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Von der Vergangenheit erzählen


Ne****

Empfohlener Beitrag

Ja ,wenn was strafrechtlich ,irgendwie was aus der Vergangenheit noch nicht abgeschlossen ist ,auf jeden Fall......ja, wenn es in der Vergangenheit gesundheitliche Probleme gab und immer noch gibt ,auch das sollte erwähnt werden.....ja ,wenn ein Problem mit illegalen Substanz bestehen

vor 16 Stunden, schrieb NeustädterBoy87:

Wie denkt ihr darüber, sollte der Partner alles von seiner Vergangenheit erzählen?

 

Ich tausche immer gerne die Rolle und versuche, mich in die anderen zu versetzen. Ich suche nach Antworten. Was würde ich denn an seiner Stelle wissen wollen und was spielt einfach keine Rolle in dieser Beziehung? Worüber möchte ich denn nicht reden und welche Fragen möchte ich nicht gerne beantworten und warum?

Könnte ich, wenn so etwas rauskommen würde, guten Gewissens erklären, warum ich das nicht erzählt habe?

Das ist ja seine Angelegenheit. Fakt ist, das wir (fast) alle eine Vergangenheit haben.

vor 16 Stunden, schrieb 2_Meter_Typ:

Es begann vor Milliarden von Jahren im Herzen eines sterbenden Riesensterns.Die Atome, aus denen ich heute bestehe, wurden nicht auf der Erde geboren. Wasserstoff und Helium entstanden kurz nach dem Urknall. Doch alle schwereren Elemente – der Kohlenstoff in meiner DNA, der Sauerstoff in meinem Atem und das Eisen in meinem Blut – benötigten extreme Hitze und unvorstellbaren Druck. Millionen von Jahren fusionierte ein Stern leichtere Elemente zu immer schwereren, bis sein Kern aus Eisen bestand und er keine Energie mehr gewinnen konnte.

Als der Stern kollabierte, kam es zu einer gigantischen Explosion: einer Supernova. In diesen letzten, Sekundenbruchteilen wurden durch die unvorstellbare Energie noch schwerere Elemente wie Jod oder Gold geschmiedet. Die Explosion schleuderte diese frisch gebackenen Atome als glühenden Sternenstaub hinaus in die unendliche Schwärze des Kosmos.

Über Jahrmilliarden driftete dieser Staub durch das All, bis er sich durch die Schwerkraft verdichtete. Er bildete eine neue Sonne und ihre Planeten – darunter die Erde. Jedes Eisenatom in meinen roten Blutkörperchen war Teil dieser kosmischen Katastrophe. Jedes Kalziumatom in meinen Knochen lag einst im kalten Vakuum des Raums.

Auf der jungen Erde ordneten sich diese Atome neu an. Wasserstoff verband sich mit Sauerstoff zu Ozeanen. Kohlenstoff bildete komplexe Ketten. Nach Jahrmillionen chemischer Evolution entstanden die ersten lebenden Zellen. Diese Zellen lernten, sich zu teilen, zu wachsen und sich anzupassen. Die Atome wanderten von Pflanze zu Tier, von der Atmosphäre in den Boden, immer im Kreis.

Vor wenigen Jahrzehnten fanden genau diese Atome – die einst im Kern eines Sterns brannten und durch die Dinosaurier flossen – in einer ganz bestimmten Kombination zueinander. Sie formten meine Zellen, meine Organe und mein Gehirn.Heute ermöglichen es mir genau diese Sternenbausteine, zu denken, zu fühlen und diese Zeilen zu schreiben. Ich bin kein Fremder im Universum – Ich bin ein Teil von ihm, der gelernt hat, über sich selbst nachzudenken.

 

 

Damit fang ich immer an zu erzählen......

...und das ganze in der habitablen Zone der Galaxis und des Sonnensystems und unter dem Schutz des irdischen Magnetfelds und des Mondes.

'Alles'- wie soll das denn möglich sein? Ich weiss doch überhaupt nicht was meinem Gegenüber wichtig ist, ich kann mich auch nicht chronologisch auf Abruf an jedes Fitzelchen erinnern. Wie lange soll ich denn da sabbeln? Wenn mir in einem Gespräch etwas zu einem Thema einfällt- gern. Da verschweige ich auch nichts in böser Absicht. Mir is da auch nix peinlich. Aber ich kann doch niemandem mein komplettes Leben erzählen.

vor 13 Stunden, schrieb irgendwannwieder:

Die wenigsten machen das ! Wäre aber vielleicht in manchen Fällen wichtig, um verschiedene Zusammenhänge und Probleme zu erkennen und besser darauf eingehen zu können. Jeder schleppt einiges aus der Vergangenheit mit sich rum und wenn man mit der Vertrauensperson drüber spricht, kann man das unter Umständen besser verarbeiten !

Dazu muss es dir erst mal bewusst sein. Ich habe durch ein Coaching viel über meine Wurzeln gelernt.

Klar! Alles schonungslos offenlegen. Dafür hab ich meine Autobiografie verfasst, die Dame ist damit erstmal ein halbes Jahr lang beschäftigt 😎

vor 11 Stunden, schrieb DerLustvolle22:

Fremden? Nein
Einer Person die er kennenlernt gerade? Nein
Dem Partner? Ja und Nein. Wen der explizit nachgefragt wird ja wen nicht sehe ich keine Notwendigkeit.

Dein Partner soll explizit nachfragen? Du machst es ihm nicht gerade leicht. 

Ich denke, wichtige Eckpunkte sollten schon vor der Partnerschaft oder in der Frühphase bekannt sein. Das würde viele schmerzhafte Erfahrungen ersparen.

vor 19 Stunden, schrieb NeustädterBoy87:

Wie denkt ihr darüber, sollte der Partner alles von seiner Vergangenheit erzählen?

Ich erzähle nicht mal alles aus meiner Gegenwart und ich denke, es ist unmöglich, alles(!) aus der eigenen Vergangenheit zu erzählen. Abgesehen davon erinnert man sich ja nicht mal mehr an alle Begebenheiten seines Lebens. Also ist es schon deshalb gar nicht möglich, "alles" zu erzählen.

Man erzählt sich, so viel man preisgeben möchte und so viel der andere hören will.
"Sollen" sollte man gar nichts.
Es ist immer ein "Kann", nie ein "Muss".

Vor 13 Minuten , schrieb LacusLenitatis:

Ich erzähle nicht mal alles aus meiner Gegenwart und ich denke, es ist unmöglich, alles(!) aus der eigenen Vergangenheit zu erzählen. Abgesehen davon erinnert man sich ja nicht mal mehr an alle Begebenheiten seines Lebens. Also ist es schon deshalb gar nicht möglich, "alles" zu erzählen.

Man erzählt sich, so viel man preisgeben möchte und so viel der andere hören will.
"Sollen" sollte man gar nichts.
Es ist immer ein "Kann", nie ein "Muss".

Penible Wortklauberei ist sooooo attraktiv 🤩🥰😍

vor 19 Stunden, schrieb NeustädterBoy87:

Wie denkt ihr darüber, sollte der Partner alles von seiner Vergangenheit erzählen?

Für mich käme es auf die Vergangenheit an, wenn sie interessant genug war, warum nicht.

Ich muss und möchte aber auch nicht unbedingt alles wissen, ausser es beschäftigt meine Partnerin so sehr, dass sie's loswerden möchte oder muss.

Ich geh mal davon aus, du hast bestimmmte Themen, die du da jetzt im Blick hast und es geht vorrangig um Sex, Beziehung etc.?

Es gibt wahrscheinlich ansonsten schon manche evtl. heikle Themen, wo man sich evtl. überlegen muss, in wieweit sie künftig evtl. noch eine Rolle spielen können, ob's besser ist, sie evtl. abzuhaken und zu vergessen, oder dem Partner reinen Wein einzuschenken.

Aber wenn man nicht ein extrem langweiliges, eintöninges und entbehrungsreiches Leben hatte und wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, wird das mit dem "Alles" sowieso schwierig.

 

 

 

Kommt das nicht meistens automatisch im Laufe der Neuen Beziehung?

Ich nehme an du meinst eher das sexuelle Vorleben. Auch das ergibt sich im Laufe der Zeit.

DerLustvolle22
(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb ImWesten442:

Dein Partner soll explizit nachfragen? Du machst es ihm nicht gerade leicht. 

Ich denke, wichtige Eckpunkte sollten schon vor der Partnerschaft oder in der Frühphase bekannt sein. Das würde viele schmerzhafte Erfahrungen ersparen.

Ja wenn der oder die Partnerin etwas wissen möchte doll und muss sie halt explizit danach fragen. Wo ist da das Problem?  Was weiss ich den was die Partnerin wissen will oder sie aus der Vergangenheit intesssant oder von Interesse findet. Warum soll ich jetzt Stunden über Stunden alles mögliche aus der Vergangenheit erzählen? Manches ist nicht wissenswert manches zu uninteressant maches geht sie nix an manches hab ich garnicht mehr auf dem Schirme ohne Nachfrage usw.  Wer entscheidet was wichtig ist? Was für mich wichtig ist zu erfahren kann für die völlig belanglos sein und umgekehrt. Und vieles geht sie einfach nix an wen die Beziehung noch früh und frisch ist. Nach und dach erfährt man ja einiges und wer unbedingt was wissen will muss halt nachfragen.

bearbeitet von DerLustvolle22

Hmm, nun ja, einige Details fände ich schon wissenswert. War jemand verheiratet, gibt es Kinder. Ich stelle gern noch ein paar andere Fragen. Nein, nicht zwangsläufig zur Zahl der Sexualpartner. Auch nicht zu sexuellen Glanzleistungen.

Viel eher würd ich mir Gedanken drum machen ob derjenige der die Frage stellt nicht ein Taktgefühl wie ein Amboss hat und ob meine Vergangenheit bei einem Amboss gut aufgehoben ist wenn man Taktgefühl haben will….

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