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Ehrlich oder lieber diplomatisch ?

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Geschrieben (bearbeitet)

hallo liebe user,

wie haltet ihr es mit unpopulären antworten ?
(er/ sie hat dich/ euch nach deiner/ eurer meinung zu irgendwas gefragt und erwartet nun eine stellungnahme)

ICH halte mich lieber an spontan ehrliche antworten, auch wenn diese beim empfänger unsanft landen oder er/ sie leicht angesäuert sein könnte.
eine ehrliche antwort ist mir lieber, als ein "um- den- heißen- brei- gesabbel"

wie haltet ihr das ?
was liegt euch eher ?


bearbeitet von berauschdich

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Geschrieben

kommt auf die Situation hier an und auf dem Ton der Frage.

Im Forum meist sehr direkt, gerade wenn einige Leute geradezu danach betteln.

Privat krieg ich damait manchmal ärger, versuche manchmal aber auch diplomatisch zu sein wenn es die Situation erfordert (leider liegt meine Schwäche darin das zu erkennen )


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Hendrix28
Geschrieben

Mir ist eine jede erliche Antwort lieber,als ein noch so schön verpackter Schwachsinn


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Tizia
Geschrieben

Ganz ehrlich: im Forum, schreibe ich genau das, was ich denke. Ich bemühe mich dabei nur sachlich zu bleiben. Bei unsachlicher Argumentation klinke ich mich daher aus.

Im wahren Leben: kommt darauf an!

Worauf?

a) Was ist damit gewonnen, daß ich meine ehrliche Meinung sage? Wenn der einzige Nutzen ist, daß ich die 'Wahrheit' / die 'Tatsachen' darlegen kann und der andere sich nur verletzt fühlt aber nicht der Meinung ist, daß an meiner Wahrheit auch nur ein Quäntchen 'Wahres' sein könnte, gebe ich keine/eine ausweichende/oder die mir erhoffte Antwort.
In diesem Falle überwiegt der Egoismus. Warum soll ich mich/ und den anderen aufregen, mir und ihm noch mehr Streß aufladen, wenn es doch zu keinem Denkanstoß führt.

Wenn aber der Frager eine offene und ehrliche Meinung akzeptieren kann und diese ehrlich wünscht, gebe ich sie auch, wobei ich dennoch zu unterstreichen versuche, daß dies nur meine Ansicht ist und daß meine Ansicht nicht unbedingt repräsentativ ist etc.



b) In welcher Stimmung bin ich? Wenn die ganze Situation so gereizt ist und ich mich durch vorherige Aussagen so verletzt fühle, daß ich nicht mehr ruhig und gelassen bleiben kann, sage ich meine 'Wahrheit' , sogar wenn a) erster Fall zutrifft. Das ist zwar dämlich aber menschlich.

Fazit: Im wahren Leben überwiegt a) Fall 1. Denn, sein wir doch mal alle ehrlich zu uns:

Wer schaut schon wirklich in den eigenen Spiegel und sieht sich so, wie er wirlich ist. Wenn überhaupt schalten wir doch vorher alle eine sanfte Beleuchtung ein und drehen am Dimmer. Die einen mehr, die anderen weniger.

Das ist menschlich und verständlich. Der erste Fall ist aus meiner Sicht OK. Das nennt man Überlebensstrategie. Der letzte weniger, ist sicher auch ein Überlebensstrategie, aber eine die allen, auch dem der sie nutzt, das Leben schwer macht. Außerdem ist sie eine Verschwendung des eigenen Lebens, da sie die eigene Weiterentwicklung verhindert.

Ich hoffe, ich gehöre zur ersten Gruppe, aber das müßten mir andere mal 'EHRLICH' sagen.

Tizia


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Geschrieben

Also irgendwie ... verstehe ich die Frage nicht

Kann das an meinem abgebrochenen Fingernagel liegen ???


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ladyallista
Geschrieben

Hmmmmm .....





Ne, Scherz.

Wie wär's mit ehrlich und diplomatisch?

Ich finde, man kann Leuten auch die eigene Meinung verkaufen, OHNE dabei verletzend zu werden. Ich muß nicht brutal draufhauen, ich kann auch höflich und vorsichtig formulieren und trotzdem meinen Standpunkt vertreten.

Der berühmte Unterschied zwischen "Das hast Du falsch verstanden!! " und "Oh - da hab ich mich wohl unklar ausgedrückt! "

Beides besagt: Meine Botschaft ist nicht oder nicht richtig bei Dir angekommen - nur bei der zweiten Variante ist die Wahrscheinlichkeit, daß eine weitere Diskussion möglich ist, ungleich höher.


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Hendrix28
Geschrieben

Der Fall 1.Tizia,
wie willst du von einem Fragenden erfahren ob er das Erliche will oder nicht?
Sagen wir mal du willst diese Person nicht verletzten,redest mit ihr.Schön,am Ende scheint alles geklärt.Aber für wen geklärt? Für einen persönlich weil man der Situation so schnell wie möglich entfliehen will?
Der Fall 2. ist wie 1.

Ein Satz reicht meistens um etwas zu klären


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Geschrieben

ich bekenne mich zur schieren ehrlichkeit, auch wenn ich rückblickend mehr als einmal damit angeeckt bin, auch bei menschen, die ich sehr mag ( und die mich mochten )

dennoch:

es ist mir sicher lieber, daß mein umfeld weiß, was und wie ich worüber denke und diese meinung auch kundtue. es mag für den einen oder anderen weh tun, andererseits kann ich mich dadurch von "schleimscheisserei" absolut freisprechen.

im umkehrschluss hör ich mir aber auch lieber ehrliche stellungnahmen an, auch und erst recht dann, wenn sie mir nicht passen- so bleibe ich des lernens mächtig und muß muß nicht argwöhnen ( meint er/ sie jetzt was sie sagt, oder vielleicht doch nicht ?)

lieber reinen wein. ( hält einem zusätzlich noch jede menge arschis und nutznießer vom leib !)


@eva: die fragestellung ist soooooooooooooooooooooo simpel !


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Tizia
Geschrieben

@ Hendrix

Ich bilde mir ein, genug Lebenserfahrung und Menschenkenntnis zu haben, um das einschätzen zu könnnen.

@ Lady: Du hast natürlich vollkommen recht mit Deinem Ansatz. Aber selbst bei der: Da hab ich mich wohl unklar ausgedrückt - Methode, gibt es noch genug, die bei unangenehmen 'Wahrheiten' aufhören, zuzuhören oder agressiv werden.

Tizia


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Hendrix28
Geschrieben

Na dann ist ja gut Tizia


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Geschrieben (bearbeitet)

Was mich ein wenig an der Diskussion stört ist die Behauptung zwischen den Zeilen, Diplomatie sei Arschkriecherei, Schleimerei, Unehrlichkeit.

Dabei ist Diplomatie lediglich eine andere Ausdrucksform, enthält aber genauso Wahrheit.

Diplomatie ist daneben die Kunst, eine Situation einschätzen zu können. Nämlich danach, ob die schonungslose Wahrheit angebracht ist oder eben etwas nettere Worte, die letztlich genau den gleichen Inhalt haben. Ich kann einen Menschen, dessen Verbohrt- und Sturheit meine Galle zum überlaufen bringt, schlicht "Arschl..." nennen, oder aber ich kann sagen: "Ich kann Deinen Standpunkt nicht nachvollziehen, aber weitere Diskussionen mit Dir machen keinen Sinn. Deshalb beende ich das an dieser Stelle."

Man könnte auch sagen, Diplomatie ist die Kunst, einen anderen ein Arschloch zu nennen, ohne in einem der gewählten Wörter beleidigend oder denunzierend zu werden.

Diplomatie unterscheidet sich von der schieren Wahrheit nicht zuletzt auch dadurch, daß Diplomatie eine Argumentation zuläßt, bzw. diese erwünscht ist. Aus dieser kann dann wiederum eine Diskussion entstehen, aus der jeder der Beteiligten lernen und sich weiter entwickeln kann. Die schiere Wahrheit scheint mir persönlich nur bei Menschen angebracht, die nicht kritikfähig sind und nicht bereit sind, sich reflektieren zu lassen.


bearbeitet von DieFotografin

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Hendrix28
Geschrieben

Ich finde ihr verwechselt da alle etwas.
Du hast da nur zum Teil recht Fotografin,denn Diplomatie ist wenn eine Kunst,dann die des geringsten persönlichen Übels.
Diplomatisch ist,wenn ich einem etwas erklären will was ihm schaden wird,ohne das er merkt das es für mich einen Vorteil hat.

Jetzt nehmen wir mal an es steht mir einer gegenüber und der hat meine schuhe an.Diplomatisch wäre ihn durch die Blume darauf aufmerksam zu machen,das ich gerne meine Schuhe wiederhaben will.
1.Kann das unter Umständen ziemlich lange dauern
2.Nehme ich mehr Rücksicht auf die Gefühle eines anderen als auf meine,was nie gut ist
3.Ich sag einfach gib mir meine Schuhe wieder und die Sache ist für beide geklärt innerhalb von 10 sekunden.

Ist also Diplomatie immer der richtige Weg?


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Geschrieben (bearbeitet)

Hendrix, wenn Du mein Posting vollständig gelesen hast, dann wirst Du festgestellt haben, daß ich am Ende geschrieben habe, daß Diplomatie nur bei kritik- und lernfähigen Menschen Sinn macht.

Und ist wirklich alles, was man einem anderen diplomatisch näher zu bringen versucht, wirklich immer zum Vorteil des Diplomaten? Das wage ich energisch zu bestreiten.

Aber nehmen wir mal Dein Beispiel: Hier wäre zunächst wichtig, die Rahmensituation zu wissen. Hat er Deine Schuhe an, weil er sie sich einfach im Sinne von Diebstahl angeeignet hat? Oder hat er sie an, weil er nach dem Sport versehentlich eins daneben gegriffen und nicht gemerkt hat, daß er das falsche Paar Schuhe angezogen hat?

Nehmen wir den ersten Fall, er hat sie sich einfach angeeignet und Du stehst nun ohne Schuhe da, weil er Deine an hat. Dann macht es, keine Frage, Sinn zu sagen: "Gib mir meine Schuhe wieder!" Sofern er in den Besitz Deiner Schuhe aus einem Versehen gelangt ist, wird er sich durch diesen Satz jedoch eher brüskiert fühlen und könnte entgegnen, daß Du ihn wohl des Diebstahls bezichtigen willst. Was würde daraus entstehen? Richtig, ein verbales Hin- und Hergeboxe, das nicht sein müßte, weil Du ihn ja nicht des Diebstahls bezichtigt hast, sondern einfach nur undiplomatisch warst. Ob Du dann Deine Schuhe wohl wirklich nach 10 Sekunden wieder zurück hast?

Anderes Beispiel: Ich finde ein Date sexuell absolut nicht anziehend. Nicht mal sympathisch. Nun habe ich zwei Möglichkeiten:

1. Ich find Dich einfach nur widerlich. Dich würde ich nicht mal mit der Beißzange anlangen.
2. Tut mir leid, aber zwischen uns passt es überhaupt nicht. Ich gehe jetzt.

Was verliere ich persönlich durch die diplomatischere 2. Variante? Nichts. Ich hab ihm die gleiche Tatsache mitgeteilt wie in Variante 1, nur höflicher und menschlicher, weniger verletzend.

In beiden Varianten ist die Wahrheit beinhaltet, daß ich denjenigen nicht anziehend finde und keinen Sex mit ihm haben möchte.

Wenn ich zu meinem Date sage: "Wir lesen uns" und habe aber gar nicht die Absicht, mich wieder zu melden bzw. hoffe, von ihm nichts mehr zu lesen, das wiederum ist keine Diplomatie, sondern einfach nur Feigheit.

Ich bleibe bei meiner Meinung, daß das in der Überschrift gewählte Pendant zur Ehrlichkeit einfach falsch gewählt wurde. Weil eben auch Diplomatie Ehrlichkeit beinhaltet. Feigheit oder Verlogenheit ist in meinen Augen nicht diplomatisch.


bearbeitet von DieFotografin

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Geschrieben

@Hendrix,so wie Du das sagst ,unterstellst DU Deinem Gegenüber,das er sich die Schuhe aneignen will.Es kann aber auch nur eine schlichte Verwechslung vorliegen,ich kann auch ohne weiteres fragen,sag mal kann es sein das Du meine Schuhe anhast?In Bädern schon mehr wie einmal passiert.

Es heißt zwar,Ehrlichkeit währt am längsten ,aber weiter kommt man mit Diplomatie.

Wenn ich jemand in die Ecke dränge,kann ich eigentlich nur Trotz erwarten,zeige ich aber gleich eine annehmbare Lösung auf,kann der Gegenpart sein Gesicht waren und alle sind zufrieden.
Wenn jemand im Berufsleben Weisungsberechtigt ist und es tut,muß ich das annehmen.Aber im privaten Bereich erwarte ich,ein Eingehen auf den Anderen.

Susi


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Delphin18
Geschrieben (bearbeitet)

Es kommt immer auch auf das Motiv an, warum man ehrlich sein will oder nicht.

Bin ich ehrlich um hilfreich zu sein, oder meinem Gegenüber eine reinzuwürgen?

Wenn ich ehrlich bin, weil ich ihm weiter helfen will, sollte es auch gelingen, die ehrliche Meinung so zu formulieren, dass sie nicht verletzend wird.

Will ich meinem Gegenüber nur meine Meinung um die Ohren hauen, überlege ich mir trotzdem, ob es nicht vielleicht sinnvoller für beide Seiten ist, einfach den Mund zu halten und es nicht zu einem Streit kommen zu lassen.

Auch das ist Diplomatie.


bearbeitet von Delphin18

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Tizia
Geschrieben

@ Delphin

Wohl war, aber was hilft die ehrliche, diplomatisch ausgedrückte Meinung, wenn sie offensichtlich nicht ankommt?

Außerdem habe ich schon genügend Menschen getroffen, bei denen auch die diplomatischste Äußerung zu einem Eklat führt.

Tizia


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Geschrieben

Wenn ich mich jetzt dazu äußere, bezieht sich das immer auf ein persönliches Gespräch. Keinesfalls auf Chat- oder Forumsbeiträge. Die virtuelle Kommunikation, mit Leuten, die ich nicht persönlich kenne, vollzieht sich anders.

Im persönlichen Gespräch kommt es mir immer daruf an, wie gut ich jemand kenne. Kenne ich jemand gut, bin ich absolut offen und ehrlich zu ihr/ihm.

Kenne ich jemand nicht so gut, versuche ich die Wahrheit - in diesem Moment ja nur meine "Wahrheit" - anders, vorsichtiger, zu formulieren. Die Aussage bleibt dann aber eher allgemein gehalten je nachdem. Das kommt auf den Einzelfall an.

Was ich aber in beiden Fällen stets bei einem erwachsenen Menschen vermeide, ist, einen Rat zu geben, wenn man mich darum fragt. Ich habe da keinerlei missionarischen Eifer im Hinblick auf zwanghaftes " überzeugen wollen". Da sage ich allenfalls, wie ich mich an ihrer/seiner Stelle verhalten würde und warum ich mich so verhalten würde. Ob sie/er sich dann so entscheidet, ist dann halt das Wahlrecht des Erwachsenen. Da bin ich bisher sehr gut mit gefahren.

LG xray666


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onkelhelmut
Geschrieben

Es kommt mit Sicherheit auf die Situation und die/den Gegenüber an.

Einem Kumpel kann ich sagen: Eh, du hast wohl die Schuhe verwechselt, kannst du mal nachsehen?

Einen Kollegen in höherer Position würde ich eher fragen: Kann es sein, dass Ihnen Schuhe in der Größe 41 passen?

Wenn es sich um einen "Stinkstiefel" handelt, der jede Gelegenehit wahrnimmt, um mit mir anzuecken, würde ich eher sagen: Endlich bist du mal in meine Fußstapfen getreten, nun kann aus dir was werden.

Begreift mein Gegenüber das Problem nicht, kann ich mal sagen, dass ich den Eindruck habe, das ich die gleichen Schuhe besitze.

Sollte in einem der Fälle das Problem nicht "freiwillig" gelöst werden können, kann die nachfolgende Erklärung deutlicher ausfallen, notfalls: Deine/Ihre Schuhe muss ich aber aus hygienischen Gründen nicht anziehen, hoffe ich.

Onkel Helmut


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SexyAusMarzipan
Geschrieben

für mich ganz klar,
menschen die gefestigt im leben stehen immer die wahrheit!

bei denen die es gerade tief treffen würde,
oder die generell nicht so gebaut sind das sie klar formulierte wahrheiten vertragen und auch aufnehmen können lieber diplomatisch.

bei liebeskummer erst diplpomatisch aber wenns nach ...zeit nichts bringt und man betrachtet denjenigen als freund dann deutlich werden,
das tut dann mir und ihm weh aber ist dann das einzige was hilft.

ich hasse es, wenn spezielll männer, sich nicht klar äußern und um den quark reden
oder einfach mal ne weile garnichts sagen,
sich dann aber wundern das ich dinge falsch interpretiere, hallo ich bin kein hellseher!!!

und oft stehlen menschen auch anderen damit wertvolle lebenszeit.
zeit in der wir vergeblich hoffen
oder umsonst leiden,
hätten längst wieder glücklich, oder je nachdem worum es geht,
einfach frei im kopf sein.
man macht sich vorwürfe die eventuell völlig unbegründet sind und jemand der das aufklären könnte ist mal ....diplpmatisch....


die sexy


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Geschrieben

MAn kann auch ehrlich sein, wenn man es freundlich verpackt. Man muß ja nicht gleich verletzend werden. Ich bin mit der freundlich-ehrlichen Version bislang immer gut gefahren. Aber wenn mein Gegenüber mir direkt oder hart kommt, bin ich es auch. MErke ich, daß mich einer belügt, werde ich auch sehr konfrontal ehrlich.


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Engelschen_72
Geschrieben

Wenn mich jemand um eine Stellungnahme bittet , meine Meinung zu etwas wissen möchte , dann sage ich demjenigen , was ich denke .
Klar raus , ehrlich .
Nur merkt man dann ab und an , daß das Gegenüber damit nicht umgehen kann .
Meine Antwort ist dann " Dann frag mich nicht nach meiner Meinung ! "


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Geschrieben (bearbeitet)

Ich finde, ehrlichkeit &lt-&gt diplomatisch als Gegensatz ist falsch gewählt.Wie das Wort diplomatie definiert wird, kann man nachlesen


Ein diplomatisches Verhalten bescheinigt den Agierenden dabei Kompromissbereitschaft und den Willen, die Absichten und Wünsche jedes Beteiligten zu berücksichtigen.


Ich denke mal der TE meint eher das direkte indirekte reden, mit um den Brei reden


Es heist ja Frauen reden anders, meist indirekt.

in google finde man das
frauen reden anders

Ich finde indirektes reden führt einfach zu zu vielen Missverständnissen, weil man aus der indirekten Art erstmal den wahren Sinn und Beweggrund der aussage rausfinden muss.Und dazu muss man interpretieren.und jede interpretation kann eben auch Fehler einführen.Man denke gerade mal an die Gedichtsimnterpretationen in der Schule, was da für unterschiedliche Aussagen aus den indirekten Worten der Gedichte rauskommen.

gerade in der Berufswelt ist das auch ein Nachteil, weshalb so heist es Frauen seltener in Führungspositionen sind, weil sie nicht klar formulieren, was sie denn möchten.

Und wenn dann ne Frau ne direkte Rede eines Mannes noch mit ihrem indirekt Interpretations Code bearbeitet, kommt auch nicht gerade gutes bei raus.

Beispiel für indirektes reden.
Hast du Hunger, obwohl Frau was essen will.

oder Frau sagt, die Sonne scheint ganz schön stark das Fenster rein.Da wollen sie, dass jemand anders fragt ob er das Fenster öffnen soll, oder Rollo davor machen
direktes reden:

Ich habe Hunger

kann ich das Fenster öffnen, oder Rollo davormachen

oder beim Thema Sex ein Beispiel
Das Duschgeel von xxxxxx riecht gut.
Dann sollte Mann nachschauen, dass er nicht stinkt, könnte ja sein dass ne indirekt redende Frau ihn darauf hinweisen will.
deshalb finde ich es nervig, mit indirekt redeneden Frauen zu reden, weil man da nie genau weis, welche Hintergedanken sie mit ihrer Aussage hat.
Bei Winnetou und Old shatterhand nannte man das mit gespaltener Zunge sprechen


bearbeitet von lang_zaertlich

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SexyAusMarzipan
Geschrieben

l-z

genauso nervig finde ich wenn männer sagen
....ich meld mich dann------ wissen aber sie wollen sich garnicht melden oder,
mit dir kann ich mir alles vorstellen------ nur nicht die frau zu verlassen,
wir sehen uns auf jeden fall wieder-------warscheinlich im supermarkt.


auch wenn ein mann nach den sex merkt, das war nett aber reizt nicht fürs wiederholen, warum sagt er das nicht?
denn auch männer haben die möglichkeit diese dinge klar aber nicht unter der gürtellinie zu sagen.
frauen können dann ihre von den schwammigen männeraussagen zehrenden phatasien in den wind schreiben.
schön ist das nicht, aber allemal besser als verschaukelt zu werden.
erlebt hat das sicher jede frau schonmal.


also l-z fang jetzt hier nicht an das thema so zu drehen,
das frauen schwammig und mit gespaltener zunge reden
und ihr kerle die engelchen seid.

wahrheit, klar und mit stil, ist immer besser als diplopmatie mit lügen gemischt
oder nichts zu sagen.


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Geschrieben

Ich halte es im privaten und auch hier so,
ich bin ehrlich und sage was ich will und was ich nicht will,
und wenn das übereinstimmt ist das okay,
und wenn nicht, muss ja nicht sein...
aber etwas vorspielen, führt nur zu Verletzungen,
und die will doch keiner.
Man kann sich ja durchaus überlegen wie man die Wahrheit verpackt,
aber man sollte schon fest dabei bleiben,
einfach um sich auch noch selber ins Gesicht sehen zu können.


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Geschrieben (bearbeitet)

also l-z fang jetzt hier nicht an das thema so zu drehen,
das frauen schwammig und mit gespaltener zunge reden
und ihr kerle die engelchen seid.


Die Kerle sind wahrhaftig keine Engel und wenn du gelesen hast in dem link, dann gelten direkt redende bei indirekt redenden als unhöflich.

Also was muss Mann tun, damit er bei Frauen nicht als unhöflich gilt ?

ich denke mal er muss indirekt reden.redet man direkt, macht man sich bei Frau unbeliebt, wie jeder anhand mir sehen kann

Ich habe aber trotzdem keine Lust dazu, weil ich denke so wie ich bin, finde ich am ehesten ne direkt redende Frau.

Bei meinen Texten muss man nichts reininterpretieren.
z.b

Wenn ich ein Parfum sehe, das Parfum xyz riecht gut, dann sage ich das nicht, weil mir das Parfüm der Frau nicht genehm duftet, und sie solle lieber das nehmen, sondern weil ich den Geruch angenehm finde.

Wenn dann ne indirekt redenede Frau daraus konstruiert, das ich ihr Parfum schlechter riechend empfinde, ist das wie Kaffesatzlesen.

Wenn ich ein Parfüm als besser riechend empfinde, würde ich das sagen, aber viele Frauen sind dann ja eingeschnappt und halten den Mann für unhöflich.

Und auch da, will ich nicht, dass die Frau dann das Parfüm nimmt.

Wenn ich ein Parfum so ekelhaft finde, würde ich das dann auch sagen, etwa so, gibts denn keine andere Parfümmarke, die dir auch gefällt, ich finde den Geruch so ekelhaft.ist mir allerdings noch nicht passiert, dass ne Frau ekelhaftes Parfüm hatte, ich erwähne das eben nur an dem Beispiel.


bearbeitet von lang_zaertlich

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