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Kennenlernen trotz Behinderung


Si****

Empfohlener Beitrag

Vor 43 Minuten , schrieb NoKings:

Vermutlich wird es hier für jede Aussage außer "Eine Einschränkung ist selbstverständlich gar kein Problem" Kritik hageln, aber da muss ich durch.

Als Sexualpartner wärst Du für mich nicht interessant, weil Du ein offen bekundetes Faible für Oralsex hast, das ich so gar nicht teile. Oralsex gibt mir nichts.

Für non-sexuellen Kontakt spielt der Rollstuhl keinerlei Geige - will sagen, er wäre kein Hinderungsgrund, aber eben auch kein Booster, um mich moralisch besser fühlen zu können, weil ich ja so nett zu einem Menschen mit Einschränkung bin. Wenn ich Dich menschlich cool finde, finde ich Dich sitzend genauso cool wie stehend. Und wenn ich Dich nicht cool finde, dann wird der Rollstuhl daran eben auch nichts ändern 

... hätte ich nicht besser formulieren können, danke schön.

Hallo ich danke euch erst mal schon für die vielen Ansichten und Gedanken!! Abgesehen davon werde ich keinen verurteilten weil er einer anderen Meinung ist oder meint anders mit der Situation umgehen zu müssen, denn ich finde es sehr wichtig, dass man sich aus keinen Grund für jemanden anderes, auf die ein oder andere Weise verbiegen sollte.

Man sieht ja auch schon teilweise an den Reaktionen das manch ein die Fragestellung absolut suspekt ist aber viele denken eben auch weiter und lassen es einfach mal als gestandenen Spiele laufen. Mehr als ihre Gedanken dazu wollte ich ja auch nicht hören um einfach mal einen kleinen Ausblick zu bekommen, was in einen vorgehe zu diesem Thema.

In diesem Sinne bitte ich auch respektvoll zu bleiben und euch nicht gleich angegriffen zu fühlen, weil hier ein Mitglied vielleicht doch eine andere Meinung hat. ;-)

Ich wünsche euch auf alle Fälle erst mal einen schönen und entspannten Abend.:D

Sicher ist es so, dass körperliche Einschränkungen schon aus rein praktischen Gründen den Radius des Kontaktradars begrenzen.

Sicher ist es auch so, dass jeder Mensch seine eigenen Vorstellung zu möglichen Partnern hat. Das kann von der Figur über den geistigen Horizont, von der Entfernung über die Körpergröße, vom Hobby über den Zahnstatus bis hin zum Alter usw. gehen. Völlig legitim, völlig normal soweit.

Manche sind komplett up to date aber schüchtern wie Hulle und bekommen kein Wort heraus und damit keinen Partner ab. Kann passieren, ist vielleicht traurig, aber wahr. Manche haben irgendwas an sich, was kaum jemand wirklich beschreiben kann, was wie eine Aura wirkt und können sich vor Angeboten nach Nähe kaum retten.

Auch du wirst auf Menschen interessant wirken und sie werden dabei kaum den Rollstuhl oder andere Einschränkungen als Hinderungsgrund ansehen  (Ich habe Krebs, das hindert einige Personen auch nicht, mit mir in den "Nahkampf" zu gehen). Für andere Menschen wiederum spielst du nur eine Rolle als Passant auf dem Weg, wie in der Fußgängerzone. Ich bin der Meinung, Inklusion darf auch beidseitig sein, also nicht das "Fähnchen" Behinderung vor sich hertragen, sondern wieder oder weiter mit offenem Blick und den Menschen zugetan durchs Leben gehen/rollen. Dann werden sicher Weggefährtinnen auftauchen, die dich ein Stück begleiten, auch sexuell. Nicht weil oder trotz Einschränkung, sonder weil sie dich als Mensch, als Mann begehrenswert finden.

Du wirst Menschen kennenlernen, die Dich interessant finden, egal ob Freundeskreis oder Beziehung. Die werden den Menschen sehen, wie er denkt, lacht, sich gibt. Und ja, wenn eine Frau Dich datet, dann sieht die Deinen Rollstuhl, den hast Du ja immer dabei, aber ich wette, sie sieht mehr den Typen, der es geschafft hat , dass sie an diesem Tag, mit ihm die Zeit verbringen möchte.
Woher ich das weiß? Ich konnte es schon mehrfach beobachten.
Es ist wie immer im Leben: die Kunst ist es fie Nadel im Heuhaufen zu finden!

Bin keine Dame und kann deshalb nichts dazu schreiben. Doch dein Nickname ist ganz genau mein Humor und ich wünsche dir, das du jemand kennen lernst und es auch "passt". 

Meine Behinderung schrecken die Männer hier immer ab. Entweder ich komme auf deren igno Liste oder es wird nicht mehr geschrieben.

Für reinen Sex wird die eine oder andere Frau sich gegen einen Mann mit körperlicher entscheiden, bei einer Partnerschaft wird es wohl auf den gesamten Mann ankommen.

vor 32 Minuten, schrieb NoDate80:

Meine Behinderung schrecken die Männer hier immer ab. Entweder ich komme auf deren igno Liste oder es wird nicht mehr geschrieben.

Auch das ist mir bekannt aber daraus mache ich mir schon lange nicht mehr so viel, deswegen ist einfach mal schön zu sehen wie die Gedankengänge allgemein sind.

vor 2 Minuten, schrieb onlyfun:

ungeprüftes Profil --> Ignoreliste

Respektiere ich aber mir ging es jetzt auch nicht darum mit dir ein Gespräch anzufangen und die Seite verlangt nun mal für eine Prüfung eine bezahlte Mitgliedschaft ... Also wünsche ich trotzdem weiterhin viel Spaß.

(bearbeitet)

Vielleicht bin ich wieder zu naiv was das angeht. Aber ob nun Behinderung oder nicht... Frau würde sich doch gleich "bemerkbar" machen. Ein "Hallo" liegt da irgendwie nah. Wenn es Offline passiert. Ich arbeite im Einzelhandel und hin und wieder sind da ja auch Menschen mit Behinderungen unterwegs. Sehe ich das jemand vielleicht Hilfe brauchen könnte ( um etwas was ganz oben steht aus dem Regal zu bekommen ), starte ich ja auch mit einem geschmeidigen "Hallo kann ich ihnen helfen?" So ein "Hallo"... ist doch immer ein guter Einstieg.

Persönlich muss ich sagen, ich bin der falsche für eine Frau mit einer körperlichen Behinderung. Gut käme vielleicht auf die Behinderung an. Aber ganz klar wird es da geeignetere Männer geben als mich. 

 

bearbeitet von Carbonated

Ich tippe jetzt mal, dass doch die ein oder andere Frau grundsätzlich keine Probleme mit behinderten Männern hat.

Das v.a. auch online großer Respekt herrscht und dass sie sich durchaus auch etwas sexuelles vorstellen könnten- wenn der Charakter passt....;-)

Im realen Leben sieht's dann sicher deutlich anders aus, da bleibt's dann evtl. beim Respekt und der Vorstellung, wirklich was sexuelles mit nem Mann mit Behinderung (mal ausgenommen von ner nicht offiziell (an)erkannten geistigen;-) ), wird wohl kaum eine Frau haben.

 

Ich hätte da umgekehrt bei ner entsprechenden Frau ganz direkt und frei heraus meine Probleme.

Ich wüsste nicht so recht, wie ich damit umgehen könnte, bin auch irgendwie grade was "Mobilität/Aktivität" betrifft durchaus am Zweifeln.

Ich hab da einfach gewisse Berührungsängste, wie dann damit umgehe.

Natürlich kommt's auch etwas auf den Grad und die Art einer Behinderung an und wie Diese das alltägliche Leben einschränkt.

 

Aber es ist immer so billig- v.a. online.

Es ist ja eigentlich nichts wirklich anderes, wie wenn ne Juristin durchaus Respekt für Obdachlose hat, oder nen Baggerfahrer etc.

Und grundsätzlich natürlich zählt immer der Charakter eines Menschen

Aber näher als 5m lässt Sie sicher keinen ran, sexuell schon erst recht nicht und alle "ihre Männer" waren grundsätzlich Akademiker oder Herren der gehobenen Mittelschicht.

 

Also ich hatte schon eine Beziehung mit einer Frau mit Behinderung  und es hat mich nicht gestört wir haben uns getrennt nicht wegen ihrer Behinderung sondern das hatte andere Gründe 

Vor 2 Stunden, schrieb Zauberhände94469:

Ich tippe jetzt mal, dass doch die ein oder andere Frau grundsätzlich keine Probleme mit behinderten Männern hat.

Das v.a. auch online großer Respekt herrscht und dass sie sich durchaus auch etwas sexuelles vorstellen könnten- wenn der Charakter passt....;-)

Im realen Leben sieht's dann sicher deutlich anders aus, da bleibt's dann evtl. beim Respekt und der Vorstellung, wirklich was sexuelles mit nem Mann mit Behinderung (mal ausgenommen von ner nicht offiziell (an)erkannten geistigen;-) ), wird wohl kaum eine Frau haben.

 

Ich hätte da umgekehrt bei ner entsprechenden Frau ganz direkt und frei heraus meine Probleme.

Ich wüsste nicht so recht, wie ich damit umgehen könnte, bin auch irgendwie grade was "Mobilität/Aktivität" betrifft durchaus am Zweifeln.

Ich hab da einfach gewisse Berührungsängste, wie dann damit umgehe.

Natürlich kommt's auch etwas auf den Grad und die Art einer Behinderung an und wie Diese das alltägliche Leben einschränkt.

 

Aber es ist immer so billig- v.a. online.

Es ist ja eigentlich nichts wirklich anderes, wie wenn ne Juristin durchaus Respekt für Obdachlose hat, oder nen Baggerfahrer etc.

Und grundsätzlich natürlich zählt immer der Charakter eines Menschen

Aber näher als 5m lässt Sie sicher keinen ran, sexuell schon erst recht nicht und alle "ihre Männer" waren grundsätzlich Akademiker oder Herren der gehobenen Mittelschicht.

 

Nun... Auch Akademiker können eine Behinderung haben. Nicht jede wirkt sich auf den Intellekt oder so offensichtlich auf die Optik aus, wie z. B. ein häufig mit Behinderung assoziierter Rollstuhl.
Ja... Jemand, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, hat vermutlich eine Behinderung (oder eher eine Beeinträchtigung) ABER nicht jeder mit Behinderung ist auf einen Rollstuhl angewiesen oder benötigt eine Betreuung, um den Alltag zu bewältigen.
Ich habe an der Uni Dozenten gehabt, die eine körperliche Beeinträchtigung und ihren Doktortitel hatten.
Und privat kenne ich jemanden mit einem GdB von 100 - also offiziell bestätigt maximale Schwerbehinderung, dem man das absolut nicht ansieht - es sei denn man weiß, worauf zu achten ist - und der geistig so "normal" ist, wie "du und ich".

Generell finde ich es schade, dass eine Behinderung immer mit Rollstuhl/Prothesen oder schwerwiegenden gesistigen Einschränkungen gleichgesetzt wird.
Natürlich gibt es Menschen mit solchen Beeinträchtigungen, nur sind nicht alle, die eine Behinderung haben eingeschränkt.
Es wird demnächst ja wieder darüber berichtet werden... Bei den Paralympics wird es wieder viele Sportler geben, die körperlich und mental sehr viel leistungsfähiger sind, sls welche, die sich für "normal" halten.

Vor 5 Stunden, schrieb Tantramann1959:

Sicher ist es so, dass körperliche Einschränkungen schon aus rein praktischen Gründen den Radius des Kontaktradars begrenzen.

Sicher ist es auch so, dass jeder Mensch seine eigenen Vorstellung zu möglichen Partnern hat. Das kann von der Figur über den geistigen Horizont, von der Entfernung über die Körpergröße, vom Hobby über den Zahnstatus bis hin zum Alter usw. gehen. Völlig legitim, völlig normal soweit.

Manche sind komplett up to date aber schüchtern wie Hulle und bekommen kein Wort heraus und damit keinen Partner ab. Kann passieren, ist vielleicht traurig, aber wahr. Manche haben irgendwas an sich, was kaum jemand wirklich beschreiben kann, was wie eine Aura wirkt und können sich vor Angeboten nach Nähe kaum retten.

Auch du wirst auf Menschen interessant wirken und sie werden dabei kaum den Rollstuhl oder andere Einschränkungen als Hinderungsgrund ansehen  (Ich habe Krebs, das hindert einige Personen auch nicht, mit mir in den "Nahkampf" zu gehen). Für andere Menschen wiederum spielst du nur eine Rolle als Passant auf dem Weg, wie in der Fußgängerzone. Ich bin der Meinung, Inklusion darf auch beidseitig sein, also nicht das "Fähnchen" Behinderung vor sich hertragen, sondern wieder oder weiter mit offenem Blick und den Menschen zugetan durchs Leben gehen/rollen. Dann werden sicher Weggefährtinnen auftauchen, die dich ein Stück begleiten, auch sexuell. Nicht weil oder trotz Einschränkung, sonder weil sie dich als Mensch, als Mann begehrenswert finden.

Es hängt womöglich von der Art de Krebserkrankung vab,, ab...
Aber bereits eine solche Diagnose kann u.U. eine anerkannte Behinderung bedeuten.
Womöglich "nur" eine mittelschwere mit einem GdB unter 50, aber dennoch.
Das wird leicht vergessen, wenn von "Behinderung" die Rede ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Für mich steht der Mensch im Vordergrund,nicht ob jemand eine Behinderung hat oder nicht. Meine frühere Frau hatte keine Behinderung, ist aber im Laufe des Lebens schwer erkrankt und dadurch in vielen Dingen eingeschränkt gewesen,bis zum Tod.Das hat an meinen Gefühlen nichts geändert,und wir haben immer zusammen gehaltenMein jetziger Lebenspartner hat eine Behinderung ,und auch hier gilt: Entscheidend sind Sympathie, Nähe, Vertrauen und wie man miteinander umgeht.
Ich glaube, viele Berührungsängste entstehen eher aus Unsicherheit oder Angst, etwas falsch zu machen, nicht aus mangelndem Interesse. Umso wichtiger finde ich Offenheit auf beiden Seiten. Wer sich authentisch zeigt und den anderen als ganzen Menschen wahrnimmt, schafft die beste Grundlage fürs Kennenlernen.

vor 7 Stunden, schrieb Hannover_1973:

 

Es hängt womöglich von der Art de Krebserkrankung vab,, ab...
Aber bereits eine solche Diagnose kann u.U. eine anerkannte Behinderung bedeuten.
Womöglich "nur" eine mittelschwere mit einem GdB unter 50, aber dennoch.
Das wird leicht vergessen, wenn von "Behinderung" die Rede ist.

Ich hab 100% GdB, zunächst zeitlich begrenzt bis zum Ende der Nachsorgephase. Ich kenne Menschen, denen sieht man gar nichts an. 

vor 16 Stunden, schrieb Zicke104:

Ich finde leute die ein ablehnen wegen behinderung gewicht haben für mich ein an der mütze charakter zählt

Finde es nicht schlimm wenn eine Person beeinträchtigt ist.die Person ist ein Mensch wie jeder andere auch.

Vor 9 Stunden, schrieb Lilly51:

Richtig

Warum ist es denn deiner Ansicht nach Blödsinn? Schade das du dazu nicht mehr geschrieben hast.

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