensweisen anregen soll".

Regelverletzungen hier sind Verstöße gegen die Forenregeln. Da dürfte es ausgesprochen schwer fallen, Beiträge von mir zu finden, die tatsächlich gegen Regeln verstoßen und nicht nur als Verstoß interpretiert wurden.
Andere Regelverletzungen sind z.B. rhetorische Fouls und Diffamierungen, wie ihr sie anwendet. Ankeifen in der Hoffnung, dass ich zurück keife - mache ich aber nicht. Auch da habe ich eine mehr als reine Weste.

Wenn es schon Provokation ist, dass eine möglicherweise abweichende Meinung besteht und die auch in brillanten, treffenden Worten gefasst ist, oder auch vernünftige Fragen wie im Eingangspost gestellt werden - tja, dann weiß ich auch nicht

Es dürfte ebenso schwer fallen, Beispiele in meinen vielen Beiträgen zu finden, die als Negativbeispiel im Sinne des Eingangsposts dienen könnten. Dieser Versuch der persönlichen Diffamierung ist somit als solcher erkannt und spricht für sich.

Das soll aber genug der Rüge sein, zurück zum Thema!


bearbeitet von Topbody
Hanswurst47
Geschrieben

Warum gibt es Leute die solche Fragen stellen????????????????????
Schön, dass du keine anderen Probleme hast.


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