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Dates und psychische Erkrankungen


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Vor 1 Stunde, schrieb Mitsch8512:

Das als schmierig zu bezeichnen ist schon was..

Sie hat dir ihre Voraussetzungen für ein weiteres Treffen gesagt und du betitelst es als schmierig, richtig uncool.
Unabhängig davon weshalb sie sich daheim treffen möchte.

Wenn du damit nicht klar kommst das sie Panik Attacken hat, was ja dein gutes Recht ist, sag es ihr und gut.

Wenn so etwas unbehandelt ist, kann es unschöne Momente geben.. Für einen selbst die Hölle, für andere von außen, lächerlich.

Man muss für sich selbst entscheiden was man bereit ist, einzugehen, oder eben nicht.
Da wirste hier alles hören.

Ich für mich sehe das so, lerne ich eine Sie kennen und sie hat psychische Erkrankungen, kommt es a, darauf an welche ea ist, b, ob es behandelt wird oder nicht. Therapie /Medikamente etc.

Bei gewissen Erkrankungen bin ich raus, andere stören mich nicht. Voraussetzung, es wird behandelt. Ohne das, definitiv, nein.

Die angesprochene Flexibilität könnte entstehen, dafür muss man sich aber Zeit nehmen für die Person gegenüber. Viele möchten diese Zeit nicht, ich nenne es einfach, investieren. Zu viel Aufwand.

Da es das zweite Treffen bei euch wäre und du anscheinend keine Zeit investieren möchtest, passt das eben einfach nicht.

Gibt schlimmeres, jeder findet irgendwann seinen Deckel.

Da steht übrigens „schwierig“ und nicht „schmierig“ im EP.

vor einer Stunde, schrieb Grisu76:

Ich bin selbst eingeschränkt durch Erkrankung. Habe eine Ehe geführt trotz Depressionen. Habe gepflegt bis zum Tod an Demenz...erzähl mir nicht was geht und was nicht. Doch die Generation JETZT ist so "optimalen Prinzipien" am hinter her rennen das menschliches Verhalten und soziale Interaktion gar nicht mehr möglich ist. Vereinsamung und Singles ohne Ende sind das Ergebnis.... weil nichts mehr gut genug ist. Für etwas kämpfen und sich bemühen...ist ausgestorben. 

Wir sind beide psychisch erkrankt. Insofern können auch wir mitreden!

Ich empfinde deine Einlassung als unverschämt!

Es ist doch gut, wenn jemand seine Grenzen rechtzeitig überdenkt und schützt! Andere machen sehr lange Thera.pie, um an diesen Punkt zu kommen. 

Was hilft es der Erkrankten, wenn jemand seine Grenzen zu spät entdeckt und sich dann trennt oder selbst erkrankt? 
 

Was anderes ist es, wenn man schon in einer Beziehung ist. Dann holt man sich im besten Fall Hilfe, um das gemeinsam zu wuppen. 
 

Ich hätte das genauso gehandhabt wie Du (TE), weil mir sowas einfach zu anstrengend und unkalkulierbar wäre.

Panikattacken sind schlimm aber behandelbar, weil Panik ohne echte Gefahr kein reales Gefühl ist.

In der Regel hilft da hauptsächlich „Konfrontation“ und ein Date mit jemandem, den man interessant findet, sollte als Anlass genommen werden, sich der Angst zu stellen. Diese Frau ist offensichtlich noch nicht so weit. Bleibt doch einfach in Kontakt. Vielleicht macht sie ja bald Fortschritte.

Vor 13 Minuten , schrieb alice666:

Da steht übrigens „schwierig“ und nicht „schmierig“ im EP.

Ohh shit🙈🤦 wtf.. Ich hab einfach mal schmierig gelesen.

LIEBER TE, BITTE UM VERZEIHUNG 😅, VERGESS EINFACH DIESEN TEIL MEINER AUSSAGE 🙏.

Und dir recht herzlichen Dank 😊😅👍

Wenn man so ins Alter kommt, denkt man über mache Dinge etwas anders? Sie hat es offen kommuniziert, da sag ich mir, von ihrer Seite war Vertrauen zu dir entstanden, sie hätte dich auch anders hinhalten können. Ich hätte den Versuch eines Treffens möglich gemacht, sag mir gern, ich möchte den Gegenüber versuchen zu verstehen, wenn ich wirkliches Interesse habe. Panikattacken sind nicht vorhersehbar, passieren in unterschiedlichsten Situationen, ist dann jemand bei dir, gibt es leichter ein Gefühl von etwas Sicherheit. Vielleicht eine Chance vertan etwas aufzubauen.

Ich würde so eine Person Daten, sie kennt ihre grenze indem kommuniziert sie klar. Dumme Aussagen wie es sind keine realen Gefühle sind echt das letzte.
Wer keine Ahnung von der Krankheit hat sollte sich informieren bevor man so einen Mist von sich gibt.

vor 4 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ich hatte vor kurzem das doch etwas merkwürdige Erlebnis, das ich mich mit einer Frau super verstanden habe, als es dann darum ging das man sich mal trifft (auf neutralem Boden), sagte sie Treffen ja, draußen nein, sie leide unter Panik Attacke und könnte deswegen das Haus nicht verlassen. So schlimm es auch für sie sein mag, finde ich persönlich es doch etwas schwierig, mit solchen Personen sich einzulassen, da man ja in seinen Unternehmungen bzw. Treffen sehr eingeschränkt ist. Wie geht ihr mit sowas um? Für mich war das kennenlernen an dieser Stelle dann leider beendet da ich mir doch mehr Flexibilität gewünscht hätte was die Orte angeht.

Man muss mit Krankheiten, Behinderungen oder Macken, was auch immer der andere auch hat, umgehen können. Kann man das nicht dann besser die Finger davon lassen?

Ich habe schon einige Menschen hier kennengelernt, mit denen ich mir keine Beziehung vorstellen kann. Wo ich mich einfach damit überfordert gefühlt habe. Für mich muss man sich auch nicht dafür entschuldigen oder rechtfertigen, nur man sollte ehrlich sein.

Ich gehe keine Beziehung mit einem Alkoholiker ein, egal wie oft er versichert, sich zu ändern.

Der Narzisst, der jede Hilfe von professioneller Seite ablehnt.

Die Lügnerin, die die Tatsachen einfach bestreitet, die beweisbar sind, brauche ich nicht in meinem Leben.

 

Ich bin kein Egoist, aber ich möchte aus meinen gemachten Fehlern lernen. Natürlich kann sich der Mann, der bereit ist, seine Frau mit mir zu betrügen, ändern und auf einmal treu sein. Aber würdet ihr wirklich auf dieses Pferd setzen? Natürlich kann ich mich irren, tue vielleicht jemandem unrecht, das weiß man nie.

Ich bin übergewichtig. Soll ich jemandem versprechen, dünn zu werden?

Für mich sollte man die Dinge nehmen, wie sie sind, und nicht, wie sie sein könnten.

 

 

 

Flexibilität. Aha. Du hast 0,00 verstanden wie es dieser Frau offenbar geht. Klingt in etwa so wie depressiven Menschen zu raten, dass sie sich mal zusammenreißen sollen. Das ist genau so geschmacklos und unangebracht.

Ein guter Ansatz wäre beim posten von Bildern. Anstatt Brüsten und Penisse, ein Bild von dem Medizinschränkchen, damit man sehen kann, mit welchen Problemen man es genau zu tun hat.

Mit sowas würde ich gar nicht umgehen, da ich mich auf solche Menschen nicht einlassen würde.
Auch wenn ich Mitgefühl hätte, würde ich mich damit nicht belasten.

vor 4 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

So schlimm es auch für sie sein mag, finde ich persönlich es doch etwas schwierig, mit solchen Personen sich einzulassen, da man ja in seinen Unternehmungen bzw. Treffen sehr eingeschränkt ist.

Ja, es kann für manche schwierig werden, auch wenn es zum Glück Menschen gibt, die damit umgehen könnten...aber wenn du oder andere ein ungutes Gefühl habt, dann müsst ihr euch natürlich selbst schützen. 

Ich habe Depressionen und eine Angststörung und Panik beim Bahnfahren...um Bahn zu fahren, muss ich mich leider mit Notfallmedikamenten abschießen.

Das schränkt ein und obwohl ich mittlerweile viel Therapie inklusive mehrerer Klinikaufenthalte hinter mir habe, geht es mir derzeit aufgrund "äußerlicher" (Familienprobleme durch Krankheit) Umstände mal wieder seit längerem sehr schlecht...in diesem Moment würde ich mich keiner Frau zumuten mögen. 

Vor einigen Jahren hatte ich eine sehr nette Frau wiedergetroffen (wir hatten vor längerer Zeit schon ab und zu geklönt) und sie wollte meine Telefonnummer um mal einen Kaffee zu trinken...nach dem austauschen fragte sie nochmal wegen meinem Sport nach (sie fragte einige Minuten vor dem Nummerntausch schon und ich wich aus) und nun mochte ich nicht mehr herumdrucksen und sagte ihr, dass es derzeit aufgrund meiner Depressionen schwierig sei.

Sie meinte, sie hatte selbst mal eine Depression aufgrund schlimmer Krankheit...also wusste sie etwas damit anzufangen. 

Aber von ihr kam nichts weiter...ich schrieb zu Beginn einmal und sie reagierte nett, aber nicht unbedingt mir zugewandt und ich dachte mir schon, dass es wohl nichts mehr wird...nach einiger Zeit meldete ich mich noch einmal wegen dem Kaffee und sie meinte, dass sie sich sehr gefreut hat als wir uns nach längerer Zeit trafen, aber sie hat beruflich so viel um die Ohren, so dass es wohl besser wäre, wenn wir uns mal wieder so über den Weg laufen. 🤷‍♂️

Vielleicht (für mich wahrscheinlich) hatte sie nun ein anderes Bild von mir und selbst nicht genug Nerven und/oder Kraft,  um sich auf einen depressiven Mann einzulassen...es fühlte sich natürlich nicht gut an, aber ich würde wieder so handeln, weil es am Ende uns beiden schaden könnte. 

Anonymes-Mitglied-7
Vor 12 Minuten , schrieb SoloFrau:

Mit sowas würde ich gar nicht umgehen, da ich mich auf solche Menschen nicht einlassen würde.
Auch wenn ich Mitgefühl hätte, würde ich mich damit nicht belasten.

Dein Ausdruck, auf "solche" Menschen klingt ziemlich abwertend.
Nicht dass du alles tun und können musst, aber respektvoller mit Krankheiten umgehen, auch dich kann das ganz unverhofft treffen.
So schnell fällt man durch würdige Umstände "aus dem Leben" und nichts ist wie davor.

Vor 1 Stunde, schrieb JustFun4:

Ganz schweres und sensibles thema. Und jeder der noch nie mit panikattacken und angstzuständen konfrontiert war braucht hier nicht zu antworten. Wenn du so einen menschen datest sei dir bewusst dass es je nach schwere ziemlich kompliziert werden kann. Ich kenne auch ehepaare wo einer von beiden betroffen war und den anderen dadurch mit in ein loch gerissen hat. Man kann sich selbst aus diesen zuständen raus kämpfen, das kann aber jahre dauern. Es gibt noch einen weg über medikamente, aber medikamente, und in dem fall psychopharmaka , können halt böse andere züge wecken in einem menschen. Ich will dir das date nicht mies machen, aber denk vorher gut drüber nach.

Es ist ja erst gar nicht zu einem Date gekommen...

Sie hätte sich von dir sicher auch mehr Flexibilität ihrer Krankheit gegenüber gewünscht! Wie kann man nur derart Oberflächlich sein?

Anonymes-Mitglied-8

Ich bin ehrlich, ein Mann mit Depressionen ist bei mir auch raus.
Das hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun, das ist Selbstschutz.
Mein Mann war depressiv und hat Suizid begangen. Das hat tiefe Wunden hinterlassen und das könnte ich nicht noch einmal. Also ja, ich würde solche Treffen auch absagen.

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