Bo**** Geschrieben August 5 vor 5 Minuten, schrieb Mitsch8512: 💪 Respekt für diese Ehrlichkeit hier. Mach auch mit dem rum, was du hast😅. Allerdings klappts eigentlich recht gut mittlerweile. Es ist halt ein stetiger Akt am Ball zu bleiben wenn man eben depressive Phasen. Anfangs war es durch die Angst und Panikstörung richtig übel. Im Laufe der Jahre lernt man das ganze kennen, durch Therapie etc bekommt man das schon gut in den Griff. Rückschläge wirds immer mal geben, wichtig ist, nicht liegen zu bleiben und ständige Bewegung zu haben. ✌️ Danke...ich gehe "schon" seit meinem ersten Klinikaufenthalt in 2018 offen damit um...dort musste ich es aber auch erstmal verstehen, dass ich krank bin. Das ich Depressionen habe, weiss ich erst seit 2017 so richtig, habe mich aber noch nicht als krank eingestuft...obwohl ich es schon sehr viel länger war. Ich drück dir die Daumen dafür, dass du stabil (wenn ich dich richtig verstehe?) bleibst 🙏🍀
Su**** Geschrieben August 5 (bearbeitet) vor 6 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1: Ich hatte vor kurzem das doch etwas merkwürdige Erlebnis, das ich mich mit einer Frau super verstanden habe, als es dann darum ging das man sich mal trifft (auf neutralem Boden), sagte sie Treffen ja, draußen nein, sie leide unter Panik Attacke und könnte deswegen das Haus nicht verlassen. So schlimm es auch für sie sein mag, finde ich persönlich es doch etwas schwierig, mit solchen Personen sich einzulassen, da man ja in seinen Unternehmungen bzw. Treffen sehr eingeschränkt ist. Wie geht ihr mit sowas um? Für mich war das kennenlernen an dieser Stelle dann leider beendet da ich mir doch mehr Flexibilität gewünscht hätte was die Orte angeht. Was ist für Dich seltsam daran, dass ein Mensch offen und ehrlich seine Grenzen vor Dir offen legt??? So funktioniert kennenlernen! Sie war offen und ehrlich und Du unflexibel … Du bist an Deine persönliche Grenze gekommen und das Kennenlernen war zu Ende. Ich persönlich finde das bedauerlich und für Dich war es die richtige Entscheidung bearbeitet August 5 von Supernova_69
Mitsch8512 Geschrieben August 5 Vor 17 Minuten , schrieb Bolero2000: Danke...ich gehe "schon" seit meinem ersten Klinikaufenthalt in 2018 offen damit um...dort musste ich es aber auch erstmal verstehen, dass ich krank bin. Das ich Depressionen habe, weiss ich erst seit 2017 so richtig, habe mich aber noch nicht als krank eingestuft...obwohl ich es schon sehr viel länger war. Ich drück dir die Daumen dafür, dass du stabil (wenn ich dich richtig verstehe?) bleibst 🙏🍀 Ja der weg vom anfang bis zu dem punkt wo einem klar wird das was nicht stimmt, kann. Dauern. Konnte zum Glück schon immer offen reden, dennoch ist das bei vielen nicht so. Stabil bin ich, gibt aber dennoch immer mal ne Woche wo meine Laune nicht so super ist, Angst oder Panikattacken hatte ich schon viele Jahre nicht mehr. War aber ein ganzes Stück Arbeit bis dahin. Danke dir 😊✌️
Luderwicht Geschrieben August 5 vor 3 Minuten, schrieb Mitsch8512: Ja der weg vom anfang bis zu dem punkt wo einem klar wird das was nicht stimmt, kann. Dauern. Konnte zum Glück schon immer offen reden, dennoch ist das bei vielen nicht so. Stabil bin ich, gibt aber dennoch immer mal ne Woche wo meine Laune nicht so super ist, Angst oder Panikattacken hatte ich schon viele Jahre nicht mehr. War aber ein ganzes Stück Arbeit bis dahin. Danke dir 😊✌️ Mir fällt es manchmal schwer zu erkennen, ob ich gerade einen Schub habe oder einfach ganz normal nicht gut drauf bin 😵💫
Su**** Geschrieben August 5 vor 3 Stunden, schrieb Grisu76: Ich bin selbst eingeschränkt durch Erkrankung. Habe eine Ehe geführt trotz Depressionen. Habe gepflegt bis zum Tod an Demenz...erzähl mir nicht was geht und was nicht. Doch die Generation JETZT ist so "optimalen Prinzipien" am hinter her rennen das menschliches Verhalten und soziale Interaktion gar nicht mehr möglich ist. Vereinsamung und Singles ohne Ende sind das Ergebnis.... weil nichts mehr gut genug ist. Für etwas kämpfen und sich bemühen...ist ausgestorben. vor 3 Stunden, schrieb Zerodiva: Sie ist offen und direkt. Wenn du damit net klar kommst ist es besser. Man sollte offen und ehrlich sein aber net Urteilen wenn man es nicht kennt. Panik Attacken sind net schön und man sollte mit umgehen können. Dann solltest du dir eine suchen die sowas nicht hat ganz einfach 👌 Wieso sollte jemand, der keine Panikattacken hat, automatisch damit umgehen können oder mit einem Gegenüber das Panickattacken hat??? Dazu gehört jede Menge Psychoedukation und dazu ist niemand verpflichtet vor 2 Stunden, schrieb alice666: Ich hätte das genauso gehandhabt wie Du (TE), weil mir sowas einfach zu anstrengend und unkalkulierbar wäre. Panikattacken sind schlimm aber behandelbar, weil Panik ohne echte Gefahr kein reales Gefühl ist. In der Regel hilft da hauptsächlich „Konfrontation“ und ein Date mit jemandem, den man interessant findet, sollte als Anlass genommen werden, sich der Angst zu stellen. Diese Frau ist offensichtlich noch nicht so weit. Bleibt doch einfach in Kontakt. Vielleicht macht sie ja bald Fortschritte. Ich bin absolut sprachlos, das passiert selten
al**** Geschrieben August 5 Vor 15 Minuten , schrieb Supernova_69: Ich bin absolut sprachlos, das passiert selten Wenn Du sprachlos bist, bringt ein „dann erzähl mal“ wohl auch nichts. Nicht, dass ich über meine Meinung diskutieren lassen würde aber ich höre mir Deine gerne an. Dafür bin ich hier.
li**** Geschrieben August 5 vor 3 Stunden, schrieb skalar-2908: Nicht das du mit nem Eispickel im Rücken am nächsten Morgen aufwachst..😂😂 Du bist ja ein ganz emphatisches Herzchen. Mit dem verständnisvollem Gemüt eines Rosettenmeerschweinchens. Von solchen wie dir sollte es hunderte geben. Leider gibt es tausende davon...
Al**** Geschrieben August 5 vor 6 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1: Wie geht ihr mit sowas um? Wie geil ist das denn???? Das fände ich perfekt!!! Keine gemeinsamen Unternehmungen und die steht nicht plötzlich vor der Tür, …. Man weiß obendrein, dass die zuhause ist, wenn man selbst Bock auf ein Nümmerchen hat und kann einfach mal vorbeischauen… ein Traum! Was will man mehr?
Luderwicht Geschrieben August 5 vor 2 Stunden, schrieb alice666: Panikattacken sind schlimm aber behandelbar, weil Panik ohne echte Gefahr kein reales Gefühl ist. Das ist schlichtweg falsch 😎 Panikattacken sind schlimm, bedingt auch behandelbar, vielleicht heilbar (Ich habe keine mehr! Sie wurden allerdings als Teil meiner schweren Depression damals nicht explizit behandelt.) Auf jeden Fall ist eine Panikattacke ein reales Gefühl! Die Gründe und deren Nachvollziehbarkeit sind erst einmal hinterrangig! Angst ist ein uraltes Gefühl, wirklich „älter als die Menschheit“. Das Gehirn hat zwei Optionen: Kampf oder Flucht! Nur, dass unser Gehirn nicht differenzieren kann, dass wir eben keinem Säbelzahntiger begegnen, dass wir kein Knacken im Dschungel hören und nicht wissen, ob das unser Essen ist, was wir da hören, oder ob wir das Essen sind!
La**** Geschrieben August 5 vor 4 Stunden, schrieb Grisu76: soziale Interaktion gar nicht mehr möglich ist. Blödsinn Gesunder Egoismus, etwas nicht zu wollen ermöglicht soziale Interaktion, nur eben nicht mit jedem und das ist vollkommen legitim.
Luderwicht Geschrieben August 5 vor 7 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1: Ich hatte vor kurzem das doch etwas merkwürdige Erlebnis, das ich mich mit einer Frau super verstanden habe, als es dann darum ging das man sich mal trifft (auf neutralem Boden), sagte sie Treffen ja, draußen nein, sie leide unter Panik Attacke und könnte deswegen das Haus nicht verlassen. So schlimm es auch für sie sein mag, finde ich persönlich es doch etwas schwierig, mit solchen Personen sich einzulassen, da man ja in seinen Unternehmungen bzw. Treffen sehr eingeschränkt ist. Wie geht ihr mit sowas um? Für mich war das kennenlernen an dieser Stelle dann leider beendet da ich mir doch mehr Flexibilität gewünscht hätte was die Orte angeht. Ich habe absolutes Verständnis für deine Entscheidung! Und es ist toll, dass du nicht versucht hast, die Situation auszunutzen! Wir haben uns vor 25 Jahren in einer psychosomatischen Klinik kennengelernt. Wir wussten also irgendwie, worauf wir uuns einlassen würden. Und trotzdem ist es oft herausfordernd! Da wir die Gefühlslagen gegenseitig ungefähr nachvollziehen können, werden wir das auch weiterhin miteinander schaffen 💪🏻 Ich weiß nicht, ob ich mich einem nicht betroffenen Partner so zumuten könnte 🤔
Ca**** Geschrieben August 5 Wie man damit umgeht? Entweder man kann "sowas" oder eben nicht. Man sammelt ja so seine Erfahrungen, sollte sich selbst gut genug kennen und dann eben wissen wie man mit sowas umgehen kann. Ich habe im Freundeskreis eine Frau die unter Panik Attacken leidet. Nun kenne ich ( und die anderen Freunde ), sie lange genug um zu wissen in welchen Momenten, Situationen diese Attacken kommen könnten. Also versucht man diese Situationen zu vermeiden. Geht das nicht, hilft man ihr halt da durch. Auch da wissen "wir" wie. Also wenn man nun einen Menschen kennenlernt, an einer Partnerschaft interessiert ist... und diese Person leidet eben unter psychische Erkrankungen, dann lässt man sich eben drauf ein, weil es dazu gehört oder lässt es. Trifft das erste zu, lernt man halt auch was man tun kann um zu helfen. Und wer weiß, vielleicht schafft man(n) es ihr durch eine ruhige Ausstrahlung ihr so viel Sicherheit zu geben, dass sie sich doch mal draußen treffen möchte. Das letzte was man tun sollte... ist Druck zu machen. Aber da sind wir dann eben wieder bei... man muss mit sowas umgehen können.
On**** Geschrieben August 5 Für mich wäre das wäre das auch nichts. So schlimm das dann für den Anderen auch ist aber nur die ganze Zeit in der Bude zu hocken, das käme für mich nicht in Frage. Zudem bin ich auch kein Psychiater, der dem anderen helfen könnte.
So**** Geschrieben August 5 vor 2 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-7: Dein Ausdruck, auf "solche" Menschen klingt ziemlich abwertend. Nicht dass du alles tun und können musst, aber respektvoller mit Krankheiten umgehen, auch dich kann das ganz unverhofft treffen. So schnell fällt man durch würdige Umstände "aus dem Leben" und nichts ist wie davor. Das war überhaupt nicht abwertend gemeint. Das „solche“ war einfach nur ein Bezug auf den EP.
Mitsch8512 Geschrieben August 5 Vor 2 Stunden, schrieb Denglishman: kann man eigentlich. zumindest in der Browser Version. aber nur eine bestimmte Zeit und lass mal., so ein ähnliches Problem hatte ich letztens auch. schön wenn man es einsieht und den Arsch hat sich zu entschuldigen. Klar, gehört doch dazu. Mir war gar nicht bewusst welche Auswirkungen der eine Buchstabe haben kann bei diesem Wort 😂🤦. Keine Ahnung was war, eigentlich lese ich richtig, war daher total verwundert als es mir gesagt wurde. Da gehört dann natürlich eine Erklärung mit Entschuldigung dazu. Passiert. Im Browser hab ich noch nicht nachgeschaut, hier per App bei mir nicht möglich. Aber man wird es bestimmt verkraften😁
Mitsch8512 Geschrieben August 5 Vor 1 Stunde, schrieb Luderwicht: Mir fällt es manchmal schwer zu erkennen, ob ich gerade einen Schub habe oder einfach ganz normal nicht gut drauf bin 😵💫 Lässt sich auch manchmal schwer erkennen,. Da macht es dann das wissen wie es nach drei, vier Tage ist. Man hat eigentlich nicht mal so vier Tage nen Durchhänger, da weiß man dann eigentlich das es ein. Schub sein kann. Ist ja auch nicht bei jedem gleich, manche merken es gar nicht, bis Monate vergehen. So war es bei mir am Anfang. Mit Achtsamkeitsübungen klappt das für mich doch recht gut so das ich gezielt dagegen angehen kann. Immer am Ball bleiben in solchen Momenten.
Ge**** Geschrieben August 5 Absolutes No-Go und sofortiges Aus. Jede Beziehung, ob freundschaftlich oder romantisch, muss eine Aufwertung für beide sein und kein Krisengebiet. Das holt man sich nicht freiwillig und sehenden Auges ins eigene Leben
Luderwicht Geschrieben August 5 vor einer Stunde, schrieb Mitsch8512: Lässt sich auch manchmal schwer erkennen,. Da macht es dann das wissen wie es nach drei, vier Tage ist. Man hat eigentlich nicht mal so vier Tage nen Durchhänger, da weiß man dann eigentlich das es ein. Schub sein kann. Ist ja auch nicht bei jedem gleich, manche merken es gar nicht, bis Monate vergehen. So war es bei mir am Anfang. Mit Achtsamkeitsübungen klappt das für mich doch recht gut so das ich gezielt dagegen angehen kann. Immer am Ball bleiben in solchen Momenten. Ich habe das sehr gut im Griff 😉 Im Notfall gibt es sinnvolle Medikamente!
Do**** Geschrieben August 5 Freunde und Verwandte würde ich immer unterstützen, im Rahmen meiner Möglichkeiten, aber ich kann ehrlich sagen, ich würde mir psychische Erkrankungen nicht freiwillig "ins Haus holen". Also nein, ich würde mich freundlich verabschieden und den Kontakt abbrechen.
x-**** Geschrieben August 5 Bei ernsthaften Interesse sollte sowas kein Grund für eine Absage sein. An sowas kann man natürlich auch arbeiten.
Su**** Geschrieben August 6 vor 10 Stunden, schrieb alice666: Wenn Du sprachlos bist, bringt ein „dann erzähl mal“ wohl auch nichts. Nicht, dass ich über meine Meinung diskutieren lassen würde aber ich höre mir Deine gerne an. Dafür bin ich hier. Das ist eine tolle Reaktion, das weiß ich zu schätzen! Vielen Dank für Deine Bereitschaft.
Mitsch8512 Geschrieben August 6 Vor 8 Stunden, schrieb Luderwicht: Ich habe das sehr gut im Griff 😉 Im Notfall gibt es sinnvolle Medikamente! Das ist schön zu lesen😊👍. Die gibt es 👌
Yw**** Geschrieben August 6 Ich finde es gut, das sie dir das doch ziemlich zeitnah mitgeteilt hat, bevor es zum Treffen kam. Vielleicht wollte sie dich einfach nur kennenlernen ohne irgendwelche Hintergedanken 🤷♀️? Was ich nicht verstehe, was die Flexibilität damit zu tun hat, zu Hause ist man doch eher flexibel 🤔.
al**** Geschrieben August 6 Vor 11 Stunden, schrieb Luderwicht: Das ist schlichtweg falsch 😎 Panikattacken sind schlimm, bedingt auch behandelbar, vielleicht heilbar (Ich habe keine mehr! Sie wurden allerdings als Teil meiner schweren Depression damals nicht explizit behandelt.) Auf jeden Fall ist eine Panikattacke ein reales Gefühl! Die Gründe und deren Nachvollziehbarkeit sind erst einmal hinterrangig! Angst ist ein uraltes Gefühl, wirklich „älter als die Menschheit“. Das Gehirn hat zwei Optionen: Kampf oder Flucht! Nur, dass unser Gehirn nicht differenzieren kann, dass wir eben keinem Säbelzahntiger begegnen, dass wir kein Knacken im Dschungel hören und nicht wissen, ob das unser Essen ist, was wir da hören, oder ob wir das Essen sind! Damit sagst Du aber das selbe wie ich, nur in anderen Worten. Angst ist das Gefühl, das Mensch und Tier von Anbeginn aller Zeiten am Leben erhält. Die reale Angst vor einer realen Gefahr. Die Ängste, die manche Menschen „befallen“, sind für diejenigen definitiv reale Gefühle aber sie sind nicht auf einer realen Gefahr begründet und daher ist dieses Angstgefühl nicht real, sondern eine fehlgesteuerte Körperreaktion. Angst ist reine Körperchemie.
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