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Sextus883

Fetisch abkonditionieren

Empfohlener Beitrag

Sextus883
Geschrieben

Hallo Leute,

ich habe vor einiger Zeit eine Anleitung in einem Forum gefunden, bei dem es darum ging, wie man einen Fetisch abkonditionieren kann. Es scheint auch zu klappen.

Meine Frage währe, was haltet ihr davon? Habt ihr derartiges schon versucht? Und gibt es eigentlich Menschen, die es erstrebenswert ansehen, wenn normale Sex gleich gut klappt wie Fetisch Sex?

LG


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sveni1971
Geschrieben

Und gibt es eigentlich Menschen, die es erstrebenswert ansehen, wenn normale Sex gleich gut klappt wie Fetisch Sex?

LG



Erkläre doch mal was "normaler Sex" ist. Welchen fetisch meinst du, das ist ja vielschichtig.


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DerLeibhaftige
Geschrieben

Wenn der Fetisch zu einer Belastung wird, dann könnte das sicherlich hilfreich sein! Wie das allerdings gehen soll, habe ich keine Ahnung. Es ist ja ein Fetisch, weil man es so gerne mag...


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Sextus883
Geschrieben

Ich habe / hatte einen masochistischen, was als Mann einfach lächerlich ist.

Abkonditionieren klappt durch das stärken der normalen sexuellen Reize und das gleichzeitige verhindern von "Rückfällen". Ich hatte im ersten Post eine Anleitung verlinkt, aber Fremdlinks sind hier nicht erwünscht. Was ich leider nicht wusste.

Ich kann euch die Anleitung als PN schicken, falls das hier geht.

Für mich ist normaler Sex sehr einfach definiert. Man muss mit jeder Frau die keine abweichende Sexualpräferenz hat, voll und ganz sexuell befriedigt werden können, ohne das einer von beiden was machen muss, was ihm "seltsam" vorkommt oder gar unangenehm ist.

LG


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DerLeibhaftige
Geschrieben

Warum ist das lächerlich? Für mich ist es nix, aber erlaubt ist doch, was Spaß macht. Dafür finden sich ja auch Partnerinnen, also sehe ich das Problem nicht. Solange es nicht dein sonstiges Leben beeinflusst... Wenn es das tut, kannst du diese Methode ja anwenden, um die absolute Fixierung loszuwerden. Aber vollständig drauf zu verzichten, wenn es dich anmacht, fände ich schade...


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Geschrieben


Meine Frage währe, was haltet ihr davon?

LG


eigentlich nichts, denn es wird immer dinge geben die einem mehr gefallen als andere. warum ganz drauf verzichten ? versteh ich nicht wirklich. verzichte doch lieber auf das, das dir keinen spass macht.


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Geschrieben

Ich habe / hatte einen masochistischen, was als Mann einfach lächerlich ist.

Abkonditionieren klappt durch das stärken der normalen sexuellen Reize und das gleichzeitige verhindern von "Rückfällen".
LG



Manchem würde es sicherlich helfen. Ich hatte schon immer den Eindruck, dass Menschen zu Masochisten werden, weil sie große Probleme in der Interaktion mit den anderen haben.
Neulich habe ich in einem Frauenprofil gelesen, sie würde von ihrem Herren anderen zur Benutzung überlassen - und sie darf dabei nichts bestimmen.
Diese Frau bezeichnete sich selbst als Fickstück. Sie meinte ein Fickstück zu sein wäre viel besser als das was sie früher gewesen sei - eine Klohure (oder ähnlich).
So viel Selbstverachtung ist meiner Ansicht nach pathologisch. Ich glaube dieser Frau hätte auf jeden Fall ein Abkonditionieren sehr gut getan.
Genauso würde dem Herren dieser Frau, 15 Jahre im Gefängnis sehr gut tun.


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Geschrieben

Ich hatte schon immer den Eindruck, dass Menschen zu Masochisten werden, weil sie große Probleme in der Interaktion mit den anderen haben.



Und diesen Eindruck begründest du wie? Wieviele Menschen, die masochistische Neigungen haben kennst du denn persönlich? Oder gibt`s da eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung zu, an der du mitgearbeitet hast?

So viel Selbstverachtung ist meiner Ansicht nach pathologisch. Ich glaube dieser Frau hätte auf jeden Fall ein Abkonditionieren sehr gut getan.
Genauso würde dem Herren dieser Frau, 15 Jahre im Gefängnis sehr gut tun.



Und dieses Urteil fällst du anhand eines Profiltextes...

Na gut, wenn es dein Weltbild stützt.

Zum TE, irgendwelche laienpsychologischen Anleitungen aus dem Internet, zur Selbstkonditionierung sind nur eines: Gefährlich!
Über die Langzeitwirkungen weißt du nichts!


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Geschrieben



Nein gibt es nicht. Ich habe von einem Eindruck geschrieben. Wie begründest den du deine Meinung? Hast du an einer wissenschaftlich fundierte Untersuchung mitgearbeitet? Glaube ich nicht. Und auch wenn du einige glückliche Masochisten kennen solltest ist deren Anzahl begrenzt. Somit hat deine Meinung keine Aussagekraft.


diesen Eindruck begründest du wie? Wieviele Menschen, die masochistische Neigungen haben kennst du denn persönlich? Oder gibt`s da eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung zu, an der du mitgearbeitet hast?



Ja, das tue ich. Diese Frau würde bestimmt auch wenn sie gefragt wird genauso antworten. Und hier habe ich mich mit meinen Aussagen vor allem auf diesen Profiltext bezogen.

Und nun ist die Frage wieso du dich so angesprochen fühlst. Würden man dich eher der Opferseite oder der Täterseite zuordnen?


Und dieses Urteil fällst du anhand eines Profiltextes...
Na gut, wenn es dein Weltbild stützt.


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Geschrieben

Wäre auch verwunderlich gewesen, da es zu diesem Thema keine Untersuchung gibt.

Und dann nochmal die Frage: Wieviele Masos kennst du persönlich?

Ansonsten, bist du es, der Behauptungen aufstellt, die er durch kein Argument begründet (und deine persönliche Weltanschauung ist, so traurig es ist, kein Argument).

Und die Begriffe Opfer und Täter, sind im Zusammenhang mit SM keine Begriffe, die verwendet werden, noch nichtmal von Wissenschaftlern , die dem kritisch gegenüber stehen.


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Geschrieben

Wäre auch verwunderlich gewesen, da es zu diesem Thema keine Untersuchung gibt.



Woher weist du denn das? Wie begründest du deine Behauptung? Ich kann nirgends entdecken wie du deine Behauptung begründest.


Und dann nochmal die Frage: Wieviele Masos kennst du persönlich?



Ich kenne keine persönlich. Selbstverachtung kann man jedoch ohne weiteres aus dem Text erkennen.

Und nun, wieviele Masos kennst du? Du traust dich nicht wirklich zu antworten.


Ansonsten, bist du es, der Behauptungen aufstellt, die er durch kein Argument begründet (und deine persönliche Weltanschauung ist, so traurig es ist, kein Argument).

Und die Begriffe Opfer und Täter, sind im Zusammenhang mit SM keine Begriffe, die verwendet werden, noch nichtmal von Wissenschaftlern , die dem kritisch gegenüber stehen.



Welche Wissenschaftler denn? Deine Aussage musst du begründen.

Und du wirst persönlich und verfällst in Polemik. Das ist ein ganz klares Anzeichen, dass das was ich geschrieben habe, bei dir heftige negativen Emotionen auslöst. Aber den Grund für diese negativen Emotionen traust du dich ebenfalls nicht zu nennen.
Wie du siehst ich bin nicht persönlich geworden. Schaffst du das auch?


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Geschrieben (bearbeitet)

Woher weist du denn das? Wie begründest du deine Behauptung? Ich kann nirgends entdecken wie du deine Behauptung begründest.



Weil wir uns mittlerweile seit 25 Jahren mit diesem Thema sowohl aktiv, als auch theoretisch intensiv auseinander setzen und auch immer die neusten Studien zu diesem Themenkomplex über den Univerteiler bekommen.

Zudem haben wir im Gegensatz zu Dir keinerlei Behauptungen aufgestellt sondern nur deine hinterfragt.

Genau lesen hilft ungemein.



Ich kenne keine persönlich. Selbstverachtung kann man jedoch ohne weiteres aus dem Text erkennen.




Also redest du über etwas, wovon du keine Ahnung hast, weder durch persönliche Erfahrung, noch durch wissenschaftliche Auseinandersetzung...

Und nun, wieviele Masos kennst du? Du traust dich nicht wirklich zu antworten.



Sehr sehr viele.



Welche Wissenschaftler denn? Deine Aussage musst du begründen.



Äh, was sollte man dabei Begründen? Das auch SM-Kritische wissenschaftliche Studien, diese Begriffe nicht verwenden ist nicht zu begründen sondern eine Tatsache.

Und du wirst persönlich und verfällst in Polemik. Das ist ein ganz klares Anzeichen, dass das was ich geschrieben habe, bei dir heftige negativen Emotionen auslöst. Aber den Grund für diese negativen Emotionen traust du dich ebenfalls nicht zu nennen.


Sagen wir mal so, der Bullshitdetektor wurde ausgelöst, und wenn jemand einfach ab von jeglicher Realität, Behauptungen aufstellt, diese nicht begründen kann und dann auch noch so tut als ob er sooooo viel darüber weiß, ist dies ein Grund das ganze mal etwas gerade zu rücken.

Und was unsere Emotionen angeht. Alles fein, fühlen uns sauwphl und sind glücklich (auch wenn das wieder nicht in dein Weltbild passt)


bearbeitet von DundF

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Geschrieben

@LovelyMannheim
Du hast die Funktionsweise von SM - so scheint es - nicht wirklich verstanden. Wirklicher SM hat nichts, aber auch gar nichts, damit zu tun, dass sich der eine Partner dem anderen willenlos ausliefert und der dann machen kann, was er will. Denn in Wirklichkeit ist der passive Part derjenige, der bestimmt, was gemacht wird und wo die Grenzen sind. Ein Masochist, der keine Fähigkeit zur Interaktion mit anderen Menschen hat, stößt da ganz schnell an seine Grenzen und wir nur schwerlich jemanden finden, der mit ihm dieses Ying und Yang wirklich ernsthaft spielt.
Was Du beschreibst, sind pathologisch Schmerzsüchtige. Denen ist es aber vollkommen wumpe, ob andere ihnen den Schmerz zufügen oder ob sie das selbst tun. Und da ist dann wirklich seelisch was nicht in Ordnung - da gebe ich Dir recht.

Das gleiche gilt für Dein Beispiel vom "Fickstück". Auch wenn Dir dieser Fetisch nicht gefällt und Du Dir nicht vorstellen kannst, dass Menschen sowas als erfüllend empfinden (ich finde ihn übrigens auch eklig), heißt das noch lange nicht, dass sich da jemand willenlos und krankhaft in eine Abhängigkeit begeben hat und nur darauf wartet "erlöst" zu werden.

Nur mal ein Beispiel:
Ich halte Füße für mit das Abstoßenste, was der menschliche Körper zu bieten hat und kann mir schon mal gar nicht vorstellen, sie zu küssen o.ä. Das sehen Millionen von Fußfetischisten der verschiedensten Ausprägung aber ganz anders.


Aber zum - ziemlich komplexen - Thema:
Ich halte nichts davon, Fetische abzukonditionieren, weil es nicht "ohne Weiteres" und ohne "Nebenwirkungen" funktionieren kann. Egal, was in irgendwelchen Foren dazu geschrieben wird. Konditionierung bedeutet eine Verhaltensänderung. Die kann entweder negativ (durch Strafe) oder positiv (durch Belohnung) erreicht werden (die berühmte Skinner Box lässt grüßen ).

Ein Fetisch ist aber kein Verhaltensmuster wie Nägelkauen sondern eine über Jahre oder Jahrzehnte gewachsene sexuelle Vorliebe. So etwas "umzustellen" würde - bildlich gesprochen - bedeuten, die Seele des betreffenden komplett auseinanderzunehmen, tiefenpsychologisch mit ihm zu arbeiten, die Auslöser für den Fetisch zu identifizieren und sie mit Handlungen, die verhaltenstherapeuthisch unterstützt werden, zu ersetzen. Wir sprechen also nicht von einem "Abkonditionieren" sondern von einer Psychotherapie. Immer eingedenk der Tatsache, dass der Fetisch ja nicht "einfach so da ist", sondern sich aufgrund der seelischen Ausprägung des Betroffenen entwickelt hat.

Natürlich gibt es Indikationen, bei denen eine solche Behandlung angeraten sein kann. Aber das sind dann Fetische, die dem Einzelnen oder seiner Umwelt Schaden zufügen könnten. Beispiele nenne ich hier nicht, wird sonst editiert. Aber ist ja nicht schwer vorstellbar.

Einfach "mal eben so" abkonditionieren ist nicht. Wenn das funktionieren würde, gäbe es weltweit keine Serienmörder oder -vergewaltiger mehr. Das ist auch ein "Fetisch".


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Sextus883
Geschrieben

Ich hab noch nicht alles durchgelesen, aber abweichende Sexualpräferenzen entstehen meist durch emotionale Konflikte in der Kindheit, vorallem Masochismus und Sadismus. In dem Forum das ich verlinkte hatte, was ich aber nicht verlinken darf, hat das jeder einzelne User bestätigt. Es gibt auch Umfragen von sehr renommierten Unis. Genauso zeigt der kausale Zusammenhang zwischen Serotoninmangel und der Entstehung von Homosexualität, dass dies hier auch der Fall sein könnte. Ebenfalls sind Homosexuelle häufig depressiv und haben Konflikte in der Kindheit gehabt.

Wenn das interessiert suche ich eine Uniarbeit raus, da wurden empirisch Daten ermittelt.

Ich kann zwar nur für mich und die Menschen sprechen die ich kenne, aber seit ich die Neigung verringert habe, ist linear mein Selbstwertgefühl gestiegen und das in einem sehr hohen Maße.


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DerLeibhaftige
Geschrieben

Ich finde, hier wird viel zu viel durcheinander geworfen, was vielleicht auch daran liegt, dass man in der Kürze eines Forenposts nicht alle relevanten Fälle sauber voneinander Abgrenzen kann. Es gibt psychisch stabile Masos, die dieses Spiel einfach anmacht, ebenso, wie es psychisch instabile Masos gibt, bei denen das ein Ausdruck ihrer Selbstverachtung ist. Maso sein alleine ist daher nichts schlechtes aus der Sicht der seelischen Gesundheit.

@Sextus: Wenn es dir damit besser geht, ist es doch ganz eindeutig, was für dich das Richtige ist. Führst du das denn unter psychologischer Betreuung durch? Nicht dass sich der Masochismus mal unkontrolliert seine Bahn bricht...
Dein "kausaler Zusammenhang" ist da GANZ dünnes Eis! Den kann keine empirische Studie herausarbeiten, sondern lediglich eine Koinzidenz ohne Ursache/Wirkungs-Behauptung!


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Sextus883
Geschrieben (bearbeitet)

Ich finde, hier wird viel zu viel durcheinander geworfen, was vielleicht auch daran liegt, dass man in der Kürze eines Forenposts nicht alle relevanten Fälle sauber voneinander Abgrenzen kann. Es gibt psychisch stabile Masos, die dieses Spiel einfach anmacht, ebenso, wie es psychisch instabile Masos gibt, bei denen das ein Ausdruck ihrer Selbstverachtung ist. Maso sein alleine ist daher nichts schlechtes aus der Sicht der seelischen Gesundheit.



Das ist auf jeden Fall richtig, es gibt sehr große Unterscheide bei den Ausprägungen. Die Frage stellt sich mir aber nicht unbedingt, sondern, steigt die Lebensqualität, wenn man nicht daran gebunden ist sich selbst zu demütigen oder Schmerz zuführen zu lassen, um eine maximale sexuelle Befriedigung zu erreichen. Ich kann das absolut bejahen und auch die, die ich kenne und die nur einen harmlosen Fetisch haben (Haarfetisch zB) bejahen dies nach ersten Erfolgen ebenfalls alle. Ich muss nicht krankhaft dick sein, um mich mit einem schlankeren Körper wohl zufühlen. So meine Sicht der Dinge. Aber kann ja jeder seine eigene haben. Ich denke halt auch, dass beim Sex die Intimität bei SM spielen nicht in der Qualität gegeben ist. Ich würde da jetzt gerne auf einen Freund verweisen, aber da muss ich erst fragen ob ich ihn zitieren darf. Er hat es sehr schön auf den Punkt gebracht.


@Sextus: Wenn es dir damit besser geht, ist es doch ganz eindeutig, was für dich das Richtige ist. Führst du das denn unter psychologischer Betreuung durch? Nicht dass sich der Masochismus mal unkontrolliert seine Bahn bricht...
Dein "kausaler Zusammenhang" ist da GANZ dünnes Eis! Den kann keine empirische Studie herausarbeiten, sondern lediglich eine Koinzidenz ohne Ursache/Wirkungs-Behauptung!



Nein ich führe das nicht unter Betreuung durch. Bisher scheint das auch nicht notwendig zu sein, wenn ich bedenke wie stark sich mein Leben ins Positive verändert hat.


bearbeitet von Sextus883

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Geschrieben (bearbeitet)

scheint schwer zu sein mal sachlich zu bleiben, wenn jemand eine andere meinung hat dann wird er schon seine gründe dafür haben. was soll denn dieser mist ständig, dass man persönlich werden muss nur weil jemand etwas anders sieht ?
und was soll das jemand blöd anzumachen nur weil er eine frage nicht beantwortet ? wenn er nicht möchte dann ist das eben so. nein ich meine damit nicht alle, nur die, die schon wieder damit anfangen. scheint wohl auch eine art von fetisch zu sein der mal abkonditioniert werden sollte.


bearbeitet von magnifica_70

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Sextus883
Geschrieben

Und zum Thema persönlich werden. Es ist ganz menschlich, dass man es persönlich nimmt, wenn ein Wunder punkt angesprochen wird. Früher, als ich dachte ich kann nichts verändern und ich hab ja eigentlich kein Problem, währe ich auf solche Argumente auch persönlich geworden, einfach weil es einen wunden Punkt trifft und man sofort in den Verteidigungsmodus schaltet. Das hat nichts mit einem schlechten Charakter oder so zu tun, viel mehr sollte es einem selber zu denken geben, wenn man so empfindet. Nur lässt das Ego oft diese Reflektion nicht zu, auch das kenne ich nur zu gut.


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Geschrieben (bearbeitet)


was ich gemerkt habe, dass ich immer dann in einen Fetisch abdrifte, wenn ich eine falsche Partnerin habe.

Sprich früher MUSSTE ich Sex haben, ich hatte nicht die Kraft auf die richtige Partnerin warten zu können.
Also nahm ich die erst beste Frau die sich mir anbot.
Jetzt war die aber mit mir Sexuell überhaupt nicht kompartibel, also war der Sex auch nicht befriedigend.

Ergo ich musste in Fetische abdriften, damit der Sex für mich überhaupt einen Reiz hatte.

Ich habe dass so gelöst, indem ich gelernt habe ganz ohne Sex zu leben!

Wenn ich denn Sex habe, dann nur mit einer Frau die auch passt.
Und da reicht dann schon ganz normaler 0815 Sex aus, um micht ganz zu befriedigen. Da es eben die richtige Frau ist!

Ich denke der grösste Fehler liegt daran, dass Männer tatsächlich denken mit jeder Frau sollte Sex möglich sein! Das stimmt schon mal überhaupt nicht!
Da die richtige Frau mir schon fast einen Orgasmus bereitet wenn ich da nur die Knie oder die Waden zu sehen bekomme!
Wärend einfach eine X beliebige Frau ganz Nackt von mir stehen kann und ich denke, ja und jetzt? Was soll an dir geil sein?

Hast du nämlich die richtige Frau, dann braucht die dich nur ansehen und du bist schon so geil, dass du es kaum halten kannst und nur noch spritzen möchtest!

Darum sind auch für mich heute so viele Menschen fetischischten, da sie tatsächlich glauben Sex muss mit jedem Menschen funktionieren!
Falsch! Sex geht nur mit einer Handvoll Menschen wirklich gut, die muss man finden! Dann braucht man gar keinen Fetisch! Dann reicht völlig stink normaler Sex um völlig befriedigten Sex zu bekommen!

Darum halte ich von diesem abkonditieren auch nichts. Da für mich fetisch erst dann ansteht, wenn Menschen mit falschen Partnern Sex haben!
Und dann eine Berührung die eigentlich den Körper völlig mit Feuer durchbohren müsste, als ganz normal empfunden wird!
Dann muss man extreme Dinge tun, damit man dieses Feuer anders in den Körper bekommt!


bearbeitet von MrRight7812

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Sextus883
Geschrieben

MrRight7812 Sehr guter Beitrag, schöne Erfahrung! Würde mich gerne privat mit dir austauschen, aber ich kann dir keine PN schreiben, da ich nicht deinem Suchmuster entspreche.


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Geschrieben

ich hab für die Damen einen ziemlich strengen Filter eingestellt.

Eigentlich möchte ich für Männer diesen Filter sehr viel lockerer einstellen, aber das geht hier leider nicht.

Eigentlich ne Dumme sache, denn ich möcht den Frauen keinen Zutritt auf mein Postfach geben, wenn sie nicht wirklich passen!

Aber ich versuch mal dich anzuschreiben, komm ich ja durch deinen Filter...

Nö komme auch nicht durch deinen


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Geschrieben

Ich hab noch nicht alles durchgelesen, aber abweichende Sexualpräferenzen entstehen meist durch emotionale Konflikte in der Kindheit, vorallem Masochismus und Sadismus.



Auch hierzu bitte einen Nachweis, welche Studie von wem?



In dem Forum das ich verlinkte hatte, was ich aber nicht verlinken darf, hat das jeder einzelne User bestätigt.



Und wir können dir zig Foren nennen, in denen alle User das Gegenteil behaupten würden.

Es gibt auch Umfragen von sehr renommierten Unis.



Auja, mach mal, würde uns echt interessieren.

Genauso zeigt der kausale Zusammenhang zwischen Serotoninmangel und der Entstehung von Homosexualität, dass dies hier auch der Fall sein könnte. Ebenfalls sind Homosexuelle häufig depressiv und haben Konflikte in der Kindheit gehabt.



Ach bitte jetzt nicht diese Studie von den Chinesen, die da durchs Netz geistert. Der Mensch ist nunmal keine Maus und auch nicht mit Hormonen so leicht zu programieren.
Zumal auch diese Chinesen keinerlei Nachweis dafür gebracht haben, dass ihre Mäuseergebnisse auf einen Menschen übertragbar wären.

Zum zweiten Punkt: Da sind wir jetzt aber auch gespannt, wie du Homosexualität und Depressionen im Zusammenhang begründest.

Wenn das interessiert suche ich eine Uniarbeit raus, da wurden empirisch Daten ermittelt.




Auch hier gilt mach mal, sehr gespannt sind.

Ich kann zwar nur für mich und die Menschen sprechen die ich kenne, aber seit ich die Neigung verringert habe, ist linear mein Selbstwertgefühl gestiegen und das in einem sehr hohen Maße.



Schön für dich. Nun noch ne kurze Frage:

Könnte deine Geschichte etwas mit Reperativ/Konversionstheraphie zu tun haben? Nur mal so geraten.


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Sextus883
Geschrieben

Auch hierzu bitte einen Nachweis, welche Studie von wem?



Ich hab mir die Studien nicht abgespeichert, aber soweit ich mich erinnern kann hat die Uni Hamburg mal empirisch Daten ermittelt. Ich schau dann nochmal ob ichs finde. Gegenfrage, welche Studien zeigen das Gegenteil auf? Du hast dir diese ja zuschicken lassen? Ich habe bisher keine gefunden, währe interessant wenn du mir da weiterhelfen könntest.


Und wir können dir zig Foren nennen, in denen alle User das Gegenteil behaupten würden.



Das ist mir klar, aber eben aus dem Grund da ich das genauso über lange Zeit gehandhabt habe, zweifle ich das leicht an. Was meinst du wie viele Juncky behaupten kein Problem "mit dem Stoff" zu haben? Die meisten!




Ach bitte jetzt nicht diese Studie von den Chinesen, die da durchs Netz geistert. Der Mensch ist nunmal keine Maus und auch nicht mit Hormonen so leicht zu programieren.
Zumal auch diese Chinesen keinerlei Nachweis dafür gebracht haben, dass ihre Mäuseergebnisse auf einen Menschen übertragbar wären.



Die "Studie" hat schwächen ja, aber warum wirken SSRI bei Paraphilien ausgezeichnet? Warum genauso bei anderen Süchten? Wir haben das getestet, durch Serotonin wird die Paraphilie stark verringert, selbst bei kleinen Einflüssen. Konträr dazu steigt die Intensität der Paraphilie, in Phasen, in denen man schlecht gelaunt ist.


Zum zweiten Punkt: Da sind wir jetzt aber auch gespannt, wie du Homosexualität und Depressionen im Zusammenhang begründest.



Gibt doch mehrere Untersuchungen die ein gemeinsames Auftreten aufzeigen. Natürlich werden diese immer unterschiedlich interpretiert, die einen sagen es liegt an der gesellschaftlichen Norm, wie anderen verweißen auf einen kausalen Zusammenhang. Ich sehe da durch meien eigenen Erfahrungen einen sehr eindeutigen Zusammenhang. Es macht halt einen Unterschied ob ich eigene Erfahrungen besitzt oder nur ein bestimmtes Weltbild nähren möchte.





Könnte deine Geschichte etwas mit Reperativ/Konversionstheraphie zu tun haben? Nur mal so geraten.



Hab ich mir nicht angeschaut, kann ich also nicht beantworten.


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Geschrieben (bearbeitet)

Also Fetisch und eine sexualpreferenz ist nicht dass selbe!

Eine prefärenz ist zum Beispiel Heterosexuell, oder Homosexuell, oder Menschen die auf Objetke Sexuell reagieren, daran kann man nichts ändern.
Ich kann nicht plötzlich homosexuell werden.

Fetisch ist eine Neigung, und daran kann ich was ändern, die kann ich sogar komplett ummodeln. Ich kann also vom Sadisten zum Masochisten werden, wenn ich nur genug Disziplin habe.

Denn das Gehirn speichert ab, was wir tun, wenn wir sexuell erregt sind.
Schaue ich also beim wichsen immer Pornos, dann wird Pornos als Sexueller reiz abgespeichert. Und Pornos können ein Fetisch werden.

Lese ich aber beim wichsen immer ein Buch, wird das Buch als sexueller reiz abgespeichert und Bücher können ein Fetisch werden.

Darum raten auch Sexualtherapeuten sich möglichst ausgewogen zu befriedigen, sprich nicht immer gleich, sondern immer anders!
Mal mit Pornos, mal mit Bücher, mal auch nur mit der Fantasie,
liegend, stehen, im Sitzen!

Denn macht man eine lange zeit immer nur dass selbe, sagen wir jetzt mal Pornos im Sitzen, dann ist nur noch dies als sexueller reiz abgespeichert und das andere wird gar nicht mehr als sexuell stimulierend empfunden!

Kann man aber wie gesagt ändern!
Kann man selber üben! Einfach mal über einen längeren zeitraum, sagen wir 6 Monaten jede Woche 3 mal sich mit etwas befriedigen, was man sonst nie tun würde.
Also zum Beispiel einem Buch, in der Küche, stehend.

Nach 6 Monaten wird man schon geil werden, wenn man an diese Situation nur denkt, wieso? Weil das Gehirn diese Situation als sexuellen reiz abgespreichert hat, da man in dieser Situation sexuelle Aktivitäten absolviert hat!

Braucht am Anfang etwas Disziplin, da man am Anfang ohne jeglichen reiz am wichsen ist! Das wächst dann aber ständig! Und nach 6 Monaten ist dies völlig normal und wird als sehr erregend empfunden so zu wichsen, da dass Gehirn dies als sexuellen reiz gespeichert hat!

So entstehen Fetische!


bearbeitet von MrRight7812

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Geschrieben

@sextus: Antworten dir später, essen ist fertig (auch einer unserer Fetische )


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