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Frauen vs. Männer - gefährlich oder Entwicklung der Emanzipation?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

DerLustvolle22

Es ist aber soviel Wahrheit in dem Satz nicht jeder Mann aber immer ein Mann

Wie warscheinlich ist dein Beispiel mit der Tür aufhalten? Mal ehrlich wen schon ein Beispiel dan dich auch ein gutes. Zu dem bezahlen man könnte auch einfach fragen wie Frau das gern hätte statt über ihren Kopf zu entscheiden und oder sich ggf angegriffen fühlen ( was btw extrem peinlich ist ) wenn Frau selbst bezahlen möchte. Es bleibt meistens nicht nur beim schauen sondern unangebracht Kommentare gaffen und unangebrachtes Verhalten folgen meist. Mag sein das die meisten Typen die meisten Frauen toll finden umgekehrt ist das aber definitiv nicht der Fall.
Ja viele Frauen sind hier gegen viele Männer negativ eingestellt allerdings liegt das an den Typen und das haben sie dich selbst anhand ihrer Kommentare und den Verhalten selbst zu verschulden.

vor 7 Minuten, schrieb DoofieBerlin:

Welche Art von Männerhass erlebst Du denn?

Bisher blieb ich davon verschont, aber das war auch keine selbstprojizierende Aussage. 

vor 3 Stunden, schrieb GreyC:

Ich bin der Meinung, dass ich feministisches Wichtigtuer#innen-Geschwätz am besten ignoriere.

Kannst Du mal beschreiben, was Du darunter verstehst? Für mich ist Feminismus, darauf hinzuweisen, dass wir weiterhin von jeder Gleichberechtigung entfernt sind. Mir geht es nicht um Ausbildungschancen, gleichen Lohn, das ist überwiegend gelungen.

Aber wie viele Männer kennst Du, die nachts überlegen, nicht durch den Park zu gehen, nicht öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, eher ein Taxi nehmen? Hast Du je einen Kurs besucht, um Dich gegen sexuelle Übergriffe zu schützen? Gelernt, wie man einen Schlüssel als Waffe nutzt? Denkst Du über geschlechtsspezifische Gewalt nach? 

Feminismus bedeutet auch, sich für schwarze, eingeschränkte, sozial schwache, Trans Frauen einzusetzen, damit sie irgendwann genauso akzeptiert werden wie der "alte, weiße Mann". Das nimmt niemandem etwas weg, bereichert aber andere. 

Wieder son ningeltread vonnem Mann der Feminismus nicht versteht. Alter wir wollen Gleichberechtigung. U du machst dir Sorgen ob man(n) noch ne Tür aufhalten darf. U was bitte ist an "es sind nicht alle Männer aber es ist immer ein Mann" so missverständlich oder hirnrissig? Die meisten, vor allem sexuellen strafdelikte werden von Männern begangen. Wir haben ein Problem. U das ist nicht die Frage ob Tür aufhalten noch ok ist. Wirklich hey. Das macht mich echt wütend.

Vor 4 Stunden, schrieb DoofieBerlin:

Kannst Du mal beschreiben, was Du darunter verstehst? Für mich ist Feminismus, darauf hinzuweisen, dass wir weiterhin von jeder Gleichberechtigung entfernt sind. Mir geht es nicht um Ausbildungschancen, gleichen Lohn, das ist überwiegend gelungen.

Aber wie viele Männer kennst Du, die nachts überlegen, nicht durch den Park zu gehen, nicht öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, eher ein Taxi nehmen? Hast Du je einen Kurs besucht, um Dich gegen sexuelle Übergriffe zu schützen? Gelernt, wie man einen Schlüssel als Waffe nutzt? Denkst Du über geschlechtsspezifische Gewalt nach? 

Feminismus bedeutet auch, sich für schwarze, eingeschränkte, sozial schwache, Trans Frauen einzusetzen, damit sie irgendwann genauso akzeptiert werden wie der "alte, weiße Mann". Das nimmt niemandem etwas weg, bereichert aber andere. 

Danke 💖💖💖

vor 5 Stunden, schrieb Luderwicht:

Informiere uns bitte, wenn die Gleichberechtigung erreicht wurde 😎

Ich bin auch für den Weltfrieden. ✌️

vor 4 Stunden, schrieb DoofieBerlin:

Kannst Du mal beschreiben, was Du darunter verstehst? Für mich ist Feminismus, darauf hinzuweisen, dass wir weiterhin von jeder Gleichberechtigung entfernt sind. Mir geht es nicht um Ausbildungschancen, gleichen Lohn, das ist überwiegend gelungen.

Aber wie viele Männer kennst Du, die nachts überlegen, nicht durch den Park zu gehen, nicht öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, eher ein Taxi nehmen? Hast Du je einen Kurs besucht, um Dich gegen sexuelle Übergriffe zu schützen? Gelernt, wie man einen Schlüssel als Waffe nutzt? Denkst Du über geschlechtsspezifische Gewalt nach? 

Feminismus bedeutet auch, sich für schwarze, eingeschränkte, sozial schwache, Trans Frauen einzusetzen, damit sie irgendwann genauso akzeptiert werden wie der "alte, weiße Mann". Das nimmt niemandem etwas weg, bereichert aber andere. 

Feminismus sagt nichts weiter aus, als dass es um etwas für Frauen geht. Ziel kann Emanzipation sein, es kann aber auch über dieses Ziel hinausgehen. Sich z.B. für Schwarze einzusetzen, die keine Frauen sind, schließt dieser Begriff nicht ein. 

Deswegen bevorzuge ich die Gleichberechtigung. 

Und wenn man nachts im Park nicht sicher sein kann, ist das auch wieder ein ganz anderes Thema. 

Deswegen bevorzuge ich Gleichberechtigung. Feminismus ist mir zu einseitig. 

Bei dem, was der TE beschreibt, geht es eigentlich auch darum, dass sich sich Personen, die sich als Feministinnen und Feministen bezeichnen, männerfeindlich profilieren, was nichts mit Feminismus zutun hat. Das sind diejenigen, die einfach nur nerven, und dem Feminismus und der Gleichberechtigung schon gar nicht dienlich sind. 

 

 

Ich als ein Mann, der seine Ex-Frau sowohl in Haushaltsführung, bei den Kindern und letztendlich auch in ihrer Krankheit unterstützt hat, wo und wie es mir nur möglich war,  finde, daß inzwischen wir Männer durchaus auch Unsicherheiten ablegen und vielmehr um unseren eigenen Wert selbst besser wissen sollten! 😏😘😉

 

Gerade hier lese ich immer mal wieder Threats, in denen Männer fragen, "darf ich als Mann dies oder das??", wo ich mir jedesmal denke:

"Junge, wie wär's denn mit ein bissel mehr Selbstvertrauen/Selbstwert!??" 💪😘😉

 

Daher Männer:

Geht in Euch, überlegt, was Ihr in Eurer Beziehung/Familie beitragt und leistet und werdet Euch Eurem eigenen Wert viel mehr selbst bewusst!!! 💪😃👍😉

 

 

Habt ihr Euch Mal die Personen angeschaut die den Männerhass schüren ..grauslige Frisuren,meistens gefärbte Haare,es sind die Personen die das Wort Feminismus falsch verstanden haben

Dass eine Kleinstgruppe von Männerhassern, gefangen in einer kleinen Blase, irgendeinen generalisierenden Murks plärrt, gibt mir nun wirklich keinen Anlass zu einer Verhaltensänderung. Tür aufhalten im Restaurant und am Auto: Das gefällt 999 von 1000 Frauen. Stuhl zurecht rücken: ebenso. Übernahme der Rechnung anbieten: ebenso. An die eine Nervtante bin ich genau ein einziges Mal geraten. Ansonsten gibt es keine Probleme.

Die Emanzipation ist eine Erfindung der Open Society von George Soros. Er selbst rühmt sich damit, die Frauen aus der Familie raus geholt zu haben. Ziel war es mehr Steuern einzunehmen, da jetzt alle Erwachsenen arbeiten, und die Kinder mehr bzw länger unter Kontrolle zu haben und sie nach eigenen Vorstellungen zu erziehen. Hat auch super geklappt, wenn man sich die heutige Generation Z anschaut. Details spare ich mir lieber, bevor sich wieder jemand auf die Füße getreten fühlt. Auch ein Zeichen der manipulierten Gesellschaft. Früher hat man über Kritik in Ruhe nachgedacht, heute wird sofort zurück „geschossen".
Laotse soll mal gesagt haben „Zeige einem schlauen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken. Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich bekämpfen".

Jeder halbwegs normale Mann hat kein Problem mit einer selbstbewusten Frau

Aber die gestörten Männer fühlen sich zunehmend unter Druck gesetzt ;)

Vor 2 Minuten , schrieb Wifesharing-Forever:

Jeder halbwegs normale Mann hat kein Problem mit einer selbstbewusten Frau

Aber die gestörten Männer fühlen sich zunehmend unter Druck gesetzt 

Das seh ich genau so.
Aggressive Männer haben Probleme mit ihrer Identität. Das sind ganz andere Baustellen.

Warum gefährlich in der Überschrift? Statt z.B. längst überfällig?

Männerhass wird nahezu Ausschließlich von Trollos verwendet, die Differenzierung einfordern, aber selbst nicht dazu in der Lage sind.

Es werden nicht grundsätzlich Männer "gehasst", sondern diejenigen bloßgestellt und angefeindet, die einfachste Regeln von Anstand und Verstand nicht beherrschen.

Metoo bekam vor allem wegen dem Aspekt Machtmissbrauch so viel Dynamik, weil selbst in einer so vermeintlich transparenten Bubble wie Hollywood, Dinge unter den Tisch gekehrt werden konnten und wurden.

Die Bewegung mag der Emanzipation auf der "Erfolge" oder der "Fallhöhe" vielleicht neues Selbstvertrauen gegeben haben, hat aber nichts an der grundsätzlichen Einstellung verändert.

Wenn Du ein oldschool-Mann bist, bin ich vermutlich ein old-oldschool-Mann. "Nicht alle Männer, aber immer ein Mann!" - keine Ahnung warum Du es nur bei einem Halbsatz belässt - trifft mich nicht im Geringsten.

Warum trifft es Dich, wenn Du doch vermeintlich kein Fehlverhalten an den Tag gelegt hast?

Wo ist das Problem, solche Männer abzulehnen, bloßzustellen und anzuprangern? Bin ich denen trotz ihres Fehlverhaltens irgendetwas schuldig, weil sie dem gleichen Geschlecht angehören wie ich?

Die von Dir genannten Beispiele für vermeintliches old-school-Verhalten zeugen nicht von Klasse, sondern von Unsicherheit, fehlendem Anstand und Benehmen.

Ich muss nicht wie ein unkontrollierter Fünftklässler zu einer Tür stürmen, um sie aufzuhalten. Es ist für mich keine Anstrengung, sondern ein Teil meiner Erziehung. Und ich tue das nicht um eine Frau oder andere Menschen zu beeindrucken. Genauso genieße ich diese Form von Rücksicht und Zuvorkommenheit ohne Hintergedanken auch von anderen Menschen.

Wenn ich mich mit einer Frau verabrede und die Initiative sich z.B. auf einen Kaffee zu treffen ging von mir aus, gehe ich erstmal davon aus, dass ich sie eigentlich eingeladen habe. Trotzdem frage auch dann, ob ich sie einladen darf. Wer da unsouverän auftritt, strahlt einfach zu viel Unsicherheit aus und so kommt es eher dazu, dass sie das Gefühle bekommt, ihm etwas schuldig zu sein oder sich revanchieren zu müssen.

Mir wäre das viel zu peinlich, beim Gaffen ertappt zu werden. Das war Teil meiner Erziehung.

Ich glaube dass die Messlatte dafür, ab wann Männer eine Frau toll finden wesentlich niedriger ist, als umgekehrt. Das liegt aber an der weitverbreiteten Wahllosigkeit.

Andererseits kann man viele Frauen mit grundsätzlich gutem Benehmen und Verhalten wesentlich nachhaltiger beeindrucken, als viele Männer denken. Das Problem ist, dass es für viele eine Ausnahme darstellt und nicht die Regel. Deshalb ist es anstrengend und wirkt in Fällen von "gewollt aber nicht gekonnt" kontraproduktiv.

Ich bekomme hier im Forum viel Kritik an Männern mit, schließlich teile ich ja da auch selbst fleißig aus. Aber warum sollte man sich von vermeintlichen Allgemeinerungen getroffen oder betroffen fühlen, wenn kein Fünkchen Wahrheit darin steckt?

Was wird denn z.B. hier berechtigt oder unberechtigt kritisiert?

Inwiefern soll denn das "neue, weibliche Verhalten und Mindset gegenüber Männern" denn gefährlich sein?

Wenn jemand wirklich in physische und psychische Gefahr gerät, sind es doch hauptsächlich Frauen. Durch Männer!

Diese Frauen kritisieren und attackieren (meist verbal) für gewöhnlich Männer für deren Handlungen, während Männer Frauen wesentlich öfter verbal und physisch kritisieren oder attackieren, wozu die eben nicht bereit sind. Ein gewaltiger Unterschied!

Die "Gefahr" der männlichen Einsamkeit ist selbstfabriziert, weshalb ich da absolut kein Mitleid habe und auch nicht wüsste, wieso man welches haben sollte.

Oder welche Gefahr meinst Du wirklich?

Ginge es all den selbsternannten Coaches und Coachingjüngern wirklich um Weiterentwicklung, würden die entsprechenden Inhalte ganz anders aussehen. Da geht es meisten um Machterhalt und Kontrolle, aber mit Sicherheit nicht um Gleichberechtigung, von der unterm Strich alle profitieren werden.

vor 20 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Wie ist Eure Meinung?

Ehrlich gesagt empfinde ich das nicht so, dass sich da so ein Männer vs  Frauen entwickelt, kann auch nicht ganz nachvollziehen,  woher dieser Eindruck bei dir kommt?

Aber ich hänge jetzt auch nicht ständig auf Tik-Tok, Instagram oder Facebook rum und kann von daher nicht sagen,  wohin sich der Trend gerade entwickelt, weil er mir ehrlich gesagt egal ist.

Als ich hier Mitte 2024 meinen Neustart gemacht habe, gab es zwar hier auf der Seite eine gewisse Klientel im Forum, die das gerne polarisiert und zu einer kollektiven Ereiferung geführt hat, in die der Chor eingestiegen ist, allerdings sind einige davon nicht mehr aktiv und schon ist Ruhe.

Das ist wie auf Arbeit. Hat man da so eine Spinne im Team, die alle freundlich einwickelt und dann nach Belieben wie Marionetten steuert, versaut sie das ganze Team. Entfernt man die Spinne, hat man plötzlich wieder ein hochmotiviertes, leistungsstarkes Team.

Unabhängig davon, gab es natürlich auch ein paar Ereignisse, die auch mir nicht entgangen sind, wie me-too, Weinstein, Fernandes/Ulmen, die einfach gar nicht gehen.

Ob man nun aber auf den alten Gottschalk eindreschen muss,  obwohl das Verhalten ein Millionenpublikum jahrelang mitgetragen hat, weiß ich nicht. 

Jede Zeit bringt Veränderungen und neue Bewertungen und damit auch eine neue Ethik, ein neues Verständnis dahingehend,  was ok ist und  was gar nicht geht. 

Obwohl viele der Dinge, die in den letzten Jahren aufgeflogen sind, noch nie gingen, es hat sich nur niemand getraut, öffentlich darüber zu sprechen. 

Daraus aber nun ein Frauen vs Männer abzuleiten, finde ich absurd.

Vor 13 Minuten , schrieb Tiefkuehlpizza:

Ehrlich gesagt empfinde ich das nicht so, dass sich da so ein Männer vs  Frauen entwickelt, kann auch nicht ganz nachvollziehen,  woher dieser Eindruck bei dir kommt?

Aber ich hänge jetzt auch nicht ständig auf Tik-Tok, Instagram oder Facebook rum und kann von daher nicht sagen,  wohin sich der Trend gerade entwickelt, weil er mir ehrlich gesagt egal ist.

Als ich hier Mitte 2024 meinen Neustart gemacht habe, gab es zwar hier auf der Seite eine gewisse Klientel im Forum, die das gerne polarisiert und zu einer kollektiven Ereiferung geführt hat, in die der Chor eingestiegen ist, allerdings sind einige davon nicht mehr aktiv und schon ist Ruhe.

Das ist wie auf Arbeit. Hat man da so eine Spinne im Team, die alle freundlich einwickelt und dann nach Belieben wie Marionetten steuert, versaut sie das ganze Team. Entfernt man die Spinne, hat man plötzlich wieder ein hochmotiviertes, leistungsstarkes Team.

Unabhängig davon, gab es natürlich auch ein paar Ereignisse, die auch mir nicht entgangen sind, wie me-too, Weinstein, Fernandes/Ulmen, die einfach gar nicht gehen.

Ob man nun aber auf den alten Gottschalk eindreschen muss,  obwohl das Verhalten ein Millionenpublikum jahrelang mitgetragen hat, weiß ich nicht. 

Jede Zeit bringt Veränderungen und neue Bewertungen und damit auch eine neue Ethik, ein neues Verständnis dahingehend,  was ok ist und  was gar nicht geht. 

Obwohl viele der Dinge, die in den letzten Jahren aufgeflogen sind, noch nie gingen, es hat sich nur niemand getraut, öffentlich darüber zu sprechen. 

Daraus aber nun ein Frauen vs Männer abzuleiten, finde ich absurd.

Ich stimme Dir zu. Außer beim Thema Gottschalk. Das Problem in dem Fall ist für mich, dass er aufgrund seines Verhaltens absolut nicht in der Position ist, sich konstruktiv dazu zu äußern.

Wenn er das nur gemacht hätte. Aber er hat sein eigenes Verhalten im Nachhinein schönreden und heutiges Verhalten damit ein Stück weit legitimieren wollen. Es wäre für alle Beteiligten besser gewesen, wenn er geschwiegen hätte. So kam einfach nichts von ihm, was auch nur den geringsten, gesellschaftlichen Mehrwert hatte.

vor 21 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Hallo zusammen,

immer häufiger werde ich im Internet, auf sozialen Medien sowie im TV mit dem Thema "Männerhass" (provokantes Wort - aber doch irgendwie passend) konfrontiert.

In den USA mit der MeToo-Bewegung angestoßen, schwappte die Welle der neuen Art der Emanzipation auch nach Deutschland. Besonders nach dem prominenten Einzelfall einer Moderatorin/Schauspielerin mit ihrem Noch-Ehemann (ebenfalls Schauspieler) vernehme ich häufiger den (für mich hirnrissigen) Spruch "aber immer ein Mann".

Für  Oldschool-Männer (wie mich) wird es dadurch in der realen Welt schwieriger: Hält der Mann die Tür auf oder tritt er der emanzipierten Frau, die das auch alleine kann, auf damit auf die Füsse? Zahlt der Mann die gemeinsame Aktivität mit dem Risiko die Frau hinsichtlich des Gedankens an ihre eigene Zahlungsfähigkeit zu untergraben? Und dann wird der Mann auch gerne mal als "Täter" deklariert, nur weil er im Sommer einer luftig bekleideten, attraktiven Frau hinterher schaut und diese somit als Sexualobjekt deklassiert.

Wenn ich die Theorie aufstelle, dass die meisten Männer die allermeisten Frauen einfach toll finden, gilt diese Theorie Eurer Meinung nach auch umgekehrt?

Auch hier im Forum nehme ich eine vielfach häufige Antipathie gegenüber einigen oder vielen Männern wahr. Es wird sehr viel Verallgemeinert. 

Klärt mich auf: Ist das neue, weibliche Verhalten und Mindset gegenüber Männern die Zukunft einer modernen Emanzipation, ist diese Entwicklung eventuell für unsere Gesellschaft gefährlich oder täusche ich mich grundsätzlich in meinen Eindrücken und nehme nur eine kleine Minderheit, die besonders laut schreit, zur Kenntnis?

Wie ist Eure Meinung?

Und schonmal vorab: Seid respektvoll zueinander, da es sich hier wahrscheinlich um ein hitziges Thema zu einer heissen Jahreszeit handelt. Meinungen/Wissen gefragt, Diskriminierung Sexismus oder gar Mobbing nicht erwünscht.

 

Du vermischst eine Menge, wirfst eine Menge durcheinander und pauschalisierst dann alles. Vielleicht sortierst du dich erstmal selber?

vor 2 Minuten, schrieb Mick79MA:

 

Ich stimme Dir zu. Außer beim Thema Gottschalk. Das Problem in dem Fall ist für mich, dass er aufgrund seines Verhaltens absolut nicht in der Position ist, sich konstruktiv dazu zu äußern.

Wenn er das nur gemacht hätte. Aber er hat sein eigenes Verhalten im Nachhinein schönreden und heutiges Verhalten damit ein Stück weit legitimieren wollen. Es wäre für alle Beteiligten besser gewesen, wenn er geschwiegen hätte. So kam einfach nichts von ihm, was auch nur den geringsten, gesellschaftlichen Mehrwert hatte.

Mag sein.

Aber er hat die Dinge vor laufender Kanera gemacht, vor Millionen Zeugen und tatsächlich ist niemand auf die Idee gekommen,  es zu kritisieren. Du nicht, ich nicht,  eigentlich ist mir keine Frau oder ein Mann bekannt,  der es jemals kritisiert hätte. 

Es war eine andere Zeit. Es gab auch andere Witze in dieser Zeit, die man heute nicht mehr wirklich witzig findet.

Klar hätte er schweigen können. Andererseits wo waren die Kritiker, die heute kritisieren all die Jahre davor?

Es ist ein Prozess. Eine Veränderung in der Wahrnehmung, Einordnung und Bewertung.  Es entsteht eine bewusstere  Wahrnehmung, die künftig Veränderungen bringt.

 

Krass. Gleich die ersten Antworten zeigen, warum es richtig war, den Threat anonym zu posten.

Vor 9 Minuten , schrieb Tiefkuehlpizza:

Mag sein.

Aber er hat die Dinge vor laufender Kanera gemacht, vor Millionen Zeugen und tatsächlich ist niemand auf die Idee gekommen,  es zu kritisieren. Du nicht, ich nicht,  eigentlich ist mir keine Frau oder ein Mann bekannt,  der es jemals kritisiert hätte. 

Es war eine andere Zeit. Es gab auch andere Witze in dieser Zeit, die man heute nicht mehr wirklich witzig findet.

Klar hätte er schweigen können. Andererseits wo waren die Kritiker, die heute kritisieren all die Jahre davor?

Es ist ein Prozess. Eine Veränderung in der Wahrnehmung, Einordnung und Bewertung.  Es entsteht eine bewusstere  Wahrnehmung, die künftig Veränderungen bringt.

 

Aber was oder wie will er aus seiner Position gewinnen?

Ja, die Zeiten waren anders, aber das macht das Verhalten im Nachhinein ja nicht besser. Da würde ich mir jenen Männern der Unterhaltungsindustrie mehr Aufmerksamkeit gönnen, die diesbezüglich nie Probleme bereit haben und hatten.

Wenn ich da z.B. an Keanu Reeves denke, der vor allem gegenüber Frauen mit einem Maß an Respekt auftritt, dass seinesgleichen sucht.

Gottschalk wollte wieder ein bisschen relevant sein, weil seine Zeit halt vorrüber ist. Sein Ruf und seine Legende wären wesentlich besser angesehen, wenn er nicht versucht hätte verteidigen und rechtfertigen zu wollen, was man unmöglich verteidigen kann.

(bearbeitet)
vor 13 Minuten, schrieb Mick79MA:


Gottschalk wollte wieder ein bisschen relevant sein, weil seine Zeit halt vorrüber ist. Sein Ruf und seine Legende wären wesentlich besser angesehen, wenn er nicht versucht hätte verteidigen und rechtfertigen zu wollen, was man unmöglich verteidigen kann.

Ohne Frage, es war kein kluger Move. 

Andererseits hat das auch etwas von:

"Mit dem Finger auf andere Leute zeigen", wenn man es doch selbst, als Zuschauer, jahrelang mitgetragen und sich damit streng genommen, mitschuldig gemacht hat.

All die anderen Fälle waren nicht öffentlich.  Insofern greift die Mitschuld nicht so, wie im Fall von Gottschalk.

Ich bin nicht sonderlich christlich, aber dennoch ist etwas hängen geblieben:

"Wer da ist ohne Schuld, der werfe den ersten Stein."

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
SpassBerlin

Also Me Too mit Männerhass in Verbindung zu bringen ist für mich, respektvoll gesagt, hanebüchend! Das ist ja schon Täter-Opfer-Umkehr! Das Männer sich an Frauen wie auch immer gegen deren eigentlichen Willen vergangen haben (und auch noch tun) hat ja eher etwas mit Frauenhass, wenn Du das Wort "Hass" hier ins Spiel bringst, oder zumindest mit Missachtung der Frauen und deren Gefühlen zu tun. Und das sich jetzt die Frauen gegen diese altertümlichen und gestrigen Verhaltensweisen der Männer auflehnen hat ja so gar nichts mit Hass zu tun, sondern mit dem Recht so zu leben wie sie es wollen und sich nicht dem Manne Untertan machen zu lassen! (Ok... im BDSM-Bereich anders, aber auch da ist es, oder sollte es zumindest sein, Ihre Entscheidung) Und wenn Du das als Hass empfindest, kann ich nur sagen, dass du verdammt doll in gestrigen Weltbildern geprägt bist und nicht verstehst, dass sich die Welt erfreulicherweise weiterentwickelt.

Vor 6 Minuten , schrieb Tiefkuehlpizza:

Ohne Frage, es war kein kluger Move. 

Andererseits hat das auch etwas von:

"Mit dem Finger auf andere Leute zeigen", wenn man es doch selbst, als Zuschauer, jahrelang mitgetragen und sich damit streng genommen, mitschuldig gemacht hat.

All die anderen Fälle waren nicht öffentlich.  Insofern greift die Mitschuld nicht so, wie im Fall von Gottschalk.

Ich bin nicht sonderlich christlich, aber dennoch ist etwas hängen geblieben:

"Wer da ist ohne Schuld, der werfe den ersten Stein."

Wenn ich eine schöne Erinnerung an Thomas Gottschalk brauche, schaue ich mir einfach mal wieder auf YouTube seinen Besuch in Blacky Fuchsbergers "Heut' Abend" an. Da war er zwar auch schon frech und schlagfertig, aber der Erfolg war ihm noch nicht zu Kopf gestiegen.

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Mick79MA:

Da war er zwar auch schon frech und schlagfertig, aber der Erfolg war ihm noch nicht zu Kopf gestiegen.

Wieviele Künstler kommen wirklich mit Erfolg und dessen Begleiterscheinungen klar?

Die einen erschießen sich, anderen nehmen tödliche Medikamentcocktails, andere verfallen Alkohol und Drogen,bekommen Panikattacken, ihnen wird die Mündigkeit entzogen wieder andere stürzen sich von Schiffen zu Tode.

Kaum einer, der es wirklich verkraftet, wirklich damit umgehen kann, ohne dass irgendetwas verloren geht,  auf der Strecke bleibt. Es ist ein hoher,  nicht selten sogar tödlicher Preis.

Manche haben Glück und überleben diese Phase, andere treten dem Club der 27 bei. 

Wer weiß schon wirklich, wie man sich selbst durch Erfolg und Macht verändert, so lange man selbst nicht soviel Erdolg oder Macht hat? 

"Walking in my shoes"......depeche mode

....genug ot jetzt 

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
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