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Beziehung/Treue


Odin-69

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-3

Sehr schön geschrieben und so wahr!
Es ist überwiegend tatsächlich Bequemlichkeit, keine Anziehung mehr und natürlich fehlt es an Achtsamkeit und Kommunikation.
Ich hatte zwei lange Beziehungen und habe in beiden gekämpft, dann ist es wieder eine zeitlang gut und das Ganze fängt von vorne an.
Es ist meine Lebenszeit und somit habe ich mich nach 23 Jahren Ehe getrennt und in der zweiten Beziehung nach 8 Jahren, aber er wurde krank und ist dann innerhalb eines Jahres gestorben.
Seit dem möchte ich keine Beziehung mehr, ich bin gerne Single und habe eine Affäre in der es immer prickelnd ist, man hat Lust und Spaß miteinander und begehrt sich.
Auch gibt msn sich Nähe und Geborgenheit, was auch er sehr vermisst zu Hause.

Vor 6 Stunden, schrieb :

Die Anziehung zu meinem Mann verschwand dadurch, dass ich ihn immer mehr tragen musste. Teilweise gesundheitlich bedingt, aber in der Hauptsache bei Alltagsaufgaben, die erwachsene Problemlösungen, Recherche und Organisation erforderten. Er war zum Schluß mein erwachsenes Kind. 

In meinen Augen doof stellen aus Bequemlichkeit, damit es der andere eben macht. Dadurch konnte ich ihn nicht mehr als Mann wahrnehmen.

Solche Situationen passieren sehr oft in Beziehungen.
Der Partner ist nicht mehr der gleichberechtigte Part in der Beziehung. Entweder Unterstützer, Pfleger oder Freund.

Normal dass die Leute und ihre Bedürfnisse sich verändern, das ist nicht dramatisch.

vor 15 Stunden, schrieb Toystory08:

Erste Frage: Gibt es eine Kurzversion zum Thema?

Warum, hast du keine Zeit?

Wo steht denn geschrieben, dass eine Beziehung einfach ist und keine Impulse braucht von beiden Seiten?

Vor 50 Minuten , schrieb christoph_:

meiner Meinung nach ist Besitzdenken das größere Problem ...

Moin,
und wenn man als Partnerin selbstverstaendlich wird.
Ich bin noch 12 Jahre zu Hause gewesen,um die Kinder zu erziehen,wurde Tagesmutter,schmiss den Haushalt und war fuer alles haeusliche zustaendig.
Mein Ex-Mann fiel nur etwas auf,wenn's nicht gemacht war.
Die Zweisamkeit als Pasr versiegte als er immer mehr arbeitete,da konnte ich anbieten, was ich wollte,fuer mich und die Kinder war keine Zeit mehr uebrig.
Zuletzt war ich alleinerziehend und verheiratet.
Ich stellte ich in verschiedenen Gespraechen Ansprueche,das passte garnicht,also Trennung nach 15J.
Nur auf Sex kann man auch keine funktionierende Beziehung beibehalten, wenn Kinder da sind.
Das ist jetzt schon viele Jahre her,aber es bewegt mich immer noch.
Finanziell ging's uns relativ gut,aber der Vater bzw.Partner fehlte eben.
Er kannte es so von zuhause und war nicht bereit etwas zuaendern.

Es gibt sicher mehrere Gründe. Fakt ist, dass sich jeder Mensch weiter entwickelt. In welche Richtung, sei erst einmal dahingestellt. Aber wenn sich beide auseinander entwickeln, dann kommt eben iwan eine Trennung.

Gruß an alle und ein schöner Tag;) ich bin neue hier und will mit jemanden Chatten🥰

Am 15.7.2026 at 12:41, schrieb Odin-69:

Die unbequeme Wahrheit über Beziehungen

Die meisten Beziehungen scheitern nicht an einem Seitensprung. Sie scheitern lange vorher – in der Langeweile.

Am Anfang ist der Partner das Spannendste auf der Welt. Man schreibt sich rund um die Uhr, kann die Finger nicht voneinander lassen und hat ständig Lust aufeinander. Doch irgendwann wird aus Leidenschaft Gewohnheit. Der Alltag übernimmt das Kommando. Man lebt zusammen, aber man erlebt nichts mehr zusammen.

Man küsst sich im Vorbeigehen, schläft nebeneinander ein und nennt das Nähe. Tatsächlich ist es oft nur Routine.

Der größte Feind einer Beziehung ist nicht der attraktive Kollege, die hübsche Nachbarin oder die neue Bekanntschaft im Fitnessstudio. Der größte Feind ist Bequemlichkeit. Sobald beide glauben, sie müssten sich nicht mehr bemühen, beginnt die Beziehung langsam zu sterben.

Sex? Wird zur Nebensache. Aus Leidenschaft werden Ausreden. „Keine Zeit“, „zu müde“, „morgen vielleicht“. Wochen werden zu Monaten. Und irgendwann wundern sich beide, warum die Anziehung verschwunden ist.

Dabei verschwindet die Lust nicht einfach. Sie sucht sich oft nur einen anderen Ort.

Der Reiz des Fremden ist kein Zufall. Ein neuer Mensch sieht dich mit neugierigen Augen an. Er flirtet, hört zu, macht Komplimente und gibt dir das Gefühl, begehrt zu werden. Genau das, was in vielen langjährigen Beziehungen irgendwann verloren geht.

Die bittere Wahrheit ist: Viele wünschen sich keinen neuen Partner – sie wünschen sich das Gefühl zurück, das sie am Anfang hatten. Doch anstatt ihre Beziehung zu verändern, suchen manche dieses Gefühl bei jemand anderem.

Wer glaubt, Liebe allein halte eine Beziehung am Leben, macht sich etwas vor. Liebe ohne Aufmerksamkeit verkümmert. Liebe ohne Leidenschaft wird Freundschaft. Und Liebe ohne gegenseitige Anziehung wird irgendwann nur noch eine Wohngemeinschaft mit gemeinsamen Rechnungen.

Treue beginnt nicht erst dort, wo man "Nein" zum Fremdgehen sagt. Treue beginnt dort, wo zwei Menschen jeden Tag entscheiden, füreinander interessant, begehrenswert und lebendig zu bleiben. Wer aufhört, den eigenen Partner zu erobern, sollte sich nicht wundern, wenn irgendwann jemand anderes damit anfängt.

Wie seht ihr das? Ist Bequemlichkeit tatsächlich der größte Feind einer Beziehung oder gibt es aus eurer Sicht andere Gründe, warum Beziehungen scheitern?

Ich sehe das ähnlich 

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