Das ist natürlich die Frage aller Fragen im erotischen Hauptquartier: Woher nehme ich die Bestätigung, dass ichn im Bett eine glatte Eins mit Sternchen bin, wenn es dort keine Sternebewertungen wie bei Amazon gibt? („Lieferung pünktlich, Verpackung ansprechend, aber beim Finale schwach auf der Brust – zwei von fünf Sternen“).
Ich könnte ja sagen: 'Weil ich's weiß.'
Im sexuellen Kontext wird Selbstvertrauen (was ich zu können glaube), Selbstwert (was ich mir wert bin) und Selbstbewusstsein (wie gut ich mich und meine Wirkung kenne) gerne in einen Topf geworfen. Was könnte man denn als Meßkriterien heranziehen, ohne gleich einen neuen Versuchsaufbau zu starten?
Ist auch ganz einfach.
Klatschen die Nachbarn danach Beifall, war es zumindest so laut, dass man davon ausgehen kann, dass die Lust herausgeschrien wurde. Falls die Polizei da ist, müsste man es genauer erklären .
Liegt Sie oder Er danach selig mit leicht debilen Blick da oder krampft man sich ins Bettlaken, wie bei einer Notlandung im Kleinflugzeug.
Muß man danach die Wirkungsstätte fluchtartig verlassen oder werden die Terminkalender gezückt und die nächsten 3 Jahre durchgeplant?
Ganz pragmatisch zusammengefaßt:
Die eigenen Qualität hängt maßgeblich davon ab, wie präsent ich bin.
Trotz Alter und durchgestandenen Krankheiten habe ich keine Angst vor dem "Versagen". Es gibt in der Erotik weit mehr, als nur paar ml Flüssigkeit, die irgendwo verschwinden. Sex ist eben kein Handwerker-Wettbewerb.
Gemeinsam auch mal über kleine Mißgeschicke zu lachen, sich ohne Scham über die eigenen Wünsche zu unterhalten und zu spüren, in welche Richtung die Partnerperson will. Das ist Qualität, gespeist aus Souveränität.
Am Ende ist die beste Qualitätskontrolle ohnehin das direkte Gespräch. Das erfordert allerdings echtes Selbstbewusstsein – denn die Antwort könnte ja das mühsam aufgebaute Ego gefährden.
Mich würde interessieren, wodurch ihr diese Einschätzung eurer Qualitäten bezieht und ob ihr glaubt, dass dieses Selbstbild auch mit dem Fremdbild übereinstimm
Interessantes Thema, aber schwierig, das nur auf Sex zu beziehen. Also Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl NUR beim Sex?
Ich weiß nicht, wie ich das darauf reduzieren soll? "Ich kann gut blasen, also bin ich toll und habe Selbstwertgefühl" ?!? 🤣.
vor 17 Minuten, schrieb Kismet60:
Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, denke ich, kann das schon sehr ähnlich sein.
Da bin ich nicht sicher.
Jeder interpretiert anders. Jeder sieht etwas durch seine Brille. Oft ist man mit sich selbst auch kritischer, als mit Anderen.
Gerade wenn Du es auf Sex reduzieren willst, wie soll das funktionieren?
Gerade beim Sex sind doch die Wünsche/Ansprüche absolut individuell. Dann kann einer mich für großartig halten und der Andere mich als Niete bezeichnen.
Es kommt alles auf den Maßstab an. Selbstbild und Fremdbild kann nicht übereinstimmen, da sich der Umgang mit Menschen gegenseitig bedingt.
Also man kann nicht sagen, dass Person X auf der Skala von 1-10 bei einer 7 beim Selbstwertgefühl liegt.
Da spielt doch so viel mehr eine Rolle.
Ich finde das Thema, so wie es gestellt ist, zwar interessant, aber unmöglich zu beantworten.
Echte emotionale Reife erkennt man nicht an großen Sprüchen oder daran, andere als „Affen“ abzuwerten. Sie zeigt sich im eigenen Auftreten. Wer ständig von Reife, Intelligenz und Selbstbewusstsein predigt, gleichzeitig aber gefühlt jeder Frau hinterherläuft, obwohl sie ihm längst gezeigt hat, dass kein Interesse besteht, wirkt nicht überlegen, sondern eher verzweifelt. Zwischen dem Bild, das du von dir zeichnest, und deinem tatsächlichen Verhalten könnte wohl eine ziemlich große Lücke bestehen.
Fremd- und Selbstwahrnehmung sind nicht zwangsläufig deckungsgleich...
Aber zum eigentlichen Thema: Ich achte auf die Reaktion der Partnerin.
Und natürlich gibt es keine einheitliche Leistung.
Das muss aber locker gesehen werden...
Und überhaupt ist der Wert einer Person nicht von der Leistung im Bett abhängig.
Und der Maßstab bzw. das selbst gesetzte Ziel darf nicht unrealistisch sein.
Empfohlener Beitrag
Re****
Qualität ,Selbstbewustsein,nicht alle haben das.Wenns past ist auch der Sex gut 👍‼️
Ta****
Das ist natürlich die Frage aller Fragen im erotischen Hauptquartier: Woher nehme ich die Bestätigung, dass ichn im Bett eine glatte Eins mit Sternchen bin, wenn es dort keine Sternebewertungen wie bei Amazon gibt? („Lieferung pünktlich, Verpackung ansprechend, aber beim Finale schwach auf der Brust – zwei von fünf Sternen“).
Ich könnte ja sagen: 'Weil ich's weiß.'
Im sexuellen Kontext wird Selbstvertrauen (was ich zu können glaube), Selbstwert (was ich mir wert bin) und Selbstbewusstsein (wie gut ich mich und meine Wirkung kenne) gerne in einen Topf geworfen. Was könnte man denn als Meßkriterien heranziehen, ohne gleich einen neuen Versuchsaufbau zu starten?
Ist auch ganz einfach.
Ganz pragmatisch zusammengefaßt:
Die eigenen Qualität hängt maßgeblich davon ab, wie präsent ich bin.
Trotz Alter und durchgestandenen Krankheiten habe ich keine Angst vor dem "Versagen". Es gibt in der Erotik weit mehr, als nur paar ml Flüssigkeit, die irgendwo verschwinden. Sex ist eben kein Handwerker-Wettbewerb.
Gemeinsam auch mal über kleine Mißgeschicke zu lachen, sich ohne Scham über die eigenen Wünsche zu unterhalten und zu spüren, in welche Richtung die Partnerperson will. Das ist Qualität, gespeist aus Souveränität.
Am Ende ist die beste Qualitätskontrolle ohnehin das direkte Gespräch. Das erfordert allerdings echtes Selbstbewusstsein – denn die Antwort könnte ja das mühsam aufgebaute Ego gefährden.
En****
Interessantes Thema, aber schwierig, das nur auf Sex zu beziehen. Also Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl NUR beim Sex?
Ich weiß nicht, wie ich das darauf reduzieren soll? "Ich kann gut blasen, also bin ich toll und habe Selbstwertgefühl" ?!? 🤣.
Da bin ich nicht sicher.
Jeder interpretiert anders. Jeder sieht etwas durch seine Brille. Oft ist man mit sich selbst auch kritischer, als mit Anderen.
Gerade wenn Du es auf Sex reduzieren willst, wie soll das funktionieren?
Gerade beim Sex sind doch die Wünsche/Ansprüche absolut individuell. Dann kann einer mich für großartig halten und der Andere mich als Niete bezeichnen.
Es kommt alles auf den Maßstab an. Selbstbild und Fremdbild kann nicht übereinstimmen, da sich der Umgang mit Menschen gegenseitig bedingt.
Also man kann nicht sagen, dass Person X auf der Skala von 1-10 bei einer 7 beim Selbstwertgefühl liegt.
Da spielt doch so viel mehr eine Rolle.
Ich finde das Thema, so wie es gestellt ist, zwar interessant, aber unmöglich zu beantworten.
Ha****
Fremd- und Selbstwahrnehmung sind nicht zwangsläufig deckungsgleich...
Aber zum eigentlichen Thema: Ich achte auf die Reaktion der Partnerin.
Und natürlich gibt es keine einheitliche Leistung.
Das muss aber locker gesehen werden...
Und überhaupt ist der Wert einer Person nicht von der Leistung im Bett abhängig.
Und der Maßstab bzw. das selbst gesetzte Ziel darf nicht unrealistisch sein.