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Was ist ein Feminist – und woran erkennt man ihn, wenn gerade niemand zuschaut?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

vor 2 Minuten, schrieb Mick79MA:

 

Du meinst "seinen Anteil" wie z.B. Reifen- oder Ölwechsel, der wie oft im Jahr vorkommt auf der einen und täglich anfallenden Arbeiten, wie Kochen, Putzen, Wäsche und Kinderbetreung auf der anderen Seite? Du hast Recht. Es ist seltsam, dass manche das tatsächlich für ausgeglichen oder gerecht halten.

Du lebst in einer seltsamen Welt. Es ist alles so rückständig bei dir. In meiner Welt einigen sich Partner einvernehmlich, wer was macht. Ganz ohne Feminismus.

vor 4 Minuten, schrieb klitmaster11:

Du irrst dich. Selbstbewusste, emanzipierte Frauen lehnen Feminismus ganz weitgehend ab. 

Nein. Das ist ein misogynes Vorurteil und außerdem widersprüchlich.

Vor 3 Minuten , schrieb klitmaster11:

Wie niedlich und billig du hier versuchst, deinen Score zu machen... mit unbelegten Behauptungen aus dem Extrem-Feministen-Milieu. Die meisten Frauen möchten so etwas zu Recht nicht.

Wie erbärmlich und plump Du abzulenken versuchst, weil Dir keine valable Antwort einfällt. In unbelegten Behauptungen lieferst Du doch Posting für Posting deinen Master ab. 🤡

vor 2 Minuten, schrieb Mick79MA:

Also ich kenne einige Männer in diesem und anderen sozialen Berufen und die haben vielleicht nicht alle auf Anhieb ihre Wunschstelle bekommen, aber die Nachfrage war so groß, dass sie kein Problem hatten, letztendlich etwas zu finden. Da sieht die Lage für Frauen in männerdominierten Berufsfeldern nachwievor wesentlich düsterer aus.

Ja, das denke ich (beides) auch: Irgendwann klappt’s auch für Männer in traditionell eher frauendominierten Bereichen. Außerdem nehmen Männer besonders in Bereichen, die eher frauendominiert sind, WEIT überdurchschnittlich häufig Führungspositionen ein. Für Frauen sieht das umgekehrt leider ganz anders aus.

Vor 3 Minuten , schrieb klitmaster11:

Du lebst in einer seltsamen Welt. Es ist alles so rückständig bei dir. In meiner Welt einigen sich Partner einvernehmlich, wer was macht. Ganz ohne Feminismus.

Du musst jetzt ganz stark sein: in meiner rückständigen Welt müssen wir uns gar nicht einigen oder absprechen, weil derjenige der die Arbeit sie erledigt, ohne darüber verhandeln oder sich selbst auf die Brust oder die Schulter klopfen zu müssen.

vor 1 Minute, schrieb Mick79MA:

 

Wie erbärmlich und plump Du abzulenken versuchst, weil Dir keine valable Antwort einfällt. In unbelegten Behauptungen lieferst Du doch Posting für Posting deinen Master ab. 🤡

Du gehst gern auf Kehle? Das lässt sich sicher gut behandeln. 

Gerade eben, schrieb klitmaster11:

Du gehst gern auf Kehle? Das lässt sich sicher gut behandeln. 

🥰😘

vor 4 Minuten, schrieb Cleo91:

Nein. Das ist ein misogynes Vorurteil und außerdem widersprüchlich.

Das schreibe ich hier die ganze Zeit: Feminismus beinhaltet die pauschale Abwertung von Männern, die den Ball etwas flacher spielen. Danke für deine Bestätigung dieser These.

vor 4 Minuten, schrieb Cleo91:

Nein. Das ist ein misogynes Vorurteil und außerdem widersprüchlich.

Psst. Er meint doch die, die immernoch denken, es sei legitim zu behaupten, dass jede unter Feminismus etwas anderes versteht. Und die, die dem Begriff eben nur das militante Alice Schwarzer Image zuordnen können, tendieren auch zu solchen Aussagen. Keine Angst, das ist nicht ansteckend, weil wenig überzeugend.

Gerade eben, schrieb klitmaster11:

Das schreibe ich hier die ganze Zeit: Feminismus beinhaltet die pauschale Abwertung von Männern, die den Ball etwas flacher spielen. Danke für deine Bestätigung dieser These.

Wenn du die Bezeichnung einer konkreten Aussage als misogynes Vorurteil als „pauschale Abwertung von Männern“ deutest, erklärt das deine These in der Tat. 😉

vor 8 Minuten, schrieb klitmaster11:

Du irrst dich. Selbstbewusste, emanzipierte Frauen lehnen Feminismus ganz weitgehend ab. In deiner Blase mag es aber tatsächlich anders sein.

oh, das mansplaining darf natürlich auch nicht fehlen. 

 Selbstbewusste, emanzipierte Frauen lehnen also Gleichberechtigung/Gleichstellung ab. Was wollen die denn so? Fünf Blagen, Küche, Handarbeiten? Einen Teilzeitjob, damit sie sich auf Haushalt und Familie konzentrieren können? Einen Mann, der über die Finanzen entscheidet und Samstags das Auto wäscht, wenn er nicht gerade seine Einstellung aus den 50igern zum Besten gibt? :clapping:

Anonymes-Mitglied-2

Feminismus und Gleichberechtigung sind unterschiedliche Dinge.
Woran erkennt man Feministen? - Wahrscheinlich am Gendern und am Fordern von Quotenregelungen. Nein, Witze darf man darüber nicht machen.
Im Grundgedanken des Feminismus ging es tatsächlich um Gleichberechtigung von Frauen. Auch heute sind Frauen noch nicht gleichberechtigt und chancengleich. Leider habe ich aber den Eindruck, dass Feminismus zu Gendern, Quotenregelungen und Männer-Bashing degeneriert ist. Dinge, die nichts kosten und für die man sich mit den Mächtigen nicht anlegen muss. - Unkonstruktiv und
visionslos, nur zur Profilierung. - Leider. 🤷‍♂️
Woran erkennt man diese Leute? - Am Gedöns.

Gerade eben, schrieb DoofieBerlin:

oh, das mansplaining darf natürlich auch nicht fehlen. 

 Selbstbewusste, emanzipierte Frauen lehnen also Gleichberechtigung/Gleichstellung ab. Was wollen die denn so? Fünf Blagen, Küche, Handarbeiten? Einen Teilzeitjob, damit sie sich auf Haushalt und Familie konzentrieren können? Einen Mann, der über die Finanzen entscheidet und Samstags das Auto wäscht, wenn er nicht gerade seine Einstellung aus den 50igern zum Besten gibt? :clapping:

Selbstbewusste, emanzipierte Frauen agieren mit ihren männlichen Partnern auf Augenhöhe. Sie möchten nicht, dass Feministinnen ihnen erklären, was gut oder schlecht für sie ist. Sie glauben auch nicht, dass das Gegenteil von Feminismus Unterordnung ist. Sie haben halt ein modernes, nach vorn gerichtetes Verständnis vom Miteinander, malen nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch Grautöne und sind keine Kriegerinnen in einem Geschlechterkampf.

vor 3 Minuten, schrieb klitmaster11:

Feminismus beinhaltet die pauschale Abwertung von Männern, die den Ball etwas flacher spielen.

da verwechselst du etwas: Feminismus wertet weder ab noch auf. Feminismus will die Anerkennung im täglichen Leben der Gleichwertigkeit. Das geht für sehr viele Menschen ohne Auf- und Abwerten. Nicht für alle, ...  aber wenn mans ihnen vorlebt, hat es die nächste Generation schon leichter. 

So gelangt auf die Startseite. Statt Off Topic ins Flirten gesetzt. Thema wäre sonst unter gegangen. Schade das es nicht vernünftig eingeordnet wurde. 

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Georg-FR:

da verwechselst du etwas: Feminismus wertet weder ab noch auf. Feminismus will die Anerkennung im täglichen Leben der Gleichwertigkeit. Das geht für sehr viele Menschen ohne Auf- und Abwerten. Nicht für alle, ...  aber wenn mans ihnen vorlebt, hat es die nächste Generation schon leichter. 

Die "Zeit" sah das schon vor 10 Jahren anders und ich teile das:

"Der moderne Feminismus hat ein Problem: Viele Anhängerinnen diskutieren zu laut und zu wütend über Sprache, Mütter und Vorstandsposten. Kritik lassen sie kaum gelten."

Man erkennt es auch hier ganz gut, wie wild und wütend die Micks und Doofies hier abgehen, wenn man ihre Ansicht nicht teilt.

Der Artikel stammt selbstverständlich von einer Frau. Auch das ist Teil der Wahrheit: Feminismus ist ein echtes Nischenthema von Nischenfrauen und Nischenmännern.

bearbeitet von klitmaster11
Vor 2 Stunden, schrieb LöresAC:

Meiner Meinung nach erkennt man viele Feministen an ihren bunten Haaren und einem eher ungepflegten Auftreten. Was mir allerdings noch mehr auffällt, ist die Einstellung, dass häufig nur die eigene Meinung als die einzig richtige angesehen wird. Andere Ansichten werden kaum akzeptiert oder direkt verurteilt, anstatt sich sachlich damit auseinanderzusetzen. Für mich widerspricht dieses Verhalten dem Gedanken von Toleranz und Gleichberechtigung, für den eigentlich eingestanden wird.

Macht das heute nicht jeder so?! Jeder hängt in seiner Bubbel und erwachsene Diskussionen arten in Streit aus, andere Meinungen werden nicht akzeptiert. Das betrifft uns alle, oder nicht? Die Frage ist, warum siehst du das nur beim Thema Feminismuss?

Zunächst einmal finde ich Feminismus nicht schlimm.

Er macht mir auch keine Angst. 

Ich sehe durchaus die Ungleichheiten, bin oft ehrlich gesagt erschrocken, was für antiquierte Weltbilder noch immer in den Köpfen sind und merke auch selbst,  als Mann, wie Chefs auf männliche Kollegen reagieren,  die eine Elternzeit beantragen.

Aber letztendlich ist es mir in meiner Position auch möglich, gegenzusteuern, was ich auch tue. Ich will die Fähigen fördern und nicht die Unfähigen,  die gut vernetzt sind,  aber letztendlich viel reden aber wenig wissen und können. 

Darf man Feminismus humorvoll auf's Korn nehmen?

Nun ich mag Satire. Satire lebt von der Übertreibung realer Sachverhalte.  Ja, bei Satire ist mir gar nichts heilig.  Weder Religion, noch Weltanschauung,  noch Politik, noch der Tod - rein gar nix. Das,  was Satire bei mir bremst, ist Empathie, z.B. wenn jemand gerade schwer an Krebs erkrankt ist, mache ich keine Satire zu Krebs. Wäre ich selbst daran erkrankt, würde ich vor Satire und Ironie zu der Krankheit nur so sprudeln.

Aber zurück zum Feminismus.  Ich bin kein Freund davon, Sprache zu verändern,  auch wenn ich das Argument,  Diskriminierung beginnt mit Sprache, in Teilen nachvollziehen kann.

Für mich sind es eher Dinge,  wie gleiches Gehalt, für gleiche Arbeit,  eine aktive Vaterrolle, dass der Haushalt Arbeit beider Partner ist, dass Kindererziehung samt Schule & Co. nicht alleine Frauensache ist, Auswahl von Führungspersönlichkeiten nach Leistung und Qualifikation und nicht nach biologischer Uhr.

Es geht um eine Chancengleichheit, nicht darum, Rollen zu tauschen. 

1. Ja

2. Weil der Feminismus in Deutschland schon alles erreicht hat. Es gibt weder Gesetze noch Geselschaftliche Normen die eine Frau benachteiligen. Da es aber nicht so war genommen wird, muss ja einer Schuld sein.

3. Das nennt man dann toxischen feminismus....Mit allen Nachteilen die der mit sich bringt.

4.Gleichberechtigung........kommt von gleiches Recht für alle. 🤔....Da wieder die Werhpflicht im Gespräch ist....ne lassen wir das. Zuviel Disskusionsstoff und ich hab noch was anderes zu tun als hier online zu sein😅

5. Schau in andere Länder wo eine Frau für das Fremdgehen öffentlich gesteinigt wird

vor 8 Minuten, schrieb klitmaster11:

Die "Zeit" sah das schon vor 10 Jahren anders und ich teile das:

"Der moderne Feminismus hat ein Problem: Viele Anhängerinnen diskutieren zu laut und zu wütend über Sprache, Mütter und Vorstandsposten. Kritik lassen sie kaum gelten."

Der Artikel stammt selbstverständlich von einer Frau. Auch das ist Teil der Wahrheit: Feminismus ist ein echtes Nischenthema von Nischenfrauen und Nischenmännern.

Der Gleichstellungsauftrag steht aber schon seit 1994 ausdrücklich im Grundgesetz. Zwei Jahre vorher hat niemand Geringeres als das Bundesverfassungsgericht ihn auch ohne explizite gesetzliche Regelung bereits aus der bis dahin bestehenden Rechtslage hergeleitet. Die Frauenquote ist nicht nur auf deutscher, sondern auch auf europäischer Ebene längst Gesetz. Dafür braucht man politische Mehrheiten. Wie erklärst du dir das, wenn es doch angeblich ein „Nischenthema“ ist?

 

vor 5 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Aber zurück zum Feminismus.  Ich bin kein Freund davon, Sprache zu verändern,  auch wenn ich das Argument,  Diskriminierung beginnt mit Sprache, in Teilen nachvollziehen kann.

Wieso nur in Teilen?

vor 4 Minuten, schrieb 2_Meter_Typ:

2. Weil der Feminismus in Deutschland schon alles erreicht hat. Es gibt weder Gesetze noch Geselschaftliche Normen die eine Frau benachteiligen. Da es aber nicht so war genommen wird, muss ja einer Schuld sein.

Eine Frau zu einer Beratung vor einem Schwangerschaftsabbruch zu zwingen, halte ich für ein Gesetz und eine gesellschaftliche Norm, die Frauen benachteiligt. Denn sie unterstellt, die Frau könnte ohne Beratung keine ausgewogene Entscheidung treffen. Dass der Bundestag, der mehrheitlich aus Männern besteht, dies nicht kippt, ist die Fortführung dieser Benachteiligung. 

Vor 2 Stunden, schrieb klitmaster11:

Aber nicht ganz so tolle wie Männer, oder?

Was nicht so tolle, wie Männer? So tolle Menschen? Wenn ich tatsächlich richtig durchgreife hast du mit deinem Beitrag echt so ziemlich daneben gegriffen. Wie hoch ist nochmal die Quote bei weilch gelesenen Tätermenschen und wie bei männlich gelesenen?
Man wird nicht durch ein Geschlecht ein toller Mensch, sondern durch Taten

vor 11 Minuten, schrieb klitmaster11:

Die "Zeit" sah das schon vor 10 Jahren

das geht noch schlimmer, zB  wenn man meinen Vater vor 40 Jahren gefragt hat. Durch die fortschreitende Debatte (Verdienst der Frauen und Männer im Kampf für Gleichberechtigung)  und das wohlverdiente und nötige Ableben eines Teils der alten weissen Männer ist der Begriff inzwischen nicht mehr ganz so negativ behaftet, wie er es damals war. Ein Teil des Verdienstes gebührt auch den Teilerrungenschaften, die in der Zwischenzeit gemacht wurden. Auch die Dank lauter, wütender Proteste.

 

vor 3 Minuten, schrieb Cleo91:

Wieso nur in Teilen?

weil Sprache eins der ersten Symptome ist, nicht aber der Ursprung. Der Ursprung liegt in Unsicherheit, Neid, Misstrauen, Unverständnis und Hirnträgheit.

vor 1 Minute, schrieb Cleo91:

Wieso nur in Teilen?

Anders. Ich kann es nachvollziehen,  halte es trotzdem für den falschen Ansatz.

Sprache entwickelt und verändert sich sowieso. (Stichwort Jugendsprache) Das wird dann auch einfach übernommen. 

Wird so etwas künstlich eingebracht, führt es zu Opposition. 

Ich habe da auch schon oft mit Schwesterherz diskutiert,  die alleine vom Studium (Übersetzerin) her, da auch wunderbar diskutieren kann (Sprachwissenschaften).

Aber es geht ja selten darum,  die mitzunehmen,  die einem intellektuell folgen können,  sondern um die, die träge sind,  die nicht folgen können,  deren Gewohnheiten ihr Leben dominieren,  die wenig bereit sind, ihren Horizont zu erweitern.  Und auch diese gehen mit, aber ihr Tempo ist viel langsamer. 

Deshalb bin ich eher ein Freund davon, mich auf die wesentlichen Punkte zu konzentrieren. 

vor 13 Minuten, schrieb DoofieBerlin:

Eine Frau zu einer Beratung vor einem Schwangerschaftsabbruch zu zwingen, halte ich für ein Gesetz und eine gesellschaftliche Norm, die Frauen benachteiligt. Denn sie unterstellt, die Frau könnte ohne Beratung keine ausgewogene Entscheidung treffen. 

Boah, jetzt wird es richtig gruselig. Die Beratungspflicht gibt es doch wegen der Rechte des KINDES! Daran denkst du gar nicht? Aber an Unterstellungen denkst du? Junge, Junge...

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