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Sexuell gehemmt in der Partnerschaft – hemmungslos in der Affäre?


Ni****

Empfohlener Beitrag

vor 23 Minuten, schrieb BiboyKi:

Es wurde mal festgestellt das der man in einer Beziehung seine Partnerin auf ein Podest stellt ( bildlich gesprochen). Die Psychologen nennen es das Madonna Prinzip! Das bedeutet das die Frau / Partnerin ( potentielle Mutter der Kinder) unantastbar ist, mit der man nicht alles machen kann, sondern nur den Normen nach normale sachen. Daher benötigt ein Mann für seine Fantasien und Gelüste eine Frau mit der er dieses ausleben kann und an die er in diesem Sinne nicht emotional gebunden ist.

Interessant. 

Man sollte nie jemand auf ein Podest stellen, weil das immer NIX mit einer realen Begegnung auf Augenhöhe zu tun hat. Ich bleibe dabei, man sollte sich dem Partner mutig und transparent auf Augenhöhe zeigen und beginnen ehrlich zu kommunizieren. Man kann doch einfach sagen: du bisher hab ich dich irgendwie als unantastbar und "nur" als (potenzielle) Mutter unserer Kinder gesehen etc pp....aber wenn ich ehrlich sein darf...darf ich?... mich bewegen manchmal auch Bilder, Gelüste und Gedanken...die passen so gar nicht zu deiner unantastbaren Seite...wenn die Frau auch nur ein bisschen empathisch und weise ist, dann wird sie das sehr schätzen, wenn der Mann so offen und ehrlich kommt und sich dadurch ja auch verletztlich zeigt.

Also ich finds spannend, gerade MIT der Frau, an die ich eine starke emotionale Liebesbindung habe, auch die "dunklen oder außergewöhnlicheren" Seiten zu entdecken und auszuleben.
Alles andere ist für mich uninteressant und nach meinem Maßstab auch unreif und feige.

vor 7 Stunden, schrieb Nicki2802:

 

Entschuldigung, was wäre passiert wenn ich ein Mann gewesen wäre. Sind hier nicht alle gleich?
 

Nein. Verfolge gerne andere Threads mit einem ähnlichen Thema. 

Ich bin ja jetzt schon ein paar Monde auf dieser Erde. 
Ich habe zuhause auch das ganz brave. Wenn ich mal andeute das sie mir mitteilen soll wenn sie Wünsche hat, kommt immer „ es ist alles gut sowie es ist“ 

da ich die ein oder andere Affäre schon hatte, die meisten waren alles andere als brav, habe ich die Erfahrung gemacht das es zuhause ums Gesicht waren geht, Angst davor haben was der feste Partner über einen denkt. Angst als was abgestempelt zu werden was man nicht sein möchte. 
Vor einiger Zeit hatte ich mal einen Nachmittag da ging es so richtig ab. Auch Dinge die ich noch nie erlebt hatte. Als wir völlig fertig waren murmelte sie „ wenn er das wüßte“  worauf ich natürlich nachfragte, sie antwortete das wir gerade alles das gemacht hätten war ihr Mann sich immer schon gewünscht hätte. Als ich fragte warum sie es zuhause nicht macht antwortete sie „ bist du bekloppt, was soll er denn danach von mir denken“ 

ich denke damit ist die Frage geklärt! 

Am 5.9.2026 at 09:13, schrieb Nicki2802:

Warum ist es in manchen Beziehungen so, dass die feste Partnerin sexuell eher als „brav und anständig“ wahrgenommen wird, während in lockeren Beziehungen oder Affären deutlich hemmungslosere sexuelle Vorlieben ausgelebt werden?

Vielleicht täusche ich mich mit meiner Wahrnehmung – wie seht ihr das?

Ich habe schon oft von Männern gehört, dass sie zwar die, ich will es mal einfach Schlampe nennen, gerne im Bett haben, aber diese nie als Partnerin in Frage kommen würde. Ihre Angst, betrogen oder hintergangen zu werden, ist vielleicht einfach größer. 

Gerade Männer aus bestimmten Ländern haben Schwierigkeiten mit Frauen, die ihre Sexualität ausleben. Ein schwieriges Thema finde ich, wenn du bedenkst, welche Strafen es für Frauen gibt, die Ehebruch begangen haben, und wie Männer betraft werden. Also nicht nur eine Kopfsache, das jeder denken kann, was er will.

 

Gestern um 00:44 Uhr, schrieb Nussknacken:

Interessant. 

Man sollte nie jemand auf ein Podest stellen, weil das immer NIX mit einer realen Begegnung auf Augenhöhe zu tun hat. Ich bleibe dabei, man sollte sich dem Partner mutig und transparent auf Augenhöhe zeigen und beginnen ehrlich zu kommunizieren. Man kann doch einfach sagen: du bisher hab ich dich irgendwie als unantastbar und "nur" als (potenzielle) Mutter unserer Kinder gesehen etc pp....aber wenn ich ehrlich sein darf...darf ich?... mich bewegen manchmal auch Bilder, Gelüste und Gedanken...die passen so gar nicht zu deiner unantastbaren Seite...wenn die Frau auch nur ein bisschen empathisch und weise ist, dann wird sie das sehr schätzen, wenn der Mann so offen und ehrlich kommt und sich dadurch ja auch verletztlich zeigt.

Also ich finds spannend, gerade MIT der Frau, an die ich eine starke emotionale Liebesbindung habe, auch die "dunklen oder außergewöhnlicheren" Seiten zu entdecken und auszuleben.
Alles andere ist für mich uninteressant und nach meinem Maßstab auch unreif und feige.

Danke die Hoffnung an die Männerwelt ist noch nicht gestorben

Samstag um 14:44, schrieb Nussknacken:

Find ich nicht ok, dass du hier so öffentlich das letzte bestgehütete Geheimnis preisgibst: wie Männer so ticken. Aber gut, wenigstens hast du es etwas verklausuliert auf den Tisch gebracht.

Zum TE:
mM ist der große Haken (mal wieder), dass Menschen in Beziehungen nicht offen kommunizieren. Gerade auch über Sexualität und verborgene Wünsche und Sehnsüchte, Fantasien etc. Das gärt dann so im Verborgenen wie so ein Faß Most, aus dem der Druck nicht enweichen kann. Dadurch bekommt das dann auch oftmals eine immerstärke Macht und Sogkraft. Und wenn dann der Charakter nicht total sattelfest ist, dann beginnt man halt geheime Affären etc.

Ich würde eingehen und mich ja auch selbst in ein inneres Gefängnis stecken, wenn ich mit der Partnerin nicht ganz offen über diese Dinge reden könnte. Konnte ich immer. Man kann das bspw. auch spaßig und locker einfädeln und ich bin der Meinung, das viele Frauen alleine das zu schätzen wissen, wenn bisherige Verkrampfungen durch etwas Lockerheit gelöst werden. etc ppp

Das macht die Beziehung wieder lebendig und spannend und nimmt oftmals schon den Drang, aushausig nach Affären zu suchen.

Sehe ich ähnlich. Ich meine wenn ich zuhause nicht ich selbst sein kann, wo dann?

Vor 7 Stunden, schrieb Kismet60:

Ich habe schon oft von Männern gehört, dass sie zwar die, ich will es mal einfach Schlampe nennen, gerne im Bett haben, aber diese nie als Partnerin in Frage kommen würde. Ihre Angst, betrogen oder hintergangen zu werden, ist vielleicht einfach größer. 

Gerade Männer aus bestimmten Ländern haben Schwierigkeiten mit Frauen, die ihre Sexualität ausleben. Ein schwieriges Thema finde ich, wenn du bedenkst, welche Strafen es für Frauen gibt, die Ehebruch begangen haben, und wie Männer betraft werden. Also nicht nur eine Kopfsache, das jeder denken kann, was er will.

 

Dem stimme ich vollkommen zu. Männer können sich da der Frau nicht wirklich anpassen, haben da ihre Schwierigkeiten aber bei anderen Frauen funktioniert das wunderbar.

(bearbeitet)
Am 6.9.2026 at 02:44, schrieb Nussknacken:

Interessant. 

Man sollte nie jemand auf ein Podest stellen, weil das immer NIX mit einer realen Begegnung auf Augenhöhe zu tun hat. Ich bleibe dabei, man sollte sich dem Partner mutig und transparent auf Augenhöhe zeigen und beginnen ehrlich zu kommunizieren. Man kann doch einfach sagen: du bisher hab ich dich irgendwie als unantastbar und "nur" als (potenzielle) Mutter unserer Kinder gesehen etc pp....aber wenn ich ehrlich sein darf...darf ich?... mich bewegen manchmal auch Bilder, Gelüste und Gedanken...die passen so gar nicht zu deiner unantastbaren Seite...wenn die Frau auch nur ein bisschen empathisch und weise ist, dann wird sie das sehr schätzen, wenn der Mann so offen und ehrlich kommt und sich dadurch ja auch verletztlich zeigt.

Also ich finds spannend, gerade MIT der Frau, an die ich eine starke emotionale Liebesbindung habe, auch die "dunklen oder außergewöhnlicheren" Seiten zu entdecken und auszuleben.
Alles andere ist für mich uninteressant und nach meinem Maßstab auch unreif und feige.

Hier mal einen Text dazu 😉

Der Begriff Madonna-Prinzip bzw. Madonna-Hure-Komplex beschreibt in der Psychoanalyse die Unfähigkeit, sexuelle Lust und Liebe in einer festen Beziehung gleichzeitig zu empfinden. [1] (https://de.wikipedia.org/wiki/Madonna-Hure-Komplex)Bedeutung und UrsprungDefinition: Betroffene Männer spalten Frauen in zwei Kategorien auf: die reine „Madonna“ (heilige, respektierte Partnerin, die nicht sexuell begehrt wird) und die „Hure“ (entwürdigte Frau, die sexuell begehrt, aber nicht respektiert wird). [1] (https://de.wikipedia.org/wiki/Madonna-Hure-Komplex)Sigmund Freud: Der Psychoanalytiker prägte das Konzept als Erklärungsansatz für psychische Impotenz mit den Worten: „Wo solche Männer lieben, haben sie kein Begehren, und wo sie begehren, können sie nicht lieben“. [1] (https://de.wikipedia.org/wiki/Madonna-Hure-Komplex)Ursachen: Die Wurzeln liegen oft in einer veränderten frühkindlichen Wahrnehmung der Mutter, die entweder idealisiert oder abgewertet wird, verstärkt durch gesellschaftliche Tabus und patriarchale Rollenbilder. ***** Das Phänomen wird bis heute in Psychologie, Kunst und Kulturwissenschaften diskutiert, um Beziehungsstörungen oder starre Rollenklischees zu analysieren.

bearbeitet von Pop-MOD-Klarsinn
Unerlaubter Link entfernt
Am 5.9.2026 at 09:13, schrieb Nicki2802:

Warum ist es in manchen Beziehungen so, dass die feste Partnerin sexuell eher als „brav und anständig“ wahrgenommen wird, während in lockeren Beziehungen oder Affären deutlich hemmungslosere sexuelle Vorlieben ausgelebt werden?

Vielleicht täusche ich mich mit meiner Wahrnehmung – wie seht ihr das?

Ich kann das zumindest teilweise bestätigen und ich glaube, es hängt auch damit zusammen, dass man sich als Paar einfach kennt und deshalb auch sexuell eventuell gewisse Routinen vorhanden sind. Als ich mit meiner Frau unseren ersten 3er hatte fand ich, sie verhält sich viel "versauter" als bei uns  beiden allein. Aber über so was kann man ja reden. Meine Frau hat das auch nicht bewusst gemacht oder weil sie den Sex allein langweilig findet, es war ganz einfach die neue Situation, der andere Partner, da kommt vieles zusammen. Man kann schon sagen, dass sie dann immer "enthemmter" war, sozusagen im Rausch der Lust.

Ich glaube, ein Teil des Phänomens liegt darin, dass man sich in einer festen Beziehung sexuell manchmal stärker selbst zensiert.
Nicht unbedingt, weil man bestimmte Wünsche nicht hat, sondern weil man unbewusst Rücksicht darauf nimmt, wie der Partner einen wahrnimmt.
Man möchte nicht plötzlich als "versaut“ oder "hemmungslos“ oder einfach anders wahrgenommen werden, als der Partner einen bisher kennt.
Auch wenn sich das einer pder beide später Wünschen, und einer der beiden kann sich dann eben nicht von heute auf morgen ändern.

Auf jeden Fall ist das sehr oft, der erste Stein, der von Beginn an, im Weg liegen wird.
Den beiseite zu schieben, wird mit der Zeit immer schwerer, da dieser Stein mit der Beziehung mitwächst.
Man baut sich vom anderen über die Zeit ein Bild auf, es wird zum Anker.

Peace

Was ein Bullshit. Keine Beziehung fängt ohne Sex an und da wollt ihr sagen, dass da gehemmter Sex praktiziert wird? Eher, dass evtl. nach einiger Zeit/einigen Jahren Routine einkehrt aber auch da ist doch Kommunikation alles. Ich lass mich lieber zu Hause mit dem Partner fallen, als mich irgendeinem Honk anzuVERTRAUEN

Am 7.9.2026 at 18:57, schrieb BiboyKi:

Hier mal einen Text dazu 😉

Der Begriff Madonna-Prinzip bzw. Madonna-Hure-Komplex beschreibt in der Psychoanalyse die Unfähigkeit, sexuelle Lust und Liebe in einer festen Beziehung gleichzeitig zu empfinden. [1] (https://de.wikipedia.org/wiki/Madonna-Hure-Komplex)Bedeutung und UrsprungDefinition: Betroffene Männer spalten Frauen in zwei Kategorien auf: die reine „Madonna“ (heilige, respektierte Partnerin, die nicht sexuell begehrt wird) und die „Hure“ (entwürdigte Frau, die sexuell begehrt, aber nicht respektiert wird). [1] (https://de.wikipedia.org/wiki/Madonna-Hure-Komplex)Sigmund Freud: Der Psychoanalytiker prägte das Konzept als Erklärungsansatz für psychische Impotenz mit den Worten: „Wo solche Männer lieben, haben sie kein Begehren, und wo sie begehren, können sie nicht lieben“. [1] (https://de.wikipedia.org/wiki/Madonna-Hure-Komplex)Ursachen: Die Wurzeln liegen oft in einer veränderten frühkindlichen Wahrnehmung der Mutter, die entweder idealisiert oder abgewertet wird, verstärkt durch gesellschaftliche Tabus und patriarchale Rollenbilder. ***** Das Phänomen wird bis heute in Psychologie, Kunst und Kulturwissenschaften diskutiert, um Beziehungsstörungen oder starre Rollenklischees zu analysieren.

Interessant. Danke, dass du es hier reinkopiert hast.
Ich hatte diesen Komplex glücklicherweise nie. In diesem Madonna-Huren-Komplex leidet man innerlich sicherlich extrem. Schrecklich.
Ich liebe meine Mutter, aber ich habe die nie auf ein Potest gestellt. Find sie aber bis heute für mich genau die Richtige und könnt mir keine bessere vorstellen. Und wen wunderts: sie hat mir auch oft genug den Kopf gewaschen, wegen irgendwelchen Flausen etc. Nicht immer nur im Weichspülprogramm. Aber ich wusste selbst da immer, dass sie mich liebt und ich von ihr 100 % angenommen bin.
Ich hatte meine 1. Beziehung mit einem Mädchen, dass ich seit der Grundschule kannte und mit der ich, bevor es eine Beziehung wurde, entsprechend viele Jahre befreundet war. Wir hatten uns schon immer richtig gut verstanden und schon eine große Vertrautheit, bevor wir dann als ***ager gemerkt haben "Oh, wir sind jetzt in einer Beziehung". Da war immer sehr viel Geborgenheit da (was ich für sehr wichtig erachte bzgl einer tiefen Intimität) und ein Umgang miteinandern auf Augenhöhe. Aus dieser Basis heraus hat sich unsere Sexualtiät entwickelt. Da wir beide mutige und leidenschaftlich-spielerische Persönlichkeiten sind/waren, war das nie ein großes Ding, auch über Fantasien und Ideen zu sprechen, die etwas außergewöhnlicher waren.....und dann Ideen zu finden, das zumindest mal auszuprobieren.

Vielleicht, weil es Frauen und Männer gibt die mit ihrem Ehepatner nicht offen über ihre sexuellen Neigungen und vorlieben reden, weil sie selbst vielleicht nicht dazu stehen können und vieles beim Kennenlernen schon geheim bleibt, weil man nicht drüber spricht.
Irgendwann wird dann vielleicht der 0815 Sex zu langweilig und deswegen wird dann geflüchtet zu jemand anderm, vielleicht in der Hoffnung dann wieder Lust auf die Patnerin/Patner zu haben.

Ja ist schon so irgendwie. Gibt ja in einer Beziehung mehrere Faktoren, da ist sex nicht der wichtigste.... aber mit anderen läuft es einfach aufregender und poppiger

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