Jump to content

An die Frauen: Wie steht ihr zu Bisexuellen Männern?


Ho****

Empfohlener Beitrag

BI Männern oder Schwule können die besten Kumpels werden. Sexuell für mich,auf keinen Fall. Von hier erst recht nicht. Sehr viele denken nicht an die Gesundheit anderer. Die ficken was sie finden, Hauptsache Loch, man sieht es ja in den privaten Räumen.
Jeder wie er möchte, nur die Meinung anderer bitte respektieren und nicht rum jammern.

(bearbeitet)
vor 48 Minuten, schrieb Rote_Zora_69:

BI Männern oder Schwule können die besten Kumpels werden. Sexuell für mich,auf keinen Fall. Von hier erst recht nicht. Sehr viele denken nicht an die Gesundheit anderer. Die ficken was sie finden, Hauptsache Loch, man sieht es ja in den privaten Räumen.

Das scheint nur so.
Die Mehrheit der bisexuellen Männer kennst du gar nicht. Sie leben ein ruhiges, entspanntes Leben jenseits dessen, was virtuelle Gestalten in virtuellen Räumen an Schund von sich geben. Viele leben auch störungsfrei in einer heterosexuellen Beziehung.

Diejenigen, die ihre verbalen Ergüsse "in den privaten Räumen" ergießen, sind kein Maßstab für Bisexualität. Wer dennoch meint, nach diesen Kriterien eine gesamte Gruppe von Menschen einheitlich zu bewerten, ohne die individuelle Person zu berücksichtigen, handelt aufgrund von Vorurteilen und Diskriminierungsreflexen.

Es ist völlig okay, wenn du das tust, aber ich halte es für gut, zumindest darauf hinzuweisen.
:coffee_morning:

bearbeitet von LacusLenitatis
Am 20.7.2026 at 14:49, schrieb HotAngel51:

Wie steht ihr zu Männern, mit denen ihr Kontakt hattet, als sie Hetro waren und jetzt Bi sind?

Daran kann ich mich nicht erinnern, dass mir das jemals passiert ist. Vielleicht waren einige von ihnen auch bi und sie haben nur nichts gesagt...keine Ahnung 🤷‍♀️ 

Für mich käme kein Mann mit bi- Neigung in Frage. 

Es geht doch wohl weniger darum, etwas dagegen zu haben, dass jemand seine Bisexualität ausleben möchte oder etwas gegen diesen Menschen an sich zu haben.
Aber ob man sich darauf einlassen möchte, steht ja dann auf einem völlig anderen Blatt.
Es ist doch völlig legitim, für sich selbst zu definieren, auf wen man sich einlassen möchte oder nicht, ist einfach nur eine Frage der persönlichen Präferenz.
Warum persönliche Präferenzen daneben sein sollen, erschließt sich mir nicht. 🤷‍♀️

Mein Mann und ich sind beide bi von anfang an schon und ja es ist geil so wie es ist

Vor 3 Stunden, schrieb SuppenkOma:

Es geht doch wohl weniger darum, etwas dagegen zu haben, dass jemand seine Bisexualität ausleben möchte oder etwas gegen diesen Menschen an sich zu haben.
Aber ob man sich darauf einlassen möchte, steht ja dann auf einem völlig anderen Blatt.
Es ist doch völlig legitim, für sich selbst zu definieren, auf wen man sich einlassen möchte oder nicht, ist einfach nur eine Frage der persönlichen Präferenz.
Warum persönliche Präferenzen daneben sein sollen, erschließt sich mir nicht. 🤷‍♀️

Es geht darum: Dass man auf bestimmte Sorten Menschen total abfährt, ist natürlich okay. Und wen man datet, muss jede Person selbst wissen. Vollkommen klar. Aber pauschal Leute wegen Hautfarbe oder sexueller Orientierung auszuschließen und das auch noch lautstark rauszuschreien, finde ich nicht okay. Das deutet klar auf Vorurteile hin. Ich persönlich finde viele unterschiedliche Menschen attraktiv. Mich machen bestimmte Leute natürlich mehr an, und bestimmte Leute schrecken mich ab. Aber ich sortiere nicht von vornherein aus: falsche Haarfarbe, zu viele Tattoos, zu wenig Piercings, falscher Geburtsort … whatever! Jede Person kann machen, was sie will. Aber so sehr Ihr mich kritisieren könnt, kann ich Biphobie auch kritisieren.

Vor 5 Minuten , schrieb BiHero:

Es geht darum: Dass man auf bestimmte Sorten Menschen total abfährt, ist natürlich okay. Und wen man datet, muss jede Person selbst wissen. Vollkommen klar. Aber pauschal Leute wegen Hautfarbe oder sexueller Orientierung auszuschließen und das auch noch lautstark rauszuschreien, finde ich nicht okay. Das deutet klar auf Vorurteile hin. Ich persönlich finde viele unterschiedliche Menschen attraktiv. Mich machen bestimmte Leute natürlich mehr an, und bestimmte Leute schrecken mich ab. Aber ich sortiere nicht von vornherein aus: falsche Haarfarbe, zu viele Tattoos, zu wenig Piercings, falscher Geburtsort … whatever! Jede Person kann machen, was sie will. Aber so sehr Ihr mich kritisieren könnt, kann ich Biphobie auch kritisieren.

Ich weiß gar nicht, ob es in diesem Fall so klar gemeint war im Sinne eines Vorurteils, ansonsten gebe ich Dir recht.
Für mich steht erstmal der Mensch an sich im Vordergrund.

Aber wenn man sich nicht auf jemanden einladen möchte, der bisexuell lebt, finde ich das erstmal (wertungsfrei) legitim. Das sehe ich ähnlich wie Alter oder Körpergröße und zähle alles zu persönlichen Präferenzen. Wenn man nach diesen Präferenzen entscheidet, ist das legitim und hat auch nichts mit Vorurteilen zu tun.

Zu behaupten, dass alle Bisexuellen wild und ohne Schutz in der Gegend herumpimpern, ist wiederum ein klares Vorurteil.
🤘

Vor 5 Minuten , schrieb SuppenkOma:

Ich weiß gar nicht, ob es in diesem Fall so klar gemeint war im Sinne eines Vorurteils, ansonsten gebe ich Dir recht.
Für mich steht erstmal der Mensch an sich im Vordergrund.

Aber wenn man sich nicht auf jemanden einladen möchte, der bisexuell lebt, finde ich das erstmal (wertungsfrei) legitim. Das sehe ich ähnlich wie Alter oder Körpergröße und zähle alles zu persönlichen Präferenzen. Wenn man nach diesen Präferenzen entscheidet, ist das legitim und hat auch nichts mit Vorurteilen zu tun.

Zu behaupten, dass alle Bisexuellen wild und ohne Schutz in der Gegend herumpimpern, ist wiederum ein klares Vorurteil.
🤘

Ich denke, wir sehen das ähnlich. Meiner Meinung nach kann man die Präferenzen ja für sich halten, wie man möchte. Niemand kann ja ein Date einklagen. Wenn man aber in sein Profil schreibt, dass man grundsätzlich keine Schwarzen datet, ist das für mich rassistisch. Und ja, ich habe selbst schon arabische Typen erlebt, die grenzüberschreitend sind, aber das sind sicher nicht alle, und es gibt genauso andere grenzüberschreitende Typen. Wenn man dann keine arabischen Typen datet, ist das auch okay, wenn man zu viele schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber es so deutlich zu sagen: „Ich date niemals Leute mit blonden Haaren.“ Ne, finde ich nicht okay. Aber ich werde die Personen dennoch leben lassen. 😜

außerdem bin ich nicht bisexuell, wobei ich es eigentlich nicht weiß, weil ich mich im Prinzip hetero fühle??!!

(bearbeitet)
vor 6 Stunden, schrieb BiHero:

Ich bin übrigens selbst bisexuell (welch Überraschung bei der Reaktion, dem Profilnamen und dem Profil), nehme prep, bin gegen Hepatitis A und B geimpft und regelmäßig getestet, bin sehr gut informiert, mag aber AO mit ausgewählten Personen. Am liebsten mit einem festen Paar. Es gibt aber auch genug Bi-Männer, die monogam sind oder nur mit Kondom ficken.

Es soll tatsächlich Frauen geben, die denken, dass ein Mann, der PrEP nimmt, sich gegen Hepatitis A und B impfen und sich regelmäßig testen lässt, das nur macht, damit er mit "ausgewählten" Leuten AO rumficken kann. Und stell dir vor, das wollen die für sich nicht. Unglaublich, oder?! Aber wenn es nach dir geht, dürfen die das ja auch, nur sagen dürfen sie es nicht.

bearbeitet von Xandor
vor 2 Stunden, schrieb Xandor:

Es soll tatsächlich Frauen geben, die denken, dass ein Mann, der PrEP nimmt, sich gegen Hepatitis A und B impfen und sich regelmäßig testen lässt, das nur macht, damit er mit "ausgewählten" Leuten AO rumficken kann. Und stell dir vor, das wollen die für sich nicht. Unglaublich, oder?! Aber wenn es nach dir geht, dürfen die das ja auch, nur sagen dürfen sie es nicht.

Du hast den letzten Satz von BiHero mit zitiert, den aber wohl nicht so richtig ernstgenommen: "Es gibt aber auch genug Bi-Männer, die monogam sind [...]"

Die meisten Menschen unserers Kulturkreises leben in monogamen Beziehungen. Auch diejenigen, die bisexuell sind. Und ein Fremdgehen, sofern das das Thema sein soll, findet in allen Beziehungsformen mal statt, auch und insbesondere in heterosexuellen, wo es deutlich einfacher ist, mit jemand andersgeschlechtlichem einen Seitensprung zu haben.

Ob eine Frau sich auf einen bisexuellen Mann einlassen will, kann sie natürlich für sich entscheiden. Frauen äußern hier aber gerne mal als Begründung, dass sie bisexuelle Männer ablehnen, weil diesen angeblich eine bestimmte Lebensweise eigen wäre. Und dieser Gedanke, dass alle Männer, die bisexuell sind, so agieren, wie die Frau meint, dass sie es täten, ist ein Vorurteil und diskriminiert natürlich pauschal alle. Frauen haben hier in den Foren auch gerne mal Fälle diskutiert, dass sie einen Mann lieben und sogar mit ihm zusammenleben oder verheiratet sein können, aber dass dieser Mann kein geeigneter Partner mehr wäre, sobald auch nur der Ansatz einer möglichen bisexuellen Neigung bekannt wird, selbst wenn sich sein Verhalten in keinster Weise verändert und er weiterhin monogam leben will (so wie die meisten bisexuellen Menschen das tun). In den Köpfen solcher Frauen legt sich ein imaginärer Schalter um, der ihnen eine Begründung liefert, die real gar nicht gegeben ist.

Wir diskutieren hier also zwei verschiedene Dinge: Einmal, dass jeder Mensch natürlich seine eigenen Kriterien haben darf, nach denen er sich verpartnert. Und dann noch, dass manche Menschen eine bestimmte Eigenschaft pauschal als Kriterium hernehmen und daraus ein angebliches Verhalten und eine Besorgnis ableiten, mit dem sie alle Personen, die diese Eigenschaft haben, ablehnen, ohne die einzelne Person mit all ihren Eigenschaften und ihrem tatsächlichen Verhalten zu berücksichtigen. Wobei das Verhalten eines bisexuellen Mannes sogar, wie manch andere Frau hier geäußert hat, auch mal heterobeziehungs- und frauenfreundlicher sein kann als das des "typischen" (gleiche Pauschalisierung) heterosexuellen Mannes.

Ein Ablehn-Verhalten, das auf diese Weise erfolgt, ist per Definition eine Diskriminierung aufgrund von Vorurteilen. Trotzdem ist auch dies erlaubt, weil ja nur diese eine Person über ihr eigenes Leben bestimmen möchte. Dennoch darf man dieses Verhalten als das benennen, was es ist: eine diskriminierende Reflexentscheidung aufgrund von Vorurteilen.

vor einer Stunde, schrieb LacusLenitatis:

Du hast den letzten Satz von BiHero mit zitiert, den aber wohl nicht so richtig ernstgenommen: "Es gibt aber auch genug Bi-Männer, die monogam sind [...]"

Die meisten Menschen unserers Kulturkreises leben in monogamen Beziehungen. Auch diejenigen, die bisexuell sind. Und ein Fremdgehen, sofern das das Thema sein soll, findet in allen Beziehungsformen mal statt, auch und insbesondere in heterosexuellen, wo es deutlich einfacher ist, mit jemand andersgeschlechtlichem einen Seitensprung zu haben.

Ob eine Frau sich auf einen bisexuellen Mann einlassen will, kann sie natürlich für sich entscheiden. Frauen äußern hier aber gerne mal als Begründung, dass sie bisexuelle Männer ablehnen, weil diesen angeblich eine bestimmte Lebensweise eigen wäre. Und dieser Gedanke, dass alle Männer, die bisexuell sind, so agieren, wie die Frau meint, dass sie es täten, ist ein Vorurteil und diskriminiert natürlich pauschal alle. Frauen haben hier in den Foren auch gerne mal Fälle diskutiert, dass sie einen Mann lieben und sogar mit ihm zusammenleben oder verheiratet sein können, aber dass dieser Mann kein geeigneter Partner mehr wäre, sobald auch nur der Ansatz einer möglichen bisexuellen Neigung bekannt wird, selbst wenn sich sein Verhalten in keinster Weise verändert und er weiterhin monogam leben will (so wie die meisten bisexuellen Menschen das tun). In den Köpfen solcher Frauen legt sich ein imaginärer Schalter um, der ihnen eine Begründung liefert, die real gar nicht gegeben ist.

Wir diskutieren hier also zwei verschiedene Dinge: Einmal, dass jeder Mensch natürlich seine eigenen Kriterien haben darf, nach denen er sich verpartnert. Und dann noch, dass manche Menschen eine bestimmte Eigenschaft pauschal als Kriterium hernehmen und daraus ein angebliches Verhalten und eine Besorgnis ableiten, mit dem sie alle Personen, die diese Eigenschaft haben, ablehnen, ohne die einzelne Person mit all ihren Eigenschaften und ihrem tatsächlichen Verhalten zu berücksichtigen. Wobei das Verhalten eines bisexuellen Mannes sogar, wie manch andere Frau hier geäußert hat, auch mal heterobeziehungs- und frauenfreundlicher sein kann als das des "typischen" (gleiche Pauschalisierung) heterosexuellen Mannes.

Ein Ablehn-Verhalten, das auf diese Weise erfolgt, ist per Definition eine Diskriminierung aufgrund von Vorurteilen. Trotzdem ist auch dies erlaubt, weil ja nur diese eine Person über ihr eigenes Leben bestimmen möchte. Dennoch darf man dieses Verhalten als das benennen, was es ist: eine diskriminierende Reflexentscheidung aufgrund von Vorurteilen.

Ganz schön viel Text. Nur dass ich es besser verstehe, wenn also z.B. eine polnische Frau in ihrem Profil schreibt, sie hätte gerne einen polnischen Mann, dann wirst du diskriminiert?

Davon ausgegangen natürlich, dass du jetzt nicht ausgerechnet Pole bist. 

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb LacusLenitatis:

Wir diskutieren hier also zwei verschiedene Dinge: Einmal, dass jeder Mensch natürlich seine eigenen Kriterien haben darf, nach denen er sich verpartnert. Und dann noch, dass manche Menschen eine bestimmte Eigenschaft pauschal als Kriterium hernehmen und daraus ein angebliches Verhalten und eine Besorgnis ableiten, mit dem sie alle Personen, die diese Eigenschaft haben, ablehnen, ohne die einzelne Person mit all ihren Eigenschaften und ihrem tatsächlichen Verhalten zu berücksichtigen. Wobei das Verhalten eines bisexuellen Mannes sogar, wie manch andere Frau hier geäußert hat, auch mal heterobeziehungs- und frauenfreundlicher sein kann als das des "typischen" (gleiche Pauschalisierung) heterosexuellen Mannes.

Ein Ablehn-Verhalten, das auf diese Weise erfolgt, ist per Definition eine Diskriminierung aufgrund von Vorurteilen. Trotzdem ist auch dies erlaubt, weil ja nur diese eine Person über ihr eigenes Leben bestimmen möchte. Dennoch darf man dieses Verhalten als das benennen, was es ist: eine diskriminierende Reflexentscheidung aufgrund von Vorurteilen.

"WIR" diskutieren hier nicht, DU diskutierst!

Und zwar reichlich OT!

Die TE wollte Statements von Frauen auf ihre Frage. Du bist ein Mann, der noch nicht mal auf diese Frage eingegangen ist.

Das was von dir hier jetzt in 3 ausführlichen Posts geschrieben wurde, ist Mansplaining in ihrer feinsten Art. ( um auch mal mit einem Schlagwort um mich zu werfen)

Ich glaube jede Frau hier kann gut darauf verzichten, dass ihre Erfahrungen relativiert und kleingeredet werden. Du kannst auch gar nicht wissen, ob die Ablehnung von bisexuellen Männern nur durch die Erfahrungen auf dieser Seite geprägt wurde oder ob diverse Erfahrungen in der realen Welt gewonnen wurden. Die persönliche Entscheidung einer Ablehnung, sei es nun die sexuelle Ausrichtung, die Körpergröße, die Haarfarbe oder der Intellekt, ist immer eine private und unterliegt der Privatautonomie. 

Auf der privaten Ebene gibt es keine Diskrimierung, sondern nur persönlicher Geschmack, Vorliebe oder Abneigung. 

Auf öffentlicher Ebene sieht das anders aus, aber wir befinden uns hier im Privatbereich und über Geschmäcker läßt sich bekanntlich nicht streiten. 

Du kannst das natürlich schade finden, wenn einige Frauen bisexuelle Männer als Partner oder Sexualpartner ablehen, kannst auch gerne Gegenbeispiele nennen, aber auf keinen Fall solltest du in so einer herablassenden, missionierenden Art, die Erfahrungen oder auch nur Bedenken dieser Frauen abtun. Erst recht nicht unter dem Schlagwort "Diskriminierung"!

Weiter möchte ich mich auch nicht ins OT begeben.

Bei weiterem Gesprächsbedarf kann ja gerne ein Thread mit einem Thema wie :" Was ist Mansplaining " oder " Der bisexuelle Mann, der bessere Partner" eröffnet werden..

bearbeitet von Kurvenrausch
was wäre ich nur, ohne dass mir Männer die Welt erklären.....

Jetzt unterstellt man Frauen, die keinen Bock auf Kerle haben, die bei anderen Kerlen gerne Flöte spielen schon Diskriminierung. Wird ja immer alberner, aber mir unterstellt man Frauenfeindlichkeit, wenn ich beanstande, daß Frauen ökonomisch gerne als Hilfsmänner mißbraucht werden und man Mutterschaft nicht als das würdigt was sie ist, einer der zwei wichtigsten Jobs im ganzen Land. 

Leute werdet erwachsen. Niemand muß beim anderen sexuelle Präferenzen dulden, man darf auch kategorisch Leute als (Sex)partner ausschließen, die eine andere Hautfarbe haben, einer anderen Kultur angehören, einer anderen Religion, andere politische Überzeugungen haben oder bei denen einem einfach die Nase nicht paßt. 

Noch gibt es keine Popp-Pflicht für alle, alles und jeden. 

Also ich kann sehr gut nachvollziehen, warum die Durchschnittsfrau keine Bi-Männer will. Lernte vor ca. 14 Jahren mal online eine Frau kennen, Sex war gut, die Frau hübsch, wohnte fast ums Eck, hatte aber noch was mit einem anderen Kerl am laufen, was sie auch aufrecht erhalten wollte. Hätte ich mit leben können, wollte zu der Zeit eh keine feste Beziehung und ''ne gepflegte Nummer am Wochenende nimmt man ja gerne mal mit.. Habe mir dann aber mal dessen Profil angeschaut und da haben bei mir die Alarmglocken geklingelt, dabei war ich ja nur indirekt betroffen. 

Vorurteile haben übrigens meistens einen evolutionsbiologischen Sinn, gleich was gerade der Mainstream behauptet. Ursprünglich ging es beim Sex ja mal um Fortpflanzung.

vor 2 Stunden, schrieb Kurvenrausch:

Auf der privaten Ebene gibt es keine Diskrimierung, sondern nur persönlicher Geschmack, Vorliebe oder Abneigung. 

Das ist falsch. Wenn ich behaupte, dass jeder Bisexuelle - wie hier getan - eh alles vögelt, was draußen rumläuft, ist das natürlich abwertend, diskriminierend und dumm. Ein persönlicher Geschmack, eine Vorliebe oder eine Abneigung wäre, zu wünschen, dass das Gegenüber nicht wahllos rumvögelt. Anderen zu unterstellen, sie täten es, ist diskriminierend. Zu glauben, dass wenn die Frau keinen Sex will, würde sich ein Bi-Mann nun gleich einen anderen Mann suchen, ist an der Realität vorbei und letztlich auch abwertend. 

vor 17 Minuten, schrieb Varrick:

''ne gepflegte Nummer am Wochenende nimmt man ja gerne mal mit..

Welchen Unterschied macht es, ob die gepflegte Nummer am Wochenende weiblich oder männlich ist? Gepflegt wahllos ist beides.. 

@DoofieBerlin

Also ich glaube nicht, daß jemand der wirklich bisexuell ist tatsächlich dauerhaft auf bisexuellen Sex verzichten kann. 

Abgesehen davon kann Frau ja auch die Vorstellung als abtörnend empfinden, daß ein Mann bzw ihr Mann Sex mit Männern hat oder hatte. Finde ich legitim. 

 

vor 7 Minuten, schrieb DoofieBerlin:

Welchen Unterschied macht es, ob die gepflegte Nummer am Wochenende weiblich oder männlich ist? Gepflegt wahllos ist beides.. 

Jo klar. Du hast Dich bestimmt ein Leben lang für den Richtigen aufgespart und bist als Jungfrau in die Ehe gegangen. 


Für mich macht es einen gewaltigen Unterschied,. Wenn eine Frau mit einem anderen Mann verkehrt, der sich gerne mal auf Parkplätzen trifft, dann bin ich raus. 

Ich habe ja nicht wahllos gepoppt. Waren zwar nicht alles 10er in meinem Leben, aber ein bestimmtes Niveau, optisch wie menschlich habe ich nie unterschritten Im Zölibat habe ich aber auch nie gelebt und neige auch nicht zur Askese. 

(bearbeitet)
vor 8 Minuten, schrieb Varrick:

Also ich glaube nicht, daß jemand der wirklich bisexuell ist tatsächlich dauerhaft auf bisexuellen Sex verzichten kann. 

Ich glaube schon, dass die Person beide Geschlechter lieben kann und das Sexuelle nicht zwingend parallel ausleben muss. 

vor 8 Minuten, schrieb Varrick:

Abgesehen davon kann Frau ja auch die Vorstellung als abtörnend empfinden, daß ein Mann bzw ihr Mann Sex mit Männern hat oder hatte. Finde ich legitim. 

Natürlich. Gibt auch Menschen, die es nicht unbedingt toll finden, dass ihr Mann wahllos Sex mit anderen Frauen hat. Finde ich auch legitim. Ich unterstelle Männern nicht, dass sie wahllos Hinz und Kunz (hier: weiblich) vögeln, daher habe ich wenig Verständnis dafür, das Bi-Menschen zu unterstellen. Und letztlich wäre es mir auch egal, ob mein Partner nun ständig Männer poppt oder jede Frau, die sich dazu bereit erklärt. Wahllos wäre er in beiden Fällen. 

bearbeitet von DoofieBerlin
Gerade eben, schrieb DoofieBerlin:

Wahllos wäre er in beiden Fällen. 

Was willst Du immer mit Deinem wahllos? Von Heteromännern, die wie ein Stelzbock alles nageln müssen ist doch nicht die Rede, die sind auch nicht die Regel. Zumindest nicht draußen im realen Leben. Da müssen die meisten Männer ja zwischendurch auch mal arbeiten. Natürlich geht so ein Verhalten in einer Partnerschaft auch nicht. Die Wahrscheinlichkeit, daß der Hetero in der Beziehung alles findet was er braucht ist aber höher als beim Bi-Mann. sollte auch Dir einleuchten.

Und hier geht es ja nicht ums Fremdgehen, sondern um die Eigenschaft bisexuell. Und die finden viele Frauen nun einmal nicht sexy. Dürfte bei Männern (heterosexuell)  etwas anders aussehen, die dürften sich seltener daran stören, wenn ihre Partnerin auch auf Frauen steht. Immerhin werden Lesbenpornos ja überwiegend für heterosexuelle Männer produziert. 

Noch einmal. Es geht nicht darum ob ein Bi-Mann wahllos mit anderen Männern vögelt, sondern daß er überhaupt andere Männer begehrt. Es geht schon ums Begehren, nicht um den Vollzug. Zumindest ich rede davon. Und dies nicht zu wollen ist mehr als legitim. Noch ist die Mehrheit der Bevölkerung heterosexuell und bevorzugt auch den Kontakt zu Heterosexuellen. Diesbezüglich muß sich niemand rechtfertigen. Der Terz mit dem hier einige Bi-Männer auftreten, die ich gelesen haben macht diese nicht gerade attraktiver. Gleichheit gibt es vor dem Gesetz, nicht bei der persönlichen Partnerwahl. 

 

 

Dir sollte einleuchten, dass es keinen Unterschied macht, ob Du als Hetero entscheidest, wahllos zu vögeln oder ob ein bisexueller Mann es tut. Im Thread wurde behauptet, dass Bisexuelle wahllos wären, keinerlei Bedürfnis nach Schutz etc. hätten, nie monogam wären, man eh mit Betrug rechnen müsse, die Behauptung ist diskriminierend. Den angeblichen Terz, die Bi-Männer hier aufführen, kann ich nicht beurteilen, den Terz, den Hetero-Männer (ich vögele mal alles, was sich ergibt) von sich geben, ist aber nicht weniger unattraktiv. 

Gegen persönliche Präferenzen habe ich nichts. Wenn die Argumentation aber lautet, die Person muss ich ablehnen, weil Bi-Männer wahllos sind, ist das eine Abwertung, gegen die mich stelle. Ich kann mich auch gegen Männer aus Bayern oder Sachsen aussprechen, weil ich den Dialekt nicht mag. Aber die Behauptung, die wären alle strunzdoof aufgrund des Dialekts, ist nun einmal abwertend. 

Vor 13 Stunden, schrieb Kurvenrausch:

"WIR" diskutieren hier nicht, DU diskutierst!

Und zwar reichlich OT!

Die TE wollte Statements von Frauen auf ihre Frage. Du bist ein Mann, der noch nicht mal auf diese Frage eingegangen ist.

Das was von dir hier jetzt in 3 ausführlichen Posts geschrieben wurde, ist Mansplaining in ihrer feinsten Art. ( um auch mal mit einem Schlagwort um mich zu werfen)

Ich glaube jede Frau hier kann gut darauf verzichten, dass ihre Erfahrungen relativiert und kleingeredet werden. Du kannst auch gar nicht wissen, ob die Ablehnung von bisexuellen Männern nur durch die Erfahrungen auf dieser Seite geprägt wurde oder ob diverse Erfahrungen in der realen Welt gewonnen wurden. Die persönliche Entscheidung einer Ablehnung, sei es nun die sexuelle Ausrichtung, die Körpergröße, die Haarfarbe oder der Intellekt, ist immer eine private und unterliegt der Privatautonomie. 

Auf der privaten Ebene gibt es keine Diskrimierung, sondern nur persönlicher Geschmack, Vorliebe oder Abneigung. 

Auf öffentlicher Ebene sieht das anders aus, aber wir befinden uns hier im Privatbereich und über Geschmäcker läßt sich bekanntlich nicht streiten. 

Du kannst das natürlich schade finden, wenn einige Frauen bisexuelle Männer als Partner oder Sexualpartner ablehen, kannst auch gerne Gegenbeispiele nennen, aber auf keinen Fall solltest du in so einer herablassenden, missionierenden Art, die Erfahrungen oder auch nur Bedenken dieser Frauen abtun. Erst recht nicht unter dem Schlagwort "Diskriminierung"!

Weiter möchte ich mich auch nicht ins OT begeben.

Bei weiterem Gesprächsbedarf kann ja gerne ein Thread mit einem Thema wie :" Was ist Mansplaining " oder " Der bisexuelle Mann, der bessere Partner" eröffnet werden..

Mansplaining ist die ungefragte, herablassende und bevormundende Erklären eines Sachverhalts durch einen Mann gegenüber einer Frau, oft ungeachtet ihrer eigenen Expertise. Ich betreibe dann mal Mansplaining, um Dir zu erklären, dass der andere Beitrag kein Mansplaining war: Hier ist ein Diskussionsforum, daher ist es erstens nicht direkt an (nur) eine Frau gerichtet, zweitens passt ungefragt nicht, weil es ein Austausch ist und keine Beschränkung: „Antworte nur auf die Frage, bezieh dich niemals auf Antworten.“ Drittens habe ich keine herablassende Art herausgelesen, aber das ist natürlich subjektiv. Und jetzt vielleicht noch einmal der Versuch der Versöhnung: Niemand hat hier jemanden abgesprochen, auszuwählen, wen man datet und wen nicht. Das haben alle immer wieder betont. Aber wenn Leute Diskriminierung freundlich anmerken, dann wäre es fantastisch, sich selbst zu hinterfragen und nicht gleich in den Gegenangriff gehen und böse zu werden. Dazulernen und nicht alles abwehren! Ich beschäftige mich beruflich und ehrenamtlich mit dem Thema und habe auch an mir gearbeitet. Also freue ich mich auf eine Offenheit, etwas weniger bifeindlich zu sein. Aber ich kann sie nicht einklagen. Und wer mich jetzt beleidigen will - im Internet ist ja alles erlaubt. Dennoch alles Liebe!

vor einer Stunde, schrieb BiHero:

 

Mansplaining ist die ungefragte, herablassende und bevormundende Erklären eines Sachverhalts durch einen Mann gegenüber einer Frau, oft ungeachtet ihrer eigenen Expertise. Ich betreibe dann mal Mansplaining, um Dir zu erklären, dass der andere Beitrag kein Mansplaining war: Hier ist ein Diskussionsforum, daher ist es erstens nicht direkt an (nur) eine Frau gerichtet, zweitens passt ungefragt nicht, weil es ein Austausch ist und keine Beschränkung: „Antworte nur auf die Frage, bezieh dich niemals auf Antworten.“ Drittens habe ich keine herablassende Art herausgelesen, aber das ist natürlich subjektiv. Und jetzt vielleicht noch einmal der Versuch der Versöhnung: Niemand hat hier jemanden abgesprochen, auszuwählen, wen man datet und wen nicht. Das haben alle immer wieder betont. Aber wenn Leute Diskriminierung freundlich anmerken, dann wäre es fantastisch, sich selbst zu hinterfragen und nicht gleich in den Gegenangriff gehen und böse zu werden. Dazulernen und nicht alles abwehren! Ich beschäftige mich beruflich und ehrenamtlich mit dem Thema und habe auch an mir gearbeitet. Also freue ich mich auf eine Offenheit, etwas weniger bifeindlich zu sein. Aber ich kann sie nicht einklagen. Und wer mich jetzt beleidigen will - im Internet ist ja alles erlaubt. Dennoch alles Liebe!

Also jetzt nochmal! Wenn jetzt eine Frau einen KV - Liebhaber kategorisch ablehnt, weil er nun mal diese Neigung hat, auch wenn er nicht vorhat, diese Neigung mit ihr auszuleben, weil er ja weiß, sie mag das nicht! Diskriminiert sie ihn dann?

Vor 14 Minuten , schrieb Xandor:

Also jetzt nochmal! Wenn jetzt eine Frau einen KV - Liebhaber kategorisch ablehnt, weil er nun mal diese Neigung hat, auch wenn er nicht vorhat, diese Neigung mit ihr auszuleben, weil er ja weiß, sie mag das nicht! Diskriminiert sie ihn dann?

Absolut verdreht und unpassend, sorry. Merkst selber, oder?

(bearbeitet)
vor 37 Minuten, schrieb BiHero:

 

Absolut verdreht und unpassend, sorry. Merkst selber, oder?

Nein, musst du mir bitte erklären!

Ich bin so gespannt!!!

bearbeitet von Xandor
(bearbeitet)
vor 15 Stunden, schrieb Xandor:

Ganz schön viel Text. Nur dass ich es besser verstehe, wenn also z.B. eine polnische Frau in ihrem Profil schreibt, sie hätte gerne einen polnischen Mann, dann wirst du diskriminiert?

Im Grunde dieser Formulierung nicht. "Sie hätte gern einen Polnischen Mann" schließt nicht zwingend aus, dass sie jemanden, der nicht polnischer Herkunft ist, trotzdem als beziehungstauglich empfindet. Aber viel wesentlicher als nur das Kriterium zu formulieren, wäre die Begründung, mit der das geschieht.

"Ich will nur einen polnischen Mann, weil wir aus dem gleichen Kulturkreis und demselben Land mit derselben Geschichte stammen und ich das einfacher finde", ist keinesfalls kritikwürdig.

"Ich will nur einen polnischen Mann, weil die Männer aus anderen Ländern alle von Grund auf nicht ehrlich, polygam, sexuell verdorben und beziehungsuntauglich sind", wäre eine kritikwürdige Diskriminierung.

Ich habe erklärt, mit welchen diskriminierenden Vorurteilen eine ganze Reihe an Frauen bisexuelle Männer belegen. Ich kritisiere keineswegs, wenn eine Frau ganz allgemein nur heterosexuelle Männer daten oder mit ihnen eine Beziehung eingehen möchte, sondern lediglich manche Argumentation, die dahinter steckt. Eine diskriminierende Argumentation, die die Frauen selbst liefern und die ich mir nicht ausdenke.

bearbeitet von LacusLenitatis
vor 45 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Im Grunde dieser Formulierung nicht. "Sie hätte gern einen Polnischen Mann" schließt nicht zwingend aus, dass sie jemanden, der nicht polnischer Herkunft ist, trotzdem als beziehungstauglich empfindet. Aber viel wesentlicher als nur das Kriterium zu formulieren, wäre die Begründung, mit der das geschieht.

"Ich will nur einen polnischen Mann, weil wir aus dem gleichen Kulturkreis und demselben Land mit derselben Geschichte stammen und ich das einfacher finde", ist keinesfalls kritikwürdig.

"Ich will nur einen polnischen Mann, weil die Männer aus anderen Ländern alle von Grund auf nicht ehrlich, polygam, sexuell verdorben und beziehungsuntauglich sind", wäre eine kritikwürdige Diskriminierung.

Ich habe erklärt, mit welchen diskriminierenden Vorurteilen eine ganze Reihe an Frauen bisexuelle Männer belegen. Ich kritisiere keineswegs, wenn eine Frau ganz allgemein nur heterosexuelle Männer daten oder mit ihnen eine Beziehung eingehen möchte, sondern lediglich manche Argumentation, die dahinter steckt. Eine diskriminierende Argumentation, die die Frauen selbst liefern und die ich mir nicht ausdenke.

Also geht jede Art der Diskriminierung mit einer Begründung daher?!

Was ist jetzt mit der polnischen Frau, die nur einen polnischen Mann möchte?

×
×
  • Neu erstellen...