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Rubendslady

Wilde Ehe

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Geschrieben

Feldwebel Gerber meldet sich zum Eintritt in die wilde Ehe zurück!" Mit diesen Worten stand Ulrich mit Sack und Pack vor Silkes Wohnungstür. Er hatte seinen Dienst bei der Bundeswehr abgeleistet und zog nun für sein ziviles Leben zu Silke. Wilde Ehe, das war so ein Reizwort für die beiden. Seit zwei Monaten lagen ihnen ihre Eltern in den Ohren. Sie sollten doch endlich heiraten, damit das Baby, das Silke erwartete, nicht unehelich wurde.

Die beiden waren ganz anderer Meinung. Genaugenommen mussten sie sich erst mal richtig kennen lernen. Silke war zwanzig und gerade mal ein Jahr mit Ulrich zusammen. Er hatte als Münchner seinen Dienst in Kiel versehen. Entsprechend groß waren die Abstände der gegenseitigen Besuche. Dennoch, für die beiden stand fest, dass sie zusammenbleiben und ihr Baby gemeinsam aufziehen wollten. Silkes Schwangerschaft war eigentlich ein "Verkehrsunfall". Ihr Leben hatte sie ein wenig anders geplant. Gerade mal ein halbes Jahr war sie auf der Kunstakademie. Jetzt jedenfalls, wo sich Ulrich so witzig zum Einzug in ihre hübsche Zweizimmerwohnung meldete, war sie erst mal selig. Wie hatte sie den Tag herbeigesehnt, ihn für immer in ihren vier Wänden zu haben. Wie oft hatte sie die Freundinnen beneidet, die die Abende und Wochenenden mit ihren Lovern verbrachten. Sie fühlte sich manchmal in ihren jungen Jahren wirklich wie eine grüne Witwe.

Ulrich ließ sein schweres Gepäck aus beiden Händen fallen und schloss sie liebevoll in die Arme. Sie saugte sich an seinem Mund fest, als hätte sie Angst, er könnte jeden Moment wieder gehen. Zum Auspacken der Koffer und Taschen blieb keine Zeit. Voller Wildheit riss sie sein Hemd regelrecht auf und schob ihm die Hose über den Po. Er war während dessen nicht faul. Ihr Top war flink über den Kopf und sein Mund an den Brustwarzen. Erschreckt fuhr er zurück: "Mädchen, wir müssen ein bisschen vorsichtiger sein. Du bist im dritten Monat." Sie protestierte: "Erstens ist der zweite Monat gerade um, und zweitens musst du mich deshalb nicht wie ein rohes Ei behandeln. Im Gegenteil! Das Kleine wird sich freuen, wenn du es recht oft besuchst."

Trotz der Zurechtweisung weigerte er sich, über sie zu steigen. Wenigstens sollte sie oben sein, um ihrem Bauch nicht zu schaden. Sie waren beide zufrieden, dass es nur ein Begrüßungs-Quickie wurde. Zu sehr hatten sie ja auf diesen Moment gewartet, zu hoch waren die Gefühle angestaut. Erst beim gemeinsamen Bad nahmen sie sich mehr Zeit füreinander. Er bohrte mit dem großen Zeh so lange in ihrem Schritt, bis sie sich nicht mehr zurückhalten konnte. Sie drehte sich um und pflockte sich in seinem Schoß auf. Sie gurrten beide vor Vergnügen. Eine phantastische Unterwasserrunde wurde es. Auch diesmal hatte sie die Hauptarbeit zu leisten. Wie ein Pascha saß er da und nahm begeistert ihre Hüftschwünge hin. Was ihr nach seinem Höhepunkt noch fehlte, das gab er ihr mit den scharfen Strahlen der Dusche. Die Wanne war schon leergelaufen, da schraubte er den Brausekopf ab und schenkte ihr ein schönes wässeriges Nachspiel.


Rubendslady
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An den nächsten Tagen spielte sich so etwas wie ein Familienleben ein. Silke ging zu ihren Lehrveranstaltungen. Ulrich hatte Kontakt zu seiner Firma aufgenommen, in der er Verantwortung für ein riesiges computergesteuertes Hochregallager übernehmen sollte. Man wartete wegen der Urlaubszeit schon dringend auf ihn, so dass er angehalten war, sofort einzusteigen. Und abends wackelten natürlich zu Hause die Betten. Viel war nachzuholen!

Eines Tages fand Ulrich auf Silkes Nachtschrank einen Roman. Überrascht las er: Josephine Mutzenbacher ? Band III. "So etwas liest du?" fragte er, als Silke splitternackt zu ihm ins Bett stieg. Kleinlaut gestand sie ein: "Als du noch nicht hier warst, hatte ich es mir angewöhnt, erotische Literatur zu lesen, wenn mein Unterleib rebellierte. Guck mich nicht so ungläubig an. Ja, ich hab' mich daran erregt und dann wundervoll mit mir gespielt." "Aber die Mutzenbacher war doch eine Hure. Was brauchst du die Lebenserfahrungen einer Hure zu kennen?" "Hast du es gelesen?" fragte sie zu seiner Überraschung. Sie kuschelte ihren Kopf auf seine Brust und murmelte: "Du ... ich glaube, wir beide müssen noch ein bisschen dazulernen. Es gibt mehr als das übliche Rein und Raus. Du bist mein erster Mann, und ich, wenn ich dir glauben soll, deine erste Frau. Ich rechne mal die Kleine nicht mit, mit der du ein paar Wochen gegangen bist, mit der du angeblich nur ein bisschen rumgespielt hast. Glaube mir, auch Sex muss gelernt werden. Ich habe in letzter Zeit viel darüber gelesen." "Willst du denn aus dem Leben der Mutzenbacher lernen ... ein durchaus verdorbenes Mädchen und später eine Hure?"

Nackt lag er neben ihr. Merkwürdig, er stieß sich an dem Wort Hure, aber seine Empfindungen zeigte er doch deutlich. Das Blut war ihm bei dem Gespräch regelrecht in den Penis geschossen. Sie griff danach und machte ihn noch eine Idee steifer. Auffordernd schüttelte sie ihn und stellte fest: "Siehst du, schon von so einem Gespräch springst du an. Was glaubst du, wie es wirkt, wenn du erst über erotische Erlebnisse liest." "Ich habe mir auch schon Zeitschriften gekauft. Über die Mutzenbacher muss ich nicht lesen." Plötzlich saß Silke aufrecht neben ihm, bearbeitete mit beiden Fäusten sanft seine Brust und rief aufgeregt: "Du, wenn es unseren Sex interessanter und schöner macht, will ich für dich die Hure sein!" "Spinnst du jetzt? Eine Hure treibt es mit vielen Männern." "So meine ich es nicht. Von einer tollen Hure kann man aber auch alles haben. Das zum Beispiel!" Sie beugte sich über seinen Schoß und holte sich das zwischen die Lippen, was sie gerade so übermütig geschüttelt hatte. Ulrich erstarrte vor Überraschung. Vor Lust natürlich auch. "Wenn du das so meinst", sagte er leise, "mag ich dich schon als Hure. Hat dich deine Literatur dazu ermutigt? Ich habe mir es schon so oft gewünscht." Ehe sie einschlief, dachte sie: "So ein Muffel. Er hat sich wirklich wie bei einer Hure benommen. Wieso ist er nicht auf die Idee gekommen, mein Geschlecht ebenfalls mit seinem zärtlichen Mund zu verwöhnen?"


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Als Ulrich am nächsten Tag von der Arbeit kam, schaute er neugierig, wie bald jeden Tag, unter das Tuch, das über Silkes Staffelei hing. Eine Landschaft hatte er erwartet oder ein Porträt. Was er sah, verschlug ihm die Sprache. Kohleskizzen sah er vom gesamten französischen Repertoire: Ein Mädchen kniete vor einem starken Mann, ein Kerl züngelte sichtbar die Vagina einer Frau, die Silke sehr ähnlich sah. Die dritte Skizze stellte ein Paar dar, das sich in der neunundsechziger Stellung offensichtlich herrlich vergnügte. Der Gesichtsausdruck der Frau verriet Wonne und Wollust. Bei der Betrachtung der letzten Skizze fuhr sich Ulrich nachdenklich durchs Haar. Die Frau stand weit nach vorn gebeugt. Durch die Beine sah man ihre schönen Brüste hängen, und an ihrem Schnittpunkt hatte man den Eindruck, ein Stückchen in sie hineinsehen zu können. Der dazugehörige Mann kniete dahinter und streckte begierig seine Zunge heraus. "Schuft", hörte er von hinten. ?Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass meine Bilder für dich tabu sind, solange noch ein Tuch darüber hängt. Ich zeige nicht gerne unfertige Arbeiten. Überraschen wollte ich dich damit. Im Schlafzimmer sollte es plötzlich hängen, wenn es vollendet ist." Ganz fest nahm er sie in die Arme und hauchte: "Soll das jetzt deine Art und Weise werden, mir etwas zu sagen? Mir ein Licht aufgehen zu lassen?" Sie schnurrte vergnügt: "Erraten. Ich wollte dir nur zeigen, dass intime Zärtlichkeiten keine Einbahnstraßen sind."

Sie hatte übertrieben. Nur noch ein paar Striche setzte sie, dann war das Bild nach ihren Vorstellungen fertig und fand seinen Platz gegenüber dem Bett der "wilden Ehe". Hatte sie ihn mit ihrem Bild überfordert? Wie immer lagen sie nackt im Bett, und er wusste vermutlich nicht, wie er es beginnen sollte. Sie half ihm. Während er sich zu seinem übrigen Vorspiel anschickte, gesellte sich ihre Hand dazu und fuhr sogar ein Stückchen mit hinein. Den "bösen" Finger hielt sie sich unter die Nase, schnupperte genießerisch und sagte: ?Ich kann mich berauschen an meinem Duft." Sie jubelte innerlich, als er sich den Finger kurz unter seine Nase holte und dann mit den Lippen danach schnappte. Wie er kniend über ihren Kopf stieg, das ließ sie ahnen, dass er die neunundsechziger Stellung wollte. Noch ehe er sich lang machte und zum erstenmal mit der Zungenspitze nach ihrem Kitzler haschte, hatte sie zugeschnappt. Das zum erstenmal zu erleben, war für beide umwerfend. Ulrich ließ in seinem Fleiß erst nach, als er die bekannten Anzeichen ihres Höhepunktes wahrnahm. Deshalb ließ aber Silke noch nicht von ihm ab. Das, was sie dann eigentlich ungewollt tat, das machte wohl sicher keine Hure. Das gibt es nur zwischen Menschen, die sich innig lieben: Den rechten Moment ihres Rückzuges hatte sie verpasst. Als sie es merkte, nahm sie es in ihrer Aufregung liebend gern hin ...

Ulrich gewöhnte es sich zukünftig wirklich ab, unter das Tuch zu gucken, wenn es über der Staffelei hing. So kam es, dass eine Woche später ein neues Bild im Schlafzimmer hing. Wieder war es nur eine Bleistiftskizze. Ein Selbstbildnis von ihr war es. Nackt lag sie ausgestreckt und drückte mit beiden Händen ihre Brüste zu einem verlockenden Spalt. Der Mann über ihr hatte kein Gesicht. Nur ein dunkler Haarschopf war zu sehen, der Ulrichs sehr ähnlich war. Seinen Penis hatte er zwischen die Brüste geschoben. Die gespitzten Frauenlippen deuteten an, dass sie gleich einen zärtlichen Kuss auf die Eichel hauchen wollte. Ulrich fühlte sich bei dieser bildlichen Belehrung zwar ein wenig unwohl, aber er ließ sich auf das Spiel ein. Zum erstenmal gingen sie beide in diese Stellung. Es schien Silke ebensolche Freude zu machen, wie wenn er sie richtig nahm. Das tat er natürlich im Anschluss auch noch.


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Bei der nächsten Sonntagsausfahrt bemerkte Ulrich, wie Silke auf der Autobahn unruhig nach den Schildern Ausschau hielt. Er vermutete bald, dass sie ein dringendes Bedürfnis hatte. Es war so. Bei dem nächsten Hinweisschild rief sie erleichtert: "Da ist endlich ein Parkplatz. Bitte halt an." Sie hatten Glück. Das einzige Auto, was ein ganzes Stück voraus stand, setzte sich gerade in Bewegung. Sie ließ keine Zeit vergehen. "Jetzt will ich deine Straßenhure sein", knurrte sie lasterhaft. An ihrem beinahe übertrieben kurzen Minirock hatte er während der Fahrt schon seine Freude gehabt. Der ging nun ganz nach oben und gab einen süßen schwarzen Slip frei. Als er übermütig zugriff, wurde ihm sofort bewusst, dass dieser heiße Fummel im Schritt offen war. Sie war hellauf begeistert. Er küsste in den Spalt aus schwarzer Spitze. Diese Autonummer war noch in anderer Hinsicht eine Premiere: Bei seinem fleißigen Petting, das immerhin im Auto ein wenig umständlich war, traf er rein zufällig ihren G-Punkt. Von dessen Existenz wusste Silke noch nichts. Sie spürte aber, dass es ein anderes, viel intensiveres Gefühl war, als er es sonst mit seinen Fingern produzierte. Ulrich knurrte unwillig, weil sie ihn unvermutet von sich schubste. Ein Auto war auf den Parkplatz gefahren. Es hielt zwar weit vor ihnen, und das Paar verschwand hinter die Büsche. Das brachte Ulrich auf die Idee, sein Mädchen zu einer Runde im Wald zu verführen. Willig lehnte Silke sich an einen Baum und legte ein Bein an seine Hüfte. Auszuziehen gab es nichts. Der Slip ouvert bot genug Bewegungsfreiheit.

Künftig war es nicht mehr nötig, dass Silke ihre Wünsche dem Bleistift oder der Zeichenkohle anvertrauen musste. Sie konnten plötzlich über alles offen reden. Jeder sagte auch frei heraus, was ihm gefiel und was nicht. Ganz heikel wurde es noch einmal, als Silke mit ihrem Vibrator seinen Po kitzelte. Nur einen Moment reagierte er abwehrend. Dann ließ er sich liebend gern auch auf dieses Spiel ein und probierte es bei nächster Gelegenheit auch bei ihr. Das war der erste Schritt für die Erfüllung des zunächst letzten Wunsches von Silke ...

Künftig las sie auch nicht mehr allein in erotischer Literatur. Er verschlang die "Josephine Mutzenbacher" ebenso, wie sie es zuvor getan hatte. Und es war wunderschön, miteinander zu spielen, wenn jeder im Bett so ein heißes Buch oder Magazin in der Hand hielt. Immer wenn es bei ihnen so richtig rundgegangen war, fragte sie: "Magst du deine Hure noch?" Und liebevoll lächelnd antwortete er: "Ich bin verrückt nach ihr!"


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