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Warum ist es heute so schwer, echte Kontakte zu knüpfen?


Ic****

Empfohlener Beitrag

vor 7 Stunden, schrieb Icebear27:

Mir persönlich ist aufgefallen, dass es immer schwieriger wird, neue Menschen kennenzulernen. Oft habe ich das Gefühl, dass jeder nur noch mit sich selbst beschäftigt ist. Viele schauen lieber auf ihr Handy, als sich auf ein echtes Gespräch einzulassen.
Was mich besonders nachdenklich macht: Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen heute nicht mehr miteinander, sondern eher gegeneinander arbeiten. Statt sich gegenseitig zu unterstützen, stehen Konkurrenz, Misstrauen oder der eigene Vorteil oft im Vordergrund.
Ich selbst versuche lieber mit dem Herzen zu denken und Menschen mit Respekt und Ehrlichkeit zu begegnen, anstatt jemanden vor den Kopf zu stoßen oder bewusst zu verletzen. Niemand ist perfekt, aber ein freundlicher Umgang und gegenseitige Wertschätzung können so viel bewirken. Ich wünsche mir einfach wieder mehr Offenheit, Zusammenhalt und echte Begegnungen – denn genau daraus entstehen die schönsten Freundschaften.

Ab einem gewissen Alter sucht und findet man meistens ja nicht mehr wirklich nach neuen Freundschaften, weil man seine Freunde schon hat. 

Also ich mag nicht ständig und an jeder Ecke Freunde haben. Ich könnte das gar nicht richtig pflegen und ich brauche das auch nicht... Ich hab lieber sehr wenig Freunde, auf die ich mich dann aber eben auch verlassen kann, wenn es drauf ankommt...  Alles andere sind für mich einfach nur Bekannte. 

Meine beste Freundin hab ich vor 28 Jahren kennengelernt... Dass sie meine beste Freundin wurde, war ein langsamer Prozess und eine Entwicklung. 

Es ist eine unübersehbare Ironie, dass in dieser vermeintlichen Debatte primär eine homogene Entourage von Stamm-Akteuren ihre subjektiven Befindlichkeiten rezitiert. Diese repetitive Echokammer führt zu einer evidenten Verzerrung der Realität. Das Resultat ist weder repräsentativ noch empirisch valide, sondern schlicht das Produkt einer intellektuellen Filterblase.Die wehleidige These eines gesellschaftlichen Werteverfalls hält zudem keiner objektiven Analyse stand. Die permanente Stigmatisierung digitaler Medien als Beziehungs-Killer ist eine rein populistische Fehldeutung. Smartphones blockieren keine Kontakte, sie transformieren sie. Was hier als Egoismus beklagt wird, ist in Wahrheit gesunder Pragmatismus und notwendige Individualität in einer modernen Leistungsgesellschaft. Wer die Unfähigkeit zur zeitgemäßen Partizipation mit moralischer Überlegenheit kaschiert, betreibt lediglich sentimentale Anachronismen, anstatt sich der sozialen Evolution zu stellen.

Wenn ich das so empfinden und erleben würde, wie Du, würde ich meine eigenen Anteile daran erforschen, reflektieren und mein eigenes Kontaktverhalten in der Form verändern, die es benötigt.
Ich erlebe das so nicht und habe weder beruflich, noch privat ein solch unsoziales Umfeld. Ich lerne real und online jede Menge Menschen in völlig unterschiedlichen Kontexten kennen. Menschen, wie Du sie beschreibst, habe ich in meinem näheren Umfeld gar nicht. Beruflich erlebe ich es partiell, empfinde es jedoch für mich persönlich nicht bedrohlich oder besorgniserregend. Es gibt halt solche und solche und mit wem ich mich umgebe, entscheide und steuere ich ganz allein. Ich halte unglaublich viel von Eigenverantwortlichkeit und bin allergisch gegen Mimimi

vor 8 Stunden, schrieb Icebear27:

Mir persönlich ist aufgefallen, dass es immer schwieriger wird, neue Menschen kennenzullernen .. Ich wünsche mir einfach wieder mehr Offenheit, Zusammenhalt und echte Begegnungen – denn genau daraus entstehen die schönsten Freundschaften.

Neue Menschen lernst du bei wahren Begegnungen kennen und bestenfalls schätzen - hingehen wo du keine Stubenhocker oder Tastatur-Akrobaten triffst und schon sieht die Welt anders aus. Sogar ich als Oldie schaffe das noch bei deutlich Jüngeren 

Vor 1 Stunde, schrieb DarkKnightRises:

Tja man ist chronisch gestresst von Job und evtl noch Nebenjob, um über die Runden zu kommen. Dazu immer mehr und schneller einschlagende schlechte Nachrichten aus dem eigenen Land und der ganzen Welt... Das drückt auf die Stimmung und sorgt nicht gerade für eine positive und offene Einstellung.

Unsere Auftritte bei der WM lösen leider auch keine Partystimmung aus 😂

Wer den Geldbeutel leer und den Kopf voller Sorgen hat, schaut logischerweise erst mal auf sich...

RENNE NIE EINER FRAU ODER EINEM BUS HINTERHER, DU WIRST IMMER ZURÜCK GELASSEN




Da geb ich dir vollkommen Recht und danke für deine humorvollen Ansätze ✌️

Vor 1 Stunde, schrieb RSSC666:

Zuerst liegt es immer an einem selbst. Je älter man wird, umsomehr verschieben sich Prioritäten und Lebensgewohnheiten. Schulzeit: man wird durch Klassen und Schulhof gezwungen jemanden kennen zu lernen. Früher 20iger - 25/30: Das Partyleben in Clubs, Bars und Discos findet regelmässig statt. Man trifft auf kleinem Raum mehrere Fremde und attraktive Menschen. Irgendwann merkt man, dass man nach getaner Arbeit eher fit für die Couch und das Bett ist, statt Freitags abends mit i.d.R. jüngeren Menschen auf ein Gesprächsthema zu kommen - das hinzukommen vom Kater und die länger werdende Rekonvaleszenz nach den Nächten tun ihr übrigens. Und spätestens, wenn der Nachwuchs geschlüpft ist man in seiner Vorbildfunktion gebunden und lernt noch weniger Menschen kennen. Und wenn das Leben einen dann an alterstypische Abläufe fesselt gewinnt die oberflächliche Onlinekennlernphase die Oberhand.

 

Muss alles nicht sein, man muss nur den inneren Schweinehund überwinden und wieder raus ins reale Leben gehen - aber du wolltest eine Erklärung warum es immer schwerer wird jemanden kennen zu lernen.

Da gehe ich aber auch voll mit dir 🙏

Vor 1 Stunde, schrieb Amantis_x:

Es ist eine unübersehbare Ironie, dass in dieser vermeintlichen Debatte primär eine homogene Entourage von Stamm-Akteuren ihre subjektiven Befindlichkeiten rezitiert. Diese repetitive Echokammer führt zu einer evidenten Verzerrung der Realität. Das Resultat ist weder repräsentativ noch empirisch valide, sondern schlicht das Produkt einer intellektuellen Filterblase.Die wehleidige These eines gesellschaftlichen Werteverfalls hält zudem keiner objektiven Analyse stand. Die permanente Stigmatisierung digitaler Medien als Beziehungs-Killer ist eine rein populistische Fehldeutung. Smartphones blockieren keine Kontakte, sie transformieren sie. Was hier als Egoismus beklagt wird, ist in Wahrheit gesunder Pragmatismus und notwendige Individualität in einer modernen Leistungsgesellschaft. Wer die Unfähigkeit zur zeitgemäßen Partizipation mit moralischer Überlegenheit kaschiert, betreibt lediglich sentimentale Anachronismen, anstatt sich der sozialen Evolution zu stellen.

Ansatzweise gut formuliert

Anonymes-Mitglied-3

Die netten reißen nix. Da Frauen angeblich auf das Gegenteil stehen, eventuell noch eine andere (normale) Datingseite ausprobieren.

Ist in der heutigen Zeit wohl nicht mehr gewünscht ... Offenheit, Ehrlichkeit usw - jeder guckt nur schnell nach Fotos -und wenn man sich wirklich trifft ist auch immer das Handy in der Hand. Schade, die echte Menschlichkeit, ohne auf seinen eigegen Vorteil zu schauen, verschwindet immer mehr

Vor 17 Minuten , schrieb Spicy_:

Neue Menschen lernst du bei wahren Begegnungen kennen und bestenfalls schätzen - hingehen wo du keine Stubenhocker oder Tastatur-Akrobaten triffst und schon sieht die Welt anders aus. Sogar ich als Oldie schaffe das noch bei deutlich Jüngeren 

Guter Tip danke

Vor 2 Minuten , schrieb supermasseurHH:

Ist in der heutigen Zeit wohl nicht mehr gewünscht ... Offenheit, Ehrlichkeit usw - jeder guckt nur schnell nach Fotos -und wenn man sich wirklich trifft ist auch immer das Handy in der Hand. Schade, die echte Menschlichkeit, ohne auf seinen eigegen Vorteil zu schauen, verschwindet immer mehr

Geb ich dir Recht

vor 5 Stunden, schrieb KrawallMarzipan:

Musst halt nur Personen finden die es Wert sind.

Genau das ist das Propblem, wo es nur noch nach Aussehen (und ob man in den Augen der Gesellschaft zueinander passt, visuell natürlich passt) geht... 

vor 2 Stunden, schrieb JunusCalibrus:

Dein Mitleid braucht hier keiner, ich schon gar nicht. Ich habe die beste Zeit meines Lebens!

Sagt der, der innerlich schon abgestorben ist... 

Jahrelang wurde uns eingeredet dass nur wir als Individuum wichtig sind, was per sé schon unsozial ist. Dann wurde uns eingetrichtert dass keine Erwartungshaltung zu unrealistisch ist. Das Ergebnis sieht man:ein unsoziales Miteinander von Egomanen die nur ihre Bedürfnisse kennen und diese über alles stellen. Ist doch voll woke. Und damit gewollt. Das Problem ist es bräuchte eine Art Gegenbewegung die diese Abgehobenheit wieder auf die Füße stellt, und da ist nichts in Sicht, da wird lieber laut gejammert wie schlimm es mittlerweile ist anstatt etwas dagegen zu machen. Ein Einzelner bewirkt in der Tat nicht viel, der geht in dem Egoistenfetümmel unter. Aber wenn alleine Alle, die hier regelmäßig schimpfen anfangen würden etwas bei sich zu ändern wären das schon : VIELE !!! Privat ein anderer Umgang, auch mit fremden Menschen, echtes Interesse am Anderen, vielleicht GERADE weil er etwas 'anders' ist, sich den Grund Baustein eines sozialen respektvollen Miteinanders aneignen, das wäre mal ein Anfang. Was tust du, also du persönlich, um an der kritisierten Situation etwas zu ändern? Lass mich raten, nichts. Ok, das Internet in seiner Anonymität fördert unsoziales Verhaltensweisen, aber es liegt doch definitiv an Hedem selbst ob man sich wie ein Freund respektive netter Mensch verhält oder wie ein Arsch, sowohl im RL als auch im Netz? Also, was tust du?

Vor 29 Minuten , schrieb supermasseurHH:

Sagt der, der innerlich schon abgestorben ist... 

Aber die, die danach gehen sind eigentlich egal. Umso wichtiger sind dich die, die es nicht tun ☺

Wie leicht es ist, neue Leute, mit denen einen auch etwas verbindet, kennenzulernen, hängt stark von den eigenen Interessen ab.

Je ungewöhnlicher die sind, desto schwieriger wird es auch.

“Da draußen“ mehr als online - aber online besteht auch das Risiko, dass es auch online bleibt.

Sehr gut zusammengefasst und eine schöne Meinung zu dem Thema. Leider ist dies wirklich so, uns fehlt nurnoch die Oasis. Wer es kennt, weiß was ich meine.
Die Gesellschaft wird digitaler, das schafft durchaus mehr Einsamkeit. Kann aber auch Raum und Zufriedenheit für diejenigen schaffe, die in der Realen Welt keinen Anschluss finden.
Jeder muss für sich entscheiden, wie er, oder sie, mit dieser Situation umgeht. Ich versuche auch wieder mehr raus zu gehen und das Handy aus zu lassen.

Ich denke es hängt stark von dem gegenüber ab, ob er dazu bereit oder nicht. Es kann auch sein, dass du ihn/sie einfach im falschen Moment triffst, wo dein Gegenüber einfach nicht der Kopf für einen neuen Kontakt hat. Und online? Das ist eine komplett andere Hausnummer. Beteilige dich aktiv an Diskussionen und es werden sich Kontakte ergeben. Ob sie zu dem führen was du dir erhoffst ist eine andere Frage!

Bezieht sich Dein Beitrag auf die reale oder virtuelle Welt?

Verlasse Deinen Schreibtisch und gehe in die reale Welt. Hier ein Lächeln, dort eine nette Geste und das Gespräch ergibt sich fast von selbst.;)

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Mir fällt es nicht schwer und ich habe auch andere beobachtet , den fällt es auch nicht schwer . Nur sollte jeder bedenken, daß nicht jeder jeden oder alle leiden kann und will ......🤔

vor 12 Stunden, schrieb Icebear27:

Mir persönlich ist aufgefallen, dass es immer schwieriger wird, neue Menschen kennenzulernen. Oft habe ich das Gefühl, dass jeder nur noch mit sich selbst beschäftigt ist. Viele schauen lieber auf ihr Handy, als sich auf ein echtes Gespräch einzulassen.
Was mich besonders nachdenklich macht: Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen heute nicht mehr miteinander, sondern eher gegeneinander arbeiten. Statt sich gegenseitig zu unterstützen, stehen Konkurrenz, Misstrauen oder der eigene Vorteil oft im Vordergrund.
Ich selbst versuche lieber mit dem Herzen zu denken und Menschen mit Respekt und Ehrlichkeit zu begegnen, anstatt jemanden vor den Kopf zu stoßen oder bewusst zu verletzen. Niemand ist perfekt, aber ein freundlicher Umgang und gegenseitige Wertschätzung können so viel bewirken. Ich wünsche mir einfach wieder mehr Offenheit, Zusammenhalt und echte Begegnungen – denn genau daraus entstehen die schönsten Freundschaften.

Ich kann diese Rhetorik wirkli Ur noch schwer ertragen.

Einfach mal allgemein „Die Welt ist so schlecht geworden!“ in den Raum rufen und sofort erntet man Kopfnicken. Da muss man gar nicht mal sagen, warum die den. So schlecht geworden ist, sondern einfach mal losbrüllen.

„Jeder ist nur noch mit sich selbst beschäftigt.“… So so… Weil sich niemand mit dir beschäftigt?

“Schauen lieber auf ihr Smartphone als sich auf echte Gespräche einzulassen.“ Ich weiß nicht, ob dir klar ist, dass fremde Personen, die mich in der Bahn angequatscht haben, während ich dort ein Buch oder eine Zeitschrift gelesen habe, schon immer unangenehm rüber kamen. Die meisten zumindest, den. Das waren immer irgendwelche Wutbürger, die sich nur über irgendwas aufregen konnten.

Was ist denn Ei. Echtes Gesprächiges für dich, dass du mit einer scheinbar random Person, die gerade aufs Smartphone schaut, führen möchtest. Gib doch mal konkrete Beispiele statt hohler Phrasen. 
 

„Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen heute nicht mehr miteinander, sondern eher gegeneinander arbeiten. Statt sich gegenseitig zu unterstützen, stehen Konkurrenz, Misstrauen oder der eigene Vorteil oft im Vordergrund.“ 

Warum glaubst du das? Wo arbeitet wer gegeneinander? In welchem Kontext? Beruflich? Privat? 
 

„Ich selbst versuche lieber mit dem Herzen zu denken und Menschen mit Respekt und Ehrlichkeit zu begegnen, anstatt jemanden vor den Kopf zu stoßen oder bewusst zu verletzen.“ 

Versuche es mal etwas rationaler.
Veruschw bitte auch mal den Zusammenhang zwischen deinem Inhalt oben und dem jetzt herzustellen. Warum Muss Konkurrenzdenken oder der eigene Vorteil damit einhergehen, jemanden vor dem Kopf zu stoßen oder zu verletzen? 

Mir ist klar, dass du das, was ich schreibe, als Beweis für deine Theorie betrachtest. Aber ich bin insofern respektvoll, dass ich Fragen stelle und gebe dir sogar die Chance, deine Thesen zu vertiefen und zu beweisen. 
 

„Ich wünsche mir einfach wieder mehr Offenheit, Zusammenhalt und echte Begegnungen – denn genau daraus entstehen die schönsten Freundschaften.“

Wunsch kannst du äußern…

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