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Moppelhengst

Wann wird es euch zu viel, Mädels?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Als ich neulich mit dem Zug unterwegs war, hörte ich mit halbem Ohr dem Gespräch von vier Damen im geschätzten Alter zwischen 25 und 30 zu. Richtig aufmerksam wurde ich, als die eine plötzlich begann, sich über ihren neuen Lover auszulassen und sich darüber beschwerte, dass dieser einfach nicht zum Schuss kommen würde und einfach immer nur weiter vögeln würde. Auf die Frage, wie lange er denn so brauchen würde, antwortete sie, sie hätte das letzte mal extra auf die Uhr geschaut und es wären über zwanzig Minuten gewesen. Zwei der anderen Damen stimmten ihr daraufhin zu, dass dies viel zu lange wäre, nur die vierte meinte, dass ihr das besser gefallen würde als immer nur fünf Minuten.

So, nun zu meinem Anliegen:

Ich habe mir bisher immer einiges darauf eingebildet, dass ich beim Vögeln locker Zeiten jenseits der 30 Minuten erreichen kann und dachte bisher stets, dass die Frauen das auch genießen würden. Nach diesem verfolgten Gespräch, bei dem drei Viertel der beteiligten Frauen bereits zwanzig Minuten als zu viel empfinden, frage ich mich, ob dies wirklich zu trifft und die Mädels und Frauen meine ausgedehnten Begattungsaktivitäten nicht eher erduldet als genossen haben.

Also Mädels, wie lange sollte es dauern und ab wann ist es nur noch lästig für euch?


Brisanz2009
Geschrieben

Alles was über die Werbepause dauert ist schon zu lang....

Nein, Scherz....wobei....so scherzhaft ist das gar nicht. Für mich wären über 30 Minuten pure Penetration, egal in welcher Stellung, einfach nur noch nervig und abturnend.

Wissenschaftler haben eh heraus gefunden, dass das Zeitempfinden (vor allem beim Sex) der Menschen nicht wirklich vorhanden ist. Du meinst Du hättest 30 Minuten gevögelt, dabei waren es gerade mal 3 Minuten.

Welch Zeit nun die "perfekte Zeit" ist, muss wohl Jeder für sich selber herausfinden...


Geschrieben



Wissenschaftler haben eh heraus gefunden, dass das Zeitempfinden (vor allem beim Sex) der Menschen nicht wirklich vorhanden ist. Du meinst Du hättest 30 Minuten gevögelt, dabei waren es gerade mal 3 Minuten.



Sagen wir, neben dem Bett steht ein Radiowecker, auf den du einen Blick wirfst, bevor du dich deinem Liebsten widmest. Sagen wir weiter, dass sich Vorspiel und Sex ungefähr die Waage halten. Wie genau ist dann dein Zeitempfinden, wenn du dich danach umdrehst und beim erneuten Blick auf den Radiowecker feststellst, dass eine Stunde vergangen ist?


Geschrieben (bearbeitet)

@Moppelhengst

Ich finde Deine Frage sehr interessant, weil ich so genau darüber noch nicht nachgedacht habe. Das richtige Timing entwickelt man ja normalerweise nach ein paar Mal aus dem Gefühl heraus gemeinsamen Vergnügens. Auf die Uhr habe ich dabei noch nie geschaut.

Zu berücksichtigen bei den Antworten der Frauen ist aber doch sicher auch das Vorspiel. Je nach Intensität und Vorlieben der Frauen dabei sind sie danach, wenn es zum eigentlichen Akt kommt, ja unterschiedlich "vorgeglüht". Wie denkst Du zu diesem Punkt?

Mit Interesse warte ich auf aufschlussreiche Antworten der Frauen.


bearbeitet von Honolulu004
Buchstabe fehlte
Brisanz2009
Geschrieben

ich hab das mal versucht....zu schauen wann man "angefangen" hat....aber komischerweise habe ich entweder vergessen danach auf die Uhr zu schauen, oder ich war einfach noch in anderen Sphären....ist/war mir dann doch viel zu unwichtig, als das ich es hätte widerlegen wollen.


Geschrieben



Ich finde Deine Frage sehr interessant, weil ich so genau darüber noch nicht nachgedacht habe.



Tja, ich dachte bisher immer, "Je länger, desto besser." aber zumindest in einigen Fällen trifft das ja offensichtlich nicht zu.

Was deinen Einwurf zur Länge des Vorspiels betrifft: In den Fällen, in denen Sie und ich von vornherein so geil waren, dass es gar kein Vorspiel gab, sondern wir gleich gevögelt haben, hat es nicht annähernd so lange gedauert, ich würde sagen, so nach zehn Minuten war Schluss.
Bin aber auch gespannt, ob es für Frauen generell vom Vorspiel abhängig ist, wie lange sie es dann angenehm finden.


Geschrieben

In den Fällen, in denen Sie und ich von vornherein so geil waren, dass es gar kein Vorspiel gab, sondern wir gleich gevögelt haben, hat es nicht annähernd so lange gedauert, ich würde sagen, so nach zehn Minuten war Schluss.

Auch diese Situation muss man wohl IMHO gesondert betrachten. Wenn beide so rattig und bedürftig waren und es kein Vorspiel gab, war die Zeit bei mir und meinen Partnerinnen immer wesentlich kürzer, da wir den Höhepunkt ja viel mehr entgegengesehnt haben als bei einer schönen gepflegten "Nummer" und er dann auch schneller eintrat. Vom Gefühl her empfinde ich 10 Min. dabei schon sehr lang. Bei meinen Erlebnissen ging das glaub ich immer wesentlich schneller.


Die scheinbar einfache Frage wird immer komplexer.


Geschrieben


Also Mädels, wie lange sollte es dauern und ab wann ist es nur noch lästig für euch?



Hi ,
lässtig wird es mir wenn ich schon mehrfach gekommen bin und der kerl rödelt immer noch auf mir rum .
Das möchte ich aber an keiner Zeit fest machen.
Gruß Gaby


Geschrieben

Der Fettverbrennungseffekt beim Sport setzt aber erst ab 20 Minuten ein...


Geschrieben

Hi ,
lässtig wird es mir wenn ich schon mehrfach gekommen bin und der kerl rödelt immer noch auf mir rum .



Äh, gerade das war in meinen Augen immer bewundernswert... der selbstlose Hengst, der gar nicht an sein eigenes Vergnügen denkt, sondern nur darum bemüht ist, sie möglichst oft kommen zu lassen...

Wenn das so weitergeht, werde ich mein Weltbild (was das Vögeln angeht) noch mal komplett überarbeiten müssen...


Geschrieben

Das zielgerichtete Bumsen (auf den Orgasmus hin) ist meines Erachtens überhaupt nicht bemerkenswert.
Es wird immer so viel von Vorspiel geredet....was ist mit dem Zwischenspiel?
Wenn wir ins Bett gehen, kommen wir unter einer Stunde eigentlich nie wieder heraus. Wie lange dabei gevögelt wird, kann ich nicht sagen, aber Sex sollte schon Spaß machen.
Neulich in einem sehr sehenswerten Film sagte eine Frau:
Sex ist ein Machtkamp, bei dem es darum geht, dass der andere gewinnt.
Einfach sich austauschen über das, was der/die Andere möchte, seine Bedürfnisse formulieren, ohne sie auf Teufel komm raus durchsetzen zu wollen, dann wird die frage nach der Zeit ziemlich überflüssig.


Geschrieben


Es wird immer so viel von Vorspiel geredet....was ist mit dem Zwischenspiel?



Hi ,
der reine Akt dauert bei den mir bekannten Männern in der Regel 10-30 Minuten , kommt eben immer darauf an wie geil der Mann zuvor war.

Aber danach muss ja nicht Schluß sein , dann folgt das Zwischenspiel , da kann man auch mal Getränke zu sich nehmen oder eine Kleinigkeit essen oder sich einfach einen Witz erzählen

Danach geht es dann weiter und so kann sich das über mehrere Stunden hinziehen.
Dabei ist es unwichtig wie lange der jeweilige Akt an Zeit in Anspruch nimmt.

Gruß Gaby
ps. wer Erster ist hat nicht immer gewonnen


Geschrieben

am Anfang eines kennenlernes empfinde ich ein Zeit lassen und nehmen auch als wichtig und schön. wenn es dann irgendwann nur noch zum aushalten, bis der Mann endlich kommt, wandelt. dann ist die genutzte Zeit definitiv zu lang. für mich ist die Abwechslung schön . mal mit Zeit und manchmal ein Quicki.


Geschrieben


Es wird immer so viel von Vorspiel geredet....was ist mit dem Zwischenspiel?
Wenn wir ins Bett gehen, kommen wir unter einer Stunde eigentlich nie wieder heraus.



Ganz meine Meinung. Ich müsste lügen, wenn ich die Netto-Penetrationszeit bestimmen könnte... aber ich erinnere mich, dass wir mal eine harte Zeitbeschränkung von 20 Minuten hatten und da dürfte sie bei guten 15 Minuten gelegen haben (20 Minuten minus Zeit um zu sagen "wir haben wirklch wirklich wirklich nur 20 Minuten", Klamotten aus dem Weg, anschließend wieder straßenfein herrichten) und das ist immer noch ein "sowas machen wir nicht nochmal, da kommt man ja hungriger raus als man rein ist"-Erlebnis, für uns beide.

Insofern gilt ein 1-Stunden-Meeting immer noch als Quickie, und der Schnitt liegt so bei 3. Und wenn wir mehr Zeit haben, dann gehen wir auch mal was essen. Auf die Backgammonphase warten wir noch.

Allerdings verbringen wir die Zeit nicht grundsätzlich in einer einzigen Stellung. Und es ist auch mal schneller, mal langsamer. Eventuell sollte man da auch mal differenzieren: ist bei der zeitlichen Einschränkung womöglich nur eine einzige Position gemeint? Da gibt es schon welche, da falle ich nach 10 Minuten schon mal auseinander.


RidiReloaded
Geschrieben



Auf die Backgammonphase warten wir noch.



Wo findet man sowas? Das möcht ich auch!!!!!

Zum Thema:

der Vater meiner Kinder konnte auch stundenlang in einer Position vögeln . Ich fand das sowas von ätzend!
Mittlerweile bin ich einfach der Meinung, dass ich erst älter werden mußte um a) meine Suche so auszurichten, dass ich auch Freude am Sex haben, b) sagen kann, wie ICH es gern hätte und c) ein langes Liebesspiel auch wirklich zu schätzen weiß!


Nurayia
Geschrieben

"Netto-Penetrationszeit-Toleranz" kommt bei mir echt auf den Mann an. Im Regelfall lieber kürzer als zu lang, Ausnahmen gibt es natürlich, aber so 20 Min "reiner Akt" sind schon eigentlich ganz okay. Man muss sich ja nicht auf einmal beschränken. Und nen Mann der nur "weiterrödelt" damit ich kome hat bei mir eh schon verloren soll doch Spass machen, die Sache, und nicht *nur* auf dieses eine Ziel beschränkt sein...


DerWeisseRitter
Geschrieben

Also da spielen doch so viele Faktoren mit rein ... ich glaube es wird sehr schwer, da so halbwegs allgemeingültige Zeiten bestimmten zu können. Bei mir kann das extrem schwanken, wobei ich immer etwas Anlaufzeit brauche - aber Dauer und Intensität des Vorspiels, die Tagesform bzw. die Randumstände (Stress, Müdigkeit, Zeitdruck), und dann natürlich auch das Feedback des Partners spielen da doch massiv mit rein ...

Ich denke mal, mit genug Einfühlungsvermögen, und ein bisschen drüber reden, sollte man / frau aber in der Lage sein, die jeweils richtige Dauer hinzubekommen


Geschrieben


Allerdings verbringen wir die Zeit nicht grundsätzlich in einer einzigen Stellung. Und es ist auch mal schneller, mal langsamer. Eventuell sollte man da auch mal differenzieren: ist bei der zeitlichen Einschränkung womöglich nur eine einzige Position gemeint? Da gibt es schon welche, da falle ich nach 10 Minuten schon mal auseinander.



Ich meinte die Zeit, die mit dem Vögeln verbracht wird, allerdings nicht nur in einer Stellung. Als "normal" erachte ich so drei bis vier verschiedene Stellungen pro Akt (man, ich hasse das, wenn es sich so technisch anhört, aber mir fallen im Moment keine schöneren Begriffe ein), ich war aber auch mit Frauen im Bett, die (leider) auf einer einzigen Stellung bestanden.


Geschrieben


Ich denke mal, mit genug Einfühlungsvermögen, und ein bisschen drüber reden, sollte man / frau aber in der Lage sein, die jeweils richtige Dauer hinzubekommen



Reden, ach was!

Solange ich jodelnd und lassoschwingend auf seinen Hüften herumgaloppiere weiß er, dass ich noch fit bin und hält sich zurück. Wenn ich irgendwann später wie ein feuchtes Handtuch unter ihm zusammengeknüllt nur noch leise Ächzlaute von mir gebe, weiß er, dass er jetzt mal langsam auf die Zielgerade einbiegen sollte, sonst hat er plötzlich das Problem, einen leblosen Körper zu entsorgen.

Bisher brauchte ich noch keinem ein Diagramm malen (naja, doch, beim ersten Lover, der war aber auch ein Kapitel für sich. Nämlich das Kapitel: How to not to...), wie mir gerade zumute ist. Und ich bin der Auffassung, dass es meinen Gefährten ebenso geht.

Ich bin mir dann doch relativ sicher, dass man auch mit eher rudimentärer Erfahrung in der Lage ist, die aktuelle Befindlichkeit beim Sex sowohl relativ deutlich zu verstehen zu geben als auch beim Partner zu verstehen. Oder man sucht sich dann doch entweder ein anderes gemeinsames Hobby oder einen anderen Gefährten für Sex.

Oder liege ich da falsch?


Geschrieben


Ich bin mir dann doch relativ sicher, dass man auch mit eher rudimentärer Erfahrung in der Lage ist, die aktuelle Befindlichkeit beim Sex sowohl relativ deutlich zu verstehen zu geben als auch beim Partner zu verstehen. Oder man sucht sich dann doch entweder ein anderes gemeinsames Hobby oder einen anderen Gefährten für Sex.

Oder liege ich da falsch?



Ich habe schon einige Frauen getroffen (leider auch im Bett), die ihre Wünsche, Bedürfnisse, Vorlieben und auch Abneigungen eben nicht artikulieren konnten sondern lieber still gelitten haben. Allerdings bilde ich mir immer noch ein, das dann rechtzeitig bemerkt und aufgehört zu haben


Geschrieben

Allerdings bilde ich mir immer noch ein, das dann rechtzeitig bemerkt und aufgehört zu haben



Naja, dann scheinen sie ja doch irgendein interpretierbares Zeichen gegeben zu haben, oder...?

Außer, du kannst Gedanken lesen. Das wäre dann was anderes.


Geschrieben

Naja, dann scheinen sie ja doch irgendein interpretierbares Zeichen gegeben zu haben, oder...?

Außer, du kannst Gedanken lesen. Das wäre dann was anderes.



Ich hab es daran gemerkt, dass sie sich verkrampft haben, dass sie vollkommen passiv waren, dass sich ihre Lautäußerungen plötzlich anders anhörten und in einem extremen Fall daran, dass sie plötzlich angefangen hat zu weinen. Aber keine dieser Mädchen und Damen war vorher oder währenddessen in Lage, klar und deutlich "Nein!" oder ähnliches zu sagen...


Geschrieben

Ich bin nun wirklich nicht auf den Mund gefallen und in der Lage jederzeit und ohne Anlauf jedem das Ohr abzukauen, bis der weinend seine Sünden beichtet, aber beim Sex beschänke ich mich eher auf einfache Vokale. Ooooohhhgooooott oder Jaaaaaaaaaaaaaa oder aaaaaachh oder uuuuuuuuuhhhh oder so.

Diphtonge wie ei in Nein sind da deutlich zu komplex. Auch das weibliche Sprachzentrum macht mal ne Pause.

Insofern: wenn du Körpersprache verstehst, ist das schon ok. Wesentlich mehr wird i.d.R. nicht kommen. Ich dachte bisher immer, das wär der Grund, warum Männer so gern Sex haben


Geschrieben

Insofern: wenn du Körpersprache verstehst, ist das schon ok. Wesentlich mehr wird i.d.R. nicht kommen. Ich dachte bisher immer, das wär der Grund, warum Männer so gern Sex haben



Es sei denn, die Dame steht auf Dirty Talk

Außerdem bestehe ich darauf, dass die Frau mir während des Aktes fortlaufend für mein Aussehen, meine Potenz, die Beschaffenheit meines Geschlechtsteils, meine Stoßtechnik, usw. usw.... Komplimente macht!


Geschrieben

Ich beginne, das Problem zu erkennen.

Wäre es akzeptabel, wenn sie Kärtchen vorbereitet, die sie dir dann einfach gelegentlich entgegenhält? Oder bestehst du auf einen mündlichen Vortrag?


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