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Der Typ Mensch


Li****

Empfohlener Beitrag

Einen bestimmten Typ Frau habe ich eigentlich nicht. Natürlich gibt es gewisse optische Merkmale, die ich unabhängig vom Typ attraktiv finde. Aber am Ende ist es nie ein einzelnes Detail, das mich wirklich fasziniert.

Es ist vielmehr die Frau als Ganzes – ihr Aussehen, ihre Ausstrahlung, ihre Art, ihr Blick, ihre Persönlichkeit und vor allem das gewisse Etwas, das sich nur schwer in Worte fassen lässt.

Am Ende muss es einfach dieses besondere Gefühl geben, bei dem man sich denkt: Genau diese Frau hat etwas, das mich nicht mehr loslässt.

Wenn Sympathie und die Chemie stimmen, dann ist es doch genau dieser Mensch, zu dem wir uns hingezogen fühlen.
Vielleicht gibt es also tatsächlich einen "Typ Mensch“, nur ist der nicht unbedingt an Äußerlichkeiten festzumachen.

Unser Gehirn versucht ständig, Erlebnisse in Bild und Muster zu übersetzen, weil wir die Welt so leichter verstehen.
Und daraus entsteht dann, manchmal, das Trugbild, dass wir uns zu einem bestimmten Menschentyp hingezogen fühlen,
was dann schnell auf Aussehen, Körper oder bestimmte äußerliche Merkmale reduziert wird.

Dabei ist es möglicherweise viel eher das Gesamtpaket, die Art, wie jemand auf uns wirkt, wie wir uns in seiner Nähe fühlen,
wie er uns berührt, emotional wie körperlich. Das Äußere ist dann nur das Bild, das unser Gehirn versucht daraus zu machen.

Peace

Für mich gibt es keinen bestimmten Typ Frau. Für den ersten Eindruck ist eine Kombination von Merkmalen für mich entscheidend. Mit dem ersten Gespräch beginne ich auf Wesenszüge und Körpersprache zu achten. Ein Körper kann sich schnell verändern, das Wesen eines Menschen ist dagegen beständiger.

Erst eine Gegenfrage: soll ich schreiben was ich glaube, oder was wirklich ist? Ob ich mich zu jemandem hingezogen fühle, hat so viele unterschiedliche Faktoren. Von der Stimme, ober die Optik, das Verhalten, Gestik, ... bis hin zum Geruch. Ich stell mir meinen Typ nicht vor, er ist im Unterbewusstsein verankert. Dieses U lässt sich 1. ausschalten und 2. verändert es such im Laufe des Lebens. Manchmal sogar grundlegend.

Mein "Typ" ist groß und dunkelhaarig , mein Mann war klein und blond. Ja, die Chemie bzw Mimik, Gestik und Ausstrahlung des kleinen Blonden waren umwerfend, und nein, es spielte plötzlich keine Rolle mehr dass er nicht dem "Typ" oder Beuteschema entsprach. ☺️

(bearbeitet)

Bei mir gibt es einen klaren "Typ Mensch".

Wichtigste Eigenschaft: sie muß es mit mir aushalten. Sie ist selbstbewußt genug, meine Ecken und Kanten auszuhalten und intelligent und empathisch genug, damit umzugehen.

Tatsächlich waren es immer Akademikerinnen und selbst die politische Orientierung war immer ähnlich. Vielseitig interessiert an Kunst, Kultur und Tagesgeschehen waren auch alle. 

Und eloquent. Gedanken zu haben und sich darüber austauschen zu können, hat mich immer fasziniert.

Optik: die Schönheit liegt im Auge des Betrachters, also in meinen. Für mich waren alle schön.

bearbeitet von ImWesten442
Am 15.9.2026 at 18:43, schrieb LieschenMüller:

Oder ist es am Ende viel mehr die Art, wie uns jemand berührt, wie wir uns in seiner Nähe fühlen und welche Verbindung zwischen zwei Menschen entsteht?

Aber ist das dann nicht genau der Typ Mensch zu dem man sich hingezogen fühlt?

Natürlich selektieren wir ganz unbewusst schon vorher ganz viel, zu klein, zu dünn zu irgendwas, der kann ja keine Frau auf Händen tragen oder gar verteidigen. Jede oder jeder hat doch seine Vorstellungen von einem Partner und in dem Bereich orientiert man sich dann auch eher. Ich hatte vorher immer Blondinen und bin seit 38 Jahren glücklich mit einer Braunhaarigen. Das eine ist ja der optische Eindruck und das andere sind die Eigenschaften der Person und daraus sucht man sich das passende. 

Es ist die Art eines Menschen, die mich fasziniert. Das kann allerdings sehr unterschiedlich sein, weshalb mich nicht ein bestimmter Typ interessiert. War noch nie so dermaßen festgelegt.

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